% der Deutschen für ein Killerspielverbot

umfragen

(hochschulnachrichten) 214 Studierende wurden von einem Tübinger Strafrechtsprofessor nach ihrer Meinung zu einem „Killerspielverbot“ befragt. Das Ergebnis: 29 % sind für ein Verbot. Von den Studenten sprachen sich nur 10 % für ein Verbot aus, bei den Studentinnen waren es dagegen 40 %. Ähnlich verhält es sich auch mit der Spielnutzung. Während 88 % der Männer schon einmal solche Spiele genutzt haben sind es nur 17 % der Frauen. Etwas verwirrend: Bei einer Umfrage von Infratest dimap sprachen sich nur 15 % der 18-29 Jährigen für ein Verbot aus, hier sind es signifikant mehr. Nichtsdestotrotz ist bei den repräsentativen Umfragen der Meinungsforschungsinstuten ein anderer Trend erkennbar. Mit 41 % forderten 2009 erstmals weniger als die Hälfte der Deutschen ein Verbot, möglicherweise hängt das aber auch mit einer unterschiedlich großen Anzahl von Antwortmöglichkeiten zusammen.

38 Gedanken zu “% der Deutschen für ein Killerspielverbot

  1. Naja bei so starken Schwankungen, zwichen den Instituten, und bei nur 214 Teilnehmern die auch Altersmäßig ziemlich selektiert sind, kann man die Sache nicht Representativ nennen.
    Aber dumm wie unsere Politiker sind werden sie es glauben und die CSU ausbuhen. (Man wird ja mal Traümen dürfen).

  2. 29 %, 15 %, 41 %…
    Man ich glaube, ich gehöre zu den 99 % die da nicht mehr ganz mitkommen.
    Könnte aber auch an der Uhrzeit liegen. Goodnight :)

  3. Naja, ich glaub Schützen sind auch nicht für ein Schusswaffenverbot und Metzger auch nicht für ein Wurstverbot. Die Zahlen zeigen doch eindeutig, dass nur Leute für ein Verbot sind, die eben keine Spiele spielen, was ja auch natürlich ist (Ich meien hier die Gruppe 18-29 und die Sache mit den Frauen)…in ein paar Jahren ist das Problem also gelößt, wenn noch mehr Menschen in diesem Land spielen. Schließlich zählt in der Politik wenn überhaupt irrgendwas zählt nur Masse, und dann auch nur Mehrheitsfähige Masse. Das 20 Millionen Menschen spielen ist nur „gefährlich“, würden 42 Millionen spielen wäre es schon die Mehrheit…

  4. Das „Studenten“ in der ersten zeile bezieht sich auf männlein und weiblein. „Studenten“ unten im text sind dann nur männer gemeint. und jetzt für die mathe pros:
    Berechnen Sie die Anzahl der befragten Männer und Frauen.

    Back to topic: 214 ist nicht repräsentativ und die fragestellung hat absoluten einfluss auf das ergebnis, da der informationsstand bei den befragten oft zu niedrig ist.

  5. Ich geb auf solche Umfragen mittlerweile gar nix mehr. Je nachdem wo man fragt, wen man fragt und wie man fragt kriegt man jedes Ergebnis das man haben will und je nachdem was man selber gerne hat sucht man sich dann raus.

  6. es ist doch eig auch egal wie die studie ausgeht oder?
    dann macht das ard halt weider ne umfrage laut der 137% der deutschen für ein verbot von tötungssimulationen sind und genau auf diese werden sich dann die 18 „hart aber fair“ csuler berufen wenn sie dann einen 18 jährigen jüngling zusammen stauchen der mal wc3 gespielt hat. wie immer halt.

    naja, abseits der medienwirksamkeit finde ich das ganze zwar interessant aber wenig zertifikant. 214… das ist in etwa so representativ als würde man wahlstatisitken anhand meines kuhkaffs durchführen.

    mich macht die späte stunde irgendwie leicht niedergeschalgen.
    in diesem sinne, gutnacht

  7. Selbst wenn eine Umfrage in ganz Deutschland gemacht werden würde, und in dieser Umfrage das Ergebnis zu Stande kommen würde 60% für ein Verbot, wäre das immer noch ein eindeutiges Zeichen dagegen!
    Und jetzt das warum: Wenn bei jedem Fernsehbericht gesagt wird das Killerspiele an allem Schuld sind ist das Propaganda und wenn nur 60% des Volkes darauf hereinfallen, dann ist das immer noch besser als damals mit den Braunjacken. (kein guter Vergleich, weiß ich)
    Nur weil der Mob sich den Meinungen der „Qualitätsmedien“ unterworfen hat, hat er noch lange nicht recht. Genau so wie die Medien (und Politik) die ganze Zeit nicht recht haben. Diese Internetseite ist ja nicht grundlos entstanden… Auf Grund der einseitigen Berichterstattung der Medien…

