"Leistungskiller" Videospiel

(Süddeutsche) Obwohl “Computerspielsucht” (noch) nicht als Krankheit anerkannt und somit Definition wie auch die Diagnose umstritten ist, bezeichnet das KFN 1,6 % der Jugendlichen als suchtkrank und weitere 3,6 % als suchtgefährdet. Videospiele seien darüber hinaus allein an der Leistungskrise der Jungen schuld. Des Weiteren hat der Kriminologe Christian Pfeiffer eine Begründung dafür geliefert, weshalb er Videospiele ablehnt. Anders als bei Brettspielen sei bei üblichen Videospielen nicht der Nachweis erbracht worden, dass sie einen positiven Nutzen hätten.

44 Gedanken zu “"Leistungskiller" Videospiel

  1. Ähh, wie jetzt. Heißt das, wenn es einen Nachweis gäbe bzw. einer gefunden werden würde, würde Herr Pfeiffer Videospiele akzeptieren, oder geht er davon aus, das solch ein Nachweis nie erbracht werden wird, so dass er glaubt, sie generell abzulehnen.

  2. “nicht der Nachweis erbracht ”
    Bitte den Nachweis erbringen, dass lesen einen positiven Nutzen hat?
    Bitte den Nachweis erbringen, dass Brettspiele einen positiven Nutzen hat?
    Bitte den Nachweis erbringen, dass Pen&Paper Spiele einen positiven Nutzen hat?
    Bitte den Nachweis erbringen, dass Fußball einen positiven Nutzen hat?
    Bitte den Nachweis erbringen, dass das KFN einen positiven Nutzen hat?
    Bitte den Nachweis erbringen, dass der Herr… einen positiven Nutzen hat?

    Es ist Spaß uns Spaß braucht keinen Nutzen es ist ja nicht Arbeit!

    Happy Freizeit!

  3. 5,2% sind also insgesamt gesehen süchtig oder zumindest Suchtgefährdet, trotzdem bleiben diese Personen eine extrem starke Minderheit auch wenn es trauig ist das es überhaupt Süchtige gibt, man sollte aber vielleicht mal fragen warum sie süchtig nach Spielen oder Internet sind, an den Spielen oder dem Internet allein liegt das ganz sicher nicht. Mädchen sind also nicht betroffen? Dann sind Leistungsschwache Mädchen und Computerspiel/Internetsüchtige Mädchen nur eine Einbildung? Private Ablehnung darf aber nicht zur allgemeinen Vorverurteilung und zu Verbost und Gesetzesforderung oder gar direkt zu solchen führen aber genau das geschieht hier ja bzw. wird hier gemacht.

  4. Und haben Brettspiele einen positiven Effekt?
    Hat Poker einen positiven Effekt?
    Was ist mit den Millionen Menschen die ihr Geld für Lotto rauswerfen? Haben die einen positiven Effekt?
    Ich will zwar nicht sagen, dass Videospiele nicht daran Schuld sind, dass Kinder und Jugendlichen sich nicht um die Schule kümmern, aber hier müssen die Eltern einschreiten.
    Ich war als Knirps auch lieber am Daddeln als mich durch die Schulbücher zu welzen und meine Noten nahmen ab, aber als meine Eltern mir dann halt meinen PC weggenommen haben und ich mich somit wieder für s Lernen interessiert habe gingen sie wieder hoch.
    Videospiele lenken ab und das ist was Kinder wollen, Ablenkung vom Tag.
    Und hier müssen die Eltern aufpassen!

    “Pfeiffer kritisiert außerdem die Bundeszentrale für politische Bildung, die mit verschiedenen Initiativen Schülern einen kreativen Umgang mit Spielen vermitteln möchte. Pfeiffer sagt, die Beteiligten hätten sich von der Computerspielindustrie kaufen lassen.”

    Pfeiffer du hast doch voll einen anner Waffel du alter Depp!

