Vortrag: Keinerlei positive Aspekte aufgezeigt

(Piratenpartei) Im Rahmen des Projekts für eine “Killerspielfreie Schule” fand am Gymnasium Schramberg ein erster Vortrag über die Wirkung von (gewaltdarstellenden) Videospielen statt. Die ortliche Piratenpartei war vor Ort und hat einen Bericht über den Vortrag verfasst. Auch wenn Dr. Romer unter dem Titel “Generation online – Jugend und Medienkonsum” ein recht einseitiges Bild gezeichnet und nur solche Studien erwähnt hat, die eine Wirkung von Videospielen postulieren, kommt er nur zu moderaten Forderungen:

Er forderte andere Angebote zu schaffen, welche das Actionbedürfnis der Jugendlichen befriedigen und so den Drang, am PC zu spielen, reduzieren.”

Zum Bericht

25 Gedanken zu “Vortrag: Keinerlei positive Aspekte aufgezeigt

  1. Die Forderung auch andere Angebote anzubieten ist ja sehr nobel und das unterstütze ich auch aber vom Drang zu spielen zu sprechen klingt nun ja eigenartig. (Und manchmal habe ich den *Drang* meinen Kopf gegen die Wand zu hämmern nachdem ich Unsinn gelesen/gesehen habe, kann man mir da nicht auch was anderes anbieten?)

  2. Nachmittagsprogramme wie Fussball, Tanz oder Schach ?
    Bei uns gabs das alles doch und sogar noch eine Schul-Homepage-AG und eine Computer-AG, wo man unter ander3em lernte, wie man -einfache- Videospiele programmiert. Hach, das waren schöne Zeiten. Frag mich, ob in meiner alten Schule immer noch so viele, verschiedene Angebote gemacht werden?

  3. Mal im Ernst: Diese Forderung nach mehr actionhaltigen Alternativen ist doch ein wirklich sinnvolles Anliegen! Die Menge an Zeit, die Jugendliche vor der Kiste (alias PC) verdaddeln, ist doch nun wirklich zu groß (oder warum gibt es nach einer Studie über 40.000 computerspielsüchtige Neuntklässler in D?)!
    .
    Dass hier kein Zusammenhang mehr zwischen Gewaltbereitschaft bei Jugendlichen (oder in letzter Konsequenz Amokläufe an Schulen) und Computerspielen im Allgemeinen oder “[K-Wort]” im Speziellen gezogen wurde, ist doch absolut wunschgerecht gewesen!
    .
    Anscheinend hat dieser Vortrag etwas dazu beigetragen, dass die Diskussion wieder etwas sachlicher geführt werden kann. Und dann war das gut. Besser, als vieles, über das man zur Zeit immer wieder lesen muss.

  4. @ Laberwurschd
    Geb ich dir absolut Recht. Zu viel Zeit am PC ist nicht gesund, aber das ist in anderen Bereichen auch so. Ich sag nur: “die Dosis macht das Gift”. Ein breites Spektrum an Aktivitäten an allen Schulen wäre auch für mich wünschenswert. Auf meiner Schule gab es jede Menge Aktivitäten, aber leider ist das ja nicht überall möglich. Oft mangelt es am Geld, an Lehrern oder einfach an Zeit.

  5. @egocide: Soweit ich gehört hab, ist man ab 120min/Tag vor dem PC Computersüchtig. Totaler Schwachsinn, wenn ihr mich fragt. 2 Stunden sind doch nichts. Da würde ich ja zu den absolut Hardcore-süchtigen gehören. Nicht das ich 24/7 zocken würde, aber ich schau Filme, surfe und zocke. da kommt an vielen Tagen weitaus mehr als 120min zusammen.
    Wenn man 4 Stunden am Tag Fern sieht ist das natürlich Ok, das Medium gibts schlielich schon ne weile und gehört zum Leben dazu.

  6. @robbe wir hatten das thema sucht hier ja schon oft. man kann sucht eigentlich nicht von einer bestimmten zeit pro tag festmachen, sondern die frage ist ob man ohne das medium zurechtkommt, ob man “entzugserscheinungen” hat, ob man wegen dem medium die welt um sich herum vernachlässigt etc. zeit spielt zmd in meinen auge eine ziemlich unwichtige rolle was sucht angeht.
    zum bericht: ich weiß ja nicht.. ich weiß nicht wieso 4 stunden fußball unbedingt besser sein muss als 4 stunden pc mit freunden, mal abgesehen von der körperlichen betätigung und der frischen luft @@ absurd ist ja wohl der satz: “Ebenso würde das Mitgefühl gegenüber den Opfern fehlen.” da könnte mir echt der kopf platzen.

