Position der Parteien

Darüber, dass manche Politiker bar jeder Qualifikation Videospiele verdammen, sind wir Gamer uns ja noch einig. Aber ob man die Wahl einer Partei auch von deren Haltung zu Videospielen abhängig machen soll, ist eine andere Sache. Schließlich sind Videospiele ja nur eine kurzweilige Freizeitbeschäftigung, auf die man auch leicht verzichten könnte. Dieses Thema beschäftigt auch Florian Stangl, der die Aktion „Ich wähle keine Spielekiller“ der PC Games verteidigt:

„Wenn Behörden und Politiker sich mit Halbwissen und hanebüchenen Plänen gegen unser Hobby stark machen, müssen wir mit unseren Mitteln dagegen halten.“ (Quelle)

Als „Interessenverband“ von Gamern mag es einem leicht fallen von der Wahl der CSU abzuraten, aber als Bürger dieses Landes sieht man sich eben nicht nur als Gamer. Auch wenn ich und viele andere meiner Generation sicherlich von Videospielen geprägt wurden, würde ich die Wahl einer Partei nicht von deren Haltung zu Videospielen abhängig machen. Andere Bereiche wie Außenpolitik, soziale Gerechtigkeit, Bürgerrechte und tragbare Energiepolitik sind für mich die maßgeblichen Kriterien.

Dass Ausschlusskriterium war und ist dabei das im Grundgesetz verankerte Friedensgebot. Ich will und kann es nicht verantworten, dass meine Freiheit „am Hindukusch verteidigt“ wird. Da bringt ein Zitat von Bismarck meine Ansicht auf den Punkt: „Wer einen Präventivkrieg vom Zaun breche begehe Selbstmord aus Furcht vor dem Tod.“. In der modernen Variante: „Bombing for Peace is like fucking for virginity.“. Dass es aber selbst hier Raum für Interpretationen gibt habe ich jüngst erfahren müssen. Bei einer Podiumsdiskussion mit Kandidaten für die Europawahl wurde vor allem der friedenschaffende Charakter der EU betont. Auch anlässlich des 60jährigen Jubiläum des Grundgesetzes wurde betont, dass dieses ein „Garant für Frieden“ sei (Quelle):

60 Jahre Grundgesetz bedeuten 60 Jahre Frieden.“ (Quelle)

Täusche ich mich, oder ist Deutschland nicht der drittgrößte Waffenexporteur der Welt? Und wurde nicht der Einmarsch von Bush Senior in den Irak von Deutschland und Japan mit 16 Milliarden US$ getragen? Übernahmen bei Bush Junior nicht deutsche Awacs-Flugzeuge die Luftraumüberwachung der nördlichen Frontlinie? Meldeten deutsche Agenten den USA nicht Stellungen der irakischen Streitkräfte in Bagdad? Hätte der Angriffskrieg, ohne die Genehmigung Rammstein zu nutzen, so stattfinden können? Selbst im Kosovokrieg flog die Luftwaffe ohne UN-Mandat Luftangriffe auf Jugoslawien und feuerte dabei mehr als 200 Raketen ab. Und kämpfen nicht, ob man es jetzt Krieg oder Konflikt nennt, tausende deutsche Soldaten schon länger in Afghanistan als der Zweite Weltkrieg angedauert hat?

Abgesehen davon, dass der Einsatz der Awacs sogar vom BVerfGE als verfassungswidrig angesehen wird und auch Angriffskriege mit dem Friedensgebot nicht ganz in Einklang zu bringen sind (Quelle) – sehen so 60 Jahre Frieden aus? Ok, wir hatten keine kriegerischen Handlungen in Deutschland und der letzte Angriff auch Frankreich ist auch schon etwas her, aber von „60 Jahre Frieden“ zu sprechen ist angesichts der im günstigsten Fall 43 000 zivilen Opfer bitter. Da möchte ich nicht wissen, was der Herr unter Krieg versteht.

Auch in vielen anderen Bereichen empfinde ich die Argumente der Politiker ähnlich überzeugend, was hier aber nicht das Thema sein soll. Also auch ohne die Haltung zu Videospielen zu berücksichtigen habe ich Probleme damit eine wählbare Partei zu finden. Es ist anscheinend zu viel verlangt eine Partei vorfinden zu wollen, die das Grundgesetz achtet und weder andere Länder noch die Grundrechte der Bürger bekämpft (Vorratsdatenspeicherung, Fingerabdrücke im Personalausweis, Videoüberwachung, Onlinedurchsuchung, Internetsperren, ..). Die freudschen Versprecher von einen an Dr. Seltsam erinnernden Schäuble und die wohl ernsthaft so gemeinte Rede Merkels zur Videoüberwachung sind dabei das Paradebeispiel für in meinen Augen fragwürdige Tendenzen in der deutschen Politik.

Stellungnahmen der Parteien

Für diejenigen, die ihre Wahl auch von der „Killerspielpolitik“ der Parteien abhängig machen wollen, hatte ich einen Fragekatalog an die größeren Parteien gesendet. Leider wurde er nicht beantwortet und man hat mir lediglich eine Standardantwort zugeschickt, die an meinen Fragen zu großen Teilen vorbeiging. Da dies aber offenbar die offiziellen Positionen der Parteien sind, kann ich diese nicht vorenthalten:

– Die LINKE

„DIE LINKE lehnt eine Verbotspolitik im Umgang mit gewalthaltigen Spielen ab. […] Im Bundestag hat sich DIE LINKE schon früh dagegen ausgesprochen, die Entwicklerbranche und die Nutzerinnen und Nutzer so genannter Killerspiele zu diffamieren. Ursächlich für Gewalt und Amok an Schulen ist nicht der Konsum von gewalthaltigen Computerspielen, sondern ein komplexes Bedingungsgefüge bestehend aus sozialen, psychologischen und familiären Komponenten.“

Die LINKE spricht sich also gegen Verbote und gegen eine Diffamierung von uns Gamern aus und sieht Videospiele nicht als relevante Ursache bei Amokläufen an.

– Die Grünen

„Für uns Grüne ist klar, dass Gewalt in den Köpfen von Kindern und Jugendlichen nichts zu suchen hat. […] Hier gibt es anspruchsvolle Jugendschutzbestimmungen in Deutschland […]. Wir sind uns mit allen ExpertInnen darin einig, dass darüber hinausgehende Maßnahmen wie z. B. ein pauschales Verbot von sogenannten Killerspielen keinen besseren Jugendschutz bieten könnten. Schreckliche Gewaltausbrüche junger Menschen wie in Erfurt, Emsdetten oder Winnenden lassen sich nicht eindimensional erklären. Wir plädieren für eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Ursachen. […] Strengere Verbote jedenfalls können solche Amokläufe nicht verhindern. Wer dies behauptet, will die Menschen in die Irre führen. […] Zudem fehlt bei uns eine wirksame Förderung qualitätsvoller Computerspiele, wie es sie in anderen Ländern längst gibt.“

Man sieht Videospiele zumindest nicht als maßgeblichen Faktor bei Amokläufen an und lehnt auch Verbote ab. Nichtsdestotrotz hätte Gewalt, zu der man offenbar auch gewaltdarstellende Videospiele zählt, in den Köpfen von Kindern und Jugendlichen nichts zu suchen. So setzt man sich auch für die Förderung gesellschaftlich erwünschter Videospiele ein.

– FDP

„Zugleich betonten die Liberalen, dass auch ihrer Auffassung nach die Verbreitung von Computerspielen mit diesem Inhalt stärker kontrolliert werden muss. […] Sie unterstrichen: “Der Zugang zu und der Umgang mit Computerspielen egal welcher Art, obliegt letztlich der Verantwortung der Erziehenden.” Ein Verbot von staatlicher Seite auszusprechen sei eine Maßnahme, “die sehr tief in verschiedene Grundfreiheiten eingreift”, machten Waitz und Gruß deutlich. Sie wiesen zugleich daraufhin, dass im Zeitalter des Internet Verbote sowieso “wenig bringen” würden, wenn mit einem Klick Spiele herunter geladen werden könnten.“

Die FDP spricht sich gegen Verbote aus, weil sie praktisch wirkungslos sind und einen Eingriff in die Grundrechte darstellen. Man spricht sich anscheinend aber für Testkäufe aus und will Medienkompetenz stärken. Nach den hier nicht zitierten Ausführungen zum Sofortprogramm sind aber manche Textbausteine der Antwort schon älter und beziehen sich auf überholte Sachverhalte.

– SPD

„Wir haben bereits in der Vergangenheit wiederholt politische Debatten über Computerspiele geführt. Anlass waren dabei immer wieder Amokläufe von jungen Menschen, die vielfältige Diskussionen ausgelöst haben. Uns geht es in der Debatte um mehrere Themenkomplexe: […] um Prävention und Bekämpfung von Jugendgewalt, um die Verantwortung von Eltern und Pädagogen und um Fragen der Medienkompetenz und des Jugendmedienschutzes. […] Im Vordergrund unserer Bemühungen zur Umsetzung eines wirksamen Kinder-  und Jugendmedienschutzes muss daher weniger eine weitere Verbotsdiskussion stehen als mehr eine verstärkte Förderung von Medienkompetenz in Familien. […] Das heißt aber nicht, dass wir vor den bestehenden Problemen die Augen verschließen. So werden wir in der nächsten Wahlperiode prüfen, ob die Bundesprüfstelle und die sog. Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle künftig enger zusammenarbeiten können, um die Indizierungsstandards zu wahren.“

Die SPD setzt also weniger auf ein Verbot sondern eher auf mehr Medienkompetenz. Ausgeschlossen wurde es aber nicht. Als konkrete Maßnahme wird eine bessere Abstimmung von USK und BPjM angekündigt.

