Kontroverse Veranstaltung

Selbst das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ hat auf eine Veranstaltung hingewiesen, die sich mit der Wirkung von Gewalt darstellenden Videospielen befasst hat. Unter dem Titel „Killerspiele – Vorhölle zum Amoklauf?“ scheint die Auffassung des Referenten klar zu sein. Sofern einem der Name Hartmut Warkus nicht bekannt vorkommt und man das Fragezeichen übersieht. Warkus hatte bereits bei einer Anhörung im Unterausschuss neue Medien des Bundestages Pfeiffer contra gegeben, so dass er auch beim Vortrag nicht enttäuscht. Er warnt davor Spieler zu stigmatisieren und erklärt, es  gebe „keine ernstzunehmenden Studien, die einen Zusammenhang zwischen Gewalt und Computerspielen nachweisen„. Das Publikum hat offenbar eine andere Veranstaltung erwartet. So beschwerten sich Zuschauer angesichts von „CounterStrike“ – Ausschnitten darüber, dazu „genötigt zu werden, so einen Scheiß anzuschauen„. Auch dem Veranstalter, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, wurde der Vorwurf gemacht „eine Werbeveranstaltung für Killerspiele“ zu machen. Eine für die „Debatte“ über „Killerspiele“ allgemein geltende Beobachtung:

„Auch wenn die Wortbeiträge nicht enden wollten, eine echte Diskussion oder gar Verständnis füreinander war zwischen Spielern und Skeptikern nicht zu erkennen.“

120 Gedanken zu “Kontroverse Veranstaltung

  1. Habe dazu schon einiges gelesen, Buhrufe, Gegröle und Schämhrufe sowie Beleidigungen sollen da permanent gefallen sein, da ich nicht vor Ort war kann ich nicht sagen ob das stimmt aber da mehrere Seiten davon berichten etwa GamePro, galube ich schon das was dran ist. Ich frage mich oft genug wer wirklich gewaltbereit und verroht ist, wir die Spieler oder doch eher die Spielekiller?!

  2. Beschimpfung, Diskriminierung und Ächtung von Videospielern hat nichts mit (verbaler) Gewalt zu tun, sondern ist ein begrüßenswertes Zeichen einer wehrhaften Demokratie^^.

  3. So beschwerten sich Zuschauer angesichts von “CounterStrike” – Ausschnitten darüber, dazu “genötigt zu werden, so einen Scheiß anzuschauen“.
    Und wie wollen die Herren dann bitte entscheiden was gut für uns ist (danke ich kann selber auf mich aufpassen) wenn sie allein schon bei CS- Ausschnitten, das kotzen bekommen. Es gibt weitaus üblere Shooter aus meiner Sicht, z.B. COD4.

    „Auch dem Veranstalter, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, wurde der Vorwurf gemacht “eine Werbeveranstaltung für Killerspiele” zu machen.
    Tja offenbar wussten die Herren auch nicht was für einen Mann sie sich da einladen. Ich begrüße es allerdings dass es so einen Mann gibt, der versucht durch gute Vorträge unser Image und das der Games aufzumöbeln.

  4. Wie ich schon im Link-Thread geschrieben habe, finde ich es mal wieder typisch und sehr aufschlussgebend, dass die Leute, die zu einer Veranstaltung über „Killerspiele“ kommen sich aufregen, wenn jemand ihnen während dieser Veranstaltung mal ein paar Szenen daraus zeigen möchte. Das zeigt meiner Meinung nach, dass diese Leute zu solchen Veranstaltungen gehen, weil sie nur wieder die selben alten Leiern à la Pfeiffer hören wollen und nicht weil sie sich mit dem Thema ernsthaft auseinandersetzen wollen.

  5. Danke Hartmut Warkus, ich finde es sehr gut das dieser mensch an einem solchen ort
    auf ein solches Thema hingewiesen hat. Er ist anscheinend einer der wenigen Leute die sich mal wirklich über die Studien informieren die sie als Beispiel benutzen.
    Ich finde es gut das es solche Leute gibt, auch auserhalb der Gamer.
    Er hat sozosagend mit der Stimme der Gamer gesprochen, er hat diese Leute Informiert
    und jetzt kann keiner mehr sagen man hätte es ihm nicht gesagt!

  6. Da war für den Pöbel da wahrscheinlich eine ganz neue Erfahrung das ein Experte nicht zwangsloäufig gegen Spiele sein muss. Und man hat offensichtlich gesehen was diese friedlibenden Bürger für Manieren haben wenn sie nicht die Propagandaveranstaltung bekommen die sie haben wollen. Frei nach dem Motto „Mein weltbild steht fest. Bitte verwirren sie mich nicht mit Fakten.“

  7. „wurde der Vorwurf gemacht “eine Werbeveranstaltung für Killerspiele” zu machen.“

    Soweit ich weiß, muss man sich, um die richtige Entscheidung in einer Diskussion zu fällen beide Seiten komplett anhören.
    Dieser Vorwurf ist schlichtweg Ignoranz.

  8. @Rey Alp
    >Beschimpfung, Diskriminierung und Ächtung
    >von [*] hat nichts mit (verbaler) Gewalt zu tun…“

    Erstaunlich ist, was passiert, wenn man für [*] statt „Videospielern“ ein anderes Wort einsetzt. Der geneigte Leser möge sich selber Wörter ausdenken, der Effekt wird augenblicklich klar und damit manifestiert sich auch die Gewissheit, wes Geistes Kind jemand ist, der sowas schreibt.

  9. Ja wie schlimm wenn man sich dass angucken muss über das man sich aufregt man kann sich ja so schön über etwas ekeln was man NIE gesehen hat macht SPAß und ergibt sinn.
    PS: wer einen Rechtschreibfehler findet darf ihn behalten.

  10. einfach nur genial:
    solange nicht mit allen mitteln über die spiele hergezogen wird bzw. diffarmierend gegen spieler gesprochen wird bzw. gefakte ausschnitte gezeigt werden bzw. realistisch berichtet wird bzw. sich kritisch mit negativ-quellen auseinandergesetzt wird, ist der vortrag automatisch zu einem „Werbevortrag“=> eine verherrlichung vom diabolischen medium computergame

    -.-
    da sieht man mal wieder, was alkohol, presse und CDU aus menschen machen können

  11. Danke Hartmut Warkus, Leute wie Sie braucht das Land!
    An der Reaktion der Zuschauer sieht man mal wieder, was aus dem Deutschen Volk geworden ist!
    Wie einst zu Adolfs Zeiten glauben die Leute heute auch jedem gequrrlten Scheiss der aus der Unionsecke kommt.
    Und wenn man die Leute mit Beweismaterial konfrontiert, rasten sie aus und drehen fast durch!
    Nicht wir Spieler sind die mit dem niedrigen Intellekt, sondern alle Nichtspieler!

  12. Weil der Süden einfach cooler ist Booomboy =P. Ne Spass beiseite, hab den Link ma an den VDVC weitergegeben meiner Meinung wäre es gut, wenn der Herr ma in paar größeren Städten die Chance hätte seinen Vortrag unter die Leute zu bringen.

  13. „So beschwerten sich Zuschauer angesichts von “CounterStrike” – Ausschnitten darüber, dazu “genötigt zu werden, so einen Scheiß anzuschauen“.“
    .
    Aufklärung wird mit Empörung begegnet.
    .
    Ich habe endlich verstanden, was ein „geschlossenes Weltbild“ ist.
    .
    Ich war wesentlich glücklicher, als ich das noch nicht wusste.

  14. @Mortipher
    Aber ihr seht wieder einmal das ich nicht lüge oder übertreibe wenn ich euch hier schreibe wie es mitunter auf solchen Veranstaltungen leider Gottes zugehen kann, wie gesagt kann, es kommt selbstredent nicht immer zu solchen Szenen aber immerhin oft genug. Wie ich in meinen ersten Post bereits sagte ich war nicht dabei aber ich glaube denen die da waren, zudem wissen wir alle mittlerweile nur zu gut wie mit uns, den Neutralen und den Unterstützern bzw. Befürwortern umgegangen wird.

  15. Wow und jetzt stellt euch mal vor was in der Presse los wäre, wenn es spieler wagen würden sich auf „Anti-Killerspiel“-Veranstaltungen zusammenzufinden und die referenten auszubuhen…

  16. @Booomboy:
    Das Internet vergisst nicht. Manchmal ist es besser, sich erst abzuregen und dann seine Meinung für alle lesbar in’s Netz zu stellen.
    .
    OT:
    Ihr erinnert euch sicherlich noch an den vereitelten „Amoklauf“ der 16jährigen, die mit MesserKatana in ihre Schule marschierte und glücklicherweise kein größeres Unheil anrichten konnte. Tja…
    .
    „Hinweise auf einen Konsum von gewaltverherrlichenden Computerspielen, wie es bei anderen Amoktätern der Fall war, habe der erste Verhandlungstag vor dem Bonner Landgericht nicht ergeben, sagte ein Gerichtssprecher.“
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/132/492488/text/
    .
    So sehr ich es auch begrüße, dass man vom Begriff „Killerspiel“ wegwill, aber mir ist kein einziger „Amokläufer“ bekannt, der Spiele gespielt hat, die gegen §131 verstoßen. Wieder ein Autor, der die fantastische Zusammenfassung hier auf der Seite nicht gelesen hat und einfach schreibt, was er denkt, das schon irgendwie stimmen könnte.

  17. @Booomboy

    Wenn es wirklich deine normale Meinung sein sollte, solltest du vielleicht drüber nachdenken, ob man die eigene „Opferrolle“ derart zelebrieren sollte. Auch wenn du vielleicht hoffst mit Übertreibungen Spielegegnern die Augen öffnen zu können, erreichst du „nur“ noch mehr Unverständnis. Das Problem ist einfach, dass Games in den Augen mancher Personen als so gefährlich angesehen werden, dass sie auch recht radikale Maßnahmen billigen.

