Projekt: "Killerspielefreie Schule"

(schwarzwaelder-bote) Vor dem Hintegrund der jüngsten Amokläufe an deutschen Schulen plant das Schramberger Gymnasium eine „Killerspielfreie Schule“. Gewaltdarstellende Videospiele seien zwar nicht der Auslöser, würden nach dem Schulleiter Berhard Dennig aber einen wesentlichen Beitrag zu Amoktaten leisten. Man möchte nun Eltern und Pädagogen für diese Selbstverpflichtung, einem Verzicht auf Killerspiele, gewinnen. Langfristiges Ziel ist es ein Bewusstsein zu schaffen, das „Killerspiele“ schädlich seien und deswegen geächtet werden müssten. Als Auftakt wird der Jugendpsychiater Georg Romer einen Vortrag halten. Ähnlich der Plakette „Schule gegen Rassismus/Schule mit Courage“ werden man Versuchen einen Ring von Schulen mit „Killerspielfreien Zonen“ ins Leben zu rufen.

49 Gedanken zu “Projekt: "Killerspielefreie Schule"

  1. Lächerliche Aktion. Die Kids werden weiter spielen und diese Ewig Gestrigen werden daran niemals etwas ändern können. Ist schon fast niedlich wie sie sich anstrengen.

  2. Eine Killerspielefreie Schule. Kann mich nicht daran erinnern, das in unserer Schule Videospiele offiziel erlaubt waren. Also die Schule will Kindern und Eltern beibringen, dass ,,Killerspiele´´ zu ächten seien, was Rektor Denning auch immer darunter verstehen mag. Versteh ich richtig, dass ein Lehrplan ausgerichtet wird, der von der Annahme des Schulleiters geprägt sein soll, Videospiele seien wesentliche Vorraussetzung für eine Amoktat?

  3. Vllt sollte man mal die EMail des Rektors rausfinden und ihm mal die Studien vorlegen, die beweisen, das solche SPiele eben nicht schädlich sind, und auch keinen Beitrag zu Amoktaten leisten. Eventuell sollte man dann auch mal darauf hinweisen, das in Deutschland nur 57% der „Amokläufer“ Videospiele gespielt haben, aber 100% der AMokläufe in CDU-regierten Ländern vorkamen :P

  4. @ Rey Alp
    ,,Wenn der Gesetzgeber nicht reagiere, sei es, so Denning, moralisch dringend geboten, zu einer Praxis Nein zu sagen, die mit Amokläufen ursprünglich im Zusammenhang stehe.´´
    Das klingt für mich nach mehr als ein ,,wesentlicher Beitrag´´.

  5. Also ich verstehe ehrlich gesagt den Satz nicht. Ursprünglich, heißt das jetzt stehen nicht mehr im Zusammenhang? Deine Interpretation mag gemeint sein, aber gibt das der Satzbau her?

  6. Pingback: Tweets die X erwähnen Stigma Videospiele » Blog Archive » Projekt: “Killerspielefreie Schule” -- Topsy.com

  7. @Rey Alp
    Weshalb sollte etwas oder jemand gleich „geächtet“ werden wenn es sich doch „nur“ um einen „wesentlichen Beitrag“ zu Gewalt handeln würde?
    Selbst in jüngster Zeit wurde der Begriff „Ächtung“ in Deutschland nur bei tatsächlich bereits geschehener Gewalt verwendet, ich denke da an das „Gesetz zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung“ 2000

  8. @ Rey Alp
    Ich hab mir den Satz genau durchgelesen und den gesamten Artikel nochmal und muss dir sagen, dass ich den Satz auch nicht so ganz verstehe. Für mich klingt das auch so, als ob Videospiele jetzt nicht mehr im Zusammenhang mit Amoktaten stehen. Aber wieso sollte Denning sowas sagen, wenn er seine Forderungen legitimieren will. Ich meine, er wollte ,, ursächlich´´ sagen und das klingt für mich nun mal nach mehr als ein ,,wesentlicher Beitrag´´. Aber das ist nur Spekulation, deshalb denke ich, sollten wir es beim wesentlichen Beitrag belassen, bis man Denning fragen kann, was er mit ´´ursprünglich´´ meint.