  7. @Laberwurschd
    Ja wo bleiben denn nun die Quellen.
    Seh das ganz genauso wie Egocide. Erstens ist die Zahl “40.000 computerspielsüchtige Neuntklässler” absolut aus der Luft gegriffen.
    Und zweitens kann man nicht einfach Grenzen zwischen Hobby, Sucht und Nebenjob ziehen.
    Immerhin verdienen manche “Spielsüchtige” Geld damit um ihr Studium o.ä. zu finanzieren.
    Und ein Modelleisenbahnliebhaber z.B. verbringt auch sein 4 Stunden vor der Modellbahn. Deswegen lässt er aber noch lange keinen echten Zug entgleisen.
    ___
    gg blubb

  8. “Er forderte andere Angebote zu schaffen, welche das Actionbedürfnis der Jugendlichen befriedigen und so den Drang, am PC zu spielen, reduzieren.
    Wie wärte es mit Paintball? xD
    .
    Gruß
    DerMarc42

  9. ja über eine allgemeingültige Definition von Computersucht zu diskutieren ist etwas schwierig und hier uch irgendwie unnötig. Womit der eine Porbleme hat, hat bei einem anderen noch keine nachteiligen Folgen. Mir ist klar mit der Definition von Sucht des (wie heißt dat noch Herrn Pfeiffer?) sind viele zu recht nicht einverstanden. Aber wenn zu viele junge Menschen zu viel Zeit mit Bildschirm Medien verbringen, ist das ein Problem und das Anliegen des Vortragenden ist legitim . Und man muss, glaube ich, diese Vorträge nicht immer reflexartig seziern, in der Hoffunung einen Kritikpunkt zu finden.
    Wo “Laberwurschd” seine Zahl herhat, und selbst wenn sie ein Schätzung von ihm ist, ist doch egal, solange klar versändlich ist worauf er hinaus will.

    peace

    ps: ihr anderen habt auch alle recht^^

  10. Zitat:
    “Er forderte andere Angebote zu schaffen, welche das Actionbedürfnis der Jugendlichen befriedigen und so den Drang, am PC zu spielen, reduzieren.”
    Ende des Zitats

    Bei so was könnte ich schreien. Die generation achtjähriges Gymnasium steht n der Schwelle zur Oberstufe und der idiotische, es tut mir Leid wegen des Ausdrucks, aber die Entscheidung zum achtjährigen Gymnasium ist reiner Aktionismus wegen der PISA Studie gewesen, der idiotische Lehrplan lässt den Schülern praktisch kaum Freizeit.
    Selbst wenn solche Angebote geschaffen werden, wer soll sie nutzen? Da ist es doch kein Wunder, dass die Schüler, nachdem sie drei Stunden im Internet herumrecherchieren mussten (zu meiner Zeit gab es Buchvorschläge, die man sich ausleihen sollte, und gezielt suchen konnte, heute heißt es benutzt Google), dann keine Lust mehr haben, etwas Anderes zu machen und, wo der PC eh schon läuft, etwas am Computer spielen.

  11. 40.000 Computersüchtige (falls die Zahl stimmt, was ich bezweifle) wären in Abetracht von Millionen PCs in Deutschland ein vernachlässigbar kleiner Wert. sogar dann wenn man nur die PCs sämtlicher Neuntklässler dafür nimmt. Warum etwas für alle reglemntieren weil 0.1% nicht sehr kreativ in ihrer Freizeitgestaltung sind?

  12. hecter specter “…wie man -einfache- Videospiele programmiert…”
    Sowas hätte ich auch gerne gehabt…
    aber gibt es einfache Videospiele?… ;-)

    Wenn man bedenkt, dass Kinder so um 5 besser einen DVD Player bedienen können als
    irgendwelche Opas und Omas ist es doch toll oder? Wenn man mit dem Computer spielt
    lernt man viel mehr über Software und OS als wenn man den Rechner nur zum Tippen
    benützt. Wenn man dann Hobbyprogrammierer ist zb in der Grundschule hat man schon
    mehr drauf, wenn man sein erstes Textadventure gemacht hat, als wenn einer 10 Jahre
    lang nur Emails abruft… Modder usw lernen noch viel mehr… usw…
    Den Künstlerischenfaktor etwas zu schaffen von Sims bis Raytracing sollte man
    auch bedenken… Oder Schreiben? Kann man am Computer viel besser da man Sätze
    leicht umstellen kann usw…
    Kümmern die Punkte einen Spielekiller? nö!

