“Länder, die Erwachsene nicht als Erwachsene behandeln”

(GameStar) Wegen der mit der Indizierung einhergehenden Werbe- und Verkaufsbeschränkungen ist es gängige Praxis, dass Videospiele ohne (eine Aussicht auf) eine Freigabe durch die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (usk) in Deutschland nicht veröffentlicht werden. An einem Punkt unterscheiden sich die Publisher dann aber doch: Während die einen ihre Spiele soweit schneiden, bis sie “ab 18” freigegeben werden, verzichten andere ganz auf ein Release. Letzteres ist auch bei dem 3. Teil von “Alien vs. Predator” der Fall. Bereits im November hat Sega angekündigt, dass das Spiel auch nicht in einer geschnittenen Version erscheinen werde. Nun hat sich mit Alex Moore auch der Lead Designer von Rebellion zu der Entscheidung geäußert:

“Wir werden auch in Zukunft unsere Spiele für Länder, die Erwachsene nicht als Erwachsene behandeln, nicht verwässern. Deutschland ist immer eines dieser Länder, wo wir schon im Vorfeld wußten, dass es schwierig werden würde, zumal der erste Teil verboten wurde. Ich glaube sogar, das das erste Aliens vs. Predator eines der ersten Spiele überhaupt war, welches einem Verkaufsverbot unterlag. Die deutsche Einstufungsbehörde – gemeint ist die USK – hasst angedeutete Folterungen und brennende, schreiende Personen. Auch die Interaktion mit Leichen muss komplett statisch sein. Du darfst kein Ragdoll (Bewegungsverhalten von unbelebten menschlichen Körpern ) verwenden, die Arme nicht abreißen und auch nicht den Kopf abbeißen. Es war alleine unsere Entscheidung und Sega hat diese mitgetragen.”

40 Gedanken zu ““Länder, die Erwachsene nicht als Erwachsene behandeln”

  1. Daumen hoch dafür! So ist zudem mehr für den Jugendschutz getan, als wenn die Games zensiert ab 18 in den Handel kommen. Wesentlich harmloser sind sie dann vielfach auch nicht, aber dafür können Kiddies den großen Bruder oder Eltern fragen. So kann der geneigte Erwachsene immerhin noch importieren, was zumindest etwas aufwendiger ist, als in den Laden zu gehen.

  2. Was mich mal interessiern würde ist, welcher Teil der Verkäufe von Spielen “für Erwachsene” tatsächlich aber von Minderjährigen gespielt werden. Wenn zum Beispiel nur 5-10% der AvsP-Spiele tatsächlich von Minderjährigen gespielt werden, würde dies das Argument “Die Gaming-Industrie entwickelt die Spiele für ein junges Publikum” entkräften.

  3. Ich wolts auch hier psoten baber hat sich ja schon erledigt.genau so siehts aus,sind die Schweiz und oestereich denn “reifer” das ma da die Games uncut bekommt?laufen die deshalb gliech amok?naja ich finde Segas Entscheidung richtig,ich hab auch schon die HE bestellt in oestereich bei gamesonly.Wenn deutschland mein geld nicht haben will..

  4. Grafik Nr4 sagt eigentlich nichts aus. Theoretisch müsste jemand, der mit 11 Jahren ein Spiel “USK12” gespielt hat auh darunter fallen. das hätte man weiter aufschlüsseln müssen betreffend USK12, USK16, USK18, Index und je mit wieviel jahren man diese Spiele gespielt hat.
    Übrig bleibt vermutlich der kleine geltungssüchtige Troll, der sich cool fühlt, wenn er mit 12 Jahren behauptet indizierte Spiele zu spielen, denn: nachprüfen kann das ja eh niemand.
    Ich hab mit 11(also 1995) Jahren ein indiziertes Spiel(EgoShooter(bedenke: 1995!!!) im Star Wars Universum) gespielt, darüber würde heute jeder lachen (ist aber wohl noch immer auf dem Index?! LOL :D).
    D.h. ich wäre auch einer der “bööösen” omg :(

    Die hätten evt fragen sollen: “haben sie schonmal gelogen?” wäre genauso sinnvoll.

  5. Genaue Zahlen kriegst auch nicht raus, aber wenn du mal die 16 und 17jährigen zusammenzählst sind das 50% der relevanten Altersgruppe, und wenn wir uns mal umschauen was heute 12jährige schon gucken und spielen sind da bestimmt nicht viele Lügner dabei. Das sagt zwar nichts über die Zahl der Spiele aus, aber es zeigt das, was wir doch eigentlich eh alle vermuten: Es ist bei unter 18jährigen recht geläufig dass die Spiele ab 18 spielen.