  9. @“Wenn der Gesetzgeber nicht reagiere, sei es, so Denning, moralisch dringend geboten, zu einer Praxis Nein zu sagen, die mit Amokläufen ursprünglich im Zusammenhang stehe.“
    Welche Probleme soll der Satzbau hier ergeben? „Ursprünglich“ ist doch eher ein verstärkendes Attribut, das eine Grundlegung ausdrückt, denn eine in dem Fall den sprechenden oder den Gegenstand „Killersiel“ entlastete Beifügung. Weniger den sprechenden „entlastend“ deshalb, weil solche Aussagen und Aktionen für mich selbst nichts anderes als Gewalt ausdrücken: das was anderen Menschen gefällt wird in die Nähe von Gewaltverbrechen gerückt mit denen diese Menschen in ihrer Lebenswirklichkeit wahrscheinlich nichts zu tun hatten, womöglich – falls sie in ausreichender Abgeschiedenheit leben sollten und ihre „Killerspiele“ konsumieren – noch gar nie etwas gehört haben. Das ist eine Verhöhnung jeglicher Gerechtigkeit mit moralischen Überlegenheitsdünkeln, vorgeschobenen „Werten“ die nichts anderes als Unwerte gegenüber Andersdenkende darstellen, deren Geschmack und Empfinden.

    Weshalb sollte es überhaupt von Bedeutung sein welche Wortwahl da verwendet wurde? „Killerspiele“, ohne überhaupt wissen zu können welche konkreten Titel damit gemeint sind, werden hier eindeutig negativ wahrgenommen und mit Gewaltverbrechen in Zusammenhang gebracht. Da schwingen dermaßen viele negative Gefühle mit, in all diesen Unterstellungen, dass mir allein schon der Versuch solche Aussagen rational zu untersuchen mehr als absurd erscheint: fest steht doch wohl oder übel, dass die betroffenen Spiele – welche das auch immer sein mögen – immer eher als „schädlich“ denn sinnvoll bis legitim angesehen werden, geschweige denn als wertvoller Beitrag in der Beschäftigung oder Auseinandersetzung mit Krieg oder Gewalt. Eine solche Beschäftigung oder Auseinandersetzung (allein) scheint darin ja überhaupt nicht gesehen zu werden, ebenfalls kein Bestandteil einer Alltagskultur oder was auch immer: im Gegenteil werden Fragen nach „nutzen“, einer Nützlichkeit von Dingen – hier Spielen, und „Not“, einer Notwendigkeit bestimmter oder unbestimmter Inhalte, gestellt und diese gleich negativ beantwortet. Die Fragen eigentlich auch gar nicht erst wirklich gestellt… Das ist doch gar kein Gespräch auch: das ist ein Monolog mit dem eigenen Geschmack und Empfinden. Etwas anderes kommt da doch überhaupt nicht vor??? Wie soll so ein Gespräch denn zustande kommen, wenn der Ausgangspunkt bereits nur aus vorgefertigten Meinungen über eine Sache besteht, noch dazu ohne diese gar konkret zu nennen? Das vielleicht gar nicht können, außer die üblichen Verdächtigen welche neben dem Wort „Killerspiel“ in den Medien so einhergehen. Welche Spiele tatsächlich missliebig sind und entfernt, weg (aus der Schule und darüber hinaus) gehörten? Freilich würden sich gerade bei der Nennung von Titeln auch erst große Probleme ergeben, da die Titel dann auch erst diesbezüglich von Andersdenkenden verteidigt werden könnten… So geht das ja erstmal auch überhaupt nicht. Solange die Rede davon was man nicht haben will eigentlich unklar bleibt…

