Kontraste

Während Autoren mit Artikeln wie diesem die Messlatte für Verfasser von Satiren stetig höher legen ist man bei Spiegel Online zu einer differenzierteren Betrachtung als manche Gaming-Magazine fähig:

„Darf ein Spiel so etwas wie die Flughafenszene zeigen? Die Antwort darauf muss sein: Ja, wenn man darauf vertraut, dass Spiele inzwischen ein Erzählmedium wie Filme oder Bücher sind. Denn dann sollte ein Spiel, das vom Krieg erzählen will, auch dessen finsterste Seiten zeigen. Die Entwickler sollten sich aber nicht wundern, wenn man ihnen die Szene trotzdem um die Ohren haut: Sie ist schlecht gemacht und schlecht begründet.“

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24 Gedanken zu “Kontraste

  1. auf die letzte frage hab ich ne antwort: „weil das spiel einfach fesselt“
    das einzige, was mich an cod mw2 gestört hat, war die doch zum teil seeeehr beschränkte durchspielzeit. wenn ich die story mit uncharted 2 vergleiche, is nichmal die hälfte an spielzeit gegeben… ansonsten ist das spiel top. egal ob man zivilisten erschießen kann oder nicht! darauf wird (besonders von der community selbst) zuviel wert gelegt. auf sowas kann ich auch sehr verzichten. letztendlich muss ja jeder selbst entscheiden, ob er das spiel spielen will oder nicht. wenn man die flughafenszene nicht mit seinem gewissen vereinbaren kann, soll man sie halt überspringen.

  2. „Die andere Frage aber bleibt vorerst unbeantwortet: Wie kann ein so dümmliches Spiel einen derartigen Erfolg haben?“

    …. das gleiche Fragte ich mich schon über gewisse Politiker, Medien, Reporter, Kriminologen, gewisse Vereinsvorstände, verwirrten Menschen und jenen die all das schon immer werden wollten.

  3. Pingback: Tweets die Stigma Videospiele » Blog Archive » Kontraste erwähnt -- Topsy.com

  4. „Die andere Frage aber bleibt vorerst unbeantwortet: Wie kann ein so dümmliches Spiel einen derartigen Erfolg haben?“

    Das habe ich mich auch gefragt und die Antwort lautet: MEGA HYPE ! ! !

  5. Wer schon eine angeblich schlechte Begründung kritisiert und dies selbst mit keinem Wort zu begründen in der Lage zu sein scheint, in dem Text jedenfalls aus meiner Sicht nichts als negative Gefühle verbreitet, und dann noch fragt wie so etwas „dümmliches“ einen großen Erfolg haben kann, sollte sich selbst und seine Weltanschauung einmal gründlist überprüfen. Bezüglich anderer Menschen, darüber was denen halt gefällt, und wenn dies aus welchen Gründen auch immer schon nicht akzeptiert werden kann stellt sollte ein wenig Toleranz gegenüber der Ausdruckskraft anderer doch eine gewisse Grundlage darstellen.
    Eine menschliche Grundlage im zusammenleben unterschiedlich denkender, verschiedner Individuen.
    Das steht aus meiner Sicht alles auf keiner Basis von Werturteilen mehr – diese unbegründeten Vorwürfe

    Noch dazu fiel mir dabei ganz besonders auf, dass keine Autorenschaft für diesen Artikel angegeben wurde. Das interessierte mich eigentlich einzig und allein daran. Einen Kontrast zu anderen kann ich dabei nicht entdecken. Wirklich nicht – bloß weil gesagt wird, das Spiel „dürfe“ so etwas wie die Flughafenszene zumindest theoretisch? Welcher Zynismus!
    Ja was denn sonst? Was wollen Sie denn machen beim Spiegel denn anders, einen großen Haufen davon errichten und sich demonstrativ dagegenstellen, oder etwa wie der eine kolportierte Mensch unlängst in Wuppertal, welcher nach einem Flohmarktbesuch der BPJM „Material“ geschickt haben soll http://www.schnittberichte.com/news.php?ID=1758 Mit dem Ergebnis, das hernach Dutzende DVDs indiziert wurden – wegen dieses einen Menschen? Zu einem Gericht mit Beweismaterial laufende Spiegel-AutorInnen, so etwas in die Richtung?

