Expertenkreis Amok empfiehlt "Killerspielverbot"

(Welt) Der von der baden-württembergischen Landesregierung nach Winnenden eingerichtete „Expertenkreis Amok“ hat 83 Vorschläge erarbeitet, die das Risiko von Amokläufen verhindern sollen. Der Abschlussbericht setzt  auf Erziehung, Prävention und Früherkennung und beinhaltet selbstverständlich auch ein Verbot von „Killerspielen“. Günther Oettinger bezeichnete die Vorschläge als „maßvoll“ und verwies darauf, dass sie sich bereits im Haushalt wiederfinden würden.

92 Gedanken zu “Expertenkreis Amok empfiehlt "Killerspielverbot"

  1. „Günther Oettinger bezeichnete die Vorschläge als “maßvoll” und verwies darauf, dass sie sich bereits im Haushalt wiederfinden würden.“

    Er bezeichnet sicher auch ein Verbot von spitzen Gegenständen, sowie von Glasflaschen und brennbaren Flüssigkeiten als „Maßvoll“, denn schließlich findet sich sowas mittlerweile sogar in einigen Haushälten wieder. Und mit einem Verbot dieser Utensilien hätte der letzte Amoklauf ja sicher nicht stattgefunden.

  2. Lasst sie ruhig machen sie werden schnell merken das ihre Vorlagen nichts bringen und dann vorm Volke in Erklärungsnot geraten warum sich nichts geändert hat obwohl man doch so viele Gesetze und Verbote erlassen hatte.

  3. @doktor trask
    Ich befürchte, dass ein weiterer Amoklauf, der trotz „Killerspielverboten“ stattfindet,
    nicht als Beweis für die Unwirksamkeit/Falschheit der Verbote und der Stigmatisierung
    von Videospielen/Videospielern angesehen werden wird,
    sondern im Gegenteil als Beweis dafür, dass man noch nicht weit genug in diese Richutng gegangen ist!

  4. @equal
    Dieser Gefahr bin ich mir durchaus bewußt doch vertraue ich aber darauf dass das deutsche Volke doch noch zum eigenständigen Denken und Fragen stellen fähig ist.

  5. @doktor trask
    Und wenn das deutsche volk eigenständig denkt und fragen stellt (was ja schon an sich sehr weit hergeholt ist) was dann? Dann wird die politik bei der wahl abgestraft? Dann werden petitionen gestartet? Dann wird demonstriert?

    Oh halt hatten und haben wir alles schon.. mal ernsthaft: Ausser wählen gehen hat das volk nix zu melden. Und da gerade erst gewählt wurde haben die nun 4 jahre um zu machen wie sie wollen. In 4 jahren verliert dann halt die union mal wieder ein paar prozent und fertig.

    Bis es dann zu einem wirklichen umdenken kommt sind 12 jahre vergangen und kein mensch weiss mehr was videospiele sind oder das es selbige auch für volljährige bürger gibt.

  6. @Pyri
    Für mich liest sich das als ob er den „staatshaushalt“ meint, wobei das ja irgendwie keinen sinn macht. Oder würden verbote was kosten so das man sie im staatshaushalt berücksichtigen müsste? Aber das der normale privathaushalt gemeint ist würde auch keinen sinn machen… alles in allem irgendwie sehr sinnfrei.

  7. Hoffe, da kommen noch ausführlichere Infos im Lauf des Tages. „Killerspiel“ wird, was will man von einem Springerblatt auch anderes erwarten, weder in Anführungszeichen geschrieben noch definiert, wobei letzteres auch dem „Expertenkreis Amok“ geschuldet sein kann. Es gibt zwar keine Beweise für Zusammenhänge, aber hey, blinder Aktionismus lebt davon, blind zu sein.
    .
    Erst der Schramberger Rektor, dann die Überlegungen zur Mitstörerhaftung für ISPs auf EU-Ebene, dann der Hinweis auf EU-Pläne für Netzsperren (gegen die die von von der Leyen direkt harmlos wirken), jetzt das. Kein guter Tag für mich :(

  8. Ich kann mich Murnau’s Meinung eigentlich nur anschließen und Formuliere mal unmissverständlich:
    Personen die in einer solchen „Debatte“ ein so undefiniertes Wort wie „Killerspiele“ verwenden beweißen damit das sie selbst inkompetent sind und das alles was bei ihrem „Expertenkreis“ herauskommt nichts weiter ist eine Ansammlung von populistischen Ideen die bestenfalls in die runde Ablage (Papierkorb) gehört.

  9. Interessant: „Die Annahme, spätere Täter seien in der Schule durch Schüler oder Lehrer
    außergewöhnlich stark ausgegrenzt oder gemobbt worden bzw. längere Zeit zurückliegend
    „Opfer“ gewesen, trifft in der Regel nicht zu.“

  10. Zitat aus dem Bericht:
    „Die Täter verfügten zum Teil über eine enorme Treffsicherheit durch
    Einübung mit scharfen Schusswaffen oder bestimmten Computerspielen.“
    So so, den Umgang mit einer Waffe lernt man also auch durch spielen an Maus und Tastatur.
    Aber nun ja, wenn „Experten“ so was behaupten wirds wohl stimmen.

  11. ich würde sehr gerne wissen wie dieser experten gipfel ablief. denn irgendwie habe ich den verdacht, dass hier ein paar regierungsmenschen (übrigens der cdu) versammelt haben, zusammen mit zwar betroffenden aber dennoch in dieser hinsicht inkompetenten (dies wort wurde erst duch den allgemeinen sprachgebrauch zur beleidigung und soll hier nicht als solche verstanden werden) eltern und abgeschnitten von der ausßenwelt darüber debattieren was kinder zu killern macht. und da eltern sich bekanntlich wunderbar in die welt ihrer kinder hineinversetzten können (meine meinten ich hätte piraten gewählt weil sie a) diesen namen haben und b) ich ungestraft kostenlos musik ziehen möchte (was ich NICHT tue (nur so fürs protokoll)) und selbsternannte experten à la Fromm oder Hermann bereits bewiesen haben wie aufgeklärt sie sind, entsteht bei mir zweifel daran, dass diese im elfenbeinturm sitzenden mit 50iger ein sinvolles konzept auf die beine gestellt haben.

  12. nun, das Ergebnis war offensichtlich. wer sich erinnert, ich hatte doch schone bei der Zusammenstellung des Kreises deren Einstellung zu Games gepostet. mal sehen ob ich das noch finde in den Tiefen des links zur presse threads. Es sind einige sehr schlimme aussagen drinnen in dem pdf dass buzzti verlinkt hat.