  5. Ich muss einwerfen, dass diejenigen in meiner Klasse, die regelmäßig irgendwas zocken (also auch ich) die besten Noten haben. Habt ihr damit auch erfahrungen gehabt? Wenn genug zusammenkommen, können wir ihn wissenschaftlich widerlegen xD

  6. I’m quite skeptical about this article. It contradicts some of Christian Pfeiffer’s previous statements, but also some of the findings of the KFN. For example, when I read :

    “Die Tatsache, dass sich besonders die Schulnoten der Jungen in den letzten Jahren verschlechtert haben, führt er allein auf Computerspiele zurück.”

    How is it, then, that TV was the main target of the KFN study about PISA ?

    And when I read :

    “inige wenige Lernspiele ausgenommen, gebe es keinen Nachweis dafür, dass Computerspiele irgendeinen positiven Nutzen hätten. ”

    Then, how to explain what he said in an interview with Krawall.de just 2 years ago : http://www.krawall.de/web/Killerspiele/interview/id,25068/page,2/

    However, if this article is a true recap of Pfeiffer’s thoughts on video games, then it’s a great disappointment. I used to have respect for this guy, because of his rather “moderate” interviews on Krawall.de (“moderate” compare to Hänsel and co). I knew he radicalized his positions since he signed the “Kölner Aufruf”. But I never thought he would become such a videogame-hater.

  7. Bei mir waren die Noten auch nicht an den Medienkonsum gekoppelt sondern meine Stimmung, mein Empfinden beeinflußte die Noten (Von Gesellschaftlichen und Finanzialen Status ganz zu schweigen, der hat nämlich neben Mobbing und Ausgrenzung nach wie vor den größten Einfluß auf Noten in der Schule und Karriere im Beruf)maßgeblich, fühlte ich mich schlecht sank auch mein Notendurchschnitt rapide in den Keller.

  8. Man muss sich die Frage stellen, warum Jugendliche den Alltag verdrängen möchten. Ob dies nun exzessives Computerspielen ist, Schlägereien und Pöbeleien, „Komasaufen“ oder andere Scherze bis zum Fernbleiben von der Schule – schuld ist der viel zu hohe Leistungsdruck! Wenn ich bedenke, dass schon Zweitklässler Hausaufgaben für drei Stunden mit nach Hause bekomme frage ich mich, wo denn noch Zeit ist, Kind zu sein. Bei der vielen Arbeit darf man sich doch nicht wundern, dass Kinder auswege suchen. Und wenn dieser Ausweg den Alltagsschmerz lindert oder betäubt, macht man es immer wieder.

    Computerspielesucht ist wie Alkoholismus! Ein Symptom, keine Krankheit. Das haben viele noch nicht verstanden. Man dröhnt sich nicht zum Scherz zu sondern weil man sein Leben nicht mehr auf die Reihe bekommt. Ob dies nun der fünfundvierzigjährige Familienvater ist, der gerade seinen Job verloren hat und sich vom Alkoholgenuss Ablenkung erhofft, oder der Vierzehnjährige, der seinen Frust über schlechte Noten mit Egoshootern lindert.

    Wenn man wirklich das Problem lösen möchte, muss man zunächst damit beginnen, den Druck abzubauen, der heute auf den Schülern lastet. Man muss anfangen, Lernstoff aus den Lehrplänen zu streichen und den Schülern beibringen, sich selbst zu helfen. Letztenendes verbringt man doch gelinde gesagt 50% der Schulzeit damit, Dinge zu erlernen, die man nach der Klassenarbeit wieder vergessen kann, weil sie NIE WIEDER gebraucht werden. Man müsste diesen Mist radikal sein lassen und dafür den Schülern beibringen, wie sie an das Sterbedatum von Mozart möglichst unkompliziert herankommen. Dann hat man nämlich wirklich was gelernt, dass man auch im Alltag anwenden kann – die Kunst der Recherche.

