Schweiz: Killerspielverbot rückt näher (Update)

(sf:t/sm) Zwei vom Nationalrat (Große Kammer des Schweizer Parlaments) verabschiedete Motionen (Gesetzesinitiativen), die die Einführung einer Prüfstelle von Videospielen sowie ein Verbot von „Killerspielen“ vorsehen, sind in der Rechtskommission des Ständerates (Vergleichbar mit dem Deutschen Bundesrat) auf Zuspruch gestoßen. Einstimmig bzw. mit 9 zu 3 Stimmen wurden die Empfehlungen zur Annahme der Vohaben verabschiedet, deren Ausgestaltung nun noch geprüft wird. Somit steht offenbar noch die Entscheidung des Ständerats zur Umsetzung des Verbotes aus.

(Gamerights) Gamerights verweist darauf, dass der Bundesrat, der für eine Ausarbeitung des Gesetzes zuständig wäre, nach früheren Stellungnahmen ein Verbot von „Killerspielen“ betreffend keinen Handlungsbedarf gesehen hat. Insbesondere würde bereits ein Verbot nach Art. 135 StGB (Vergleichbar mit dem § 131 StGB in Deutschland) existieren. Ob und inwieweit sich mittlerweile die Meinung geändert hat, werde sich ab dem 01. März zeigen.

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54 Gedanken zu “Schweiz: Killerspielverbot rückt näher (Update)

  1. Wenn die Schweizer diese Verbotsgesetze erlauben haben sie bald deutsche Verhältnisse, hier wird alls zensiert egal ob es sich um Bücher, Comics, Filme, Musik, Theaterstücke, Internet, Zeitungen, Zeitschriften, TV oder eben Computerspiele handelt. Ich kann den Schweizern nur raten sich nicht darauf zu verlassen das es nur die angeblich schädlichen, angeblich gewaltfördernden und angeblich süchtig machenden Computerspiele betreffen wird die von Verboten betroffen sind, Deutschland sollte jeden Schweizer ein mahnendes Beispiel sein.

  2. Währe schon schlimm, wenn die Schweizer vor uns ein Verbot bekommen würden. Ich hatte immer den Eindruck das die Politiker dort ein wenig schlauer sind, aber anscheinend haben die wohl gedacht „hey, damit lassen sich Stimmen ködern“. Über kurz oder lang werden aber selbst dort drüben die Stimmen wieder verstummen, schließlich gab/gibt es bei uns auch immer wieder solche Phasen und auch bei uns war ein mögliches Verbot schon kurz vor der Durchführung. Die letzten Wahlen haben die Politiker ja doch verstummen lassen bei uns, obwohl man ja noch ein paar Wochen vor der BT-Wahl mit Verboten (seis jetzt in Bezug auf das Internet oder in Sachen Games)köderte.

  3. @Hejoba

    Soweit ich das überblicke unterstützt Gamerights die Einführung verbindlicher Altersfreigaben, wie wir sie in Deutschland ja schon haben. Bei dem Verbot werden sie wohl eine andere Position bezogen haben. Link zu denen: Oben rechts bei der Schweizer Fahne.

  4. Naja verwundern sollte es nicht, die schweizer sind ja in letzter zeit schneller als wir deutschen mit verboten

    weiß jemand ob in nächster zeit irgendwelche größeren wahlen in der Schweiz anstehen?

  5. Würd ich den arroganten Schweizern, die sich an unseren Steuerhinterziehern bereichern und über unseren Jugendschutz lachen, echt gönnen.
    Aber in Deutschland ist die Verbotsforderung ja auch noch nicht vom Tisch.
    Nur in Österreich wird man wohl auch in zehn Jahren noch Ego-Shooter spielen können.

  6. @Rey Alp
    Ja, und leider gibt es bei Gamerights (noch) keine News dazu: ich verstehe das ja nicht ganz – weil ich die Schweizer Politik als Außensthender für ziemlich kompliziert halte und bei so Motionen etc. nicht ganz durchblicke. Nehme doch an, dass es am Ende zu einer direkten Entscheidung (wieder) kommen könnte? Also da sehe ich ehrlich gesagt schwarz für alles gegen ein Killerspiele-Total-Verbot :-(

  7. Die Zustände in der Schweiz befremden mich neuerdings etwas(oder auch wohl etwas mehr), mit „neutral“ und „demokratisch“ scheint es auch nicht mehr viel zu sein dort. Schade. Nun geht auch noch der letzte bürgernahe Staat des Westens in die Knie und überlässt in anderen „Machthabern“(auch wenn es mir da nicht nach Kapitalisten sondern eher nach irgendwas Konservativ/Rechtem aussieht)…

  8. @Peter
    Ich gönne es denen nicht, es sind wie hier auch meistens die Selbstdarsteller die Geld und Ruhm wittern die am lautesten herumbrüllen und die sagen die sind dumm und wir brauchen Verbote. Medienheinis und Politikerfutzis sind es die Stimmung machen, nicht die einfachen Leute.