  18. Unter „Lesenswerter Blogeintrag“ hatte ich folgendes geschrieben:
    „Hab noch was zu dem Thema:
    Erinnert ihr euch noch an das Mädchen was mit Molotovs und einem Samuraischwert amok laufen wollte?
    Bei der gabs heute den ersten Gerichtstag.
    Interessant ist aber folgendes: “Tanja war ein halbes Jahr vor dem Amoklauf in der geschlossenen Psychiatrie und sie ist stark selbstmordgefährdet gewesen.
    Desweiteren hatte sie Probleme mit ihren Eltern, da diese sehr strenggläubig sind, auch soll sie eine Außenseiterin gewesen sein und ihre Noten waren alle 1er Qualität.”
    So die Infos die es heute bei RTL Aktuell gab.
    Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor?“

    Rey schrieb:
    „Das Problem ist einfach, dass Games in den Augen mancher Personen als so gefährlich angesehen werden, dass sie auch recht radikale Maßnahmen billigen.“
    Und heisst es dann nicht, dass sie dann auch zu dieser rechten Szene gehören, wenn sie sich derer bedienen?
    Ich bin der Meinung, wer sich solcher rechts radikalten Maßnahmen bedient ist nicht besser als die, die diese Maßnahmen erfunden und als erste angewendet haben.
    Wenn jemand Kinderpornofotos sammelt, so ist dieser nicht Pädophiel und darf als Pädophieler beschimpft werden?
    Wieso soll es dann bei Leuten anders sein, die sich rechtsradikaler „Lösungen“ und „Maßnahmen“ bedienen?
    Für mich macht das keinen Unterschied.

  19. @Booomboy

    Abgesehen davon, dass die Verbrennung nicht zum öffentlichen Teil der Veranstaltung gehören sollte, sind Bücherverbrennungen nichts, was den Nazis vorbehalten ist oder war. Da mit „Rechts“ zu kommen, wo sich auch christliche Fundamentalisten (Harry Potter, Metal) und sonst Radikale solcher Mittel bedienen, bedeutet nur, dass man bewusst mit einem Vergleich mit „rechts“ auch noch zusätzlich provozieren will. Diese Leute würde ich auch aus anderen Gründen nicht in die Nähe von Rechts-/Linksradikalen Rücken. Einer, der auch bei dir anschlagen sollte, ist, dass derartige Aussagen kontraproduktiv für „uns“ Gamer sind.

    Und bitte, denke zukünftig noch einmal mehr nach bevor du was schreibst. Wer wirft den Spielekritikern immer vor Gamer dadurch zu diskriditieren, dass sie ohne Not Vergleiche mit Nazis und Pädophilen anstellen? Und was machst du hier? Du redest auf den selben Level wie Herrmann … Und kuck wo der gelandet ist, der ist Politiker bei der CSU, willst du auch so enden???? ; )

  20. Pingback: Warkus spricht über Computerspiele, Gegner empört « Caupanos Welt

  21. @Rey Alp
    Entschuldigung, aber was sind „christliche Fundamentalisten“ denn sonst, wenn nicht Rechtsradikale? Was soll denn hier bitte schön anderes dazu konstruiert werden?
    Schon mal von der christlichen Rechten gehört – beispielsweise in den USA…

  22. Radikal sind sie, aber zwingend rechts? Ok, Religion ist meistens eher konservativ, aber sind die Juden, die 2008 das neue Testatment verbrannt haben auch „rechts“? Ich bin da vielleicht überfragt, aber lassen sich alle Religionen gleichermaßen in ein „Links“/“rechts“-Schema einordnen?

  23. Ich denke es geht weniger um „links oder rechts“ sondern mehr um „Hass und Hetze, sowie Ausgrenzung, Ächtung“ usw usw. Und da ist für viele nunmal der „Nazi“ das Sinnbild des hetzers, Hassers usw…
    Daher kommen dann ganz gerne Nazivergleiche auf, wenngleich vergleichbare negative Dinge auch bei politisch anders orientierten Menschen vorkommen.

    Nazis sind und bleiben für die meisten Deutschen also ein wichtiges Feindbild, dem einige negative Elemente unterstellt werden (und auch stimmen, denn Toleranz usw waren bei Nazis ja nicht sonderlich ausgeprägt).

  24. @Rey Alp
    Ich glaub das ist eben der Unterschied in der Wahrnehmung zwischen Religion und „Sekte“.
    Meine amerikanischen Lehrer redeten andauernd von „Sekten“ – auch beim Katholizismus.
    Und eine beliebige etablierte Religion als Sekte hat so wohl oder übel immer die Eigenschaft bestehendes bewahren zu wollen
    Ist also eher „rechts“
    Weshalb die Unionsparteien auch zur moderaten Rechten gezählt werden – in dieser Situation hier geht es aber nicht nur darum. Siehe „Kölner Aufruf“: dort verbindet sich das mit einer linken (naiven) Friedensbewegung
    Ob eine Religion jetzt „rechts“ oder „links“ ist, darum geht es aus meiner Sicht nur dann, wenn die Relgion noch nicht etabliert ist.
    So eine Situation haben wir in Zentraleuropa jedoch nicht.
    Höchstens mit den Muslimen… Und die habens eben auch schwer
    Ansonsten gehts darum, ob bestehende Werte verteidigt werden sollen oder eben nicht.
    Und was sind denn das für Werte welche hier zumindest aufrecht erhalten werden sollen?
    Das ist doch die entscheidende Frage. Welche Vorstellungen sind es die diese Leute so liebend gern erhalten, unhinterfragt, bewahrt wissen wollen?
    Welchem Denken wird auch in Fiktionen keine Alternative zuerkannt? Noch in persönlichen Gedanken nicht? Das sind die Fragen die ich mir stelle

  25. Ich hatte neulich irgendwo gelesen, dass Videospiele ja ein Sündenbock seien, der sowohl von Rechten als auch Linken genutzt werde. Letztere weil sie in den Spielen einen Störfaktor in ihrem gewaltfreien Ideal sehen und erstere weil… man sich ansonsten reale Ursachen für Probleme annehmen und die Familie als Basis der Gesellschaft in Frage stellen müsste? Als konservativ könnte man in Deutschland beides bezeichnen, da die 68er ja auch Werte mit sich gebracht haben, die sie zu bewahren versuchen.

  26. Gibt es ein Video zu dieser Veranstalltung? Denn im Linkt wird das Video mit Counter Strike so beschrieben:

    „Eine wilde Verfolgungsjagd Vermummter mit heftigem Gebrauch von Schusswaffen fand vor den Augen des Publikums auf einer Leinwand statt. Dazu ertönten Schreie und das Nachladen der Gewehre. Ab und zu leuchtete der Schriftzug „You killed an enemy“ (Du hast einen Feind ermordet) auf.“

    Wenn das wirklich so gezeigt wurde, dann hätte ich mich auch als Gamer darüber beschwert, denn dies ist eine verfälschte Darstellung von Video- und Computerspielen.

  27. Ziemlich faszinierend wie wirkungsvoll doch die jahrelange Gehirnwäsche durch Politik, Presse und „Experten“ ist. Die Menschen die dort „buh“ gerufen haben oder sich genötigt gefühlt haben sich so einen „Scheiß“ anzuschauen nehmen sich doch selbst ihre Meinungsfreiheit, ihre Fähigkeit selbst zu denken, zu entscheiden, zu urteilen. Die haben über die Jahre hinweg wahrscheinlich eine massive Belehrungsresistenz aufgebaut.

  28. So übertrieben wie in manchen Berichten war die Stimmung dort nun auch wieder nicht.
    Des Ausruf „soo scheiss…..“ kam von einem Mitglied des AAW.
    Ansonsten wurde seitens der Nicht Spieler gerne Forschungern von Spitzer und Pfeiffer rezitiert, von den Spieler eben das Gengenteil.
    Fakt war mal wieder, daß Nicht Spiele kaum diskutieren wollten, Spieler aber schon.
    Und es gab auch Leute der älteren Generation die sich CS dann anschauten und mit Spielern redete.
    Das ein ältere Mann „sich diese Szenen“ nicht anschauen konnte, war aus meiner Sicht völlig aktzeptabel, da er den 2. WK selbst erfahren hat.
    Er sieht in den Bildenr eben was ganz anderes.

    Zu CS: Es wurde die 18er Version gezeigt und die Soundeffekte waren dabei an.
    Die spielenden Gamer waren die Polizisten.
    Es wurde ca 5-10 Min gespielt, dann redete der SPD Mann und im Hintergrund auf der Leinwand lief weiter die CS Partie.
    Dauer der Veranstaltung war so ca 3,5 Stunden.

  29. @ Hirti

    Dann hätte der alte Mann zuhause bleiben sollen. Ich geh auch als Vegetarier nicht in einen Metzgereiladen und verlange das man die Auslagen einpackt weil ich das Fleisch nicht sehen will.

  30. @Cyclonos:
    Absolut falsch.
    Der ältere Mann hat für mich mehr Toleranz als die meisten Spiele Gegener, eben WEIL er sich mit dem Thema auseinander setzt und auf diese Veranstaltung geht, um eben zu sehen was dort so los ist und was Gamer an solchen Spielen finden.

    Wir „Gamer“ fordern immer Aktzeptanz und Toleranz, sind aber in vielen Fällen genauso bockig und stur wir die Gegner.

    PS: Und es gleich vorweg zu nehmen, meine „Gamer-Zeit“ ist inzwischen länger als das Alter gut 98% der heutigen Generation.

  31. @ Hirti

    Vielen Dank für die Hintergrundinfos. Zu gerne verstrickt man sich selbst in die Muster die man bei der „Gegnerpartei“ eigentlich ablehnt.

  32. Mir ist sowas unbegreiflich. Wo sind denn die Spielegegner „zivilisiert“ und „anständig“ wenn sie sich nicht mal mit dem Thema auseinandersetzen wollen, geschweige denn bei einer öffentlichen Rede ruhig dasitzen und sich Gegendarstellungen anhören können? Das nenn ich, verzeiht mir bitte, Pack und Gesindel, denn für sowas habe ich keinerlei Verständnis und Toleranz.

