Marktkauf bewirbt „Killerspiel“-Boykott

marktkauf


(twitter) Als Reaktion auf den Amoklauf in Winnenden haben Anfang des Jahres verschiedene Supermarktketten „Killerspiele“ aus den Regalen genommen oder gleich ganz aus dem Sortiment gestrichen. Neben Filialen von Media Markt und Galeria Kaufhof hat sich auch Marktkauf an der Aktion beteiligt. Nun bei twitter aufgetauchte Fotos zeigen, dass man es nicht bei den Boykott von „Killerspielen“ belässt sondern auch offen Stellung bezieht.

Bereits im Oktober sind, wenn auch ohne fotografischen Beleg, erste Berichte über diese Aktion aufgetaucht. Bei den ersten Augenzeugen ist diese Vorgehensweise ersichtlich auf wenig Verständnis gestoßen:

„Damit setzt Marktkauf in der Tat ein Zeichen: Auf der anderen Regalseite gibt es Filme (auch FSK 18) und Erotikfilme. 5 bis 6 Regalreihen weiter gibt es Alkohol mit allen nur erdenklichen Alkoholkonzentrationen im Getränk. An der Kasse gibt es Tabakwaren in allen Farben und Formen. Also warum das Ganze? Nun, solange man mit dem realen Leid von Menschen […] echtes Geld verdienen kann und mit so einer niederen Hetze sein Image reinwaschen kann […] ist doch alles super.“

66 Gedanken zu “Marktkauf bewirbt „Killerspiel“-Boykott

  1. Das ist kein Fake werter Autor, sowas hing in einigen Marktkaufs wirklich aus bzw. tut es noch immer und ähnliche Schilder gab es auch bei Media Markt (Rote Schilder direkt über den Regalen aufgehängt), Saturn, Schossau,Kaufhof, MediMax, ProMarkt und co., das Problem ist halt die Fotos zu machen, sowas mögen die Angestellten nicht gerne, da gibt es schnell Hausverbot für (Kein Witz) und Angestellte werden abgemahnt oder gar rausgeworfen wenn die Fotos machen und diese auch noch veröffentlichen wollen.

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  3. Arrr Pfui, böser Laden Pfui.
    .
    Das Zitat dazu bringt es perfekt auf den Punkt, wobei die Befürworter dann sicherlich meinen werden, dass Tabak und Alkohol lediglich einige der direkten Konsumenten töten. Öhm Passivrauchen, Verbrechen unter Alkoholeinfluss, anyone?

  4. Sagt mal heißt das Schild jetzt eigentlich

    „Wir verkaufen keine Killerspiele“

    oder

    „Wir stoppen den Nichtverkauf von Killerspielen“

    Letzteres wäre logischer, da das Wort „Killerspiele“ durchgestrichen wurde.

    Naja, Marktkauf hatte noch nie eine besonders große Videospielauswahl, das war schon zu SNES-Zeiten so. Von daher „Jaha, haben wir einmal ganz doll gelacht. Aber mal ehrlich, interessiert mich nicht was ihr darüber denkt. Ihr hattet noch nie Ahnung davon. Und eure Profilierungsversuche langweilen mich.“

    BTW gehört Marktkauf nicht den Gewerkschaften? Fänd ich jetzt nicht so doll wenn die sich auch noch da rein hängen müssen. Is ja nicht so als wenn sie sich in den letzten 20 Jahren als besonders stark, kämpferisch oder den Mitgliedern zugewandt gezeigt hätten.

  5. Ist mir auch bei meinem Marktkauf direkt aufgefallen…

    Alle ab 18-Titel sind weg, man sagt man hätte keine „Killerspiele“, und 2 Meter weiter steht Operation Flashpoint etc.

    Wieder das Problem mit der Definition von „Killerspiel“.

  6. Ahh mein Bild findet sich nun auch auf Blogs wieder. Zu der Problematik des fotografierens: Dreistigkeit siegt! Der Marktkauf hat bis 22 Uhr offen und nach 20 Uhr läuft da eh keiner mehr rum.

  7. Ich scheine echt Glück zu haben…weder gibt es bei mir in der nähe einen Marktkauf, noch beteiligt sich mein MediaMarkt oder mein Saturn an dieser blödsinnigen Aktion. Schlimm ist es trotzdem.