  9. @Peter
    Hallo? Geht’s noch? Nicht alle Schweizer sind Arrogant.
    Genauso wenig wie alle Deutsche Nazis sind.
    Bitte unterlasse solche Äusserungen

  10. OK, ich präzisiere: Die Schweizer sind arrogant gegenüber den Deutschen, gegenüber anderen Ländern verhalten sie sich vielleicht versöhnlicher.
    Eine Bevölkerung die die Religionsfreiheit per Volksabstimmung beschneidet, sollte sich nicht wundern wenn es anderen Dingen nun auch an den Kragen geht…

  11. Besser eine Volksabstimmung(kommt wenigstens einigermaßen an Demokratie dran) als das typisch deutsche – Du hast keine Ahnung kleiner, der Ausschuß wird das richtige entscheiden(naaaaaaaaaaatürlich….. je-nach Kofferinhalt).

  12. Ich finde diese Kommentare von „Peter“ hier wieder einmal alles andere als nett und/oder freundlich :-( Und halte sie auch keineswegs für akzeptabel. „Die Schweizer“ gibt es schonmal genauso wenig wie „die Deutschen“ oder „die Österreicher“…

  13. @Peter
    Ich finde deine 2 Kommentare völlig unpassend. Ich gönne keinem Land der Welt Verbote die sich gegen Hobbies von friedlichen Leuten richten. Bezgl. der Religionsfreiheit vergleichst du da Äpfel mit Birnen. Nur weil die Schweizer eine, in deinen Augen, schlechte Entscheidung da getroffen haben (ums klarzustellen ich beziehe damit keinerlei Stellung zur Abstimmung „gegen“ den Islam) soll ihnen nun etwas weggenommen werden? Unrecht und Unrecht ergibt noch lange nicht recht, auch wenn Minus * Minus = Plus (Richtig Homer? ^^)

  14. @eMCe
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Volksabstimmung in der Schweiz zu einem für die Spiele positiven Ergebnis führen würde. So unterschiedlich denke ich mir die Menschen nämlich (auch) nicht und ich kenne zaghafte Umfragen aus Deutschland, welche von einer absoluten Mehrheit über 2/3-Mehrheit bis hin zu 3/4-Mehrheiten reichen, je nach Fragestellung und Gegend, die – medial und womöglich halt leider auch (so mit) „wissenschaftlich“ entsprechend vorbereitet – sich klar für (weitergehende) Verbote schon aussprachen. Suchen mag ich da jetzt aber nichts, und sorry fürn etwaigen Doppelpost…

  15. @Peter
    Wir Deutschen bauen genauso viel Mist wie die Schweizer, Österreicher oder sonstwer, in jeden Land gibt es die Trottel und die vernünftigen Menschen, diese Volkskleinkriegsscheiße nervt mich nur noch, auch wenn mancher es nicht wahrhaben will, wir Menschen sind uns alle sehr ähnlich und wollen fast immer das gleiche egal welche Religion, Hautfarbe, Landeszugehörigkeit etc. man hat. Ich unterstütze auch Menschen aus anderen Ländern, sollte ich ein Unrecht verstellen selbst wenn ich sie gar nicht kenne.

  16. Pyri schrieb:
    „Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Volksabstimmung in der Schweiz zu einem für die Spiele positiven Ergebnis führen würde“.

    Das denke ich auch und es ist eigentlich auch logisch das es das nicht tun würde, denn immerhin sind die Nicht-Spieler und die Leute die Spiele nur vom Hörensagen her kennen die deutliche Mehrheit auch in der Schweiz.

  17. Ich hoffe das geht nicht durch. Ich bin österreicher aber sehe mich mehr als Europäer bzw. Mensch und Gamer als ein Österreicher. Wie Trask schon sagte es kommt nicht aufs Volk oder auf die Nation. Es kommt darauf an was richtig ist. Jeder Eingriff in das Privatleben einer Bevölkerung gehört auf jeden Fall verhindert. Verbote führen nie zum Ziel egal was verboten wird. Eigentlich sollte das Ziel aller Menschen sein friedlich zusammenleben zu können. Unterschiede sollten willkommen geheissen werden. Über diese Unterschiede und Meinungen muß auch diskutiert werden. Ich bin dafür, dass der Jugendschutz gestärkt wird auf sinnvolle Weise ohne, dass die Freiheiten des Einzelnen dadurch beeinträchtigt werden.

  18. Gegen die Einrichtung eines Altersfreigabesystems oder der Anerkennung von Pegi hätte wohl kaum einer etwas, das hilft ja auch den Eltern, Oma, Opa etc. einzuschätzen was geeignet für ihre Schützlinge ist und was nicht, nur es sollte kein Tor zur Zensur sein wie in Deutschland. Ein Verbot darf es einfach nicht geben, ein solches Verbot wäre unmoralisch.