    Und es muss mehr Wert auf eigenverantwortliche, kreative Arbeit gelegt werden. Anstatt die Schüler zum Lösen sinnloser Matheaufgaben zu nötigen muss man ihnen beibringen, ihre Freizeit kreativ und produktiv zu nutzen. So haben die Schüler Spaß am „Lernen“, die Lehrer werden entlastet, der Leistungsdruck fällt massiv ab und als Abfallprodukt bekommen wir eine komplette Generation bastelfreudiger Menschen, die ihre Kreativität dazu nutzen können, unser Land wieder nach vorne zu bringen. Unsere Rohstoffe liegen nämlich nicht wie in den Emiraten unter Tage sondern auf rund 1,75m Höhe über dem Erdboden. Um sie ernten zu können, hilft aber kein schweres Gerät – man braucht Mühe und mindestens vierzehn Jahre Zeit, bis das Gewächs zum ersten Mal blüht. Dann kann man ganzjährig ernten.

    Liebe Politiker, lasst euch das bitte mal durch den Kopf gehen.

    Gruß,
    Amdré

  9. @doktor trask und schlecht fühlt man sich vorallem dann wenn mann nicht spielen kann
    (soll nicht heissen das das immer der grund ist aber meistens). Weil einem dieses Hobby
    weggenommen worden ist(z.b.).

  10. Oh man Pfeiffer und ich dachte Sie hätten sich zumindest ein wenig geändert. Aber warscheins sind Sie einfach zu Mediengeil und mit zu positiven Meinungen (aus Sicht der Spielekiller) kommt man nicht ins Fernsehen oder wird zu Vorträgen eingeladen. Meiner Meinung sind Sie ein bemitleidenswerter Mann, der es nicht schafft über den Tellerrand zu schaun und auch ma positive Dinge im Leben zu finden.

    @Andre
    Frei nach Ozzi “You wait for the needle to stick in your vein and wait vor the poison to kill all the pain” aus “Junkie”. Deinen Kommentar kann ich nur voll und ganz unterstützen

  11. @El Konsolero

    Ich habe immer gesagt das der sich nie ändert. Ein Wolf kann Kreide fressen aber deshalb ist er immer noch ein Wolf. Pfeiffer und das KFN folgen ganz klaren politischen Agendas. Da auf eine Einsicht und Umkehr zu hoffen ist vergebens.

  12. @El Konsolero
    Die meisten dieser *Entgleisungen* kommen ja jetzt wieder einmal von ihrem Bruder dem Christian und nicht direkt von Frau Regine Pfeiffer selbst auch wenn sie wohl nicht allzu viel in ihren Ansichten geändert haben mag.

  13. Bei den Kommentaren auf heise zu selbiger news, war eine wie ich fande sehr interessante Sichtweise auf die “Leistungskrise der Jungen in der Schule” dargestellt.

    Der Verfasser dort meinte “Es gibt keinen Leistungsabfall der Jungen, der wesentliche Grund ist die fortschreitende Emanzipation der Frauen, die sich ja mittlerweile zur Diskriminierung der Männer umgekehrt hat.”

    Dazu führte er folgenden Link zum lesen an:
    http://wireltern.eu/index.php?q=node/1365

    Dort wird u.A. auf eine Studie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung verwiesen, welche das Thema der (Miss)Erfolge von Jungen im Bildungsystem hatte.
    http://wireltern.eu/system/files/Bildungsmisserfolg.pdf

    Das empfand ich auf jeden Fall als sehr lesenswert, übrigens wurde dort festgestellt:
    “Wenig schmeichelhaft sind auch die Resultate des Informatikunterrichts. Auf Seite 17 der Studie wird zur Computerkompetenz der Jungen ausgesagt: “Die geringsten Werte entwickeln jene 18% der Jungen, die den Umgang mit dem Rechner in der Schule lernen.” Jungen sind also am …Computer besser, wenn es sie sich selbst beibringen als wenn sie den Umgang mit dem …Computer in der Schule erlernen.”

    Und womit lernen die Jungen denn den Umgang mit dem Computer? Doch wohl nicht mit den bösen Computerspielen ;-) Das würde ja das Weltbild mancher Leute zerstören.