– CDU

„Immer mehr Menschen suchen Spaß und Unterhaltung in Computerspielen. Negative Folgen eines exzessiven Spiele- und Medienkonsums können vielfältig sein und treffen Kinder und Jugendliche unterschiedlich. Sie reichen von nachlassenden schulischen Leistungen bis zu suchtartigen Erkrankungen und sozialer Vereinzelung. Besonders gefährdet sind jene, die mit dem Einfluss von Medien in ihren Familien alleine gelassen werden, also die Schwächsten in unserer Gesellschaft. Bei ihnen können sich bestehende Defizite verstärken und negative Vorbilder durchsetzen. Rechtliche Regelungen müssen Grenzen aufzeigen. Verbote allein reichen nicht aus, um Gefahren abzuwehren. Spiele, die Mord- und Metzelszenen detailliert darstellen und verherrlichen sowie zu Gewalttätigkeit anstacheln, gehören nicht in die Hände von Kindern. Deshalb sind eine bessere Alterskennzeichnung und eine Klarstellung der Kriterien für eine Altersfreigabe ab 18 Jahren richtig. Bereits heute bietet das Strafrecht in Deutschland Regelungen für das Verbot eines Gewalt verherrlichenden Computerspiels. Entscheidend ist die konsequente Umsetzung nach entsprechender Prüfung.“

Die CDU lässt die Frage nach Verboten offen. Explizit spricht man sich nur für die Einführung der bereits bestehenden Indizierung sowie des ebenfalls bereits vorhandenen § 131 StGB aus. Als konkrete Maßnahmen fordert man eine bessere Alterskennzeichnung – was auch immer man sich darunter vorstellen kann – und eine Konkretisierung der Prüfkriterien der USK.

– CSU

„Leider haben sich Vorfälle wie in Winnenden gehäuft, weshalb die Politik hier in der Pflicht steht.[…] Generell gesellschaftliche Themen sind sehr behutsam zu behandeln und hier eine sorgfältige Abwägung zwischen Verbot und Selbstverantwortung vorzunehmen. In diesem Zusammenhang halten wir gewaltdarstellende Spiele nicht für zwangläufig verbotswürdig, sondern haben uns für eine wissenschaftliche Prüfung der Gefährlichkeit einzelner Spiele ausgesprochen.“

Nach der CSU besteht ein Zusammenhang zwischen dem Umgang mit Videospiele und Amokläufen. Man betont, dass man gewaltdarstellende Spiele nicht zwingend für verbotswürdig hält, aber inwiefern kann man dieser Aussage Glauben schenken?

Angesichts der Äußerungen von Haderthauer, Stoiber, Schneider, Beckstein, Herrmann, Geis, Koschyk, Bär, Schmied und Söder sowie den jüngsten Stellungnahmen von Mitgliedern der Schwesterpartei, namentlich Strobl, Rech und Köhler, kann ich nur ungläubig konstatieren:

Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.”

Vielleicht ist es aber auch eine falsche Herangehensweise die Wahl einer Partei von deren Versprechungen im Vorfeld des Wahlkampfes abhängig zu machen. So sagte ja bereits Franz Müntefering, es sei „unfair Politiker an den Wahlversprechen zu messen.“ Hier eine kleine Zusammenfassung von dem, was Unionspolitiker sonst für Äußerungen vom Stapel lassen:

Es gehöre zur Selbstachtung derartige Spiele nicht zu nutzen, auch wenn dies nicht verboten sei. Diejenigen, die diese Spiele nichtsdestotrotz nutzen, dürften sich im Übrigen durch einen Vergleich ihres Hobbies mit Kinderpornographie nicht verletzt fühlen, da ihnen jeglicher sozialer Achtungsanspruch abgesprochen werden könne. Des Weiteren müsse man, unabhängig von einer Verbotsausweitung, Computerspielturniere – auf denen Spiele wie “Warcraft III” genutzt werden – untersagen sowie die Internetsperren von Kinderpornographie auch auf Killerspiele ausweiten. Abseits von Verboten fordere man die Ächtung dieser Spiele und begrüße es daher, wenn Supermarktketten freiwillig auf den Verkauf dieser Spiele verzichten und die Deutsche Bahn Werbung für diese Spiele unterlässt. Im Übrigen müsse man zweigleisig fahren. Neben einem Verbot, dass Bayern in den Bundesrat eingebracht hat, müsse man eine Verdrängung von den schwarzen Schafen durch eine Prämierung gesellschaftlich erwünschter Spiele fordern.

Noch besser ist es aber nicht auf Worte sondern auf Taten abzustellen.

Politik der Parteien

– Die LINKE

Die Linke spricht sich regelmäßig gegen eine prohibitiven Lösung  aus und stimmt entsprechend ab, wie es auch beim Sofortprogramm der Fall war. Sie ist ebenfalls die einzige Partei die sich abseits von Verboten explizit gegen eine Diffamierung und Ächtung von Gamern ausspricht, die von Vertretern andere Parteien nahe gelegt wird. Sofern man die Linke nicht wegen ihrer sonstigen Politik oder wegen ihrer Vergangenheit ausschließt, ist sie eine sichere Wahl für Gamer. Man sollte jedoch noch darauf hinweisen, dass Teile der LINKEN den “Kölner Aufruf” unterstützen.

– Die Grünen

Die Grünen haben zwar gegen das Sofortprogramm von Ursula von der Leyen gestimmt, aber in Karlsruhe und Stuttgart haben sie dafür gekämpft, dass das „Intel Friday Night Game“ nicht stattfindet. Auch sieht Renate Künast Videospiele als Vorbild für Gewaltexzesse auf Schulhöfen und will „Killerspiele“ ächten. Manche Grünen stellen die Kritiker in den eigenen Reihen als Minderheit dar. Aber warum begrüßt diese Minderheit in Pressemeldungen offiziell im Namen der Grünen das Verbot von eSport-Turnieren, während die angebliche Mehrheit nur in Blogs um Verständnis bittet? Ich glaube nicht, dass es eine einheitliche Parteilinie gibt, so dass man mit Grünen eine Wundertüte wählen würde. Es könnte Überraschungen geben, die uns Gamern nicht unbedingt gefallen.

– FDP

Die FDP wird ihrem Namen gerecht. Nicht nur jüngst die Internetsperren sondern auch das Sofortprogramm der Familienministerin wurden von der FDP mehrheitlich abgelehnt. Man sollte sich jedoch einer Sache sicher sein. Wer die FDP wählt, wählt CDU. Ich würde nicht darauf vertrauen, dass die FDP bei den Verboten von Paintball und gewaltdarstellenden Videospielen standfest bleiben wird. Wer es dennoch tut, geht ein gewisses Risiko ein.

– SPD

Die SPD hat als Teil der Regierung das Jugendschutzgesetz weit über das rechtlich vertretbare hinaus verschärft. Auch wurde in Nürnberg ein eSport-Turnier von einem Oberbürgermeister der SPD abgesagt. Letztendlich hat man sich selbst im Koalitionsvertrag mit der CDU ein Verbot von Killerspielen als Ziel festgeschrieben. Eine Distanzierung von einem Verbot erfolgt nicht, man betont nur, dass die Förderung der Medienkompetenz Vorrang habe. Wenn man weitere Verschärfungen bei dem Umgang mit Videospielen ablehnt sollte man also von der Wahl der SPD absehen.

– Union

Die Union hat für die Verschärfung des Jugendschutzgesetzes gestimmt, im Koalitionsvertrag mit der SPD ein Verbot von Killerspielen festgehalten und dies auch in den Bundesrat eingebracht. Darüberhinaus wurden bereits in drei Städten eSport-Turniere bzw. LAN-Partys von Politikern der Union verhindert. Auch wird darüber diskutiert die Internetsperre gegen Kinderpornographie auch auf „Killerspiele“ auszudehnen. Die CDU (direkt oder indirekt) zu wählen wäre für uns Gamer der dümmste anzunehmende Unfall. Auch in anderen Bereichen ist das Wahlprogramm der Konservativen eher als Kriegserklärung an die Grundrechte zu verstehen.

Zusammenfassend kommt für Gamer nur die Wahl von zwei Parteien in Frage. Die der FDP, wenn man an deren Standfestigkeit glaubt, oder die der Linken, wenn man mit deren Vergangenheit und sonstigen Politik kein Problem hat. Abseits der etablierten Parteien würde sich sicherlich die Piratenpartei anbieten. Ein Einzug in den Bundestag ist aber genauso ungewiss, wie man die Piraten im Moment nur als eine als Protestpartei wählbare Nischenpartei bezeichnen kann.

73 Gedanken zu “Position der Parteien

  1. ich würde mehr vertrauen in die Piratenpartei setzen, da die anderen parteien eh in den bundestag ziehen vorallem die grünen ehe ich ehr als Problem da diese ja beim irak mitgemacht haben und auch die agenda 2010 mit abgenickt haben.

  2. Danke für den ausführlichen Überblick – Respekt!!!

    Echt schwer da eine Entscheidung zu treffen… Gut CDU / CSU würden bei mir eh wegfallen, vor allem, da sie Erwachsenenspiele mit Kinderpornographie gleichstellen – wie kommt man nur auf so eine Idee “an den Kopf fast”. Neben möglichen Spieleverboten gäbe es für mich aber noch einen anderen Grund CDU/CSU u. die SPD nicht zu wählen und zwar die Wirtschaftskrise und die Situation in Deutschland (z. B. die Arbeitslosigkeit) allgemein.

