Stiftung gegen Gewalt an Schulen gegründet

(Welt) Am 18.11.2009 wurde von den Mitgliedern des „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ die kirchliche „Stiftung gegen Gewalt an Schulen“ gegründet. Das Ziel ist durch verschiedene Maßnahmen Risikofaktoren für Amokläufe zu beseitigen, Amokläufe bereits im Vorfeld zu erkennen, die Durchführung von Amokläufen zu erschweren sowie den Opfern von Amokläufen zu helfen. Schirmherr der Stiftung ist der Innenminister Heribert Rech, der sich, wie auch die Stiftung, für eine Ächtung von „Killerspielen“ einsetzt. Bei den Tätern von Amokläufen würde immer eine Affinität zu „gewalttätigen Inhalten“ wie Ego-Shootern vorliegen, die die Treffsicherheit verbessern. Deshalb setzt man sich für ein Verbot von „Killerspielen“ ein, die „dazu dienen Menschen zu ermorden“ und möchte durch die Berichterstattung in dem Medien Regierung, Gesetzgebung und Bevölkerung über Risikofaktoren für Schul-Amokläufe, u.a. dem intensiven Gebrauch von „Killerspielen“ sowie dem Rückzug in Fantasiewelten, informieren. Ein Bericht über die Arbeit des AAW kann beim ZDF Morgenmagazin angesehen werden:

Zum Video

40 Gedanken zu “Stiftung gegen Gewalt an Schulen gegründet

  1. Ich wette, dass diese ‚Stiftung‘ nichts gegen psychische Gewalt an Schulen tun wird, außer ein paar Floskeln, da diese Fanatiker sich wohl wieder auf Videospiele einschießen werden. Aber Symptom-Bekämpfung ist in D ja üblich. Oder die Sau die durchs Dorf getrieben wird… Ignoranz ist halt ‚in‘.

  2. Die Frau die da berichtet muss aber echt derbst lispeln… was den Inhalt angeht ists eigentlich nichts Neues, noch immer die gleichen verblendeten (aber wunderbar einfachen) Gedanken.

  3. Mit einem Ansatz, der alles etwas umfassender bewertet und nicht nur Vorurteile oder vorgefertigte „Experten“-Meinungen vertritt, kann man eben keine Wählerstimmen und Sympathisanten gewinnen. ;)

  4. Das AAW / Stiftung hat eine klare Roadmap. Erst wenn Games und Waffen verboten sind, kann man zur nächsten Stufe schreiten. Das mit dem Spielen sollte eher leicht sein. Dass mit den Waffen wird schwerer. Dafür wird Rech schon sorgen, und zwar mit der Begründung das die letzte „Verschärfung“ ja schon ausreichend ist ;-).

  5. Haben es sie es also doch geschafft trotz aller Finanzprobleme.
    Die Container Aktion hat gezeigt wie hilflos und verzweifelt diese Typen sind, sie haben nichts in der Hand mit dem Killerspiele verboten lassen könnten. Gut so.
    [entfernt]

  6. @Max
    Der Bundespräsident unterstützt das AAW soweit er kann. Rech ist Innenminister in BaWü, Verfechter eines Verbotes und Schirmherr der Stiftung. Die verschieden nach Winneden in BaWü eingerichteten Untersuchungsausschüsse kommen zu einem, für Games, Negativen Schluss.

  7. oha laut der gisela mayer will herausfinden was in solchen Amokläufern vorgeht? Das AAW will plötzlich Motive ergründen? Wenn man sich deren Propaganda anschaut dann haben die doch schon genug Sündenböcke und treten eifrig drauf ein.

    Ich bin amüsiert…

    Und schockiert, das die ihre 50 000€ zusammen haben, wieder 50 000€ irgendwelchen Gutmenschen in den Rachen geworfen, die damit primär sich selbst profilieren (und bezahlen … hallo Herr Schober).

    Hätte das AAW auch nur einen Hauch ehrliches interesse, dann wären die Auftritte und Äußerungen des AAW, besonders des Herrn Schober gänzlich anders verlaufen. Dann hätte man nicht Videospielern einen geringen Intellekt unterstellt usw. Aber nunja, beim AAW stört man sich ja nicht an solchen Sachen.

