Petition erreicht die 50 000

Die Petition “gegen ein Verbot von Action-Computerspielen” hat mit 50 000 Stimmen die notwendige Anzahl von Stimmen erreicht. Er bleibt abzuwarten, ob die Petition auch die 100 000er Marke überschreiten wird. Dies haben mittlerweile zwar schon drei Petitionen geschafft, aber das Interesse geht offenbar zurück. Während anfangs noch 15 Stimmen pro Minute hinzukamen, sind es mittlerweile nur noch 5. Der Petition gegen ein Paintballverbot fehlen übrigens nach ca. 20 000 Stimmen (Link).

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28 Gedanken zu “Petition erreicht die 50 000

  1. Beim der Paintballpetition hab ich schon unterschrieben – als Nicht-Spieler.
    Was die Petition gegen ein Verbot betrifft ist mir auch schon aufgefallen, dass es stagniert – wenn auch schon seit gestern. Immerhin haben wir die 50.000 schonmal geknackt und vielleicht nutzt es was wenn einer der unseren vor den alten Damen und Herren vorsprechen darf – nur wenn ich mir die Beteildigung an den Sitzungen so ansehe glaub ich nicht, dass er Redner viele erreichen wird.

  2. das ist aber normal, zuerst schreiben die leute die von der petition wissen, je mehr werbung gemacht wird destso mehr unterschreiben, die 100.000 wird diese petition auch schaffen oder wenigstens 80.000

  3. Vielleicht liegts auch an der Tatsache, dass manche Politiker ihre Aussagen in Bezug auf die Spiele relativiert haben. Ich trau mich wetten, wenn heute oder morgen die Hetze wieder beginnen würde, würden auch wieder mehr Leute unterschreiben.

  4. Aber schln zu sehen das man trotzdem so viele Leute mobilisieren konnte. 5 Unterschriften pro Minute sind immer noch nicht schlecht.

    Und während die Gamerseite es schafft ihre Anhänger zu mobilisieren, sieht es so aus als hätte es das Aktionsbündnis Winnenden nicht ganz so einfach.

    http://de.biz.yahoo.com/12072009/336/focus-spenden-winnenden-opfer-0.html

    Villeicht haben wir ja Glück und das ganze wird mangels finanziellen Möglichkeiten im Sand verlaufen.

  5. Dufte gestern in den Medien lesen das es für die Opfer von Winnenden gerade einmal etwas knapp über 4500 Euro an Spenden gab, das Aktionsbündnis und die Bild haben das bereist angeprangert auch das es so wenig Anteilnahme in Deutschland und Europa gab wurde angeklagt.

  6. Heute gab es aber auch Wartungsarbeiten von 9 bis 14 Uhr auf der Website. Das könnte ein weiterer Grund für die geringere Zunahme der Stimmen sein.

  7. Wobei mir nicht wirklich klar ist wofür AAW leute geld sammeln wollen…
    Mehr sicherheit an den schulen? Wollen die metaldetektoren kaufen? Wachmänner anheuern?

    Sicher ist es traurig das eigene kind zu verlieren aber ich sehe darin keine berechtigung um nach geld zu verlangen. Gibt immerhin genug eltern die ständig ihre kinder verliere ob durch unfall, krankheit oder sonstwas und die gehen auch nicht “spenden” sammeln.

  8. @Densor
    Unter anderen waren das Forderungen des AAW aber die kommen auch von der Politik und co. das Wachmänner dann bei einem Amoklauf die ersten sind die dran glauben dürfen dürfte klar sein, denn wer einen Amoklauf ausführen will lässt sich von Detektoren und Securitys nicht beeindrucken, besser wäre es man verwende das Geld für die Interessen der Kinder, man muß den Kindern entgegen kommen, ihnen was bieten, Vertrauen aufbauen, auf sie eingehen, Interessen wecken bei den Kindern und selber auch Interesse an den Kindern zeigen, Kinder besser und mehr födern ich sage bewußt födern und nicht fordern denn Druck haben die schon eh genug etc. man erreicht doch nichts durch mehr kontrolle wenn das Kind doch wieder nur als randobjekt dient und dieses hilflos in der Ecke kauert.