    Was die FDP und die Grünen betrifft, bin ich auch nicht so überzeugt – die Grünen weil die keine klare Linie haben und die FDP, weil sie mit den C´lern koallieren wollen, die meiner Meinung nach mit die Hauptschuld an der Situation in Deutschland haben (da sie ja meistens immer an der Macht waren)… gut aber da lässt sich drüber streiten.

    Dann währe da noch die Linke, die ich ja schonmal unterstützt habe oder halt die anderen Parteien, wie z. B. die Piratenpartei, die mich jetzt speziell wg. deren Stellung zur Verbots- und Zensurdebatte sehr anspricht und weil hier ja doch auch viele jüngere Menschen sind, die mehr up-to-date sind und nicht nur “verstaubten Idealen” nacheifern. Mag sich zwar jetzt ein wenig komisch klingen, aber ich traue den Piraten vieles zu. Im Vergleich zur Linken haben diese auch nicht das Problem auf eine negative Vergangenheit zurückblicken zu müssen.

    Werd mir aber mit meiner Entscheidung noch ein wenig dazeit lassen, wen ich dann letzten Endes wähle, auch wenn ich C, S, F u. G schon zu 90% (Gesamt) ausschließe, auch wenn ich es fasst bezweifle, dass es für einen Umsturz des alten “Regimes” (deshalb, weil speziell ja die C´ler schon extrem lange an der Macht waren) reichen wird, da einfach zu wenig wählen gehen werden. Aber vielleicht klappt es ja doch – wenn auch nur ein wenig, dass die C Partei im Bundestag nicht mehr stärkste Partei ist, weil im Grunde tanzen ja im Moment jedenfalls alle nach deren Pfeife – gut es gibt ein paar Abweichler, welche insgesamt gesehen, aber wenig bis keinen Einfluss haben.

  3. “Aber ob man die Wahl einer Partei auch von deren Haltung zu Videospielen abhängig machen soll, ist eine andere Sache. Schließlich sind Videospiele ja nur eine kurzweilige Freizeitbeschäftigung, auf die man auch leicht verzichten könnte. […]Andere Bereiche wie Außenpolitik, soziale Gerechtigkeit, Bürgerrechte und tragbare Energiepolitik sind für mich die maßgeblichen Kriterien.”

    Sicher, das stimmt. Aber erstens muß man feststellen, daß wer nötig hat, sich angesichts der von Dir angesprochenen anderen Bereiche mit dem Thema “Killerspielverbot” zu profilieren, zu den anderen Bereichen nicht allzu viel Sinnvolles beizutragen haben kann.

    Und zweitens – und das ist wichtig – berühren geforderte Verbote (Jugendschutz! Guter Geschmack! Moral!) im Zusammenhang mit der geplanten, von Gerichten oder Medien unüberprüfbaren Internetzensur durch das BKA (KiPo! Urheberrechte! “Killerspiele!”) sehr wohl die Bürgerrechte und die Gewaltenteilung. (Auch wenn z. B. der Herr Strobl sich jetzt zurückzurudern bemüht – er wollte das nur mal “ergebnisoffen angesprochen haben”. Für wie dumm hält der uns?)

    Erinnerst Du Dich, als letztes Jahr von wikipedia.de aus die Wiki nicht mehr erreichbar war, weil einem Die Linke – MdB und ehemaligem Stasi – Mann (Lutz Heilmann) sein Artikel nicht paßte? Schlimm genug, daß sich ein Richter fand, der den Mist mitmachte. Ich habe halt die Befürchtung, daß derlei zum Dauerzustand werden könnte, wenn unsere lieben Volksvertreter weiter unwidersprochen Worthülsen wie “Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein/bleiben/werden!” ausspucken.

  4. Ich finde, die Haltung zu Ego-Shootern, MMPORGs, Paintball, Internet und anderem ist ein sehr gutes Kriterium. Wenn ich sehe, wie diese ganzen Parteien sich zu Bildung, Schule, Umwelt und so weiter stellen. Da ist ja kaum ein Unterschied zu sehen. Die Einstellung von CDU/CSU/SPD/Grüne zu Computerspielen und Internet trifft schon so den intimsten Bereich des Einzelnen, das man sie als Hauptkriterien sehen kann.
    Vielleicht sind viele hier zu jung dafür, ich weiß es nicht, aber bis mitte Ende der 80er Jahre und auch 90er Jahre war es relativ problemlos gewisse chemische Experimete zu machen. Ich hatte als 16-17jähriger konzentrierte Säuren (Salzsäure, Schwefelsäure, Salpetersäure) zur verfügung ind etliches an Chemikalien. Es gibt da einen netten Versuch:
    Man braucht ein Mikroskop, einen Objektträger, etwas Kupfer, Etwas Zink, etwas Magnesium, etwas Silbernitrat, etwas Kupfersulfat, etwas Zinksulfat, destiliertes Wasser. Ganz harmlos das Ganze. Ich nehme den Teil mit Kupfersulfat (alle anderen Teile des Versuchs laufen analog). Auf den Objektträger lege ich einen kleinen Streifen Zink, dazu gebe ich Kupfersulfatlösung, so das sich Metall und Lösung berühren. Unter dem Mikroskop läßt sich nun das Wachstum eines Kupferwald beobachten.
    Die Frage ist nun, was ist wohl leichter zu bekommen? Die Metalle, oder die Salze?

    Es wird also schon seit etlichen Jahren in die Freizeitgestaltung eingegriffen. Freizeitgestaltung/Hobby ist das persönlichste, was ein Mensch hat. Der Ekel und die Vorbehalte davor sind kein Grund, es anderen Menschen zu verbieten. Und trotzdem geschieht es. So ist es ja auch teilweise bei den Exoten. Viele Menschen fürchten sich vor Schlangen und Spinnen. Andere mögen diese Tiere. Der Zufall hat es mir eimal ermöglicht, eine Kröte in der Hand zu halten. Das ist ein kurioses Gefühl. Viele Menschen würden sich ekeln. Viele Menschen hätten nichts dagegen, wenn diese Tiere nicht existieren würden.
    Wie eine Partei mit meinen Hobbys umgeht, ist also eine der zentralsten Dinge.
    Es gibt allerdings Ausnahmen. Wenn die FDP sich gegen Internetsperren und gegen Verbote von “Killerspielen” ausspricht, so ist das ehrenwert.
    Wenn dagegen Mitglieder der gleichen Partei sich dafür Ausspricht, den Hartz 4 Satz von 395.- auf 250.- zu senken, um eine Steuersenkung zu ermöglichen, so disqualifiziert sich die Partei um Potenzen stärker. Ich bin (noch nicht) auf Hartz 4 angewiessen. Ich hoffe, ich werde es auch nie sein. Von 250.- Euro im Monat leben zu müssen, das ist für mich ein schrecklicher Gedanke.

  5. “soziale Gerechtigkeit, Bürgerrechte und tragbare Energiepolitik sind für mich die maßgeblichen Kriterien.”

    Und genau diese Dinge werden von den Partei die gegen Videospiele sind mit Füßen getreten, außer die Energiepolitik versteht sicht.

    „Wenn Behörden und Politiker sich mit Halbwissen und hanebüchenen Plänen gegen unser Hobby stark machen, müssen wir mit unseren Mitteln dagegen halten.“

    Sehe ich auch so und das beste Mittel was wir haben sind nun mal die Wahlen.

    “Ich will und kann es nicht verantworten, dass meine Freiheit „am Hindukusch verteidigt“ wird.”

    Und dabei sitzt der wahre Feind im Bundestag!

    “Es ist anscheinend zu viel verlangt eine Partei vorfinden zu wollen, die das Grundgerecht achtet und weder andere Länder noch die Grundrechte der Bürger bekämpft (Vorratsdatenspeicherung, Fingerabdrücke im Personalausweis, Videoüberwachung, Onlinedurchsuchung, Internetsperren, ..). Die freudschen Versprecher von einen an Dr. Seltsam erinnernden Schäuble und die wohl ernsthaft so gemeinte Rede Merkels zur Videoüberwachung sind dabei das Paradebeispiel für in meinen Augen fragwürdige Tendenzen in der deutschen Politik.”

    Und mit den Wahlen können wir das beeinflussen.

  6. Das Thema Videospiele is sicher nicht auschlaggebend für eine Wahlentscheidung, aber die Art und Weise wie mit dem Thema umgegangen wird schon. Halbwahrheiten und glatte Lügen verbreiten, weil es halt ins Konzept passt. Keine Ahnung von etwas haben, Pseudoexperten zu zitieren und Dinge hirnlos nachplappern, die absolut nicht belegt werden können, nur weil es ein paar Stimmen bringen könnte oder um sich in ein besseres Licht zu stellen. Das beeinflusst meine Wahlentscheidung. Dieses Verhalten ist ja nicht sooo neu. Bei der Energiepolitik wars genauso. Das hat in meinen Augen auch einige Parteien disqualifiziert. Nun sind noch ein paar mehr dazugekommen. Es wird langsam wirklich schwer eine Partei zu finden, von der man wenigstens 51% überzeugt ist. Die Vorteile halt die Nachteile überwiegen.

