Mediengewalt e.V. warnt vor Aushöhlung unserer Kultur

(pressetext) Der Mediengewalt – internationale Forschung und Beratung e.V., dem unter anderem Günther Huber und Helmut Lukesch angehören, erklärt in einer Pressemitteilung seine Unterstützung für den Regisseur und Kinderbuchautor Christian Berg. Des Weiteren wolle man den Gamern ihre zum Teil undifferenzierten Reaktionen und Argumentationsstränge nicht zum Vorwurf machen, da man die Spieler „vor allem als Opfer geschickter Marketingstrategien“ zur Vernebelung klarer Forschungsergebnisse sieht. Nichtsdestotrotz warnt man vor einer „Radikalisierung in der Gamerszene“ und einer „Aushöhlung unserer Kultur„.

„Wir wollen hiermit nicht nur die Forderung Bergs unterstützen, sondern auch auf eine beobachtbare Radikalisierung in der Gamerszene aufmerksam machen. Diffamierungskampagnen bis hin zum Mordaufruf sind einigen unserer Mitglieder ebenfalls bekannt. Darüber hinaus empfinden wir es als äußerst widersprüchlich, dass vehement versucht wird, Stellungnahmen gegen gewaltverherrlichende Medienprodukte als illegitime Zensurmaßnahme zu denunzieren, während andererseits Meinungsäußerungen wie die Bergs dermaßen verbal attackiert werden und zur Gewalt aufstacheln, dass ebenfalls von einem Zensurversuch gesprochen werden muss.

Uns sind die Argumentationsstränge bekannt, die teilweise in Gamerzeitschriften vorgegeben werden. Uns geht es jedoch nicht um eine Inkriminierung von Spielern, da wir diese vor allem als Opfer geschickter Marketingstrategien sehen. Als unabhängige Wissenschaftler wissen wir um die Vernebelungstaktiken in Bezug auf die klaren Ergebnisse der Medienwirkungsforschung.

Mit dieser Solidaritätserklärung für Christian Berg möchten wir u.a. auf die gesamtgesellschaftlichen Fehlentwicklungen in Punkto Gewaltverherrlichung und Militarisierung aufmerksam machen und eine Diskussion über die Aushöhlung unserer Kultur anregen.“

(Dank an <Cygnus X-1>.)

71 Gedanken zu “Mediengewalt e.V. warnt vor Aushöhlung unserer Kultur

  1. „Uns geht es jedoch nicht um eine Inkriminierung von Spielern, da wir diese vor allem als Opfer geschickter Marketingstrategien sehen“

    Nein wie großzügig uns unseren Individualismus abzusprechen. Das ist ein astreiner Bevormundungsanspruch: die klugen Menschen von Mediengewalt e.V. wissen natürlich was gut für uns ist und können uns verlorene Seelen retten. *kotz*

  2. So wie man in den Wald ruft so schalt es hinaus.

    Wir haben nicht angefangen Leute zu beleidigen, denunzieren und geistige Fähigkeiten in Frage zu stellen.
    Wir haben sogar ZUERST die Hand ausgestreckt um einen SACHLICHE Diskussion zu führen.
    Diese Hand wurde von denen vor lauter Ekel abgewiesen und noch nach gerufen das wir sie schlagen wollten.

    Ich war auf den zwei Gamerdemos in Karlsruhe. Die begleitenden Polizisten haben dazu nur gemeint das wir die Friedlichste Demo aller Zeiten in KA waren.

  3. Irgendwie lässt mich das ganze kalt und zwar weils einfach nur Unfug ist, was da gesagt/geschrieben wird! Es ist klar, dass der Herr Berg für seine Forderung Unterstützer findet, aber die finden/haben wir ja auch!
    Klar, man muss versuchen solchen Aussagen etc. entgegenzuwirken, was im Prinzip schon geschieht bzw. geschehen ist. Bei best. Personen ist es halt schwer bzw. sogar unmöglich diese von der Wahrheit zu überzeugen, vor allem auch deshalb, weil die das garnicht wollen… die Wahrheit verstehen/sehen – aus welchen Gründen auch immer – unter anderem auch wegen den medial, politischen Komplex.

  4. krasses timing…habe gerade einen artikel fertig da war schon einer da zum Thema… lustig zu sehen. 2x fast das gleiche veröffentlicht ;-)

  5. Eine Realsatire, dass ausgerechnet die radikalsten, fanatischsten „Spielekiller“ der BRD eine „Radikalisierung in der Gamerszene“ kolportieren. Ja……… diese tollen „Experten“, die in ihrem hermetisch isolierten Zitationszirkel operieren und von der Fachwelt bestenfalls belächelt werden, weil ihre Ergüsse so viel mit Wissenschaft zu tun haben, wie Erdnussbutter mit deer Relativitätstheorie.

    Aber das ist praktisch: in meiner Dissertation ist ein ganzes Kapitel diesen Apologeten angeblich apokalpytischer Medienwirkungen gewidmet. Das kaptiel kann ich schön übersichtlich halten: Man muss nicht wild in die Menge zeigen und behaupten, dass sich dort hysteriker verstecken, nein… sie ballen sich alle auf einem Haufen: Hopf, Huber, Lukesch, Weiß (und dann noch Pfeiffer, Schiffer, Spitzer) hierzulande, Gentile, Bushman, Anderson in den USA – praktisch. Dabei fällt ihr Tunnelblick doch selbst dem unbedarften Laien auf, zitieren sie doch in der Regel sich selbst oder ausschließlich die Publikationen ihrer Kollegen.

    Nimmt man bspw. blind eine Entsprechende Äußerung von Lukesch, so fällt auf, dass Lukesch seine Äußerungen größtenteil mit Lukesch belegt und hier und da mit den anderen Pappnasen. Eine andere Quellenauswahl fidnet da nicht statt. Das gilt auch für die anderen. Die verharren auf einem Forschungsstand, nein auf einem Wissenschaftsniveau von vor etlichen Jahrzehnten.

    Ich mache es kurz: Diese Personen sind ihrer akademischen Grade unwürdig; so einfach ist das. Sie missbrauchen ihre Kraft akademischer Qualifikation verliehene Autorität für Hetze und übelste Agitation. Und so, wie sie von wissenschaftlichem Arbeiten offenbar keine Ahnung haben, so haben sie auch keine Ahnung von Grundrechten, Rechtstaatlichkeit oder dem Grundgesetz als solchem – die genannten Personen gehören nämlich zu den lautesten Befürwortern von Totalverboten aus Gründen des Jugendschutzes – ich fang erst gar nicht an aufzuzählen, auf wie vielen Ebenen das verfassungswidrig ist.

  6. Wenn hier die „klaren Ergebnisse der Medienwirkungsforschung“ genannt werden, dann meinen die werten Herren u.a. das, was der werte Herr Gentile da letztlich fabriziert hat… Stichwort: Bleistift.

    Argh.. was regen mich diese Fragebogenwissenschaftler auf…

  7. „dem unter anderem Günther Huber und Helmut Lukesch angehören“
    Ich möchte dazu noch anmerken dass die Beiden selbstverständlich die Vorstände des Vereines sind.

  8. Radikalisierung in der Gamerszene ?
    Eine Radikalisierung in der Gamerszene ist leider nicht festzustellen.
    Warum leider ?
    Weil es bislang nicht zu direkten Aktionen gegen Zensurbeführworter gekommen ist, die z.B. vergleichbar sind mit den direkten Aktionen der Antifa gegen Beführworter von Nationalissmus, Rassenhass oder Militarismus.
    Solche direkte Aktionen würden vermutlich dafür sorgen das die Gamer erstgenommen werden.

    Und warum gibt es so eine Radikalisierung nicht ?
    Weil die meisten Gamer keine linken Spinner sind. Die findet man eher bei den Zensurbeführwortern, etwa auf der Unterschriftenliste des Kölner Aufrufs.