    Geht beim AAW ja nur um Amokläufe und nicht um selbstkritisches Hinterfragen der eigenen Vorgehensweise…

  8. Interessant auch:
    In der verlinkten Broschuere wird gesagt das ein Amoklauf viele Faktoren hat… diese werden auch gleich aufegzaehlt. Schlimm finde ich die laenge der Beschreibungen der Faktoren. Die „Killerspiele“ haben mit Abstand die meisten Zeichen bekommen….

  9. Naja man könnte ganz böse ene Frage formulieren:

    Wenn einer, statt Amok zu laufen, sich im Wald heimlich und leise aufhängt, würde das AAW dies dann als Erfolg feiern?

  10. „Stiftung gegen Gewalt an Schulen gegründet“ – wie übel ist es, dass mein erster Gedanke ein negativer war? Ich meine, wenn man die Nachricht so betrachtet, sollte es doch eigentlich etwas Positives sein, dass sich so eine Stiftung gründet und mit dem Thema beschäftigt. Aber da man ja leider weiss, WIE diese Leute sich damit beschäftigen…naja, ich wollt nur sagen, dass ich es traurig finde… :-(

  11. Pingback: Tweets die Stigma Videospiele » Blog Archive » Stiftung gegen Gewalt an Schulen gegründet erwähnt -- Topsy.com

  12. Da wird doch immer darauf hingewiesen, dass alle diese (Schul-) Amokläufer „Killerspiele“ gespielt haben.

    Hat sich von diesen Genies eigentlich schon mal einer überlegt, dass diese Kerle alle zwischen 16 und 25 (also im „besten Gameralter“) waren? Und wie viele männliche Jugendliche in besagtem Alter es wohl gibt, die keine Killerspiele spielen? Vielleicht einer von hundert (das ist der, der kein Breitbandinternet hat).

    Mal ganz abgesehen von der Frage nach Ursache und Wirkung.

  13. „Klassen Verkleinern“ das ist die einfach simple Lösung denn ein Amoklauf in einem kleinen Büro durch einen Erwachsenen hat natürlich weniger Opfer.

  14. Wenn ich genügend Geld hätte, was ich leider nicht habe, würde ich ein Wissenschaftlerteam auf die Schulen ansetzen – natürlich undercover – um zu ergründen, was da gegen Mobbing und Gewalt überhaupt getan wird und wie diese überhaupt zu Tage tritt. So eine Stiftung ist schön und gut, aber wie will man bitte wissen, was gegen Gewalt und Mobbing (was ja auch Gewalt ist… vielleicht u. U. sogar die schlimmere) getan werden muss, wenn man nicht mal die Formen kennt. Aus eigener langjähriger Erfahrung kann ich sagen, dass hier überhaupt nichts getan wird… selbst wenn Mobbing (u. a. Gewalt) offensichtlich stattfindet. Viele Lehrer unterstützen so ein Verhalten sogar – zumindest wars bei mir oft so – speziell in Grund und Hauptschule, aber auch danach noch (ignoranz unterstützt so ein Verhalten ja auch).
    Mich würde auch interessieren, wie speziell die Situation an „killerspielefreien Schulen“ aussieht… da hört man nämlich garnichts, weil anscheinend die Sache hiermit schon erledigt ist. Gut – vielleicht werden hier nur Leute aufgenommen, die von vornherein über kein Gewaltpotenzial verfügen, was dann ja wiederum zu weniger Auseinandersetzungen führt.
    Mal sehen, wie sich die Stiftung entwickelt. Glaube allerdings nicht, dass sie sich mit ihren jetzigen Zielen weiterentwickelt. Im Grunde sind es ja die gleichen, die das AAW (und wir wissen ja wie die jetzt dastehen; machen ja nur mit dubiösen Aktionen von sich reden) auch hat, daher ist es nicht verwunderlich, dass Herr Rech darüber auch den Vorsitz hat. Das Geld, dass zur Gründung der Stiftung notwendig war ist wohl auch durch die Partei zustande gekommen.

  15. Sorry für die Wortwahl.
    Aber die knallen einfach seid jeher nicht, das es genau andersherum ist. Diese Personen(Amokläufer u.a.) haben vorher schon gelitten und wenden sich DANACH vermehrt „harter Musik/harten Filmen/harten Spielen“ zu. Das eine hat mit dem anderen aber nichts zutun. Wenn die Spiele weg wären…was ohnehin in Zeiten von Flatrates unmöglich ist, würden sich diese Personen eben an noch härte Musik wenden oder an (meist gefakte)Bilder, Filme, etc. pp. Aber was rede ich, ist ohnehin zu schwer für Verblendete und Trittbrettfahrer(Politiker).

