“Killerspiele” als Bauernopfer?

Wer sich bei den Parteien nach einem Verbot von “Killerspielen” erkundigt  stellt eigentlich die falsche Frage. Wichtiger wäre es zu erfahren, ob sie die Herstellung und den Vertrieb von Videospielen verhindern wollen. Eine Ausweitung des § 131 StGB ist schließlich nicht der einzige Weg um dieses Ziel zu erreichen. Während der Kriminologe Christian Pfeiffer anstelle eines schwer durchsetzbaren Verbotes auf die Zerstörung von Marktchancen durch die Indizierung setzt fordern andere eine Ächtung missliebiger oder Förderung erwünschter Inhalte.

Ein gutes Beispiel sind hier die Grünen. Auch wenn man sich sogar offiziell gegen weitere Verbote ausspricht möchte man gewaltdarstellende Videospiele aus unserer Gesellschaft verbannen. Speziell wegen der Nähe zur Friedensbewegung ist es nachvollziehbar, dass man auch Videospielen als Kriegsspielzeug nicht viel abgewinnen kann. Während Renate KünastKillerspiele durch Diskussionen ächten” will gibt es noch weitere Konzepte. Das “Team Grün” sagte im Vorfeld der Europawahl, man wolle “gute Spiele fördern, um die gewaltverherrlichenden zu verdrängen“.

Auch jüngst wurde diese Position wieder bestätigt, wenn auch etwas verklausuliert. Grietje Staffelt, die medienpolitische Sprecherin der Grünen, sagte auf der “Games Convention Online” zwar dass Onlinespiele “nicht länger verteufelt werden” dürften, forderte aber dazu auf “hochwertige Spiele und ihre Entwicklung nachhaltig zu fördern und sprach sich für die Einführung eines Qualitäts-Siegels aus“. Wer nach welchen Kriterien bestimmt was ein gutes und somit förderungswürdiges Spiel ist, dürfte naheliegend sein.

Zu diesem Konzept gehört auch der vom Bundestag eingerichtete  “Deutsche Computerspielpreis”, der “qualitativ hochwertige sowie kulturell und pädagogisch wertvolle” Videospiele aus Deutschland fördern und dadurch die unerwünschten verdrängen soll. Im Vorfeld hatte der Kultusstaatsminister Bernd Neumann bereits klargestellt, dass Ego-Shooter weder qualitativ hochwertig noch kulturell wertvoll sein können und damit als potentielle Preisträger kategorisch ausscheiden. Darüberhinaus fehlt beim Preis sogar die Kategorie “Erwachsenenspiel”, so dass grundsätzlich nur für Kinder und Jugendliche geeignete Spiele prämiert werden können.

Der Umstand, dass die Kosten des “Deutschen Computerspielpreises” zur Hälfte von der Videospielindustrie getragen werden, hätte einem schon zum Nachdenken bringen können. Weiß diese nichts von der Absichts bestimmte Videospiele ins gesellschaftliche Abseits zu drängen? Oder nutzt man die gewaltdarstellenden Videospiele bewusst als Bauernopfer um sich die kulturelle Anerkennung der übrigen Genres von der Politik zu erkaufen? Für letzteres sprechen tatsächlich einige Aussagen der Industrie. So distanziert sich mit Bernhard Rohleder der Hauptgeschäftsführer von BITKOM im Artikel “Lieber Denken als Ballern” beinahe von Actionspielen:

“Der Großteil der Online-Gamer hat mit Actionspielen nichts am Hut.”

30 Gedanken zu ““Killerspiele” als Bauernopfer?

  1. Der deutsche Computerspielpreis gehört von der Spielegemeinde geächtet. Ich hoffe mal das ein potentieller Preisträger irgendwann mal die Courage hat diesen Pseudopreis abzulehnen und diese Scharade damit zum implodieren bringt.

    Und dieses “Verdängen” von unliebsamen Inhalten ist 1. wirklich schon ein Eingriff des Staates der am totalitären kratzt und intelligent ist diese Taktik auch nicht. Wer gerne Ego-shooter spielt der wird nicht einfach “Gehirnjogging” oder “fussballmanager” umsteigen weil es vom Staat gefördert wird. Es kuckt auch kein Mensch weniger Horrorfilme weil im von Zwangsgebühren finanzierten Staatsfernsehen so “schöne” Rosamunde Pilcher Schnulzen laufen. Das sind einfach total verschiedene Genres die ein total verschiedenes Publikum ansprechen aber die Politbonzen werden nie verstehen wie Gamer ticken, sie werden nie verstehen das nicht jeder die selben Spiele spielt und sie werden nie verstehen das viele von uns Erwachsene und nicht von ihnen “geschützt” werden wollen.
    Eine sinnvolle Maßnahme wäre durchaus das die Fachpresse diesen “Bullshit computerspielpreis” meidet und dieses Ding somit unter Ausschlöuss der Öffentlichkeit stattfindet.Weil es irgendwie nicht sein kann das wir wieder DDR Verhältnisse bekommen wo es offiziell für gut befundene Künstler gab und andere die man dafür mit Berufsverboten und Repressalien bestraft hat.