    „Cyber- bullying ausgesetzt sind oder in Computerspielen das Töten trainieren können“
    „Zurückliegende Amoktaten weisen deutliche Parallelen zu einer zeitintensiven Beschäftigung der Täter mit gewaltintensiven Computerspielen auf, die im Einzelfall als digitales Schießtraining genutzt wurden. “

    „Repressivere Vorgaben für Computerspiele erscheinen nur dann sinnvoll, wenn auch vergleichbare Situationen mit echten Waffen bzw. realen Paintballspielen sanktioniert werden. Es wäre paradox, das virtuelle Schießen auf Menschen in Computerspielen zu verbieten, während das reale Schießen mit Farbkugeln auf Menschen bzw. mit scharfen Waffen in wirklichkeitsnahen Situationen weiter zulässig bleibt.“

    „Kinder- und Jugendliche können sich nicht nur absolut unzulässige oder indizierte Filme, Spiele oder sog. Blood-Patches (kleine Software Updates, durch die verbotene Szenen und Features im Spiel verfügbar werden) aus dem Netz besorgen, sie können solche Inhalte auch online spielen und konsumieren.“

    „Verschärft wird das Problem, weil unzulässige Inhalte und Spiele vor allem über ausländische Server zugänglich gemacht werden. Trotz deutscher Schutzvorschriften sind absolut unzulässige und jugendgefährdende Gewaltangebote oft frei zugänglich. Für ausländische Internetangebote bestehen wenig Beschränkungs- und Kontroll- möglichkeiten.“

    „Die erste Stufe bilden absolut unzulässige Medieninhalte. Diese dürfen weder Kindern und Jugendlichen noch Erwachsenen zugänglich gemacht oder vermarktet werden. Darunter fallen strafbare gewaltverherrlichende Darstellungen gem. § 131 StGB oder volksverhetzende Inhalte gem. § 130 StGB.“

  13. @Buzzti:
    Danke, ich zerleg das mal so on-the-fly:
    „solche Geschehnisse vor dem Hintergrund einer besorgniserregenden Gewaltorientierung in den Unterhaltungsmedien und einer Gewaltbereitschaft in unserer Gesellschaft“
    Wenn man bereits von der Prämisse ausgeht, dass die Unterhaltungsmedien Schuld sind, kann ja wenig anderes bei herauskommen. Die Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft nimmt übrigens seit Jahren ab.
    .
    „[„Amok“ ist der falsche Begriff dafür, in 2. PHÄNOMENOLOGIE VON AMOKLÄUFEN AN SCHULEN]“ – endlich schreibt das mal jemand
    .
    „Ferner ist eine intensive Beschäftigung mit Videofilmen und Computerspielen mit gewaltrelevanten Inhalten auffällig. Hier ist nicht nur der Inhalt mit seinem Nachahmungspotential zu beachten, sondern auch die lange Zeit, die mit diesen Medien verbracht wird.“
    Die lange Zeit wird nur von den Medien behauptet, die polizeilichen Ermittlungen ergaben anderes.
    Die grundsätzliche Beschäftigung als „auffällig“ zu bezeichnen, ist lächerlich, da es sich bei diesen Spielen um weit verbreitete Unterhaltungsmedien insbesondere unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen und die Täter unterdurchschnittlich wenig spielten.
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    „Amoktäter verfügten zum Teil über enorme Treffsicherheit durch Einübung mit scharfen Waffen oder bestimmten Computerspielen.“
    ROOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOFL
    Computerspiele machen Menschen zu besseren Schützen, also wieso zur Hölle bilden die Militärs weltweit an Schießständen aus?! Die Kugeln kosten doch viel mehr als ein paar PCs.
    Die Leute bezeichnen sich allen Ernstes als Experten?
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    „INTERESSE AN GEWALT: Er verbrachte verhältnismäßig viel Zeit am Computer und spielte u. a. Ego-Shooter-Spiele, darunter Far Cry 2.“
    S.o., das trifft auf MILLIONEN Jugendliche und Erwachsene weltweit zu.
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    In Bezug auf Ansbach: „Der Polizei zufolge fanden sich bislang keine sog. Killerspiele oder Gewaltvideos bei dem Täter, lediglich ein Actionfilm.“
    Mal schauen ob daraus noch Schlüsse gezogen werden. Ich glaube nicht daran.
    .
    In „II. Handlungsfelder“ erfolgt eine kurze Zusammenfassung, überraschenderweise keinerlei Erwähnung von Videospielen.
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    Ah, da sind sie wieder, in Bezug auf präventiven Schulausschluss: „Mit Blick auf Amok könnten z. B. Personen in Betracht kommen, die mit Amokandrohungen, Andeutungen oder Äußerungen über Hass-, Rache- oder Tötungsphantasien oder durch eine übersteigerte Auseinandersetzung mit Waffen oder Gewaltmedien auffallen.“
    1. sind die Täter unterdurchschnittlich an „Gewaltmedien“ interessiert
    2. wird ein präventiver Schulausschluss ganz bestimmt dabei helfen, dass sich die Täter in der Schule wohler fühlen. jaja…
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    „Schwerpunkte in neuen Feldern wie Medienkompetenz“
    Das wäre doch wirklich mal wünschenswert.
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    „1.3. POSITIVES SCHULKLIMA “
    Aber dann einen präventiven Schulausschluss erwähnen. Achja… Oha, weil ein positives Schulklima gar nicht gegen „Amokläufe“ schützt. Na dann.
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    „1.5. INFORMATIONSAUSTAUSCH UND ZUSAMMENARBEIT“
    Wer auffällig ist (wurde ja oben schon erwähnt) hat nur ein eingeschränktes Recht auf Datenschutz. Mehr Individualismus wagen. Halt, nein…
    .
    „Indikatoren, die auf schwere Gewalt oder drohende Amoktaten deuten können, sind
    bspw. […] exzessiver Konsum medialer Gewalt etc.“
    Hatte mich schon gefragt, wo es so lange bleibt. Naja, ignorieren wir halt mal wieder, dass die Täter sich unterdurchschnittlich stark mit medialer Gewalt beschäftigt haben.
    Ah, im nächsten Satz wird es schon wieder relativiert.
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    „2.3. INTERDISZIPLINÄRE NETZWERKE“
    Vielleicht interpretier ich zu viel rein, aber das klingt wieder nach eingeschränktem Datenschutz für Auffällige.
    Okay, keine Paranoia: „Darüber hinaus sollten Ärzte und Psychotherapeuten in solchen Fortbildungen dazu angehalten werden, grundsätzlich auch eine Waffen- und Medienanamnese, Computerkonsum etc. in der entsprechenden Altersgruppe zu erstellen.“ (27. Empfehlung)
    Zwar mit ärztlicher Schweigepflicht, aber nun gut.
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    28. Empfehlung: „Ferner sollte gesichert werden, dass jugendschutz.net Jugendschutzrecherchen längerfristig durchführen kann. “
    Die Helden kennen wir ja noch. Drecksfirma, die sich durch Meldungen selbst Aufträge verschafft.
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    5.1: „Die Täter verfügten zum Teil über eine enorme Treffsicherheit durch Einübung mit scharfen Schusswaffen oder bestimmten Computerspielen.“
    Wenn man eine Lüge oft genug wiederholt…
    Immerhin keine Forderungen bzgl. Videospiele.
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    „Abwrackprämie für Waffen“ Ich musste kurz lachen.
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    Uff, 6., jetzt geht’s los:
    „Zurückliegende Amoktaten weisen deutliche Parallelen bei der zeitintensiven
    Beschäftigung der Täter mit gewaltverherrlichenden Computerspielen auf, die im
    Einzelfall als digitales Schießtraining genutzt werden können. In der Regel handelt es
    sich um sog. Ego-Shooter (z. B. Counterstrike), bei denen die Darstellung einer drei-
    dimensionalen frei begehbaren Spielwelt durch die Augen des Spielers erfolgt und
    eine reale Teilnahme an Kampf- und Tötungshandlungen suggeriert.“
    .
    – „gewaltverherrlichenden“ disqualifiziert
    – „digitales Schießtrainig“ wenn man eine Lüge nur oft genug wiederholt…
    – „reale Teilnahme […] suggeriert“ kann man so stehen lassen, noch wird ja unterschieden
    .
    „oder in Computerspielen das Töten trainieren können“
    wow, 2 Absätze und schon wird nicht mehr zwischen Realität und Virtualität unterschieden. Im übrigen würde mich die wissenschaftliche Studie interessieren, die das belegt.
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    „51. EMPFEHLUNG: INDIZIERUNG UND BESCHLAGNAHME VERSTÄRKEN“
    Und alle so: „Yeaah!“
    .
    „6.4. SPIELE, DIE DAS TÖTEN VON MENSCHEN REALITÄTSNAH SIMULIEREN“
    Uff, jetzt kommt’s sicher.
    .
    „Zurückliegende Amoktaten weisen deutliche Parallelen zu einer zeitintensiven
    Beschäftigung der Täter mit gewaltintensiven Computerspielen auf, die im Einzelfall
    als digitales Schießtraining genutzt wurden. In der Regel handelt es sich um sog. Ego-Shooter, bei denen die Darstellung einer dreidimensionalen frei begehbaren Spielwelt durch die Augen des Spielers erfolgt und eine reale Teilnahme an Kampf- und Tötungshandlungen suggeriert.“