  7. Gerade wenn man sich von der “Killerspielpolitik” der Parteien in seiner Wahlentscheidung maßgeblich beeinflussen lässt, ist die Piratenpartei eine wichtige Option, da sie die Interessen von Gamer wahrscheinlich am besten vertritt. Auch wenn die Piraten nicht in den Bundestag einziehen, würde ein Ergebnis von über einem Prozent ein deutliches Signal gegen “Killerspielverbote” auch für andere Parteien sein.
    Ist einem die Spielepolitik weniger wichtig, dann scheiden für mich die meisten großen (und eigentlich auch die meisten kleinen) Parteien sowieso aus. Gerade die Linke, die unfinazierbare Wahlgeschenke verspricht…
    Insgesamt ist es sehr schwer (zumindest für mich) eine Entscheidung zu treffen. Meistens ist es leichter Gründe zu finden, warum man eine Partei nicht wählen sollte, als andersherum.

  8. Ja Gelb kann man eine Chance geben… aber die haben zu oft in der Vergangenheit ihre Meinung geändert… Grün keine Linie… SPD nein!, Linke nicht mit den Anderen Punkten… CDU/CSU NIEMALS!…

    Ich gehe Wählen!
    und ich wähle die Piraten!
    Klarmachen zum Ändern!
    .
    Es gibt wirklich keine Partei die man ohne schlechten gewissen wählen kann…
    naja die Piraten schon… aber leider hat man immer dne Ruf eine Spaß pertei zu wählen…
    oder die kommen sowieso nicht weit…
    .
    Wieso hat man oben nichts von den Piraten gesagt? Der Freien Union (Sponsord bei Sekten Gruh)? Die Violetten? die Grauen? oder sonst einer der anderen Parteien?
    .
    Ansonsten genaiale Zusammenfassung…
    Happy Coding.

  9. PS bis jetzt gibt es keinen Wahl O Maten zur Bundestagswahl…
    der letzte war für die Europawahl.
    aber bis herbst ist ja noch ein wenig hin…
    Happy Coding bis dahin.

  10. Nette Auflistung, aber auch wenn dieses Portal hier sich um das Thema Computerspiele dreht, so denke ich als Internet User auch an die Internetsperren. Und daher hätte ich mir, eine Erwähnung der PIRATEN gewünscht.

  11. Bei den Grünen war es damals doch nicht anders als bei den Piraten!
    Niemand nahm damals die Grünen für voll und heute haben sie sich gut etabliert und sind sogar für Koalitionen in einer Dreierkonstelation verfügbar.
    Also wer jetzt meint “die schaffen das sowieso nicht” sollte sich nicht wundern, wenn die Piraten es nicht schaffen.
    Sie können es nur dann schaffen, wenn wir ihnen helfen und uns nicht mit so holen geblubber wie “Spaßpartei, schaffen die eh nicht” und sowas aufhalten.

  12. Welcher Einmarsch von Bush senior im Irak ?
    Gut, der irakische Präsident Saddam Hussein hat behauptet das Kuwait rechtmäßig eine Provinz des Iraks ist. So gesehen kann man den Einmarsch und die Besetzung Kuwaits durch Truppen der USA, Großbritanniens, Frankreichs, Ägyptens und Saudi-Arabiens als Einmarsch in den Irak deuten.

    Natürlich vergisst man dabei, dass zwischen dem Einmarsch des Iraks in Kuwait und dem Einmarsch von Bush senior der Irak ein halbes Jahr Zeit hatte, um den Forderungen der UNO nachzukommen und aus Kuwait abzuziehen.

    Man vergisst dabei auch, dass der Krieg gegen den Irak von der UNO abgesegnet wurde.
    Ebenfalls vergisst man dabei, dass die BRD wie Japan Mitglied der UNO ist, und das die UNO Truppen anfordern kann wenn es darum geht ein Mitgliedsland der UNO zu schützen.

    Dabei wird in Deutschland sonst nie vergessen wie wichtig und toll doch die UNO für den Weltfrieden ist. Außer es geht darum z.B. Truppen für Blauhelmeinsätze zu finden, dann entdecken die Deutschen ihren Pazifismus und schauen zu wie die schlechter bezahlten & ausgerüsteten Inder und Pakistanis ihre Soldaten in Konfliktgebiete schicken.

    Das wir in Afghanistan stehen hat auch wenig mit Angriffskrieg zu tun. Krieg kann man nur gegen international anerkannte Staaten führen. Die Taliban sind niemals anerkannt gewesen, nicht mal in Afghanistan selber.
    Wir sind auch auf Bitten der Afghanischen Regierung in Afghanistan, wobei ich zugeben muss das eine Mehrzahl der Deutschen Multilateralismus zwar toll findet, aber ganz schnell egoistisch wird wenn sie zu ihrem Wort stehen soll.

    “Internationale Zusammenarbeit ? Toll, das zweigt das wir besser als die Amis sind die ja unilateral mit einer Koalition aus fast allen europäischen Staaten außer Deutschland und Frankreich gegen Saddam Hussein in den Krieg gezogen sind.
    International Zusammenarbeit bei der Geschoßen wird? Ohne uns, da verhandeln wir lieber mit moderaten Taliban über ihre Haltung zur säkulare Schulbildung für Jungen und Mädchen als Schlüssel zur Entwicklung, egal was der Rest der Afghanen dazu sagt.”

    Auch wenn der Krieg gegen Jugoslawien völkerrechtlich nicht ganz koscher gewesen ist und die SPD & Grünen dort als Pazifisten “umgefallen” sind. Dieser Krieg hat mehr für den Frieden auf den Balkan erreicht als 10 Jahre Diplomatie.
    Ja, es war ein Krieg. Ja, er war nicht von der UNO abgesegnet und er hat einen gefährlichen Präzedenzfall (etwa für den Irakkrieg 2003) geschaffen. Und ja, es sind auch Zivilisten gestorben.
    Aber es gab kein zweites Srebrenica, kein zweite Belagerung einer Stadt wie damals in Sarajevo.

    Sicherlich beißt sich das mit dem naiven Pazifismus den viele Deutsche anhängen, und zwar in allen Parteien. Sie sind gegen den Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, sie sind gegen den Kampf der Kulturen, haben aber weder Clausewitz noch Huntington gelesen.

    Die Folgen dieses naiven Pazifismus für uns Gamer kann man an Pamphleten wie dem Kölner Aufruf oder in den TV-Beiträgen von Rainer Fromm sehen.

    Wer eine naive Vorstellung von Krieg und internationaler Politik hat, glaubt nur zu gerne das die bösen Amis Killerspiele entwickelt haben um die Jugend auf die völkerrechtswidrigen Angriffskriege im Irak und Afghanistan zu drillen.
    Und er wählt dann auch die Politiker die diesen naiven Pazifismus verbieten. Und die gibt es in jeder Partei, auch bei den Piraten und der FDP (ja, ich hab den Riesenstaatsmann Mümmelmann nicht vergessen).

    Natürlich sollte man seine Wahlentscheidung nicht nur von Killerspielen abhängig machen. Das in Süddeutschland CDU/CSU gewählt wird liegt auch daran das die Mehrzahl der Wähler mit der Kommunal- und Landespolitik, insbesondere in Sachen Wirtschaft und Bildung mit den CDU/CSU Regierungen zufrieden sind.

    Dass die FDP auf Landesebene in beiden Ländern erfolgreich ist, zeigt auch dass der Wähler keinen radikalen Systemwechsel will – und wenn dann eher einen von dem eher kleine Handwerker und andere kleine Selbstständige profitieren (man will’s nicht glauben, aber die meisten FDPler sind Rechtsanwälte, Architekten und Handwerker mit eigener Firma).

    Dennoch, wer als Politiker auf gut Schwäbisch “einen Scheiß” über Killerspiele erzählt und damit entweder populistische Tendenzen oder mangelhafte Vorbereitung offenbart ist für mich nicht wählbar.
    Denn da stellt sich für mich die Frage: In welchen anderen Themen, von denen ich keine Ahnung habe erzählt dieser Politiker mir “einen Schieß” ohne das ich es merke?

    Politiker müssen nicht alles wissen. Sie müssen Nichtmahl ehrlich sein, sie müssen bloß nicht alles sagen was sie denken und planen und manchmal ist auch eine Notlüge gestattet.
    Aber sie sollen mir bitte keinen Scheiß erzählen, weder weil sie glauben ich würde das gerne so hören, noch weil sie sich mangelhaft vorbereitet haben.
    Ein einfaches: Dazu kann ich nichts sagen, darüber habe ich zu wenig Informationen ist ehrlicher, als eine populistische Phrase.

  13. @Alrik

    Auch wenn es nach Angaben der kriegsführenden Parteien ein “gerechter” Krieg ist, ist es immer noch ein Krieg und kein Verteidigungsfall im Sinne des Grundgesetzes. Inwiefern das noch zeitgemäß ist weiß ich nicht, aber mit der ungeänderten Verfassung ist es nur schwer zu vereinbaren.

  14. Egal ob Gerecht oder nicht. Bislang hat das Bundesverfassungsgericht noch nicht entschieden, ob es mit der Verfassung vereinbar ist oder nicht.

    Aber unabhängig davon kann man nicht einerseits für die UNO und internationale Zusammenarbeit sein, sich dann aber dieser internationalen Zusammenarbeit entziehen.

    Auch sollte sich ein Staat an seine Verpflichtungen halten, auch gegenüber Staaten wie Afghanistan.
    Wenn dann hätten wir den Afghanen sagen sollen: Klar finden wir die Taliban nicht toll, aber wenn es darum geht euch militärisch gegen sie zu helfen könnt ihr auf uns nicht zählen. Das wäre ehrlicher gewesen, hätte uns tote Soldaten erspart und den Afghanen… ach, vergiss die Afghanen.
    Stünden nicht gerade Bundeswehr und andere NATO Truppen in Afghanistan, würde sich keiner dafür interessieren.

