Ohne Worte 2.0

(tagesspiegel) Malte Lehming, Autor beim Tagesspiegel und somit wahrscheinlich auch noch Journalist, hat eine besondere Begabung. Seine Artikel machen mich schlicht und einfach sprachlos. Jeder Satz schmerzt beim Lesen und man muss sich überwinden das nächste Wort zu lesen. Nicht weil es – wie in den Kommentaren unterstellt wird – wahr wäre, sondern weil es abstruse Behauptungen sind, die ihresgleichen suchen. Als er nach Winnenden darüber schrieb, dass „Depressionen allein […] noch keinen Massenmörder“ produzieren, war die Marschrichtung schon vorgegeben.

Es folgt der Einwurf, dass Jugendliche durch Spiele Gewalt als etwas Gutes empfinden würden, um den vermeintlichen Höhepunkt einzuleiten: 

Derart konditioniert verhalten sich die späteren Amokläufer bei ihrer Tat.“

Hier würde natürlich der Hinweis hilfreich sein, dass nach einer Studie des SSI gerade einmal 12 % der Amokläufer Interesse an gewaltdarstellenden Videospielen hatten. Auch hierzulande hat mit nur 4 von 7 Tätern nicht jeder Amokläufer große Teile seiner Freizeit mit derartigen Spielen verbracht. Bei Ansbach war sogar, genauso wie bei dem blutigsten Amoklauf in Blacksburg, überhaupt gar kein Interesse der Täter an gewaltdarstellenden Videospielen festzustellen. Wer meint, an dieser Stelle das Schlimmste überstanden zu haben, irrt. Es folgt das Fanal:

„Es ist kein Zufall, dass Killerspiele ursprünglich in Militärkreisen entwickelt wurden, um Soldaten emotionsloser, sprich: effektiver, zu machen.“

Herrgott, nein! Weder wurden „Killerspiele“ vom US-Militär noch von sonst jemanden dazu entwickelt um Soldaten „emotionsloser“ zu machen. Der erste Ego-Shooter wurde von einem Studenten geschrieben und später auf dem Macintosh unter dem Titel „Maze War“ veröffentlicht. Wer die ganze Geschichte lesen möchte kann das hier tun.

Ebenfalls zum Haare raufen ist der abschließende Appell:

„Was spricht für solche Spiele, abgesehen von dem “Kick”? Nichts, rein gar nichts. Jugendliche dürfen nicht wählen, keinen Joint rauchen, keinen Wodka trinken, aber sie dürfen am Computer lernen, wie man wehrlose Menschen hinrichtet? Das darf nicht sein, das darf nicht länger wahr sein!“

Gewaltbeherrschte Spiele sind bereits heute nicht nur erst „ab 18“ erhältlich sondern darüber hinaus auch noch indiziert, also faktisch verboten. Gewaltverherrlichende sind es auch rechtlich. An dieser Stelle dürfte ich darum Bitten doch zwei der drei Vergleiche zu streichen. Spricht sich Herr Lehming hier dafür aus auch Erwachsenen das Wählen sowie den Genuss von hochprozentigen Alkoholika zu untersagen, oder hält er die (Nicht-) Kennzeichnung der USK für unverbindlich?

Nun, was ist aber der Anlass für diesen Eintrag? Ein neuer Text von Lehming, mit dem er mich – insbesondere nach diesem Newseintrag von mir – wieder sprachlos zurücklässt. Wer weiß, vielleicht finde ich in einem Jahr die Muße diese Ergüsse zu kommentieren:

„Die Killerspiel-Lobby

An diesem Donnerstag jährt sich der Amoklauf von Winnenden. Am 11. März 2009 erschoss der 17-jährige Tim K., ein Waffennarr, insgesamt 15 Menschen. Tim war auch ein Fan von interaktiven gewaltlastigen Computerspielen. Dennoch war der erste Reflex nach der Tat: Bloß kein Verbot dieser Spiele!