  6. Ich halte von der Studie nicht viel, zumal die Anzahl der Befragten sich nicht auf die Allgemeinheit anwenden lässt.

    Was die Sache mit den Altersfreigaben betrifft, könnte man das auch auf andere Bereiche anwenden bzw. abfragen, wie z. B. wer z. B. mit 6 schon einen Film gesehen hat der ab 12 freigegeben ist. Gut, das währe ja nicht soo dramatisch, da ja Filme ab 12 schon mit 6 Jahren in Begleitung eines Elternteils angesehen werden dürfen. Schätze mal, da käme man zu einen ähnlichen Ergebnis. Gilt die Sache mit den Freigaben eigeigentlich auch bei Spielen, sprich das ein 6 sechsjähriger auch in Begleitung Spiele ab 12 spielen darf?
    Was die Sache betrifft bin ich eh ein wenig verwundert. Wer sagt eigentlich, dass ein sechsjähriger dazu bereit ist einen Film ab 12 anzusehen und im Gegenzug vorgibt, dass man mit 12 Jahren keinen Film ansehen darf, der ab 16 bzw. 18 freigegeben ist? Wer weiß wohl mehr… ein 6 jähriger oder ein 12 jähriger? Die Alterspanne ist in diesem Fall ja die gleiche.
    Die gleiche Fragen stellt sich auch bei Spielen.

  7. Körperteile abtrennen stimmt, aber Ragdoll stimmt schon lange nicht mehr in einen Interview hat sich mal einer von der USK geäußert und gemeit, dass “früher” als das System aufkam sie erschreckt waren, dass die Genger nicht mehr alle gleich umfallen und es heute durch ausüblich ist, dass jetzt jeder Gegner in seiner eigenen Ecke liegt…

    Auch Blutfarbe sollte angeblich egal sein… hat da noch einer einen Link zu einem Video?

    Ansonsten hat der Alex Moore recht! “Länder, die Erwachsene nicht als Erwachsene behandeln” Wenn dass jetzt so weiter geht und andere Publisher ebenso da mitmachen keine Spiele mehr extra für Deutschland und Australien zu schneiden kann man da massiven druck aufbauen denn so importieren viel mehr Leute lieber aus dem Ausland umgehen so die Zensur und setzen deutliche Zeichen!

    Happy Coding.

  8. ich finde zwar, dass dieses Spiel absoluter Gewaltscheiss ist, den ich selbst nie spielen wollte (und auch nicht darf, da ich noch zu jung bin), aber die Stellungnahme bringt es auf den Punkt. Erwachsene sollten wie Erwachsene behandelt werden, also sich Filme anschauen und Spiele spielen dürfen, die sie wollen. (Kinderpornos bilden die Ausnahme, die die Regel bestätigt)

  9. Schade, dass der Fokus mal wieder am eigentlichen Problem vorbei geht. Wenn es keine Markierung von der USK gibt, darf halt die Verpackung nicht damit „geschmückt“ werden. Das ist ja noch kein Problem. Würde mich nicht stören: Das Logo ist ja ohnehin nicht besonders schick.

    Schade ist nur, dass eine verweigerte USK-Freigebe quasi eine Indizierung bedeutet. Aber da ist dann die BPjM verantwortlich. In meinen Augen könnte die USK18-Freigabe komplett abgeschafft werden: Die ist sinnlos, Spiele ohne Freigabe sind genauso ab 18. Nur muss dafür auch die Indizierung abgeschafft werden: Solange alles ohne USK-Siegel indiziert werden kann, werden die Hersteller für die Rechtssicherheit lieber eine USK-Kontrolle bezahlen als darauf zu verzichten.

  10. @ Mystical:
    Kinderpornos gehören nicht in die Kategorie “Filme/Spiele” sondern in die Kategorie “Verbrechen”. Genauso wie wenn reale Vergewaltigungen, reale Misshandlungen oder Morde, mitgefilmt würden, ist hier nicht das Medium, sonder das Verbrechen, das auf dem Medium festgehalten wird, das Problem. Es handelt sich eben nicht um Darstellungen.
    Sei bitte Vorsichtig mit diesen Einordnugnen.

  11. @bonedaddy
    tut mir Leid, da hab ich mich schlecht ausgedrückt.
    ich habe das deshalb, geschreiben, damit hinterher keiner ankommen kann, und sagen; “ja, und kinderpornos dürfn se auch kuckn, wie se lustig sin, oder?”

