Ist Diablo 3 ein Suchtmittel? (Teil 2)

(Gamersunity) Das suchthafte Verhalten, das Zurückziehen in den Elfenbeinturm ist ein Problem, das wir seit der Antike kennen. Der Mensch weiß sogar über seine Wirkung Bescheid und selbst die Ursachen sind erforscht. Aber warum zieht man sich in eine virtuelle Welt zurück? Sogar Goethe wusste das schon. Aus unerwiderter Liebe, aus Ablehnung und fehlender Anerkennung. Aber erzeugt das neue Medium Videospiel nun wirklich eine Sucht? Begeben wir uns doch auf die Suche nach den Antworten.“

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17 Gedanken zu “Ist Diablo 3 ein Suchtmittel? (Teil 2)

  1. Ich denke mal das Goethe sich selbst auch teilweise als Abhängigen beschrieben hätte, dass er sich auch durchaus in Fantasie gestürzt hat. Desshalb hat er der Gesellschaft trotzdem nicht geschadet, sondern ist vielmehr als bedeutender Künstler anerkannt.

  2. Aber ist diese Sucht, die hier beschrieben wird, wirklich so spielspezifisch. Ich meine, diese Suchtkriterien lassen sich auch auf Medien, wie Bücher oder Fernsehen, umschreiben? Eindeutoger wäre es wohl, hier nicht von Videospiel- oder Computerspielsucht zu reden (was übrigens auch wieder zwei verschiedene Arten dieser Sucht sind), sondern es eher als Mediensucht oder Gegenstandssucht zu bezeichnen.

  3. es ist eine art erweitertes abstraktes denken, in form von Büchern, Spielen o.ä. sind wir dazu in der lage dieses abstrakte denken nachzuvollziehen, und das erfordert nuneinmal konzentration.
    Und um die Welt blöd zu finden braucht es keine ablehnung im sozialen umfeld…da recht schon das weltpolitische.

  4. Joa nur gut, das Diablo 3 noch nicht mal als Open Beta vorhanden is. Sonst würden ja schon Millionen von Süchtigen hier rumlaufen

  5. tjo ich z.B. spiele gerne weil es mit spaß macht….und dann nimmt man sich zeit und wer kommt und stört? die eltern -.- danke ganz toll bei nen mmorpg…sitz ja „nur“ vorm PC…

  6. Âlso nach der argumentation bin ich eher Antisüchtig. Ich habe vor ein paar Jahren viel Diablo II gespielt, und dabei ca. 30 Charaktere angelegt (können auch mehr sein) Davon habe ich vielleicht 5 oer 6 richtig hoch gespielt (4. Akt, 5. Akt) und einen Charakter habe ich, im nicht erweiterten Spiel bis 1. Akt Alptraum gespielt.
    Ich bin immer mal wieder bereit, Diablo II hervorzuholen, spiele dann aber nicht sehr lange, weil ich erstens das meiste schon gesehen habe, zweitens mit den meisten Charakteren an einer Stelle festhänge,und irgendwann wird das Langweilig. Die Tendenz ist also, das ich eher immer weniger spiele. Das gleiche gilt für Hellgate: London. Und auch die Strategiespiele a la Warcraft, Starcraft und Age of Empire können mich nicht dauerhaft fesseln.
    Vielleicht, wenn ich mal wieder Dungeon Keeper hervorholen würde, denn da geht es ja darum, jeweils einen Level zu bewäligen, und da kann man schlecht eine Pause machen.
    Vielleicht liegt es auch an meinem Alter (ich werde 45 Jahre alt), und das ich nach einiger Zeit dazu tendiere, einen Mausarm zu bekommen (bisher nichts endgültiges, also die Beschwerden verschwinden wieder).
    Undd Überhaupt habe ich eine Unzahl von „Süchten“: Ich konsumiere Erotika, Süßwaren, lese gerne stundenlang im Internet, habe eine Riesensammlung an Spielfilmen, eine ähnlich große Sammlung an Musik-CDs. Naja, überhaupt bin ich ein Sammler. Ach ja, ab und an trinke ich etwas Alkoholisches, deshalb bin ich noch lange kein Alkoholiker.

  7. ich wette du bist süchtig nach sauerstoff :O
    .
    ich spiele auch nichts wirklich dauerhaft hab mal 2 1/2 jahre wow gespielt dann ein jahr pause dann noch mal ein halbes jahr und jetzt zock isch es ab und an mal wieder, aber von sucht kann keine rede sein…

  8. Das Problem ist, das einige Menschen eben eher dazu neigen, von solch einer Art Sucht abhängig zu werden. Ob das jetzt aber mit dem Spiel oder mit dem suchtgefährdeten Spieler zu tun hat, darüber sind sich die Wissenschaftler im Unklaren. Dennoch wird von einer generellen Suchtgefahr ausgegangen, nach der sich dann auch die nicht gefährdeten Spieler von solchen Spielen fernzuhalten haben.

  9. nunja jmd der zu jung ist kann evtl. sein spielverhalten nicht objektiv einschätzen, das problem ist die meisten eltern können es auch nicht, entweder sie tun garnichts oder zuviel.

  10. Also nur mal zur Info: Diablo3 ist noch nicht mal raus, woher will man also jetzt schon wissen ob es sich wie ein WoW verhält, was allerdings auch nicht „Suchtmittel“ ist.
    Mich hatte WoW nur am Anfang eines Charakters begeistert, später ab lvl 20 wurde WoW immer langweiliger und eintöniger und zeitaufwändiger.
    Also nicht gerade das Suchtmittel ála Alkohol und Tabak.

  11. Wißt was ich mich frage: Warum sind die meisten Menschen einem bei WoW, Diablo 2 etc. gegenüber freundlich im realen Leben aber nicht und warum erhält man nur virtual Anerkennung und Respekt aber nicht im wahren Leben? Das man Virtual gut behandelt wird aber nicht Real kann ein Grund sein warum man nach Onlinespielen süchtig wird.

  12. @Lonegunman81
    Uns nerven diese Diskussionen zwar auch da sie aber in der Öffentlichkeit stattfinden und die Politik allein aus dem Verdacht einer eventuellen Suchtgefahr herraus Gesetze gegen Onlinesucht etc. erwirkt bleibt uns nichts anderes übrig als uns ebenfalls mit dem Thema zu beschäftigen.

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