Mit einer Vehemenz, die an Heroin-Junkies erinnert, denen gerade die Spritze entzweigebrochen ist, während das Dope über der Kerze brodelt, wurde zum immergleichen Counterstrike ausgeholt: Sind doch bloß Spiele, macht doch jeder, Verbote bringen nichts, Zusammenhang mit erhöhter Gewaltneigung ist nicht einwandfrei nachgewiesen.

Die aggressive Leidenschaft der Killerspiel-Gemeinde überrascht nicht. Denn diese Gemeinde ist groß, gut organisiert und als Lobby fast ebenso stark wie die Pharmaindustrie, die Automobilbranche oder der so genannte militärisch-industrielle Komplex. Seit dem Erfolg der Piratenpartei schließlich und der erfolgreichen Kampagne gegen „Zensursula“ von der Leyens Kinderschänder-Webseiten-Sperrungs-Initiative ist klar: Die Politik hat vor dieser Macht kapituliert. Keine geistig-politische Wende wird daran etwas ändern…. „

Wer sich den Rest geben möchte, kann ihn hier finden.

54 Gedanken zu “Ohne Worte 2.0

  1. Es muss auch nichts FÜR irgendwas sprechen damit es eine Existenzberechtigung hat. Egal um was es sich handelt. Deutsche tun sich damit aber schwer, gerade wenn es um Unterhaltung geht. Statt etwas einfach zu akzeptieren, muss es gerechtfertigt werden. Man könnte seine Zeit ja sinnvoller verbringen.

    Zu dem Rest: je weniger man darüber nachdenkt und schreibst desto besser. Der Typ ist vollkommen unzurechnungsfähig

  2. Einerseits findet man es richtig, Kinder/Jugendliche einer autoritär-faschistischen Gehirnwäsche zu unterziehen, sie zu schlagen (im Sinne von: Eine kleiner Klaps hat noch nie geschadet!!!einself), sie lächerlich zu machen, sich nicht um sie zu kümmern oder das unmenschliche Verhalten „kümmern“ nennt etc….

    Und andererseits scheren diese Hirnis sich um fiktive Begebenheiten, nennen es abartig und gefährlich, pervers und dergleichen.

    Alles verbieten, die Eltern haben so mehr Freizeit – cool!!1einself; der Staat, die Firmen haben mehr Zeit die Eltern zu Zwangsarbeit/extremen Überstunden zu verdonnern und der Staat kann weiter bei der besseren Gehirnwäsche der Kinder weitermachen oder was…? So denke ich manchmal.

    Das menschliche Leben ist viel perverser als jedes Spiel. Dort sollte man ansetzen, nicht anderswo.

  3. Wir sind jetzt also so stark wie die Pharma- und Automobilindustrie? Na dann frisch ans Werk. Wer von uns verwaltet die Bestechungsgelder? Ich will demnächst in Rheinland-Pfalz eine Marionettenregierung aufbauen.

  4. Ja bitte Admin! Darf ich auch hier in Österreich diese Macht haben von welcher da gesprochen wird – ich wäre bestimmt ein guter Vasall. Machst Du mich, liebes „Stigma Videospiele“ vielleicht zum Bundespräsidenten ;-) Für irgendetwas muss das hier ja gut sein, wenn schon keine lustigen Stigma-Videospiele hier anscheinend hergestellt werden, sorry fürn Doppelpost… Übel

  5. soviel Schwachsinn in einem artikel liest man selten.Vor alem das mit einem heroinsuechtigen zu evrgleichen nur weil man Unterhaltung fuer Erwachsene spielen moechte,peng

  6. Aufschlußreich, was Lehming da leistet. Er spricht uns Gamern schlicht die Meinungsfähigkeit ab: Was wir äußern, ist nach Lehming nicht Meinung, sondern Reflex, bloßer Laut, wie das Toben eines schwerst Drogenkranken auf kaltem Entzug. (Wer sowas kennt, weiß, daß diese Laute kaum mehr menschenähnlich sind.) Da ist es denn ja nicht mehr weit, bis uns der nächste Schöngeist das Menschsein gleich ganz abspricht.
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    Es lohnt, sich an diesen Artikel zu erinnern. Zum Beispiel, wenn von der Radikalisierung der Gamer die Rede ist. Oder wenn der Focus dicke Krokodilstränen vergießt über die häßlichen Mails, die beim AAW eingegangen sind.
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    Vielen Dank, Herr Lehming!