    Das kennen wir doch. Wahrer wird es durch die Wiederholung auch nicht. Oder doch?
    .
    Eine Definition, eine echte Definition:
    „„Killerspiele sind Computerspiele, in denen das realitätsnah simulierte Töten von Menschen in der fiktiven Spielwelt wesentlicher Bestandteil der Spielhandlung ist und der Erfolg des Spielers im Wesentlichen davon abhängt. Dabei sind insbesondere graphische Darstellung der Tötungshandlungen und spielimmanente Tötungsmotive zu berücksichtigen““

    Also, das umfasst Shooter, Rollenspiele und viele Strategiespiele. Also sind WoW und WarCraft 3 doch „Killerspiele“.
    .
    „55. EMPFEHLUNG: STRAFBARKEIT VON GEWALTSPIELEN GEM. § 131 STGB AUSDEHNEN“
    Oh yeah.
    .
    „56. EMPFEHLUNG: REALISTISCHE, TÖTUNGSÄHNLICHE SPIELE VERBIETEN“
    Und das Paintball- und Gotcha-Verbot.

    Das hatten wir so oft, das kommentier ich hier nicht mehr näher.
    .
    „58. EMPFEHLUNG: EUROPÄISCHE (INTERNATIONALE) HARMONISIERUNG FORCIEREN“
    Das klingt gut. Da Deutschland hier völlig über die Stränge schlägt, müsste sich Deutschland an den Rest anpassen. In meinen Träumen zumindest -.-
    .
    „60. EMPFEHLUNG: ABSOLUT UNZULÄSSIGE ANGEBOTE SPERREN UND PROVIDER IN DIE
    PFLICHT NEHMEN “

    JA! JA! WIR HABEN ES! Die Forderung, die Netzsperren auszuweiten. JAHOOOOOO!!!!!!

    Und die Provider in die Pflicht nehmen. Ich mein, sind Papierfirmen dafür verantwortlich, wenn man auf dem Papier Erpressungsbriefe schreibt? Sind die Telefongesellschaften verantwortlich, wenn man jemanden per Telefon belästigt? Sind die Autofirmen verantwortlich, wenn jemand mit ihrem Produkt einen Unfall baut?
    OMG!
    .
    „63. EMPFEHLUNG: ANBIETER MÜSSEN VORSORGLICH SCHUTZMAßNAHMEN ERGREIFEN“
    Achja, wenn wir eh schon bei Zensur sind…
    .
    Es geht dann noch über Pressekodex und Sicherheit an Schulen, ich hab aber genug.
    Holy fucking crap, der Bullshit hat alles untertroffen, das ich erwartet hätte.

  14. Oh wow.. weiss jetzt nicht ob das traurig oder lächerlich ist…

    Täter waren einzelgänger, wurden aber natürlich nicht gemobbt und wenn doch dann nur „harmlos“, aber das „cybermobbing“ aus dem teuflischen internet das war dann wirklich böse und hat sie austicken lassen.

    Sorry aber das riecht doch jetzt schon danach als ob eine ausweitung der internetzensur gefordert wird weil ausländische inhalte so bösartig sind und das internet sowieso.

    Hab das pdf bis jetzt noch nicht komplett gelesen aber mir verging dazu eigentlich schon die lust als ich die liste der anhörungsexperten und gäste gesehen habe.

  15. also irgendwie wirkt das für mich genauso wie das treffen der innenminister, die auf anhiebt paintball verbieten wollten, aber beim richtigen waffengesetz nichts machen wollten.
    außerdem: man nehme einen Raum mit einem großen Tisch und Stühlen und setzt da nun leute aus politik und wissenschaft rein, die sich gegenseitig den rücken decken.
    was hat man?
    einen raum voller idioten.

  16. OH…. *PIEP*
    Die mesten Forderungen sind Wahn!
    UNd verstoßen sogar gegen rechte… und wollen Zensur!

    Dass mit dem Mobben ist auch so was, dass einen Ärgert…
    Im TV nennt es sich er war ein Ruhiger und stiller Schüler…
    ja dass sind die die in den Pausen auf die Fresse bekommen!

    UNd das Mit den Foren usw ist gegen die Freie Rede,
    „aber denkt doch einer an die Kinder…“
    *****

    HAPPY DingsBums…. ka

  17. @Densor
    eben… Weiterhin keine Ahnung was da mit „Haushalt“ gemeint sein könnte, der Staatshaushalt liegt wohl am nächsten – doch warum? Sonst jemand eine Idee?

  18. Mal so ein paar Auszüge die mich doch ein wenig stutzig machen:

    Joachim FÄHNLE – Württembergischer Schützenverband
    Hugo DOBLER Regierungsrat – Innenministerium, Waffenrecht
    Prof. Dr. Walter JÄGER – Landesjagdverband
    Michael KÜRNER – Waffenexperte Landeskriminalamt

    formuliert seine Empfehlungen im Wissen, dass es keine absolute Sicherheit vor
    Amokläufen an Schulen gibt

    ist sich daher bewusst, dass es keine einzelne Maßnahme und kein Bündel von
    Maßnahmen gibt, die mit hinreichender Sicherheit einen Amoklauf an einer Schule
    verhindern könnten,

    Dieser Bericht stützt sich auf vorläufige Erkenntnisse zum Amoklauf in Winnenden
    und Wendlingen, da dem Expertenkreis Ermittlungsergebnisse, insbesondere zur
    Täterpersönlichkeit nicht vollständig vorliegen bzw. Veröffentlichungen in der
    Presse nicht autorisiert wurden.

