Ist Diablo 3 ein Suchtmittel? (Teil 3)

(Gamersunity) Medien haben uns schon immer fasziniert und uns dazu verleitet, in künstliche Welten zu entfliehen, um die Alltagssorgen zu vergessen. Das ist eine gesellschaftlich akzeptierte Form der Flucht in die Unterhaltung, die, wie vieles, seit der Antike gebräuchlich ist. Die Allermeisten von uns benutzen ein Videospiel nicht anders als andere den Fernseher, das Kino, ein Buch, oder das Theater. Aber da gibt es noch die Anderen.

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14 Gedanken zu “Ist Diablo 3 ein Suchtmittel? (Teil 3)

  1. Für die einen ist es ein Berg der sich in die Landschaft schmiegt, für die anderen etwas das trotz Lebensgefahr erklimt werden muss.

  2. Ich weiß ja noch nicht, wie Diablo 3 sein wird. Aber bezogen auf Diablo 2 sehe ich das etwas anders. Ich bin kein Spieler, der ständig „am Rande des Todes“ spielt. Ich versuche lieber, meinen Kämpen so auszustatten, das er relativ locker die Monster erledigen kann. Es kommt, jedenfalls bei mir, immer auf die Strategie an. Planung ist angesagt.
    Wer Diablo 2 kennt, kennt wahrscheinlich auch den Endgegner aus dem zweiten Akt. Ich finde, das ist ein ziemlich schlagkräftiger Gegner. Man muß also die Schwachstelle des jeweiligen Gegners finden. Dann ist er kein Problem mehr. Ich habe es glaube ich, schon mal geschrieben, aber das, was an Diablo 2 (und Analog dazu an Hellgate: London) so fazinierend ist, ist unterschiedlichste Strategien zu verwenden. So habe ich z.B. die „Eisfee“, eine Zauberin, die heftigste Eisattacken macht, oder den Druiden, der mit dem Lavaspruch ganze Gruppen in kürze aufreibt, oder den Paladin der, ähnlich wie die Eisfee, seine Kältefähigkeiten einsetzt, das allerdings automatisch, so das sich nähernde Geger einfrieren und langsamer werden. In Akt 4 ist das schon beeindruckend. Einfache Gegner zerfallen dann beim Näherkommen schon von selbst. Es gibt da etliche Möglichkeiten. Das, und nicht die Stundenlangen Gemätzel sind das, was mich an Diablo fasziniert. Ich finde nichts schlimmer, wenn man gerade in Akt 3 anfängt, und sich dann durch diesen lästigen Dschungel durchkämpfen muß. Überall diese lästigen kleinen Kerlchen und diese lästigen, fliegenden Blutsauger.

  3. ja, aber die die süchtig sind sind solche die dann items für geld kaufen o.ä. sowas sollte unterbunden werden, macht blizzard glaube auch seit WoW so.

  4. @Seth:

    Auf den Stern eingehend: Dort versteigt sich der Redakteur, das sich Frau Bätzing nicht auf der dunklen Seite befände. Ach, wie irrt sich doch der Mensch. Würde Frau Bätzing sich so äussern, das sie Onlinespiele als unmoralisch empfindet, so ist ihr das zuzugestehen. Jeder darf und soll seine eigene Meinung haben. Bei der Verbotsforderung wechselt sie, wie so mancher Politiker von der hellen auf die dunkle Seite. Ich drücke es mal so aus: Wenn es Satan gäbe (naja, ich will es mal nicht ganz ausschließen), so spielen unsere „christlichen“ Politiker diesem in die Hände, denn was könnte es für Satan herrlicher sein, als den Menschen ihren Spaß zu verderben.
    Komisch, ich mußte gerade an „South Park – Der Film“ denken. „Blame Kanada“. Das ist doch so ähnlich wie „Die Killerspiele sind schuld“.

  5. @Arbol01 Schau dir mal die Trailer und sonstiges zu D3 auf der Seite auf der dieser Artikel ist an. Da ist sehr viel Informatives zu finden. Zum Beispiel auch, dass es keine Heiltränke mehr gibt, außer zu seltenen Anläßen. Besiegte Gegner hinterlassen jetzt Healthglobes. Dh, dass man in D3 kämpfen wird _müssen_, auch gegen Bosse, auch wenn man gerade kein Health mehr hat. Das wird das Adrenalin fröhlicher strömen lassen als noch in D2.