  15. http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/unter-unserem-himmel/wackersdorf-heio-letzel-himmel-sud-2009-ID1241511097149.xml
    .
    Aufstände in Bayern…
    Wir haben damals schon des Römische Reich zur Aufgabe gezwungen…
    also zwingt uns nicht aus unseren Wäldern zu kommen…

    http://www.br-online.de/bayern/einst-und-jetzt/stoerfall-wackersdorf-DID1209371998541/index.xml

    Jetzt sollten wir alle Aufstehen und Demo machen!
    .
    .
    @Danny:
    Wir sind hier nicht für Computerspiele wir sind alle für Anerkennung eines Hobbys…
    es ist nur Zufall, dass es Compuerspiele sind gegen die man hetzt…
    und das Netz ist nur als ganzes zu sehen. als IT’ler ist das einem klar, dass man auf der Leitung die Datenpakete nicht unterscheiden kann und die DNS Sperren keinen nutzen haben selbst Daten-Vorratsspeicherung sind ein hilfloser versuch etwas zu machen…
    Leider kann man den Politikern das immer wieder sagen…

    @Booomboy:
    Genau! Es ist wie bei den Grünen…
    Also sollte man an deren Erfolge denken und sich zusammenreißen wenn der Sonntag der Wahl kommt und hingehen… Leider ist es noch nicht bei vielen so angekommen…

    Happy Coding.

  16. @Alrik

    Auch wenn man sich gegenüber der “Weltgemeinschaft” oder der afghanischen Regierung zur Kriegsführung verpflichtet hat, bleibt das Kriegsführung der keinen Verteidigungsfall darstellt.

  17. Freunde in den USA haben auf die Frage, warum die George W. Bush gewählt haben, geantwortet, der sei gegen Abtreibung …und fertig.
    Soviel dazu.

    Die meisten wählen CDU, weil sie keine Lust haben, selber nachzudenken.
    Ich wähle die Piraten, damit ich mir nachher nichts vorzuwerfen brauch …und fertig :)

  18. Hm, meine Freunde in den USA haben damals Al Gore nicht gewählt weil sie befürchtet haben das er Clintons verfehlte Aussenpolitik (Somalia, Ruanda und Srebrenica) weiterverfolgt.

  19. @Henna

    Unter wehren verstehe ich nicht aus Mangel an Alternativen in das erstbeste Land einzumarschieren, weil man der Öffentlichkeit ja nicht verkaufen kann, dass man nichts tun kann. 9/11 war auch von Al Qaida und nicht von den Taliban geplant. Unterstützt wurden sie zwar von den Taliban in Afghanistan. Das wurden sie wohl aber auch aus Saudi-Arabien. Übrigens waren auch 15 der 19 Attentäter Saudis.

    edit:

    Was mir bis grade neu war, aus Wikipedia:

    “Die Taliban verweigerten eine Auslieferung Osama bin Ladens an die USA, boten jedoch an, ihn in Afghanistan vor Gericht zu stellen.”

    Da Bin Laden wohl zu Tode verurteilt worden wäre, hätte selbst Deutschland ihn nicht an die USA ausliefern dürfen.

    edit 2:

    “Andererseits wird teilweise in der völkerrechtlichen Literatur vertreten, dass eine im Einklang mit der UN-Charta stehende individuelle oder kollektive Selbstverteidigung nur gegen einen Staat gerichtet sein könne, dem eine Angriffshandlung bzw. ein bewaffneter Angriff zugerechnet werden könne. Die Zurechnung von Handlungen privater Rechtssubjekte, zu denen Terroristen nach hier vertretener Auffassung gehören (sofern man sie nicht als eigenständige Völkerrechtssubjekte betrachten will), könne nur erfolgen, wenn der betreffende Staat diese Personen auf seine Initiative hin entsendet habe oder in einem solchen Maße aktiv unterstützt (z. B. durch Ausbildung, Waffenlieferung) habe, dass von einer effektiven Kontrolle gesprochen werden könne. Ferner sollten auch „organisatorische Verknüpfungen“ zwischen Staatsregierung und den von ihrem Gebiet aus operierenden Terroristen ausreichen, wenn diese einen solchen Grad erreicht hätten, dass letztere „faktisch als Teil der staatlichen Strukturen“ anzusehen wären.[1]

    Unklar ist, ob die Operation Enduring Freedom insoweit eine neue Entwicklung des Völkerrechts einleitete, in der die Gewährung von sog. „safe havens“, also Rückzugsmöglichkeiten für Terroristen innerhalb eines Staatsgebietes ausreichend sein könnte, um ein Selbstverteidigungsrecht gegen den betreffenden Staat auszulösen.”

  20. das problem ist das es keine Anschläge in Deutschland gab seit der RAF.
    .
    bei uns sterben mehr durch passivrauchen und verkehrsunfälle als durch anschläge egal wo die deutsch sterben…wenn terroristen wirklich rache nehmen wollen dann sollen sie in die tabakindustrie invenstieren…

  21. naja das waren alles Gründe warum man weder CDU, CSU, SPD und Grüne wählt.
    Bei der FDP können wir von einer Wendehalspolitik ausgehen, sicher ist das nicht aber Schwarz-Gelb so wie es jetzt ist, sieht nach Verboten naus.
    .
    Einzigste Alternative scheint die Linke zu sein die neue SPD oder eben die Piratenpartei um ehrlich zu sein ich würde sehr gerne diese Partei im Bundestag sehen, ein Regierungsbündnis ist auch in der Oposition möglich…und ich bin nicht mit allen entscheidungen der Linke, FDP und der Grünen einverstanden aber wenn man Piraten nicht wählen will würde ich Linke empfehlen.
    .
    mfg
    seth

  22. tjo, die werden eigentlich auch nur von der union schlecht geredet, weil die linke sonst ein starker gegner für die wäre.

  23. @Booomboy

    Es wäre etwas grotesk, wenn man aus Angst vor einem Überwachungsstaat mit der LINKEN die SED-Nachfolgepartei wählt.

  24. naja olle Oskar hatte ja recht als er ncoh bei der SPD war und was die Linke Jahrelang gesagt hatte tritt nun ein und deren vorschläge von damals werden jetzt von der Union verwendet…die Linke wird nicht gemocht weil sie die Wahrheit sagt ^^

  25. die linke schlägt vor, kriegt eins auf dem sack und jahre später kommt die union mit dem gleichen mist und verlangt applaus.

  26. nicht ganz rey, man kann ja auch nicht zur Kirsche gehen und sagen dsa die mal das ganze unrecht was sie getan haben erstmal sühnen müssen…vorher werden alle christen ignoriert…würde glaube nicht funktionieren ;)

  27. oder um es anders zu sagen: nur weil die SED mit ihrem Überwachungsstaat falsch lag heisst dsa nicht das das Wirtschaftssystem es auch zu 100% war….wir wissen das Kapitalismus nicht funktioniert weil es einfach nicht soviel wachstum geben kann die Marktsättigung wird meistens ignoriert, wohin gegen beim sozialismus der DDR der bearf ungenügend gedeckt wurde.

  28. “Wer die FDP wählt, wählt CDU”
    Naja und wer Grüne wählt, wählt evtl. auch CDU … und wer kleine Parteien wählt, der wählt auch die CDU weil sie nunmal atm die stärkste Kraft sind und wenn überhaupt nur von der SPD geschlagen werden kann. Aber wer SPD wählt, wählt wohl auch CDU ^^
    Ich befürchte wir kommen um die CDU nicht herum egal was man wählt…

    Aber trotzdem ne schöne Zusammenfassung zu dem Thema!

  29. @Chris

    Es sei denn es besteht keine Mehrheit für schwarz gelb (was ich nicht glaube), die SPD hat keinen Bock mehr auf eine große Koalition, die Grünen sperren sich gegen Jamaika und die FDP erklärt sich bereit zusammen mit der SPD und den Grünen eine Regierung zu bilden. Sofern da die Stimmen reichen. Wenn man noch die Linke bräuchte wäre die FDP sicher draußen und die SPD würde die letzte Glaubwürdigkeit verlieren.

  30. Seth, du hast das wesen des Kapitalismus und des Sozialismus genau erfasst.
    Wenn man in der DDR 15 Jahre auf ein Auto warten mußte oder es keine Bananen gab lag das nicht daran das der Sozialismus nicht in der Lage gewesen ist genug zu produzieren.

    Im Sozialismus wird schließlich jeder nach seinem Bedarf versorgt.
    Wenn im Kapitalismus das Schild Bananen Ausverkauft aufgehängt wird, hängt im Sozialismus “Heute kein Bedarf für Bananen”.
    Und wenn sich im Kapitalismus der Kunde dann beschwert das er gerne Bananen hätte, entschuldigt sich der Verkäufer vielmals und bittet ihn doch morgen wieder zu kommen.
    Im Sozialismus heist es “hamma nicht”. Ausserdem wird der Bittsteller mistrauisch gemustert – er will Bananen, obwohl es heute keinen Bedarf gibt ? Na, ob das nicht ein Staatsfeind ist ? Besser mal genaustens Beobachten, was der so treibt…

    Nun Ja, back to topic.
    Im September haben wir die Wahl.

    Nochmal eine große Koalition aus CDU/SPD so wie jetzt, die im Bundestag eine so große Mehrheit hat (72% der Abgeordneten) das sie sogar die Verfassung ändern kann ohne dabei die zustimmung der Opposition bauen zu müssen ?

    Eine kleine Koalition die nur knapp 50% erreicht, und für solche Änderungen in der Opposition werben muß ?

    Eine CDU/FDP Koalition mit starker FDP ist in Sachen Bürgerrechte und Wirtschaftskompetenz zu bevorzugen. In BaWü und Bayern lässt es sich trotz schwarz/gelb ganz gut leben und arbeiten.