  6. Der Spiegelartikel kommt dem ziemlich nahe was ich selbst über COD denke. Machen wir uns nichts vor: eine Innovations- oder Storykanone war diese Serie noch nie, 3 Fortsetzungen haben sie alleine gebraucht um von dem Weltkriegsszenario wegzukommen. Ob man das als „dümmlich“ bezeichnen muss mag jeder für sich selbst entscheiden.

    Das Zugeständnis solche Szenen dürften sein werte ich als erfreulich, angesichts der Tatsache, dass selbst viele Spieler sich nicht dazu durchringen konnten.

  7. „Christoph Hirte legt besonderen Wert darauf, dass die Folgen und Begleiterscheinungen dieser Krankheit nicht verharmlost werden“
    Und der Hirte wieder. Es ist echt erstaunlich wie wenige Personen eigentlich Aktiv sind.Die windel geschichtet habe ich zuerst in Verbindung mit / oder von Reigne Pfeiffer gehört.

    http://209.85.129.132/search?q=cache:18Oj0ZUbquIJ:www.echo-online.de/kundenservice/a_detail.php3%3Fid%3D792786+regine+pfeiffer+world+of+warcraft+windeln&cd=6&hl=de&ct=clnk&gl=de

  8. Moooment, was steh in dem von mir oben verlinkten Artikel noch???
    „Regine Pfeiffer hat Erfahrung mit Süchtigen, tauscht sich regelmäßig persönlich und in Foren mit ihnen aus. “
    In welchem Forum war Frau Pfeiffer aktiv? Hier bei uns und bei Cynamite, oder? Hat sie uns Süchtige also doch analysiert ;-).

    (Der Artikel ist übrigens vom 25.09.09)

  9. Meine persönliche Lieblingstelle aus dem Wochenanzeiger – Beitrag:
    „Die Mütter würden in den Schwitzkasten genommen und durch die Wohnung geschleift.“
    Diese Vorgehensweise hat bei Gamern Tradition. Der Schwitzkasten wird beim Spielen regelmäßig trainiert und das die Wohnung schleifen ist durch die beim Gaming gewachsene Armmuskulatur kein Problem mehr. Dies ist übrigens die einzige Handlung, bei der Online-Rollenspieler ihr Spiel verlassen. (Stichwort: „Eimer und Windeln“)

    Spaß beiseite: Eine Suchterkrankung (gleich welcher Art) benötigt immer therapeutische Hilfe. Was die betroffenen nicht brauch sind dumme, moralisierende und medienfeindliche Beiträge.

  10. Hmm ich wusste gar nicht, dass SO eine eigene Spieletest-Abteilung hat.
    Ist mir neu xD

    Nein, mal ganz ehrlich. Die haben irgendein Redakteur vor diese Spiel gesetzt, der am liebsten Gummibären im Elfenland spielt und dann auf einmal einen Ego-Shooter vorgesetzt bekommt.

    „Denn was dem Gegner an künstlicher Intelligenz mangelt, wird durch Masse aufgewogen.“
    Tja Herr Carsten Görig, wenn man das Spiel auf blutiger noobiger Anfänger spielt, ist eben die KI nich so stark, dass auch Sie es schaffen das Spiel durchzuspielen.

    „Die Grenze des schlechten Geschmacks“
    Wenn wir über Geschmäcker reden, dann sollten wir uns aber im klaren sein, dass Geschmäcker verschieden sind. Und nur weile ihre Grenze überschritten wurde, sollten sie das auch so aufführen und nicht wie ein Amateurredakteur verallgemeinern.

    Und bitt SO, überlasst das Spieletesten den Leuten, die damit auch Erfahrung haben.
    Danke!

    COD:MW 2 (PC) Metascore 86
    COD:MW 2 (PS3) Metascore 94
    COD:MW 2 (XBOX 360) Metascore 94

  11. Hm, mal eine Frage: Was ist (außer der von bonedaddy beschriebenen Stelle) an dem Wochenanzeiger-Artikel eigentlich so teuflisch schlimm?
    Also wie sollte er sein damit er für euch akzeptabel wäre?