  14. Soso, jetzt sind Spiele schuld an der Jungenkrise?
    Der sollte lieber mal dafür sorgen, dass die Jungen z.B. ein ähnlich gut finanziertes Gegenstück zum “Girl’s Day” bekommen, wo man auch nicht versucht sie umzuerziehen, sondern ihre Stärken stärkt.

    Aber so häufig wie Er sich wiederspricht ist Er sowieso zu verwirrt, um irgendeine Vernünftige entscheidung zu treffen.

  15. @Shane
    Pfeiffers KFN was founded by a Secretary of Justice of the State Niedersachsen in 1979.
    Name of what man: Hans Dieter Schwind.
    Hand Dieter Schwind was also the Secretary of Justice who informed in 1978 the Director of the State Prison in Celle what were will been soon an attack with a bomb on his prison.
    The attack was carried out a few days later, blamed for it was the left radical German Terror group RAF.
    but the true story… http://en.wikipedia.org/wiki/Celle_Hole
    http://www1.ndr.de/kultur/geschichte/cellerloch102.html
    Personally I don’t trust the KFN anymore. IMHO it was founded to manipulate the media. Sounds like the CP of a wacko… well, lets have a look to the friends and allies of Doctor Pfeifer, o.k ?

    Doctor Pfeiffer was one of the prominent first supporters of the “Kölner Aufruf”
    Thesis from this paper:
    1.) There is a “militaristic – medial – industrial Complex” what produces Killer games to dehumanize Children to create new Soldiers for the illegals Wars of the United States in Afghanistan and Iraq.
    2.) This “militaristic – medial – industrial Complex” is using his influence and money to bribe Scientist, Journalists and Politicians to write positive about the effects of games or to keep a blind eye about the well know negative effects of “Killer Games”.
    3.) It’s not the fault of the parents if children play games what aren’t suitable for their age. It’s fault of the industry who produces such games

    Because of these Thesis, they call to:
    1.) Send back the “militaristic – medial – industrial Complex” to America
    2.) purge the University and Parliaments in Germany from the agents of the “militaristic – medial – industrial Complex”
    3.) teach the children to judge a game, book or movie by strictly moral standards
    “No Franz Kevin, you can’t have a plastic gun to play Cowboy and Indian, because plastic guns are produced by the “militaristic – medial – industrial Complex” to turn you in a killer for the dammed Americans” ;-)
    http://www.gwg-ev.org/cms/cms.php?print=1&textid=1384

    And Doctor Pfeiffer was one of the first supporter of that thing.
    No, they usually don’t burn American flags.
    …yet

  16. die Kritik am deutschen Schulsystem u.a. von der UN und OECD wird beharrlich ignoriert aber Spiele haben schuld. ist ja billiger…

    Die Anerkennung als “Extra Sonder Sucht” bringt nur den Ärzten ordentlich Gewinne. Denn natürlich ist der Mensch nicht erst mit der Erfindung des Computer spielsuchtanfällig sondern solche Personen sind suchtanfälliger als andere. Spielsucht existiert seit Menschengedenken bei ComputerSpielen ist es aber “günstiger” und er endet nicht “unaufällig” in der Armut und kann seiner Sucht länger nachgehen . Sinnvoller wäre es deshalb hier zu untersuchen ob eine Suchtanfälligkeit generell vorliegt weil es ja nichts bringt wenn in Kasino geht.

    “Besonders das Onlinerollenspiel “World of Warcraft”, bei dem Spieler sich einen virtuellen Charakter schaffen und in einer Fantasywelt Aufgaben lösen müssen,” Was aber durch die Monatlichen Kosten volljährigkeit voraussetzt, oder?