  2. Cyclonos: “Der deutsche Computerspielpreis gehört von der Spielegemeinde geächtet.”
    Es ist als Scherzpreis den kein Echter Entwickler annehmen sollte schon geächtet!

    Leider haben die Entwickler den Preis angenommen auch wenn es einige gab die mit ihren Hobbyentwicklungen das Geld gut gebrauchen konnten.

    Happy Coding.

  3. Lol der Großteil hat mit Actionspielen nichts am Hut?
    Dann weiss ich nicht wieso Titel wie Call of Duty oder Counterstrikesource (direkt nach dem Release) wahre Verkaufsrenner waren bzw bei Call of Duty sind.

  4. @Cyclonos: Der “deutsche Computerspielpreis” wurde ohne hin schon von der “Gamer Presse” als Paralympics der Video- und Computerspiele verspottet, da brauchst du dir eigentlich keine Gedanken machen.

    @Allgemein: Und da wundern sich die Grünen, warum man sie in der modernen Bewegung als Heuchler kritisiert werden und eher die Piraten Partei unterstützt, anstatt sich von denen verarschen zu lassen.
    Denn nichts anderes ist es ja, wenn man zwar behauptet gegen durch Moralfaschismus motivierte Verbote zu sein, aber auf der anderen Seite, selber gerne seine Ansichten anderen Menschen aufzwingen will.
    Die Grünen sind im Grunde genau so medieninkompetent wie die Union, wenn sie wirklich denken, dass “hochwertige Spiele” sich dadurch auszeichen, dass sie “pädagogisch wertvoll”, “gewaltfrei” und “jugendfreundlich” sind und das alle Games, welche nicht in diese Kategorie fallen, geächtet und verdrängt werden sollen, denn das diskriminiert und beleidigt uns Spieler ja fast schon mehr, als die Verbote der Union.

  5. “Die Grünen sind im Grunde genau so medieninkompetent wie die Union, wenn sie wirklich denken, dass “hochwertige Spiele” sich dadurch auszeichen, dass sie “pädagogisch wertvoll”, “gewaltfrei” und “jugendfreundlich” sind und das alle Games, welche nicht in diese Kategorie fallen, geächtet und verdrängt werden sollen, denn das diskriminiert und beleidigt uns Spieler ja fast schon mehr, als die Verbote der Union.”

    stimmt auch irgendwie und wenn man so nachdenkt klingt das von den grünen gesagte nicht anders als “wir wollen actiongames verbieten”, nur leichter umschrieben.
    tja, die piraten kriegen meine stimme, keine andere verräterpartei.

  6. Ego-Shooter KÖNNEN also nicht “qualitativ hochwertig” sein?
    *Hust* Crysis *Hust*

    Ich nehme mal an, ein “hochwertiges und förderungswürdiges Spiel” wäre … der Landwirtschaftssimulator 2009! Erlebt die spannenden Abenteuer und die unvergleichliche Atmosphäre der deutschen Landwirtschaft! Schlüpft in die Rolle eines produktiven, volksamen Helden … der Arbeit! Wer weiß? Vielleicht kannst DU – ja, DU – eines Tages einen eigenen Mc Donalds Vertrags-Geflügelhof betreiben! Und verpasse keinesfalls:
    Baustellen-Tycoon
    Putzkraft-Manager 2010

    und das allseits beliebte Lernspiel rund um deutsche Kultur:
    Mallorca Island

  7. Kaimar2:
    “Ego-Shooter KÖNNEN also nicht “qualitativ hochwertig” sein? *Hust* Crysis *Hust*”
    -.- nette Grafik aber die Story naja. Gleiche bei Far Cry…
    Aber Gothic als RPG ist gut.
    Stalker, Bio Shock, Deus Ex, sind gute Shooter.

    Happy Coding.