  12. unsere behörden und politiker freuen sich eher als sich darüber aufzuregen, denn nun haben sie ein ziel erlangt: die “killer-produzenten” halten sich von deutschland fern.
    der (jugend)-kultur ist somit nicht positiv geholfen

  13. Ich wüsste nicht wie auch eine Statistik/Studie welche zeigen würde, dass ein Werk zu 95% Minderjährige anspricht, auch nur irgendetwas über die tatsächliche Intention von EntwicklerInnen in dieser Hinsicht wahrhaftig aussagen könnte: wenn ich etwas fabriziere, das aus welchen Gründen auch immer ein solches oder anderes bestimmtes Publikum anspricht, da kann doch ich nichts dafür?

    Zumal wie soll das bei einem darstellenden Spiel sein, welches eine Situation beschreibt. Da wird ganz viel oft scheinbar automatisch mit unterstellt.
    Bei mancher Musik denk ich mir persönlich zum Beispiel: ja ok, das was da verlautbart wird, das ist politische Agitation, da sollte aufepasst werden ob das nicht strafrechtlich relevant wäre. Bei Sexismus in dem Fall beispielsweise. Doch wie sollen so traditionell etwas darstellende Videospiele zu einem Publikum überhaupt so sprechen, also an die Intention der Kreativen gedacht, und (einmal) an keine Wirkung von Gewaltbildern.
    Ja wenn ich dieses Publikum, über dessen Zusammensetzung ich vorderhand nichts weiß, aufhetze und zu bestimmten Reaktionen provoziere, dann schon. Das versuche ich gelegentlich auch immer zu kritiseren. Aber gerade das wird hier ja nicht gesehen: hier geht es ja nicht etwa um einen öffentlich-rechtlichen Rundfunk der über derlei “üble Produkte” berichtet, wobei dann in welchem Publikum auch immer bestimmte Bilder davon, sowie von den diese konsumierenden Leuten entstehen, wo danach wiederum, über Geschmacksnormen, eine Stigmatisierung dieses anderen Publikums, also jenes von solchen Produkten wie zum Beispiel “Killerspielen”, im Alltag Lebenswirklichkeiten davon betroffen sein können. Da wäre ein Verantwortung einzufordern, hier gibt es eine zum Teil große Schuld nach einer bestimmten Interpretation für mich – von der Unterstellung von Sadismus in Spielen etwa angefangen.

    Das ist ganz klar. Aber wie kann jemand für sein Publikum überhaupt so (anders) verantwortlich gemacht werden, wenn auf allen Verpackungen doch draufsteht, dass das Produkt erst ab einem gewissen Alter für Menschen geeignet ist. Zum Teil so wie in Deutschland halt auch erst zulässig, über eine freiwillige Selbstkontrolle wie es so schön heißt gesetzlich in dem Fall hinausgehend.

    Als Grundlage dafür sehe ich ja eine gewisse Bilderfeindlichkeit für gegeben an: so unterscheidet die BPJM Bei Indizierungen auf B Aus meiner Sicht leider ja überhaupt nicht, ob ein Gewaltverbrechen in einem Spiel oder Film nun bloß explizit dargestellt wird, oder ob ein Musikant in ein Mikrofon blärrt wie ein Gewaltverbrechen seiner “Meinung” nach auszusehen hat. Das eine ist eine Darstellung die auch kritisch gemeint sein kann, das andere mitunter eben doch schon ein Aufruf zur Gewalt. Leider wird da irgendwie alles als affirmativ gemeint für letzteres gehalten: sicher kann das auch bei Bildern der Fall sein, doch für gewöhnlich weisen die in ihren jeweiligen Kontexten schon noch ganz andere Interpretationsmöglichkeiten auch auf. So wird einem Katastrophenfilm auch nicht für gewöhnlich unterstellt, dass er für eine Katastrophe eintritt, und weshalb da bei Kämpfen zwischen Aliens, Predators und Marines etwas positiv gesehen werden soll wäre mir ebenso schleierhaft.

    Darüber hinaus scheint gerade das deutsche System so kompliziert zu sein, dass im Ausland da weiterhin keiner durchblickt, denn das “Verbot” eines “Aliens”-Spiels ist so glaub ich schonmal noch nie bekannt geworden…

  14. Einfach importieren! Am besten über die Grenze fahren und vor Ort im Ausland kaufen.

    Wer im Netz bestellt, der bezahlt in Deutschland Mehrwertsteuer, d.h. der Staat verdient an den “Schund-Metzel-GEwaltorgien-Amok-Spielen” auch noch mit! Schamlos!