    Der Expertenkreis hält – auch vor dem Hintergrund dieser Vorläufigkeit – eine
    Wirksamkeitsüberprüfung der Empfehlungen für notwendig, um die Umsetzung zu
    gewährleisten und gegebenenfalls weiteren Handlungsbedarf zu prüfen.

    „LOL“ Es dürfen keine einfachen und schnellen Schlüsse gezogen werden

    Die Annahme, spätere Täter seien in der Schule durch Schüler oder Lehrer
    außergewöhnlich stark ausgegrenzt oder gemobbt worden bzw. längere Zeit zurückliegend
    „Opfer“ gewesen, trifft in der Regel nicht zu.(Jaja, wir sind ja alles nette Mitmenschen)

    Besitz entsprechender Literatur und Einträge in Internetforen, exzessiver
    Konsum medialer Gewalt etc.. Bei Indikatoren kann es sich immer nur um grobe,
    unspezifische Merkmale handeln, die – auch gehäuft vorliegend – noch keine
    Rückschlüsse auf eine individualprognostisch belastbare Gefährlichkeit zulassen
    (Eigenartig! Hier sagen sie auch wieder, dass der Besitz dieser Dinge nichts zu bedeuten hat, warum also ein Verbot?)

    Zurückliegende Amoktaten weisen deutliche Parallelen zu einer zeitintensiven
    Beschäftigung der Täter mit gewaltintensiven Computerspielen auf, die im Einzelfall
    als digitales Schießtraining genutzt wurden (war Bosbach auch da?)

    Vorab muss erwähnt werden, dass es keine Legaldefinition für „Killerspiele“ gibt. Der
    Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages definiert diese wie folgt:
    „Killerspiele sind Computerspiele, in denen das realitätsnah simulierte Töten…(aha, also sie geben zu das es keine Definition gibt)

    56. EMPFEHLUNG: REALISTISCHE, TÖTUNGSÄHNLICHE SPIELE VERBIETEN
    Repressivere Vorgaben für Computerspiele erscheinen nur dann sinnvoll, wenn auch
    vergleichbare Situationen mit echten Waffen bzw. realen Paintballspielen sanktioniert
    werden. Es wäre paradox, das virtuelle Schießen auf Menschen in Computerspielen
    zu verbieten, während das reale Schießen mit Farbkugeln auf Menschen bzw. mit
    scharfen Waffen in wirklichkeitsnahen Situationen weiter zulässig bleibt. (Ich kenne kein „reales“ SPiel wo die Leute mit scharfen Waffen aufeinander feuern. Zudem müssten dann auch Schützenvereine verboten werden, da diese ebenfalls mit unter deren eigenen Angaben fallen)

    Ein vom Freistaat Bayern im Februar 2007 vorgelegter Gesetzesentwurf zur
    Verbesserung des Jugendschutzes (JuSchVerbG, BR-Drucksache 76/07) sieht u. a.
    ein Verbot von virtuellen Gewaltspielen vor:
     Einführung des § 131 a StGB – Verbot von virtuellen Killerspielen.32
     Verbot realer Gewaltspiele durch Paintball- und Gotchaverbot (OwiG).
     Ferner sind auch gesetzestechnische Anpassungen des Jugendschutzgesetzes
    beabsichtigt, bspw. Maßnahmen im Bereich der Freiwilligen Selbstkontrolle, Verbesserungen
    bei der Indizierung von Medien und Erhöhung des Bußgeldrahmens.
    (Scheiss Bayern; bestimmt waren die „Experten“ alle aus Bayern und CSU-Wähler)

  19. Es dürfen keine einfachen und schnellen Schlüsse gezogen werden – Dann frage ich mich, wieso sich die Leute bei einem Verbot von Games „AB18“,Paintball und Laserdrome sofort wieder einig geworden sind?!?!
    Wie damals, als die Innenminister ein neues Waffengesetz nach WInnenden erarbeiten sollten, aber sich nur darauf geeinigt haben Paintball verbieten zu wollen.
    Sorry, aber ich sehe hier ganz klar Lobbyarbeit die sich auf den Rücken der Opfer gestellt hat.

  20. Auch nach Abreagieren über die Forderung nach einer Ausweitung der Netzsperren, einer Mitstörerhaftung für ISPs, einer erweiterten Mitstörerhaftung für Forenbetreiber u.Ä., einer Ausweitung der Indizierung und der Beschlagnahme, einer (erneuten!!) Ausweitung des §131 und einem Verbot von Paintball, Gotcha etc., auch nachdem ich mich abgeregt habe und den Bericht nocheinmal durchgegangen bin, stellt sich mir eine Frage:
    .
    Womit *for f*cking sake* begründen die das?
    .
    Ja, mit der erlogenen ( http://stigma-videospiele.de/wordpress/?page_id=58 ) Behauptung, die Täter spielten alle exzessiv „gewaltverherrlichende“ (wtf? Sie tun etwas Verbotenes, also weiten wir die Verbote aus, anstatt das Verbot umzusetzen? HÄ?!) Spiele. Oder „Killerspiele“, wofür wir eine wunderbar weit gefasste Definition kriegen. Anstatt hier den Polizeiberichten zu vertrauen, glauben sie den Medien und behaupten zusätzlich noch, der gekonnte Umgang mit Schusswaffen ließe sich am PC trainieren. Die Militärs und Polizeis der Welt wird’s freuen, können die sich das teure Schießtraining sparen.
    DAS wollen „Experten“ sein?
    .
    Mal ganz ehrlich, das wollen wirklich „Experten“ sein?
    .
    Korrigiert mich, wenn ich mich irre, aber ein „Experte“ sollte doch wohl auf einer Ebene argumentieren, die nicht von einem Laien so sehr erschüttert werden kann, wie das hier der Fall ist, oder?

    Booomboys Idde mit der Lobbyarbeit ist für mich weitaus schlüssiger, als dass die das wirklich so als „Experten“meinung erarbeitet haben.

  21. Ich hab‘ den Bericht gelesen und kann eigentlich nur den Kopf schütteln über so eine Anhäufung von Inkompetenz und Vorurteilen. Keiner hat sich informieret. Jeder scheint nur irgendwas nachgeplappert zu haben was sie glauben zu wissen. Keiner hat eine Ahnung. Furchtbare Menschen regieren dieses Bayern.

  22. Vorallem fällt auf, dass da niemand von der USK,BIU und GAME oder von einem GAMESMAGAZINE mit dabei war.
    Also fehlten die „eigentlichen“ Experten und die „vermeintlichen“ Experten machten das was sie immer tun: Sie verdrehen die Tatsachen und geben Videospielen die Schuld für diese Scheisse die da in Winnenden passiert ist.