  19. Nun das meint ich nicht. Ich würde nur eine „Volksbefragung/Demokratie“ eher anerkennen als dieses (meist eh verschobene) „Expertenrunden-entscheiden“ aus ihrendwelchen Elfenbeintürmen heraus. Zumal zu erwarten ist, das man ähnliche Ergebnisse GEGEN GEZ-Gebühren, Diätenerhöhungen, Straffreiheit für Manager usw. usf. erhält. Demokratie bringt halt auch unerwünschte Ergebnisse(wie in der Schweiz) allerdings auch für die Politik und Gierhälse. Wenn das Volk das so meint, soll es mir recht sein(nur Fragt ja hier keiner, ausser er ist sich seines ihm wohlgesonnen Ergebnisses bewusst^^)…

  20. Überaus bedenklich, was da aktuell in der Schweiz vor sich geht…

    Der Information wegen; Art. 135 Abs. 1 des schweizerischen StGB (sStGB) – der sog. „Brutalo-Artikel“ (der Name rührt daher, dass vor der Einführung des Artikels – analog zu den Diskussionen in der BRD – in der Schweiz mit Aufkommen und Verbreitung der Videorekorder in den 1980ern eine Diskussion über mediale Gewaltdarstellungen, insb. bzgl. Filmen auf Videokassetten (den sog. („Brutalos“) ausgelöst wurde – der Artikel trat am 1. Januar 1990 in Kraft und orientiert sich ganz deutlich an der Novelle des dt. § 131 StGB.):
    „Wer Ton- oder Bildaufnahmen, Abbildungen, andere Gegenstände oder Vorführungen, die, ohne schutzwürdigen kulturellen oder wissenschaftlichen Wert zu haben, grausame Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Tiere eindringlich darstellen und dabei die elementare Würde des Menschen in schwerer Weise verletzen, herstellt, einführt, lagert, in Verkehr bringt, anpreist, ausstellt, anbietet, zeigt, überlässt oder zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.“

    Das Tatbestandskriterium des Lagerns ist wohl das, was Pyri als Besitzverbot identifiziert hat. Inwiefern das wirklich als privates Besitzverbot zu handhaben ist oder ob das Kriterium erst bei einer gewissen Menge erfüllt ist, kann ich nicht sagen, dafür kenne ich die schweizerische Rechtsprechung nicht gut genug – d.h.: Eigentlich gibt es bis dato nur ein einziges Gerichtsurteil vom 6. November 2002 bzgl. des Art. 135 Abs. 1 sStGB im Zusammenhang mit dem Film „Blutgeil“ (ein Urteil des Bezirksgerichts Zürich, Prozess Nr. GG020432/U)… um Missverständnissen vorzubeugen; d.h. nicht, dass der Film der einzige wäre, der mittels des Artikels abgeurteilt wurde. Das Gericht selbst stellte da fest:

    „Der schwerfällig und kompliziert formulierte Tatbestand knüpft an die befürchtete Eignung von Gewaltdarstellungen an, Menschen zu verrohen und ihrerseits zu Gewalttätigkeiten gegen Mitmenschen zu verleiten […]. Es liegt ihm also der Gedanke zugrunde, dass sich die im Gesetz genannten Darstellungen und Vorführungen auf den Verbraucher korrumpierend auswirken, mithin geeignet sein könnten, beim Betrachter die Bereitschaft zu erhöhen, das Geschehen nachzuahmen […]. […] Das durch die Norm geschützte Rechtsgut ist schwierig einzugrenzen: Im Vordergrund steht der Jugendschutz, bekämpft wird aber auch ein perverser Gewaltvoyeurismus, der offenbar suchtartige Formen annehmen kann […]. Beabsichtigt ist zudem, die kommerzielle Ausbeutung niederer Instinkte, der Lust an fremder Qual, soweit wie möglich zu unterbinden, da die Gewaltdarstellungen bei der betrachtenden Person die Bereitschaft erhöhen könnten, selbst gewalttätig zu agieren oder doch die Gewalttätigkeit anderer gleichgültig hinzunehmen. Da weit gefasste Tatbestände im Interesse der Rechtssicherheit inhaltlich restriktiv auszulegen sind, ist die Anwendung von Art. 135 StGB auf die wirklich krassen und eindeutigen Fälle zu beschränken […]. […] Um als Gewaltdarstellung im Sinne von Art. 135 StGB strafbar zu sein, muss die Bild- oder Tonaufnahme Gewalttätigkeiten gegen Menschen enthalten, die als grausam und eindringlich erscheinen. Der Begriff der Gewalttätigkeit ist als aktive und aggressive physische Einwirkung zu verstehen. Diese ist als grausam im Sinne des Gesetzes einzustufen, wenn es um die Zufügung von auf schwere körperlichen oder seelische Leiden ausgerichtete, brutale Einwirkungen auf den Körper von Menschen oder Tieren geht. Es muss sich um erhebliche Leiden handeln, wobei sich als Massstab der Begriff der Folter anbietet. Eine eindringliche Darstellung ist sodann anzunehmen, sofern diese realistisch und suggestiv wirkt und daher – namentlich durch das Betonen von Details, Grossaufnahmen und Insistenz – ins Bewusstsein des Betrachters eindringt […]. Schliesslich setzt die Bestimmung voraus, dass die Darstellungen die elementare Würde des Menschen in schwerer Weise verletzen, was jedoch bei Demonstrationen der umschriebenen Art praktisch immer der Fall sein wird und daher kaum eine weitere Einschränkung der Strafbarkeit mit sich bringen dürfte […].“