    Rot/Grün… wie ReyAlp schon festgestellt hat sind die in Sachen Kosovo- Afghanistan und Irakkrieg 2003 schon weitaus spektakulärer umgefallen als die FDP.
    Dennoch ist denen zuzutrauen das sie Killerspiele verbieten. Lest euch mal die Unterstützerliste des Kölner Aufrufs durch. Das ist das typisch rot-grüne Mileu. Denen würde sowas gefallen.
    Und was das wirtschaftliche angeht… die SPD schafft es nicht mal das eigene Vermögen sinnvoll zu verwalten. Wer aber nichtmal mit dem eigenen Geld gut umgehen kann…

    Was die LINKE angeht, nun die meisten exSEDler sind ganz o.k. Die wissen aus eigener Erfahrung wie gut das mit dem Sozialismus geklappt hat.
    Das Problem sind die linken Spinner aus dem Westen und die entäuschten Gewerkschaftler / ExSPDler die Rot/Grün immer noch die “neoliberalen” Hartz IV Reformen und die deutsche Kriegsbeteiligung vorwerfen.
    Eine rot-rot-grüne Koalition würde die LINKE auf eine Zerreisprobe stellen. Womöglich ist sie danach “die 10% Irre, die jede Partei hat” (Orginalzitat Gysi) endlich los. Eventuell ist sie aber auch bereit eine linkspopulistischen Kurs zu fahren.
    Abzug aus Afghanistan, Austritt aus der NATO, Verbot von kriegsverherrlichenden Killerspielen die zur Militarisierung der Kinder dienen, Friede, Freude Eierkuchen !

  31. Naja, niemanden scheint es ja zu stören, dass unsere Kanzlerin mal Propagandabeauftragte der FDJ war, oder dass die CDU in der DDR auch immer brav mitgemacht hat, oder dass der Bundeskanzleramtsschef unter Adenauer den Rechtskommentar zu den Nürnberger Gesetzen verfasst hat…. aber danach fragt ja niemand, denn die Bösen sind immer nur die Linken ^^
    nebenbei sind deren Wahlversprechen (in der Theorie)solider gegenfinanziert, als die Steuersenkungsversprechen von FDP und CDU/CSU
    und ich kann euch gleich versichern, dass unter Schwarz/Gelb die Mehrwertsteuer erhoben wird, dafür verwett ich meinen PC ^^

    ich werde zumindest die Linke wählen, Wirtschafts- und Sozialpolitik sind mir persönlich zu wichtig, um den Piraten meine Stimme zu geben, die diesbezüglich noch keine Standpunkte formuliert haben, aber ich wünsche ihnen viel Erfolg!

  32. Nun, wenn es dich nicht stört das die exSED/PDS/LINKE in der DDR immer brav mit der CDU gestimmt hat und dort ehmalige Propagandabeauftragte der FDJ sind, warum soll es mich stören ? ;-)

  33. ROFL, gerade das Video von Dr. “Seltsam” Schäuble gesehen. Der schwäbische Akzent trägt leider nicht dazu bei, das man ihn als finsteren Bösewicht ernst nimmt.
    NaJa, uns Schwaben bleibt ja noch das virale Marketing zur Informationskonrolle. ;)

  34. Da hier Kriege desöfteren als Kriterium erwähnt werden:
    “Um deutschen Soldaten in Afghanistan ein offensiveres Vorgehen zu ermöglichen, wurden nach SPIEGEL-Informationen die “Nationalen Klarstellungen” zum Nato-Operationsplan geändert. Folgender Satz wurde komplett gestrichen: “Die Anwendung tödlicher Gewalt ist verboten, solange nicht ein Angriff stattfindet oder unmittelbar bevorsteht.””
    “Der Verteidigungsausschuss des Bundestags war über diese Änderungen nicht informiert.”
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,634338,00.html
    .
    Mal schauen, wann näheres hierzu bekannt wird. “Nach SPIEGEL-Informationen” ist noch etwas zu vage für meinen Geschmack.

  35. Kleine Randbemerkung noch zur FDP:
    “FDP Spitzenkandidat will HARTZ-IV kürzen”
    “„Der Regelsatz soll um bis zu 30 Prozent gekürzt werden, wenn gleichzeitig den Menschen eine Möglichkeit geboten wird, im kommunalen Bereich was zu tun“, sagte Lindner.”
    http://rz.koepke.net/?p=3258

  36. Also der Satz “Wer FDP wählt, wählt damit indirekt CDU” würde ich so nicht unterschreiben. Aktueller Stand ist, dass sie gegen ein Verbot sind. Man darf nicht vergessen, dass es schon ein Unterschied ist ob das Wahlergebnis:

    CDU 45% – FDP 8%
    oder
    CDU 36% – FDP 16% lautet.

    Je mehr Stimmen die FDP bei der Wahl bekommt, desto besser kann sie sich den Blödsinn der CDU ablehnen.

    Ich werde aber trotzdem meine Piraten wählen.

  37. Da war wohl einer schneller als ich. Ich habe mich ebenfalls bei den verschiedenen Parteien nach dem Thema erkundigt, mir fehlt nur noch die Antwort der Grünen. Aber es sind eh die gleichen Texte.

    Ich muss ganz ehrlich sagen, mir geht es fast ein bisschen gegen den Strich, dass sich die CDU auf einmal so umgänglich zeigt. Wenn sie wirklich akzeptieren würden, das Spiele Teil der Jugendkultur sind, könnten sie Leuten wie Heribert Rech mal ordentlich auf die Finger klopfen.

    Links wählen kann ich mir nicht vorstellen. Die meines zwar gut, aber ihr Programm ist voller Löcher. Das können die nie und nimmer finanzieren. Ich bleib bei den Piraten.

  38. Noch was: ich weiß, dass die Position zu Videospielen alleine kein Argument ist eine Partei (nicht) zu wählen. Aber ich muss mich nunmal oft ernsthaft fragen, ob sich Politiker eigentlich mit jedem Thema so gut auskennen wie mit Counter-Strike.

    Wenn Ihr mich jetzt entschuldigt. Ich bekomme noch Bonuspunkte für die Oma samt Kinderwagen :P

  39. Spiele als Teil der Jugendkultur zu betrachten find ich persönlich ein wenig bedenklich, speziell auch durch die Tatsache, dass sich Politiker und Medien, wennse wieder negative Meinungsmache betreiben, sich ja zum überwiegenden Teil auf ab 18er Titel beziehen (oder halt die mit keiner jugendfreigabe – für mich aber das gleiche, da wenn man 18 ist man eh kein jugendlicher ist und es ja eh die selbe Altersklasse ist).

    Was die Wahl an sich betrifft, so hab ich mir schon überlegt eine Partei zu wählen, die ganz sicher in den Bundestag einziehen könnte. um diese noch zu stärken. Im Moment liebäugle ich zwar mit den Piraten, aber die Frage ist, ob sie wirklich genügend Stimmen bekommen, um das zu schaffen? Meine Überlegung hierbei – vielleicht doch lieber FDP von den etablierten stärkeren Parteien wählen, damit wenigstens die Chance besteht, damit sie mehr Sitze haben als die C Parteien. Dann währe es für die nicht mehr so einfach die Kontrolle zu haben. Andererseits denke ich mir aber auch wieder, dass es die Piraten vielleicht doch schaffen könnten zweit oder drittstärkste Partei zu werden – möglich ist ja alles, auch wenn die C-Parteien aufgrund der Stammwähler sicher wieder sehr stark werden könnten. Andererseits, denke ich haben die bestimmt auch schon den ein oder anderen vergrault mit ihren neuen Gesetzen , wie z. B. auch die Schützen oder die Waffenbesitzer, weil ganz unbeschadet haben die die neuen Beschlüsse auch nicht überstanden.

    Wenns im schlimmsten Fall doch noch auf eine Schwarz-Rot-Koalition hinausläuft, was unwahrschneinlich ist würde bleibt alles beim alten.
    Wenn man nämlich die Abstimmungen im Bundestag betrachtet, sieht man, dass die SPD und CDU/CSU zusammenarbeiten und deren Vorschläge immer durchkommen, während die von anderen Parteien immer abgelehnt werden – ist ja nicht schwer, da CDU/SPD die Mehrheit sind – zwei Parteien Diktatur, auch wenn ich eher die CDU als führende Partei sehe.
    Hier die aktuellen Abstimmungen:
    http://www.bundestag.de/aktuell/archiv/2009/25049218_kw27_beschluesse/index.html

    Hab mir zwar nicht alles durchgelesen, aber es ist schon sehr auffallend, dass die Vorschläge von FDP, den Linken und den Grünen immer abgelehnt werden und die sind nicht unbedingt alle schlecht.

  40. Abseits der etablierten Parteien würde sich sicherlich die Piratenpartei anbieten. Ein Einzug in den Bundestag ist aber genauso ungewiss, wie man die Piraten im Moment nur als eine als Protestpartei wählbare Nischenpartei bezeichnen kann.

    Das ist für mich eine der schlimmsten Einstellungen die man in einer Demokratie vertreten kann. Warum zum Geier muss ich meine Wahl davon abhängig machen wie hoch die Chance “zu Gewinnen” ist?! Dieses Problem steckt in wirklich vielen Köpfen der Wähler. Wenn jeder mal das wählen würde was er wirklich will und nicht immer die “Chancen” abwägen würde dann hätten wir tatsächlich mal ein Wahlergebnis das die Meinung der Wähler wiedergibt.
    Und nicht wie sonst immer den Weg des “geringsten” Übels (der sich in Wahrheit als der des maximalsten Übels herausstellt).