  33. Schöne Entwicklung… erst die „erfolgreiche“ Killerspielsammlung und im Anschluss ein Vortrag, der so klingt als sei er eher was für die Kritiker, dies aber garnicht ist… Wenn ich mich richtig erinnere habe ich da sogar auf der Seite vom Aktionsbündnis (war nur mal neugierig, was die über die Sammelaktion schreiben und was sie sonst noch planen) eine Werbung von gelesen… dachte dabei den Titel „Hach das kann ja heiter werden“… aber derweil.
    Letztes oder vorletztes Jahr gab es ja auf irgendeiner Seite eines Magazins/Zeitung einen Bericht zur GamesConfention, da kam dann die Frage auf ob diese Veranstaltung vielleicht das Tor zur Hölle sei. Hab hier dann natürlich auch mit etwas ähnlichem gerechnet… der Titel „Killerspiele – Vorhölle zum Amoklauf?“ klingt aber schon sehr verdächtig.

  34. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Skepsis-im-Bundestag-ueber-Killerspiel-Verbot-172386.html

    „Zum Teil würden sie die Objekte der Begierde selbst im Handel erwerben. „Im Ergebnis funktioniert der Jugendschutz nicht“, gab Pfeiffer zu Protokoll.“

    „Die besondere „Desensibilisierung“ durch brutale Computerspiele im Vergleich etwa zu Hardcore-Pornographie erklärte Pfeiffer damit, dass der Spieler „selber Akteur ist“ und „mit dem Herzen bei der Sache“ sei.“

    „Als Antwort auf die medialen Herausforderungen brachte Pfeiffer eine „Kombination“ des Vorschlags des bayerischen Innenministers Günther Beckstein (CSU) zum deutlichen Aufbohren von Paragraph 131 Strafgesetzbuch (StGB) zu illegalen Gewaltdarstellungen mit einem erweiterten Verbot von „Killerspielen“ und der Initiative von Familienministerin Ursula von der Leyen ins Spiel. Letztere will mit einem von Nordrhein-Westfalen unterstützten „Sofortprogramm“ unter anderem künftig nicht nur „Gewalt verherrlichende“, sondern auch „Gewalt beherrschte“ Spiele mit Mord- und Gemetzelszenen automatisch für Jugendliche verbieten.“

    „Ein Seitenhieb auf die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) fehlte bei den Ausführungen des Kriminologen nicht. Diese sei industrienah, da sie Spieleproduzenten berate, „wie welche Freigabe zu bekommen“ und eine Indizierung zu vermeiden sei.“

    Jugendschutz nicht -> ja wenn die eltern nicht aufpassen dann nicht
    Killergames gleich Hardcore-Pornographie -> sicher doch aber was sagen die BDSMler dazu?
    Beckstein und Vdl -> EXIL … EXIL … EXIL !!! andere Worte fallen mir nicht ein…
    Spieleproduzenten berate -> besser wir lassen die Firmen immer wieder ins Messerlaufen
    bis sie niewieder für den Deutschen ein Spiel übersetzen…

    Ist das Gleiche wie beim Autofahren da steht auch nur auf der Autobahn die Schilder
    „Achtung hier gibt es Geschwindigkeitsbegrenzung!“
    Dann Blitzt es, die Polizei kommt und sagt Zahlen bitte aber wie viel
    sie zu schnell waren sagen wir nicht, dass müssen sie schon selbst wissen…

    Mit Pfeiffer kann man wirklich nicht mehr reden oder?
    Ob sie besser ist?

    Happy Testen auf der Autobahn…

  35. @The_Real_Black
    frau pfeiffer?
    bei der herrscht auch funkstille im forum oder hat sie sich mal wieder gemeldet?
    auf Pfeiffer und „seine“ studien vom „kfn“ pfeife ich schon lange
    btw traue keiner studie die du nicht selber gefälsch hast

  36. Habe davon gehört und finde es extremst kontraproduktiv was da gemacht wird denn nicht nur in Deutschland (wenn auch hier ganz besonders stark)findet eine ausufernde Debatte um Gewalt in Medien (Ganz besonders heftig wird über die Gewalt in Spielen debattiert)statt. Ich frage mich warum die Firmen absichtlich so provozieren müßen, ist es nicht Dummheit den Ast abzusägen auf dem man sitzt?

  37. Hm… zunächst ist es ein Gerücht. Kann jemand mal nett bei Activision anfragen, ob das zutrifft?
    .
    Das wäre schlimm. Ich kann mir schon den Bosbach vorstellen: „Ich kenne da ein Killerspiel, und diesmal sage ich auch, wie es heißt, nämlich CoD:MW2, da kommt man als Spieler nur weiter, wenn man um ihr Leben bettelnde und flehende Zivilisten hinrichtet…“
    .
    In dem Fall bliebe als Rettung unserer argumentativen Position wirklich nur noch die USK / BPjS, die den großen Bannhammer wie bei Manhunt schwingt. Traurig.

  38. Oder aber CoDMW2 wird bei uns nur als Deutsche Cutversion erscheinen dürfen, wo diese MIssion nicht drin ist.
    Bei World At War haben sie das ja auch wegen den Hakenkreuzen gemacht, wieso also nicht auch bei dieser Mission?
    Wobei ich die Opferolle, die mir die Bosheit der Terroristen näher bringen soll, effektiver finde als die Täterrolle.
    Wie hieß es doch bei James Bond „Welcher von beiden wären Sie lieber: der mit dem Gewehr oder der der gleich sterben wird?“

  39. Boa ganz ehrlich, dass ist wieder so ein Ding wo man sich fragt „Braucht man so was/ Muss man sowas wirklich spielen können?“. Natürlich werden im Krieg auch unschuldige Zivilisten brutal ermordet, die Frage ist doch ob ein Spieler sowas nachspielen muss. Meiner Meinung nach nein! und wenn selbst die Amis sich gegen sowas streuben, is schon etwas verkehrt.

    Meiner Meinung nach ist dies kein Gerücht da unten ja ein Kommentar eines Activion Mitarbeiters steht.

  40. @El Konsolero
    Wie ich schon sagte man kann sich echt nur noch fragen was das soll, man könnte meinen die Entwickler hätten nicht mehr alle Tassen im Schrank das sie sowas programmieren wo doch das Image der Spieler und Entwickler nicht nur in Deutschland im Keller ist.

  41. Jo da geb ich dir Recht doktor trask. Frage mich auch wie man auf son scheiß kommen kann. Man muss so eine Mission nicht einbauen um zu zeigen, dass das der Gegner ein echtes A-loch ist da reichen auch Cutscenes oder wie Booomboy meinte die Mission aus der Sicht eines potenziellen Opfers. Die Tatsache, dass man diese Mission überspringen kann macht das ganze auch nicht besser, da es wiedermal ignoriert wird bzw. man lustige Studien vorzeigen kann wieviele diese Mission doch spielen und sich daran aufgeilen. Sowas hat meiner Meinung nach nichts in einem Spiel zu suchen und kann von mir auch in keinster Weise tolleriert werden, wenn man sowas gut findet. Spiele sollten Spass machen und einem fordern, Unschuldige und Unbewaffnete abzuschießen, die um ihr Leben rennen ist keines von beidem. Wem dies doch Spass macht, dem rate ich dringend einen Psychater aufzusuchen den normal ist das dann nicht.

  42. @ Roland

    Es steht noch im Artikel selbst:

    „Activision erklärte das Video gegenüber den Kollegen von VG247 derweil für echt und begründete das Gemetzel an Wehrlosen wie folgt:

    “Die Szene zeigt den Grad der Bosheit und Kaltblütigkeit eines russischen Bösewichts und seiner Einheit. Indem wir dies zeigen, erhöhen wir den Druck auf den Spieler, ihn in den anderen Missionen zu stoppen (…) Der Spieler hat die Möglichkeit, die Szene zu überspringen. Am Anfang des Spiels gibt es hierfür zwei Checkpoints in denen der Spieler darauf hingewiesen wird, dass einer der folgenden Spielabschnitte verstörend wirken kann. Diese Checkpoints sind auch nicht abschaltbar (…) Modern Warfare 2 ist ein Fantasy-Actionspiel, dessen Spielinhalte intensiv, realistisch und an reale Konflikte angelehnt sind – ganz so, wie bei epischen Actionfilmen auch. Es wurde richtiger Weise für Personen ab 18 Jahren freigegeben – für diese Gruppe von Personen ist es gedacht“.“

  43. „Es wurde richtiger Weise für Personen ab 18 Jahren freigegeben – für diese Gruppe von Personen ist es gedacht”

    Wem sagen die das? Uns ist das klar, aber den Verbotsschreiern nicht, und es interessiert sie auch nicht.

  44. Ob Abschaltbar oder nicht spielt hier keine Rolle denn die Bosbachs, Pfeiffers, Grossmans dieser Welt werden sich begeistert auf dieses Spiel stürzen um ihre Thesen zu untermauern, diese Aktion von von Actvision ist für Spiele und Spieler eine ernsthafte Gefahr. Ich bin kein Moralterrorist wie Pfeiffer aber das hier geht zu weit und das sage ich als einer der Leute die in GTA gerne auch mal auf die unschuldigen Passanten geschoßen hatte.

  45. @trask

    Ja wie ich in meinem Kommentar ebenfalls schon schrieb es wird sie nicht interessieren bzw. diese Möglichkeit wird nicht publik gemacht. Ich hab ebenfalls aus Langeweile ma ein paar Leute überfahren oder abgeknallt in GTA, allerdings ist es dort kein Bestandteil des Spiels also man muss es nicht tun um weiterzukommen. Hier allerdings wird man gezwungen es zu tun, sofern man die Mission nicht überspringt. Wie gesagt, Activision tut weder der Branche noch uns Gamern einen Gefallen und sowas muss und möchte ich in Games nicht sehen.

  46. Tja was Activision hier macht ist in etwa so als würde ein zum Tode verurteilter für seine eigene Hinrichtung die Waffe samt Munition bereit stellen. (Ich weiß das es ein geschmackloser Vergleich ist AABEr es zeigt wie ich es sehe).