    Kurz gesagt: Der schweizerische Artikel steht auf genauso wackeligen Beinen, wie sein dt. Pendant; obsolete, naive Implikationen einer überdeutlich auf simpelste S-R-Modelle ausgerichteten Mediengewaltwirkungsforschung, die hier (wie üblich, aber in ganz prägnanter Art und Weise) mit einer extrem negativen Anthropologie und einem naiven Medieninformationskonzept kokettiert – Kinoreformermentalität. Genau wie das dt. Pendant sind die Tatbestandskriterien auch so schwammig, dass so gut wie alles und nichts gemeint sein könnte, resp. es mithin einzig und alleine auf den Rezipienten ankommt und somit alles in der Hand des jeweiligen Richters liegt. Der Inhalt des Art. 135 des sStGB ist nicht eindeutig, das Verbot der Gewaltdarstellung pendelt zwischen Strafrecht, Verfassungsrecht und Moral

    Ohnehin wird einem bei Kriterien wie dem Umstand, dass etwas keinen „schutzwürdigen kulturellen […] Wert“ haben muss, um i.S.d. Gesetzes beschlagnahmt zu werden, ganz anders; da avanciert der Richter ganz schnell zum Kulturdespoten. Will man da wirklich zwischen schützenswerter und nicht schützenswerter Kultur differenzieren, ja eine Teilung in Kultur und Unkultur implizieren? Wer soll diesen Kulturkanon, der ja notwendig ist, kodifizieren… oder überlasst man es gleich der Willkür des Richter (ja, darauf läuft es Im Endeffekt hinaus).

    Dieses antiplurale, undemokratische Konstrukt einer monolithischen Kultur liegt ja auch den aktuellen Verbotsintentionen inne, man nehme nur mal die Äußerung Evi ALLEMANNs:
    „Ein generelles Verbot solcher Spiele erscheint deshalb angemessen und verhältnismässig, insbesondere da sie über keinen irgendwie schützenswerten kulturell-gesellschaftlichen Gehalt verfügen und es tausende andere spannende Computerspiele gibt, die ohne solche Gewaltexzesse auskommen.“ (http://www.eviallemann.ch/web/index.php?option=com_content&task=view&id=148&Itemid=1)
    Abgesehen davon, dass diese Dilettanten in ihrer grenzenlosen Ignoranz (bzgl. der Medien, Kunst, Wissenschaft und z.B. einer freien Gesellschaft etc.) nicht konkret bestimmen können, was „Killerspiele“ denn bitte sein sollen, muss man sich diese „Argumentation“ zu Gemüte führen: Ein Verbot sei „angemessen und verhältnismässig“, weil die Spiele „über keinen irgendwie schützenswerten kulturell-gesellschaftlichen Gehalt verfügen und es tausende andere spannende Computerspiele“ – abgesehen davon, dass (afaik) wohl auch nach schweizerischem Recht ein Verhältnismäßigkeitsgebot existiert, dass ganz bestimmt nicht so simpel daherkommt, wie ALLEMANN das hier suggeriert, sagt sie nichts weiter aus, als dass es legitim sei etwas zu verbieten, wenn es nicht zwingend erlaubt ist! Perfide… Man könnte so auch für ein Verbot von Rosinenbrot plädieren, weil es nicht zwingend erlaubt ist und es etliche andere leckere Brotsorten gibt……… die geistige Verrohung, die da den Spielern attestiert wird, ist bei diesen Personen schon im Endstadium, ganz ohne Spiele.

