Australien: Gamer fordern “R18+”-Rating

(gamersglobal) In Down Under ringt man nach wie vor um die Einführung einer “ab 18”-Freigabe für Spiele. Bisher sind Videospiele, die nicht “ab 15” freigegeben worden sind, faktisch verboten. Die Einzelhandelskette “EB Games” hat nun eine Petition ins Leben gerufen, in der die Betroffenen sich für oder gegen die neue Klassifizierung aussprechen können. Binnen 10 Tagen haben bereits 50 000 Personen abgestimmt, von denen 83 % für die neue “R18+”-Freigabe votiert haben.

Zur Meldung

15 Gedanken zu “Australien: Gamer fordern “R18+”-Rating

  1. Sowas erlebt man von EB Games in Deutschland nicht, die haben sogar davor Angst Super Mario als Import anzubieten. Schön zu sehen das manche Leute versuchen etwas zum besseren zu ändern, hoffentlich haben sie Erfolg, hoffentlich läuft es nicht so wie in Deutschland (50.000+ Stimmen? Ja und wir sind an der Macht (Politiker) und euer Wort (Die des Bürgers) ist Uninteressant).

  2. Darf man jetzt als Deutscher da mitmachen oder nicht?
    Wenn ja sollte man da mitmachen denn andere Länder haben und auch bei unserer Petition geholfen ^^ Als gamer sollte man Grenzübergreifend zusammenarbeiten als Netzbürger.
    Happy Mitzeichnen.

  3. Naja die Nicht-Deutschen Stimmen galten ja als ungültig, dennoch würde ich die Unterstützen wenn es erlaubt ist. Leider konnte ich bis jetzt keine Infos finden ob Auslandsstimmen gewertet werden.

  4. @Doktor Trask: Die “Nicht-Deutschen Stimmen” müssen gelten wenn man sich Ordnungsgemäß anmeldet, dass hat man schon mal Nachgeschlagen, denke sogar hier im Forum. Rey? Wie ist die Rechtslage?
    Happy Coding.

  5. Bei deutschen offiziellen ePetitionen (für den Petitionsausschuss des Bundestages) können auch Minderjährige und Ausländer unterschreiben (Mich juckt es hier irgendwie in den Fingern auch noch “Und Frauen” hinzuzufügen, aber das lasse ich besser^^.). Wie die Rechtslage in Australien ist und ob das dort wirklich eine offizielle Petition oder nur eine Unterschriftensammlung ist, kann ich nicht sagen. Ich würde aber auch wenn es erlaubt sein sollte nicht abstimmen, da man imho nicht alles machen muss was erlaubt ist. In meinen Augen würde die Petition durch die Teilnahme von uns Ausländern entwertet werden.

  6. @Rey: Zum Glück hast du es nicht erwähnt ^^
    Ich erinnere mich gerne an den Aufruf “Germany again need our help!”.
    Deshalb sollte man es zumindest mal Versuchen ^^

    Happy Coding.

  7. @The_Real_Black
    Und Hilfe brauchen wir immer noch, alleine packen wir es nciht. Aber hier geht es ja um Australien und nicht um uns.

    “Ich würde aber auch wenn es erlaubt sein sollte nicht abstimmen, da man imho nicht alles machen muss was erlaubt ist.In meinen Augen würde die Petition durch die Teilnahme von uns Ausländern entwertet werden.”

    Das mußt du genauer erklären Rey, wieso sollte man nicht machen was erlaubt ist und weshalb würde man die Petition entwerten?

  8. @Rey Alp
    Da ist schon was dran aber wenn die genauso sind wie wir ist es eigentlich egal ob mit oder ohne Hilfe von Außen, die werden gegen eine undurchdringliche Wand rennen.

  9. schön für die australier.
    hoffe das dieser eine “mann” endlich vom thron gestoßen wird.
    schade das die industrie bei uns eine “pussy-rolle” spielt und nicht, wie von christian berg behauptet, bei uns die fähden zieht.

  10. @ Doktor Trask

    Wenn ich mich recht erinner, war der einzige im australischen Parlament der gegen die Einführung war der berüchtigte Mr. Atkinson.
    Da sie aber bei sich eine einstimmige Entscheidung brauchen ist es immer an ihm gescheitert, weil er anscheinend genauso dickköpfig ist und fragwürdige Behauptungen aufstellt wie die Personen aus unserem Land die wir kennen und “lieben”. Aber ich hoffe mal, dass diese eine Person für die Australier keine undurchdringliche Wand darstellt.

  11. Doktor Trask:

    Natürlich erlebt man sowas in Deutschland nicht. Du vergisst den Größenunterschied zwischen dem australischen und dem deutschen Markt. Deutschland ist einer der größten Märkte der gesamten PAL-Region – Australien nicht. In Australien kann man sich als Händler / Publisher ein wenig ‘Ärger’ also eher leisten. Oder hast du schon einmal gehört, dass auch nur ein Branchenvertreter die USK (geschweige denn die BPjM!) als ‘mittelalterlich’ bezeichnet hätte (was in Australien im Fall des OFLC geschehen ist – und das OFLC ist sogar quasi USK und BPjM in einem, sich mit ihm anzulegen, ist also definitiv “the smart thing to do”… ^^).

  12. So dramatisch finde ich die australische Regel eigentlich gar nicht. Spiele wie House of the Dead Overkill usw. kommen da ohne Probleme durch. Bei uns ist das sogar mit usk 18 nicht möglich. Fallout, GTA, Bayonetta usw. sind dort alle ab 15 und somit Kindern absolut frei zugänglich. Das finde ich im Bezug auf den Deutschen Markt absoluten Hohn. Richtig streng sind die Ausies ja nur bei Drogen. Splatter usw. stellt doch dort kein Problem dar. Die paar Spiele die da nicht erschein müssen sie halt aus Europa importieren. Die Australier sind da viel besser dran als wir. :)

  13. “Splatter usw. stellt doch dort kein Problem dar.”

    Falsch, es stellt sehr wohl ein Problem dar, nur haben die Australier eigentümliche Kriterien. So kamen ‘Dead Rising’, ‘Left 4 Dead’ (Teil 1) oder ‘Condemned 2’ (das in Australien übrigens mit einer ziemlich bizarren Kampagne beworben wurde – hier ein Beispiel: http://www.gametrailers.com/user-movie/offset-the-evil-clown-flower/203169) problemlos mit MA15+-Rating durch, während ‘Dark Sector’, ‘Left 4 Dead 2’ und ‘Silent Hill: Homecoming’ die Klassifizierung verweigert wurde…

    “Die paar Spiele die da nicht erschein müssen sie halt aus Europa importieren.”

    … was sie aber eigentlich nicht dürfen.

    “Die Australier sind da viel besser dran als wir.”

    Jein. Deutschland ist Teil der EU, ergo könnt ihr zumindest eure Spiele importieren, ohne Angst wegen dem Zoll haben zu müssen. Und da Deutschland, anders als Australien, keine Insel ist, halten sich die Versandkosten meist auch in Grenzen… :D

  14. @LiquidSnakE
    Ja habe ich, Sega, ID Software und EA haben das gemacht um jetzt mal nur drei Firmen zu aufzulisten. Richtig daggegen vogegangen was in Deutschland abläuft ist aber niemand, es ist lediglich bei einer öffentlichen Beschwerde über USK und BPJM geblieben. Im Filmbereich hat es da deutlich mehr gegeben, da wurde schon viel auf Gerichtsebene getan, leider ohne Erfolg denn der Staat hat den längeren Arm.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.