  8. @Gouryella_nm
    Ich danke dir für das Foto, das beweißt das ich niemanden angelogen hatte als ich davon berichtet hatte (Was mir unter anderen auf Xbox.com etc. unterstellt wurde). Aber das sind ja nicht alle Aktionen die die Handelsketten durchführten, zbsp. haben viele Läden in regelrechter Panik die Figuren von Spielen wie Warhammer, Bioshock, Splinter Cell und Call of Duty entfernt, teils wegen angeblichen öffentlichen Druck, teils aus Angst vor der Presse, teils weil die Geschäftsführung es einfach so haben wollte (Das sind die meist genannten Gründe die mir Mitarbeiter nannten, nur wenige sagten das die Figuren lediglich weg müßten weil Platz gebraucht werde oder man sie durch andere ersetzen wolle). Viele Läden hatten ja bis Winnenden auch noch CSS und CSZ im Angebot nach Winnenden flogen die raus aus dem Sortiment und das gleichwe Schicksal traff in einigen Läden auch Far Cry 2 (Und andere böse Titel die besonders oft in den Medien genannt wurden (Doom 3 und Quake 4 etwa welche in der Green Paperreihe geführt werden).

  9. @Mike L.: Du hast Nazis und Junkies vergessen.

    Die denken wohl „alle Killerspiel sind USK18“. Ich muss zwar zugeben dass mir jetzt kein USK18-Titel einfällt der nicht in die Kategorie fallen würde aber mir fallen genug ein die dies würden aber USK16 sind.

    Battlefield, Counter Strike und GTA San Andreas lagen beispielweise zumindest bis letzte Woche noch im Marktkauf aus.

    Ich verstehe die ganze Aktion nicht.
    Das Zitat unten in der News trifft voll ins schwarze und dazu sei noch zu sagen dass diese 18er-Filme nicht etwa ganz oben im Regal sind sondern ein eigenes Regal haben an das Kinden ohne Probleme ran kommen wenn die Eltern mal kurz nicht aufpassen.

  10. Was machen, wenn man so ein Schild sieht ?
    Sich beschweren ?
    Im günstigsten Fall bekommt man vom Marktleiter / Mitarbeiter zu hören das er die Aktion selber unsinnig findet, aber die Anordnung eine höheren Stelle umzusetzen hat.
    Im schlimmsten Fall trifft man auf jemand, der die Aktion gut findet und der vernünftigen Argumenten nicht zugänglich ist.

    Also lieber Loben, und den Marktleiter auffordern diese Aktion auf Kriegsspielzeug, Negermusik, Schundhefte, Alkohol und Tabak auszudehnen.
    Wenn die merken das man mit solchen Aktionen nur Beifall von der Falschen Seite bekommt setzt eventuell ein nachdenken ein.

  11. @Murray XVII
    „Das Zitat unten in der News trifft voll ins schwarze und dazu sei noch zu sagen dass diese 18er-Filme nicht etwa ganz oben im Regal sind sondern ein eigenes Regal haben an das Kinden ohne Probleme ran kommen wenn die Eltern mal kurz nicht aufpassen.“
    .
    Ist bei uns auch so. Neben der Erreichbarkeit für Kinder kann’s dann auch passieren, das die Kassiererin nicht auf’s Alter achten oder dem Kleinen glaubt, wenn er dann sagt, dass die Eltern da nix gegen haben.
    .
    Letztlich schneidet sich der Händler zudem ins eigene Fleisch wenn er etwas, für das er bezahlt hat, aus persönlichen Gründen nicht mehr verkaufen will.

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  13. hmm kann man dies nicht als „diskriminierung einer branche“ und „aktiver beitrag einer Schmutzkampagne“ vor Gericht ziehen?
    Würde sowas in einem Laden bei mir in der Stadt hängen, würde ich es fotographieren und sollte mir einer mit hausverbot kommen, würde ich mit Anzeige wegen den beiden oben genannten Gründen drohen und vielleicht Warnzettel über den Laden verteilen.
    [edit by admin]

  14. Ach die schneiden sich doch ins eigene Fleisch. Lasst sie ruhig machen, wenn ich dort keine 18er Ware bekomme, geh ich eben zur Konkurenz.