    Anm.: Zu beachten ist dabei aber, dass es in der Schweiz keine eidgenössisch verbriefte Kunstfreiheitsgarantie (wie die des Art. 5 Abs. 3 S. 1 GG in der BRD), sowie kein ausdrückliches Recht auf freie Meinungsäußerung gibt; letzteres wird aber vom Bundesgericht als Grundrecht der sozialen Kommunikation zuerkannt. Das kann zu Konflikten mit dem § 135 StGB führen:
    – Die Gewaltdarstellung hat einen wissenschaftlichen und kulturellen Wert und ist deshalb legal, weil sie der freien Meinungsäußerung dient.
    – Sie hat einen wissenschaftlichen und kulturellen Wert, ist aber nicht von der freien Meinungsäußerung gedeckt
    – Sie hat keinen derartigen Wert, ist aber dennoch legale Meinungsäußerung.
    Probleme, wie sie nur die Juristerei hervorbringen kann…

    BTW: Spiele… das ist es ja wohl, warum diese Ewiggestrigen ein „Killerspiel“-Verbot haben wollen; der Art. 135 Abs. 1 sStGB existiert ja, läßt sich anscheinend aber nicht so gut auf Spiele anwenden: Sei es der Mangel an Realismus oder viel eher, dass hier Gewalt gegen Menschen (und Tiere) vorliegen muss und u.U. virtuelle Inkarnationen derselben nicht dazugezählt werden.

    Man fragt sich aber, wie das in der Schweiz umgesetzt werden soll:
    Der aktuelle Art. 135 Abs. 1 sStGB ist ja schon sehr kontrovers, weil er sehr viel Raum für Spekulation und Interpretation bietet und jeder der 26 Kantone andere kulturelle Gepflogenheiten pflegt (soviel zur kulturellen Schutzwürdigkeit) – trotz einer einheitlichen Regelung bestünde ja immer noch die Gefahr kantonal ganz gravierender Unterschiede bei der Interpretation einer solchen Regelung (u.U. einigt man sich gar auf eine einheitliche Regelung, die aber jeweils kantonal umgesetzt wird, der Jugendmedienschutz ist in der Schweiz nämlich Sache der Kantone). Das wäre… „witzig“: Da muss man u.U. nur ins Nahcbarskanton gehen und kriegt da alles, was im eigenen Kanton verboten ist.

    Ich behaupte übrigens, ohne die unsägliche Diskussion in Deutschland, gäbe es weder in Österreich, noch der Schweiz ähnlich absurde Umtriebe (absurde Umtriebe vielleicht, aber nicht in dieser Art)… aber die österreichischen und schweizer Politiker orieniteren sich ja z.T: an uns Deppen im Norden. Hauptsache etwas unternommen, auch wenn man vom Thema keine Ahnung hat… dabei übernehmen Teile der Schweiz ja z.B. auch dt. Beschlagnahmelisten ungeprüft und verbieten automatisch, was hier verboten ist. Ein Verhalten, welches für sich selbst spricht. Ich erwähne jetzt mal nicht, dass solche Aktionen in Österreich und der Schweiz schon alleine deshalb unsinnig sind, weil im ersteren die Bundesländer und in letzterem die Kantone in diesen Belangen vollkommen autonom agieren – da hat man dann für Nachbarn im gleichen Land die unterschiedlichsten Regelungen, dem einen ist es verboten, beim anderen erhält es jedes Kind problemlos. Wie witzlos bei zwei Ländern, die man an ’nem halben Nachtmittag im Fußmarsch durchqueren kann (nicht nur jedes für sich, sondern beide an einem Stück)… scnr

  21. @Vic
    Toller Text, und sehr beunruhigend (auch so) das ganze find ich. Der abschließenden Bemerkung bezüglich der Auswirkungen einer deutschen Diskussion auf Österreich und die Schweiz kann ich nur voll und ganz zustimmen: das merkte ich allein schon daran, wie schnell der Begriff „Killerspiel“ aus deutschen Medien nach Winnenden plötzlich auch bei uns hier in Ö. Überall zu hören war – was vorher nicht der Fall.

    Zu meiner Verteidigung: seit ich davon über das Zensur-Forum erfuhr schreibe ich von einem Besitzverbot immer im Bewusstsein dieser Seite http://www.admin.ch/ch/d/sr/311_0/a135.html Da steht doch: „Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer Gegenstände oder Vorführungen nach Absatz 1, soweit sie Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Tiere darstellen, erwirbt, sich über elektronische Mittel oder sonst wie beschafft oder besitzt.“
    Unterscheidet da das Schweizer Gesetz etwa zwischen realen Gewaltdarstellungen und Fiktionen ohne das explizit anzuführen, oder weshalb weichen Deine Infos davon so weit ab – ich glaub Dir ja tendenziell eher mehr als so einer Seite, auch wenn ich die bislang für amtlich gehalten habe. Oder ich habs halt einfach nicht richtig kapiert – ohne das rechtliche Fachwissen.
    Mach da zumal auch noch einen Thread im Forum gleich auf – weil ich da noch so einen Link zu ellenlangen Raubersgeschichten habe, wie meine Großmutter gesagt hätte, wo Leute über gar furchtbare Dinge das Gewaltdarstellungsverbot in der Schweiz berichten. Hab ich auch aus dem Zensur-Forum von jemandem erhalten, anscheinend aber alles doch nicht soo eindeutig schlimm. Na gut – immerhin das :-)

  22. @Vica
    .
    Bei Stranglehold hatte doch Näf die Anwendbarkeit der Norm auf Videospiele vor Gericht durchexerziert. Afaik wurde vom Gericht die Anwendbarkeit nicht verneint, man meinte nur, dass die Gewaltdarstellungen nicht das für ein Verbot notwendige Niveau erreichen würden.