  7. Wir haben eine Lobby, die der Pharma-Industrie ebenbürtig ist? WOW!
    Warum mach‘ ich mir dann noch Sorgen?
    Die globalen Killerspiel-Mega-Konzerne kümmern sich schon darum, dass mein Hobby unangetastet bleibt.
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    Da muss man sich doch fragen, was die Medien sonst noch für einen Schrott erzählen. Offenbar darf man den Leuten alles erzählen.
    Ich hätte mal Journalist anstatt Softwareentwickler werden sollen…

  8. Wie wären froh, wenn wir überhaupt eine Lobby hätten. Wenn mich der Inhalt von diesen Artikel und der ganze andere Mist überall in meinem Umfeld begegnen würde, dann wär ich ehrlich gesagt schon Amok gelaufen. Die ganzen Spielekiller merken überhaupt nicht, was sie da tun!

  9. Ich wußte gar nicht das ich so mächtig bin, Weltherrschaft ich komme (und dann geht es korrupten Politikern, fetten Geldsäcken, Lügenjournalisten und all den anderen den Menschen kaputt machenden Gesocks an den Kragen).

    Mal Ernst jetzt das ein einzelner Mensch wie Herr Malte Lehming derart viel Mist schreiben und sagen kann erstaunt, es würde mich auch nicht weiter kümmern was Leute wie er zu sagen und schreiben haben würden sie nicht solch einen Schaden anrichten und Menschen gegeneinander aufhetzen, traurig das Menschen wie Lehming sich als Journalisten ausgeben dürfen.

  10. Endlich mal einer, der die Machenschaften der Killerspiellobby gnadenlos aufdeckt!
    Es wurde auch wirklich Zeit, dass sich jemand traut, dieser mächtigen Lobby heldenhaft entgegenzutreten.

  11. Ahahahahahahahahahaaaaaaa… wenn’s nicht so verdammt traurig wäre, dass Leute damit Geld verdienen, dann würd ich mich den ganzen Tag darüber kaputtlachen! Ich fang dann an Bewerbungen in den Wehrbereich Süd zu schreiben und such mir eine Wohnung hinter der Grenze, diesen deutschen Schwachsinn kann sich ja keiner mehr länger antun.
    ——
    Verbietet die Spiele, den Alkohol, den Tabak, schafft die Wahlen ab, Autofahren erst ab 35, Fernsehen nur mit staatlicher Erlaubnis nach Psychotest, jeder Bürger bekommt täglich zwei Therapiestunden, privates Vermögen wird gepfändet und den Parteikassen gutgeschrieben, dann ist endlich Ruhe im Puff…

  12. Wow… ähmm… WTF…
    Scheinbar leidet da jemand an einem gewaltigen Realitätsverlust. Ich hätte es auch gerne dass wir ne ordentliche Lobby hätten. Haben wir aber nicht. Gepaart mit den üblichen „Fakten“ gibt das wieder mal ein tolles Bild…

    Gruß
    Aginor

  13. Ich dachte unsere Lobby wäre der militärisch-industrielle komplex. Der soll mal den Kölner aufruf lesen um sich ordentlich zu informieren.

    Diese ganzen News sind leider sehr entmutigend.

  14. Naja, die Zahl der Beiträge, die in Herrn Bergs Gästebuch eingeflogen sind erfüllt die Tatsache einer Lobby vollauf. Dass wir nicht die Connections in die höchsten Kreise haben ist der eine Punkt, aber wir sind eine weit hörbare Lobby.

  15. @Mars

    Auch wenn ich dazu etwas recherchieren müsste zeichnet Lobbyismus im allgemeinen doch der Umstand aus, dass Interessenvertreter und nicht die Inhaber der Interessen selbst Einfluss ausüben. Das, was sich bei Berg findet, wäre demnach keine Lobbyarbeit (Da es ja gar keine Killerspielinteressenverbände gibt, deren Vertreter handeln könnten.) sondern nur direktes Feedback von Teilen der originären Spielercommunity.