  12. Im Grunde hat der im Artikel recht. Zumindest aufm PC rockt MW1 den 2. Teil weg was MP angeht. Und die Szene ist nunmal komplett dämlich gestaltet(die durch die Veränderung in der deutschen Version noch hirnrissiger wird). Auf verschiedenen Seiten haben Leute in den kommentaren bessere Vorschläge gelfiert wie man die Szene hätte gestalten können damit die „Botschaft“ die die Entwickler rüberbringen wollen wirklich verständlich wird.
    Also meine Meinung ist: Der Artikel triffts schon irgendwie. Und MW1 > MW2 (zumindest auf dem PC).

  13. WoW: Super Nanny von RTL hilft verwahrlosten Kindern mit WoW-süchtigen Eltern
    Die Meldungen über computerspielsüchtige Individuen unserer Gesellschaft reißen einfach nicht ab. Auch die Super-Nanny, Deutschlands TV-Mutti Nummer 1, nimmt sich der Problematik in der Sendung vom 2. Dezember an und zeigt der Welt eine zerrüttete Familie, die allein durch den Hang zum Computerspielen mit den Problemen des Alltags nicht mehr fertig wird. Dass hierbei das Privatleben der unter der Sucht der Eltern leidenden Kinder schonungslos breitgetreten wird, muss man wohl hinnehmen, wenn man über die Auswirkung exzessiven Computerspielens „investigativ“ berichten möchte.
    http://www.rtl.de/cms/unterhaltung/tv-programm/real_life/die-super-nanny.html

  14. @Mars
    „Heroin aus der Steckdose“
    „Viele Computerspieler […] ziehen eine Windel an, weil sie während des Spiels den Schreibtisch nicht verlassen wollen“

    Ja sehr gute Frage, was ist eigentlich an unbelegten Behauptungen und Pauschalisierungen so teuflisch schlimm?

  15. @mars
    Der Artikel bedient sich ja überwiegend Informationen von Frau und Herrn Hirte, den Initiatoren von rollenspielsucht.de. Zu dieser website, hatte ich ja schon im stigma Forum Stellung genommen, auch habe ich dort meinen längeren Kommentar gepostet, welchen ich als Antwort auf einen anderen Kommentar von Herrn Hirte zu einem stern.de-Artikel abgesetzt hatte.
    Forums-Thread:
    http://www.razyboard.com/system/morethread-artikel-aus-dem-stern-diskussion-dazu-rey_alp-1858639-5785261-0.html#10
    Weiter hatte ich übrigens Herrn Hirte per EMail angeschrieben, aber leider noch keine Antwort erhalten.

    Und ja, ich empfinde solche Artikel als problematisch, gerne begründe ich warum.

    1. Den in der Überschrift verwendeten Begriff „Heroin“ halte ich für ein ungeeignetes Synonym zu einem MMORPG. Gleichzeitig macht dadurch schon die Überschrift klar, welche Zielsetzung der Artikel wohl verfolgt.

    2. Immer wieder werden Extrembeispiele von Herrn Hirte zitiert, in diesem Artikel wird das Windelbeispiel gar „vielen Computerspielern“ unterstellt. Oder weiter entstehen laut dem Artikel „häufig Extremsituationen“ wenn Eltern auf den Konsum Ihrer Kinder einwirken wollen. Nachhaltige Quellen für diese Unterstellungen werden leider wieder einmal nicht geliefert. Wer solche Extrembeispiele liefert, sollte unbedingt deren Echtheit klarstellen, wenn dann gar von „vielen“ und „häufig“ gesprochen wird, ist es unabdingbar Quellen und Belege zu liefern, welche diese Häufigkeit untermauern. In diesem Zusammenhang würde ich gerne erwähnen, dass ich mich schon mal über solche Extrembeispiele von rollenspielsucht.de gewundert habe.

    Dazu hatte ich bei Herrn Hirte um Antwort gebeten, leider bis heute noch keine erhalten. Meine Frage:
    „Folgende Frage hat sich mir allerdings schon mehrmals gestellt. Nach dem Print-Spiegel-Artikel vom März 2009, bediente sich vor kurzen auch ein faz online Artikel, Kommentaren aus Ihren Foren. Link faz Artikel: http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E23F8954E30D44AA29EC3D0E666E879A4~ATpl~Ecommon~Scontent.html
    Dort wurde z.B. aus Ihrer Rubrik „Kinder an Eltern“ der Beitrag Nummer 4 zitiert. In der selben Rubrik, würde ich allerdings Beitrag Nummer 7 mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit unterstellen, dass es sich hier um einen Fake handelt (Falschangaben im Deckmantel der Anonymität). Deshalb hier meine Frage, wenn sich die FAZ oder der Spiegel Informationen aus Ihren Foren bedient, wird vorher überprüft ob es sich nicht um einen Fake handelt, sprich wird der Wahrheitsgehalt des Forenbeitrags definitiv nachgehalten?“