  16. Sorry für Doppel-Post.
    Und was irgendwelche „Untersuchungsausschüsse“ aus Hintertupfingen herausgefunden haben wollen, wo weltweit Experten(ja, diese richtigen echten, mit wissenschaftlichen Methoden, Kugelschreibern, Notizblöcken usw.) auf keinen gemeinsamen Nenner kommen, interessiert keine S.. . ;)

  17. „Pro Juventute: Menschenrechte auch in Killerspielen“
    „Die Trial-Sprecherin Elisabeth Baumgartner erklärte, was man sich stattdessen vorstellt: „Ein Verstoß gegen diese universellen Rechte muss auch in den Spielen Konsequenzen haben. Wenn etwa ein Zivilist erschossen wird, könnte ein Rotkreuz-Mitarbeiter auftauchen und den Spieler informieren, dass er gegen internationales Recht verstoßen hat.““
    http://www.gulli.com/news/pro-juventute-menschenrechte-auch-in-killerspielen-2009-11-20
    .
    Es erreicht die Schweiz…

  18. Wenn etwa ein Zivilist erschossen wird, könnte ein Rotkreuz-Mitarbeiter auftauchen und den Spieler informieren, dass er gegen internationales Recht verstoßen hat.

    Cool, dann kann z.B. Condemned 2 doch noch in DE veröffentlicht werden. Als Lernsoftware!
    …..Sie haben jemanden mit der Axt getötet…. RK-Männchen: Sie verstossen gegen (….)
    Nehmen Sie nächstes Mal eine Angelrute!
    …..Sie haben versucht, jemanden zu töten…. RK-Männchen: Sie verstossen gegen (….)
    Sie haben dafür aber zu wenig Munition!
    …..Sie haben versucht, Drogen zu konsumieren…. RK-Männchen: Sie verstossen gegen (….) Das wäre nur in Holland erlaubt.
    Sie sind bei ROT über die Ampel gelaufen, sie haben ihre Zigarettenkippe auf den Bürgersteig geschmissen, sie fahren zu schnell, sie sind zu dumm blah blah blah blah!!!

  19. Jo bei GTA kommt dann immer, egal ob Polzei oder nicht in der Nähe ist:
    „Mission gescheitert, bitte halten sie sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen“

    Aber das lustige ist ja, das diese Leute sowas auch noch ernst meinen ^_^ Ich finde, wenn in Games, dann sollte auch in jedem Buch und jedem Film an der Stelle abgebrochen werden, wo gegen irgendein Menschen-, Völker-, Grundrecht oder Gesetz verstoßen wird.

    Dann hätten wir endlich mal moralisch einwandfreie Literatur *würg*

    Ob diese ganzen Landarzt-„Romane“ dann wegen gezielter Verdummung des Volkes auch betroffen sind? ich hoffe es.

  20. Ist denen eigendlich klar das „Ächtung von „Killerspielen““ auch Ächtung von „Killerspielespielern“ heißt und dass diese Ausgrenzung aus denen (da die Ausgrenzung einer der eigendlichen Gründe dafür ist) Amokläufer machen kann?

    Sowieso kann man eingendlich sagen „Killerspiele die dazu dienen Menschen zu ermorden“ muss man garnicht verbieten da es sowas nicht gibt. Klar man könnte den Datenträger (meistens ja CD bzw. DVD) anschleifen und ihn dann als Mordwerkzeug benutzen aber der eigendliche Sinn des Datenträgers ist es nicht.

    Zum Video:
    Schon am Anfang des Videos BS „Dieses Spiel ist momentan beliebt bei Jugendlichen“
    Klar und auf dem Cover ist eine rote Plakette!
    Zitat aus Wikipedia: „Nach deutschem Recht ist Jugendlicher, wer vierzehn (außer im Jugendarbeitsschutzgesetz, dort ab fünfzehn), aber noch nicht achtzehn Jahre alt is“
    Somit macht sich jeder Verkäufer der GTA IV an einen „Jugendlichen“ abgibt strafbar.
    Wie kommt es also dass es beliebt sein KANN bei Jugendlichen? Ganz einfach: Geltende Gesetze werden nicht eingehalten oder umgangen indem die Eltern die einfach keine Kompetenz in der Richtung haben es einfach für ihre Kinder kaufen.