  6. @ADD:

    Natürlich will ich auch kämpfen. Auch gegen die Bosse. Nur, was mich fasziniert ist, Wege zu finden, mit möglichst wenig Aufwand eine Hürde zu überwinden. Das bedeutet doch gerade Strategie. Das Beispiel „Der Kältepaladin“, der braucht nicht viele Heiltränke. Jedenfalls nicht in den ersten drei Akten.
    Wenn ich mir vorstelle, ich würde ständig während eines Kampfes Heiltränke aktivieren müssen? Nein, das ist das Gegenteil, von dem was ich spielen will. Das ist, was ich „am Rande des Todes“ spielen nenne. Ich gebe zu, man ist nicht so frei davon, das man nicht in diese Situation hin und wieder kommt. Besonders, wenn man zu schnell vorankommt.
    Ich will die Charaktere von Rüstung und Fähigkeit so ausrüsten, das ständiger Verbrauch von Heiltränken überflüssig ist. Es gibt ja unterschiedlichste Strategien, in Diablo 2. Die automatische generierung von Heilpunkten; der Schild oder das Amulett, das gegen alle Schadensarten schützt, Vampierfähigkeiten (Leben vom Gegner auf sich übertragen).Dann die Möglichkeiten, die Edelsteine und Runen bieten.

    Ich bin auf Diablo 3 gespannt. Mur, das einzige, was Diablo 3 nicht sein darf, ist ein zweites WoW. Ich will alleine Spielen, und ich will auf dem eigenen Computer spielen. Ach ja, das Spiel muß mir in Sachen Strategie genügend Freiraum lassen.

    BTW: Wen es wirklich interessiert, dem kann ich ja mal meine Diablo 2 Charaktere zugänglich machen.

  7. Die Spielehersteller wären ekstatisch, wenn jemand vor Veröffentlichung die Beliebtheit und damit den wirtschaftlichen Erfolg eines Titels vorhersagen könnte. Da das aber niemand kann, kann Frau Bätzings Vorstoß nur darauf hinauslaufen, daß ein Spiel von der USK eine Einstufung erhält (ab 12, ab 16, was immer) und anschließend bei Überschreiten einer bestimmten, meßbaren Kenngröße (Anzahl verkaufte Titel, Anzahl Abonnenten, etc.) jemand eine nachträgliche Einstufung „ab 18“ erteilt. Welche Schutzwirkung hätte diese Maßnahme für die bis dahin bereits „angefixten“ „Konsumenten“?

    Die Untauglichkeit des vorgeschlagenen Mittels zum angestrebten Zweck (hier zur Abwechlung mal nicht ausschließlich Jugendschutz, sondern Suchtprävention) läßt wiedereinmal nur den Schluß zu, daß es weniger um den vorgeschobenen Zweck geht, als um Profilierungsversuche auf Kosten einer weitgehend lobbylosen gesellschaftlichen Gruppe. Danke, SPD!

  8. @Arblo01 Ah, ok, ich verstehe deinen Spielstil. So wirst du auch in D3 spielen können, obwohl einige Bosse (die beiden ersten sind bekannt) wohl sehr heftig werden und auch schon früh auftauchen. Aber es wird einen wieder nichts daran hindern zuvor ein paar zusätzliche Level zu machen. Bei deiner Spielweise wird dir dann wahrscheinlich besonders gut gefallen, dass das Lootsystem umgestellt wurde. Selbst die besten Items werden auch von normalen Monstern dropen können. Damit wollte man ursprünglich das Bossfarmen unnötig machen. Ein „ActionWoW“ wird es nicht, keine Sorge.
    Aber wieder zurück onTopic. Ich kann zu dem Artikel leider selber nichts sagen, ich habe ihn geschrieben.
    ADD aka Mistwraith

  9. Abhängigkeit wie Alk, Drogen usw beiflussen den Körper je mehr desto mehr braucht man weil der Körper dagen resitenter wird. Bzw. das GLückgefühlt nicht mehr so gross wie beim 1 Mal.

    bei der onlinespiele „sucht“ wird man aber eher irgend wann durch überfluss vom spiel genervt und die begeisterung schlägt in entäuschung . wenn drogen und Alk Süchtige nach 2 Jahren einfach ihre Drogen langweilig finden könnten dann bräuchte es keine therapien. ;)

    Beim der SpieleSucht im Sinne Pokern, Automat usw. ist der gleiche Irrglaube beim einer geringe Chance etwas zu gewinnen mit dem grossen Risko etwas zu verlieren.

    Das auch nicht Fall man bezahlt das Spiel und monatlich (wozu die Volljärigkeit vorausgesetzt wird ebenso zu dem Internetanschluss vertrag) obwohl hier aktiv gespielt wird hat dies nicht mit „Spieleinsatzt“ Sucht oben zu tun.

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