  23. Lassen sich auch bei den vielen Punkten irgendwie Forderungen nach Verboten von Seiten wie Stigma rauslesen?
    .
    Immerhin werden hier ja Inhalte von den bösen Spielen ausführlich thematisiert, was sich sicherlich irgendwie als Werbung für von §131 betroffene Spiele auslegen ließe. Zudem fahren wir den Leuten in die Parade und entlarven ihre Aussagen als großen Mist, was natürlich der Glaubwürdigkeit jener Gesellen schadet. ;)
    .
    #84: „Internetseiten wie Stigma und ähnliche verbieten, wegen Untergrabung der Autorität staatlicher Einrichtungen bzw. Organisationen und der Verbreitung von Aussagen, die den zuvor genannten Akteuren widersprechen und damit falsch sein müssen.“

  24. für mich wirkt das alles wie eine Wahlnuss!
    83Seiten mit viel Gesülze und der Kern des ganzen ist doch klar: Videospiele müssen verboten werden!
    Aber damit dies eben nicht sofort auffält, wurde ganz viel Blabla drumherum aufgebaut.

  25. @Boomboy:
    Laut dem oben verlinkten Bericht war Martin Bachmayer vom BIU als Anhörungsexperte/Gast dabei. Die Jagd- und Schützenverbände stellten im Vergleich drei Anhörungsexperten

  26. Und genau das ist das komische?!?!
    Von diesen Gruppen kommen 3 oder 4 Leute, aber von den Videospielen nur ein einziger?
    Obwohl es auch nocht USK,GAME und diverse Spielemagazine gibt?
    Ich denke da gabs nur ne Abstimmung: Wer will Videospiele dafür verantwortlich und verbieten? Alle Waffenlobbyisten heben die Hand!
    Wer will das nicht: Einer!
    Somit stehts 3:1 oder 4:1

  27. Die Forderung nach einem schärferen Waffenrecht konterte Justizminister Ulrich Goll umgehend. Das Thema werde überschätzt, sagte der FDP-Politiker: „Das ist nicht das Feld, wo man große Erfolge erzielen kann“. Die Experten wiederum weisen darauf hin, Lobbyisten hätten nach dem 11. März 2009 „zum Teil massiv“ versucht, Verschärfungen des Waffenrechts zu verhindern. „Auf einzelne Mitglieder des Expertenkreises, sogar auf Opferangehörige, wurde in diesem Zusammenhang Druck ausgeübt, der als sehr bedrohlich empfunden wurde“, schreiben sie in ihrem Bericht
    (Hmm scheint funktioniert zu haben!)

    Das Gremium sprach sich zudem für ein Kampfspiel-Verbot aus. Es gehe um „realistische, tötungsähnliche Spiele“, sagte Andriof – sowohl um Computerspiele als auch um reale Spiele wie Paintball. „Es wäre paradox, das virtuelle Schießen auf Menschen in Computerspielen zu verbieten, während das reale Schießen mit Farbkugeln auf Menschen bzw. mit scharfen Waffen in wirklichkeitsnahen Situationen weiter zulässig bleibt“, heißt es im Bericht.
    (Also müssten demnach auch der Schützensport verboten werden)

  28. @Roland_09:
    Danke für den Hinweis.
    „Kampfspiele“. Macht es nicht besser. Weniger diffamieren, mehr verallgemeinern.
    Was soll mit „Kampfspiel“ gemeint sein? Ein Spiel, in dem man kämpft? Auf eine besondere Art oder überhaupt? Nur virtuell oder auch real? Ist Boxen ein „Kampfspiel“? Ringen? Raufen mit Kumpels ohne die Absicht, jemanden zu verletzen?
    Okay, später klärt der Artikel auf: „Es gehe um „realistische, tötungsähnliche Spiele“, sagte Andriof – sowohl um Computerspiele als auch um reale Spiele wie Paintball.“
    .
    Bitte was zur Hölle ist „tötungsähnlich“?! Kann man das essen?!
    .
    Ich möchte hier ganz kurz allen Paintballern, Gotcha’ern und was da noch alles verboten werden soll, mein Beileid aussprechen. Die Verbotsforderungen werden einzig damit begründet, es sei paradox, virtuelle aber nicht reale „Kampfspiele“ zu verbieten. Anders gesagt: um die sinnlosen Verbotsforderungen gegen virtuelle „Kampfspiele“ weniger sinnlos erscheinen zu lassen, bringt man ein ‚Opfer‘ dar, eben die realen „Kampfspiel“.
    Das ist unlogisch, sinnbefreit und ganz nebenbei werden Sportarten erneut an den Pranger gestellt, obwohl zwischen ihnen und den Taten NOCH weniger Zusammenhänge bestehen können, als schon bei virtuellen „Kampfspielen“. Wirklich, zu einer solchen Missachtung dieser Sportarten und der sie betreibenden Menschen, mein Beileid.
    .
    „Bei „absolut unzulässigen“ Inhalten im Internet müssten die Provider stärker in die Pflicht genommen werden.“
    Das ist schön verkürzt, macht es aber immer noch nicht besser, dass hier Dienstleister dafür haften sollen, was Menschen mit ihrer Dienstleistung anfangen. Zahlt der Staat künftig bei Unfällen, weil er die Straßen hat bauen lassen und sie in Stand hält?
    .
    „Das Gremium forderte entsprechende Handreichungen für Lehrer, Polizei und Ärzte sowie einen Datenaustausch zwischen Schulen, Polizei, Jugendamt, Kinder- und Jugendpsychiatrie.“
    Hier wird leider nicht erwähnt, dass dieser Datenaustausch aufgrund völlig unhaltbarer Kriterien (alternativer Kleidungsstil, ich mein, geht’s noch?) erfolgen soll. Individualistische Schüler erhalten nur noch eingeschränktes Recht auf Datenschutz. Lässt sich sicher irgendwie mit dem Grundgesetz vereinbaren. Irgendwie…

    Immerhin wird geklärt, worum es Herrn Oettinger mit dem „Haushalt“ geht: um den Landeshaushalt, der wegen der Rekord-Neuverschuldung schön begrenzt ist. Für ein Verbot sollte es aber reichen, gell?
    .
    Wie mich der ganze Mist aufregt. Ich wünschte, ich hätte eine einleuchtende Erklärung, was in den Köpfen dieser „Experten“ vorgegangen ist. Um Volker Pispers zu zitieren: „Da stößt doch Alkohol an die Grenzen seiner Möglichkeit.“

  29. und die Videospiele werden als Opfer dar gebracht, um den vermeintlichen Bürger vorzugaukeln, man hätte etwas erreicht, was amokläufe verhindern würde.

    also für steht hier ganz klar eines fest: dieses „expertengremium“ ist extremvoreingenommen und lobbyistisch.
    dazu habe ich folgende erklärungen:

    1.nach deren Aussage hin, man müsse auch „realistische Kampfspiele“ verbieten, so würde nicht auch der SChützensport darunter fallen?
    Es werden hier ebenfalls Waffen eingesetzt und es geht darum wer der beste ist.