    3. Weiter schreibt der Artikel es wäre „Bedenklich, wenn Kinder mehr als eineinhalb Stunden täglich mit Computerspielen verbringen“. Das halte ich nun, insbesondere wenn man von Sucht redet, als nicht viel. Auch erinnere ich hierbei immer wieder daran, dass der durchschnittliche Deutsche 208 Minuten täglich fern sieht. Übrigens die Altersgruppe der über 50-jährigen DOPPELT so viel wie die der 14-29 Jährigen. Ob hier bei den jüngeren Leuten auch ein Substitutionseffekt Computerspielen vs. Fernsehen stattfindet bleibt unerwähnt.

    4. Wer sich übrigens auf rollenspielsucht.de umsieht findet u.a. folgende Stellungnahmen:
    • „Diese Spiele verletzen die Seele“
    • „Eine Beschränkung der menschlichen Kommunikation auf Maus, Tastatur und Bildschirm darf nicht wie eine Seuche um sich greifen“
    • „Es muss Abhilfe geschaffen, es müssen Gesetze erlassen werden, die die Nutzung dieser Spiele zeitlich drastisch einschränken“

    5. Um nun aber nicht den Rahmen zu sprengen, mag ich hier zum Ende kommen und nur noch einen generellen Punkt erwähnen. Mir fällt an solchen Artikeln, die ja durchaus grundsätzlich ihre Berechtigung haben, einfach ihre Einseitigkeit auf. Es unterbleibt immer wieder zu erwähnen, dass die überwiegende Mehrheit ihren Konsum im Griff hat, es unterbleibt richtig zu stellen, dass es sich bei einigen Süchtigen einfach um Extreme handelt und dies nicht die Norm darstellt. Es scheint einfach immer wieder eine Gesamtablehnung gegen Computerspiele durch. Das führt dann leider auch dazu, dass sich ALLE Computerspieler in einer gewissen Erklärungsnot sehen. So quasi nach dem Motto:
    Gamer:“Ich spiele in meiner Freizeit gerne WoW“
    Nicht-gamer: „Was dieses Suchtspiel? Wie kann man nur“

    Man kann und soll gerne über Sucht berichten, aber bitte nur nachhaltig überprüfte Beispiele verwenden und ggf. klar stellen, dass es sich um Extreme handelt und nicht „viele“ betrifft. Weiter wäre es schön wenn man Einseitigkeit vermeiden würde.

  16. der Artikel is gar nich so schlecht, vor allem für SPON-Verhältnisse.

    @Hybris
    ich war vor nem Monat auf ner Eltern-Information (wo halt „informierte“ Eltern genau das zu höhren bekommen haben, was sie wollten), auf der genau diese Pauschalisierungen als Argumente vorgebracht wurden.
    und es wurden die beiträge vom WDR zu CS:S und GTA:SA „gezeigt“ in denen eh nur beschrieben wird.
    SUPAA!

  17. Ein paar Anmerkungen zu dem Bericht, der von Amegas verlingt wurde!
    1.Dabei handelt es sich um eine unabhängige Forschungseinrichtung
    LÜÜÜÜÜÜGE!!!

    2.Einschlägige Computerspiele wie „Grand Theft Auto“ (GTA), „Counter-Strike“ und „World of Warcraft“ (WOW) besitzen zwar nicht alle, sie kennen sie aber – obwohl sie zum Teil erst ab 18 Jahren freigegeben sind.
    TEIL LÜGE! Nur GTA4 ist ab 18!

    3.Auch mit den Spielen selbst ist sie bestens vertraut
    LÜÜÜÜÜÜGE!!! Die Frau spielt nicht, sondern lässt spielen und sich danach nur erzählen wie es war.

