Erfahrungsbericht “Killergames und Socialchats”

(gameswelt) David Stöckli hat sich für gameswelt auf die Veranstaltung “Killergames und Socialchats” gewagt, zu deren Rahmenprogramm Workshops, Eltern-LANs und eine Podiumsdiskussion gehörten. Bei letzterer wurde einem auch vor Augen geführt, welche Computerklischees bei Laien kursieren. CounterStrike wurde nicht nur als “Programm zur Senkung der Tötungshemmung“, sondern auch als “Werkzeug zur Fremdsteuerung des Konsumenten durch die Spieleindustrie” bezeichnet.

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6 Gedanken zu “Erfahrungsbericht “Killergames und Socialchats”

  1. “Bin im Bundestagsklo und puste Kokain vom Spülkasten
    sie kommandieren unsere Kinder durch sprechende Spielsachen
    sie sind schuld am 11.9. und wir sollen den Kopf hinhalten
    was können wir dafür dass ihre Piloten besoffen ins Cockpit steigen
    die grauen Herren machen einen Haufen Geld mit Särgen
    drucken Titten auf Plakate damit wir beim Auto unten sterben
    dann nehmen sie lachend unser Rettungspaket
    und hauen ab mit ihrem Raumschiff auf den nächsten Planet”
    Aus: K.I.Z., Selbstjustiz. Ich hatte das Lied bis jetzt für eine übertriebene Parodie auf Verschwörungstheoretiker und BILD-Zeitungs-Hysteriker gehalten.

  2. Scheint ja im großen und ganzen eine gute Veranstaltung gewesen sein, die vielleicht auch ein paar unwissende erreicht hat. Der Titel wird wohl auch ein paar Antigamer angelockt haben.
    Eins find ich nur schade – nach dem Durchlesen – und zwar das in den Interview im Anschluss wieder von Killerspielen die Rede war – naja, bin schon gespannt wann dieses Wort endlich mal abgeschafft wird – vielleicht ja bei der nächsten Wahl – weil wenn die diesmal nichts gscheites Zusammenbringen verlieren sie noch mehr Stimmen – die etablierten Parteien – die Prognosen sind ja nicht soo rosig für sie, wenn man z. B. die steigenden Arbeitslosenzahlen und die z. T. niedrigen Dumpinglöhne betrachtet – nur ein Beispiel von vielen.

  3. Der Vorteil von solch breit angelegten Workshops ist immerhin die mögliche Erkenntnis für die Besucher, dass das Themenfeld Internet und Games ungemein komplex ist oder zumindest komplexer als von vielen angenommen wird. Die Erkenntnis kann schon viel wert sein, denn so können einige immerhin zu dem Schluss kommen “Hey, das ich ja doch komplexer, als die Medien behaupten.” Und daran können dann wiederum spezielle Veranstaltungen oder eigene Nachforschungen anschließen.

  4. zumindest machte die tagung klar, dass es nicht einfach so getan ist, gewalt und amokläufe den videospielen in die schuhe zu schieben.
    das diese ganzen mythen von “militärgames usw.” haltlos sind.
    diese beiden redner sollten auch mal in deutschland im tv auftreten, damit unsere “beeinflussten” bürger genauso geläutert werden wie die teilnehmer in dieser veranstaltung.

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