    An dem AvP Szenario ist nicht viel misszuverstehen, wer alle Filme kennt, weiß, dass die recht blutig und gruselig ausfallen. ;)

  15. JM und so verdient der staat an dem sprit den du verfährst um ins ausland zu kommen ;)
    Natürlich kann man auch einfach im ausland kaufen aber selbst mit versandkosten zahlt man meist drauf, wenn man nicht gerade in die UK fährt da wären die fahrtkosten dann aber wieder zu hoch ^^

  16. Ich wohne in der Nähe zu den Niederlanden, da wird dann gleich der Dieseltank vollgemacht! Da geht kein Cent an den deutschen Fiskus. ;)

    Beruflich außerdem oft in der Nähe zu Frankreich. Kann da nicht klagen. Ist natürlich nicht für alle umsetzbar (denke da an alle zentral wohnenden Deutschen).

  17. @Rey Alp
    Interessant, hatte das Game damals als Beigabe bei einer Grafikkarte erhalten (eng./uncut). Ich habe es gespielt und bin nicht gewalttätig geworden, dabei sehen die Bilder des aktuellen Teils (abgesehen von technischen Verbesserungen) auch nicht so viel anders aus, als damals. Offenbar bin ich schon abgestumpft. ;)

  18. @Pyri: Wenn ich dich richtig verstehe, beklagst du in deinem Post bestimmte Songtexte welche Sexismus oder Gewalt beinhalten. Kann dies nicht genauso “darstellend” sein wie in einem Videospiel? Warum muss ein Songtext, welcher womöglich “frauenfeindlich” klingt, dies auch intentional sein? Kann er nicht bestimmte Zustände kritisieren, oder Zustände zumindest beschreiben?

    Sorry, falls ich deinen Post falsch verstanden habe.

  19. @buzzti
    Nein muss er sicher nicht, so ein Ausdruck kann immer auch anders gemeint sein. Klar! Ich wollte damit nur sagen, dass ich Schilderungen von Vorgängen in Filmen oder Spielen mal davon unterschieden sehen möchte, wenn jemand vermeintliche Wünsche ausdrückt. Auch wenn die ganz anders gemeint sein können nach wie vor. Bei den Spielen kommt ja noch hinzu, dass die aktiven Handlungen den Gamern auch negativ ausgelegt werden – und diese so keine bösen Rollen etwa spielen dürften, sondern sich beständig auch an Lebenswirklichkeiten in Spielen orientieren sollten – sich auch dort nicht mal negativ ausleben dürften, sondern eine gewisse Norm wahren: da sind dann zum Beispiel gewaltfreie “Konfliktlösungen” in Spielen erwünscht, usw.

    Hab das so geschrieben, weil ich ein Gewaltdarstellungsverbot dahingehend noch irgendwo verstehen würde – zumindest im Ansatz: das betrifft auch reale Gewalt, Videos von realen Verbrechen oder Unglücken. Da verstünde ich dann auch eine Rede von “Menschenwürde” in dieser Hinsicht – bei erfundenem hingegen verstehe ich schonmal nicht wie das überhaupt mit sonstiger (realer) Gewalt zusammengesehen werden kann: einen Splattereffekt herzustellen macht unter Umständen großen Spaß und schadet nachhaltig niemandem, während reale Gewalt immer Schrecken und Leid bedeutet.
    Was anderes, und deshalb mein Musikbeispiel, ist es für mich aber, wenn zu Gewalt aufgerufen wird. So halte ich das Verbot rechtsextemer Musik die zum Hass gegen irgendwelche Minderheiten aufruft für absolut legitim: da gibt es auch in anderen Ländern, bis in den USA, oft entsprechende Gesetze dagegen, wenn konkret und nach Prüfung wahrscheinlich ernsthaft zu Gewalt gegen mitunter auch einzelne Personen aufgerufen wird. Soll heißen: die Rechte einzelner Gruppen in Hinblick auf ihre physische Integrität, oder gar Persönlichkeitsrechte, können so auch für mich über Meinungs- und Ausdrucksfreiheit selbstverständlich gestellt werden. Bei Persönlichkeitsrechten sollte das überhaupt nirgendwo eine Frage sein: wenn zum Beispiel zur Ermordung eines Staatsoberhauptes aufgerufen wird – die Möglichkeit einer satirischen Absicht oder von etwas ähnlichem, zum Beispiel Realitäten durchbrechende Fälschungen welche auch als solche gekennzeichnet sind, betrifft das natürlich nicht

  20. @Pyri:
    Ein Song kann ebenso wie ein (Anti-)Kriegsfilm (ZB) eine Situationsbeschreibung, ein Abbild der Realität sein. Bei Motörhead oder Metallica geht es zB viel umd Krieg, Tod und Wahnsinn, aber das sind eben Dinge aus der Wirklichket, die werden da nicht propagiert sondern beschrieben.