  10. @Rey Alp:
    Der Satzbau erlaubt keinen Rückschluss darauf, worauf sich das Wort „ursprünglich“ hier bezieht. Ich vermute, da das Wort nicht direkt nach dem „die“ kommt, dass der Verfasser des Artikels es auf „im Zusammenhang“ beziehen möchte, sicher kann ich es aber nicht sagen.
    Der Artikel liest sich generell, als sei er von einem Deutsch-Abiturienten verfasst worden, um zu zeigen, wie toll kompliziert er doch schreiben kann (allein die Masse an mit Kommata abgetrennten Einschüben erinnert mich da sehr stark an mich) – und darüber vergisst, sich an grammatikalische Regeln zu halten.
    .
    Was den Inhalt des Artikels selbst angeht, so wird mir schlecht. Für mich klingt das wie blinder Aktionismus á la „wir müssen irgendwas tun, Hauptsache, wir haben etwas getan“. Und dann entscheidet man sich halt für das einfachste und billigste (und nebenbei wohl medienwirksamste).
    Fehlt nur, dass es dann am Ende als Erfolg gefeiert wird, wenn es an der Schule zu keiner vergleichbaren Tat kommt. Fast so, als ob man jeden Abend bei Sonnenuntergang lauthals singt und tanzt, damit sie am nächsten Tag wieder aufgeht – und den Sonnenaufgang dann als Beweis für die Effizenz der Methode ansieht.

  11. Was die da machen ist schon fast wieder lustig, hier gibt es 2 Möglichkeiten, wie er das realisieren kann. 1. Nur den Eltern sagen, die Kinder dürfen das nicht spielen, was vielen sicherlich am Ar… vorbei geht, oder 2. mit den Kindern frühzeitig darüber reden, was diese ja nur noch neugieriger macht (meine Schwester will auch immer GTA spielen). Der Effekt ist jeweils der selbe der Direktor freut sich das keiner mehr positiv darüber redet und die Kinder spielen es im Verborgenen. Na ich wünsch ihn viel Spaß.

  12. Völkerball wird also demnächst im Sportunterricht des Schramberger Gymnasiums nicht mehr gespielt ?
    Schüler die eine Schneeballschlacht machen erhalten eine Verwarnung ?
    Die Schülerbücherei wird von Schundromanen gesäubert ?
    Im Musikunterricht gibt es keine Negermusik mehr ?

    Das wichtigste: Schüler die Killerspiele spielen werden von der Schule geschmissen.
    Informationen nimmt jeder Lehrer entgegen, auch anonym.

  13. Ich muss noch was dazu sagen:
    vielleicht will dieser direktor auch nur „verantwortungsvoll“ erscheinen getrost dem motto „wir kümmern und passen auf eure kinder auf, ihr könnt sie ruhig MEINER SCHULE in Ophut geben“

  14. @Mortipher
    Ach ja :-) Sicher. Danke für den Hinweis!
    @Booomboy
    Das denke ich auch. Leider fürchte ich, wird das so noch öfter der Fall sein können – womöglich war das diesbezüglich erst der Anfang und „Killerspielfrei“-Plaketten sind wirklich bald an mehreren Bildungseinrichtungen anzutreffen…

  15. Und wie will man das nachweisen? Gibt es jetzt vorsorgliche Hausdurchsuchungen, ob auf den Computern der Kinder „belastendes Material“ zu finden ist oder wie?
    Die Aktion ist nicht nur lächerlich, sondern auch polemisch. Da will der Direktor alle Kinder zu etwas verpflichten, was zwar in den Medien toll ankommt, aber die Kinder in ihrer Freizeitgestaltung außerhalb der Schule einschränkt.
    Wenn es zum Schulschuß klingelt, dann gehen die Schüler nach Hause und der Direktor hat sich nicht mehr einzumischen, was die Kinder spielen wollen. Wenn schon, ist das Aufgabe der Eltern.

  16. Wenn man Videospieler ächtet, dann gibt es noch mehr Außenseiter bzw. Mobbing Opfer die Amok laufen. Aber dies ist so eh nicht umsetzbar, außer das man die Schüler eventuell gegen Videospiele gelehrt werden. Aber dann passen diese eh nicht mehr in eine moderne Welt.

  17. Ansonsten, seit wann hat die Schule über den persönlichen Geschmack zu bestimmen. Wenn es so weiter geht fühlen sich welche gestört, nur weil sie z.B gerne CS zocken. Vorallendingen Spielerinnen (davon gibt es viele), haben ja schon jetzt Probleme sich zu outen.