  16. Anzahl der beim Präsident des Deutschen Bundestages registrierten Lobbyverbände nach Stichworten:
    Buch: 5
    Theater: 5
    Musik: 10 + Musikinstrument: 4
    Film: 15

    Unterhaltungssoftware: 2

    Computer: 2 , allerdings nicht mit Spielen
    Spiele: 1 , Verband der Autoren

    Und wenn ein Journalist mal wieder davon schreibt wie schlimm Lobbyismus ist sollte er sich mal folgendes durch den Kopf gehen lassen:
    Journalist: 12

  17. @Rey: wo ist der Unterschied? Interessenvertreter hieße ja nur dass sich die Spielercommunity auf eine Person einigt die dann halt im Bundestag Klinken putzen geht.
    Wikipedia: „in der Interessengruppen (Lobbys) die Exekutive und Legislative durch persönliche Kontakte oder die öffentliche Meinung über die Massenmedien beeinflussen.“ Unsere Kommentare in den Medien gehen in die Richtung, wenn auch unorganisiert, also ohne wirkliche Interessengruppen. Aber Einfluss über Kommentare üben wir ja aus.

    @Ben: Nur weil’s viele Verbände gibt heißt das ja noch nicht dass die viel Einfluss haben oder so, wir sind momentan recht präsent weil jeder unsere „Lobbyarbeit“ in den Kommentaren lesen kann, während andere das mehr versteckt bei Geschäftsessen tun.

  18. Has anyone read Lehming’s answer to one commentator :

    „@BeutelTee
    Vielleicht hilft es, ab und an einen EgoShooter weniger zu spielen und statt dessen die Geschichten, die man so im Kopf zu haben glaubt, an der Wirklichkeit zu überprüfen.

    Also: Nicht ein Amish ist Amok gelaufen, sondern der Fahrer eines Milchtransporters in einer Amish-Schule. Die Amish waren Opfer, nicht Täter.

    Und wie passt das Virginia-Hightech-Killer-Profil http://www.prisonplanet.com/articles/april2007/190407mindcontrolled.htm in Ihre Theorie von den ganz und gar unschuldigen interaktiven Ballerspielen?

    Herzliche Grüße

    Malte Lehming“

    Virginia Tech… prisonplanet.com… Priceless.

  19. @Mars

    Ich würde spontan sagen, dass der ausgeübte Einfluss maßgeblich von dem eigenen Gewicht abhängt. Wenn ein einzelner Gamer eine Mail schreibt ist das eine Einzelmeinung, hinter der nur er allein steht. Wenn ein Lobbyist tätig wird steht hinter seinen Handlungen das Gewicht der ihn bezahlenden Interessenverbände. Dadurch, dass mit einer Stimme organisiert für eine Gruppe gesprochen wird kommt dieser mehr Einfluss zu als hunderte Mails von wildt zeternden Kiddies. Lobbyismus würde ich da als professionelle Interessenvertretung über Interessenverbände ansehen. Das was die Gamer haben ist ein unkoordinates geflame, das sich auf das Anliegen der Gamer im zweifel nur kontraproduktiv auswirkt.

  20. Da fällt mir doch das Frühstück ausm Gesicht.
    Das ist wohl mit das finsterste was ein sog. Journalist bisher zu diesem Thema verzapft hat.

  21. Und dieser gleiche Herr Lehming nimmt in Kauf das in assymetrischer Kriegsführung auch manchmal eben Zivilisten Ihr Leben dem höheren Ziel opfern müssen.

    http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/Kundus-Affaere-Bundeswehr;art141,3027077

    Es ist diese Heuchelei und Verlogenheit der selbsternannten Moralwächter, die einen manchmal wahnsinnig macht.

    Der Wert eines menschlichen Lebens scheint für Herrn Lehming davon abhängig zu sein, ob es von einer deutschen oder eine afghanischen Mutter in die Welt gewsetzt wurde.

  22. @Shane: sure.
    He’s refering to a conspiracy theorists to „prove“ his arguments and the worst, he’s refering to it as reality.