  9. Ich fühle mich in der Tat wie ein Opfer. Das kommt aber von den ganzen Beleidigungen. Wie hier in diesen Beispiel ein Marketing Opfer zu sein. Wir können doch sehrwohl denken. Ich z.B stehe immer für meine Freiheit ein, auch für wichtigere Dinge als die Spiele. Da lasse ich auch nicht von der Politik manipulieren. Ich lese zwar schon seit Jahren keine Games Zeitschriften mehr, aber das sich dort die Argumente gleichen, wird eher wohl daran liegen, dass es Fakten sind. Aber zum anderem könnte man auch denen, die immer dieselben Argumente gegen Games haben, unterstellen manipuliert zu sein.

  10. Es geht bei der ganzen Sache doch von Anfang an nicht um tatsächliche missverstandene, fehlgeleitete Vorbeugung von gesellschaftlichen Fehlentwicklungen. In dem Fall könne man niemandem wirklich böse sein. Sie wären sprichwörtlich „Opfer“ ihrer eigenen Vorstellungen.

    Von einem Professor können wir aber nicht davon ausgehen, dass er die Spiele und ihr Einfluss untersucht, und dabei zu dem _seriösem_ Ergebnis kommt, mit dem er gerade stolz in den Refrain des Chors einstimmt.

    Wir können hier durchaus davon ausgehen, dass von Anfang an etwas Anderes dahintersteckt. Vermutlich ein Aufmerksamkeitsdefizit. Eine Möglichkeit, sich zu profilieren. Eine Möglichkeit, eine gefragte Person zu werden. Menschen gehen gerne über Leichen, um zu diesem Status zu kommen, und nicht auch, sondern gerade elitäre Akademiker sind davor nicht gefeit.

    MfG
    Nigthmare

  11. Wer mal herzhaft lachen möchte sollte sich diese PDF gönnen:

    http://www.mediengewalt.eu/downloads/WEISS_GTA%20IV-Gesamt.pdf

    Ausüge:
    ___________
    Frage 6: Ich habe GTA IV bereits ganz durchgespielt

    Ganz durchgespielt hatten GTA IV in der Erstbefragung 13% aller Jungen und 4%aller Mädchen. Bei der Wiederholungsbefragung ist bei den Jungen ein Anstieg um 7% auf 20% und bei den Mädchen von 4% auf 6% zu beobachten.
    2 Siehe
    …………….
    (Erstbefragung war Okt/Nov 08, Wiederholung war Feb/März 09 )
    Schon krass das 7% der Spieler das Spiel nach einem halben Jahr durchgespielt haben!

    ____________________
    Zitat:
    „“ Schüler, die GTA IV durchgespielt haben und sich fast täglich länger als 3 Stunden oder gar 5 und mehr Stunden damit beschäftigen, schätzen es ausschließlich wegen „Blut+ Leute töten+ Verbrechen + ballern+ Autos klauen“. Reflexionsprozesse über das, was mit ihnen dabei psychisch geschieht, oder gar eine Problemverarbeitung traumatisierender Bilder und Handlungen findet nicht statt. Ein Terroranschlag in Bagdad mit 50 Toten oder ein Selbstmordattentat in Kabul in der Tagesschau oder bei „Action News“ macht ihnen nichts mehr aus, weil ähnliche Szenarien im Videospiel ja täglich stundenlang bereits virtuell praktiziert wurden und sie abstumpfen ließen und nicht etwa, weil sie es „verarbeiten“. „“
    _____________________
    Zitat:
    „“Fazit: Es scheint eine Leichtigkeit, als 13? bis 14Jähriger an GTA IV in Besitz zu kommen, noch leichter seit die PC?Version auf dem Markt ist. Das gelingt 7% aller befragten Jungen und jedem dritten, der GTA IV spielt. Innerhalb der Familie spielen neben Geschwistern die Mütter eine entscheidende Rolle bei der Beschaffung, vermutlich weil die Mütter in der Regel keine Ahnung haben von dem, was in diesem Spiel abgeht.““

  12. Toll…
    Da wird eine Verbotsforderung zu einer „Stellungnahme gegen gewaltverherrlichende Medienprodukte“ (§131 gibts ja nicht?!) und eine oder mehrere Morddrohungen (ernsthaft wieso werden die nie einzeln genannt, sondern immer mit kleineren „Delikten“ zusammengeworfen?) zum Mordaufruf, klingt ja viel schlimmer. Den Gamern wird dann noch der Intellekt abgesprochen, in dem man sie als Opfer einer Marketingstrategie hinstellt. Aber natürlich auch hier will man wieder nur „zur Diskussion anregen“, zugegebenermaßen wahrscheinlich ohne Gamer.

    Ein bisschen Wahrheit steckt allerdings auch in diesem Text: (…)während andererseits Meinungsäußerungen wie die Bergs (…) zur Gewalt aufstacheln(…)

  13. Schaut euch doch mal deren HP an, unbter Links findet man nur einen einzigen:
    Das AAW!

    Damit ist doch klar in welche Richtung deren Fahne weht…

    Die Diskussion die sie sich wünschen ist ein Monolog, ihrerseits. UNS wollen die doch garnicht hören.

  14. die HP hat sogar ein Urheberrechtsverletzung das kleine bild oben in der ecke ist von DAFT PUNK und ich glaub nicht das die nachgefragt haben ob sie das benutzen dürften für diesen zweg.

    ^^ nur mal so am rande
    P.S. wenn die seit geändert wirt kennen sie warscheinlich diese seite^^

  15. @ Gurash

    Beim ersten Zitat muss ich nur heftigst mit dem Kopf schütteln. Natürlich macht es ihnen nix aus, den 13-jährige werden das Ausmaß der gezeigten Szenen zumeist nicht erkennen. Ich erinnere mich da noch gut an den 11.09. Ich kam von der Schule heim (war etwa 13) und schaltete den Fernseher an, auf allem Kanälen kamen Berichte über das World Trade Center. Mir war dies allerdings egal, vielmehr war ich angepisst dass ich meine Animeserien nicht sehen konnte und nur das kam. Warum, weil mir nicht bewusst war was da geschehen ist.

  16. Dazu muss man auch sagen, dass man sooft mit schlechten Nachrichten bombadiert wird, dass fast jeder Mensch mehr oder weniger gleich gültig reagiert. Das hat nichts mit den Videospielen zu tun.

  17. @ Gurash:

    Ungeachter der unzähligen Fehler im .pdf-Dokument (das als Studie zu titulieren wäre falsch), möchte ich was zu diesem Zitat anmerken:
    Zitat:
    „Schüler, die GTA IV durchgespielt haben und sich fast täglich länger als 3 Stunden oder gar 5 und mehr Stunden damit beschäftigen, schätzen es ausschließlich wegen “Blut+ Leute töten+ Verbrechen + ballern+ Autos klauen”. Reflexionsprozesse über das, was mit ihnen dabei psychisch geschieht, oder gar eine Problemverarbeitung traumatisierender Bilder und Handlungen findet nicht statt. Ein Terroranschlag in Bagdad mit 50 Toten oder ein Selbstmordattentat in Kabul in der Tagesschau oder bei ‚Action News‘ macht ihnen nichts mehr aus, weil ähnliche Szenarien im Videospiel ja täglich stundenlang bereits virtuell praktiziert wurden und sie abstumpfen ließen und nicht etwa, weil sie es ‚verarbeiten‘.“

    Das demonstriert sehr schön das Wissenschaftsverständnis:
    Die „Studie“ ermittelt ja gar nicht, was für Auswirkungen denn die Inhalte haben könnten, nein – im Gegenteil, die engativen Auswirkungen stehen für R.H. WEIß ja schon apriori fest; es geht nur noch darum festzustellen, dass Jugendliche Spiele spielen, die nicht für ihre Altersklasse zugelassen sind. Da fällt es dann auch leicht, ganz pauschal zu behaupten, „Ein Terroranschlag in Bagdad mit 50 Toten oder ein Selbstmordattentat in Kabul in der Tagesschau oder bei ‚Action News‘ macht ihnen nichts mehr aus […].“ Wenn ich nicht mit dem Unsinn dieser Person vertraut wäre, würde mir die Kinnlade runterfallen.