    Happy Coding.

  13. da hat dieser professor aber gerade noch so die kurve gekriegt!
    dieser mann ist das beste beispiel dafür, wie einige fanatiker des aaw´s argumentieren!
    denn sie stützen sich auch nur auf die studien die irgendwas belegen wollen.

  14. @ TRB
    Naja, Spiele wie z.B. Hunderennensimulator etc. Wenn man nur ein Jahr Zeit hat und sich nur einmal die Woche trifft. Wenn es komplexeres sein sollte, musste man seinen Arbeiten bzw. sein Projekt mit nach Hause nehmen und dort weitermachen. Dazu waren aber auch nur wenige Schüler bei in der Lage. Vor allem die Basics wurden dort vermittelt, aber auch so Sachen, wie Geschichte von Bildschirmmedien etc.

  15. Die actionreiche Schule zielt doch soweit ich das gelesen habe, eher wieder auf Sport ab. Ich sehe im Schulsport ein großes Problem… wenn es irgendwo zu Ausgrenzungen kommt dann da!! Kann mich noch gut an meine Schulzeit erinnern wo immer die sportliche Elite gegen die “Freizeitsportler” bzw. Non-Sportler (da zähle ich mich dazu) antreten musste. Da waren die Probleme schon vorprogrammiert, vor allem wenn Person A nicht mit Person B und C spielen konnte, weils rechnerisch nicht aufging. Ich fand das ganze immer eine einzige Tortour. Da gings auch nicht darum Spaß zu haben, sondern nur ums gewinnen und den Lehrern war das egal, ob die Partie ausgeglichen war. Speziell Schulsport müsste so aufgebaut sein, dass jeder seinen Spaß hat. Hier währen verschiedene Angebote für verschiedene “Gruppen” vielleicht auch nicht schlecht. Dann könnte man auch dafür sorgen, dass nicht die Besten gegen die untalentiertesten antreten müssen oder man nimmt gleich Sportarten, die für fasst jedermann geeignet sind, wie Tischtennis, Badminton und Co. .
    Darüber könnte man ewig diskutieren… ich finde den Fokus auf Sport jedenfalls nicht gut… da reicht schon das alljährliche Sportfest zu den alle Schüler antreten müssen, ob sie nun wollen oder nicht… da geht es nämlich auch NUR ums gewinnen. Als Freizeitspaß vielleicht ganz ok, wenn die Teilnahme freiwillig ist, aber als Zwang, nein danke. Wenn man schon Wert auf sowas legt, könnte man, wie oben schon gesagt, auch Alternativen anbieten, wie eben Tischtennis, Badminton und Co… und das aber nicht im Sinne eines Wettkampfs sondern nur um Spaß an der Sache zu haben, wo dann jeder Teilnehmer geehrt wird und nicht nur die die das Talent besitzen.
    Darüber hinaus, ist es ja nicht die Aufgabe der Schule die Freizeit der Schüler zu gestalten – von Hausaufgaben und Co. mal abgesehen :) . Man könnte aber dafür sorge tragen, nicht als Schule sondern allgemein, dass sinnvolle Freizeitaktivitäten für Gruppen angeboten werden… wie z. B. tägliche Wandergruppen, Lesegruppen, Sportgruppen, die halt dann jeden Tag etwas unternehmen… da müsste dann aber auch die Schule auf diese Anbieter zugehen.
    Als Ideallösung währe eine Schule, die lehrt und den Schülern zudem noch hilft, ihre Aufgaben zu erledigen, damit die Schüler sich danach ganz ihrer Freizeit widmen können … lesen, malen, wandern, Sport etc… Die Schule müsste ganz eng mit den Freizeitgruppen zusammenarbeiten, die jedoch unabhängig von der Lehrinstitution sind. Nachdem die Schüler mit ihren Aufgaben ferig sind, werden diese dann von der jeweiligen Gruppenleitung zu gemeinsamen Aktionen abgeholt… ein wechsel zwischen diesen Gruppen müsste aber jederzeit möglich sein, so dass man nicht irgendwo zwanghaft drinnen ist.
    Durch dieses Modell könnten auch viele Arbeitsplätze geschaffen werden und es würde was für die Jugend getan…

