Analyse des Expertenkreis

(GamGea) Simon Lutstorf setzt sich in einem Artikel detailliert mit dem Abschlussbericht des „Expertenkreis Amok“ auseinander. Neben der Kompetenz der Mitglieder wird auch deren Irrglauben, dass man mit Videospielen den Umgang mit Schusswaffen erlernen könne und bei Paintball neben Farbugeln auch „mit scharfen Waffen“ geschossen werde, thematisiert.

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15 Gedanken zu “Analyse des Expertenkreis

  1. Ich behaupte, von 2 am Schiessstand gleich gut ausgebildeten Schützen, trifft derjenige der dazu noch oft shooter Spielt besser auf sich bewegende Ziele. Ich glaubge allerdings dass der Vorsprung nach ein paar Stunden dahin ist.

    Das bisschen vorhalten macht halt doch was aus :)

  2. ich denke, da hat tekamo recht. In spielen lernt man halt schon ein paar dinge, wie zb. das man bei sich bewegenden zielen vorhalten muss. aber sowas ist beim richtigen schießen eher unrelevant, das lernt man sicher ganz schnell.

  3. @TodboT:
    verstehe ich auch nicht da auf bewegtes man sowieso nie schießt
    selbst am rummel kann man es versuchen aber dies hat nichts mit
    echten waffen zu tun… besonsers keine computerspiele da man dort
    den lauf nicht stillhalten muss was für treffsicherheit mit
    echten waffen ganz anders ist…

    Happy Waffenlobby…

  4. Pingback: Tweets die Stigma Videospiele » Blog Archive » Analyse des Expertenkreis erwähnt -- Topsy.com

  5. @Tekamo
    Als Ex-Soldat und früheres CS-Clanmitglied kann ich sagen das man *leider* nicht besser schießt wenn man Spiele spielt, der Unterschied zwischen echtem schießen und virtualen schießen liegt einfach zu schwer, das verbesserte schießen durch PC-Spiele ist ein Mythos und nichts weiter.

  6. @doktor trask
    @Tekamo
    ich halte meine These daß Shooter die Hand-Augen-Koordination und die Reflexe teigern.
    @robbe
    Das lernen die meisten nicht freiwillig – ich musste feststellen dass es bei mir früher am Ping lang (600er Latenz) und meine Raketen 6 Sekunden für 20 meter brauchten…
    Aber mal im Ernst… dass man Vorhalten muss lernt man auch beim Völkerball im Kindergarten oder spätestens in der Grundschule. Dass wenn man den Kopf trifft der Gegner ausser gefecht ist, lernt man schon im zarten Kindesalter von 3-8 in dem man sich mit anderen um die Sandkästen oder autos schläft – hand schlagen->sie schlagen zurück; Kopf schlagen -> sie rennen heulend zu Mami.
    Es gibt also fast nichts praktisches dass man in Shootern lernen könnte – ausser Taktisches Denken!

  7. Habs vermutlich leicht falsch formuliert.

    Wenn 2 Personen gleich gut mit echten Waffen auf dem Schiesstand (stationäre Ziele) schiessen können, und einer davon zusätzlich noch ego shooter spielt, würde der ego shooter Spieler zumindest beim ersten mal besser abschneiden wenn sie auf bewegliche Ziele schiessen würden. Bin selber Soldat und habe genug auf dem Schiessstand geschossen (eher schlecht). Bei den Simulationen(Schiesskino) auf bewegliche Ziele (mit laseraufsatz auf dem Sturmgewehr SIG 550) habe ich aber wesentlich mehr Punkte erzielt als meine Kameraden. Beim Replay sah man dann immer schön wo wer hingeschossen hat, meine Kollegen haben meist dem Ziel hinterhergeschossen.