    Diese „Studie“ bietet kein einziges Argument, kein einziges Indiz für so eine Aussage! Die Desensibilisierung ist für R.H. WEIß Fakt, mithin impliziert er hier natürlich auch eine lineare Medienwirkung, die auch auf alle Rezipienten die Gleiche sei. Wer die Spiele spielt, stumpft – auch und insb. gegenüber realer Gewalt ab. Punkt! Aber diese simple Weltsicht kennen wir ja von ihm, behauptete er doch auch damals, dass Jugendliche, die mediale Gewaltdarstelltungen in Filmen rezipieren (ohne diese genau zu bennenen) automatisch mir Rechtsextremen/-radikalen sympathisieren, bzw. zu solchen werden ( es sei denn, sie haben einen türkischen Migrationshintergrund; dann würden sie zu Antifas…) – und das meinte er (wie diesen Unsinn jetzt) ernst.

    Dem möchte ich ganz generell eine Feststellung von Thomas WILLMANN entgegenstellen:
    „Es gibt so etwas wie Lesekompetenz auch für Gewaltdarstellungen. Diejenigen, die mit den
    ästhetischen Konventionen einer bestimmten Schule von Gewalt-Ikonographie nicht vertraut sind, betrachten entsprechende Werke mit quasi ‚pornographischem‘ Blick – und unterstellen diese auch dem Stammpublikum: Der dargestellte Gewaltakt wird als starkes Stimulanz
    wahrgenommen, das die Barriere zwischen Fiktion und Realität zu transzendieren scheint; das
    unmittelbare, körperliche Erregung hervorruft; das sämtliche Schutzwälle der distanzierten
    Betrachtung durchbricht. Diese Wirkung schwächt sich mit wiederholtem Ansehen einer
    speziellen Art von Gewalt-Ästhetik ab: Man lernt, mit der entsprechenden Darstellungsform
    umzugehen, ihren Inhalt nicht mehr als einzigen und unkalkulierbar starken Reiz zu empfinden. Es ergibt sich eine Normalisierung des Blicks, der gezeigte Gewaltakt wird zum Element in einem größeren, komplexeren Kontext. Das ist jedoch etwas anderes als ein ‚Gewöhnungseffekt‘ im Sinne einer Desensibilisierung – es betrifft nicht automatisch die Wahrnehmung von Gewalt an sich (und erst recht nicht realer Gewalt […]). Es ist gerade umgekehrt eine Sensibilisierung für die Regeln, Codes und Konventionen einer Darstellungsweise. Und vor allem ist es eine Sensibilisierung für die Fiktionalität der Darstellung. Oder zumindest ihre Medialität […]. […] Wir alle haben uns an den Anblick sterbender Menschen oder verhungernder Kinder in den Abendnachrichten zumindest soweit gewöhnt, dass wir diese Bilder – und auch sie gehorchen unausgesprochen genauen Abbildungsregeln – mit der überlebensnotwendigen Distanz sehen können. Das heißt nicht, das irgendjemanden von uns der reale Anblick eines sterbenden Menschen, eines verhungernden Kindes auch nur annähernd kalt lassen würde.“

    Aber genau das behauptet R.H. WEIß – einfach so, aus dem Bauch heraus. Ich würde sogar noch weiter gehen; wer auf die immer gleichen (bzw. den gleichen Abbildungsregeln gehorchenden) Bilder immer gleich empört, schockiert, fassungslos etc. reagiert, wer mithin keine Distanz wahren kann, also überemotional reagiert, der hat wohl eher ein Problem (mindestens bzgl. seiner Medienkomptenz), als jemand, der da nicht weiter hyterisch drauf reagiert…
    Durch seinen pronographischen Blick ist er selbst nicht mehr zur Selbstreflexion fähig, darum realisiert er auch nicht, dass ddas, was er als traumatisierend bezeichnet (mithin auch die Inhalte von Spielen) ja offenbar gar nicht traumatisch für die Rezipienten sind und keiner Problemverarbeitung bedürfen (abgesehen davon, dass die Spiele z.B. freiwillig gespielt werden) – der ziemlich dämliche Versuch, hier den Spielern ein Problem einzureden, dass sie selsbt und sonst auch niemand wahrnimmt und ihnen keine Probleme im Leben bereitet… das R.H. WEIß aber natürlich in seiner grenzenlosen kompetenz für uns erkannt hat, um nun die Menschheit zu retten.

    Im Stichwort der Abbildungsregeln ist ja auch das Geheimnis um die vermeintlich ausbleibende empathische Reaktion auf einen „Terroranschlag in Bagdad mit 50 Toten oder ein Selbstmordattentat in Kabul in der Tagesschau“ begründet – Krieg, Terror, Gewalt sind Themen eines jeden Tages und werden mit der entsprechenden Regelmäßigkeit in der „Tagesschau oder bei oder bei ‚Action News'“ präsentiert; Randnotizen des Weltgeschehens (das ist nicht zynisch, sondern nüchtern). Wir kennen diese Bilde rund haben alle längst gelernt, mit ihnen umzugehen – könnten wir das nnicht, dann hätten wir ernsthafte psychische Probeme. Das hat also nichts, absolut gar nichts mit Spielen zu tun!

    Was R.H. WEIß ja quasi indirekt fordert ist nichts weniger, als das wir allesamt tagtäglich gelähmt vor lauter Tränen fassungslos vor den Bildschirmmedien sitzen. Absurd.

    Über den ganzen Suchtunsinn (hier werden Spielzeiten einfach per se als Suchtindikator verklärt) und über die Seitenhiebe gegen alle, die nicht seiner Meinung sind etc., mag ich jetzt gar nicht erst anfangen zu schreiben.

  18. EDIT:
    Nicht zu vergessen, dass dieser Unsinn ja vom Zitationszirkel um diese Person auch als Argument für ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von „Killerspielen“ herangeogen wird; die abstruse Logik dahinter: Solange es kein Verbot gibt, können Kinder und Jugendliche an diese (welche eigentlich?) Spiele kommen. Hier soll ein absolutes Verbot auch für Erwachsene mit dem jugendschutz begründet werden – das ist verfassungswidrig.

  19. In einem haben die Hippies aber Recht.
    Die Kultur von Mediengewalt e.V. wird ausgehöhlt.

    Was ist das für eine Kultur:
    Ein manichäisches Weltbild das klar zwischen Gut und Böse trennt ( böse sind immer die anderen ).
    Der Freie Willen und das Gewissen werden verneint, Menschen und ihre Entscheidungen als Spielball dunkler, sinisterer Mächte im Hintergrund gedeutet.
    Reale Gewalt wird verharmlost und reale Gewalttäter zu Opfern ihres Medienkonsums umgedeutet.

    Wenn diese Kultur des Apeasments, der Rückgratlosigkeit, der Verharmlosung ausgehöhlt wird kann das nur positiv für unsere Gesellschaft sein.

  20. Ah das internet Zeitalter jeder daher-gelaufen Wicht wird bei den über 30 zum „Bedrohten Dissidenten“ weil irgend wo ein Kiddie was geschrieben hat.xD

    Berg&Co das sind organisierte Gruppe welche zensur wollen,. Gleichzeitig fühlen sie sich „zensiert“ weil ja irgend wo einzelne unabhängig Trolle was im internet schreiben. „Zensurversuch“ Das ist schon fast Hohn für die Meinungsfreiheit, dann wären User ja alle Opfer von „Zensurversuchen“ die mal Opfer eines gelangweilten Troll werden. Ein Fall von Projektion und Unkenntnis oder Ignoranz.

    „Uns sind die Argumentationsstränge bekannt, die teilweise in Gamerzeitschriften vorgegeben werden. “ Ja so wie Fakten und Entlarven von Falschaussagen (US army habe Egoshooter entwickelt) in den Medien die von den Zensur Fordernd vorgeben werden. wie sie ja leider üblich sind um Zensur zu fordern.