  23. I googled a lil‘ bit. GamePolitics links to the official report (http://www.governor.virginia.gov/TempContent/techPanelReport-docs/FullReport.pdf) where only one videogame played by Cho (as child) is called by name: Sonic the Hedgehog. In addition there is written: „None of the video games were war games or had violent themes.“ There had been an article by the washington post (but it shall be edited) which claims that other students say that he played CounterStrike at High School. In the report you can’t find anything dealing with that (http://archive.newsmax.com/archives/ic/2007/4/18/230755.shtml?s=ic). But there is written that his roommate never saw him playing any videogame at college. Btw. there were romurs that Robert (Erfurt) and sebastian (Emsdetten) played CS, what was also wrong. So there is just the bitter taste that Malte Lehming thrusts a conspiracy website more than the official report.

    There is only this article left:
    edit:
    http://voices.washingtonpost.com/posttech/2007/04/counterstrike_va_tech.html
    A quotation of the original can be found here:
    http://lilarajiva.wordpress.com/2007/04/19/virginia-tech-killer-profile-summary-of-what-we-know/

    LaRouche think that the article had been changed becuase the videogame lobby:
    http://www.larouchepub.com/other/2007/3417va_tech_videos.html
    Maybe it just wasn’t true?

  24. @kraid+shane I’m convinced that HE is convinced the „article“ at prison-planet is reality, because he had never the chance to grow up with the Internet like us, so he never learned how to seperate bullshit from intelligent informations on the internet like we have.
    +
    On the other side perhaps he’s just insane.

  25. es ist wirklich bald nur noch zum lachen (oder weinen)….
    ich hoffe das es sich bei der ganzen diskussion lediglich um eine front des generationenkonflikts handelt welcher sich mit zunehmender zeit eh iwann erledigt..
    ich kann die kritiker sogar iwo verstehn….mitte 40,nicht wirklich mit computern aufgewachsen, videospielen allgemein eher befremdlich gegenüberstehend, sehen die jugend gewalt“verherrlichende“ spiele spielen. was sie nicht sehen ist ihre inkompetenz diese spiele überhaupt beurteilen zu können nach dem motto „ich muss kein baum im regenwald sein..“…aber doch! genau das müssten sie. warum setzen die selbsternannten kritiker sich nich mal ein paar stunden an css oder ähnliches und lassen es sich von gamern einmal im detail zeigen und erklären…wer danach immer noch nich sieht worum es in wirklichkeit in den spielen geht (taktik,teamwork etc)ist in seiner borniertheit eh nicht mehr zu retten.

  26. Well, he apologized for not checking the background of this site prisonplanet. It seems he doesn´t consider it a reliable source anymore.
    I assume he still believes the „Virgina-Tech-Killer“ played videogames though, but that´s just my guess.
    Later he again points to an article that proves videogames cause aggression. This article of course is about LUKESCH´s work.

  27. @invader: Das Alter von Mitte 40 is nun echt kein Argument!
    Mein Vater is über 50 und kann mit Spielen nicht viel anfangen, vertritt aber trotzdem die Meinung, dass es keinen Sinn macht, diese zu verbieten…

    Der Artikel selbst ist natürlich absurd. Die Kommentare, die dazu geschrieben wurde, sind allerdings sehr lesenswert.
    Das Positive, das man aus diesem Text herauslesen kann, ist, dass wir inzwischen durchaus als Gruppe wahrgenommen werden, die die öffentliche Meinung beeinflussen kann und einen gewissen Einfluss hat. Hoffentlich setzt sich diese Meinung weiter durch…

  28. @ Rey Alp: „Malte Lehming, Autor beim Tagesspiegel und somit wahrscheinlich auch noch Journalist,…“
    .
    Herr Lehming hat beim Tagesspiegel die Position eines Leitenden Redakteurs für den Bereich Meinung inne.