  23. @Pyri
    Das ist auch die offizielle Seite des Bundes, der Gesetzestext ist da auch korrekt wiedergegeben. Das Problem liegt da, dass er teil über elektronische Mittel eine Ergänzung ist. Erläuterung zu Absatz 1: <>
    Die Ergänzungen stammen aus den Jahren nach 2000, kannst du auch unten auf der Seite bei den Indexen entnehmen.
    Unser liebes StGB ist leider nicht so einfach zu verstehn, geschweige denn, abzuändern, da gibts einige stellen, die sehr schwer zu verstehen sind, weils halt immer dazuergänzt wurde. (das gesetz ergänzen ist bei uns halt um ein vielfaches einfacher, als es abzuändern ;))
    und deshalb mach ich mir persönlich nicht soo die Sorgen wegen eines Verbots. Alleine schon unser „Kantönligeist“ ist bei solchen dingen ein Segen.

  24. Allerdings würde so ein Verbot für Erwachsene auch hier in Deutschland umgehend von den Kritikern aufgegriffen. Das wäre eine auch für uns höchst gefährliche Entwicklung.

  25. Einer der Kommentare auf der verlinkten Seite:
    „Will die Politik etwas machen, das zumindest in die richtige Richtung geht. Dass das Problem damit nicht gelöst ist, damit bin ich einverstanden.
    Ich selber war im Militär im Schiesskino… wer erst mal virtuell auf Menschen geschossen hat, wird auch real eher auf Menschen schiessen. Wer das leugnet, ist meiner Meinung nach HOCHGRADIG SÜCHTIG !
    Wie kann ein 13 Jähriger, der vorher noch nie eine Waffe abgefeuert hat, bei einem Amoklauf 90% seiner Opfer mit einem gezielten Kopfschuss töten?“

  26. Wie kann ein 13 Jähriger, der vorher noch nie eine Waffe abgefeuert hat, bei einem Amoklauf 90% seiner Opfer mit einem gezielten Kopfschuss töten?” -> Gar nicht

  27. @amegas

    Ich denke, es gibt einen kleinen Unterschied zwischen einem Computerspiel und das schiessen auf echte Menschen.
    Und wer nicht Deiner Meinung ist, ist hochgradig süchtig. Oder bescheuert, dumm, unwissend etc. Schließlich ist Deine Meinung wie das Wort Gottes, nicht wahr..

  28. @JM:
    Als mich der Schützenverein ködern wollte habe ich die Scheibe schon getoffen, aber dann auch eine Deckenlampe… ok auf der Zielscheibe konnte ich nichts reißen, aber bei der Deckenlampe gabs keine Überlebenden ^^

    @amegas:
    Wie alt war der Amokläufer wirklich?
    Und leider vergessen die laute immer, dass der letzte im Schützenverein trainiert hat…
    So halbwahrheiten machen einen sauer…

    UnHappy Coding.

  29. Mir ist ein Rätsel wer dieser 13 Jährige sein soll. Der von mir verlinkte „Artikel“ in der Linksammlung z.B: handelt von einem 16 Jährigen und der hatte eine Sturmgewehr von der Armee. Gab es in der Schweiz einen Zwischenfall mit einem 13 Jährigen?

  30. kurz Erläuterung: Die Jungschützenvereine in der Schweiz verwenden die selben Gewehre wie die Schweizer Armee, der 16 Jährige hat die Waffe also nicht durch die Armee erhalten, sondern durch den Schützenverein.

  31. http://www.blick.ch/news/schweiz/polizei-fand-stapelweise-killerspiele-77543
    „Trotz seines Engagements wird Luis W. ein Wunsch verweigert: Er darf nicht Korporal werden. Die Vorgesetzten sollen es nach Abschluss der Grundausbildung abgelehnt haben. Etwa zur selben Zeit klaut Luis W. die Patrone, die später Francesca tötet.“

    … das mit den Jungschützen ist mir aber auch bekannt, weil ein Kumpel in Zürich arbeitet. „Züricher Knabenschiessen“

  32. und ich dachte die schweizer politiker wären aufgeschlossener und intelligenter als unsere volksdeppen!
    auch dachte, dass die aktion des einen typen von gameright, der mit einigen politikern codMW1 gespielt hat, die ein oder andere falsch verstandene scheisse bereinigt hätte.
    offensichtlich hat dieser näf wohl genügend leute „überzeugt“ es wäre besser alles zu verbieten.
    wenn die schweizer dies tatsächlich durchkriegen, dann wehe uns hier in deutschland!
    dann geht bei uns die ganze scheisse wieder von vorne los und das schweizer verbot wird in vielen tageszeitungen und nachrichten als „sieg hoch gepriesen“