    Ich habe auch keine Militarisierung und Radikalisierung der Gamer erlebt. Verbrennen, Vernichten oder fordern Gamer organisiert und geschlossen Zensur für Berg Werke? Oder rufen wir dazu auf? Nein.

  21. eine radikalisierung der gamerszene?
    kann es sein, dass diese leute uns mit „gaddafi“ verwechselt, der moslems aller nationen zum heiligen krieg gegen die schweiz aufgerufen hat, weil die schweizer auf leute wie lukesch,berg und näf gehört haben, weil die probleme mit anderen kulturen haben?!
    diesen leuten sollte endlich ihr doktor -und professortitel aberkannt und sie wegen kriminalisierung und volksaufhetzung ins gefängnis bringen.

  22. Eine Bodenlose Unverschämtheit was diese Leute da von sich geben.
    Diese Leute können froh und glücklich sein nicht in den USA zu leben denn dort würden man ihnen das letzte Hemd wegklagen.

  23. @Booomboy

    Auch wenn ich ebenfalls gerne ein Mittel gegen eine allgemeine Diffamierung von Personengruppen hätte, ist das leider nicht der Fall. Weder sind Gamer eine klar von der Gesellschaft abgrenzbare Gruppe (Voraussetzung für Beleidigung) noch im Sinne von § 130 StGB ein Teil der Bevölkerung – Teile der Bevölkerung sind z.B. „die Arbeiter“, „die Bauern“, „die Katholiken“ und „die Freimaurer“. Also meist was mit Weltanschauung, Religion, etc…

    @Doktor Trask

    Wage ich zu bezweifeln, da hat man ein recht weites Verständnis der Meinungsfreiheit.

  24. @Doc
    Ganz im Gegenteil, in den USA sind noch viel extremere Aussagen von der freien Meinungsäußerung geschützt als hierzulande. Hast du Jack Thompson schon vergessen?

  25. Also persönlich kann ich das schonmal keineswegs bestätigen was da aus meiner Sicht völlig unverantwortlich behauptet wird: ich kann kein echtes Blut in größeren Mengen sehen. Selbst im Fernsehen nicht – zuletzt gab es da so einen Eishockey-Unfall. Keine Chance dass ich da hingesehen hätte. Da wird mir sofort schlecht, aber sowas von übel wird mir da – eben weil ich weiß, dass da kein Tom Savini zum Beispiel dahinter stand, sondern echtes Leid.
    Über diese kolportierte Ausblendung von Leid – diese indirekten Forderungen nach Gleichförmigkeit in Nicht-Gewaltdarstellungen von Medien, moralisch überhöhtem nicht-zeigen und wegsehen, für welcher erwachsenen Leute Wohlgefallen auch immer (um Schutzalter geht es hier – wie ich gleich auch noch verstärkt meinen werde – nicht mehr), nicht-thematisieren, will ich mich gar nicht erst auslassen

    Ich halte diese Stellungnahme nämlich schlicht für entwürdigend – anderen Menschen wird so mit Gewalt ihr eigener Geschmack und ihre eigenes Empfinden genommen, letztlich ihr Wesen und Denken für mich streitg gemacht. Das was ihnen anders gefällt und konsensual entstanden ist.
    Und ich sehe eines, dass es da um Schutzalter scheinbar gar nicht mehr geht. Es werden so keine Kinder mehr vorgeschoben, wenn man so will bricht aus einem Jugendschutz der Kultur- oder Schundkampf, wenn es noch so einer ist bei der Rede von „Kultur“ und da was schon nicht wesentlich weiter geht, mittlerweile offen hervor: zu dieser in dem Text vorgetragenen Rede über „Gamer“ gehört so auch bereits dazu anscheinend eine Verschwörung offen zu artikulieren, hier wird offen von dunklen Kräften im Hintergrund sinngemäß geredet, ohne deren wirken der Text auch keinen Sinn mehr macht. Hier gibt es keine Selbstbestimmung mehr, sondern werden fremdverschuldete Machteinwirkungen, zusätzlich zu den Auswirkungen der Spiele, gesehen. Obs nun „die Industrie“ ist, die Amerikaner, deren Militär – was auch immer. Früher sah ich da eher noch Latenz am Werk
    Sowie anders als früher dass da auch verstärkt eine eigene Kultur hingestellt wird, mit diesen normierten Vorstellungen bis zurück zum Mythos Abendland, welche sich einer Bedrohung durch andere ausgesetzt sieht – steht da ebenfalls für sich
    Auf die unbewiesenen Vorwürfe gegenüber Unbekannte, bis hin zu Morddrohungen, gehe ich da auch gar nicht mehr ein…

    Regelrecht absurd wird es natürlich, wenn da Leute auftreten welche anderen vorschreiben wollen wie sie konsensual leben sollen, und dann noch meinten Widerspruch dazu wäre Zensur… Eine klassizistische Täter-Opfer-Umkehrung für mich. Das paternalistische Menschenbild dieser Leute, deren Vorstellung von Gesellschaft, ist zutiefst illiberal aus meiner Sicht und gefährdet den Pluralismus massiv: ungeachtet davon, ob sie da nun etwas wie krebserregende Substanzen oder Gifte sehen – fast so, als ob sich diese Leute zu den Erziehungsberechtigten einer ganzen Gesellschaft emporzuschwingen gedenken

    Dystopie now

    Ich glaub mit Verlaub ja folgendes: das grundsätzliche Denken hat sich nicht wirklich geändert, was in der Ära Adenauer noch alles an Subversivität gefürchtet wurde
    Und ich stimme da mittlerweile auch immer mehr Alrik zu – die (Wert-)Konservativen sind nämlich eher ruhig. Die stellen zwar zum Beispiel MinisterInnen und leisten so ihre Beiträge gegen „Gamer“, doch der politischen Kampf wird (mittlerweile?) schon anderen überlassen. In diesem perfect storm…

  26. Also mediengewlt rv,ich bin kein Opfer,ich kann naemlich die Wahrheit erkenenen wenn ich sie sehe,ihr offensichtlich nicht.Komt einem doch ma wieder die Galle hoch,man

  27. Die (Wert)Konservativen sind populäre Feindbilder, denen man gerne unterstellt für Zensur und gegen Demokratie zu sein.
    Das man damit den selben starren gut/böse Schema folgt das man diesen Leuten unterstellt sollte einem schon bewust sein.
    Ebenfalls das ein Großteil der Zensurbeführtworter aus dem Spektrum kommt das sich selber für links, progressiv, demokratisch ect hält.

    Populistische Politiker sind aber niemals Konservativ.
    Der konservative ist radikalen Veränderungen gegenüber skeptisch, der Populist benutzt die Angst vor radikalen Veränderungen – oder propagiert sie – je nachdem welche Zielgruppe er hat.


  28. Insgesamt lässt sich feststellen, dass vier von fünf Eltern keine Einwände haben und sie trotz der Alterskennzeichnung mit „keine Jugendfreigabe“ ihre Kinder […} spielen lassen. Dies bedeutet, dass die Alterseinstufung durch die USK in der Praxis weitestgehend ignoriert wird und damit wirkungslos ist.

    Ob es bei den werten Herrschaften irgendwann mal noch ankommt, das es dad gute RECHT der Eltern ist, die Freigabe zu ignorieren??


    Reflexionsprozesse über das, was mit ihnen dabei psychisch geschieht, oder gar eine Problemverarbeitung traumatisierender Bilder und Handlungen findet nicht statt. Ein Terroranschlag in Bagdad mit 50 Toten oder ein Selbstmordattentat in Kabul in der Tagesschau oder bei „Action News“ macht ihnen nichts mehr aus, weil ähnliche Szenarien im Videospiel ja täglich stundenlang bereits virtuell praktiziert wurden und sie abstumpfen ließen und nicht etwa, weil sie es „verarbeiten“.

