Medienkompetenz-Workshop für Innenminister

(Gamers against Rejection/Computerspielberatung.de) Bekanntlich haben die Innenminister auf ihrer Frühjahrskonferenz ein Verbot von „Killerspielen“ beschlossen. „Computerspielberatung.de“ und „Gamers against Rejection“ werden nun, wie angekündigt, einen Workshop für die Innenminister anbieten:

„Dafür sind nun alle Innenminister der Länder sowie Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble mit einem Mitarbeiter zu dem Medienkompetenz-Workshop für den 10. August 2009 nach Leipzig eingeladen worden. Die Veranstaltung wird um 10.30 Uhr beginnen und soll mit der Pressekonferenz gegen 16.00 Uhr enden.“

Zur Pressemitteilung

12 Gedanken zu “Medienkompetenz-Workshop für Innenminister

  1. Vom zeitlichen Umfang her ist die Veranstaltung auf jedenfall schonmal gut, da ja mehrere Stunden zur Verfügung stehen – abzüglich natürlich noch der Pause, die die Teilnehmer sicher brauchen werden.
    Allerdings bleibt die Frage wer von den eingeladenen teilnehmen wird, da ja schön öfter die „sogenannten Kritiker“ fern blieben.

    Achja noch ein kleiner Hinweis an den Newsersteller … es hat sich ein Fehler eingeschlichen … du hast geschrieben „die Innenminister auf ihrer Frühjahrskompetenz …“. Frühjahrskompetenz stimmt nicht … ich glaub du meintes Frühjahrskonferenz . hab ein bisschen recherchiert trotz der späten Zeit :) .
    In diesem Sinne gute Nacht!!

  2. Es wird kein prominenter Innenminister teilnehmen, denn, notwendige Bedingung für Prominenz in der Politik ist Ignoranz.
    .
    Oder aber, man wird teilnehmen, nur um hinterher sagen zu können, man wisse nun, was verboten werden müsse – was dann eben darauf schließen lässt, das ein prominenter (=ignoranter) Innenminister nur zum Schein teilgenommen hat, was teilweise wieder erstgenanntes bestätigt.

  3. hach, wie gerne würde ich da mäuschen spielen.
    „wenn ich das schon sehe. die monsterfratzen überall. kein wunder das kinder davon stöhrungen bekommen. BAH WIEDERLICH!“
    „das, werter kollege, ist mein so gennanter desktop. das bild das sie dort sehen ist lediglich der so genannte desktophintergrund. ein bild meiner frau.“
    „was ist ein destob?“

    naja, jedenfalls verspreche ich mir da auch nicht so viel von. ich halte es übrigens für unverschämt, dass menschen, die laut schreien, dass sie keine ahnung haben worüber sie reden und dies sicherlich auch wissen (es kann mir keiner erzählen, dass die ernsthaft davon ausgehen ahnung davon zu haben was sie verbieten wollen) es nicht für nötig halten sich zu infomieren, selbst dann wenn man sie schon darum bittet und ihnen die möglichkeit auf dem silbertablett serviert.
    hatten sie angst, dass sie sich von den aussesigen die wir ja sind was einfangen oder meinen sie, dass es die rentner nicht interessieren wird. und dass sind schließlich 20 millionen und die haben nix anderes zu tun als mal zur wahl zu gehen.
    lief heute ein sehr sehr schöner artikel auf extra drei zu. (also zum rentnerbeschleime)

    so, und da ich wieder leicht emotional werde, und es spät ist, bzw früh:
    gut nacht

  4. Mal sehen ob da Jemand auftaucht. Gewöhnlich haben die Herren Minister ja die Meinung eh besser Informiert zu sein als der Rest der Welt.

  5. ich hoffe das auch verschiedene pressestellen von dieser einlandung informiert worden sind, denn wenn diese innenminister nicht kommen oder ihre kaffeedamen hinschicken, könnte vielleicht der ein oder andere journalist darüber berichten.
    natürlich wären mir dann berichte lieb wie „innenminister hielten es nicht notwendig an spieleinformationsabend teilzunehmen – pacman immer noch killerspiel“

  6. Hallo Innenminister
    dies kleine Ding vor ihnen ist eine Maus…
    klingt komisch ist aber so…
    bitte bewegen sie es mal… ja gut so
    sehen sie auf diesen flachen Fernseher vor sich so einen keinen Pfeil sich bewegen?
    ja gut. diesen Pfeil schieben sie mit der Maus hin und her.

    usw
    Happy Computer.

  7. Mitten im Wahlkampf werden die Innenminister keine Zeit haben.
    Schöne Idee von den Veranstaltern diesen Termin zu wählen, um zu zeigen das die Innenminister kein Interesse daran haben Medienkompetzen zu erwerben.

    Allmählich lernt die Gamerszene, wie man politische Intrigen einfädelt um den Politischen Gegner in der Öffentlichkeit schlecht dastehen zu lassen.
    Gut, damit wird Waffengleicheit und ein Stück Fairness erreicht.

    Die etablierten Parteien werden es noch bereuen, mit dem Thema Killerspiele eine ganze Genration politisch aufzurütteln, die jahrelang mit Trollen im Internet gekämpft hat.
    Jemanden argumentativ niedermachen können wir schon, wir haben bloß nie daran gedacht das auch im RL einzusetzen.

  8. Es herrscht keine Diskusionsbereitschaft auf Seite der Politiker. Ich schreibe atm wieder Bewerbungen und überall steht „Lernbereitschaft“ als kriterium, wenn im Bundestag dieses Kriterium zur Aufnahme bedingt wäre, hätten wir 2/3 weniger MdB’s.
    .
    MfG
    Seth

  9. @Alrik
    Wir wollten auch nie weil wir dachten man müße nicht mit den gleichen Mitteln zurück schlagen aber ich denke nicht das man hier es als Ziel hatte die Innenminister schlecht dastehen zu lassen, außerdem müßte ja dann auch was in den Printmedien stehen damit die schlecht dastehen und es wird garantiert nichts davon dort zu finden sein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.