  33. Eine Bevölkerung die die Religionsfreiheit per Volksabstimmung beschneidet, sollte sich nicht wundern wenn es anderen Dingen nun auch an den Kragen geht…

  34. @El Konsolero,
    da hat Peter aber nicht unrecht!
    Das Minarettenverbot beschneidet die Religionsfreiheit der Moslems, so wie auch ein Kirchenturmverbot dem Christentum die Religionsfreiheit nimmt.
    Und wir hatten das ja mal im Forum diskutiert, dass wenn dieses Minarettenverbot durchkommt, dann wird ein „Killerspielverbot“ wohl auch auf geringen Wiederstand stoßen.
    Tja und nun deuten die Zeichen voll darauf hin, dass die Schweizer total durchgeknallt sind und sich lieber in ihre kleine Welt zu flüchten versuchen.
    P.S.: ich habe nichts gegen die Schweizer, wollte sogar erst noch dorthin auswandern, sollte Deutschland mit Verboten kommen.
    Aber im Moment zeigen mir die Schweizer, dass es dort wohl genauso schlimm werden könnte wie in D.

  35. @ Booomboy
    Unrecht und Unrecht ergibt immernoch nicht recht, wie ich schon schrieb. Eine Gesellschaft funktioniert nicht nach dem Prinzip, da A was weniger hat muss ich nun B was wegnehmen. Ich bewerte die Abstimmung nicht, da ich 1. die Umstände in der Schweiz nicht kenne die zu diesem Ergebnis führten und 2. eine Minarette weder von Außen noch von Innen gesehen habe, eine Wertung meinerseits wäre daher anmaßend. Ich weigere mich aber die „Logik“ meines 2. Satzes anzuerkennen, die einige hier predigen wollen. Ein Verbot für Spiele wirkt nicht nur auf die Schweiz, sondern auch D und Ö werden Probleme bekommen.

  36. „Könntest du mal mit deinen unpassenden und unsachlichen Kommentaren aufhören? Danke!“
    *
    Hast wohl zu viel auf http://www.pi-news.net/ gesurft, ich steh zu meiner Meinung.
    *
    Aber ist ja immer so, wenn es gegen „Killerspiele“ geht, schreien hier alle auf.
    Aber wenn die Unversehrtheit der Wohnung für Waffenbesitzer aufgehoben wird oder es dem Paintball an den Kragen geht, juckt das hier keine Sau.
    Typisch Deutschland. War das schon wieder eine Pauschalisierung? Egal, ihr schert hier auch alle Politiker über einen Kamm.
    Zu der Hetze gegen Herrn Berg hier sag ich mal lieber nichts…

  37. Und hier die Dame die da mit gewerkelt hat.
    http://www.parlament.ch/d/suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20093422

    „Die Ursachen von Gewalt Jugendlicher und junger Erwachsener lassen sich nicht auf einzelne Faktoren reduzieren. In neueren Studien wird aber ein zunehmender empirischer Zusammenhang zwischen gewalttätigem Verhalten und dem Konsum von sogenannten Killerspielen ausgewiesen. Erklärt wird dies vor allem mit dem realitätsnahen Design der Spiele und den vielfältigen Möglichkeiten, Gewalt anzuwenden. Durch den Einsatz von grausamen Waffen gegen Menschen und menschenähnliche Wesen steigt der Erfolg im Spiel. Einzelereignisse wie in Littleton (USA), Erfurt (D), Tessin (D), Tuusula (Fin) oder Winnenden (D) bestärken die Annahme, dass Gewaltspiele bei einzelnen Konsumenten zu schlimmster realer Gewalt beitragen. Solche Spiele machen zwar nicht aus jedem einen Killer, aber sie verstärken die Bereitschaft bei jenen, die ohnehin anfällig sind. Ein generelles Verbot solcher Spiele erscheint deshalb angemessen und verhältnismässig, insbesondere da sie über keinen irgendwie schützenswerten kulturell-gesellschaftlichen Gehalt verfügen und es Tausende andere spannende Computerspiele gibt, die ohne solche Gewaltexzesse auskommen. Die von den Herstellern und Händlern definierten Altersrichtlinien (z. B. Pegi) sind keine Alternative zu einem Verbot, da sie leicht unterlaufen werden können. Sie können – am besten erlassen und umgesetzt von einer unabhängigen Stelle – als Ergänzung dienen für etwas weniger problematische Produkte, die nicht unter das absolute Verbot fallen.“

  38. Oh man, wenn man jedesmal ein Gesetz das Verbote vorschreibt erlassen würde wegen Einer gestörten Person unter Millionen dürfte das Leben an sich schon sehr schnell nicht mehr sonderlich erfreulich bzw. Lebenswert sein. Ich glaube die sogenannte Elite der Gesellschaft besteht zum größten Teil aus ignoranten Idioten die nicht abschätzen können was sie mit ihren Forderungen und Handeln anrichten.