  21. …und genau das sind dinge die manchen konzernen ein dorn im auge sind, weil sie befürchten, dass diese dinge die konzerne und das was sie tun in einem schlechten licht darstehen lassen.
    beispiel egoshooter, wo die waffenproduzenten angst haben, durch diese spiele in einem schlechten licht gerückt zu werden was amokläufe usw. angeht.

  22. Also… das ist jetzt aber mal ne neue Verschwörungstheorie… Waffenhersteller gegen Games?
    Wenn dem so wäre, dann würden die Waffenhersteller jeden Gamehersteller in Grund und Boden klagen, wegen Verwendung von Markennamen usw.

  23. Nun einige Autohersteller taten sowas in der Vergangenheit und auch andere Firmen taten das schon, von einem Waffenproduzenten habe ich sowas aber in der Tat noch nicht gehört.

  24. mit verschwörung hat das nichts zu tun, es ist nun mal realität.
    warum sonst sind manche schützenvereinsgewerkschafter gegen videospiele?
    weil sie nun mal befürchten mit uns gamern auf eine stufe gestellt zu werden, da wir ja so “brutal” sind.
    und nur weil man von sowas noch nichts gehört hat heisst es noch lange nicht, dass es schon passiert ist.
    ein altes halflifemod, firearms, hatte in den ersten beiden betas realistische waffennamen für die waffen verwendet.
    später dann aber, mussten sie die namen abändern, weil sich wohl die waffenlobby in den usa durch die verwendung echter waffennamen auf den schlips getreten fühlten.

  25. @Booomboy
    Nun ob es gemacht wurde kann ich nicht sagen denn bisher kann und konnte man in diese Richtung nichts konkretes finden, es bleibt Spekulation wobei ich gerne glaube das es da den einen oder anderen Waffenfabrikant gibt der gerne gegen Spiele klagen würde um Geld abzugreifen, würde es eine derartig Einseitige und unfaire Debatte über Spiele in den USA geben wie bei uns wäre es sicherlich schon dort dazu gekommen, in den USA lässt sich doch niemand eine Klagemöglichkeit entgehen.

  26. @Peter

    Ich mochte AvP2 trotz des Splatters, nicht wegen. Man ist dort übrigens am Anfang dutzende Minuten unterwegs ohne einen Gegner zu sehen, fürchtet sich aber oder genau deswegen. Inwieweit das auch für den Nachfolger gilt kann ich natürlich nicht sagen.

  27. Was soll an Serienmorden “erwachsener” sein als daran? “Gemetzel” findet so doch auch eher dabei statt, aber zugegeben: teurer wird “Heavy Rain” (hoffentlich) schon gewesen sein… Jedenfalls nicht so billig wie Vorurteile gegenüber bestimmten affektorientierten Körperdarstellungen…

  28. @Peter
    Wer die Marken Aliens und Predator kennt weiß ganz genau das es dort alles andere als Sanft und Friedlich zugeht, ob virtuelle Gewalt Prolletenhaft und Pubertär ist will ich nicht beurteilen, kann ich auch nicht, diese Beurteilung überlasse ich lieber Leuten die wirklich Fachkundig im Medienbereich sind. Mal Ernsthaft, ein gutes Spiel auch eines für Erwachsene zeichnet sich natürlich nicht durch die Gewalt aus aber je nach Thema gehört das schon dazu und um ehrlich zu sein, AVP 3 hält sich da noch zurück, wer zbsp. die Original-Comics oder Bücher zu den Filmen kennt weiß dass das so ist.

  29. @Boomboy: “warum sonst sind manche schützenvereinsgewerkschafter gegen videospiele?”

    Aus dem gleichen Grund, aus dem manche hier gegen Schützenvereine schimpfen:
    Man glaubt, die eigene Haut retten zu können, wenn man mit dem Finger auf andere Zeigt.
    Leider menschlich, sowas.
    Aber es ist ein Irrtum.

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