  18. Bin kein Fan dieses Projektes, da dieses einen sehr provokativen Charakter hat – alleine schon wg. des Titels und der Tatsache, das dieser Herr schon wieder die bösen Spiele als Ursache hinstellen will. Dabei ist ja durch den aktuellen Vorfall an diesem Gymnasium schon bekannt, dass es wohl primär an der sozialen Ausgrenzung der Schüler mit lag, dass der junge Mann durchgedreht ist … in Verbindung mit seiner psychischen Erkrankung und den Medikamenten, die er zu sich genommen hat, die möglicherweise Wahnvorstellungen ausgelöst haben könnten (vielleicht hängt die soziale Ausgrenzung und die psychische Erkrankung sogar irgendwie zusammen). Es hat sich ja herausgestellt, dass kein Schüler mit ihm (den Täter) bei der anstehenden Klassenfahrt auf ein Zimmer wollte, was ja dazu geführt hätte, dass er alleine eins nehmen hätte müssen oder einfach irgendwo hinzugekommen währe. Da er aber laut den bisherigen Informationen eh ausgegrenzt wurde, hätte letzteres wahrscheinlich nicht unbedingt positiv auf ihn eingewirkt, da seine Zimmergenossen ihn durch diese Vorgeschichte möglicherweise geärgert bzw. bloßgestellt hätten.

    Nochmal zurück zu der Aktion des Schulleiters. Im Prinzip ist so eine Aktion, die er durchführt nicht unbedingt negativ. Er könnte z. B. sagen, dass er sich dafür einsetzt, dass Minderjährige Spiele spielen, die für ihre Altersklasse geeignet sind. Dies könnte er z. B. durch Infoelternabende erreichen. Sowas währe voll und ganz ok und auch sinnvoll. Was er jedoch macht ist, wie gesagt, provozierend.

  19. @Sebiroth
    „Wenn man Videospieler ächtet, dann gibt es noch mehr Außenseiter“
    .
    Interessanter Gedanke. Wäre dafür, dass wir in diesem Fall noch einiges andere ächten, damit jeder wegen irgendwas ein Außenseiter wäre. Das führt dann dazu, dass alle etwas gemeinsam hätten, was wiederum die Zusammengehörigkeit stärkt und Amokläufe verhindert. Darum: Alles ächten! :D

  20. @D-Jay
    Das wäre doch etwas ganz anderes, wenn es um die Einhaltung von Jugendschutz ginge.
    Man weiß (mittlerweile) doch nur wenig was alles als „Killerspiel“ gelten könne, und bei von der USK Ab zwölf Jahren freigegebenen Titeln wie „Warcraft 3“ oder „World of Warcraft“ wurden diese für ältere Kinder eben doch schon für geeignet erklärt.

  21. Das ist nicht die erste Schule die sich als Killerspielefreizone sieht und diese Killerspiele auch mit allen erdenklichen Mitteln bekämpft, ich kenne genug Schulen wo es sogar Nachsitzen, einen Blauen Brief und Konferenz etc. gibt wenn jemand es nur wagt eine GamePro-Zeitschrift oder einen DS mitzunehmen.

  22. @Crusader: „Darum: Alles ächten! :D“
    Als zocker warm man früher sowieso schon immer geächtet da man dann meist nicht zu den Fußballern gehörte… und heute ist es vermutlich noch schlimmer Thema „Marken Druck“-
    aber wieso müssne Kinder andere Ausgrenzen?
    Mangelnde Erziehung oder soziale Missbildungen?
    Auf jeden Fall wenn man andere nicht Mobben würde hatten wir keine Amokläufe.

    Happy Erziehung.

  23. Mobbing gibt es ja nicht nur unter Kindern sondern auch und gerade unter Erwachsenen, das und der Leistungsdruck verbunden mit den Zukunftsängsten hat doch bereits dafür gesorgt das es in Deutschland auch schon Amokläufe in Betrieben/Büros gegeben hat.

  24. Ich währ so gern wieder in der Schule. Dann möchte ich mal einen Lehrer erleben, der das versucht durchzuziehen. Zum Glück waren meine Lehrer aber im allgemeinen besser informiert über das Thema. Sollen sie halt erstmal eine offene Diskussionsrunde in der Schule veranstalten…

  25. die ganze Aktion ist doch purer Populismus….

    1.) auf Schulrechnern Ego-Shooter? was zum Teufel hätten denn generell Spiele auf Schulrechnern zu suchen???
    2.) die Schüler daheim kontrollieren und gegebenenfalls reagieren? unmöglich, verstösst gegen Gesetze.