  15. @Booomboy

    Jedem Händler steht es frei welche Produkte er in sein Sortiment aufnimmt und welche nicht. Eine darüber hinausgehende Abstandnahme von den Produkten dürfte zunächst nur eine zulässige Meinungsäußerung sein. Der Aufforderungscharakter, dass „man“ Killerspiele stoppen soll, ist vielleicht eher problematisch, aber solange nur an das Gewissen appelliert und kein wirtschaftlicher Druck ausgeübt wird, dürfte das rechtens sein.

  16. naja das Bild zeigt allerdings keine „Meinungsäußerung“, sondern eine „Aufforderung“.
    Klar kann jeder Händler sein Sortiment selbst aussuchen, aber die Leute mit solchen Schildern/Plakaten für eine Sache auffordern, ist schon fast Nötigung.
    [edit by admin]

  17. Nötigung muss nicht unbedingt in Verbund mit einer Drohung bestehen.
    Wenn auf der Autobahn auf der linken Spur dich einer von hinten mit Lichthupe bedrängt, ist das Nötigung, da er dich zu etwas zwingt.
    Dies sehe ich hier auch, weil dieses Schild die Leute unbewisst zwingt, „Killerspiele“ zu hassen, ohne Grund usw.
    Und nun lass endlich mal dieses Editieren.

  18. Ich habe zwölf Spiele für meine Konsole. Eines davon in Deutschland gekauft, am ersten Tag zusammen mit der Hardware. Sie anderen elf sind aus Grobritannien, den USA und Hongkong. Ich werde auch in Zukunft meine Spiele, egal welche Altersklasse, im Ausland kaufen. Wenn man mich hier als Kunden nicht wünscht… ich brauch euch ebenfalls nicht!

  19. Man braucht Gewalt, der BGH nimmt die aber auch in recht abenteuerlichen Konstellationen – wie bei der Lichthupe oder auch bei einer Sitzblockade – an.

    Also ein unbewusstes Zwingen kann ich hier kaum erkennen (es fehlt am Zwang), dann müsstest du auch Werbung im allgemeinen verbieten. Schließlich „zwingt“ dich ja Pro7 mit der Werbung für Popstars auch die Sendung anzusehen. Weder wird eine Sanktion im Falle des Nichtbefolgens in Aussicht gestellt noch übt man sonst einen Druck auf dich aus.

    Das Mit dem editieren hängt ganz von dir ab.

  20. Ich weiß noch ungefär was in dem kleinen Text unter dem „Marktkauf setzt Zeichen“ steht:

    „Bei uns gibt es keine Killerspiele! Alle Spiele ohne entsprechende Jugendfreigabe wurden aus dem Sortiment entfernt. […]“

    Vielleicht komme ich noch dazu ein größeres Foto von dem Schild zu machen. Manche Schilder sind sogar über den Spielen platziert. So dass man sie erst hochheben muss, wenn man eins kaufen will…

  21. Sehe ich nicht so, da ich schließlich einen Fakt genannt habe und keinen irren Vergleich.
    Zwischen Werbung und „Manipulation einer Mentalität“ sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

    Wenn Burger King z.B. ein Plakat in ihren Restaurants aufhängen würde, mit den Slogan „Whopper ist mehr Royal“, dann käme kurze Zeit später McDonals und würde wegen unlautere Werbung mit Klage drohen.
    Unlautere Werbung sollte klar sein was das ist und dieses Plakat fällt auch darunter.