  8. Stalker würde ich allerdings nicht als “RPG” vergleichen, da dort wirklich nichts mit RPG drin ist außer verschiedene Armor,Waffenzubehör und diese Artefakte die man sich an den Gürtel schnallen kann, die aber in wirklichkeit keinen effekt auf resistenzen haben.
    bio shock, deus ex und systemshock sind aber sehr gute rpg shooter

  9. almecht… System Shock vergessen…
    stimmt den besten der rpg shooter vergessen…

    aber ein blanker shooter fällt mir nicht so ein.
    Serious Sam?
    Witzig, satiere usw…
    gut? gut ist ne andere frage…

  10. Schaut euch mal das Bild von diesem Herrn Neumann an. Warum wird so einer mit solch einer Aufgabe betraut? Wo ist sein Bezug zu Videospielen? Der Kerl hat doch in seinem Leben noch nie einen Gameboy oder ein Gamepad in der Hand gehabt. Bei Vokabeln wie “super Mario”, “nintendo”, “Halo” , “Playstation” zuckt er vermutlich mit den Achseln (oder schüttelt den Kopf). Haben die wirklich nichts besseres aufzubieten? Wie wäre es mit einem Gehörlosem als Rockmusiksjugendbeauftragten?

  11. Vergesst bei RPG-Shootern (wenn auch Third-Person) bitte nicht Mass Effect von Bioware. Die Story fand ich sehr gut geschrieben (besonders Sarens (=Bösewicht) Beweggründe) und das Spiel wirft einen desöfteren in “moralische Zwickmühlen”, in denen sich gut und böse nicht immer so nahtlos trennen lassen, wie es gerne propagiert wird.

  12. “Im Vorfeld hatte der Kultusstaatsminister Bernd Neumann bereits klargestellt, dass Ego-Shooter weder qualitativ hochwertig noch kulturell wertvoll sein können[…]”

    ohne Worte

  13. Ich glaube nicht, dass es sehr einfach ist unproblematische Genres von problematischen überhaupt zu trennen. Schließlich standen Rennspiele auch schonmal in der Kritik und ob der Preisträger “Drakensang” unter Umständen nicht auch mal als “Killerspiel” firmieren würde ist ebenso unklar

  14. Also da ich gerade Frakensang spiele ist es nach der gängigen “Definition” der Politiker auf jeden Fall ein Killerspiel.

    Ich meine ich erschlage, ersteche und erzaubere hier Abilder von Menschen. Ich vergifte sie sogar oder verbrenne sie.

    Dazu kann ich Hämmer oder einfache Messer nehmen.

    Nur weil man es nicht aus der Egoperspektive spielt und nicht geschoßen wird.
    Es ist schon einer wunderbares Beispiel für die Hirnlosigkeit der Politiker.

  15. Habe mir die Kommentare jetzt nicht durchgelesen, aber bestimmen nicht schon Zeitschriften gewissermaßen über die Qualität die der Öffentlichkeit präsentiert wird?

    Auch komisch: In den Verkaufscharts von vielen Seiten und Anbietern sind meist Actionspiele weit oben, aber auch nur die, die gewissermaßen Anspruchsvoll sind. Ich habe bisher noch nie Doktor Dingensda in den oberen reihen gesehen, und auch bei den Simulationen sind Spiele mit Kriegsähnlichen Hinterrund meist vor den Friedlichen gesiedelt. (Ausnahme “Sims”)… das sollte zu denken geben…

  16. haha dass selbe ging mir auch durch den kopf MW-Snake. Der Deutsche Comouterspielepreis, is doch en ein witz werden einfach genre ausgeklammer als obs sie nicht exsistieren.Lieber Denken als Ballern? sowas kann nur von leuten kommen die noch nie gezockt haben. Taktisches campen (ähm^^) denken brauchst schon (bei team spielen online) weil hirnlos durch die map zu rushen is genauso effektiv wie eier klauen in der wüste.

  17. Genial wie da mit dem begriff “qualitativ hochwertig” um sich geschmissen wird.

    Als wäre jedes spiel mit ein bischen action gleich schundware die von 5 mann im hinterzimmer für den schnellen euro zusammengebastelt wird.

    Im action sektor der spiele findet sich wesentlich mehr qualität als bei dem großteil der eduware und casual games. Für die leute sind anscheinend auch nen großteil der wii games “qualitativ hochwertig” obwohl 90% der wii spiele billige shovelware is die aus flashspielen dies online kostenlos gibt besteht.

    Wenn die politik sich für “qualitativ hochwertige spiele” einsetzen will wie wäre es dann mal damit anzufangen den firmen die wirklich unfertige buggy games auf den markt werfen (vorallem im MMO sektor) nen bischen auf die finger zu hauen.

    Aber ne nun wird “qualität” das neue hauptargument gegen böse billig produzierte schmuddel killergames aufgefahren. Als ob das irgend nen gamer überzeugt oder ernst nimmt.. das zeigt doch nur wiedermal was für welten hier aufeinander prallen und wie wenig ahnung die leute mit der presseaufmerksamkeit haben.

  18. Sein Ziel erreicht der Preis aber dennoch. Zumindest in politisch-taktischer Hinsicht.
    Denn gegenüber dem ungebildeten Publikum, können wir der Poltik nicht mehr vorwerfen, sie fördere keine deutschen Spiele oder verteufelte sie gänzlich.