  47. Und warum nicht?
    Dafür anderes?
    Geschäftsleute einschüchtern und quälen im „Paten“, saubere Auftragsmorde für eine wie auch immer gelagerte Moral in „Hitman“ durchführen?
    Das sind Dinge, damit will ich (auch) nichts zu tun haben.
    Doch in einem ansonsten schön zurecht gelegtem Shooter die andere Seite zu mimen – was kann daran falsch sein? Welches Gefühl?
    Das kann doch fast bloß eine Situation erzeugen welche zum nachdenken anregt?
    Bereits der erste Teil von „Modern Warfare“ hatte für mich diese subversiven Elemente, wobei aus meiner Sicht jeder (Welt-)Kriegsshooter seit „Medal of Honor: Allied Assault“ in seiner Heftigkeit ganz deutlich ein Spiel gegen den Krieg darstellt. Ich ein dafür sein auch nur über eine Spielzeugästhetik wie etwa bei „Sudden Strike“ interpretatorisch für verantwortbar begründet halte. Auch wenn sich das ganze schon arg oft alles eben auch wiederholt hat – ich „Call of Duty 3“ etwa schon für absolut überflüssig hielt.

    Die einprägsamen Momente im ersten „Modern Warfare“ waren aber halt vielleicht auch nicht deutlich genug, weshalb man sich halt zu diesem Schritt entschloss. Irendwie sollte das Genre doch weitergebracht werden, oder?
    Was würdet Ihr denn stattdessen vorschlagen wie man das machen könnte?

    Ich glaube kaum, dass jemand bei Infinity Ward schonmal von Wolfgang Bosbach gehört hat, geschweige denn dass das dort jemanden interessiert. Die Industrie passt ihre Produkte für den deutschen Markt an, so wie sie das auch für andere problematische Märkte tut – ohne dabei Namen anderer Staaten mal zu nennen.
    Mein negativer Eindruck ist leider der, dass sich da nicht viel um die politischen Anliegen der Gamer in Deutschland gekümmert wird, auch nicht falls es tatsächlich mal zu vielen weitergehenden Verboten kommen sollte :-(

    Grundsätzlich erinnert mich eine solche Empörung aber schon an die andere Seite und wie kontraproduktiv „N-Keulen“ auch wahrgenommen werden.
    Da möchte ich abschließend doch, wirklich ohne das provokant zu meinen, fragen: wenn das was Infinity Ward tut so kontraproduktiv ist, wie soll denn das Produkt ausschauen? Oder besser gesagt die Produkte mit denen man auch in einer Öffentlichkeit der Bosbachs und Co. (noch) klar käme?

  48. Hier sieht man, welche Angst die Gamer schon vor Spielekiller-Gemeinde hat: jetzt empören sich schon die Spieler und spielen sich als jene Geschmackspolizei auf, welche sie doch vorher so grundsätzlich ablehnten.
    Was sein muss, das sollte jeder selbst entscheiden und das bitte unabhängig von der jener Jahrzehntelanger Gehirnwäsche, welche moralische Bedenken erzeugen sollte, wenn es um Videospiele geht, nicht aber um Filme oder andere Medien.

  49. Wahrscheinlich werden die Szenen wiedermal als „menschenverachtend“ wahrgenommen (werden), weil der Spieler, die Spielerin, halt (auch) in die Rolle von Täter(Inne?)n hier schlüpft – und das wird neben dem Militär ja immer irgendwie kritisch gesehen. Andere Interpretationen von brennenden Zombies in „Half-Life 2“ angefangen, mal vollends bei Seite gelassen.
    Von GTA Angefangen wird das kritisch gesehen.
    Wobei ich auch gelegentlich von Menschenverachtung spreche, allerdings wenn ich etwa ein negatives Bild von Gamern wahrgenommen sehe. Doch was bedeutet das eigentlich?
    Kann Menschenverachtung nicht (auch) eine Kritik darstellen?
    Für mich ist ja der Begriff unterschiedlich zu dem der Misanthropie, obwohl das zu meinem Erstaunen immer wieder synonym übersetzt wird: ein Misanthrop mag ein „Menschenfeind“ sein, ist für mich aber kein „Menschenverachter“, weil er dann auch sich selbst verachten müsste.

  50. Ändere Menschenverachtend bitte in Pixelverachtend ;)
    Denn es geht um nicht mehr oder weniger als simple Spielfiguren.

    Ein „Bauernopfer“ ist bei Schach ja auch nicht „Bauernverachtend“ sondern eine normale Taktik ;D

  51. Vielleicht sollten wir erstmal abwarten, wie sich besagte „Szene“ in den Spielverlauf einfügt und welche Emotionen sie bei uns Spielern auslöst, oder auslösen soll.

    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die USK etwas mit einer 18er-Freigabe durchwinkt, wo schon Spieler nen „Moralischen“ bekommen. Vielleicht ergibt sich im Kontext ja ein ganz anderes Bild (welches die USK erkannt hat), welches sich uns einfach noch nicht erschließen kann, da wir das Spiel ja noch nicht gespielt haben.

  52. Ich befürchte, diese ganze Diskussion um diese Mission ist von Activision gewollt, so als eine Art PR-Kampagne. Funktioniert ja auch. Das Spiel ist noch nicht raus, aber geredet wird massig darüber. :(

  53. Mag sein das es Virales Marketing ist, wäre ja auch nicht das erste mal. Es mag hier manchen vielleicht so vorkommen als würde ich mich an der Sache hochziehen, das tue ich nicht nur man sollte bedenken das es die Industrie nicht besonders leicht hat zur Zeit da es nicht nur hier die Bluthunde gibt die auf Beute warten, es gibt zu viele Moralterroristen die den Bannhammer liebend gerne auf die Industrie und die Konsumenten herrabsausen lassen würden und da halte ich jede Munition denen man liefern kann für bedenklich. Man sollte nicht nur den Absatzmarkt im Auge haben sondern auch den politschen will man sich selbst nicht ins aus schießen so trauig und ärgerlich es ist. Ich habe auch keine Angst das dieses Spiel vom Markt verschwindet sondern das durch dieses Spiel irgendwann alle vom Markt verschwinden.

  54. Ich finds schon komisch das die USK das Spiel ungeschnitten durchgewunken hat. villeicht steht diese Szene tatsächlich in einem moralischen Kontext aber das Problem wird wohl sein das die übliche journalistische Aufarbeitung solcher Szenen in den einschlägiggen Fernsehmagazinen daraus bestehen wird diesen Kontext wegzulassen oder umzudeuten (Stichwort:“Exekutionen sollen Spiellust anheizen“).

  55. @Cyclonos
    Und das ist es warum ich sage das man sowas nicht ins Spiel einbringen sollte und eine negative Sicht auf Spiele haben nicht nur deutsche Journalisten, Politiker, Pädagogen und Wissenschaftler sondern auch die anderen. Activision und Infinity Ward schießen sich hier selbst ins Bein.

  56. Anhang:
    Was die USK angeht so haben die sich selbst einen Bärendienst erteilt, ich h´ße es zwar wenn die sagen es muß das und das weg dann bekommt ihr diese und jene Freigabe oder das sie gleich ganz sagen geht nicht aber in diesen Fall wäre eine Freigabeverweigerung besser gewesen, mit ihrer aktuellen Entscheidung das Spiel ungekürzt ab 18 durchzuwinken bieten sie eine enorme Angriffsfläche für USK-Basher wie den Pseudokriminologen Herrn Pfeiffer, den Fernsehmeinungsmacher Fromm und der selbsternannten Mutter der Nation Frau von der Leyen (Die ja auch wenig von der USK hält) etc. an und sowas sollte einfach nicht sein.

  57. Nach meiner Auffassung ist eine Freigabeverweigerung NIE gut und nie in Ordnung. Inwiefern diese Szene jetzt überhaupt im Spiel implementiert ist, können wir noch nicht beurteilen und sollten uns daher zuerst mal mit Urteilen über die USK zurückhalten. Bisher waren ihre Entscheidungen immer nachvollziehbar. Warum sollte es hier jetzt anders sein? Ich lehne es auf jeden Fall ab aus vorrauseilendem Gehorsam wegen irgendwelchen Kritikern noch mehr Spiele in Deutschland vom Markt zu nehmen. Da sollten wir entschieden dagegen sein. Man kann auch gegen Zensur sein und trotzdem die Inhalte kritisch betrachten villeicht sogar GERADE dann.

  58. Zum Spiel:
    Ab 18 – entweder kaufen oder nicht ist jedem sein Bier…
    Bis rauskommt was mit der Mission wird *bumm L-Keule am Tisch*
    Wers nicht Spielen will muss es ja nicht…

    Happy Coding.

  59. Ich hab Spiele wie Manhunt,Postal oder SoF verdammt gerne gespielt.
    Und ich entleere auch mehrere Magazine auf einzelne Gegner, je nachdem, wie schwierig es war^^ Ich habe auch in Metal Gear Solid mal den Psychopathischen, mal den Philanthropischen Rambo gegeben.

    Wieso? Weil es möglich ist, nicht weil mir dabei einer abgeht +_+
    Mir gefallen die Möglichkeiten, die sich mit diesem „neuen“ Medium ergeben, mir gefällt der Ansatz von Kojima, also den Spieler über sein Verhalten reflektieren zu lassen (z.B. Gegen Psycho Mantis oder The Sorrow).
    http://www.youtube.com/watch?v=emnVXdvRA6I Psycho Mantis
    http://www.youtube.com/watch?v=40chueG-4II&feature=related The sorrow
    -Auch wenn ich generell dagegen bin, Spiele zu Moralisieren, ist es dennoch interessant.