    Es wäre auch zum Beispiel eine Möglichkeit Käufer von 18er-Spielen darauf hinzuweisen dass dieses Spiel keine Jugendfreigabe hat. Wenn der Käufer dann sagt „Ist mir klar ich bin ja über 18“ ist alles in Butter. Wenn er aber mit dieser Auskunft nichts anfangen kann könnte man ihn über die Regelung informieren und so zumindest die Zahl der Spieler die Spiele spielen die nicht für ihr Alter geeignet sind reduzieren.
    Natürlich sollte auch Ausweiskontrolle bei den Käufern (auch bei blauer Plakette) Pflicht sein und die Durchführung kontrolliert werden.
    Schon bräuchte man keine „Verschärfung der Gesetze“ und erstrecht kein „Killerspielverbot“ (welches sowieso totalen Blödsinn ist).

    Aber für wen hab ich jetzt eigendlich diesen ganzen Text geschrieben?
    Ihr wisst ja alle wie es richtig gemacht werden könnte!

  21. Ich finde die Idee von pro juventute gut.
    In der Realität taucht ja auch sofort ein Rot-Kreuzmitarbeiter auf, wenn irgendwo auf der Welt ein Unrecht geschieht.
    Und in der Realität sind diese Rot-Kreuzmitarbeiter ja auch Kugelsicher, sonst könnten sie ihren Job in Somalia, in Dafur, in Nordkorea und in den ganzen anderen vergessenen Konfliktherde dieser Welt ja nicht machen.

    Also ehrlich, manchmal fragt man sich wirklich wer mehr Probleme hat Phantasie und Realität zu unterscheiden.
    Die Gamer oder die guten Menschen von der intergalaktischen Weltverbesserungsfront…

    Natürlich kann man das ganze auch als Wunschvorstellung dieser linken Spinner sehen. In ihrer schönen neuen Welt würden vermutlich die Kinder so erzogen das ein virtueller Rot-Kreuzmitarbeiter erscheint sobald man einen unreinen Gedanken hat.
    Vermutlich lässt sich das mit der Ludovico-Therapie erreichen ;-)

  22. Den Vorschlag von pro juventute find ich insofern interessant und sehr bemerkenswert, weil sich das Rote Kreuz dereinst über die Verwendung ihres Kennzeichens bei Sanitätern etc. Aufgeregt hat, ich glaub anhand von WK2-Shootern. Wollten das Rote Kreuz aus „Killerspielen“ im Gegenteil komplett verbannt wissen.
    Das war eine internationale Sache, sogar von den USA Ausgehend glaub ich. Man sprach dabei von einem Mißbrauch der Organisation… Leider hab ich dafür keine Quellen – Zitate – jetzt zur Hand, aber vielleicht erinnert sich noch jemand…
    Und irgendwie scheint Ihnen das auch gelungen zu sein, die Roten Kreuze aus den Spielen zu verbannen: die Gesundheitspakete haben sich von den Spieldesignen her zugunsten sich von selbst regenerierender Gesundheitssysteme aus vielen Titeln schließlich entfernt.
    Auch ist mir aufgefallen, dass ich in der letzten Zeit wenn dann schwarze Kreuze für Hilfe und Gesundheit in Spielen vernommen habe…

  23. amegas schrieb:
    „Der Bundespräsident unterstützt das AAW soweit er kann. Rech ist Innenminister in BaWü, Verfechter eines Verbotes und Schirmherr der Stiftung. Die verschieden nach Winneden in BaWü eingerichteten Untersuchungsausschüsse kommen zu einem, für Games, Negativen Schluss.“

    Wundert mich nicht!
    In diesen „Gremien“ oder „Experten*hust*Kreisen“ waren nur Videospielgegner, Waffen -und Schützenlobbyisten und in beiden Kreisen hatte eine Frau Bannenberg die Führung.
    Und diese Frau ist für Sachen wie „Korruption“ zuständig, also weiss sie wie man eine Korruption vor den Augen des Volkes durchzieht und die Leute wortwörtlich verarscht.