    Das kann man auch von der anderen Seite aufrollen – den Kids gehen „virtuelle Massaker“ nicht mehr nahe, weil man sowas tagtäglich in den Medien zu sehen bekommt – wer hat nu Recht?

  29. @Rey,
    wobei beachtet werden muss, dass, so weit ich weiss, sogar raucher und nichtraucher als personengruppen angesehen werden, aber sind die auch als solche anerkannt?
    homosexuelle sind meines wissens nach auch personengruppen, weshalb jemand aus dieser szene einen anderen vor gericht bringen kann, wenn ein anderer diese person als „schwuchtel“ (um mal ein sanftes wort zu nehmen) bezeichnet hatte.

  30. „Mit dieser Solidaritätserklärung für Christian Berg möchten wir u.a. auf die gesamtgesellschaftlichen Fehlentwicklungen in Punkto Gewaltverherrlichung und Militarisierung aufmerksam machen und eine Diskussion über die Aushöhlung unserer Kultur anregen.”
    +
    Militarsierung der Gesellschaft? Was für ein Quatsch.
    Aber die Linken sind sich ja selbst nicht zu schade die Opfer von Kundus für ihre widerliche Propaganda zu nutzen.
    Hoffentlich schaffen die es nicht im Mai in den Düsseldorfer Landtag.

  31. @Booomboy

    Bei (Nicht-) Rauchern weiß ich da leider von nichts. Allgemein glaube ich, dass man von einem abgrenzbarer „Bevölkerungsteil“ nicht allein schon deshalb sprechen kann, wenn alle dasselbe tun – da muss schon was substantielles hinter stehen. Also bei Homosexuellen ist es die sexuelle Orientierung, bei Katholiken die Religion, bei anderen die Weltanschauung, die ethnische Herkunft etc. Videospiele mögen zwar auch Kulturgut und für manche auch Teil ihrer Identität sein. Aber – auch wenn ich da jetzt haue von pyri oder vica bekomme – eine gemeinsame politische Überzeugung oder ähnliches steht da jetzt nicht unbedingt dahinter.

  32. @ Momoko:

    Richtig. Das Erziehungsrecht ignoriert R.H. WEIß aber; er und seine Kollegen ignorieren mithin auch die Kommunikationsfreiheiten, die Kunstfreiheit, das Verhältnismäßigkeitsprinzip, das Subsidiaritätsprinzip, die Wechselwirkungslehre, die praktische Konkordanz, etc. – kurz: Sie haben von Verfassungsrecht schon mal keine Ahnung.

    Nicht umsonst fordern sie ja absolute (als auch für Erwachsene gültige) Herstellungs- und Verbreitungsverbote im Namen des Jugendschutzes: http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=3161

    Die Logik dahinter ist so simpel, wie dämlich: Die Bestehenden Gesetze, d.h. der verbindliche Charakter von Alterskennzeichen wird im Handel z.T. nicht eingehalten; es existiert also ein Vollzugsdefizit.
    Statt aber den Vollzug zu stärken (oder überhaupt mal über Sinn und Unsinn des dt. Jugendmedienschutzes zu reflektieren), sollen nun neue, noch drastischere Maßnahmen greifen… das ist einfach strunzdumm. Genau so dumm wie die Argumentation, dass die Altersfreigaben Jugendlichen egal seien und darum nur Verbote nützten – ach wirklich? Erstaunlich, dass Jugendlichen Altersfreigaben egal sind, machen sie sich selbst doch 1.) durch den Kauf, das Spielen etc. nicht strafbar, sind diese Spiele 2.) doch überall sonst in Europa für Jugendliche ihren Alters legal erwerbar (d.h.: Auch für Jugendliche sind die Altersfreigaben – insb. wenn sie sie selbst direkt betreffen – nicht plausibel), ist 3.) ein sog. 3rd-person-effect gerade bei so einer vermeintlichen Problemlage nichts ungewöhnliches (d.h.: Der jugendschutz wird von Jugendlichen für sie selsbt jeweils auf individueller BAsis nicht verlangt, man erkennt ihm allenfalls eine Existenzberechtigung für Kinder, generell jüngere oder andere zu und sieht sich selbst nicht gfährdet) und gehört es 4.) schlichtweg zum Prozess des Erwachsenwerdens, auch Medieninhalte für Erwachsene zu rezipieren (ohne das näher ausführen zu wollen ist es einfach logisch, dass dies zum Erwachsenwerden gehört, ist doch damit verbunden, dass man Dinge tun darf und einem Dinge zugemutet werden, die früher nciht von ihnen abverlangt wurden etc.)… eine selbsterfüllende Prophezeiung, dass Jugendlichen die Altersfreigaben egal sind.

    Aber schon vom Ansatz her haben sie da etwas ganz und gar nicht verstanden: Jugendmedienschutz ist in der BRD eine subsidiäre Maßnahme; der Staat hat schlichtweg nicht das Recht, derartig den Erziehungsstil der Eltern zu lenken (bzw. ihnen mithin derart Erziehungsoptionen zu nehmen). s ist das Recht der Eltern, ihren Sprößlingen nicht für ihr alter freigegebene Medien zu erlauben – dieses Verfassungsrecht wollen diese PErsonen einfach unterminieren.

    Wie ich schon sagte: Die haben weder von Wissenschaft, noch von budnesdeutschem Recht (oder demokratischen Werten) eine Ahnung.

  33. @Hybris
    Nein habe ich nicht und der gute Herr durfte ja seinen Schreibtisch räumen und Straffzahlungen leisten wegen seinen Äußerungen.

  34. @Booomboy
    Ich finde, man sollte weder bei Computerspielern noch Homosexuellen schonmal vorderhand von einer „Szene“ ausgehen. Die gibts in beiden Fällen nämlich nicht unbedingt – einE ComputerspielerIn kann auch jemand sein der oder die nie hier gewesen ist, keine Spieleseiten besucht, sondern vielleicht höchstens die Seiten ein Landwirtschaftswesen betreffend – weil er oder sie womöglich gerade so einen Betrieb führt.
    Da werden als erwachsener Mensch vielleicht liebend gern auch Titel gespielt, welche in Deutschland bereits verboten sind womöglich, und quittiert die Diskussion darum – die er oder sie wiederum womöglich nur am Rande mitbekommt – mit einer ablehnenden Handbewegung. Dennoch sind die Spiele für diese fiktive Person womöglich ein wesentlicher Bestandteil in ihrem Leben!
    Und das was diese Leute doch wollen, nämlich irgendwas mit Verboten da halt weiter mehr, würde die Person auch erst dann betreffen, wenn sie so „irgendwie“ halt eingeführt werden und/oder weiter tatsächlich (rechtlich) vorangetrieben: so dass bei der Person womöglich irgendwann mal die Exekutive vor der Tür steht zum Beispiel. Dass da in Zusammenhang mit Gewalt diese Person als ferngesteuerte Marionette einer Hass-Industrie gesehen wird, überspitzt formuliert, und das, diese Sichtweise, noch als Menschlichkeit verkauft – ich hab das selbst mal in einer persönlichen Mail an mich aus der Redaktion Zeit-Fragen erlebt – davon hat diese fiktive Person womöglich gar nie was mitbekommen, so dass sie sich dagegen etwa wehren hätte können (auch).
    So ungenau von „irgendwie“ schreib ich deshalb, weil mir völlig schleierhaft geradezu eigentlich sein muss bei der ganzen Sache, wo die „Mediengewalt“ überhaupt so schädlich ansetzen, dass sie sowas veröffentlichen, usw. Ob bei Glogauers Cartoons schon, oder doch erst bei CS Und Co.

    Das ist es auch, wenn ich etwa davon spreche, welche demokratiepolitischen Auswirkungen ein solches Denken wie von den Leuten da vorgetragen, eigentlich haben kann – bei Zurückdrängung von „Mediengewalt“, etc.