    Aber wahrscheinlich hat „El Konsolero“ recht und ich sollte zu einem Seelenklempner, immerhin höre ich auch Metall und trage (OH GOTT OH NEIN) meistens schwarz^^
    Mal im ernst, so mancher Beitrag hier ist doch genauso verklemmt und engstirnig, wie von den Lieblingsfeinden Pfeiffer und AAW…
    In dem Sinne stimme ich also Mansu zu, wie kommt man bloß dazu, sich als „Geschmackspolizei“ aufzuspielen?
    Moralität bildet sich mit der Zeit, wird natürlich auch von der Gemeinschaft in der man lebt bestimmt. (Ich unterlasse es jetzt auf die natürlichen „Missverständnisse“ die sich in diesem zusammenhang ergeben hinzuweisen^^)
    -Trotzdem will ich nicht in einem Staat leben müssen, wo in einer nächtlichen Versammlung beschlossen wird, was Recht und Unrecht ist.
    Es wird doch wohl möglich sein, einen mündigen Bürger selbst entscheiden zu lassen, welche Medien er konsumiert?!

  60. Ich find das ja schon interessant, Serien wie „Dexter“ werden hochgelobt, Filme in denen das Gräuel des Krieges schonungslos gezeigt wird kriegen fast schon das Prädikat „Pädagogisch wertvoll“ ab er wenn eine Firma wie Activision, die es nun wirklich mehrmals bewiesen hat grandiose Atmosphäre in Spielen erzeugen zu können und Gefühle beim Spieler zu wecken die hängen bleiben eine solche Szene einbaut dann hört die große Toleranz bei uns Gamern plötzlich auf weil es vielleicht ein paar Moralapostel verwerflich finden ??

    Sind wir schon soweit das wir von alleine auf die Knie fallen und um Zensur betteln damit wir keine auf den Deckel kriegen ? Gilt der Grundsatz man darf in der Kunst alles zeigen, aber man muss sich nicht alles anschaun denn jetzt für dieses Spiel nicht mehr ? Man sollte mal die Kirche im Dorf lassen und den oftmals zitierten Kontext abwarten, und wie ich Activision kenne müssen wir uns da keine Sorgen machen das jedem beim Spielen dieser Szene sehr klar sein wird was für eine unglaublich abscheuliche tat er da gerade begeht und das wird sicher Gefühle im Spieler wecken, und vielleicht auch nachdenklich machen. Und wenn ich mich recht erinnere ist es das was Kunst schaffen soll.

  61. na die jetzt hoch gelobten Regisseur wie Sam Raimi,peter jackson,
    war ja auch mit ihren frühen werken bei der bpjm sehr beliebt und jetzt kommen die ganzen heulcher aus der politik und des deutsch showbiz „ach sind das ja top Regisseure“
    ganz zu schweigen von FSK was sie heutzuge ne 12 bzw. ne 16er freigabe geben so vor 10-20 jahren anders aus
    beispiele
    James Bond Casino Royale (2006) trotz folterszene und mehr gewalt als in Reservoir Dogs – Wilde Hunde kriegt nur ne 12er freigabe bzw. Inglourious Basterds ne 16er bewertung und
    das Prädikat “Pädagogisch wertvoll”

  62. @Masu,
    nun ich denke nicht das wir Gamer uns nun auf Seiten der Spielekiller stellen, nur weil wir diese eine Mission ablehnen.
    Ich bin jemand der gerne Egoshooter spielt, der gerne mal was macht was man sonst in der Realität nicht machen würde.
    Dennoch aber halte ich sinnloses niedermetzeln unbewaffneter Spielfiguren für total sinnlos und geschmacklos, weil es dann einem Amoklauf sehr nahe kommt.
    Und ich kann dir versichern, dass die Spielekiller genauso argumentieren werden „hier wird ein Amoklauf realitätsgetreu nachgestellt“.
    Bei Filmen wie Hitman oder Shoot´em Up ist es den Spielekillern egal was da passiert, warum auch immer.
    Aber bei Videospielen denken diese alten verbrauchten Brennstäbe doch immer noch das Videospiele Kinderkram sind.
    Und so lange wir solche perversen A-Löcher in der Politik und in den Medien haben sollten die Entwickler bitte sowas lassen.
    Ich glaube jetzt schon sehr stark daran das ein Verbot kommen wird, aber durch diese Aktion von Activision bin ich mir nun ziehmlich sicher das ein solches Verbot kommen wird.
    Spätestens nach dem nächsten (versuchten)Amoklauf wird dies der Fall sein und die FDP wird den Teufel tun und sich dagegen stellen.
    Im Gegenteil!
    Wenn der Westerwelle diese Mission sieht ist der doch auch davon überzeugt das solche Spiele vom Militär für Kinder produziert werden.

  63. Kaum einer weiß, dass Medal of Honor ursprünglich mal ein Spiel von Steven Spielberg war.
    bzw. Spielberg besaß damals das Spielestudio DreamWorks Interactive, mit dem er unter anderem das erste Medal of Honor entwickelte.
    hätte bei jedem spiel draufgestanden „Steven Spielberg prästiert Medal of Honor“ ich glaub die spielereihe wäre mit ab 16 durch gewunken ohne irgedwas zu schneiden bis auf die „hackenkreuze“
    bei einen land wie deutschland kann man sich das gut vorstellen in dem nur die doppelmorall die pseudo toleranz und die heulcherei zählt

  64. Boomboy, wenn du es sinnlos und GESCHMACKLOS findest, dann spiel es halt einfach nicht oder überspringe die Stelle, lasse aber jedem anderen die Entscheidung selbst fällen ;)

  65. @Koba
    Haha sehr witzig. Ich trage auch meistens schwarz und was hat Metal damit zu tun? Ich schrieb wem es Spass macht? Nur weil man diese Mission spielt heißt es noch lange nicht dass man dabei Spass oder Freude empfindet. Während des Spielens kann sich da Empörheit oder Angewiedertheit entwickelt.
    „Mal im ernst, so mancher Beitrag hier ist doch genauso verklemmt und engstirnig, wie von den Lieblingsfeinden Pfeiffer und AAW…“
    Öhm joa wenn du das so siehst, dann hast du dich entweder nicht genug mit Pfeiffer und dem AAW außeinander gesetzt oder bist nicht objektiv.

    @maSu
    Ich glaube nicht dass dir hier jemand vorsagen will was du zu tun und zu lassen hast. Meiner Meinung hat diese Mission allerdings keine Daseinsberechtigung, heißt aber nicht bitte schneidet sie raus sondern bitte programmiert von vornherein sowas nicht. Jetzt ist sie nun ma im Spiel kann man nicht mehr ändern. Das ist meine Meinung dazu. Allerdings scheint diese eben nicht von allen geteilt zu werden (wie man auch an den Kommentaren auf Gamestar sieht), ist für mich auch in Ordnung. Obwohl ich gerade zu Gamestar sagen muss, dass ich stark an der Intelligenz einiger Kommentarschreiber zweifle aber gut dass ist ein anderes Thema.

  66. @Konsolero: Sätze wie „Braucht man sowas?“ oder „Muss man sowas wirklich spielen können?“ hört man ja eigentlich eher von den „Killerspielegegnern“. Für dich hat die Mission keine Daseinsberechtigung, das gleiche denken Beckstein & Co über Counter-Strike & Co – kleine Parallelen kann ich hier also schon irgendwie erkennen.

    Jeder hat so seine Grenzen, was er moralisch für vertretbar hält. Ich finde es auch völlig in Ordnung, wenn jemand schreibt, dass er solch eine Mission ablehnt weil ihm das zB zu weit geht. Nicht in Ordnung finde ich es jedoch, wenn du darum bittest, sowas im vornherein nicht zu programmieren (kann man auch als eine abgeschwächte Form der Forderung nach einem Herstellungsverbot interpretieren) weil es DIR zu weit geht, denn damit forderst du deine moralischen Maßstäbe auch für andere ein.

  67. Ich persönlich habe ja nichts gegen solche Inhalte aber wenn man sich die Gewaltdebatte anguckt die ja nicht nur in Deutschland heftig geführt wird und man überlegt wer den am Ende stets am längeren Hebel sitzt sind derlei Inhalte nicht gut und Kontraproduktiv. Ich bin der Meinung wenn man derart viele Feinde aus Religion, Politik, Medien, Pädagogik, Wissenschaft und Medien hat sollte man es tunlichst vermeiden denen auch noch Argumente in Form vn Software zu liefern was letztlich zur durchsetzung absurder Forderungen genutzt werden kann, ich meine wer geht schon freiwillig zum Henker?

  68. Also, mit dem dort dargestellten an sich habe ich kein Problem, es soll halt die Grausamkeit des Gegners zeigen, aber ich finde, dass es mehr Wirkung hätte, wenn man nicht selber die Unschuldigen erschießen würde, sondern als hilfloser dritter der die Tat nicht verhindern kann, es sich ansieht. Am Anfang von Half-Life 2 wurde etwas ähnliches gemacht, wo du noch keine Waffe hast und sich die Einwohner des Gebäudes praktisch für dich opfern, damit du entkommen kannst.

  69. @ElKonsolero
    Da Patrick mir schon zuvor gekommen ist, nur noch folgendes^^
    Der Amokläufer von Ansbach, „Georg R. […]trage immer einen schwarzen Mantel, auch beim Amoklauf. Seine Lieblingsmusik sei Heavy Metal.“
    http://talk.excite.de/nachrichten/5832/Amoklauf-Tater-war-in-psychotherapeutischer-Behandlung
    der von Kauhajoki in Finnland ebenfalls…
    Ich bin jetzt schlichtweg zu faul, dir die Recherche gänzlich abzunehmen, es sollte aber deutlich geworden sein, worauf ich anspielte +_+ [HÖHÖ vielleicht hast du dich ja nicht ausführlich genug mit dem Thema ausseinandergesetzt].
    Zur Objektivität:
    Diese ist eine Illusion, man kann sich ihr annähern, aber erreichen kann man sie nie.
    -Das ist das auch gar nicht versucht habe, lässt sich schon an meinem Stil verifizieren.