  17. @ doktor trask
    Ich habe auch nicht über Regine Pfeiffer geredet sondern von Christian Pfeiffer. Auch dieser hatte in der Vergangenheit einige positivere Äußerungen ( nicht positiv sonder nur weniger negativ) getätigt weshalb er prombt nicht mehr so oft eingelanden wurde. Aber dies hier ist ein klarer Rückfall in engstirnige Zeiten. Was Frau Pfeiffer betrifft, so habe ich die Diskussion im Forum mit ihr nicht sonderlich verfolgt. Dennoch kann ich einen klaren Wandel erkennen und auch die Bereitschaft zur Diskussion mit Unseresgleichen finde ich großartig, würde es mehr Regine Pfeiffers auf der Welt geben sehe unsere Situation wesentlich positiver aus (damit meine ich Leute, die zum ehrlichen Dialog bereit sind). Auch finde ich gut, dass sie sich Spiele ansieht bevor sie drüber urteilt bzw. selber spielt (z.B. WOW).

    Ich finde dieses Land einfach nur traurig und entwickle schon einen Hass gegen das Land und die Menschen die darin leben. Dieser Hass wird mich nicht zu einem Amoklauf führen, aber ich habe mir fest vorgenommen auszuwandern sobald ich ein Studium beendet habe. Wir haben so viele Probleme in unserem Land, unser Sozialsystem wird ausgebeutet, wir zahlen noch Entwicklungshilfe an China und Indien obwohl dies nicht mehr nötig hätten. Weiß Gott wo noch alles Geld hinfließt auf jeden Fall wäre es in Familien und im Bildungssystem besser aufgehoben. Ich finde es einfach traurig, dass z.B. der KSC in Karlsruhe ein Projekt starten muss bei dem Kinder ein gescheites Mittagessen spendiert bekommen, weil sich die Eltern kein gescheites Mittagessen leisten kann. Wir leben in einer Konsumgesellschaft und es gibt Kinder die kein vernünftiges Essen auf den Tisch bekommen, sowas ist doch nicht normal. Wir haben laut Wikipedia die 4. größte VWL der Welt geben aber am wenigsten für die Bildung aus (EU-Vergleich). Und statt gegen sowas zu kämpfen reden die Trottel da oben lieber mit Lobbyisten oder zermattern sich das Hirn über unsinnige Dinge. Hatt nicht viel mit dem Thema jetzt zu tun aber es ist nunma so

  18. Hat eigentlich schon mal jemand einen positiven Nachweis erbracht, dass das KFN einen Nutzen hat? Für mich ist Herr Pfeiffer mit seinem KFN eine einzigartige Steuergeldverschwendung! Wenn ich erst mal Diktator ist meine erste Amtshandlung ihm den Geldhahn abzudrehen!

  19. Warum kommt wenn ich “Leistungskrise der Jungen” google nur Medienkritik, KFN und Pfeiffer-Zitate und Ähnliches? Gibt es wirklich keine anderen Gründe?

  20. @Buzzti
    Einen weiteren Grund (Einer von vielen um genau zu sein) ist der das es fast nur noch weibliche Lehrkräfte gibt und die interessieren sich halt eher für die Mädchen in ihrer Klasse, Jungs haben da oft das nachsehen. (Bitte nicht als Frauenfeindlich verstehen was ich hier schrieb)

  21. @Buzzti:
    Es gibt schon seit Jahren eine Menge Bücher über das Thema, beispiele:
    “Rettet unsere Söhne: Wie den Jungs die Zukunft verbaut wird und was wir dagegen tun können. Mit 10-Punkte-Sofortprogramm” von Arne Hoffmann,
    “Jungs im Abseits: 5 Gründe, warum unsere Söhne immer antriebsloser werden – Die aufrüttelnde Analyse eines Kinderarztes – Mit einem Vorwort von … warum unsere Söhne immer antriebsloser werden” von Leonard Sax,
    “Kleine Helden in Not: Jungen auf der Suche nach Männlichkeit” von Dieter Schnack&Rainer Neutzling,
    “Die Jungenkatastrophe: Das überforderte Geschlecht” von Frank beutzer, usw. usf.
    Und obwohl diese Problemwarnungen,-beschreibungen und -Lösungen im Lieblingsmedium unserer Politiker verfasst sind, werden diese gerne ignoriert, oder als abgewertet.
    Zitat von der Leyen:
    “Ich finde es nicht schlimm, dass Mädchen in Sachen Bildung an den Jungen vorbeiziehen.”
    Autsch.Als Familienministerin ziel verfehlt.
    Es gibt bei genauerer Suche auch genügend Websiten über das Thema.