  22. Aha …ein Stopschild. Nun gut … sie boykottieren angebliche Killerspiele. Also greifen diese mich nicht an. Sie greifen keine Gamer direkt an.. okay… aber genauso gut ist es jeder Filialleitung überlassen welche Produkte sie führen. Das Problem ist nur, dass die voreingenommene „Killerspiel“-Einstellung der selbsternannten Experten und Politiker einseitig an den „kleinen Mann“ weiterbringen. Das Erinnert mich grade an ein Beispiel.. das mit dem Frosch und das Wasser, das Anfangs kalt und dann immer wärmer wird…und der Frosch es nichtmal merkt, also nicht rausspringt, bis er letztendlich … an kochendem Wasser stirbt.
    In solchen Fällen ist also noch nicht von Zensur zu sprechen. Kennt eigentlich jemand nen guten engagierten Anwalt der auf solche Sachen spezialisiert ist? Als Jurist hat man mehr Chancen irgendwas auszusagen…

  23. Als ich vor kurzem in einen Kaufhof ein Adventure kaufen wollte gab es keine… derweil gab es viele Action und auch ab 18er Titel… war da echt ein wenig enttäuscht, da dieser Laden eigentlich meine Anlaufstelle in Bezug auf Adventures gewesen ist.
    Es gibt immer wieder Leute, die das K-Wort aufgreifen… meist verbergen sich dahinter aber Leute, die nicht gerade Intelligenzbestien sind… mal versuchts der eine, mal der andere… ich reg mich da garnicht mehr auf… solange es kein Verbot (Verbot für die K-Hetze) für sowas gibt, wirds das auch weiterhin geben… da kann man machen was man will.

  24. @ Booomboy. Die Lichthupe und die normale Hupe sind doch außerhalb geschlossener Ortschaften als Zeichen, dass man überholen will, erlaubt, oder gilt das nicht mehr? Es wird zwar von vielen nicht praktiziert, weil es verpönnt ist und als Nötigung empfunden wird, aber ist keine Nötigung. Den Sicherheitsabstand nicht einzuhalten, also zu dichtes auffahren, ist ein Strafbestand (der wahr´lich fast immer nur geahndet wird, wenn ein Schaden entsteht)
    Bitte korrigiert mich wenn ich falsch liege.
    Zu Marktkauf, denke ich auch das weder der Tatbestand der Nötigung noch der Verleumdung etc ansatzweise erfüllt ist. Auch hier bitte ich um Korrektur (bin kein Jurist)
    lasst euch nicht ärgern
    mfg

  25. @Booomboy
    Ich kann schon verstehen warum Rey Alp editiert (zensiert), manches was wir hier sagen geht am Thema vorbei und ist auch hart geschrieben, zudem gehen hier auch nicht nur Spieler Beiträge lesen sondern auch unerfahrene Leute die Spiele kaum oder gar nicht kennen und die Kritiker sollte man auch nicht vergessen, letzere sind problematisch und man sollte die nicht durch unnötige Provokationen reizen, haben wir auch nicht nötig sowas zu tun.

  26. Wie soll mit der Ablehnung des Ausdrucks anderer an ein Gewissen appelliert werden? Da wird so doch schon über den Begriff „Killerspiel“ mit unterstellt, dass diese „Produkte“ zu Hass oder sonstwas aufrufen würden. Anders verstünde ich das nicht
    Wenn sich die betreffende Kreativindustrie dagegen nicht wehrt ist das natürlich deren Sache, ein Publikum ist wie man sieht ohnehin mehr oder weniger machtlos dagegen, außer seinerseits zu Boykotten gegen diesen Einzelhandel aufzurufen so

  27. @lanzelotz:
    „Außerhalb geschlossener Ortschaften ist es sogar eine Hauptaufgabe der Lichthupe, Überholabsichten anzukündigen.“ Quelle: Dr. jur. Ralf Höcker, Lexikon der Rechtsirrtümer
    Solange sie in Maßen benutzt wird ist es erlaubt, da hast du Recht.

    Zum Schild, das müsste wirklich ein Jurist prüfen, aber von der Wortwahl und der Bebilderung (die zwar eine doppelte Verneinung durch das durchgestrichene Stoppschild enthält, aber das kriegen die eh nicht mit) kommt das wie eine Diskriminierung von etwas, das nicht verboten ist rüber. Und das ist es ja auch. Natürlich müssen sie die Spiele nicht im Sortiment haben, aber Ausdrücke wie „Marktkauf setzt Zeichen!“ stellen ab18-Spiele als etwas böses dar, das nicht an die Öffentlichkeit gehört. Vergleiche: Bei Werbung gegen den Treibhauseffekt wird auch öfters der Spruch „Setzen Sie ein Zeichen! Licht aus!“ und so etwas verwendet. Bei Aids glaub ich auch und andere Sachen, die mir nicht einfallen bestimmt auch noch. Insgesamt wird dieser Ausspruch grundsätzlich gegen schlechte Sachen eingesetzt, nach dem Motto:“Setzt ein Zeichen, damit diese schreckliche Sache verschwindet.“