  35. naja ich sprach bei videospielern und homosexuellen nur deshalb von szene, weil wohl nicht klar ist ob beide nun gesetzlich anerkannte volksgruppen sind oder nicht.
    da aber bei beide wohl als „szene“ (im guten sinne) gesprochen werden kann, habe ich dieses wort gewählt, was aber nicht abwertend von mir gemeint ist.
    gibt es in deutschland eigentlich wissenschaftler die diesen ganzen unsinn von lukesch und dem anderen da wiedersprechen?
    habe vorhin mal nachgedacht, ob es außer torsten fehr noch einen deutschen wissenschaftler gibt, der nicht an all diesen ganzen unsinn fest glaubt und ggf. gegenteilige studien zu denen von weiss&co. gebracht haben.
    so oder so fallen mir nur torsten fehr und die cheryl olsen ein, die das gegenteil von den bisher weit verbreiteten lügen und propaganda bewiesen haben wollen, aber gibs da mehr?

  36. Ich muss gestehen, dass ich einen besseren Überblick über die Kritiker habe (Hopf, Lukesch, Weiss, Pfeiffer, Spitzer, Hänsel, Huber, Schiffer, etc.) Bei den anderen ist mir auch nicht so klar, wie „krass“ sich deren Ansichten von denen der Kritiker unterscheiden – schließlich nimmt offenbar die Mehrheit der Forscher eine Wirkung an. Namen, die mir spontan einfallen, wären nur Fritz, Kunczik und Klimmt. Offenbar sind die Differenzen ja aber so groß, dass das KFN diese gerne bekämpft.

  37. „gibt es in deutschland eigentlich wissenschaftler die diesen ganzen unsinn von lukesch und dem anderen da wiedersprechen?“
    Ja… alle. :)
    Leider nicht ganz, aber da gibt es genügend (mal aus dem Gedächtnis): Michael Kunczik und Astrid Zipfel, Manuel Ladas, Jürgen Fritz, Stefan Aufenanger, Wolfgang Fehr, Thomas Hausmanninger, Klaus Merten, etc. (ich zähle jetzt bestimmt nicht alle auf).
    Das Problem ist nur, dass Lukesch und Co. zwar am lautesten Krächzen, aber so unbedeutend sind, dass man sich i.d.R. nicht die Mühe macht, die zu dementieren – man straft sie mit Ignoranz (Spitzers Buch „Vorsicht Bildschirm!“, von dem er meint, es sei hervorragend aufgenommen worden, wird von „der Wissenschaft“ nicht beachtet – das wurde nur bei der Presse und Laien gut aufgenommen. Wissenschaftler machen sich ja auch eher nur in Ausnahmefällen die Mühe, Kreationisten zu widerlegen – einfach weil es offensichtlicher Bullshit ist.

    Ausser Fehr gibt es also noch eine ganze Menge, man darf nicht meinen, dass Personen wie Hopf, Lukesch, Weiß, Huber und Co. die Regel wären, dass sind ausgesprochene Ausnahmefälle, die nur überrepräsentiert sind, weil sie sich gut verkaufen. Von den Gegenstimmen bekommt man als Nichtakademiker wohl eher nichts mit.

  38. @boomboy: also ich fühl mich als schwuler jetzt nicht als eigene ethnie, bzw. volksgruppe, sondern als ganz gewöhnlicher teil der bevölkerung. es gibt übrigens bei uns auch mehr als eine szene, d.h. „die“ szene ist immer nur die gruppe von menschen, mit denen man gerade die meisten interessen teilt. das ist aber keine homogene gruppe, sondern eher eine abstrakte idee. und ohne jetzt das thema zu sehr ausreizen zu wollen: auf grund von inter- und transsexualität ist das mit einer wirklich definierbaren personengruppe bei schwulen und lesben so ein problem. wenn ich das auf gamer übertragen wollte, dann sehe ich das da ähnlich: gehört die 12-Jährige, die einmal in der woche barbies ponyhof spielt schon zu den gamern, oder was einen gamer aus? (da muss man jetzt nicht drauf antworten – sollte nur zeigen, dass „gruppe“ oder „szene“ oder whatsoever bei solch durchmischten „gruppen“ wie den gamern immer ’n ziemlich problematischer begriff ist).

  39. Radikalisierung in der Gamerszene? Junge, Junge, das nenne ich mal starken Tobak.
    .
    Zu dem Schlagwort „Radikalisierung“ fällt mir z. B. die Forderung nach Gefängnisstrafe für Spieler ein, seinerzeit erhoben vom Innenminister eines deutschen Bundeslandes, der immer noch im Amt ist. ***DAS*** ist radikal. An Radikalität nicht zu übertreffen sind auch die ständigen Assoziationen von Spielen für Erwachsene mit Kinderpornos. Warum gibt der Verein denn zu solchen Äußerungen kein Statement ab? Radikal sind natürlich immer die anderen…
    .
    Doch halt! Immerhin: Sie wollen die Spieler nicht „inkriminieren“. Denn die Spieler wissen schließlich nicht, was sie tun. Deren Hirne sind ja von den Marketingstrategien der Gamerzeitschriften vernebelt. Die Zeitschriften wiederum gehören zu jenen, die in Duetschland die Militarisierung der Gesellschaft vorantreiben… Wundert sich jemand, daß der 1. Vorsitzende dieses liebenswürdigen Mediengewalt e.V. – Zirkels zu den Erstunterzeichnern des Kölner Aufrufs gehört?

  40. @Vicarocha
    Ich möchte da jetzt eigentlich zwar nicht widersprechen, aber meinst Du nicht auch, dass es um die etwaige politischen Folgen solcher Stellungnahmen ginge?
    Mag schon sein, dass ganz abgesehen davon ob diese Leute nun so tolle Forscher sind oder nicht, international mag auch ein Douglas Gentile (Gast beim Kongress http://www.hm-medienkongress.de/index.html in München 2008) eher marginalisiert sein – doch schon vor zwei Jahren begann ich zunehmend zu denken, dass es hier eigentlich gar nicht um Forschung geht.
    Sondern eher um eine negative Beziehung zum anderen Denken, fühlen und empfinden, größtenteils dem Geschmack halt. Und zwar nicht nur anderer, sondern größtenteils halt auch mehr oder weniger völlig fremder Personen. Eben nicht nur von RezipientInnen, sondern auch Kreativer, usw.
    Nicht um Wissenschaft. Wie gut oder schlecht die Forschung von denen (aus „Mediengewalt“ etc.) sozialwissenschaftlich ist will ich gar nicht beurteilen – kann ich persönlich mit meinem Instrumentarium auch überhaupt nicht. Da bin ich dann auf andere angewiesen, doch: ich höre praktisch nichts von den anderen welche Du genannt hast dagegen.
    Mag schon sein, dass es wie beim Kreationismus etwas ist, wo auch nicht jeder Naturwissenschaftler der doch glaubt dass die Erde älter als ein paar tausend Jahre ist aufschreit, aber wo sind wir hier denn? Bildungspolitisch übertragen doch schon fast weiter als in den USA Bei den Kreationisten, die ihre eigenen Schulen etablieren wollen. Vieles von dem was da propagiert wird ist ja schon (lange) Gesetz in Deutschland. Demnächst steht diese Entscheidung in der Schweiz an, von der ich noch immer nicht recht weiß wie ich sie einschätzen soll. Kurzum, ich finde da brennt der Hut – was die anderen, den großen Rest sozusagen, dennoch nicht großaritg zu kümmern scheint. Jedenfalls aus meiner Sicht – vielleicht seh ich das auch ganz falsch, aber es gibt diese Stellungnahme ausgesprochener MedienpädagogInnen gegen den KA, und damit hat sichs schon. Aus der Wissenschaft