    Medien spiegeln die Gesellschaft, mal verzerrt, mal klar. Sie provozieren damit natürlich auch, lösen Debatten und Diskurse aus.
    Mit Verboten oder der Bitte bestimmte Dinge nicht entwickeln zu lassen, erreicht man doch nichts. Entwickelt wird es früher oder später sowieso und durch das Internet kann es sich auch jeder aneignen. Wieso wird so etwas „schreckliches“ überhaupt entwickelt? -Es muss doch wohl eine Nachfrage nach der Darstellung von Gewalt existieren, sonst wären Filme wie Saw etc. nicht so populär…
    -Woaruf mein Geschwätz hinausläuft?
    MEDIENKOMPETENZ

  70. Für mich hat so eine Mission wie in MW2 desshalb keine Darseinsberechtigung, so lange wir solche Leute wie Beckstein und Bild als „Moralapostel“ in der Öffentlichkeit haben.
    Normalerweise wäre es mir persönlich egal ob es so eine Mission gibt, auch wenn ich sowas moralisch nicht gut halte.
    Aber sowas ist Kanonenfutter für die Spielekiller hier in Deutschland und spielt diesen Leuten doch wieder gute Argumente und Beweise in die Hand.
    Ich höre jetzt schon den Fromm „das Spiel wird nicht nur vom Militär, sondern auch noch von Al Quaida entwickelt“ oder den Bosbach „ich kenne da ein Spiel, wo Kinder mit Sturmgewehren einen Flughafen stürmen und andere Kinder und alte harmlose Damen mit Kinderwagen zerfetzen“.

    @Koba und all zum Thema Medienkompetenz,
    euch ist heute sicherlich schon die News über die Augen und Ohren gelaufen, dass ein „verdächtiger“ Hooligan vor dem BGH gewissermaßen verloren hat.
    Er hatte gegen die Gültigkeit eines bundesweitem Stadionverbots geklagt, weil man ihm verdächtigt ein Hooligang bzw. ein Gewaltauslöser zu sein.
    Das BGH hat dem Verbot aber eine Gültigkeit zugesprochen, nun habe ich vorhin gegen 13:30 Uhr auf NTV so eine Sondersendung dazu gesehen, wo sogar schon Jugendlichen vorgeworfen wurde „die Jugendlichen nehmen ein solches Fußballspiel als Anlass um ihre Gewaltexzesse auszuleben“.
    Man man man, nun sind Jugendliche also nur noch gewaltgetriebene Vollidioten die die Konfrontation mit Absicht suchen, tolle Medien.
    Ich kann nur sagen, so lange wir solche A-Löcher in den Medienaufsichtsräten haben, so lange werden wir hier immer wieder Stress kriegen.

  71. @Boomboy
    Der „verdächtige“ gehörte aber nachweislich zu einer Gruppe bekannter Hooligans die an besagtem tag in eine Schlägerei verwickelt waren, nur konnte ihm die direkte Beteiligung nicht nachgewiesen werden. Und es hat auch keinerlei Strafrechtliche Konsequenzen, nur bestätigte der BGH dass das Stadionverbot vom Hausrecht (Privatrecht!) abgedeckt ist.

  72. Ich glaube Booomboy wollte eher auf die bewusste Medienmanipulation hinweißen, dass Jugendliche eigentlich nur zum Fussball gehen um sich anschließend Prügeln zu können ums ma salopp zu sagen. Das Ganze ist wieder ma verallgemeinert und an den Haaren herbeigezogen.

  73. @El Konsolero,
    genau darauf wollte ich hinaus!

    Ach noch eine Lüge ist mir aufgefallen, aber bei einem ganz anderen Thema.
    Auf RTLPunkt12 haben sie einen Beitrag über teure Lippenstifte gezeigt.
    Einer kostet mal 10€ der andere schon 20€ usw.
    Dann haben sie einen Test gemacht, indem sie selbst Lippenstifte produziert haben.
    Im Internet gibt es eine Gussform für ca 4€ und den Chemiekram bekommt man in der Apotheke für knappe 1,50 – 2,00€.
    Bis jetzt alles gut, bis auf das Fazit am Ende, wo sie behaupteten „ein selbstgemachter Lippenstift kostet nur knapp 1-2 Euro“.
    Hmm wo sind die 4 Euro für die Gussform geblieben?
    Meiner Berechnung nach beträgt der Preis insgesamt zwischen 6-7 Euro, hinzu kommt noch, dass man für die Farbe des Lippenstiftes noch Makeupreste benötigt die ebenfalls Geld gekostet haben.
    So versucht man also schon Frauen zu manipulieren, indem man sie von den Produkten namhafter Hersteller weg lockt, indem man ihnen falsche Preise für die selbstgemachten Artikel erzählt.

  74. @Boomboy
    Natürlich liefert so ein Spiel „Munition“, na und?
    Ist das dann ein Grund irgendwas nicht produzieren zu lassen?
    Wie ich bereits sagte, es ist gut, wenn Debatten stattfinden.
    -Das ist vielleicht ein etwas bösartiger Vergleich, aber „der älteren Generation“ (wenn ich das mal eben verallgemeinern darf :-) ) erklären zu wollen, was die faszination eines Videospieles ausmacht, ist in etwas so einfach, wie einem Blinden, der obendrein noch taub ist, nen Film zeigen zu wollen.- [Ein besseres Bild fällt mir nicht ein]
    Trotzdem muss man diesen Diskurs führen, dass Videospiel ist halt „neu“ und Auswirkungen auf die Psyche sind bisher auch noch nicht ausgeschlossen.
    -Die Frage, inwieweit Spiele süchtig machen können, etc.
    All das sind Themen, die aufgegriffen werden sollten und müssen.
    Schade ist natürlich, wenn Menschen die polemisch sind, auch noch Unterstützung bei der Presse finden und man selbst völlig hilflos vor dieser Medienfront steht….
    In dem Sinne setze ich einfach auf Zeit und die Früchte der Arbeit von Piratenpartei, VDVC, Leuten wie z.B Hartmut Warkus und Blogs wie diesem.

  75. @Koba,
    dann hast du immer noch nicht verstanden was mich persönlich an dieser Mission von MW2 stört!
    Daher noch einmal: sowas wie diese „Mission“ begünstigt keine Debatte, sondern die festig lediglich die Spielekiller in ihren Argumenten und vorallem die Forderung nach einem „Killerspielverbot“.
    Und wie du selbst sagtest, die Leute die am meisten polemisch sind bekommen die größte Aufmerksamheit der Medien und die Medien geben die Lügen dieser polemischen Leute weiter an die Bürger.
    Und wer die Bürger für sich gewinnt hat die Debatte gewonnen, egal ob die Debatte nur aus Lügen bestand oder nicht.
    Gutes Beispiel sind doch die Reaktionen der Besucher auf der Veranstaltung dieses Herrn Warkus.
    Sowas wie diese „Mission“ ist wie der Strom für den elektrischen Stuhl, jetzt braucht es nur noch jemanden der den Heben umlegt.
    Ich bin nicht dafür sowas nicht programmieren zu dürfen, aber der Zeitpunkt dafür ist so dermaßen schlecht gewählt, dass wir Deutschen und Schweizer wohl mit unserer Freiheit auf Zocken dafür bezahlen dürfen.

  76. Hier auf der Seite ist doch die Stellungnahme ZDF-Richters zu den Videos vom admin auch abrufbar: wenn man sich das zum Beispiel ansieht, durchliest was etwa zu einem „Hitman“-Spiel dort steht, da werden zum Beispiel Interpretationen doch bereits ziemlich frei vorgenommen. Ich denke es wird dabei schon einfach gesehen was (jeweilig alles) gesehen werden will. Und wenn so Szenen erkannt werden wollen wie von Bosbach bei Plasberg beschrieben, dann ist das eben (auch) so.

  77. Daher noch einmal:
    Man kann z.B. bereits auf Leute urinieren, sie mit scheren zerstückeln, anzünden, katzen als schaldämpfer verwenden (Postal), mit glasscherben leute aufschlitzen, sie mit plastiktüten ersticken (manhunt) oder ihnen sämtliche gliedmaßen abtrennen (SoF)
    (natürlich nicht in Deutschland :-) )
    -Ich will solche Spiele haben!
    Ich halte ABSOLUT nichts davon, so etwas herunter zu spielen…jedes noch so dämliches Kiddie kann sich soetwas aus dem Internet besorgen.
    -Nur weil Bosbach&Co nicht clever genug sind, soetwas explizit zu äußern..und irgendwelche Merkwürdigen Behauptungen (die in der breiten Öffentlichkeit anscheinend so oder so akzeptiert werden)aufstellen, heißt das nicht, dass man soetwas „verschweigen“ sollte.
    Deswegen verstehe ich einfach nicht, wie man sich über einen „Zeitpunkt“ so aufregen kann. -Der Diskurs muss so oder so geführt werden,je mehr Transparenz, desto besser und die „öffentliche“ Meinung wird sich auch nicht in zwei oder 5 Jahren ändern (und bestimmt nicht zu unseren Gunsten, wenn irgendjemand solche Themen anspricht und sie vorher nicht von uns zur Sprache gebracht werden…HÖ Internet Sperren sind ne gute Idee, Nationales Internet mit chinesenmauer^^) +_+.

  78. @Booomboy
    Vielleicht sollte man es sich anders herum fragen: was würde eine Debatte begünstigen? Welche Spiele mit welchen Inhalten würden nicht beanstandet werden, und will man diese stattdessen haben?

  79. @Pyri
    @Booombay
    Debatten sind wichtig, leider brauchen wir diese auch um klarzustellen, dass Spielekiller im Unrecht sind oder gar übertreiben – auch wenn diese unwissend,unbegründet, voreingenommen und in der Überzahl sind, glaube ich, dass wir ohne diese nur Verluste eintreiben. Es fehlt eine richtige Debatte und 95% der bisherigen bestanden entweder aus Leuten die sich wichtig machen wollten, irgendwas mit ihrem Ruf finanzieren wollten oder aus einer bestimmten Lobby stammten. Ihr habt ja beide recht, aber die andere Frage ist lieber, wie kann man eine nicht-einseitige- Debatte neutral zu den Menschen bringen ohne dass diese verfälscht wird…

  80. @D-Stroy
    Sicher fördern wir die Debatte nicht dadurch das wir uns jetzt schon als Spieler die Selbstzensur von Spielen wünschen ohne die Szene im Kontext selbst gespielt zu haben, denn ich denke nicht das irgendjemand hier schon sagen kann wie das ganze im Spiel rüber kommt. Und wie verfälschend Videos wirken (ob absichtlich oder unabsichtlich) können muss ich hier wohl keinem sagen.