  28. Also so viel ich einst bei meiner Führerscheinprüfung gelernt habe, ist die Lichthupe so lange verboten, wie es sich nicht um einen Notfall oder eine Gefahrenwarnung handelt.
    In geschlossenen Ortsschaften darf auch nur gehupt werden, wenn auf eine Gefahr hingewiesen wird.
    Viele Leute hupen z.B. wenn sie Freunde oder Bekannte auf der Straße sehen, was allerdings verboten ist.
    Und so viel ich noch weiss, gab es zu diesem Thema auch Fragen bei den Fragebögen für den Führerschein.

  29. @Boomboy:
    StVo §5 Abs. 5: „Außerhalb geschlossener Ortschaften darf das Überholen durch kurze Schall- oder Leuchtzeichen angekündigt werden. Wird mit Fernlicht geblinkt, so dürfen entgegenkommende Fahrzeugführer nicht geblendet werden.“

    und das was du meinst:
    StVo §16 Abs.1: „Schall- und Leuchtzeichen darf nur geben,
    1. wer außerhalb geschlossener Ortschaften überholt (§ 5 Abs. 5) oder
    2. wer sich oder andere gefährdet sieht.“

    So genug Offtopic jetzt.

  30. Regt euch doch nicht so auf Leute. Marktkauf ist ja nicht wirklich der Top Laden für Games. Wer Spiele günstig kaufen will macht das heutzutage im I-Net und nicht im Laden. Bei uns in Köln haben MM und Co. immer noch die 18 Spiele, hier gibs solche seltsamen Schilder nicht. Die Sache ist der Beachtung doch gar nicht wert.

  31. Bei mir SH ist auch alles okay, aber es geht ja darum, dass wenn sowas „geduldet“ wird, denken anderen Filialen und Ladenbesitzer „hey das mach ich auch, steigert mein Gewinn“.

  32. @Cyberbrain85
    Es geht weniger darum das es Spiele in einem Laden weniger gibt als vorher, sondern darum das wieder einmal versucht wird, sich auf unsere Kosten zu profilieren und das noch -wie bereits vielfach geschrieben- irre inkonsequent.

  33. also ich habe da mit Kollegen schon drüber gesprochen und kann sagen: in dem Markt, in dem ich arbeite sind die Leute entweder informiert und schütteln den Kopf oder aber sind nicht informiert und zucken mit den Schultern.
    Ich konnte bisher noch keinen Mitarbeiter auffinden, der die Aktion toll fand!

    .
    Ich würde daher alle Marktkauf-Kunden sehr bitten, den sogenannten „Kummerkasten“, welcher an der Information in jedem(!!) Markt stehen müsste und für Beschwerden da ist, zu nutzen.
    Wer aufgrund des Schildes nicht mehr bei Marktkauf einkaufen möchte, der kann das gerne machen, das muss jeder selbst entscheiden, aber teilt dem Markt das mit!
    Schreibt auf, warum ihr was nicht gut findet und ich wette, bei genug Protest werden diese Schilder wieder verschwinden.
    Ich selbst habe schon an verschiedenen Stellen einen Image-Verlust bei jungen Kunden genannt und auf die ganze Problematik hingewiesen, aber meine einzelne Stimme bringt wenig!

    also protestiert nicht im Internet indem ihr euch im Selbstmitleid verliert, geht zu den Mitarbeitern und sagt denen wie ihr das findet, schreibt mails, füllt den Kummerkasten. Gerade letzteres ist wichtig! Schriftliche Beschwerden bringen viel mehr, als wenn man nur zu einem Mitarbeiter geht, ich weiss selbst aus Erfahrung, das mündliche Beschwerden zu oft ignoriert werden(nicht aus böser Absicht, aber es wird einfach vergessen weiter zu leiten oder aber irgendwer hält die info für nicht „wichtig“ und dann ist die Kette unterbrochen) !