  16. @ D-Jay

    Ohja Sport … Ich hasste Boden- und Geräteturnen. Zum Glück war ich auf ner Versuchsschule (also Schulen an denen man bestimmte Programme zuerst erprobt werden bevor sie auf die Allgemeinheit losgelassen werden) und im der 10. Klasse (bin heute 21 also noch nicht sehr lange her) bekamen wir in Sport eine Trimestereinteilung. Zu Beginn des Schuljahres konnte sich jeder Schüler einen bestimmten Kurs eintragen, den er dann für ein Trimester machen wollte (z.B. Fussball, Basketball etc. Schwimmen, Leichtathletik Bodenturnen etc.). Sowas in der Art sollte in Schulen angeboten werden, so kann jeder das Wählen was er möchte und ihm Spass macht. In den Gruppen waren gute und schlechte Gemischt aber so hat man wenigstens die Chance das zu wählen was einem Spass macht und liegt. Ich konnte im Gegensatz zu allen vorherigen Schuljahre meine Sportnote um eine Note verbessern.

  17. “Er forderte andere Angebote zu schaffen, welche das Actionbedürfnis der Jugendlichen befriedigen und so den Drang, am PC zu spielen, reduzieren.”
    .
    Hey super! Paintball für alle! :D
    .
    Mal im Ernst: In meiner Schulzeit gab’s “Killerspiele” erst ab der 6. / 7. Klasse, doch auch davor habe ich jeden Stock als Gewehr oder Schwert missbraucht und mich mit meinen Kumpels nach Schulschluss auf dem Schulhof(!) bekriegt. Später haben wir uns zahlreiche Holzschwerter gezimmert oder Plastik-Pistolen gekauft (gibt’s noch immer in vielen Supermärkten) und solange duelliert, bis sie kaputt waren. Im Winter haben wir uns Schneebälle an die Köpfe geschmissen (nein “Headshot” haben wir nicht gerufen ;) ) und das obwohl an unserer Schule ein Kind von ein Stück Eis im Scheeball vor Jahren auf einem Auge blind geworden war.
    .
    Wäre das nach heutigem Verständnis auch zu gewaltätig? Ja!
    Waren damals “Killerspiele” dafür verantwortlich? Nein!
    Geschah es trotzdem? Ja!
    Hat es jemanden interessiert? Nein! (außer bei den Schneebällen, die waren bei den Lehrern nach wie vor unpopulär)

  18. “Ebenso würde das Mitgefühl gegenüber den Opfern fehlen.”
    Diesen Satz finde ich interessant. Fehlt es wirklich an Mitgefühl? Ich würde sagen, dies kommt auf die Situation an, vor allen Dingen wie diese “Opfer” dargestellt werden. In WoW z.B. fehlt mir wirklich das Mitgefühl, vor allem weil ich die Mobs dort nicht annähernd als menschliche Wesen sehe, weil sie sich einfach zu roboterhaft verhalten. Genauso gut könnte ich mit einem Stück Holz Mitleid haben, wenn ich es in den Kamin werfe. Anders z.B. in Spielen wie Shadow Of The Colossus: Dort habe ich WIRKLICH ein schlechtes Gewissen und auch Mitleid mit den Riesen, einfach weil ich so lange so intim mit dem Wesen interagiert habe, und wenn ich dann am Ende noch diesen traurigen Gesichtsausdruck sehe… Ganz anders in WoW, wo die Mobs fast alle die gleiche Routine haben, und zudem auch nur genau einen Gesichtsausdruck haben. Diese würde ich nicht einmal im Traum mit menschlichen Wesen gleichsetzen, und wenn ich sie besiege, habe ich nicht einmal annähernd das Gefühl, ein menschliches, verletzliches Wesen zu töten. Außerdem respawnen diese Mobs ja wieder, im Gegensatz zu den Kolossen. Echte Menschen respawnen nicht, und das ist (hoffentlich) allen Spielern auch klar. Wenn nicht, dann ist in der Erziehung grundlegend was falsch gelaufen.