    Es ist ein Alibipreis. Ohne wirklichen Sinn.
    Er könnte tatsächlich ein ernstzunehmender Preis werden, wenn wirklich alle Genres zugelassen werden.

    Ich meine sind wir mal ehrlich. Drakensang erfüllt ALLE Anforderungen, die jemand wie die Pfeife, tschudligung, der Pfeifer zur Definition von Killerspielen benutzen.

    Töten aus Egoismus, Belohnung fürs Töten, um mal ein paar der Beispiele zu nennen.

  19. Die ganz gro$en Abräumer der letzten Verleihung waren ja neben das gute Drakensang ja von der Qualität her eher die schlechten Spiele wie etwa Zweistein, Mein Ponyhof, Müllabfuhrsimulator 2009.

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  21. Staatssekretär Naumann hat recht.
    Killerspiele sind ebenso wie Negermusik entartete Kunst, und damit nicht preiswürdig.
    Währe ja noch schöner, wenn der Konsument & Künstler entscheiden was Kunst ist, einzig und alleine der Staat sollte die über den Kunstbegriff enscheiden dürfen ;)

  22. Nunja, Industrie ist Industrie, bei Games ist es da nicht anders. Solange sie ihre paar Millionen im Jahr halten können sind die Glücklich.

    Also, die Grünen sind die Hippies von gestern. Also veraltet, ihre Denkweise zumindest. Nicht alles, aber sie sind zu extrem gegen Gewalt, heißt: alles ächten was Gewaltinhaltig ist. Ich rede logischerweise nur von Medien wie, Spiele, Filme und Theater. Nicht das mir in den Mund gelegt wird das ich Anarchie will o_O…

    Eines der Grundprobleme besteht ja immer noch und zwar das Leute, wie Bernd Neumann, keine Ahnung haben und alles bewerten, vor allem mit ihren persönlichen Meinungen. Das beste Beispiel dafür ist das letzte Stück wo ich mitgespielt habe, Titus Andronicus von Shakespeare, den ja sonst alle in den Himmel loben was Kultur und Theater angeht, aber bei diesem Werk kam nach der Premiere von uns, ein Artikel in der Zeitung wie grausam das denn alles ist. Das hat nur nach persönlicher Meinung gestunken, das hat man sehr leicht heraus gelesen.

  23. Es wird ja immer von den neuen Medien gesprochen doch eigentlich ist die Bezeichnung Neue Medien nicht wirklich richtig denn Spiele für den Privathaushalt gibt es seit ungefähr 1975 wenn sie auch damals nicht gerade spektakulär waren, PONG und Textadventures sage ich hierzu nur.

  24. @MW-Snake
    Ja das ist mir durchaus bekannt ist ja auch heute noch so, verstehen kann ich das aber nicht. Wenn ich daran denke das auch das Table-Top-Games Warhammer und seine Ableger oder die Brettspiele Die Siedler von Catan und Risiko als gefährlich eingestuft sind weiß ich langsam aber sicher nicht was sich die Kritiker so denken. Das Brettspiel Blitzkrieg ist in Deutschland sogar Verboten (Ist so ähnlich wie Risiko).

  25. Christian Pfeiffer ist wieder ein gutes Nazi-Beispiel!
    Wie die alten Nazis z.B. den Juden jede Möglichkeit auf Geschäft zu nichte machte, versucht er nun das gleiche.
    Gut, die Nazis verwendeten Gewalt, Christian Pfeiffer Ächtung, was aber nur ein Katzenfurz von Gewalt entfernt ist.
    Also Frau Pfeiffer, wie finden Sie nun ihren Bruder?

  26. Es ist echt schlimm, wie der Staat vorschreiben will, was Kunst ist und was nciht. Man sollte doch aus den diversen Diktaturen in diesem Land gelernt haben. Aber es wird immer wieder gefordert, dass die Spieler doch Fifa spielen könnten. Wenn der erste Boxer auf Ballet umsteigt spiel ich Fifa.

  27. Mich erinnert vieles an die DDR, ich habe Verwandte die seiner Zeit hinter der Mauer waren und die beobachten die aktuelle Situation mit sehr großer Sorge.
    Wenn man sich mal anguckt wer früher schon in der DDR tätig war weiß man warum vieles daran erinnert und wenn man bedenkt das die Stasi die Merkel haben wollten (Sie selbst hat in Interviews zugegeben das die Stasi Interesse an ihr hatten) weiß man auch welch Geistes Kind die Frau sein muß, die Stasi hat nur Interesse an den Leuten gehabt wenn diese für die Staatszwecke der DDR dienlich waren. Gut ich weiß solche Vergleiche mögen hier einige nicht aber es sind nun einmal ein Punkte die schwer leugbar sind.

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