    Also geht es hier um Politik für mich – nicht, oder zumindest weniger, um Wissenschaft: doch gerade diese Politik scheint da andere nicht zu kümmern: ich hab das schon von der Hirnforschung im Fernsehen, bei 3sat glaub ich, mal erlebt. Damit beschäftige ich mich sonst nicht, aber privat blieb da der Eindruck von einer Mitteilung hängen wonach der Spitzer halt zu anderen Ergebnissen käme als dier Hirnforscher im Fernsehen da. Punkt. Kein Widerspruch in der Sache – der meinte noch, ja, weshalb da Gewalt gebraucht werden würde für den „Thrill“ verstünde er ebenfalls nicht…
    Sorry, aber das hört(e) sich alles nicht nach einem Dualismus zwischen Kreationismus und Darwinismus an
    Blick in die Spielepresse: die jüngsten Veröffentlichungen dort sind bekannt – bei Computec (PC Games) wird ernsthaft scheinbar gefragt wie weit Spiele gehen dürften, welche Tabubrüche (noch!?) anstünden – bei der Gamestar empört sich gleich ein Redakteur über vermeintlich begangene Tabubrüche (zumindest aus deutscher Sicht)

    Der Stand der Dinge. Wollte mit dem Post wirklich nicht negativ erscheinen :-(

  41. Keine Sorge, ich habe da jetzt auch keinen Widerspruch raus gelesen; m.E. „verstecken“ sich diese Personen auch nur hinter ihren akademischen Graden, bzw. missbrauchen sie, um ihre Meinung als Wissenschaft zu verkaufen.

    Natürlich geht es da zum einen wohl um die Erlangung einer Deutungshoheit, sich wichtig zu machen, gefragt zu sein und die „Forschung“ (an der ja auch Gelder hängen) aufrecht zu erhalten, selbst da, wo sie längst obsolet ist – das ist natürlich auch zutiefst autopoietisch. Aber sehr richtig, dass ist nur eine Seite der Medaille: Die andere Seite ist natürlich Intoleranz i.w.S., Geschmacksoktroyierung mit dem scharfen Schwert des Gesetzes – Hysterie, Empörung, pornographischer Blick… wer kann schon sagen, was da im Einzelfall hinter steht – ausser der dringen notwendigen negativen Anthopologie; ein naives Wissenschaftsverständnis – so das sie wirklich das glauben, was sie da von sich geben -, gekoppelt an ein bewahrpädagogisches Denken; ein naiver Medienpazifismus; radikaler Antimilitarismus, gerne gekoppelt an Antiamerikanismus; konspiratives Denken; schlichte Abneigung allem anderen Gegenüber? Wahrscheinlich von allem etwas und noch viel mehr.

    Natürlich ist das Ausbleiben von Gegenstimmen kritisch zu bewerten, aber ob die wirklich ausbleiben oder ob wir diese nur nicht mitbekommen, dass ist ja die Frage. So findet man öfter mal hier und da in Fachzeitschriften kritische Kommentare oder seltener mal Itnerviews ind er Spielefachpresse; ob es u.U. mehr Meldungen gibt, als Veröffentlichungen, ist ja auch so eine Frage – Kritiker wird ja gerade in den Massenmedien kein Podium geboten (und auch da kann man fragen, ob es ihnen verwehrt wird oder ob sich niemand anbietet, Gegensellung zu beziehen, resp. ob die Medien nicht entsprechend andere eprspektiven einholen – hier ist wohl auch wieder von allem etwas gegeben). Aber ja, die Kritik an den Spielekillern (die die früheren Filmkiller waren, wenn man so will) findet sich eher als Randnotiz in der Fachliteratur; Kunczik z.B. hat shcon öfter recht deutlich Stellung bezogen zu Lukesch udn auch andere kontroverse Gestalten, aber in seinen großen „Gewalt & Medien“-Analysen sind auch das nur Randnotizen… dabei spart er sich darin die Auseinandersetzung mit vielen der anderen Kritiker, weil er sie zu Recht als „Traktätchenliteratur“ identifiziert, die „Frühstücksthesen“ verbreiten, er sich aber vorgenommen aht, nur wissenschaftliche Arbeiten zu berücksichtigen. Recht hat er.

    Aber Kunczik ist auch ein gutes Bsp. für das Problem: Er selbst hat am aktuellen Jugendmedienschutz recht wenig auszusetzen, meint mithin nicht mal eine Zensur hierzulande festzustellen – die Erklärung ist recht einfach: Das ist nicht sein Metier; der gesetzliche Jugendmedienschutz wird in der Regel komplett getrennt von der Medienwirkungsforschung behandelt. Das hat wohl auch mit einer gewissen Ethik der Wissenschaft zu tun, die eigene Forschung nicht direkt als Argument für konkrete politische Forderungen zu missbrauchen, wie es die Spielekiller tun (politische Handlungsimplikationen sind i.d.R. gar nicht das gesetzte Ziel), aber dann doch eher mit der Tatsache, dass das dt. Recht so wirr und komplex ist, dass da sich außer Juristen kaum jemand rantraut (und die Juristen auf der anderen Seite haben kaum Ahnung von der Forschung zu den Medien selbst).

  42. In der GTA-Studie hamse recht, wenn sie sagen, dass mich Terroranschlag in Bagdad mit 50 Toten nicht mehr trifft. Das aber nicht weil ich das bei GTA IV schon mal gemacht (irgendwo hingehen und 50 Leute sinnlos umbringen macht mir keinen Spaß), sondern weil ich heutzutage solche Nachrichten bei Erdbeben, Tusnamis, Terroranschlagen … mit 50+ Toten wöchentlich an den Kopf geschmissen bekomme, ist heutzutage nichts mehr besonderes, weil schon zu oft passiert.

    Warum wird in der Studie bei Beschaffungsmaßnahmen das Internet nicht erwähnt. Der illegale Download zählt in der heutigen Zeit leider mit dazu, vor allen wenn man zu jung um es im Laden zu kaufen (nicht allen Eltern ist das USK-Logo egal)

  43. @Doktor Trask
    Nicht allein wegen seinen Äußerungen, der Mann musste erst groben juristischen Mist bauen bevor man ihm die Lizenz entzogen hat (u.a. Falschaussagen vor Gericht).

  44. Nu ich weiß das es ein kompliziertes Gefecht an Gründen war dennoch hatte das einen Einfluß auf seien Rauswurf und erist ja wirklcih von so einihen Firmen verklagt worden, unter diesen Firmen befinden sich so illustre Namen wie Sony, Microsoft, Electronic Arts und Namco. Man erinnere sich nur an die erste große Blamage vor Gericht die er sich einfuhr mit seiner MS-light-Simulator-Verbots-Forderung weil man dort angeblich explizit, Flugzeuge in Gebäude stürzen lassen könne und müsse, unter anderen in die Twin-Towers, seine Forderung wurde ja vor Gericht abgeschmattert, danach ging er ja zum TV und beschwerte sich über die Justiz und das Urteil was ihm die erste Ermahnung einheimste (Kritik am Gericht mögen die Amis so gar nicht), später blamierte er sich dann noch mit der GTA-3-Verbots-Forderung und der Bully-Verbots-Forderung hatte er sich zuletzt blamiert, seine Forderung diese Titel zu verbieten wurden immerzu abgelehnt und er war in den Talkshows etc. ein gern genutztes Witzeopfer. In Deutschland würde er sofort Gehör finden und seine Forderungen würden auch umgehend umgesetzt aber nicht in den USA, da gibt es zwar auch Frauenbewegungen die alles verbieten wollen, einige Erzkonservative Personen und Christliche Fanatiker aber denen wird oft der Stinkefinger gezeigt wenn sie was fordern was Unsinn ist.

  45. @Fox,
    na logo, wird drucken gerade Fackeln und Mistgabeln aus… Ich leider nur in Schwarz Weiß…und danach hohlen wir uns deren Adam. yeah.

  46. „Aushöhlung unserer Kultur“? Da schwingen ja plötzlich nationalistische Töne mit in die Debatte. Das klingt ja so, als würde die „gute, friedfertige deutsche Kultur“ durch die minderwertige böse fremde Kultur unterwandert werden.

