FDP nicht interessiert.

(Windmühlen? Zum Angriff!!) Nach dem Ergebnis der Bundestagswahl hielt ich es für eine gute Idee der FDP mal nen Brief zu schreiben, wie sie denn zu der als Jugendschutz getarnten Zensur in Deutschland stehen und ob das nicht ein Thema wäre, das man in den Koalitionsverhandlungen ansprechen könnte. Die Antwort hat mich…überrascht.

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14 Gedanken zu “FDP nicht interessiert.

  1. Tja, Standardantwort halt. Muss aber dazu sagen, das du den Brief vielleicht etwas kürzer hättest fassen müssen. ich hab ihn jetzt aufgrund der Länge auch nur überflogen und der Beantworter wird es wohl ähnlich gemacht haben.

  2. Ach, das ist doch nur eine automatisch generierte Standardantwort. Die haben den Brief doch gar nicht gelesen. Typisch FDP, nur heiße Luft und nix dahinter.
    Aber solche Antworten jetzt immer schön sammeln, ist super Infomaterial für die nächste BT-Wahl :-D

  3. Ich hab mir den deinen Brief jetzt auch nicht durchgelesen, aber in unserer Position jetzt noch den Jugendschutz „angreifen“ (ja mir ist klar es geht um Zensur und nicht um Jugendschutz) halte ich für etwas vorschnell. Im Moment sollten wir versuchen jegliche Verschärfung zu verhindern und nicht noch die zweite Front mit der Zensur aufmachen. Die Zensur werden wir wenn überhaupt erst in ein paar Jahren los. Zu allererst gilt es doch die Menschen davon zu überzeugen das gewaltdarstellende Videospiele uns nicht zu Psychiopathen machen. Wenn die Hetzt beendet ist, dann könnte man über Abschaffung der Indizierung und co. reden. Vorher wird von allen geblockt.

  4. Da kann ich Markus nicht zustimmen, denn durch eine bessere Umsetzung des Jugendschutzes, entfällt die Not für die Zensur.

    Ansonsten denke ich auch, daß deine Mail im Mailbeantworter hängen geblieben ist.

  5. Das Problem ist, dass die Hetze kein Ende nimmt. Ich dachte fast es wäre soweit, dann war Amsdetten und geht weiter obwohl der gar kein Zocker war.

    Ich für meinen Teil habe es satt auf meinen Fingern zu sitzen. Für jeden Schritt den wir nach vorne machen, machen die 2 zurück, das kann so nicht weitergehen.

  6. @ Green Ninja

    Amsdetten? Meinste net eher Ansbach oder hab ich was net mitbekommen? Ich finds einfach nur beschiessen, auch wenn in den Ermittlungen nachher rauskommt, dass er nicht mehr Games gezockt hat als ein Durchschnittsjugendlicher interessiert es keinen und es landet irgendwo ein kleiner Artikel in der Heftmitte. Den Reibach kann man schließlich nur mit aufgebauschten Story´s machen. Ma ehrlich würde unsere Presse net auf jeden Zug aufspringen und solche Sachverhalte künstlich hochpushen würde es uns allen besser gehen.

    Könnte natürlich sein, dass sich das ändert glaube aber eher nicht. Der Täter von Ansbach hatte auf jeden Fall ne geile Begründung für seine Tat. Er sagte, er wollte berühmt werden! Dies ist dank unserer tollen Presse ja sehr einfach geworden und dank dieser geilen Begründung wird es warscheinlich noch mehr Amokläufe geben, da ja jeder ma berühmt werden will

  7. @MW-Snake
    Ich geb dir da ja Recht, aber es ist nun mal so das die viele diese Zensur als nötig ansehen, weil Spiele ein Gefahrenpotenzial darstellen könneten (nicht meine Meinung). Viele Politiker (auch im Ausland) sehen unseren Jugendschutz als den besten, oder gar als zu lasch an. Für diese wäre eine Abschaffung der Zensur gleichbedeutent mit einer Lockerung der Jugendschutzes. Bis alle verstanden haben das dem nicht so ist müssen wir uns darum kümmern das auch gewaltdarstellende Videospiele anerkannt werden. Erst wenn die Spiele bei der Bevölkerung mehr Anklang haben kann man eine sachliche Diskussion um die Zensur führen.

  8. @El Konsolero
    Green Ninja meinte wohl Emsdetten 2006.
    Amstetten in Österreich war Schauplatz anderer Verbrechen, die wurden von einer Wiener U-Bahnzeitung nur mit dem deutschen Adventure „Edna bricht aus“ in Zusammenhang gebracht…

  9. Sorry, hatte mich vertan. Ich meinte den letzten „Amoklauf“, der glücklicherweise keine Toten forderte.
    Ich habe aufgrund mangelnder Recherche einen Detailfehler in meinem letzten Kommentar gemacht. Dafür entschuldige ich mich hiermit.

    Wenn das bei der Presse nur auch so einfach wäre ;)

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