  9. @ Doktor Trask: genau…kann da nur zustimmen; und zum Thema Wachleute an Schulen:
    das Gewaltmonopol liegt beim Staat, die Jungs dürften nicht mal Waffen tragen, nur Pfefferspray und Knüppel, davon und von den Metalldetektoren lässt sich ein Amokläufer bestimmt abhalten -.-
    Und nebenbei: selbst WENN die Jungs Waffen hätten, dann gibts den Amoklauf halt wo anders: Einkaufszentrum, Café in der Innenstadt oder sonstwas.
    Wer absolut sicher sein will, braucht nen Staat, in dem es absolute Kontrolle in jeder Minute gibt. Und das ist unmöglich und auch nicht wünschenswert

  10. @Densor
    man nehme ein sortiment aus 10 verschied. großen Strohhalmen aus Plastik und hat das perfekte mordinstrument. was bringen also wachmänner und co und detectoren gegen einen fehlgeleiteten Menschenverstand der nur Fürsorge findet, wenn er bereits tot ist?

    Zitat Focuslink:
    Mit Spenden, Benefiz-Erlösen und Honoraren aus Medien-Auftritten will das Bündnis Projekte für mehr Sicherheit an Schulen finanzieren Für den Herbst ist die Gründung einer Stiftung geplant, die sich unter anderem für ein Verbot von Killerspielen einsetzen will.

    Mehr Sicherheit … im eigentlichen Prinzip hat “Sicherheit” auch einen kleinen Preis von einem Stück Freiheit. Wie wir nun vermuten, wurde T.K. ausgegrenzt(ein wenig “gemobbt” hies es ja). Wollen die damit nun ersthaft verhindert, in dem sie durch Sicherheit ausgegrenzte Schüler moralisch eleminieren oder wie was wo? Gibt es da eigentlich schon genauere Informationen?
    Gibt es überhaupt irgendeinen nahen Anhaltspunkt in was genau investiert werden soll?
    Wenn es wirklich nur für die “verstorbenen Kinder” wäre um Schadensersatz rauszuholen, wäre das doch die Dreistigkeit³ kaum zu überbieten. Ein Menschenleben sollte nicht mit Geld aufgewogen werden und schon garnicht als “Geldanlage”.

    Ich muss Doktor Trask mal wieder recht geben. Wenn Gefahr besteht/bestand wird immer nach Fehlern bei anderen Gesucht und das geht solange weiter, bis das nächste passiert. An die Fürsorge denkt aber niemand solange der “moralische” Kampf der Fehlersuche gegen den unbesiegten Feind anhält.

  11. @Mr.Pink
    Keiner in einem Kontrollstaat kann verhindern, dass Menschen daran erkranken oder sich dagegen auflehnen. Sicher ist dann nur noch der Staat, nicht unbedingt die Bürger.

  12. auf der Statistik-seite der Petition hab ich den Link entdeckt…
    http://www.looki.de/killerspiele_quo_vadisjugendschutz_teil_iii_spezial_a4073_1.html

    Hier wird etwas wichtiges vom Olaf Wolters, dem Geschäftsführer der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle gesagt. Auf die Frage “Was würde ein Verbot von gewalthaltigen Titeln für die Spielebranche in Deutschland Ihrer Meinung nach bedeuten?” antwortete dieser:
    Die Auswirkungen sind schwer absehbar, weil die Spielebranche eine globale Industrie ist und Reaktionen auf ein Verbot nicht immer nur in Deutschland, sondern auch in Japan oder den USA gefällt werden würden. Vollkommen klar ist jedoch, dass hierdurch ein immenser wirtschaftlicher Verlust und ein großer Imagesschaden für den Standort Deutschland entstehen würde. Wir gehen jedoch nicht davon aus, dass sich eine solche Verbotsforderung überhaupt kommt.

    Ich weiß, dass diese Information doch klar ist. Lediglich hat dies für die Politiker doch mehr Gewicht, wenn es der Geschäftsführer der USK sagt… könnte man ja mit vorbringen.