  81. @D-Stroy
    Ich glaub das ist halt die Gretchenfrage dabei.
    Mein Vorschlag wäre an das Gewissen zu appelieren, und zwar eben nicht über moralische Empörung wie es sozusagen „die andere Seite“ tut, sondern indem man neue Sichtweisen eröffnet: meine, wir sind doch alle Menschen. Und jeder an ein eigenes Empfinden und einen eigenen Geschmack was unterschiedliches betrifft. Es müsste halt nicht nur der (mögliche) Unsinn von Gewaltdarstellungen transportiert werden, sondern auch deren möglicher Sinn auf etwas aufmerksam zu machen – die eigene Stellung in der Welt, des jeweiligen Körpers, zu hinterfragen. Viele Spiele konsturieren, wie Splatter- oder Kriegsfilme auch, Extremsituationen diesbezüglich, und diese Situationen müssten eben verdeutlicht werden. Und dazu ein etwaiger Sinn sich dem nicht zu entziehen, sondern damit auseinander zu setzen. Negative Interpretationen dabei als das entlarvt was sie eben sind, bloße Interpretationen von Geschehnissen – Meinungen wozu es eben auch noch ganz andere gibt beziehungsweise geben kann.

    Das was ja doch geschieht ist die Gamer als schlechte Menschen zu portraitieren, und diese Darstellung müsste halt torpediert werden. Voraussetzung dafür ist naturgemäß, dass man überhaupt zu Wort kommt – sich überhaupt in die Diskussion einbringen kann
    Da hab ich zugegeben meine Zweifel

  82. @DerMarc42
    Eben kurz deren Broschüre zur Stiftung durchgelesen. Einige ihrer Ziele sind durchaus unterstützenswert z.B. Fortbildungsseminare für Lehrer zur Gewaltprävention oder die Finanzierung von Schulpsychologen. Allerdings steht in der Brochüre ma wieder dermaßen viel Mist dass man die auch gleich in die Tonne kloppen kann, z.B. das Märchen vom der Treffsicherheit dank übens mittels FPS.

  83. @El Konsolero
    Das sage ich ja auch, aber diese Menschen konzentrieren sich ja nur auf die Spiele >.<
    Der ganze Rest steht ja nur auf dem Papier, zumindest habe ich sie noch keine Petitionen für bessere Lehrer oder Schulpsychologen aufsetzen sehen.

  84. Und sowas wie diese „Mission“ ist für diese AAW-Leute ein gefundenes Fressen, daher falscher Zeitpunkt für sowas.
    Und wie DerMarc42 schon sagte:“Der ganze Rest steht ja nur auf dem Papier, zumindest habe ich sie noch keine Petitionen für bessere Lehrer oder Schulpsychologen aufsetzen sehen.“
    Bei der Vernichtung des Rechts auf freies Gaming aller Genres sind sich AAW,Medien und Politiker einig, aber alles andere wie bessere Ausbildung der Lehrer wird am Ende keiner mehr von diesen Leuten drauf eingehen.

  85. Und deswegen sollte man lieber Killerschach und Videos wie z.B. dieses http://www.youtube.com/watch?v=Mn7HtnBpjOw fördern, weil sie ja, im Gegensatz zu den in den Medien gezeigten berichten soviel sachlicher sind?
    Man beschwert sich zu recht, dass der geführte Diskurs unsachlich ist, trägt aber „selber“ dazu bei? Das kann nicht sein, man steht „selbst“ in der Verantwortung, deutlich zu machen, dass es derlei Spiele gibt, Verbote allerdings der falsche Weg sind.
    ->Medienkompetenz^^

  86. @ Koba
    und was soll deiner Meinung nach geschehen? Wir haben demonstriert und auch selber zig Leute versucht aufzuklären, aber gegen die Medien kommste alleine nicht an. Der breiten Masse kannste ohne Medien nicht klarmachen, dass nur scheiße berichtet wird. Hast doch selbst gesehn, erst die 2. Demo wurde in den Fernsehnachrichten erwähnt und die Berichte fielen alle sehr knapp aus und was bekam man für Reaktionen? „Muss man für sowas demonstrieren?“ oder „Früher hat man wenigstens noch für was sinnvolles demonstriert“. Du schaffst es nicht alleine das Meinungsbild der Bevölkerung zu ändern. Auch nicht wenn jeder Gamer 2 Leute bequatschd, weil kurz darauf auf irgend nem Scheißsender wieder irgendein Scheiß“experte“ denen erzählt wieso solche Spiele unbedingt verboten werden müssen. und sag nun bitte nicht man solle vernünftige Videos auf Youtube hochladen, 1. die gibts schon und 2. die breite Masse die dort diese Videos sieht sind sowieso die, die auf unserer Seite sind. Also wenn du vernünftige Vorschläge hast her damit, anstatt nur über „Killerschach“ etc. zu meckern.

    P.S. Streich das Wort Medienkompetenz, für mich das Unwort des Jahres, den diejenigen die das predigen sind die, die in der ersten Reihe stehn und nach Verboten schreien.

  87. Ich halte die „Eltern-LAN“ für einen guten Ansatz.
    Der Diskurs unterteilt sich für mich in Mindestens 3 Ebenen:

    1) Aufklärung, versachlichung des Diskurses (z.B. Nein, Counter Strike ist nicht vom US Militär :-) )

    2) „Problemfelder“ benennen. (wie z.B. Die Sucht nach Computerspielen, die Anerkennung bei Krankenkassen, evektiver Jugendschutz, bzw. die Möglichkeiten, den Umgang mit Medien zu verbessern (auch durch Schulen?))

    3) Die „Problemlösung“, in Zusammenarbeit mit allen Parteien.

    Wie du siehst, ist das ganze ein Konzept, das auf Jahre hinausläuft. -Anders ist es meiner Meinung nach auch gar nicht Möglich.
    Aufklärung als solche ist ein Prozess, soetwas dauert nunmal, ich erspare mir jetzt die Historischen Belege für diese These.
    Nein, alleine schafft man sowas nicht.
    -Deswegen soll ja auch „jeder“ tätig werden, bei seinen Verwandten z.B.
    (Diese tragen das dann weiter etc. etc.).

    Zu den Youtube Videos:
    Natürlich ist es eher etwas, dass sich sowieso die Netzaffine Generation ansieht, man Videos wie „Der Grund“ und dieses sind verdammt witzig -für „uns“.
    Das Problem, dass ich sehe ist, das man so leicht dazu neigt, die „falschen“ Argumente zu nutzen. (Ich führ das nicht weiter aus, hoffe es wird klar worauf ich hinauswill)
    Man gewinnt diesen Diskurs nicht durch Unsachlichkeit, man muss mit „offenen“ Karten Spielen. Durch Youtube, wurde uns ein Instrument geschaffen, dass für die Aufklärung Ideal geeignet ist. -Man kann bereits entsprechende Videos vorführen, dass begrüße ich und streite es auch gar nicht ab.

    Zu Killerschach:
    Ideal, um Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
    Weniger geeignet, um es mit Spielen ála Manhunt vergleichen zu wollen^^
    (Die Intention, die beide Teilen, ist bei diesen Spielen zu gewinnen, den anderen zu besiegen (also Menschenlichen Gegner oder KI), der fügen sich dann andere an wie z.B. Spaß, Teamspiel etc.)

    Zu Medienkompetenz:
    Ich bitte dich, jetzt soll ich nicht nur auf Spiele verzichten, sondern auch noch auf Worte? Bei einem Dysphemismus wie dem Wort „Killerspiel“ ist das ja verständlich, aber Medienkompetenz? Ist dir klar was das Wort bedeutet? Ist dir klar was damit Verbunden sein sollte?

    Eltern-LAN
    http://www1.bpb.de/veranstaltungen/5OSRWT,0,ElternLAN_Eine_LANParty_nur_f%FCr_Eltern.html

    Medienkompetenz:
    www uni-bielefeld de/paedagogik/agn/ag9/Texte/MKompetenz1.htm

  88. Ich glaube er meinte, dass Medienkompetentz deshalb ein Unwort ist, weil die jenigen die das doch eigentlichen vorbildlich uns vormachen sollten dieses Wort total in den Dreck gezogen haben.
    Wir ich eine Sendung im TV sehe dann erwarte ich, dass dort wahrheitsgetreu/gemäß berichtet wird, aber seiddem die ÖR mit Hilfe von Politikern und abgelosten Pädagogen nur Lügenberichte,Hetzkampagnen und Pädophielenvergleiche über unser Hobby und uns gebracht haben und selbst der Rundfunkrat sich einen Scheiss über den Pressekodex schert, seiddem ist Medienkompetenz bei uns in Deutschland ein Fremdwort bzw. Unwort geworden.

  89. Ich weiß was die ElternLAN ist und auch was Medienkompetenz heißen soll. Wenn allerdings Politiker und „Experten“ von Medienkompetenz reden meinen sie, dass man Kinder klar machen soll wie „böse“ diese Spiele doch sind. Solange nicht klar is ob Gamer und Spielekiller von der selben Medienkompetenz reden würde ich eher sparsam mit dem Wort umgehen. Und bitte hör auf dich an meinen Post aufzuhängen, ich habe nicht gesagt dass du auf Spiele verzichten sollst.
    Deine Ideen sind schön und gut aber nix neues. Punkt 1 und 2 werden bereits umgesetzt bei Punkt 3 sry muss ich einfach lachen. Mit allen Parteien zusammenarbeiten? Solange einige in den Parteien immernoch ihre sturen und dummen Ansichten haben ist daran kaum zu denken.

