Deutscher Entwicklerpreis 2009

(heise) Bereit seit 2004 wird der „Deutsche Entwicklerpreis“ verliehen, bei dem, anders als beim vom Bundestag zur Förderung von wertvollen Videospielen initiierten „Deutschen Computerspielpreis“, eine Kategorie für Videospiele, die sich an Volljährige richten, nicht fehlt. Dass die Debatte zum Teil nur akademischer Natur ist, beweisen die diesjährigen Preisträger. Selbst unter den Nominierten finden sich mit „Cursed Mountain Wii“ und „Sacred 2“ nur zwei Spiele, die eine Freigabe „ab 16“ erreichen. Mit „FarCry“ und „Crysis“ (beide von Crytek) ist die Anzahl der in den letzten Jahren ausgezeichneten Ego-Shooter auch recht überschaubar. Die Nachfolger konnten übrigens nicht ausgezeichnet werden, da sie in Kanada bzw. Ungarn entwickelt wurden. Abschließend müssen zwei Fragen gestellt werden: Wäre angesichts der hochqualitativen Kinder- und Jugendspiele sowie der Abwanderung ins Ausland nicht eine Förderung von Spielen, die sich an Volljährige richten, überfällig? Und warum hat „The Book Of unwritten Tales“ keinen Preis bekommen?

4 Gedanken zu “Deutscher Entwicklerpreis 2009

  1. „Cursed Mountain“ wurde hier in Österreich entwickelt :-O
    Völlig unverständlich die Nominierung für mich so.
    Mein Topspiel 09 wäre ernsthaft „Velvet Assassin“. Es sollte auch intersubjektiv das Spiel mit der größten internationalen Aufmerksamkeit gewesen sein – selbst wenn es kommerziell floppte und im Gameplay deutliche Schwächen hatte. Zum Entwicklerpreis – tja… Eine Schande das aus meiner Sicht, „The Book of Unwritten Tales“ hätte ich zusammen mit „The Whispered World“ ebenfalls ganz vorne gesehen

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