    4.Mit Fachbegriffen wie „Screenshot“ oder „Fraps“, das ist ein Programm zum Erstellen von Videoaufzeichnungen von Computerspielen, beeindruckte sie die Jugendlichen.
    Will die uns Generation „Game und Digital“ verarschen? Wen will die bitte mit „Screenshot“ beeindrucken? Das Wort kannte ich schon in der 5. Klasse

    5.Ihr Spezialgebiet sei die Erforschung des Spiels „World of Warcraft“. Sie sitze dazu als Beobachterin neben (bezahlten) Spielern,
    Wie kann sich jemand indirekt als „Experte“ für etwas nennen, was dieser jemand nur durch zuschauen oder Erzählungen erfährt?

    6.Sie erklärt ihnen auch, dass dieses Spiel „der Süchtigmacher schlechthin“ sei. Freigegeben ist es ab zwölf Jahren. „Das ist viel zu früh, in dem Alter können die Kinder die Auswirkungen und Gefahren noch gar nicht verstehen“, findet sie. Außerdem sei es noch dazu gewalttätig.
    Die will uns schon wieder verarschen!
    Hat die Frau denn von unserer Diskussion hier im Forum nichts kapiert?

    7.„Ich war im September auf der Games Convention“, sagt Regine Pfeiffer, „da habe ich reihenweise adipöse junge Männer gesehen.“ Das passiere, wenn sich Kinder und Jugendliche nicht mehr bewegen, eine Altersdiabetes bei Jugendlichen sei heute keine Seltenheit mehr. „World of Warcraft und Übergewicht – das ist fast eine Gleichung“, so Pfeiffer.
    Die Frau hat echt einen Schatten weg

    8.Auch die schulischen Leistungen litten unter erhöhtem Spiele-Konsum. Dabei gelte folgende Faustregel: „Je gewalttätiger die Spiele, desto schlechter die Schulzensuren.“
    Die Alte hat uns total verarscht!
    Die hat nichts, aber auch rein gar nichts von den Diskussionen die hier geführt worden sind mit genommen oder kapiert, totale Verarschung!

    9.Das sieht Regine Pfeiffer ähnlich, und auch hier hat sie eine Faustregel parat: „Je niedriger der Schulabschluss der Eltern, desto mehr Geräte wie Fernseher, Computer und Spielekonsolen haben die Jugendlichen im Zimmer“.
    Wie soll das bitte gehen?
    Je schlechter der Schulabschluss, desto schlechter die Berufe die einem zur Verfügung stehen und somit ist auch die Bezahlung schlechter.
    Die Alte macht die „Unterschicht“ für Kranke und Dicke Kinder verantwortlich, wobei es doch gerade die Eltern sind, die viel Geld verdienen, weil sie gute Abschlüsse und somit gute Berufe und somit viel Geld verdienen.

    10.Das gehe schnell – ohne dass man es merke, rutsche man ab in die virtuelle Welt. „Das funktioniert über Glücksgefühle, die entstehen, wenn man etwas in einer Gemeinschaft macht, Ziele erreicht oder stärker ist als andere“, weiß sie.
    Oh ja natürlich, und sind Fussballfans, Formel 1 Fans, Box Fans und Sportschützen somit auch Süchtige, weil sie ebenfalls was in einer Gemeinschaft zusammen tun und „Glücksgefühle“ erleben?
    Boar ich wusste die Alte verarscht uns.

    11. Wenn er vor dem Rechner sitzt, spielt er am liebsten „Counterstrike“ und „GTA San Andreas“, also die als äußerst brutal bekannten Spiele.
    Jawoll, immer her mit den Vorurteilen und der Propaganda, haben ja noch nicht genug von diesem Müll gehört.

    Kurze Anmerkung: Die ALTE hat uns doch vollkommen verarscht und an der Nase herumgeführt!
    DAS sollte nicht unbeantwortet bleiben und ich denke da sollte ein Brief/Mail angefertigt werden!

  18. LOL ja das mit der Frau Pfeiffer ist schon ziemlich dreiste Kacke…
    …die Frau ist echt… …
    ES SEI DENN: die Unterlagen, auf denen der Artikel(25.9.09) basiert, sind älter. Das würde den geistigen Dünnschiss dann zumindest im Bezug auf die Forendiskussion hier etwas relativieren.