  22. @buzzti

    Ich hatte schon vor einer Stunde (hängt noch in der Moderation) einen interessanten Link zu einer Studie vom Ministerium gepostet, wo doch einiges dargestellt wird.

  23. Wenn man Daddelt aber trotzdem noch genug lernt hat man kein Problem.
    Aber wenn man so wie ich nur gedaddelt und nichts für die Schule getan hat dann gehen die Noten runter.
    Erst als meine Eltern mir damals Grenzen gegeben haben wurde es wieder besser.
    Aus diesem Grund finde ich diese scheinheiligen Sprüche ála “Eltern müssen aufpassen sind kein Argument” für total hirnverbrannt und zeugt von totaler abgefuckten Idioti!
    Meine Eltern waren meine Bremsen und heute verfahre ich genauso wie damals, auch wenn die Schule schon 10 Jahre zurück liegt^^

  24. wird er vielleicht auch nur falsch dargestellt?
    ich meine, was wäre, wenn Pfeiffer eigentlich genau das meint was ich über mich erzählte habe?
    mich haben videospiele von der scheiss realität abgelenkt.
    hausaufgaben und lernen für die nächste klassenarbeit waren für mich unwichtig geworden und ich selbst habs so lange nicht gemerkt bis meine Eltern mir den Rechner weggenommen haben.
    erst dann habe ich verstanden was eigentlich los war.
    ich war so dermaßen abgelenkt, dass ich selbst in der schule nur das spielen im kopf und vor augen hatte.

    p.s.:was ist eigentlich mit seiner schwester? kommt die mal wieder oder hat sie den kontakt mit uns abgebrochen?

  25. Ich wollte schon vor zwei Stunden bei der Hänsel-Meldung etwas dazu hier schreiben. Eine Reaktion auf einen Kommentar von mir dort wurde jedoch gelöscht – was ich auch verstehe.
    Wie dem auch sei: es ist mir schon ein Anliegen zu fragen was mit “Leistung” und “Nutzen” dabei eigentlich (alles) gemeint sein kann… Was hat oder bringt (?) einen “Nutzen” Pfeiffer zufolge, oder bereits: was ist eine “Leistung” in dieser Hinsicht?

  26. Pingback: Tweets die Stigma Videospiele » Blog Archive » “Leistungskiller” Videospiel erwähnt -- Topsy.com

  27. Wow eine echte feststellung.. es gibt dinge die keinen nutzen haben und menschen machen sowas auch noch?!
    Da hat der Herr Pfeiffer aber einen echtes unding aufgedeckt, unsere jugend macht dinge die nicht zu ihrer produktivität und leistung beitragen? Faules pack! Die haben gefälligst den ganzen tag produktive dinge zu tun oder wie sollen die sich sonst auf das “richtige” leben vorbereiten, rente mit 70, 50+ stunden arbeitwochen und allgemein das leben in unseres leistungsgesellschaft. Der stress dafür kann doch nicht früh genug anfangen!

    Und zu den suchtzahlen: Wäre ich nicht gerade auf arbeit würde ich mal die zahlen für nikotin und alkohol süchtige/suchtgefährdete jugendliche raussuchen, dagegen sehen die 5,x% von peiffer lächerlich aus.

  28. Wird Zeit, dass sich bei diesem großen Demagogen unserer Zeit mal die verdiente Altersdemenz einstellt, damit wir unser Hobby endlich mal in Ruhe genießen können.

  29. “Videospiele seien darüber hinaus allein an der Leistungskrise der Jungen schuld.”
    Unglaublich, unerhört, dillitantisch und falsch!

