Interview mit Thomas Strobl

(Gameswelt) Der Bundestagsabgeordnete Thomas Strobl hatte für Aufsehen gesorgt, als er bei Abgeordnetenwatch folgendes schrieb:

„In jedem Fall sollte […]  die […] vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.“

Viele Seiten titelten daraufhin, dass Strobl über eine Ausdehnung der Sperren auf „Killerspiele“ nachdenkt. Das ist nach Strobl eine falsche Darstellung seiner Aussage:

„Ich habe nie eine Netzsperre für „Killerspiele“ gefordert. […] Ich bin nur dafür, ergebnisoffen und nach allen Richtungen Möglichkeiten zu prüfen, wie so schreckliche Ereignisse künftig verhindert werden können.“

Zum Interview

(Danke an Ray.)

27 Gedanken zu “Interview mit Thomas Strobl

  1. „ergebnisoffen“, so ein schöner Euphemismus…
    und wenn er fordert, dass eine Sperrung für Killerspiele diskutiert werden solle, dann impliziert er damit, dass er eine wünscht, sonst würde er die Diskussion nicht wollen – seine Gegendarstellung ist sinnfreie Haarspalterei!

  2. „wie so schreckliche Ereignisse künftig verhindert werden können.”
    Hmm indem man vielleicht mal Profiling bei den Tätern vornimmt, um so herausfinden zu können wer der Täter wirklich war, ob er geistig Gaga im Kopf war und wie er dazu wurde?
    Ach ne halt, das kostet ja Geld!

  3. Wenn er wenigstens gesagt hätte, „Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern“ hätte ich ihm das sicher nicht für übel genommen.

    Trotzdem ein positives Interview. Er ist nicht voreingenommen und für eine sachliche Diskussion offen.

  4. Ergebnisoffen heißt doch aber mit der Möglichkeit einer internetzensur für Spiele. Wenn man das nicht von vornherein ausschließt bringt man es immerhin ins Gespräch, auch wenn man es dann nicht gefordert haben will.

  5. Natürlich kann man „hinterher“ alles „verniedlichen“, aber für mich ist das ein Freak der auch auf den „Killerspielzug“ aufgesprungen ist, um sich soch einen Namen bei uns zu machen.
    Ist doch klar, sag was gegen Videospiele und plötzlich kennen dich die jungen Leute, egal ob im positiven oder negativen Sinne.

  6. ja, der ist so offen da fliegt das hirn raus -.- der mann erzählt auch nur gülle erst mist raushauen und dann zurückrudern…aber rudern tun sie ja gerne, erst mit unmöglichen voprderungen vorpreschen und dann auf das eigentliche ziel zurückrudern, damit verprellt man zwar wähler aber die industrie freuts.

  7. Hey, wir sollten auch ergebnisoffen über ein Verbot von Negermusik und Schundheften diskutieren.
    So wie PeTA ergebnisoffen über die Abschaffung von HühnerKZs diskutiert…

  8. Interessant. Langsam scheinen best. Leute, die immer nach Verboten geschriehen haben, doch zurückzurudern, weils ihnen anscheinend doch mehr schadet als nützt.
    Das schönste an der ganzen Sache ist, dass er zugibt von Games keine Ahnung zu haben. Einsicht ist der erste Weg zur Besserung :) .

  9. Ich meine ja auch die Spieleindustrie,Server-Bereitstell-Firmen und sonstige Firmen und Berufszweige die an Lanpartys und dem aufstellen von Servern für Games Geld verdienen.

  10. hmm ja aber private sicherheitsbehörden die lanspielern auflauern weil si sich heilmlich treffen werden sicher noch populär werden…und die juegendkriminaltität steigt…brennende mülltonnen…aufstand…ich schweife ab ;)

  11. Das ist grade sowieso Gang und Gebe in den Medien und wenn es um Killerspiele und Internetsperren geht auch in der Politik .
    Man darf dieses Missverständniss nicht als solches ansehen. Sonst läuft es wie in den Medien … verfläschte und unterschlagene Daten und Information und danach interessieren Richtigstellungen sowieso nicht mehr, wenns zu spät ist.

    in wie weit kann man sein *sein Vertrauen* in die Politik eigentlich noch verlieren?

    … wir brauchen ein neues Alphatier -..-

  12. Gutes Interview finde ich. Mit Strobl könnte man vielleicht noch reden. Aber irgendwie werde ich aus diesen Leuten nicht schlau: Strobl hofft noch, dass man solche Vorfälle verhindern könne. Bosbach hat diese Hoffnung schon lange aufgegben. Bei der Innenministerkonferenz sagte er, das man sowas nicht verhindern, sondern nur die Wahrscheinlichkeit verringern könne.

  13. yupp, wenn es immer noch lange richtigstellungen geben würde die auch medienpublik gemacht werden dann und nur dann lohnt es sich richtigstellungen auch zu beachten…

  14. naja… passt mal auf… danach gibt es Internetsperren auf Pen und Paper-Game-Sites …
    *verdammter schwarzmagischer pessimister hobbyschwarzseher*

  15. Ich muss ganz ehrlich sagen. Ich kann zur Zeit weder den Medien die solche Zitate von ihm veröffentlichen noch dem Mann selbst trauen. Ich habe zur Zeit den Eindruck, dass grade die CDU am zurückrudern ist, oder zumindest so erscheinen will um Schadensbegrenzung zu betreiben.

  16. Jo das will sie Ninja.
    Sie haben gemerkt, dass sie mit ihrer Haltung und den Leuten wie Bosbach die jungen Wähler verschreckt haben und wollen diese nun zurück erobern.
    Doch dazu müssten all diese Leute wie Bosbach&Co aus den Parteien entfernt werden und die Struktur und Einstellung in vielen Themen geändert werden.

  17. Ich traue keinen einzigen der Politiker egal was die uns gegenüber sagen dafür sind die alle viel zu schlecht Charakter her. Ich rate euch traut ihnen nicht ihr wißt wieviel die lügen und das sie den Bürgern Sand in die Augen streuen um ihn zu blenden.

  18. @The_Real_Black
    Nicht nur auf die Finger schauen sondern auch draufhauen wenn sie Scheiße bauen oder bauen wollen den Scheiße hat es von denen in den letzten Jahren viel zu viel gegeben, nicht umsonst geht es so vielen Bürgern so schlecht.

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