  19. Nein die sind aktuell, die Dame hatte sich bei ihren letzten Auftritt auch ziemlich unbeliebt gemacht weil sie zbsp. Leute die eine Diskussion führen wollte mit Sätzen wie: Versuchen Sie gar nicht erst eine Diskussion mit mir anzufangen, diese verlieren Sie ohnehin. – Ich weiß wovon ich rede, ich kenne mich in der Materie aus Sie aber offenbar nicht. etc..

  20. @Pergamos:
    es heißt im Artikel „immer häufiger“, bitte, richtig zitieren sollte doch noch drin sein.
    Punkt 2: es geht darum was in dem Artikel steht, da stehen die dicken Klöpse von rollenspielsucht.de nicht drin, und jetzt bitte zeigt mir einen Artikel über Sucht der ausgewogen ist? Leuts bitte, hier geht es um Sucht, und in jedem Artikel zu einem besonderen Thema wird nur das thematisiert. Oder wollt ihr jetzt dass bei jeder kleinsten Pressemeldung über Herrn Köhler gleich noch ein 2-Seiten-Disclaimer über das politische System drin ist? Das wird ja fast lächerlich. Natürlich fehlen mir auch die positiven Artikel etc., aber hier?
    @Boomboy: Der Comment ist schlicht und ergreifend überflüssig.

  21. @Mars
    Ich kopiere einfach mal die Passage direkt hier rein:
    ZITAT:“In Zusammenhang mit Computerspielsucht kommt es auch immer häufiger zu gewalttätigen Übergriffen. „Das Computerspiel ist für die Betroffenen wie Heroin aus der Steckdose. Wenn Mütter versuchen ihren Kindern diese Droge zu entziehen, dann entstehen häufig Extremsituationen“, berichtet Hirte. Die Mütter würden in den Schwitzkasten genommen und durch die Wohnung geschleift.“

    Ich habe Herrn Hirte’s Aussage zitiert, da steht „häufig Extremsituationen“. Du verwechselst mein Zitat bezugnehmend auf Herrn Hirtes Aussage mit dem vorherigen Satz des Artikelautors. Um es in Deinen Worten zu sagen: richtig lesen sollte doch noch drin sein.

    Die dicken Klöpse stehen nicht drin? Das „Windelbeispiel“ ist kein dicker Klops? Ich habe weiterhin Beispiele von rollenspielsucht.de aufgezählt, um Ansichten der website rollenspielsucht.de zu verdeutlichen. Auf diese Website ist sogar im Artikel ein anklickbarer Link. Ich habe nie behauptet, dass dies direkt im Artikel steht, aber dadurch dass mitten im Artikel der Link zu rollenspielsucht.de gesetzt ist, ist es wohl kaum abwägig Kommentare der website in diesem Zusammenhang zu erwähnen.

    Zum Beispiel ist sogar die ARD-Doku zu dem Thema, auf die ja auch rollenspielsucht.de verlinkt, besser ausgewogen. Und ja, ich bin der Meinung auch ein Artikel über Sucht sollte Sachverhalte korrekt darstellen und nicht wie eben hier Extreme so darstellen als wie wenn dass „viele Computerspieler“ so machen. Nur weil Sucht thematisiert wird, rechtfertigt dass noch lang keine Unwahrheiten. Du hast glaube ich nicht richtig verstanden um was es mir ging. Es ging nicht darum zu verlangen, ein Artikel über Sucht solle nicht im Wesentlichen Sucht thematisieren. Vielmehr Wollte ich darauf hinweisen, dass trotzdem erstens keine Unwahrheiten enthalten sein sollen und zweitens Einseitigkeit vermieden werden solle.

    Gerade weil wohl einigen Lesern solcher Zeitungen Computerspiele nicht in dem Maße bekannt sind, sollte man anders wie z.B. bei einem Artikel über bekanntere Suchtmittel wie Alkohol oder Zigaretten, auch darauf achten Sachverhalte insgesamt zu relativieren und z.B. erwähnen, dass die Mehrheit ihren Konsum durchaus im Griff hat. So beugt man Verallgemeinerungen aus Unwissenheit vor. So hart der Artikel im Print-Spiegel im März 2009 auch war, genau das hat der Spiegel Autor gemacht. Er hatte genau darauf hingewiesen.