    Wobei ich hier dem Schulleiter unterstelle, dass er echt nur das Beste für seine Schüler will, aber der Weg dorthin ist natürlich totaler mist

  26. Wenn die Schule vorschreibt, welche Interessen und Hobbies gut sind und welche nicht, dann können die Lehrerinnen da bitte auch mit Kopftuch herumrennen! So eine Willkür habe ich noch nie außerhalb dieser Killerspiel-Polemik erlebt.

  27. @Mr.Pink
    ich denke nicht, dass es auf die Schulrechner abzielen soll. Dort sind Spiele anscheinend sowieso schon (tatsächlich generell?) verboten. Eher darauf worüber in den Pausen gesprochen wird, womit sich die Schüler eben in ihrer Freizeit beschäftigen und welche unerwünschte Kultur sie in die Schule mitbringen: Kultur beginnt zum Beispiel ja schon bei sowas trivialem wie T-Shirts. Also dass keine Gamer-T-Shirts mehr angezogen werden dürfen, usw.

  28. @Pyri: ich wollte nur die zwei Möglichkeiten zeigen, auf die diese Aktion zielen könnte: Schule und privates Umfeld…

    und schon so Sachen wie „Gamer-T-Shirts“-Verbot oder sowas wäre so gut wie unmöglich, weil es bestimmt auch an dieser Schule 1-2 Personen gäbe, die sich dem wiedersetzen würden. Ergo: der Schulleiter müsste etwas dagegen tun…aber was will er gegen freie Meiungsäusserung tun? Da bekommt er vor keinem Gericht der Welt Recht…

  29. lächerliche Aktion, so jemand will ernst genommen werden?
    Was stellt er sich überhaupt unter einer „Killerspielfreien“ Schule vor? Auf Schulrechnern braucht es sowieso keine Spiele jeder Art und den Kollegstuflern zu verbieten was sie auf ihren Laptops in Freistunden zu tun haben wäre skandalös.

  30. Wie schön! Die Spiele sind zwar nicht der Auslöser, aber sie werden behandelt, als wären sie es doch.
    —-
    Man stelle sich vor, dass jeder Amokläufer die Wände seiner Wohnung schwarz gestrichen hat. Jeder wird sagen, dass diese schwarzen Wände zwar nicht der Auslöser dieser Tat sind aber wesentlicher Bestandteil. Deshalb verbieten wir ab jetzt die Farbe Schwarz.

  31. Pyri
    Natürlich zielt das auf den Privatumfeld der Kinder ab das geht doch auch aus seiner Aussage klar hervor, verstehe nicht wie sich manche mit den Aussagen von Lehren (Politiker etc.) so schwer tun, verständlicher sagen was man will geht es doch kaum noch, dieser Lehrer hält Killerspiele (Er weiß wohl nicht das es die USK gibt und nicht jedes Spiel ein Killerspiel ist sonst gäbe es die Forderung nicht)für Gefährlich und möchte nicht das sich die Kinder damit beschäftigen egal ob in der Schule oder zu Hause mehr noch er will den Kindern die Ächtung dieser Spiele lehren.

    Und wie ich bereits sagte ist er nicht der erste Direktor/Lehrer der Spiele konsequent verbieten will egal ob innerhalb der Schule oder Privat, ich bin jetzt schon mehr als 10 Jahre aus der schule raus kenne diese Verbote aber noch aus meiner eigenen zeit also es ist nichts neues.

  32. Ich denke der Mann weiss wohl nicht das er durch diese „Methode“ eine Generation von Prüglern erzieht.
    Man stelle sich vor, Kinder die auf seiner Schule gelehrt wurde „Killerspiele und deren Nutzer zu ächten“ trägt Früchte.
    Doch die Kinder haben es falsch verstanden und ihnen wurde fälschlicherweise beigebracht diese Dinge und die Nutzer dieser Dinge zu hassen.
    Also wird der nächste 50 Jährige nicht an einem Münchener S-Bahnhof sterben, sondern im Mediamarkt.

    @Doktor Trask,
    jupp hast recht.
    Ich denke es gibt noch mehr solcher Rektoren, die haben sich bisher nur nich getraut solche Aussagen öffentlich laut zu sagen.
    Da wird noch eine Welle kommen.

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