  90. Es ändert absolut nichts an der Fähigkeit an sich. +_+
    Und das Wort in diesem Zusammenhang auf einer sachlichen Ebene absolut korrekt und angebracht. Es ist in dem Kontext auch schwerlich falsch zu verstehen, oder nicht?
    Ich jedenfalls kann diesen Begriff einordnen, was ich unter ihm verstehe, habe ich durch den Link deutlich gemacht. Es ist ein Wort das in diesem Diskurs gebraucht wird und wenn die Bedeutung dieses Begriffes enemfalls erläutert werden muss, dann ist es eben so.
    Ich weigere mich, rücksicht auf jemanden zu nehmen, bei dem es „negative Assoziationen“ hervorruft +_+

  91. Und hier noch mal ein neues gutes Beispiel dafür, wie Politiker/die Regierung die Medien ausnutzt.
    Seid Montag verläuft die Impfung gegen die Schweinegrippe sehr sehr schleppend und nur ein kleiner Bruchteil der Bevölkerung will sich impfen lassen.
    Und was ist heute in den Medien los?
    Ein Junge (5) und eine angeblich kerngesunde Frau sollen gestern oder gar heute an der Schweinegrippe gestorben sein.
    Mal ehrlich!
    Wer glaubt diesen Scheiß?

  92. El Konsolero :
    „Meiner Meinung hat diese Mission allerdings keine Daseinsberechtigung“
    Dazu bitte die 310 Posts von schnittberichte.com zu Rapelay lesen…
    http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=1367
    in 320 Posts wird hier gezeigt wie aus einem Gamer ein Spielekiller wird!
    Kaum ist etwas über eine bestimmte eingebildete Grenze die jeder sich selbt setzt werden Verbote gefordert! Bzw die Daseinsberechtigung abgestritten! Wir sollten alles Akzeptieren was bei der Herstellung keinen Menschen oder Tier geschadet hat!

    @Koba: 1 2 3
    1 im versuch.
    2 kommt danach…
    3 “Problemlösung”
    da müsste ein Problem bestehen…
    Problem ist, dass die anderen ein Problem haben, denn viele von uns könnten alles Virtuelle akzeptieren auch wenn sie es nicht mögen bzw spielen würden!
    Und da sollten wie mal den hebel ansetzten! Wir müssen unseren Gegnern beibringen, dass wir ihre Zustimmung nicht wollen und auch nicht brauchen! Wir wollen Respekt und Akzeptanz dass sie sagen „ok wir finden dass was ihr tut nicht toll, aber wir lassen euch in ruhe, denn auch ihr lasst uns in Ruhe!“
    Und genau dass vermisse ich!

    Happy Coding.

  93. @Booomboy
    du hast die Frau(?) vergessen die ohne vorerkrankung gestorben ist… !!!
    Ohne Vorrerkrankung! Und ja nicht die Normale Grippe vergessen!

    Ja da „Zufall“ nicht wirklich passend ist kommt einen schon der Gedanke wie viel ist daran mal wieder gelogen worden da die Politik dass Impfen verbreiten will…

    Happy Vorsicht

  94. @The_Real_Black
    Computersucht und das Problem, dasss viele Jugendliche an Inhalte gelangen, die sie nicht verarbeiten, einordnen können siehst du nicht als Problem? LIES doch bitte genauer +_+

    Respekt und Aktzeptanz für Videospiele wünsch ich mir ja auch, glaube aber nicht, das man das mit deiner Einstellung bewirken kann. Videospiele, Internet etc. haben einen Einfluss auf das öffentliche Leben, birgt unter anderem eben auch die Gefahr der Isolation.
    Man muss eben auch andere Meinungen aktzeptieren können und dann durch Rhetorik versuchen, diese zu verändern. Ich extremisiere mal die Folgen deiner Forderung, dass sich alle schlichtweg in Ruhe lassen sollten, indem ich andeute, das es die Gesellschaft spaltet etc. Wenn man in einer Gesellschaft lebt, kann man Themen nicht totschweigen, man muss kompromisse suchen. Natürlich ist die jetzige Situation nicht begrüßenswert, hier würde ich gerne die geschichtliche Keule hervorkramen, wie z.B. die des Buchdruckes, die des Fernsehns..etc. (Hey sogar der Tartort wird immer blutrünstiger)

  95. „2) “Problemfelder” benennen. (wie z.B. Die Sucht nach Computerspielen, die Anerkennung bei Krankenkassen, evektiver Jugendschutz, bzw. die Möglichkeiten, den Umgang mit Medien zu verbessern (auch durch Schulen?))“
    Wenn wir erst mal die Lügen vom Tisch haben dann können wir die Probleme Sucht
    usw angreifen. Aber wenn man mit Lügenargumentiert ist die unmöglich.

    „3) Die “Problemlösung”, in Zusammenarbeit mit allen Parteien. Wie du siehst, ist das ganze ein Konzept, das auf Jahre hinausläuft. -Anders ist es meiner Meinung nach auch gar nicht Möglich. Aufklärung als solche ist ein Prozess, soetwas dauert nunmal, ich erspare mir jetzt die Historischen Belege für diese These.“

    von „Jugendliche an Inhalte gelangen“ kann ich nicht finden es ist aber auch Kein Problem! Denn da haben die Eltern versagt… als Kind und Jugendlicher sind die Eltern dafür verantwortlich was die Kiddys machen! Sobalnd man die Eltern darauf aufmerksam macht, dass es eben nicht alles Kinderspiele sind siehe Lügen der Presse ist es kein Thema mehr denn dann Sehen sich die Eltern mal an was die Kinder so zocken!

    „kann man Themen nicht totschweigen, man muss kompromisse suchen“
    Ist es nicht ein Kompromiss? Wenn wir sie nicht angreifen aber sie uns auch in Ruhe lassen? Der Satz Leben und Leben lassen sollte man viel mehr beachten und es nicht als Totschweigen bezeichnen, denn man kann darüber reden zb in einer Freundlichen art wie „hey was denkst du bei solchen spielen, denn mir gefällt sowas nicht, wieso gefällt dir dass?“ ist Respekt! Sachen wie wir jetzt haben „Gefällt mir nicht! Verbot! Ihr seid Krank und von der Werbung verblendet!“ darf es nicht geben!
    Es ist Undemokratisch und hier werden die Rechte und Gründe Totgeschwiegen!

    Happy Coding

  96. Koba, wir haben das strengste Jugendschutzgesetz der westlichen Welt. sogar mit Erwachsenenschutz inklusive.
    Wenn jemand nach Videospielen zB süchtig wird, dann haben mehrere Erwachsene über lange Zeiträume grob Fahrlässig ihre Aufsichtspflicht vernachlässigt.

    Eltern sind ja auch schuld, wenn das Kind nach Alkohol süchtig wird, da kommt ja auch keiner auf die Idee alkohol wäre schuld ;)

  97. @maSu
    Computersucht:
    Ähm Computersucht ist ein Problem, dass nicht nur Kinder trifft?
    (Und bei Kindern stehen, wie du richtig beschrieben hast, die Eltern in der Verantwortung)

    Jugendschutzgesetz/@The Realblack:
    Ja ist es, und? Es ist größtenteils wirkungslos.
    -Auch hier stellt sich die Frage, mehr Kontrolle? Mehr Gesetze? -Oder „Aufklärung“?

    Wie ich bereits ausreichend angedeutet haben sollte, bin ich kein Freund der übermäßigen Kontrolle des Staates, man lese meine anderen Beiträge auf dieser Seite.

    Zum Thema Kompromiss:
    The Real Black, du vermischt verschiedenes:
    1)Die Art, wie die Debatte aktuell geführt wird.
    2)Die Frage, ob man über Videospiele eine Debatte führen muss.

    1)Siehe vorherige Kommentare
    Zusammenfassung: Ja, Momentan unsachlich und wenig zuträglich, „Aufklärung“ betreiben

    2) Siehe Vorherige Kommentare
    Über Filme, Serien, etc. diskutiert man, über Bücher diskutiert man.
    Beide Medien sind bestandteil unserer Gesellschaft, beide beeinflussen sie gravierend.
    Das „neue Medium“ tut das auch, wieso sollte man also nicht über es diskutieren?
    „Leben und leben lassen“ -Ist doch in diesem Kontext vollkommen realitätsfern?
    (In der Zeit, wo die gestörten kleinen, Internetsüchtigen Kellerkinder, die Metal hören, Gewaltvideos und Killerspiele konsumieren und außer ihren Dungeons&Dragons Rollenspielgefährten keinerlei soziale Kontakte haben und sich an der Gesellschaft rächen :-) )

    Zusammenfassung:
    Nach der fünften Industriellen Revolution sind viele Menschen immer noch nicht mental „Revolutioniert“, d.h. sie nehmen die „neuen“ Medien nicht oder kaum an.
    Dem kann man nur Abhilfe schaffen, indem man die weniger versierten „Aufklärt“.
    -So erreicht man Aktzeptanz (Oder, wenn man für sich lebt, schlichtweg dadurch, dass man einige Einschränkungen hinnimmt und darauf wartet, dass die Generation ausstirbt)
    Stich- und Unwort: MEDIENKOMPETENZ

  98. wer nicht genötigt werden will, steht auf und geht. So einfach ist die Welt.
    Im Gegensatz zu dieser Debatte.
    Am krassesten finde ich das Zitat „Werbeveranstaltung für Killerspiele“.
    Schonmal eine Werbeveranstaltung besucht? Nein? Da werden Sachen überbewertet, mit positiven Argumenten überschütet, als das einzig ware Produkt angepriesen, und vor allem; verkauft!
    ich kann in dieser Veranstaltung keine Schnittmenge mit obiger Beschreibung erkennen.

    @Koba
    ich werde mir die Taktik, auf das Aufsterben dieser Generation als Langzeitplan aufheben, es ist sozusagen das rettende Ufer. Das Überwasserhalten von mir/uns oder das Bekehren von „denen“ hat allerdings Vorrang.

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