    Mehr will ich nun aber nicht schreiben, bist Du ja auch auf meine Ausführungen nur rudimentär eingegangen.

  22. @Pergamos: lol, hast recht, sorry.

    Zum Windelbeispiel: Es wäre mir neu dass es das nicht gibt. Sucht führt immer zu Extremen, natürlich steht hier „viele“, aber was viele ist und wieviele es genau sind wissen wir nicht. D.h. erstmal steht er in der Beweispflicht, da er die Behauptung aufstellt, das ist korrekt. Aber ich kann jetzt nicht hingehen und ohne Belege behaupten seine Aussage wäre Blödsinn, das steht auf genauso tönernen Füßen.

    Das mit Unwahrheiten klar, aber ab wann ist es einseitig? Hier wird nirgends behauptet dass alle Spieler süchtig sind, sondern es werden die thematisiert die süchtig sind.

    Gruß,
    Mars

  23. @Mars
    kein Problem ;-)

    Genau, er steht in der Beweispflicht um seine Aussage zu untermauern. Auch könnte man von einem guten Journalisten erwarten, dass er solche Aussagen nach der Quelle hinterfragt bevor er sie abdruckt. Nach meinem Empfinden ist bei solchen Extrembeispielen sogar ein entsprechendes Nachhalten unabdingbar.

    Wären entsprechende Belege präsentiert worden, könnten die Spieler nun hinreichend darauf eingehen. So sehe ich die Spieler nicht in der Pflicht quasi präventiv ihrerseits Belege erbringen zu müssen währenddessen man Herrn Hirte, dem Urheber dieser Behauptung zugesteht, Quellen zu unterschlagen.

    Natürlich lässt ein Wort wie „viele“ Raum für Spekulationen. Aber ich denke, die Aussage „Viele Computerspieler, die gerade eine wichtige Spielepisode zu meistern haben…“, wird der geneigte Leser doch so interpretieren, dass hier „viele“ zumindest eine Mehrheit definiert. Und das macht daraus in meinen Augen, doch eine gehörige Unterstellung.

    Ich möchte jetzt nicht anfangen Gegenbeispiele zu erläutern, warum ich nicht denke dass „viele Computerspieler“ beim z.B. raiden eine Windel tragen, dass würde auch den Rahmen sprengen. Aber doch mag ich kurz erwähnen, dass ich schon in diversen Raids zugegen war, teilweise auch mit Hardcore-Raidern und Intensivspielern, dass ich WoW schon seit fast 4 Jahren spiele, diverse Leute kennengelernt habe und auch die einschlägigen Foren verfolge. Würde eine Praxis herrschen, dass man z.B. in Raids keine Pausen zulässt auf was ja wohl das „Windelbeispiel“ abzielt, wäre es doch schon fast verwunderlich warum ich noch NIE dergleichen erlebt habe. Meine Erfahrungen heißen natürlich jetzt nicht, dass es das nirgendswo gibt, aber wenn „viele Computerspieler“ dies machen würden, könnte man meinen dies irgendwo im Spiel respektive Spielumfeld mitzukriegen.

    Es wird zwar nicht gesagt „dass alle Spieler süchtig sind“, aber es wird auch andererseits nicht verneint. Ganz klar, dies ist jetzt auch vorrangig nicht der Auftrag eines Artikels über Sucht, aber eben gerade bei Computerspielen und der Leserschaft einer Print-Stadtteilszeitung kann man doch denken, dass hier nicht solch eine Bekanntheit über das Thema herrscht wie z.B. bei Alkoholsucht. Relativierungen können hier wie erwähnt Verallgemeinerungen aus Unwissenheit vorbeugen.

    Genau das erlebe ich auch immer wieder, kommt WoW zur Sprache, wird schnell verallgemeinert. Da kann man sich dann rechtfertigen, warum man dieses „Suchtspiel“ denn spielt. Ich habe da nun kein Problem, aber ich erlebe Leute die schon gar nicht mehr erzählen, dass sie WoW spielen. Das ist doch schon in gewisser Weise diskriminierend.

    Deshalb meine ich, wäre es schön soweit wie möglich auf Einseitigkeit zu verzichten. Aber ich verstehe Deinen Standpunkt schon, es ist nicht immer leicht zu erkennen ab wann es denn objektiv gesehen einseitig wird.

    Gruß, Pergamos

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