    2.waren von der spielebranche nur eine einzige person da, wärend von den waffen-und schützenlobby mindestens 3 oder 4 da waren

    3.dieses gremium gibt zu…
    -amokläufe können nicht verhindert werden
    -es gäbe keine maßnahme oder maßnahmenbündel die amokläufe verhindern könnten
    -der bestitz und die gelegentliche nutzung von „killerspielen“ würde noch nichts aussagen
    -um alle türen in allen schulen BaWü mit Türknäufen zu versehen, müssen mehrere Millionen ausgegeben werden
    -die ergebnissen beruhen auf vorläufige ergebnisse der ermittlungen (die im übrigen auch besagt haben sollen, dass Tim K. kein exzessiver Spieler gewesen sein soll)
    -obwohl die ermittlungen noch laufen und diese leute noch nicht wirklich wissen wie tim k. zu der tat getrieben wurde, waren sich die Leute dort mit dem Verbot von Videospielen und Paintball sofort einig.

  30. @ Mortipher. Bist du sicher das sie BaWü nicht an Bayern angliedern wollen? schliesslich veruschen sie das beim Saarland und Rheinland Pfalz ja auch schon seit Jahren :-D

  31. @Cyclonos:
    Will’s mal nicht hoffen, umzuziehen hab‘ ich in nächster Zeit eigentlich nicht vor. Auch wenn es von der Masse an Unionstreuen hinkommen könnte :)

  32. passt mal auf, diese olsen wird sicherlich als „industrienah“ oder „von der industrie bezahlt“ beschimpft werden, sollte mal in einer sendung ihr name und ihre studie angesprochen werden.

  33. @ Booomboy
    Wenn das passieren sollte, schaufeln sich die Kritiker ihr eigenes argumentatives Grab. Denn schließlich wurde die Studie von einem Republikaner finanziert, der damit Belege liefern wollte, dass Videospiele schädlich sind. Ich meine, wenn jede positive Aussage über Videospiele, egal von wem sie ausgesprochen wird, als gekauft und daher als unwahr abgetan wird, dann kann man ja die Experten auch gleich alle weglassen und seine Meinung als Wahrheit verkaufen. Übrigens: Seitdem Pfeiffer nicht mehr so laut gegen Spiele wettert, vermisse ich ihn unter der Expertenlisten auf der Kritikerseite. Irgendiwe merkwürdig :S

  34. @ Hecter specter

    Erst letzte Woche nannte Pfeiffer in „Bild“ für schlechte Schulleistungen Computerspiele als vermeintliche Hauptursache. Der lernt nicht dazu, egal wie sehr wir uns das wünschen. Auch wenn er manchmal komische Manöver fährt, man sollte denoch wissen wo der Gegner sitzt.

  35. Dass ist völliger Quatsch!
    Verboten werden dürfen diese Spiele in Deutschland nicht.
    Die führenden Politiker müssen sich nur stärker für das soziale Umfeld Deutscher Jugendlicher einsetzen, und nicht einfach andere Medien für Erwachsende grundlos verbieten.
    Denn man geht hier ja immerhin für das wohl der Jugendlichen vor, und nicht gegen den Verbot von Medien der politisch Korreckt für den erwachsenden Deutschen Bürger ist.
    Die Deutschen Politiker müssen sich fürs Volk einsetzen,und nicht für Ihren eigende Brieftasche.
    Hab ich recht oder nicht?!!!

  36. @scarpundflame,
    sag das diesen Politikern und „Experten“!
    Genau darum regen wir uns auch hier so darüber auf.
    Von der Spielebranche bzw. Leute die mit Videospielen Tag ein Tag aus zu tun haben waren in diesem Gremium wohl nur diese eine Person während von allen anderen Seiten Zig Leute da waren.

  37. @Booomboy
    Wenn überhaupt wird ja auch nie mehr als ein bis zwei Experten die Pro-Spiele-Argumente haben eingeladen man will überhaupt nichts davon wissen das man dem deutschen Volke einen Bären aufbindet, naja wer bekommt schon gerne einen Spiegel vors Gesicht gehalten bzw. die Wahrheit unter die Nase gerieben?

  38. Bleibt nur zu hoffen, dass die FDP, falls die Empfehlungen der Amoktypen überhaupt von der Regierung aufgegriffen werden, sich gegen diese ausspricht.
    Im Moment sieht ja eh alles so aus, dass sich die neue Koalition eher wieder auf den Arbeitsmarkt beschränkt. Das Thema Erziehung und Schule wird dann erst beim nächsten Ammoklauf wieder aufgegriffen, obwohl es ja eigentlich von der Gewichtung her genauso wichtig sein sollte und die letzten Ammokläufe deutlich machen müssten, dass in diesem Bereich ja Handlungsbedarf besteht… ich glaube soviele Ammokläufe wie 2009 hatten wir noch nie an deutschen Schulen (1-2 oder sogar mehr wurden ja zuvor vereitelt).

  39. @D-Jay
    Ich weiß nicht mehr wo ich das gelesen habe aber statistisch ist es so das die meisten Amokläufe innerhalb von 10 Tagen eines vorangegangenen Amoklaufs stattfinden. Gut bei Ansbach ging zwar kein Amoklauf voraus aber Winnenden wurde da ja da gerade von den Medien wieder hochgeschaukelt, weil die Untersuchungsberichte veröffentlicht wurden.

  40. und auch hier ein bild der „Experten“:
    http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2218797_0_4763_-sicherheit-an-schulen-expertenkreis-setzt-auf-praevention.html

    „Der Expertenbericht, der noch „unbearbeitet und unzensiert“ der Presse übergeben worden sei, so Oettinger, werde nun den Fachressorts übergeben. Dazu zählen neben dem Kultus- auch das Innen- und das Justizministerium. Der Medienminister Wolfgang Reinhart sprach sich mit Rau dafür aus, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken. Zur erhobenen Forderung, den Zugang zu gefährlichen Waffen zu erschweren, sagte der Justizminister Ulrich Goll, die Gesetze seien bereits dementsprechend verschärft.

  41. Das macht nichts wenn Günther Oettinger der Meinung ist denn der gleiche Günther Oettinger ist ja auch der Meinung, dass Kernkraftwerke wie Krümmel am Netz bleiben sollten (sind ja soooo sicher die Dinger und „klimafreundlich“) oder das Herr Fillbinger ein Widerstandskämpfer war (auch wenn längst erwiesen ist, dass er das komplette Gegenteil davon war).

  42. alles nur alte säcke lol?
    und sowas nennen die „expertenkreis“?
    ich nenne sowas kaffeekränzchen im altersheim wo alle jetzt ihre zyankali ähm ich meine ihre abführpillen schlucken.

  43. @Orwell
    Es ist in der Tat lustig, das solche blödsinnigen Ideen wie bei Oettingers KKWs üblicherweise von den Leuten kommen, die weeeeeeit weg wohnen. Selbst „unsere“ CDU in S-H (nicht meine) hat sich glasklar gegen Krümmel ausgesprochen. In wie weit das mit der Wahl zusammenhängt wird sich noch zeigen. Meist drehen Politiker ihr Fähnchen ja in den Wind um dann evtl. beim Wähler zu punkten. Auch lustig ist die Tatsache, dass auch die größten Befürworter von KKWs kein Endlager in ihrem Bundesland haben wollen.
    .
    @Topic
    Was qualifiziert eigentlich zum „Experten“? Jahrelange Gamingerfahrung kann’s ja schon mal nicht sein, sonst wären wir, wie auch die Programmierer / Publisher öfters vertreten. Ich setze auf möglichst häufiges sinnfreies Gelaber, was irgendwie vernünftig klingt und ein ausgeprägtes System an Vetternwirtschaft bei dem sich die „Experten gegenseitig die Posten zuschanzen.

