Neues vom VDVC

(derwesten) Der Westen hat ein Interview mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des kürzlich gegründeten “Verband für Deutschlands Video- und Computerspieler” (VDVC)  geführt. Patrik Schönfeldt gibt Auskunft über Kooperationsgespräche mit anderen Verbänden sowie einen Einblick in die Zukunftspläne.

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14 Gedanken zu “Neues vom VDVC

  1. was wäre denn bitte ein “nötiges hobby”? die frage ob ein verein sinnvoll ist, ist ja wohl mal total bescheuert. ich glaub als interviewter wäre ich da aggressiv geworden.

  2. “Wie notwendig war es Ihrer Meinung nach, einen Verband für Gamer zu gründen? Ist es nicht etwas übertrieben? Immerhin geht es „nur“ um Spiele. Man könnte als Kritiker auch sagen, dass hier nur ein unnötiges Hobby verteidigt werden soll.” da muss man sich jetzt die frage stellen ob schützenvereine nich auch ein unnötiges hobby von bürgern deutschlands ist

  3. Da fragt man sich was solche leute sagen würden wenn man “unnötige” Hobbys wie Fußball verbieten würde…

    Warum ist den Menschen eigentlich alles egal solange es sie nicht direkt betrifft ?

  4. @Thanatos:

    Wenn es den Menschen eigentlich alles egal ist, solange es sie nicht direkt betrifft, dann wäre ja vielers in Ordnung. Aber was betrifft die Politker eigentlich meine Neigung Ego-Shooter zu spielen? Was betrifft die Politiker, das manche Menschen gerne Paintball spielen? Was, das ich Pornographie konsumiere? …

    Was geht das die Politiker an? Ich habe nichts dagegen, das es den Menschen egal ist, solange es sie nicht betrifft.

  5. an sich ist es aber gut, wenn ein reporter überkritische fragen stellt. Nur so kann sich der interviewte profilieren und auch auf kritische fragen eingehen. Ausserdem leitet der interviwer die frage ja auch explizit mit “als kritiker könnte” ein. Die Frage ist mMn weniger als beleidigung gemeint, sondern erlaubt es Schönfeldt, positive Aspekte der Computerspielkultur aufzuzählen.

  6. Ich bin persönlich sehr froh hiermit erstmals zu hören, dass Turtle Entertainment anscheinend doch mit keinem eigenen Verband einmal an den Start gehen wird: für meinen Geschmack reichen so schon zwei unterschiedliche Branchen-Verbände auf Seiten der Industrie. Dabei wäre doch Einigkeit aus meiner Sicht grundsätzlich so wichtig…

  7. Und was ist mit dem Alkohol?
    Immerhin ist es von vielen ein großes Hobby Abends mit Leuten in die Kneipe nebenan zu gehen und sich die Hucke voll zu saufen.
    Das halte ich schon für ziemlich unnötig.

  8. Ich kenne einen Modellbauer, der sagt immer: “Ein Hobby betreiben bedeutet, mit maximal möglichem Aufwand den kleinstmöglichen Gewinn zu erzielen.”
    Es gibt noch tausend andere Definitionen. Alle hinken bei dem einen oder anderen Hobby.

    Beispielsweise der Aspekt “etwas erzeugen”: Manche sagen, ein Hobby unterscheidet sich dadurch von einer anderen Freizeitbeschäftigung, dass man dabei etwas erzeugt. Das mag für Modellbau, Häkeln, oder kreatives Schreiben zutreffen, aber Briefmarken sammeln erzeugt genausowenig etwas wie man beim PC-Spielen etwas greifbares erzeugt. Dennoch sind sowohl Briefmarkensammeln als auch PC-Spielen Hobbies.

    Meiner Ansicht nach wird es beim Fernsehen schwierig. Man tut nichts, man konsumiert nur. Kann man Fernsehen als Hobby haben? Und wenn ja: Radio hören auch? Überhaupt: Ist Musikhören ein Hobby?

    Du sprichst auch “unnötig” an: Da muss man immer vorsichtig sein zwischen unnötig und unnütz. Denn nützlich ist fast alles. Und ist etwas, das nötig ist, automatisch etwas, das man nicht als Hobby betreiben kann?

    Gruß
    Aginor

  9. @Aginor
    Selbst wer bloß Spielstände anliegt, diese vielleicht noch systematisch, der hat doch schon etwas kreatives geschaffen? Und eine Briefmarkensammlung ist schließlich auch eine Errungenschaft? Ich glaub hier gehts im wesentlichen um zwei Dinge: Konsum und produktive Kreativität.
    Wer ein Bier trinkt oder eine Ausstellung besucht, der konsumiert. Wer einen Schal häkelt produziert was, und wer in seiner Freizeit halt gerne Verben dekliniert, dieser denkt wiederum nach ;-) Alle tun so doch irgendetwas außer zu arbeiten oder halt ihren jeweiligen Pflichten nachzukommen
    Unter dem Aspekt Rechte und Pflichten find ich das alles auch so problematisch…

  10. Ich war grade mal auf der Internetseite vom VDVC und hab da unter dem Punkt “Mitglieder” auch den Punkt “Communities” entdeckt. Wär das nicht mal was für Stigma? Schließlich hat diese Seite doch einen gewissen Ruf.

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