  41. Schöne Zusammenfassung, wobei man eigentlich nur danach gehen kann welches Gesicht die Parteien in der Vergangenheit zu diesem Thema gezeigt haben. Dass CDU/CSU und SPD aufgrund des beschlossenen Internetzensur-Gesetzes definitiv unwählbar geworden sind sollte hoffentlich klar sein. Da mir Freiheits- und Bürgerrechte extrem wichtig sind wird mein Kreuzchen wie schon bei der Europawahl ganz sicher bei den Piraten landen. Es muss einfach ein deutliches Signal an die etablierten Parteien geschickt werden, sonst geht es mit unserer Demokratie immer weiter bergab.

    Und ja, auch der Punkt “Killerspielverbot” ist mir wichtig, denn eine Partei die mich als Erwachsenen so vervormunden möchte wie die CDU/CSU (und andere), hat in meinen Augen nichts in der Regierung verloren und disqualifiziert sich automatisch auch für andere Themenbereiche.

    Ich kann nur hoffen dass sehr viele Leute aufwachen und begreifen dass es einfach nicht mehr reicht, nur “das kleinere Übel” zu wählen. Ich selbst hab das in der Vergangenheit viel zu oft getan und damit ist nun Schluss. Klarmachen zum Ändern!!!

    Gruß,
    Thomas

  42. Ach, bei den ganzen Parteien was man nciht was man wählen soll. Ich finde aber auch, dass die Haltung zur Killerspieldebatte ein wichtiges Kriterium ist. Wenn es ein Partei nicht schafft, in einen eher “unwichtigen” Bereich keine klare Linie zu führen und es auch nicht schafft sich mit der entsprechenden Materie auseinanderzusetzen um daraufhin ihrer Aufgabe gerecht zu werden, so ist das ein Zeichen für mich, das selbige Partei in anderen Bereichen sehr wohl einknicken wird. Denn es zeigt nur, das die Partei nicht fähig ist sich mit etwas “neuen” auseinander zu setzen und zeitlich ansprechend zu reagieren.

    Aber noch so am Rande: Das unsere Soldaten in Afghanistan um ihr Leben fürchten versteh ich nicht ganz, was ich aber überhaupt nicht verstehe warum die Regierung trotz Schuldenproblemen weiterhin in Milliardenhöhe Panzer, Flugzeuge und andere Fahrzeuge einkauft? Rüsten wir für einen neuen Krieg? Würde mich freuen wenn jemand mir das genauer erläutern kann. Denn bisher fällt es mir sehr schwer das nachzuvollziehen.

  43. An die Abwägung des schlimmeren Übels hab ich heute auch gedacht… wollte auch einen Post dazu bringen, nur leider ist er im www verloren gegangen – nach dem Motto “Lost in Cyberspace”.
    Stimmt schon, des Abwägen bringt eigentlich nichts, da sich so nicht viel verändert, wenn dann alles doch wieder alles beim Alten bleibt. Werd dann wohl doch bei den Piraten aheuern :) .
    Gestern war bei uns in der Mittelbayerischen Zeitung ein netter Bericht über die drin. Da gings über den möglichen Einzug in den Bundestag. Es wurde zwar angesprochen, dass sie gegen die Sperrung von “Kinderpornographieseiten” sind, was möglicherweise negativ gemeint ist, aber insgesamt war der Bericht ok. Eigentlich steht die Piratenpartei gegen Zensur und ist nicht für Kinderpornographie, aber bis die Medien des checken ists bestimmt schon wieder Weihnachten wenn überhaupt.
    Über die Sache über die Schläger aus der Schweiz, die auf Klassenfahrt wahren war auch ein kurzer Bericht drinnen und es wurde auch kurz auf K-Spiele verwiesen – immerhin wurde aber nicht nach Verboten geschrien, aber was noch nicht ist, kann ja noch werden… vor allem auch deshalb, weil sie in das Alter von den vergangenen Ammokläufern passen.

  44. @Shalaschaska
    Na wir rüsten für den kommenden Kampf der Kulturen im Inland wie im Ausland. Wenn erstmal die deutsche Leitkultur in bedrohlichen Maße von den ganzen Türken zersetzt und unterwandert worden ist, kommen die Bundeswehreinsätze im Innern, um unsere total unterfinanzierte Polizei zu unterstützen; und im Ausland müssen wir uns ja auch mal langsam Gedanken machen, Resourcen militärisch zu sichern und die Grenzen gegen die kommenden Klimawandelflüchtlinge dicht zu machen – da kommt einiges auf die BW zu…..
    /pessismistischer Sarkasmus-Mode off.

  45. Naja mit Jugendkultur sind aber auch Spiele wie Warcraft3 gemeint, die ja eine Freigabe ab 12 bekommen haben, und das zurecht wie ich finde.
    Was Shooter angeht, da stimme ich schon zu, dass diese viel eher als Erwachsenenkultur angesehen werden sollten.

  46. Ich wollte nur mal einwerfen, dass man das Verhalten einiger weniger Politiker nicht unbedingt auf die komplette Partei übertragen kann.
    Wenn einige der Linke den Kölner Aufruf unterschrieben haben, heißt das ja nicht, dass die Linke ebenso denkt.
    Herr Gauweiler von der CSU hat gegen das Gesetz bzgl. des Lissabon-Vertrags gestimmt und ist auch vors BVerfG gegangen. Er und ein weiterer Abgeordneter der CDU/CSU-Fraktion haben im Bundestag dagegen gestimmt, wohingegen der Rest dieser Fraktion dafür war. Das bedeutet aber nicht, dass ich deswegen die CDU wählen würde.

    Ich finde es gut, wenn nicht jedes Parteimitglied ein Ja-Sager ist und auch mal eine eigene Meinung vertritt.

    Man hat aber sowieso die Qual der Wahl oder auch die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    CDU/CSU: nach all den Gesetzen (VDS, BKA-G, Internetsperren, etc.) und aktuellen Forderungen besonders für junge Menschen nicht wählbar.

    SPD: Der Steigbügelhalter der CDU, die Umfallerpartei, die Verräterpartei (bei google eingegeben landet man auf die Seite der SPD). Kann man auch nicht wählen.

    FDP: dieser radikale Neoliberalismus stört mich. Deren Ansichten haben uns zur Krise geführt. Und als möglicher Koalitionspartner der CDU kann man davon ausgehen, dass sie vor der CDU den Bückling machen werden. Kann man nicht wählen (besonders wenn man arbeitslos, Rentner oder Minijobber ist).

    Die Grünen: Das ist eine 50/50-Partei. Mal haben sie gute Ideen und dann enttäuschen sie einen wieder. Als sie an der Regierung waren, haben sie ziemlich enttäuscht. Die Antikriegs-Partei ist zur Kriegspartei geworden. Selbst eine Koalition mit der CDU käme in Frage. Schon deswegen sollte man da genau hinschauen.

    Die Linke.: Sie haben das Stigma der SED und des Kommunismus immer noch nicht verloren. Gerne wird noch gegen diese Partei gehetzt. Machen wir uns nichts vor, auch dieser Partei kann man im Grunde nicht vertrauen (das sage gerade ich). Da keine der anderen Parteien mit den Linken koalieren will, wird die Linke auch nicht in Zukunft an der Regierung beteiligt sein. Und wenn doch, wird sie keine ihrer Forderungen umsetzen können oder ganz große Kompromisse machen müssen (siehe hier als gutes Beispiel die Landesregierung in Berlin). Sie ist aber eine hervorragende Oppositionspartei. Wer den anderen Parteien eins auswischen und mehr soziale Gerechtigkeit will, sollte diese Partei wählen.

    Die Piratenpartei: Sie ist noch neu. Man hat eine große Erwartungshaltung, aber man weiß nicht, wie sie agieren wird, wenn sie tatsächlich in ein Parlament einzieht. Ich hüte mich, das große Unbekannte zu wählen. Am Ende gibt es noch eine große Überraschung. Leider hat diese Partei in ihrem Programm nur netz-affine Themen. Zu den anderen Bereichen der Politik fehlen einfach die Forderungen. Deswegen wird diese Partei von vielen nicht gewählt. Auch mit der Piratenpartei im Bundestag wird sich politisch nicht viel ändern. Man sollte die nächsten 10 Jahre abwarten.
    Aber aus Protest, weil die anderen Parteien eher negative dem Netz gegenüberstehen, kann man sie schon wählen. Nur sollte diese Partei nicht immer eine Protestpartei bleiben, weil sie sonst irgendwann wieder in der Versenkung verschwindet.

    Sonst gibts nichts mehr. Da fühlt man sich als Bürger doch echt allein gelassen.

  47. Sehr gute Zusammenfassung,
    Aber wie @seth schon sagte, man sollte Vertrauen in die Piraten setzten, auch wenn ihr Wahlprogramm aussen- sehr und innenpolitisch leicht eingeschränkt ist.
    Allerdings hat auch die SPD mal als Protestpartei der Arbeiterschaft angefangen.