    Also macht was!

    rumheulen kann jeder.

  34. Da muss ich maSu voll und ganz zustimmen. Wenn dem tatsächlich so ist, und bei so etwas aus meiner Sicht doch gravierendem einfach über die Köpfe von MitarbeiterInnen noch hinweg in Chefetagen derlei Boykotte gegen Waren entschieden werden, einfach weil sie politisch opportun erscheinen und im Sinne einer gewissen Stimmung im Land geschäftlich nützen könnten

  35. Ich denke dies sollte weiter verbreitet werden was masu da anspricht.
    der einzige markt kauf der einst bei mir in der stadt war war ein Baumarkt und ist nun TOOM^^

  36. Als ich das gesehen hab, musste ich fast zwei Minuten Lachen.
    Da wir ja auch gerade in der Diskussion um Internetsperren sind, freue ich mich schon auf „Stop! Internet!“- oder „Stop! Killernetz!“-Schilder. xD

    in Bayern gibts Marktkauf nich, oder? Ich hab das nämlich noch nie gehört.

  37. Also ich kann da mal aus eigener Erfahrung sprechen: die Kundschaft bei Marktkauf ist relativ alt im Durchschnitt. D.h. man ging bei dem „Marketing-Gag“ wohl davon aus, niemanden zu „treffen“.
    D.h. wir müssen nun beweisen, dass dies nicht so ist.

    Und die Mitarbeiter zocken entweder selbst, oder es ist ihnen egal. Ich kann nicht glauben, das es bei Marktkauf in den Märkten Mitarbeiter gibt, die nicht, spätestens nach einem vernünftigen Gespräch einsehen würden, dass diese Aktion sinnlos ist.

    Das Problem ist einfach: die ganze Aktion kam von „weit oben“. Die Plakate waren irgendwann einfach im System und auszudrucken sowie aufzuhängen.

    D.h. man muss ein paar leicht abgedrehten Managern einfach nur klarmachen: Die Idee war Murks. Und wenn einige hundert Kundenbeschwerden ins Haus flattern, dann wird das schon eine Menge bewirken.

    Zumindest weitaus mehr, als hier zu weinen, die Welt wäre doof ;)

  38. Also ich sag mal Nötigunmg ist das nicht aber Werbebetrug.

    Wer sagt mir denn dass nicht eins der verbleibenden Spiele ein „Killerspiel“ ist?
    Da es für das Wort keine Definition gibt kann es doch sein dass auch (wie ich schonmal ausführlich erklärt habe) Super Mario Bros ein Killerspiel ist. Auch FIFA wurde als „umstrittenes Spiel“ bezeichnet und ich glaube nicht dass sie das böse WarCraft (World of… und …3) aus dem Sortiment genommen haben.

  39. @Murray XVII
    Sehe das ähnlich. Das einzig konsequente währe, wenn solche Läden ihr komplettes Spielesortiment auflösen. In den Medien wird ja, wenn eine Hetze betrieben wird, so gut wie jedes Spiel als K-Spiel dargestellt – außer vielleicht Spiele, wie Ferien auf den Reiterhof u. ähnliche.

  40. Die Aktion ist dämlich, sehr schade sowas. Allerdings ist sie ne freie Meinungsäußerung und damit vollkommen rechtens. Aber MaSus Idee ist super, das ist ein guter Weg.
    Ist aber sehr schade dass es außer uns offensichtlich kaum jemandem auffällt dass die Filme noch rumliegen etc.

  41. bei solchen Reaktionen scheinen die wirklich zu meinen „Killerspieler“ seinen ein „Verbrechen“ in der Stufe mit „mord“, „vergewaltigung“ und „Kindesmissbrauch“ „ebenbürtig“. Normalerweise geben sich händler neutral

  42. ramsio, schreib einen kleinen Text in dem du vernünftig deine Ablehnung gegenüber dieser Aktion äußerst und wirf den Text in den Kummerkasten an der Information in dem Markt in deiner Nähe.
    Das bringt mehr als hier… ich sage mal… unterstellungen zu äußern, die weit über die zugegebenermaßen schäbige Aktion hinausgehen!
    ;)
    Ich werde auch den neuen Marktleiter damit noch nerven (müssen). Denn ich finde es ziemlich blöd, wenn Marktkauf meint, eine ganze reihe Kunden so dämlich zu verärgern… ~20mio Gamer sind keine Minderheit.
    Langfristig ist das so, als würde man einem breiten Kundenstamm von weitem schon den Stinkefinger zeigen sich dann wundern, dass Kunden irgendwann spürbar wegbleiben :(

    Ich find das Schade, denn es geht bei der ganzen Sache schlussendlich um Arbeitsplätze!