    Mir wurde schlecht beim Lesen des Textes.

  47. Immer wieder schön zu lesen, wie uns mache „Experten“ als seelenlose Maschinen deklarieren, die einfach das nachplappern, was ihnen vorgesagt wird. Frei nach Star Trek:
    .
    „Wir sind die Gamer. Eure gesellschaftlichen Werte sind dem Untergang geweit. Widerstand ist zwecklos“
    .
    Auf der anderen Seite entstehen doch gerade bei diesem Vorwurf frapierende Parallelen zu dem, was die Spielekritiker machen. :D

  48. Ich bin immer wieder erstaunt, wie kackendreist diese Verschwörungstheoretischer doch sind. Im Gegensatz zu echten Experten bekommen diese seltsamen Gestalten, dioe Lügen, Angst und Hass verbreiten auch überall die Möglichkeit ihren Müll zu verbreiten.
    Naja, immerhin sagt mir das eines: Wenn mir RTL mit diesen Hart4-Dokus Abgründe der Gesellschaft aufziegen will, dann ist das nichts gegen solche „Vereine“. Da sind mir BILD-Leser mal weitaus lieber als diese Pseudointelektuellen, die sich selbst einen Bären aufbinden und nichtmal merken, dass sie da einen ausgewachsenen Grizzly auf dem Rücken tragen.
    Ich bekomme echt Ausschlag von soviel Dummheit und Ignoranz!
    Das solche Leute in diesem Bildungssystem irgendeinen ja sogar akademischen Grad erreicht haben, das ist das deutlichste Zeichen dafür, dass unser Bildungssystem völlig versagt.

  49. ehrlich gesagt, all das was die EXPERTEN *lach lach lach lach* UNS vorwerfen, tun doch DIE!
    sie unterwandern UNSERE Kultur, SIE radikalisieren die Bürgerinnen und Bürger und SIE werden DAFÜR BEZAHLT!!!
    So schauts doch aus!

  50. @Booomboy
    Tja aber in aller Augen sind die die Guten und wir die Bösen, das ist das Problem das besteht und gegen das wir ziemlich hilflos sind.

  51. naja ich sehe es positiv!
    die menschen vergessen schnell und so schnell wie diese holzköpfe gekommen sind so schnell werden sie auch wieder verschwinden^^
    ach ja, gibt es eigentlich so eine art beschwerdestelle bei der man sich über wissenschaftler bzw. doktor/professortitelträger beschweren kann?
    bei anwälten gibs da die anwaltskammer, aber wie sieht das bei pseudoexperten aus?

  52. Uiuiuiui, die Suggestiv-Wissenschaftler sind wieder unterwegs.
    Ehrlicherweise glaube ich ja, das sich die Politik nicht wirklich viel davon annimmt und sei es nur aus Faulheit.

  53. “Radikalisierung in der Gamerszene”
    Wir sind nur halb so Radikal wie unsere Gegner…
    Dass müssen wir aber auch sein ansonsten haben wir Verloren!

    Happy Coding.

  54. Das heißt auf Deutsch nix anderes als:

    „Die Gamer haben unsere Meinung zu akzeptieren und zu kuschen, wer was anderes zu sagen wagt ist ein radikaler Massenmörder.“
    So siehts aus liebe Leute…

  55. naja hilflos sind wir gamer nicht.
    einfach eine großangelegte demo in den großen deutschen städten gegen schützenvereine starten. ist zwar nicht das richtige mittel gegen minderheiten vorzugehen, aber die leute werden sich da wohl ein paar gedanken machen…sozusagen „Demo Gamer gegen Amokläufe“. jetzt der bekloppte in sinsheim war doch auch im schützenverein. bin gespannt ob dann öfters in den medien kommt das die gamer schuld sind. immer und immer wieder auf die straße gehen wenn einer einen anderen kaltmacht oder jemand austickt. dann gehen den spezialisten vor den bürgern nämlich die argumente aus weil sie von den demos erschlagen werden. und die medien können das auch nicht unter den tisch fallen lassen. auch werden dann interviews zustande kommen wo gamer sich gegen waffen und schützenvereine auslassen.

  56. @El Konsolero :
    Genau so ging es mir an 9/11 auch.
    Pokemon und co liefen nicht -.-
    Zu dem Zeitpunkt war auch nicht ersichtlich was eigentlich passiert war.
    An Tagen wie diesen…ja…jeden Tag kommt nur Gewalt in den Nachrichten,denn die lässt sich gut verkaufen.
    Daher stumpfe ich nicht ab durch die Spiele,sondern eher durch unseren Journalismus.Irgendwann kann und will man das nicht mehr hören.
    Vllt. sollte man einmal so herum argumentieren das Kinder und Jugendliche dazu erfähigt werden gewaltdarstellende Spiele zu konsumieren,da sie täglich Gewalt in und durch die Gesellschaft erleben.So gesehen helfen Spiele vllt. sogar die aufgenomme Gewalt zu verarbeiten und zu realisieren.

    Mein Leben spielt hier in Deutschland,schlimm was in Amerika geschah,aber ändern kann ich auch nichts dran.
    Zeigt man dann nicht genug Solidarität wird man wieder als asozial dargestellt… -.-“
    Wieso diskutieren wir noch groß…die Leute haben einen an der Klatsche und wir regen uns auch noch drüber auf.
    Am liebsten würde ich sie ignorieren,aber das geht leider auch nicht…

  57. Dass halbwegs gebildete Menschen derart die Redefreieit ausnutzen können ist… dreist.
    Gesteigerter Blutdruck ? Nur in Anbetracht von schlecht recherchierten, polemischen „Studien“ wie diesen.

  58. @gonzo

    Von ner Demo gegen Schützenvereine halte ich gar nix. Nur weil es in Bayern ein paar Politiker gibt die Schützenvereine super klasse finden trifft das net auf komplett D zu. Vielmehr müssen auch die Schützen harrsche Kritik schlucken. Vor allem der in Winnenden und die sich im Umkreis von Stuttgart befindenden Vereine dürften nach dem 11.03 genauso wenig zu lachen gehabt haben wie wir.

    „jetzt der bekloppte in sinsheim war doch auch im schützenverein.“
    Hä hab ich was verpasst?

  59. @JM
    Danke für den Artikel, davon hab ich nichts mitbekommen, obwohl Sinsheim eigentlich noch relativ um die Ecke bei mir liegt.

  60. Jajaja,

    Jahrelang die Gamer als potentielle Amokläufer beschimpfen und in die Nähe von Pädophilen und Nazis bringen, und sich nun wundern, dass sich die Gamer wehren, und manchen auch der Kragen platzt.

    Wie können sie es wagen *gähn*.

    Manchmal frage ich mich wie manche Leute überhaupt ihre Kindheit überlebt haben, wenn man solch einfache zusammenhänge nicht erkennen kann.

  61. Es sind ja nicht nur ein paar Politiker in Bayern die sich pro Schützenvereine stellen, sondern und vorallem die Innenminister.
    Das haben wir doch am vergangenen 5.Juni gesehen: bis auf 2 waren alle Innenminister dieser Innenministerkonferenz für ein Paintballverbot, bei Diskussion ob die Waffengesetze verschärft werden sollen waren alle dagegen.
    @SwA,
    dem würde ich so voll zustimmen!

    Da passt auch ein Kommentar von Roland Näf gut rein:
    „Und für was kämpfen einige junge Männer? Dafür, dass sie weiterhin am Bildschirm als allmächtige „Helden“ wirken können: Köpfe abschlagen, erstechen, erschiessen, u.s.w.“
    Ja, es gibt offenbar Sachen, die ich nicht verstehen kann.“

    Hier noch eine PDF von tink.ch, ist ein Flyer für die Podiumsdiskussion, falls es jemanden interessiert
    http://www.tink.ch/fileadmin/user_upload/media/redaktion/2010/newsletter_2010/flyer_podiumsdiskussion_killergames_2010.pdf

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