    @J.S. ebenfalls gute Einwände, die leider ausser Acht gelassen wurden.
    Aber im Ernst könnte ich mir eine Koalition von Linken und Piraten vorstellen.
    (da denkt anscheinend keiner dran)
    [kritik an dieser Auffassung gern gesehen, ich muss noch viel lernen^^]

  48. @Mystical3:
    da du noch lernen willst, schreib ich mal was ;-)

    wie J.S. schon so schön geschrieben hat, hat die Piratenpartei viele Themenfelder schlicht und ergreifend nicht besetzt, man kann also im Moment nicht genau beurteilen, ob so eine Koalition überhaupt theoretisch möglich wäre. Und selbst wenn: die bekommen zusammen höchstens 20 %…das reicht nicht mal annähernd…
    und zu deinem kommentar “Protestpartei SPD”, muss man leider schreiben, dass das so nicht korrekt ist, die SPD war mehr ein Klientelpartei, also nicht Protestpartei sondern eine Partei die nur für einen bestimmten Teil der Bevölkerung war…

  49. @ Mr.Pink: und jetzt ist sie die Klientelpartei der großen Unternehmen ^_^

    Nunja, ich bin auf die weitere Entwicklung der Piraten gespannt; momentan ist da echt einiges in Bewegung. Und eine wichtige Hürde haben sie schon genommen: die großen Mainstream-Medien berichten über sie, kann mich nicht erinnern, dass z.B. der Bundesparteitag der Grauen Panther, der PBC oder der Tierschutzpartei bei SpON bzw. Tagesschau.de erwähnt wurde

  50. Pingback: Matthias Dittmayer: Position der Parteien | Computerspielberatung

  51. Was hat Afghanistan nochmal mit einem Präventivkrieg zu tun?
    Naja, solange die Taliban-Buben nur Amerikaner und die afghanische Zivilbevölkerung umbringen kanns einem ja egal sein…

  52. Wow, das ist eine beeindruckende Übersicht. Vielen Dank dafür, auch für die erkennbare Bemühung um Neutralität, wenngleich man ja bei “Killerspielen” manchmal den Eindruck gewinnen könnte: Alles Scheiße. Ich bin noch unschlüssig, wen ich wähle, werde aber entweder die Piraten wählen – Minderheiten unterstützen – oder Aspekte wie “Killerspiele” außen vor lassen und nur nach anderen Aspekten entscheiden. Ausgeschlossen sind dann nur schwarz und gelb…

  53. Ob es sinnvoll ist oder nicht, seine Wahlentscheidung von der Position zu Videospielen abhängig zu machen, sei dahin gestellt. Es stimmt, auch ich sehe andere Bereiche als wichtiger für unser Land an.
    .
    A B E R: Trotzdem gibt die Haltung zu Spielen interessante Einblicke, so dass Fragen nach der Kompetenz in anderen Bereichen erlaubt sind. In meinem bisherigen Leben -ich bin immerhin schon 27- habe ich eine ganze Reihe von Dingen gelernt, die mich daran zweifeln lassen, dass überhaupt eine Partei in irgendeinem innenpolitischen Bereich wirklich kompetent ist. Das liegt daran, dass viele Ziele, die von den verschiedenen Politikern vertreten werden gänzlich sinnfrei sind, weil sie ein Thema isoliert betrachten und nicht berücksichtigen, wie die Auswirkungen auf andere Bereiche sind.
    .
    Zwei Beispiele:
    1. Schneller Atomaustieg (Grüne / SPD): Tolle Sache, aber wo kommt der Strom dann her? Kernkraft hat einen nicht gerade geringen Anteil an dem Energiemix in Deutschland. Kohle kann man nicht einsetzen wegen dem Klima und Ökostrom könnte nicht schnell genug wachsen. Dazu kommen noch die Stromkosten, die jeder von uns tragen müsste. Nach den Zahlen, die ich gesehen habe, ist Kernkraft die günstigste Stromart, so dass bei einem Wegfall die Preise steigen würden. Das führt dann wiederum dazu, dass die Menschen weniger Geld für andere Dinge haben, was dann Auswirkungen auf den Konsum und damit die Konjunktur hat. (P.S.: Das heißt nicht, dass ich per se für Kernkraft bin)
    .
    2. Steuersenkungen (CDU, FDP): Auch toll, aber wo kommt das Geld her? Unsere Generation darf ohnehin schon über 1.600 Mrd. an Schulden abstottern, weil die Politiker in den letzten Jahrzehnten nicht ordentlich gehaushaltet haben. Das schränkt über Zinszahlungen die Handlungsfähigkeit des Staates ein, so dass durch eine Senkung der Steuern noch weniger Einnahmen da sind, ergo mehr Schulden gemacht werden müssten. “Mit Hurra in den Untergang” oder was? Steuererhöhungen sind jedoch auch nicht besser, weil dadurch die Wirtschaft geschädigt würde (siehe Bsp.1). Stattdessen sollte das Steuersystem so umgebaut werden, dass Schwarzarbeit und Steuerhinterziehung effektiv bekämpft werden, denn da sind viele Mrd. zu holen.
    .
    Fazit: Die Mehrzahl der Politiker betreibt lediglich feelgood-Politik, bei der den Wählern in den Hintern gekrochen wird, um die eigene Machtbasis zu sichern.

  54. “Auch wenn ich und viele andere meiner Generation sicherlich von Videospielen geprägt wurden, würde ich die Wahl einer Partei nicht von deren Haltung zu Videospielen abhängig machen.”

    Warum nicht ??? Wer setzt sich sonst dafür ein? Und wenn es den Politikern nur ein Denkzettel ist. Die “guten” Ziele der Parteien werden sowieso nie eingehalten. Immer nur Versprechen und mehr Versprechen. Letztendlich werden sich alle Parteien (abgesehen von der Piratenpartei) für ein Verbot aussprechen.

    “Wer die FDP wählt, wählt CDU.”

    Inwieweit dies seine Auswirkungen zeigen wird ist abzuwarten.

    blubb

  55. “Auch wenn ich und viele andere meiner Generation sicherlich von Videospielen geprägt wurden, würde ich die Wahl einer Partei nicht von deren Haltung zu Videospielen abhängig machen.”
    .
    ein Problem in unserer Demokratie ist ja das jeder eine meinung und eine stimme zu jeder sache hat…ob er davon schonmal gehört hat oder nicht und da kommt wieder die berichterstattung der medien und dem gegenüber die extrem freie berichterstatung im internet wo eine manipulation nicht so leicht möglich ist aufgrund der vielen verschiedenen quellen und sichtweisen.

  56. “Auch wenn ich und viele andere meiner Generation sicherlich von Videospielen geprägt wurden, würde ich die Wahl einer Partei nicht von deren Haltung zu Videospielen abhängig machen.”

    Seien wir mal ehrlich, wirklich identifizieren kann man sich mit keinem Wahlprogramm und vertrauen kann man ihnen auch nicht. Daher mache ich meine Wahlentscheidung ohne Probleme an den Themen die die Piratenpartei vertritt fest. Zwar muß sie noch beweisen wie gut sie zu ihren Vorsätzen hält, aber diese Partei hat sich auf einem schmalen Programm gegründet, das aber auch dementsprechend von der Partei vertreten wird. Ich finde es auch gut, das sich die Piratenpartei absichtlich auf einige Themen beschränkt, denn Einmischung in Themenbereiche, wo dieser Partei noch Ehrfahrung und auch Wissen fehlt, wäre einfach falsch.
    Ich erwarte von einer Partei, das sie die Themen wegen derer ich sie wählte ernsthaft vertritt und da die Finger raus läßt wo sie keine Ahnung hat. Es ist ja nicht so, das wir ein Ein Partei System haben oder es wahrscheinlich wäre das die PP >50% erhält.
    Ich kaufe mir selten sowas wie Spielesammlungen, denn meist enttäuschen viele Titel, da man nur um alles abzudecken noch dieses und jenes Abfallprodukt mit reinpeackt hat. Ähnlich gehts mir bei Wahlprogrammen. Nur da wird bei den Werbeversprechen noch schamloser von den großen Parteien gelogen.

  57. Seufz:
    1.) Wahlprogramme sind nicht für den Wähler. Sie sind für die Mitglieder einer Partei.
    2.) Krieg und Frieden sind wichtig. So wichtig das man sich als Wähler darüber informieren sollte. Und nein, “Blut für Öl” reicht als Erklärung nicht
    3.) Ebenso wichtig ist ein bisschen wirtschaftliche Ahnung. Dazu reicht es wenn man den Wirtschaftsteil einer guten Zeitung liest. BILD und taz fallen da nicht drunter.

  58. Krieg ist sicherlich ein wichtiges Thema, aber nenne mir eine große Partei die dort klare Stellung bezieht. Nagut vielleicht die Linke, aber was die machen würde, wenn sie mal wirklich was zu sagen hat, ist schwer vorherzusagen, bei all den verschiedenen Strömungen. Wirtschaftliche Ahnung ist schön und gut, aber wenn du da als Privatperson wirklich reinriechen willst, wirst du mit dem Wirtschaftsteil nicht weit kommen.

  59. Das stimmt. Allein mit dem Wirtschaftsteil kannst du weder die Politik noch die Parteien ändern. Du bekommst dadurch nur einen Durchblick was die Partei gern machen würde, wenn sie allein regieren würde. Jedoch wird davon auch nicht immer alles genauso umgesetzt wie angekündigt. Man bekommt dadruch nur falsche Hoffnungen. Im Moment ist es sowieso egal was man wählt, weill alles scheiße.

  60. Pingback: Warum ich den etablierten Parteien nicht traue « Alltagswahnsinn

  61. Pingback: Stellungnahme zur Killerspielpolitik | Ich Spiel Killerspiele

  62. Die FDP scheidet aus, da sich diese für ein Gesetz nach französischem Modell aussprechen. Drei mal wegen Vergehen im Internet angemahnt und weg ist der Anschluss. So etwas kann doch auch niemand wirklich wollen.
    Für mich bleiben nur die Piraten, da mir die Linken aufgrund der Positionierung im linken Lager nicht zusagen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.