  43. @Rey alp
    Ich kann deine Bedenken schon verstehen da man ja heute als kleiner Angestellter nichts zu melden hat (In aller Regel) aber ich denke maSu ist sich der Gefahr bewußt und würde bestimmt nicht *nerven gehen* wenn es um seinen Job gefährlich stehen könnte.
    Was dei Kummerkästen angeht der Inhalt wandert eigentlich immer ungelesen in den Müll, ist halt so, die Meinung des Kunden interessiert nicht wirklich sein Geld aber schon eher. (Ich spreche hier auch aus Beruflicher Erfahrung)

  44. @Booomboy
    „hmm kann man dies nicht als “diskriminierung einer branche” und “aktiver beitrag einer Schmutzkampagne” vor Gericht ziehen?
    Würde sowas in einem Laden bei mir in der Stadt hängen, würde ich es fotographieren und sollte mir einer mit hausverbot kommen, würde ich mit Anzeige wegen den beiden oben genannten Gründen drohen und vielleicht Warnzettel über den Laden verteilen.“

    Nein da weder eine Einzelperson noch eine Personengruppe direkt angegriffen wird (Deshalb dufte ein gewisser Politiker uns Gamer auch als Kinderschänder bezeichnen etc.).
    Wenn das Fotografieren innerhalb und Außerhalb des Laneds (Ladeneingang) nicht gestattet ist darf der Inhaber Hausverbot erteilen dieses Recht hat er.
    Mit den Warnzetteln würdest du Probleme bekommen da es ein direkter *Angriff* an den Laden wäre (Rufschädigung etc.).

  45. @Rey: ich jobbe da neben dem Studium, mein Studium endet noch dieses Jahr, Diplomarbeit wurde eben fertig gestellt, noch ab zur Druckerei, damit die das binden usw ;) Und da ist meine sorge um meinen Job eher „gering“ und es ists mir auch wert. Im Markt kennt schon jeder diese Gespräche mit mir ;) auch der alte Marktleiter.
    Ich denke jeder sollte vernünftig sagen können, was er für richtig hält, auch gegenüber dem Chef. Das Risiko ist zwar da, aber in meinem Fall ist es gering, ich bin seit fast 10 Jahren da beschäftigt ;)

  46. Um diese Aktion ad absurdum zu führen, sollte man sich dort im Kummerkasten beschweren und schreiben: „Gestern auf ARD wurde behauptet, World of Warcraft sei ein Killerspiel. Warum wird das hier weiterhin verkauft?“

  47. Ich glaub nicht umbedingt, dass sie deswegen mehr Kunden bekommen, vielleicht kommen ein paar mehr unwissende (im Bezug Killerspiele) Eltern in den Laden, aber jeder richtige Gamer wird den Laden nun für den Spielekauf meiden. So haben eher weniger Kunden als vorher.
    Das die aber die 18er Kriegs- und Gewaltfilme (wo man sich doch über ein Kriegsspiel aufregt) drinlässt ist auch irgendwie unverständlich. Die Erotikfilme, Tabak, Alkohol hat aber nicht viel damit zu tun, so können sie auch drinne bleiben.
    Naja ich kauf mir Spiele eh meist über Internet, war auch noch nie innen Marktkauf weils sowas bei uns garnicht gibt.

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  49. Also echt mal! Das kann ja wohl nicht wahr sein. Und wenn man fürs Foto Hausverbot kriegt, scheiß ich drauf. In so einen Laden geh ich eh nicht mehr rein. Da gehe ich liber zum professionellen Spielehändler meines Vertrauens.
    Boykottiert Marktkauf!

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