  39. Ähm, die „Eliten“ halten Leistung, Leistungsdruck, Erfolg und Geld für „Lebenswert“. Das ist das warum sich „Oben“ und „Unten“ nicht verstehen und warum es zu solchen Taten kommt. Nicht jeder findet die Ellenbogengesellschaft zur Leitungssteigerung für erstrebenswert… Drüber sinnieren könnte man, ob das hier schon mal thematisierte „wann hat der Staat angefangen alles „Nutzlose“ zu Zensieren?“ auch dazu zählt. Ich vermute- ja, weil -wer Spielt ist nicht Produktiv, wer nicht Produktiv ist, ist Sozial degeneriert(demnach sind es keine „Idioten“ sondern die „wahren“ degenerierten)…

  40. @eMCe schrieb:
    Ähm, die “Eliten” halten Leistung, Leistungsdruck, Erfolg und Geld für “Lebenswert”.

    Das ist wahr aber genau daran zerbrechen sehr viele Menschen und manchmal nemmen sie leider Gottes andere mit wenn sie gehen.

  41. http://www.tink.ch/schweiz/new/article////killergames-zerstoeren-unsere-zivilisation/
    „Es freut uns, dass du dich an dieser Diskussion so engagiert beteiligst. Aufgrund der vielen Reaktionen auf das Interview mit Roland Näf und der Aktualität des Themas hat sich Tink entschlossen, voraussichtlich am 15. März eine Podiumsdiskussion in Bern zu veranstalten. Die genaue Lokalität ist noch nicht bekannt. Genauere Infos folgen bald.

    ist dazu was bekannt?

  42. näf meldet sich erneut, am 15.02
    „Ganz abgesehen von der problematischen Wirkung von Killergames erstaunt mich die Vehemenz vieler junger Männer in ihrem Kampf für das grenzenlose „Recht auf Gewaltverherrlichung“ am Bildschirm. Wir leben in einer Welt, in der viele Menschen unter Armut und Ungerechtigkeit leiden. Eine Welt, in der zukünftige Generationen einer massiven Bedrohung durch die Klimaveränderung ausgesetzt sind. Eine Welt, in der sich Abzocker auf Kosten der breiten Bevölkerung ohne Scham bereichern. Und für was kämpfen einige junge Männer? Dafür, dass sie weiterhin am Bildschirm als allmächtige „Helden“ wirken können: Köpfe abschlagen, erstechen, erschiessen, u.s.w. Ja, es gibt offenbar Sachen, die ich nicht verstehen kann.“

    http://www.tink.ch/schweiz/new/article////killergames-zerstoeren-unsere-zivilisation/?tx_comments_pi1%5Bpage%5D=1&cHash=c2dc39faee

  43. Ja ich habe mich gefragt was man auf so ein Statement schon (auch) antworten kann, wenn bereits (wieder nur) von einem „Recht auf Gewaltverherrlichung“ gesprochen wird: allein davon zu reden ist ja schon eine ganz üble Unterstellung wieder – da muss gar nicht berücksichtigt werden was hernach folgte, denn (wieder) nur eine Aufzählung von Schandtaten, Gewaltakten, vermeintliche Verbrechen, welche Spieler und Spielerinnen – sexistisch anscheinend gedacht vor allem „junge Männer“ – „Killer-Games“ spielen ließen. Aber wie auf solche Vorurteile noch reagieren?
    Her Näf macht offensichtlich seine Interpretationen von Spielinhalten und seinen Geschmack, sein Empfinden gegenüber konsensual geschaffenen, kreativen Werken zur Grundlage von Politik. Zwingt dieses Empfinden, indirekt somit auch seinen Geschmack, anderen Menschen auf: sowas nenne ich Gewalt.
    Und ich sehe da, wie bei anderen gesellschaftlichen Gruppen auch welche von Ausgrenzung betroffen sind, und deren Kultur von Verboten bedroht, nur mehr den Weg NICHT Mit solchen Leuten mehr zu reden. Ich könnte es mit meinem Gewissen sowieso schon lange nicht mehr vereinbahren da in ein Gespräch direkt einzutreten, nicht einmal mich absichtlich an den Ort so eines Gespräches physisch bewegen.
    Mit jemanden welcher das Wesen, die Identität, anderer Menschen zum Gegenstand von Verboten machen möchte – diesen noch eine Nähe zu Gewaltverbrechen in der Öffentlichkeit unterstellt, ja mehr noch: selbst davor nicht zurückschreckt den schöpferischen Ausdruck von Menschen, welcher hoffentlich doch in bester Absicht erfolgte, mit Vergewaltigungen von Kindern in Verbindung zu bringen.

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