  8. Umfragen haben leider immer das Problem, dass man sie nur anhand ihres Aufbaus auswerten kann.
    Wie wurden die Fragen gestellt? Welche Antwortmöglichkeiten gab es? Wie viele Personen wurden befragt? Wie waren die Befragten ausgesucht worden? etc.
    Hinzu kommt der unsägliche Begriff „Killerspiel“. Wurde eine Definition angegeben? Eine verständliche? (Ist ja nicht so, dass man bei Indizierung, Verbot und „ab 18“ einfach so durchblickt, wenn man sich nicht damit beschäftigt hat – oder man auch nur weiß, dass die Altersbeschränkungen nicht nur Hinweise, sondern gesetzlich bindend sind)
    Ohne Definition kann sich jeder die haarsträubendsten Dinge unter dem Wort vorstellen. Wurde darauf hingewiesen, dass gewaltverherrlichende und gewaltbeherrschte Spiele bereits verboten sind? Dass die Politiker und Journalisten, die über „Killerspiele“ herziehen zumeist keine ausgebildeten Juristen sind, die den juristischen Tatbestand der Gewaltverherrlichung von ihrer eigenen Definition davon trennen können?
    .
    Kurzum, es gibt bei Umfragen massenweise Ansätze zur Kritik, weshalb ich auf diese nur mehr wenig gebe. Die Hauptschuld für solche Ergebnisse suche ich bei den Massenmedien (ja, ich mache es mir leicht), die bislang nur wenig unternommen haben, die Bevölkerung über den Jugendschutz in Deutschland zu _informieren_ – waren wohl zu beschäftigt mit reißerischen Berichten, die die Polizei danach dementieren durfte *seufz*
    .
    Offtopic, aus dem Bereich „wir haben’s ja gesagt“:
    „Bayerns Innenminister fordert Sperren für rechtsextreme Web-Seiten“
    http://www.heise.de/newsticker/Bayerns-Innenminister-fordert-Sperren-fuer-rechtsextreme-Web-Seiten–/meldung/143559
    Nur KiPo, ahja. Tja, da sich die Innenminister ja auch gerade mit einem „Killerspielverbot“ auseinandersetzen, macht so eine Meldung natürlich wenig Hoffnung…

  9. Joachim Herrmann (CSU)
    Rücktritt… cha cha cha …Rücktritt… cha cha cha …
    Rücktritt! Rücktritt! Rücktritt! Rücktritt! Rücktritt!
    Rücktritt! Rücktritt! Rücktritt! Rücktritt! Rücktritt!
    -.-
    „Da, wo es einen Straftatbestand gibt, kann eine Netzsperre sinnvoll sein.“
    Wo sitzen die Nazies die Meinungsfreihet abschaffen und Zensieren?
    In der Regierung!

    Ein Großes Schild
    STOPP (t)
    diese Regierung
    und dann tagelang vorm Bundestag und umhertragen…

    hat einer ein Bild lizenzfrei vom Bundestag? Sollte größer sein?
    Wohnt einer dort? Kann mal einer ein Bild machen?
    Mal wieder ein Grund für die Piraten…

    Coding.

  10. Mittelwert bei 55%
    Schwankung bei 25%
    nichts für ungut ein Trend sieht anders aus…
    Da kann nächstes Jahr leicht 70% für ein Verbot rauskommen,
    ohne dass es eine Aussage wiederspielgelt…

    Happy Statistik noch…

  11. @TRB

    Bei der Seite vom Bundestag werden Bilder vom Reichstag unter bestimmten Bedingungen zur Verfügung gestellt. Einfach runterladen, da werden die Bedingungen dann eingebelndet.

  12. Wenn ich ein Studentin im Rentierpulli mit GEW Sticker an der Umhängetasche frage ob sie für ein Killerspieleverbot ist, dürfte sie da zustimmen. Sie währe vermutlich auch für ein Verbot der frauenverachtenden sexistischen Negermusik von Sido und dafür das der industriell-militärisch-mediale Komplex verboten wird.

    Bei einem Jurastudenten dürften sich schon beim populistischen Schlagwort Killerspiele die Zehennägel hochrollen und die süffisante Gegenfrage kommen ob man nicht auch Negermusik verbieten sollte.

  13. @Rey Alp:
    Ich lese das jetzt schon das dritte mal durch…
    diese Liste an Bedingungen macht die Piraten dringend nötig…
    aber wo sind jetzt die Bilder?…
    Da sind mir mal wieder Bilder aus erster Hand lieber besonders wenn man ein Stopp schild darauf legen will und den Text „Stoppt diese Regierung – diese Regierung wurde geblockt da sie Zensiert, Beleidigt und Lügt wenn sie Einwende gegen die Blockung dieser Regierung haben wenden sie sich bitte an ihr örtliches Wahlbüro.“

    Coding

  14. Also im Prinzip kann man bei solchen Umfragen sich auch die Frage stellen: Wissen die Befragten durch eigenes erbrachtes Wissen was diese sogeannten „Killerspiele“ in Wirklichkeit sind und wie das JuSchu bei uns in Scheissland ausschaut?