    In unserer “Hochkultur” werden Kinder fast ausschliesslich durch Frauen sozialisiert, männliche Forbilder fehlen in KiGa, Schule und schlimmstenfalls zuhause (alleinerziehende Mütter). Auf der Suche nach Ersatz bieten sich Medien an… sicherlich nicht immer mit positivbeispielen. (Sind das Problem jetzt die Videospiele oder oder unsere gesellschaftlichen Strukturen???)

    Lernstrukturen und -Methoden sind auf denk- und Arbeitsweise von Frauen ausgerichtet. Jungen fallen als Bildungsverlierer immer mehr auf, weil adäquate Lernräume und -Methoden fehlen. Gebt den Jungs Wiesen und Wälder zum spielen, Hämmer und Nägel zum Basteln und Männer um von ihnen zu lernen und Achtung und Selbstwert zu erfahren.

    Das weiß JEDER, der sich mal ein bisschen in Sozialer Arbeit mit Jungen beschäftigt hat !

    Ich platz gleich…….

  30. Das kam wohl, ganz anders als populistisches Gaming-gebashe, nicht so gut an.. -.-
    Die Benachteiligung von Jungen, Vaetern und Maennern allgemein wird leider in absehbarer Zeit nicht enden, Geschichte wiederholt dich manchmal wohl doch…

  31. Natürlich ist kein Beweis gekommen das Videospiele ähnlich positive Effekte haben wie Brettspiele, “Dr.” Pfeiffer leitet ja auch seine “untersuchungen” und führt doch die öffentliche Debatte mit seinem absolut unobjektiven und nicht faktenbehafteten Geschwätz.

    Aber, oha, moment: 1,6% der Jugendlichen sind schon “suchtkrank”? Was ne Zahl, jetzt haben wir die Wurzel allen Übels :O

  32. Echte Männer können in mindestens 3 echten Programmiersprachen Programmieren!
    So siehts aus!

    Happy Männer Coding… *grunz**grunz**grunz*
    Mehr Coding!

  33. Ich glaub solangsam, Herr Pfeiffer kann den jungen Männern heutzutage nicht als Vorbild dienen, das weiß er, also versucht er es wenigstens als Feinbild – mit Erfolg ;)

  34. Hm, könnte es sein dass die Aussage mit der Leistungskrise von Pfeiffer schon Jahre alt ist? In letzter Zeit hatte er sich imho nicht mehr so geäußert.

  35. Warum schmeißt man diesen Pfeiffer-ar… nicht einfach aus seinen Amt!
    Der glaubt doch wahrscheinlich auch noch dass die Erde ne´ Scheiber unter ner´ riesen Käsekuppel ist und so weiter.
    Also ich mein so dumm und dieskriminierent wie der seine arbeit angeht und aus fehlinformationen Fakten macht, obwohl die leute die diese School-shootings gemacht wahren niemals wegen der Killerspiele so brutal, nein die wahren einfach weil keine weder Eltern, Lehrer oder sonst was um sie gekümmert hat.
    Das wahren immer nur stumme schreie nach liebe und aufmerksamkeit, dadurch sind diese Personen zu Psychoparten geworden.
    Der Pfeiffer sollte sich besser ums soziale umfeld solch gefährdeter Leute einsetzten, statt wie son´ rassistischer Lutherrahner auf Hexenjagt, wie son´ wahnsinniger dümmste Thesen aufzustellen dass Videospiele Krank und brutal machen, und dabei normale Menschen wie mich, die auch noch Geld an den Staat zahlen um solche leute wie Ihn zu finanzieren damit er immer den selben quatsch von sich gibt und mich dabei auch noch als einen portenziellen Massenmörden dahinstempelt.
    Danke Pfeiffer du ar…!

  36. ich habs getwittert, ich habs getwittert! yaaaa!
    probeweise hab ich den Artikel am 28. mit in die Schule genommen und (während des Unterrichts, jaja) herumgeben lassen.
    Die Reaktionen reichten von herzhaftem Lachen über ungläubiges “w00t” bis zum offenen mund.
    Zustimmung fand sich nirgends.

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