Interview mit Cheryl Olson

(ORF) Nadja Igler hat ein Interview mit der Wissenschaftlerin Cheryl Olson geführt, die sich durch „Grand Theft Childhood“ einen Namen gemacht hat. Anders als viele deutsche Forscher warnt sie davor Gewalt in den Medien nur mit Videospielen in Verbindung zu bringen:

Manche Leute glauben, dass es in unserer Gesellschaft vor Fernsehern und Videospielen keine Gewalt gegeben hätte. Ich erinnere mich noch daran, als ich mit neun oder zehn Jahren europäische Märchen gelesen habe, und die sind voll von Gewalt. Abseits der Disney-Versionen gibt es Mord und Verlassenwerden und Kannibalimus, jede Menge grauenhafter Dinge. Ich bin zum Teil noch immer traumatisiert davon.“

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10 Gedanken zu “Interview mit Cheryl Olson

  1. @Rey Alp
    Stimmt genau! Ob man der BPjM mal einen Tipp geben sollte?
    Nicht vergessen sollte man auch Geschichtsbücher, da ist auch viel Gewalt drin. Man denke nur an Gladiatorenkillerspiele und ähnliches aus der Römerzeit oder die Kreuzzüge. Schrecklich, was man bereits unseren Kindern zumutet. „Kann denn nicht einmal jemand an die Kinder denken!!“ :D

  2. Die comments zu dem interview bei ORF.at sind mal richtig toll. Warum haben wir nicht auch solche leute hier? Wird auf die dauer langweilig sich immer gegenseitig mehr oder weniger zuzustimmen. Da hätte ich lieber ein paar leute hier die solche thesen aufstellen wie „ein geübter egospiele zocker ist ein gefährlicher gegner für polizei spezialeinheiten“ oder „gewalt ist abnormal und hat noch nie zum menschen gehört“.

    Übrigens sind Grimm Märchen und die Bibel doch annerkannte kultur von daher glaube ich nicht das die BPjM da viel machen wird. Wobei das irgendwie schade ist, zumal vorallem religion zu einer der hauptgründe gehört warum kriege geführt wurden und werden und das schon seit jahrhunderten gut dokumentiert.

  3. Ja Bibel…
    Mord, Totschlag, Verstümmelung, Inzest, …
    da könnten wir auch die H und L Mangas aus Japan legalisieren oder?…
    -.-
    Persönlich würde ich Kindern nicht Struwelpeter und Max&Moritz vorlesen,
    denn da gibt es genügend Sachen die Kinder erschrecken können…

    Happy Coding.

  4. @Crusader
    Die Idee ist besser als du denkst!

    In Australien wollte mal ein Mann auf das unzureichende australische Patentrecht aufmerksam machen – und ließ sich das Rad patentieren.
    Man sollte also wirklich die Prüfung von Bibel, Grimm & Co. beantragen.

    MUSS so einem Antrag nicht nachgegangen werden???

  5. Die Vorstellung das die Bibel indiziert würde, fänd ich zumindest amüssant.
    Damit würde zumindest der Verursacher auch mal Leidtragender sein.
    (früher war die Kirche ja ganz groß im Verbieten unliebsammer Schriften, quasi der Urvater der Indizierung).

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