  44. @Crusader:
    „Was qualifiziert eigentlich zum “Experten”?“
    .
    Um Volker Pispers ( http://www.youtube.com/watch?v=R1uc5NPe098 ) zu zitieren: „Wirtschaftsexperten! Was Blöderes finden Sie in keinem Tierpark.“
    Nach dem groben Unfug, den der „Expertenkreis Amok“ hier verbrochen hat, bin ich geneigt, das nicht mehr nur auf Wirtschaftsexperten zu beschränken…

  45. „INTERESSE AN GEWALT: Er verbrachte verhältnismäßig viel Zeit am Computer und
    spielte u. a. Ego-Shooter-Spiele, darunter Far Cry 2.“

    Schön, dass die Experten nicht wissen, dass Far Cry 2 nur eine Ente war.

  46. Hm, also ich bin mir selbst nich sicher, aber neulich haben mehrere Spieler berichtet dass alle, die mal Shooter gespielt haben zumindest am Anfang durch die Bank weg deutlich höhere Trefferquoten (beim Wehrdienst) hatten als die ohne Spielerfahrung. Vermutlich hat das mit Hand-Auge-Koordination zu tun oder so. Weiß auch noch nicht wie ich das sehen soll, aber das sind die Berichte.

  47. @ Mars:

    Najaaa… da einen Zusammenhang konstruieren zu wollen ist aber seeehr verwegen, alleine wegen der Tatsache, dass man in der BRD wohl kaum noch Wehrdienstleistende finden wird, die keine Erfahrung mit „Egoshootern“ u.ä. haben. Und nur weil einige Spieler dann der Meinung sind, dass sie gute Ergebnisse beim realen Schiessen erzielt haben und dies dann auf Spiele zurückführen, ist dieser Zusammenhang so noch lange nicht gegeben; ohne dementierren zu wollen, dass das Spielen u.U. die Hand-Auge-Koordniation verbessert und dies Auswirkungen aufs Zielen haben kann. Aaaber:

    Für jeden, der realen Umgang mit Schusswaffen hat(te), muss aber alleine die Annahme, man könne in Spielen das Schiessen lernen, nur absolut absurd erscheinen (das eigentliche Schiessen muss man ohnehin nicht erlernen, da sind moderne Waffen doch i.d.R. wortwörtlich kidnerleicht zu bedienen).
    Ein Spiel kann gar nicht die sinnliche, taktile Dimension im Umgang mit realen Waffen vermitteln, geschweige denn die ganzen Faktoren, die für ein gezieltes(!) Schiessen nötig sind, simulieren (bzw. so ein Spiel und entsprechende Peripherie existieren schlichtweg nicht): Das fängt beim Gewicht und der richtigen Haltung der Waffe an, bei der Handhabung des Abzugs an (den drückt man nicht einfach durch), geht über die richtige Atemtechnik (falsch zu atmen bedeutet i.d.R. nicht zu treffen), die Kalkulation des Rückstoßes (oder überhaupt erst mal die Gewöhnung daran… ich habe mir bei meinem ersten Schuss mit ’ner 44er S&W fast die Zähne ausgeschlagen), bis hin zu allgemeinen Faktoren der Ballistik (Flugbahn etc.) – all das vermitteln nicht mal entsprechende controller wie z.B. lightguns adäquat (nicht mal ansatzweise), ganz zu schweigen von joypads oder einer Kombinaton aus Maus & Tastatur.

  48. RA Thomas Stadler von internet-law.de hat sich die Empfehlungen auch mal mit Blick auf das Internet angeschaut. Seine Meinung:
    „Im Detail betrachtet, zeugen diese Empfehlungen/Forderungen m.E. von fehlendem Realitätssinn und fehlender eigener Technik- und Medienkompetenz des Expertenkreises. Auch das rechtsstaatliche Bewusstsein, welche Auswirkungen solche Beschränkungen und Pflichten haben können, erscheint mir wenig ausgeprägt zu sein. Und am Ende des Tages bleibt auch immer die Frage, weshalb solche Maßnahmen geeignet sein sollten, das Risiko von Amokläufen zu reduzieren.“
    http://www.internet-law.de/2009/10/handlungsempfehlung-internet.html
    .
    Kann man so eigentlich nur unterschreiben.

  49. @Mortipher: Danke für den Link zu internet-law.de
    .
    Interessant, wenn man sich einige Empfehlungen im Wortlaut durchliest:
    .
    60.: „Die bestehenden Regelungen wie Sperrverfügungen gegen Zugangsprovider sollen bei absolut unzulässigen Inhalten (z. B. Exekutionsvideos) angewandt werden. Es wäre zu prüfen, ob Provider verpflichtet werden, sämtliche absolut unzulässigen ausländischen Angebote zu sperren, die durch ein rechtsstaatliches Verfahren von staatlichen Stellen auf einer entsprechenden Liste sind und gegen die direkte Maßnahmen im Ausland ohne Erfolg blieben.“
    Das ist die Forderung nach der weiteren Verbreitung von Zensursulas Stoppschildern, jenseits der Kinderpornographie.
    .
    64.: „Durch die Angabe anderer Zugangsnamen können sich diese Nutzer aber problemlos wieder anmelden. Ein sog. Unique-Identifier, der die Identität anhand persönlicher Merkmale (z. B. Handynummer) ermittelt, könnte dies verhindern. Wegen der weitgehend ausgeschalteten Kontrolle in Diskussionszirkeln im Internet ist der verstärkte Einsatz von Moderatoren notwendig.“
    Der Ruf nach dem Internetausweis.
    .
    Das hat mit Amokverhinderung nichts zu tun. Auch nicht mit Computerspielen.

  50. @Roland_09
    Wie man soetwas wie Hinrichtungen sperren will ist mir überhaupt nicht ersichtlich: bislang ist derlei ja doch bloß aus islamistischen Netzwerken, also zu politisch-extremistischen Zwecken her bekannt, und nicht etwa aus Unterhaltungsgründen wie fantasiert wird (Snuff). Dabei dachte ich immer, diese Netzwerke hätten eine sehr hohe Fluktuation und wären kaum gesondert auszumachen: so weit ich weiß hat der arabische Nachrichtensender Al Jazeera derlei Material zumindest früher auch ungefilterter gezeigt als West-Medien, rede jetzt nicht von der englischsprachigen Ausgabe. Wäre der demnach auch schon davon betroffen???