  13. Absolute Kontrolle und absolute Sicherheit sind Illusionen. Die Rechnung, für ein kleines Stückchen Freiheit erkaufe man sich mehr Sicherheit, geht nicht ganz auf. Denn ab einem gewissen Grad wird die vielgelobte Sicherheit selbst zu einer Bedrohung für den Staat. Das ständige Fordern von mehr Sicherheit wird als Bevormundung empfunden und führt zu Konflikten, diese wiederum zu Unruhen und Unsicherheiten. Folge: weitere Kontrollen werden eingeführt. Am Ende ist es dann nicht nur eine bestimmte Gemeinschaft, die als unmoralisch durchfällt, sondern die gesamte Gesellschaft wird durch die erdrückende Moral- und Sicherheitspolitik erdrosselt.
    @ aaw
    Es ist schon merkwürdig, dass einer ganzen Gemeinde bzw. einigen besorgten Bürgern Missstände innerhalb ihres Kreises, wie Mobbing und gesellschaftliche Ausgrenzung, nicht auffallen, aber durch einen plötzlichen Amoklauf diese überbesorgt durch das Land wandern, um Zustände zu ändern, die sie weder vor der Tat interessierten, noch nach der Tat ändern können. Es mag pietätlos klingen und ich möchte auch keinen zu nahe treten, aber ist es nicht eher so, dass die Gemeinschaft gewachsen ist, weil die Leute schlicht Angst davor haben, dass wieder jemand durchdrehen könnte, weil er ausgegrenzt wurde? Die Hinterbliebenen sind noch schlimmer dran: sie haben sich keine drei Wochen nach der dem Massaker zum AAW zusammengeschlossen. Wenig Zeit um in Ruhe zu trauern. Was die Leute vom AAW wollen, ist nicht etwa die Gesellschaft zu verbessern, sondern einen Kampf gegen
    Windmühlen führen. Völlig unnötig, von ihnen selbst heraufbeschworen und bis ins unendliche ausdehnbar. Ideal für jemanden, der den Schmerz des Verlustes verdrängen möchte und nicht nach Gerechtigkeit, sondern nach Vergeltung sucht.
    Sry, a little bit polemic. Geh mir einen Tee machen *ohmmmmm*

  14. Ich weiss zwar nicht ob ihr das auch schon im Auge hatte aber ich habe gerade ein Killer in der Petition gefunden, der sie gleich von Anfang an zu scheitern droht:

    “Vielmehr gilt es, Kinder und Jugendliche vor Inhalten zu schützen, die nicht für ihr jeweiliges Alter freigegeben sind. ”

    Hier werden doch die Christ-extremen doch argumentieren “ja dafür wollen wir doch ein totales Killerspielverbot”

    Ich erwarte böses, aber ich hoffe, dass der Petent eine gute Rede aufbaut und auch gute Gegenargumente im Holster hat.

  15. eiegtnlich nicht, das heisst lediglich das man die debatte anstoßen muss was für kinder freigegeben ist…in amerika ww2 games mit 9 z.b … :)

  16. der junge im vid unten hats gemacht :) außerdem habe ich nicht gesagt das ich damit einverstanden bin aber ab 12 sollte ein kind dsa eigentlich im rahmen eines spieles verkraften können und lolis is ja ein bissel was anderes :D außerdem kein PC-Game bzw das sind meist Klick-games, also ziemlich langweilig für junge leute :)

  17. “Vielmehr gilt es, Kinder und Jugendliche vor Inhalten zu schützen, die nicht für ihr jeweiliges Alter freigegeben sind. ”

    ich finds seltsam wenn man behauptet das wird als gegenargument genutzt. klar würde ein verbot jugendliche schützen, aber sobald erwachsene betroffen sind, ist es doch zensur bzw. bevormundung. mit dem selben argument kann man alles verbieten, wofür es bereits alterseinschränkungen gibt. ich denke man wollte hier nur drauf aufmerksam machen dass wir ebenfalls der meinung sind dass 8 jährige keine kriegsspiele spielen sollten und dass das eigentliche problem beim vollzug besteht.

  18. Pingback: Petition gegen das Verbot von Action-Computerspielen erreicht bald 60000 Mitzeichner | magenbrot.net

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