    Mir ist absolut klar dass man das schiessen an sich nicht virtuell lernen kann, darum gehe ich auch von 2 gleich gut ausgebildeten Schützen aus, und es geht wirklich nur um sich bewegende Ziele und den Vorsprung der ein Spieler hat wäre in wenigen Stunden dahin :)

  8. @Tekamo: da stimme ich dir zu, bei beweglichen Zielen KÖNNTE ein Vorteil beim Gamer liegen. ABER wenn jemand nen halbwegs vernünftigen Menschenverstand hat, dann weiss er, dass er vor das Ziel schiesse muss….der Rest ist Übung.

    Zum Artikel: wie equal es schon gesagt hat: gut, aber leider wenig neues…

    wobei: was sollte denn auch neues hier heraus kommen?
    dieser Expertenkreis war eine reine Alibiveranstaltung. Was dabei heraus kommen sollte, war schon anhand der Auswahl der „Experten“ klar. Getreu dem Motto „lieber Wähler guckt mal, wir tun was“, wurder diese Veranstaltung ins Leben gerufen.

    Um mal deren Logik zu folgen: eigentlich müsste Korea die beste Armee der Welt haben….was die allein an E-Sports-Spielern haben….gigantisch…alles Weltklasseschützen…blöderweise alles potentielle Amokläufer^^
    aber das muss ich hier ja niemandem erklären…

  9. @ D-Stroy Passiert mir auch häufif, ähh häufig. Mann, dass das „f“ und „g“ auch immer so nah beieinander liegen müssen :D
    @ Tekamo wurdest du gleichzeitig an Schießstand und Schießkino ausgebildet. Oder kam erst die Ausbildung am Schießstand und dann das Schießkino. Ich bin mir nicht sicher, aber könnte es bei letzterem nicht auch an deinen Schießkünsten liegen, obwohl das ja unwahrscheinlich ist, weil ja alle Soldaten gleich ausgebildet werden. Deine Leistung im Schießkino könnte ja auch Zufall sein, oder du hattest eine bessere Tagesform. Oder du bist vielleicht ein Naturtalent. :) Ich weiß, klingt alles wie eine Ausrede. Vielleicht gibt es wirklich einen marginalen Vorteil, wie du sagst.
    @ Topic Super Artikel. Würde in etwa das selbe sagen, was dort drinsteht. Aber wie bereits erwähnt wurde, wenn nur Gamer sowas lesen hat es kaum Effekt. Ich hoffe, dass jemand, der bei Videospielen und Paintball nicht so kundig ist, sich das mal durchliest. Ansonsten ist es schön, endlich mal wieder etwas Vernünftiges lesen zu dürfen.

  10. Der Artikel ist zwar nicht schlecht, allerdings finde ich ihn nicht optimal, da der Autor ja nicht generell gegen Verbote ist!! Er hat ja geschrieben, dass er sich in gewissen Fällen sogar für ein Verbot gewisser Spiele aussprechen würde. (siehe u. a. in seinem Fazit: „Es muss Jugendschutz geben und es kann auch Spiele geben, die verboten werden sollen.“). Im Artikel spricht er da unter anderem von dem Spiel Manhunt… hab das Spiel selbst gespielt und ich verstehe nicht, was an diesem Spiel schlimmer sein soll, als z. B. Unreal oder Half Life. Es ist ja nicht so, dass man da unbewaffnete Zivilisten ausschalten muss. Ich hab das früher mal vermutet, nachdem ich die Medienhetze verfolgt habe. Derweil ist es ja mehr ein Schleichspiel, dass mehr Ähnlichkeit mit der Dark Projekt Reihe aufweist, als mit einen potenziellen anderen, in den Medien gebrantmarktes „Killerspiel“. Ich persönliche glaube ja, dass jetzt speziell Manhunt nur deshalb so negativ dargestellt wird, weil es halt übersetzt Menschenjagd bedeutet … und das wohl länderübergreifend… kann ja nicht sagen, ob das vom Inhalt in jedem Land das selbe bedeutet.

  11. @D-Jay
    bei „Manhunt“ kommt noch hinzu, dass es ja wohl weniger der Spieler ist der eine Menschenjagd veranstalten soll als der Spieler selbst, welcher sich in einem Irrgarten aus Kameras wieder findet und auf den Jagd von anderen gemacht wird

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