G.A.M.E unterstützt GaR

(via KSS, Gamesdienst) Der Bundesverband der Entwickler von Computerspielen hat angekündigt die Initiative “Gamer against Rejection” zu unterstützen. G.A.M.E.-Hauptgeschäftsführer Stephan Reichart führt dazu aus:

“Für uns ist es wichtig, jede seriöse und ernsthafte Bemühung zu unterstützen, die zeigt, dass Spiele nicht in die gesellschaftliche Schmuddelecke gehören, in die sie von sturen Politikern immer wieder gedrängt werden.“

5 Gedanken zu “G.A.M.E unterstützt GaR

  1. Das ist doch mal eine gute Meldung, nachdem die Computerspieleverbände in letzter Zeit doch eher durch Passivität aufgefallen sind.

  2. zur Passivität der Spieleverbände hat Hr. Schneider-Johne (Produkt Manager für Xbox 360 bei ms Deutschland) etwas in seinem privaten Blog geschrieben…
    www dreisechzig net/wp/archives/1740

  3. Tarath:
    .
    Schneider-Johne ist ein Schönredner. Der findet auch die Zensur – pardon, die Maßnahmen zum Jugendschutz -, die Microsoft hinsichtlich Xbox Live in Deutschland ergreift, adäquat und korrekt. Wer diese Fahne im Wind ernst nimmt, …

  4. Wasn sinnfreier blogeintrag.. da wird so getan als ob die industrie ja wirklich viel tut. Allerdings kann man öffentliche äusserungen der industrie zu dem thema an einer hand abzählen.

    Und selbst wenn da “hinter den kulissen” gearbeitet wird dann merkt man davon auch nicht wirklich viel. Mal ernsthaft: Welchen gamer würde beeindrucken was die Blöd schreibt? Meinen die ernsthaft die würden ein Modern Warfare 2 weniger verkaufen nur weil der springer verlag möglicherweise eine öffentliche aussage der industrie zerreissen würde?

    Man hat wirklich wie oft schon gesagt den eindruck das die branche einfach versucht sich kleiner zu machen als sie ist und hofft das ganze geht von selbst weg. Und da is mir auch egal wie “knallhart” das geschäfft ist. Fürs geschäfft is so ein verbot kaum schädlich, die wahre kohle liegt eh beim casual markt wie man an der wii sieht die wird mit shovelware überhäuft und da hätten auch irgendwelche action spiel verbote kaum einfluß drauf.

  5. @Densor:

    Es ist nur die Frage, wie lange der Casualmarkt noch steht. Im Gegensatz zum “Coremarkt” ist der Casualmarkt recht “flüchtig”, da es ja eben keine wirklichen Videospieler sind, sondern eben Leute die mal für ein paar Minuten die Wii / den DS anschmeißen, danach evtl. ein Jahr lang garnicht mehr spielen, ergo auch nicht kaufen.

    Nintendo hat durch den Hype um die Wii wirklich gut Umsatz eingefahren, Kompliment dafür. Nur hoffentlich bezieht man eben die Flüchtigkeit dieses Marktes mit ein und besinnt sich wieder auf seine Stammkundschaft, die Coregamer.

    Was Boris Schneider-Johne angeht:

    Ich weiß nicht was passiert ist, ich hatte ihn eigentlich als guten Redakteur in Erinnerung. Seitdem er für Microsoft arbeitet hört man des öfteren recht substanzlose Aussagen von ihm. Jedenfalls finde ich es mehr als befremdlich, dass er weiterhin meint (wenn auch natürlich nicht direkt), dass die Kunden doch bitte ihre Umsätze schützen sollen. Da bin ich in einem Dilemma: Solche Frimen sollen eigentlich Pleite gehen (wer sich nicht für seine Kunden einsetzt verdient es nicht anders), andererseits will ich natürlich nicht dass sich die Technologiefeindlichkeit weiterhin hier breit macht (was im Kern das wirkliche Problem ist), weshalb man weiterhin die Fahne für die Gamer hochhalten sollte. Naja, vielleicht ists n Kompromiss, wenn ich einfach auf eine X-Box verzichte und weiterhin per PC und Wii zocke.

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