    Jemand der glaubt, dass diese sogenannten „Killerspiele“ vom militärisch-industriellen-Komplex für Kinder produziert werden damit diese „militarisiert“ werden, um für den nächsten Weltkrieg vorbereitet zu sein, der wird wohl für ein Verbot stimmen.
    Aber jemand der sich selbst Infos über Counterstrike&Co aneignet, sie vielleicht sogar selbst gespielt hat, der wird sich schon mehr Gedanken machen als diese 0815-Bürger und Zuschauer und Leser von Bild,ARD usw.

  15. hmm ich glaube ja das die Waffenexporteure auf einen dritten Weltkrieg zuarbeiten um die Gewinnspanne zu erhöhen…zum glück sind sie hier in der nähe nicht allzuerfolgreich…aber Afrika ist ja auch ein Absatzmarkt….(sic!)

  16. Ja, gerade die Panzer, Flugzeuge und Kriegsschiffe der Rüstungsindustrie werden bekanntlich in großen Mengen nach Afrika verkauft… ;)

  17. http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1734961_Ruestungshandel-Deutschland-steigert-Waffenexport-enorm.html
    .
    naja :)
    .
    „http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1734961_Ruestungshandel-Deutschland-steigert-Waffenexport-enorm.html“
    .
    es gibt Kontinente wo man größere absatzmärkte hat ^^
    .
    „Unter 47 Abnehmern deutscher Waffen waren die Türkei (15,2 Prozent) und Griechenland (12,9 Prozent) die besten Kunden, vor allem wegen der Lieferung von Panzern und U-Booten, gefolgt von Südafrika und Südkorea mit Anteilen von 12,4 und 7,5 Prozent.“

  18. @Alrik
    „Wenn ich ein Studentin im Rentierpulli mit GEW Sticker an der Umhängetasche frage ob sie für ein Killerspieleverbot ist…“
    Na ja – ist es wirklich so schlimm und da gar keine Liberalität zu erwarten?

  19. Wie würde eigentlich eine Umfrage aussehen, ob man die Zahl der Verkehrstoten senken könne, indem man Autorennspiele verbietet?
    ‚Super Mario Kart‘ und ‚Need for Speed‘ verleiten die Menschen zum rasen :).

  20. Ach ja, richtig. Die Schildkröten. Dann verbieten wir Super Mario allgemein, weil ja da die Kinder lernen, gegen den Artenschutz zu verstoßen. Und der fehlende Respekt fürs Leben dürfte in Kürze eh sämtliche Kirchen auf den Plan rufen, oder? :)

    Hmm … irgendwo bringt das einen doch zum Nachdenken. Früher konnt ich solche Scherze machen ohne Angst zu haben, dass es irend ein Irrer ernst nehmen könnte :).

  21. @Phaidros
    Rennspiele stehen schon seit den 90igern in einen eher schlechten Ruf, 2003 hatte die Bild öffentlich ein Verbot von Autobahnraser gefordert nachdem es zu einen tödlichen Unfall während eines illegalen Straßensrennens kam (Ein 16 Jahre alter Jugendlicher wurde dabei überfahren), ein Indzierungsverfahren lief dann auch gegen Autobahnraser wurde aber letztlich nicht durchgelassen das Spiel konnte weiterhin verkauft werden, auch ein Antrag zur Beschlagnahme von Need for Speed wurde nicht durchgelassen (Kein Witz der wurde tatsächlich gestellt) aber das hält das Verkehrsministerium allerdings nicht davon ab regelmäßig ein Verbot von ORIGINALBEZEICHNUG: Amokraserspielen zu fordern, Unterstützt werden diese Forderungen von diversen Automobilklubs, einzelnen Politikern und natürlich den Print, Radio und Fernsehmedien, das ADAC welches sich auf die Seite der Verbotsforderer schlagen sollte lehnt ein Verbot ab ist allerdings nach eigener Aussage dazu geneigt Rennspiele mit illegalen Handeln eine höhere Altersstufe zu geben als bisher zsbp. Burnout und Need for Speed.

  22. Nach dem Artikel beim Spiegel will Zensursula anscheinend wirklich weiter nach oben. Da steht was von Gesundheitsministerium! Ein Hoffnungsschimmer?

  23. das prob ist das bei den Renngames die Zivilisten nicht sterben können und es keine strafverfolgung gibt :)
    ich kann mir schon vorstellen das die sich dann wundern woher das kind kam…

  24. In einigen Rennspielen wird der Spieler bei Gesetzesüberschreitung aber von der Polizei gejagd und verhaftet und bei Carmageddon, Road Warrior, Roadkill und Twisted Metal lassen sich Zivilisten töten aber diese sind ja auch keine reinen Rennspiele.

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