Resümee der Mahnwache in Stuttgart

Wir freuen uns über die große Resonanz auf unsere Aktion „Videospiele – Menschen verbinden statt aufhetzen”. In diesem Rahmen konnten wir viel gegen Vorurteile seitens der Spielegegner tun. So stellten sich erhöhtes Polizeiaufgebot und der vom Aktionsbündnis Winnenden engagierte Sicherheitsdienst schnell als unsinniges Resultat von Panikmache heraus, die im Vorfeld betrieben wurde.

Leider gibt es auch auf Seiten der Spieler einige Menschen, die den vernünftigen Umgangston verloren haben. Natürlich werden wir seit Jahren immer wieder schlecht dargestellt, doch möchten wir an dieser Stelle alle Spieler dazu aufrufen, speziell von angreifenden E-Mails Abstand zu nehmen. Wir haben diese Vorgehensweise nie unterstützt und werden es nie tun. Die Opfer schlimmer Taten mögen unter Einfluss des Schocks falsche Schlüsse gezogen haben, füttert ihre Bedenken nicht auch noch!
Auch in Stuttgart haben wir so gut es geht versucht, ein konstruktives Klima zu schaffen. Ein Besucher der Veranstaltung brachte ein in den Medien vielfach zitiertes, provozierendes Plakat mit. Dieses wurde umgehend entfernt, als Verantwortliche des VDVC seinen Inhalt wahrnahmen. Wir wurden überdies nicht müde zu betonen, dass Jugendschutz auch aus Sicht der Spieler wichtig ist. Mitglieder des Aktionsbündnisses zeigten sich zudem überrascht, dass bereits ein Verbot gewaltverherrlichender Spiele existiert. Somit wurde in einer aufgelockerten Atmosphäre auch unsere Position besser verstanden, die sich gegen eine Ausweitung der bestehenden Verbote richtet, nicht aber jeden Inhalt für jeden zugänglich machen will.

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