  51. @ Pyri: Irgendwelche Videos von Saddam Husseins Hinrichtung gab es durchaus auch auf Youtube, mal mehr, mal weniger editiert. Ob Youtube oder Al Jazeera zukünftig gestoppschildet werden, weiß nach dem gegenwärtigen Verfahren zur Erstellung der Sperrliste nur das BKA.
    .
    Aber hey, wenn wir vor Youtube ein großes Stoppschild stellen, sind wir mit einem Schlag auch die ganzen Urheberrechtsverletzungen los. Ich meine die ganzen Musikvideos und Ausschnitte aus dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Kannst Du die ganzen Lobbyisten der Musikindustrie und der GEZ auch schon sabbern sehen? Jugendschutz ist echt praktisch, oder?

  52. … Und Al Jazeera wurde auch schon mehr als einmal Unterstützung des islamistischen Terrors vorgeworfen. Klarer Fall für ein Stoppschild, wenn Du mich fragst.
    .
    (Sorry für die vierfach – Posts. Ich kann heute nur stückweise denken.)

  53. Pyri: „Jetzt schon Umfaller?“
    Wenn ja ist es gut so, denn dann sitzen die Piraten in 4 jahrem im Bundestag
    und die FDP fällt auf die schnelle wieder um den jetzigen Gewinn ^^

    Wenn einmal das System steht und die Bürger nicht sofort die Politker wie
    in Frankreich 1789 bis 1799 bedandeln wird es misbraucht… dazu muss man
    ja nur mal die ganzen Beispiele ansehen die Zensursula immer in den Raum
    wirft. Und dann ist ende mit Demokratie.
    .
    Und das mit dem INet Ausweis… WTF… denen sollte man mal einen Peilsender
    Typ A-82-SC-72 einbauen… Happy ASCII…

  54. ich glaube mehr als lobbyismus war auch dieses „expertengremium“ nicht, nur die spielebranche war nicht eingeladen, weil man sie nicht haben wollten, da sie ja das bauernopfer seien.
    scheiss stasi-cdu sag ich dazu…
    heute kann man wohl alles unter dem vorwand „jugendschutz“ durchpeitschen.

  55. @Roland_09
    Zu Bayern – guter Kommentar. An solche Hinrichtungsvideos hab ich gar nicht gedacht. Stimmt
    – Ekel-Seiten wie Rotten waren dabei schon in der Vergangenheit betroffen (Düsseldorf 2001)

  56. Hm, in der heutigen Stuttgarter Zeitung wird zwar ausführlich über das Thema berichtet, allerdings ohne das Killerspiele erwähnt werden.

  57. @alrik,
    haben sicher angst vor uns bösen killerspielspielern, dass wir deren website zu fall hacken.
    wir sollen ja auch für den hackerangriff auf die aaw-webstie verantwortlich sein, auch wenn es bisher keiner genau so gesagt hat.

  58. @Booomboy:
    Stell dir mal vor was passieren würde wenn Deutschland 4Chan Sperren würde…
    Da würde so ein angriff auf eine Seite vermutlich noch als harmlos angesehen werden.
    Bei so einer Seite würde man eine Lawine lostreten die niemand mehr stoppen kann…
    Aber ich denke mal sowas wissen die Ausdruckpolitiker nicht mal was von dieser Seite
    schon alles gemacht wurde… Es gibt genügend Beispiele und es sind sogar positive
    dabei ^^ LolCats ^^

    Happy Ändern, Coding und Verschlüsseln

  59. @TRB: das Internet-mageddon würde ausbrechen wenn deutschland 4chan sperren würde. statt der regulären bundestagsseite würde man nur das offizielle 4chan-siegel of fail sehen wenn man auf die hp geht :>

  60. @Vic: ich hätte das auch immer abgelehnt, ich hab hier nur wiedergegeben was glaube ich 2 unabhängige Leute berichtet haben. Du hast die Gründe, die dagegen sprechen ja schon berichtet. Aber ich kenne ähnliche Berichte auch aus einer Polizeischule.

  61. Kann man da eigentlich auch eine Petition zur Abschaffung von Pseudoexpertenrunden beim Bundestag einreichen? Währe doch mal was, schließlich wurde da ja auch eine Petition gegen böse böse Spiele zugelassen?
    Über den Expertenkreis Amok braucht man ja nicht mehr viel sagen… der Name sagt ja schon alles :) .

  62. *seufz*
    „Die FDP war im Wahlkampf mit ihren klaren Forderungen eine Ausnahme – dafür hat der Wähler sie belohnt. Nun ist die Macht zum Greifen nahe, am Montag starten die Koalitionsverhandlungen mit der Union. Und siehe da: Plötzlich ist für FDP-Chef Westerwelle alles „verhandelbar“. Auch das FDP-Wahlprogramm.“
    http://www.tagesschau.de/inland/fdp220.html
    .
    Mal schauen, ob sie echt so blöd sind, von der Internetcommuntiy(tm) zur zweiten Verräterpartei nach der SPD gekürt werden zu wollen, Wählereinbrüche unter Jungwählern inklusive.
    Wenn die Forderungen unserer „Expertenrunde“ verstärkt Gehör finden sollten, könnte da was kommen (z.B. die Mitstörerhaftungen, bares Geld für Abmahnanwälte), Verbote u.Ä. sind schließlich billiger als, sagen wir mal, das Bildungssystem endlich rundherum zu erneuern. Kombiniert mit der geforderten Stärkung von jugendschutz.net…
    Ich seh wieder zu schwarz, aber das könnte unter Umständen dazu führen, dass Spieleimporte erschwert würden.

  63. Ich denke nicht das jugendschutz.net irgendeine stärkung benötigt, das sind moderne wegelagerer. Auch bildungssystem allein bringt nix, das ist ein gesamtgesellschaftliches problem. Habe mir letztens aus langeweile mal die super nanny angeguckt (davor noch nie gesehen) und das war anscheinend einer der harmloseren fälle.. trotzdem war ich ganz schön entsetzt darüber wie da mit den kindern umgegangen wurde. Null einfühlungsvermögen, kein verständniss, dafür viel geschrei und auch ein bischen schläge. Da muss man sich nicht wundern wenn die gesellschaft als ganzes immer elbogenbetonter und unsozialer wird.

    Vonwegen internetführerschein… elternführerschein braucht das land! Hat das nicht mal ein politiker gefordert und dafür ganz schön ärger kassieren müssen?

  64. @Densor:
    Was in privaten Haushalten abgeht, geht den Staat aber nix an, solange keine Rechte der Beteiligten verletzt werden.
    Das Bildungssystem dagegen ist in staatlichen Händen, hier kann der Staat auch verbessernd eingreifen – wenn er denn will.
    .
    Elternführerschein? Die Unschuldsvermutung gilt auch für Eltern. Wenn sie in der Behandlung ihrer Kinder gegen die Gesetze verstoßen, dann kann der Staat eingreifen. Aber nicht vorher. Das wäre dann keine Rechtsstaat mehr, sondern ein Präventionsstaat.

  65. @Lees:
    Wenn Körperstrafen angewandt werden, dann wird damit gegen das Gesetz verstoßen und der Staat kann eingreifen. Ohne Rechteverstoß hat auch der Staat ruhig zu halten.
    Einen Widerspruch zu meiner Aussage kann ich nicht feststellen.

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