  24. Eine Stiftung gegen „Gewalt an Schulen“ sollte sich zunächst mal für die Abschaffung der beinharten Selektierung von Kindern und Jugendlichen einsetzen, die unsere deutschen Schulsystemchen taglich vornehmen. Diese sind für mich ein Akt der psychischen Gewalt, und somit schlimmer einzustufen als die ein – oder andere Pausenhofkeilerei.
    Unsere Schulen sortieren Kinder mit bürokratischer Kälte aus, das erlebe ich tagtäglich.

  25. @bonedaddy,
    dem kann ich nur zustimmen!
    @murray xvii,
    genauso ist es doch!
    im abschlussbericht des sogenannten „expertenkreises“ waren auch die teilnehmer und ihre funktionen die sie dort vertreten genannt worden.
    und bis auf den einen von microsoft, der wohl antworten zur nächsten generation von zensur eingeladen war, waren dort nur waffenfreunde vertreten.
    so wie auch bei der innenministerkonferenz am 5.juni, wo sich alle bis auf 2 minister beim verbot von games und paintball ausgesprochen haben, aber bei waffen keine neuen gesetze zulassen möchten.
    persönlich habe ich nichts gegen waffenbesitzern,jägern und schützen, aber was da viele politiker machen ist deutlich lobbyismus.

  26. Ich habe auch nichts dagegen wenn Leute zum Spaß auf leblose Gegenstände oder auch Tiere die zur Nahrungsgewinnung geschossen werden schießen aber da ist eben das gleiche Problem wie bei den Games: Die geltenden Gesetze MÜSSEN durchgesetzt werden.
    Eine Schusswaffe hat im Nachtschrank nichts verloren. Wir sind hier nicht in Amerika wo jeder Dank dem zweiten Zusatzartikel Knarren horten darf wie es ihm gefällt.

    Das die Typen eher nach einem anderen Sündenbock suchen und dabei ignorieren dass ihre geliebten Knarren selbst nichtmal direkt was damit zu tun haben sondern dass eben die Gesetze für diese nicht eingehalten werden ist ziehmlich deutlisch.

  27. so sehe ich das auch!
    weder games noch knarren sind für amokläufe verantwortlich.
    den einzigen zusammenhang den beide bieten ist der, dass der täter beide besessen hat, nicht mehr und nicht weniger.
    aber wie wir das ja kennen, werden games hauptsächlich als sündenbock herangezogen und allerhand lügen sollen den rest geben.
    ich vermute, dass einige politiker mit gewerkschaftern und anderen aus der waffenlobby entweder stark befreundet sind oder von zumindest einigen bezahlt werden, den peter weiter zu reichen.

  28. Ist es so weit hergeholt, dass vereinsamte Jugendliche durch eine Ächtung der Killerspiele durch grade solche Stiftungen nur noch mehr das Gefühl kriegen „kaputt/falsch/irreal“ zu sein? Statt Jugendlichen ein offenes Ohr zu schenken wird ihnen nur noch mehr das Gefühl gegeben, dass das, was sie machen bis zum Schluß geächtet wird – bis sie wirklich etwas machen, was sie wirklich nicht drüften. Diese Jugendlichen laufen meist aus Verzweiflung Amok, nicht aus Spass am Computerspielen und dieser Verein wird sie nur noch mehr in die Enge treiben.
    Ich fürchte bald sterben nicht nur die Ächter aus sondern auch die Gamer. Ich würde kein Kind in so eine Welt führen wollen in der nur Geächtet wird bis es anscheinend(wie soll so etwas funktionieren?) keine Probleme mehr gibt, weil jemand der zockt in den Knast geht und jemand der Anzeichen macht anders zu sein in die Klappse kommt. Das klingt traurig und unwahrscheinlich – aber wenn man sich die gesellschaftliche und politische Entwicklung der letzten Jahre ansicht, ist das auch vorstellbar.

  29. stimmt auch wieder!
    es scheint eine neue politische mode zu sein alles und jeden was/der anders ist oder was ein politiker nicht versteht zu ächten.

  30. gähn*
    das is doch schon drei Jahre alt, der witz mit „Killerspiele, die dazu dienen, Menschen zu ermorden“.
    auch sonst kommt mir da einiges bekannt vor.
    ich will neue Argumente, noch sinnlosere!

  31. @Mystical
    Morgen kommen die mit Konzentrationsschwäche die Unfälle auslöst. Egal ob dabei was anderes gemacht hast oder nicht :D Der Grund – Killerspiele

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