„Killerspiel“ ist Gaming-Unwort des Jahres

(PC Action) Auch wenn die recht überschaubaren Teilnehmerzahlen bei Demonstrationen etwas anderes vermuten lassen, bewegt die öffentliche „Diskussion“ über „Killerspiele“ offenbar die Spielergemeinde. Anders lässt es sich zumindest kaum erklären, dass bei der PC-Action 35,22 % mit großem Abstand „Killerspiel“ zum Gaming-Unwort des Jahres gewählt haben. Auf Platz zwei folgt „Zensursula“ mit 7,86 %, dicht gefolgt von der Online-Aktivierung mit 7,55 %.

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27 Gedanken zu “„Killerspiel“ ist Gaming-Unwort des Jahres

  1. Also der 1. Platz für dieses Unwort ist wohl mehr als verdiehnt.
    Unwort= Wort welches eigentlich gar keins ist, oder: Wort welches zwar in jedermanns munde ist, aber keine wirklich klare und eindeutige Definition hat.
    Es gibt mMn kein besseres Beispiel dafür als das K-Wort.

    Zensursula fällt auch in die Kategorie kreative Wortschöpfung, hat aber sowohl eine klare Definition (wir wissen ja wer gemeint ist) also auch eine eindeutige Aussage (der „Kosename“ für Frau v.d. Leyen ist ja nicht umsonst entstanden).
    Für mich kein echtes Unwort.

    Auch Internet-Sperre und Online-Aktivierung bezeichnen doch eigentlich ganz klare Sachverhalte, das diese nicht unbedingt auf viel Gegenliebe stoßen, ist dann erstmal zweitens.

    Stellt man allerdings die Analogie her zum Wort des Jahres, welches wohl eine Art Beliebtheitswettbewerb darstellen soll, müsste man wohl eher vom Un(beliebtesten) Wort des Jahres sprechen. Wobei die letzgenannten dann auch in diese Kategorie fallen würden.
    Ausnahme Zensursula, da die Kategorie dann „Unbeliebteste Person des Jahres“ lauten müsste. Die Bezeichnung Zensursula an sich erfreut sich doch eigentlich großer beliebtheit, außer vielleicht bei einigen wenigen Politikern, (Zens[ur)sula] Anhängern und natürlich Frau v.d.L. selbst (obwohl Sie gegenteiliges behauptet).

  2. Nachtrag: in der Kategorie „Unbeliebteste Person des Jahres“ hätte Ursel aber mächtig Kongurenz von Größen wie Schäuble(Stasi 2.0), Schünemann (KiPo-Vergleich, war doch der, oder?) oder Beckstein (Wenn es um den Preis „Unbeliebteste Person des Jahrzehnts“ geht).

  3. Pingback: Das Gaming-Unwort des Jahres 2009 ist… | Scatterd

  4. „Auch wenn die recht überschaubaren Teilnehmerzahlen bei Demonstrationen etwas anderes vermuten lassen“

    Die meisten Deutschen sind halt Sofa-Revoluzzer. Ich war übrigens auf einer Demo dieses Jahr (in Köln).

  5. Erst einmal frohe Weihnachten an alle. 0<(:P)))

    Mein persönliiches "Gaming Unwort" ist ja eindeutig: dabei(beim Zocken) "TÖTET MAN MENSCHEN"(ist zwar eig. nen Satz aber sowas regt mich immer voll auf).

  6. @ EpiCu?
    schließ mich dir da voll an. Mich macht der Satz sogar viel wütender als das Wort „Killerspiele“, weil da ja behauptet wird, dass man Menschen tötet, was ja wie wir hier alle wissen nicht stimmt, aber die Non-Gamer glauben das ja leider, wenn sie das Bild und Co. behaupten. Hab meiner Oma schonmal angeboten, dass sie ein Spiel selbst spielt und die meinte dann auch, dass sie keine Menschen töten will!!
    Ich finde ja, dass das Fernsehen und auch die Printmagazine viel dazu beitragen könnten, dass Erwachsenenspiele nicht in Kinderhände kommen, indem sie sachlich über geeignete Spiele berichten (z. B. über Adventures und Co.), damit die unwissenden Eltern auch mal lernen, was für ihre Sprösslinge geeignet ist und was nicht… vielleicht auch Infosendungen über die USK-Freigaben… ich mein bei Filmen ist es ja offensichtlich auch klar und im Fernsehen, auch im ÖR laufen z. T. auch Erwachsenenfilme ab 22:00 Uhr, wie z. B. der Exorzist.

    In diesem Sinne ein frohes Weihnachtsfest :) .

  7. frohe Weihnachten erstmal ^^
    Dann ein Happy Coding und
    was ist so schlimm an
    Killerspiele?

    „Tötungssimulatoren“
    finde ich schlimmer siehe
    Stigmata vor einigen Wochen

    Happy Coding.

  8. zum Link vor mir.
    Hier wird kritisiert das Gamer nie soziale Kontakte und so auch nicht sex haben (so ist keine Schwangerschaft möglich). In China wird eben andersrum kritisiert das Online-Spieler Leute kennenlernen und deswegen zu früh Sex haben und Schwanger werden.
    Das mit den Drogen- und Mordvorwürfen kennt man ja wegen GTA.

    Mein Unwort ist neben Killerspiel auch Flughafenszene (klickt meinen Namen).

    Wünsch allen guten Rutsch ins neue jahr, für frohe Weihnachtswünsche ist es ja zu spät.

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