  19. Bei uns gabs auch nie Mitgefühl wenn man den Kumpel bei Tekken zu Boden geprügelt hatte. Im Gegenteil, es gab gehässige Kommentare und Siegestänze:-D
    Irgendwie sieht man aber hier ganz deutlich was die Gegner und Befürworter für verschiedene Wahrnehmungsebenen haben.

  20. @Laberwurschd
    Also bei Studien des KFN sollte man zuerst immer vorsicht walten lassen. Vieles was bei den Studien rauskommt ist reiner Populismus bzw. das der bereits vorher bestandenen Meinung entsprechend.
    Und ma ehrlich wenn man ab 130 Minuten schon als süchtig gilt, dann ist wohl sogut wie jeder Gamer süchtig weil man in der Regel länger als 2 Stunden und 10 Minuten spielt (zumindest was Hardcore-Gamer betrifft). Eine Sucht ist immer nur dann gegeben wenn man vom Medium abhängig ist. Zum Beispiel wenn man krampfhaft am Rechner sitzt obwohl man nicht weiß was man tun soll, bzw. ein Unwohlsein sich einstellt wenn man mal längere Zeit nicht am PC etc. sitzt.

  21. Ich frage mich wie viele TV süchtige wir in deutschland haben? Zumindest wenn wir das nur anhand der nutzungszeit definieren dann dürfte der fernseher als medium ja wohl wesentlich bedenklicher sein. Vorallem vor dem hintergrund das der fernseher dem nutzer ja nichtmal ermöglicht zu hinterfragen was dort gesendet wird.

    Wenn ich in den nachrichten sehe das dutzende “killerspiele” entsorgt wurden dann muss ich das als wahr nehmen. Ich kann auf nen anderen sender schalten dieser wird aber in der regel das selbe sagen. Gleiche situation im internet: Ich lese die news irgendwo und habe sofort die möglichkeit alternative quellen zu finden, informationen zum thema selbst zu finden um mein wissen zu vertiefen und somit unterschiedliche sichtweisen zu erlangen.

    Von daher finde ich persönlich es nicht wirklich schlimm wenn der PC den TV ersetzt, das kann insgesamt gesehen nur zu einer aufgeklärteren und selbst denkenden gesellschaft helfen.

    “In der Addition nutzen 15-jährige Mädchen elektronische Bildschirmmedien täglich mehr als sechs Stunden (370 Minuten), Jungen kommen auf rund siebeneinhalb Stunden tägliche Bildschirmmedienzeit (457 Minuten).”

    Was ist damit gemeint? Ist da TV drin enthalten? Bezweifle ich… sind damit nur “spiele” gemeint? Das bezweifle ich… allgemein finde ich die zahl nicht erschreckend wenn man bedenkt das der computer für die meisten jugendlichen und viele ältere die herkömmlichen medien ersetzt hat. Früher hat man zeitung gelesen, radio gehört, nachrichten geguckt. Heute hat man alles in einem durch das internet. Ganz davon zu schweigen das man fast gewzungen ist so viel zeit vor der kiste zu verbringen. Schüler bekommen oft genug hausaufgaben wo was gegoogelt werden soll, ich selbst arbeite in einem büro wo ich auch täglich mindestens 5 stunden vor der kiste verbringen. Ist das nun böse? Schlimm? Nein es ist einfach ein wandel im medien verhalten, anstatt das leute 5 stunden auf verschiedene medien verteilt verbringen werden eben 5 stunden mit einem medium verbracht das die anderen ersetzt hat.

  22. @ Densor
    ich finde auch, dass das Internet als Informationsquelle sehr viel besser ist, als jetzt das Fernsehen, da man hier die Möglichkeit hat genauer zu recherchieren und somit auch die Möglichkeiten hat Unwahrheiten aufzudecken. Nicht zuletzt gibt es ja auch die Möglichkeit in Hausarbeiten für Schule und Studium aus Internetquellen zu zitieren.

    Was die Suchtproblematik betrifft… ja es gibt Leute die süchtig sind, doch diese Sucht, wenn man sie so nennen kann, hat ihre Ursache wohl meist in anderen Bereichen, wie z. B. der sozialen Isolation, Ausgrenzung etc. . Bei mir war das damals ja ähnlich :) .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.