  29. Verdammt nochmal, ich wünschte es würde stimmen was dieses Ding schreibt. Ich wünschte wir hätten ein Lobby wie die Pharmaindustrie verdammt nochmal-.-

  30. Mmh, ein e vergessen und mich ohne nachzudenken bei dem „verdammt nochmal“ wiederholt. Das ist ne ziemlich schlechte Fehlerquote bei nem 2-Zeilen comment ^^

  31. „Jugendliche dürfen nicht wählen, keinen Joint rauchen, keinen Wodka trinken, aber sie dürfen in Schützenvereinen das Schießen lernen, so wie Tim K. und Robert S.“
    so sollte das heißen.
    bei dem rest kann ich auch nur meine Kinnlade versuchen wieder einzurenken.
    Dieser Mann scheint einer der reißerischten Journalisten zu sein die es gibt.
    Normalerweise nenne ich solche Menschen „Trottel“, da sie mir mit ihren total verdrehten Theorien und Anschuldigungen nur diesen Urteilsspruch zulassen.

  32. @mr. pink
    das mit den mitte 40 diente mir jetz auch nich argument, habe bloß versucht den durchschnittskritiker zu beschreiben, und die sind nunmal in der mehrzal älter als 30. das heißt im umkehrschluß ja jetzt nich das alle ab 30 gegen „killerspiele“ sind

  33. @Mars
    Ich hatte zwar eigentlich beschlossen auf solche Beiträge in Zukunft nicht mehr zu reagieren, doch erscheint mir das hier doch noch bitter nötig zu sein: wenn die „Killerspieler“ eine Lobby darstellen in Deutschland, dann ist das so bei Obdach-, Arbeitslosen und anderen marginalisierten Gruppen auch – hier kann jede Gruppe, welche in einer demokratischen oder auch nur pseudodemokratischen Ordnung marginalisiert wird dann dazugezählt werden, was hernach jedem autoritären Ansinnen das den eigenen Geschmack, das eigene Empfinden für etwas besseres hält, zweifellos freuen wird, denn dann gibt es das alles ja nicht mehr was Marginalisiserungen für gewöhnlich so auszeichnet: keine Verdrängung an einen gesellschaftlichen Rand mehr, kein Nicht-Gehör-finden unter „normalen“ Umständen mehr (bei karitativem wäre Weihnachten etwa ein Ausnahmezustand so gesehen), und auch kein bedroht werden mehr (mit den ganzen Verbotsforderungen von womöglich schon bereits verbotenem sind alle drei Punkte aus meiner Sicht klar und deutlich erfüllt). Beim Thema Gewaltdarstellung
    Bordern diese Kommentare selbst an den kulturellen Sauberkeitsvorstellungen und moralischen Überlegenheitsdünkeln, diesem Übermenschen-Gehabe das hier im Tagesspiegel (noch wiederholt) vorgetragen wird. Sind auch völlig verantwortungslos, widerwärtig und verabscheuungswürdig zu nennen für mich
    Bei der Zuschreibung einer Auseinandersetzung mit Krieg und Gewalt als (kriminalisierend) Gewalt selbst, pathologisierend Krankheit oder sonstiges schändliches was diesen „Schund“ halt zu dem Wort mache, die killerspielende Gefahr zu dem was da nicht „verharmlost“ werden dürfe, geht es auch nicht um Vertretungen (indirekte Demokratie) politisch: der Vorwurf des Kulturfaschismus kann dabei wie so oft ja nur deshalb nicht berechtigt ausformuliert werden, weil hier anders als bei einer Helga Zepp keine Lichtgestalt wie Schiller als Alternative zu den „Killerspielen“ vorangestellt wird wieder, sondern die Alternativen halt doch eher nebulös bleiben. Man ist weiterhin „nur“ eher gegen etwas, gegen sich mit „Killerspielen“ vollspritzen in dem Fall, als ausdrücklich für irgendwas oder irgendwen.
    Es geht auch keineswegs um Repräsentanz – eine solche Repräsentanz kann über NGOs auch karitativ durchaus vorhanden sein, für Menschen mit Behinderungen oder AsylwerberInnen zum Beispiel. Hier scheint nicht verstanden zu werden was politische Marginalisierung bedeutet, geschweige denn politische Verfolgung: wenn der Ausdruck, die Kultur anderer Menschen als Verbrechen beschrieben wird, deren Wesen mit karzinogenen Substanzen, illegalen Suchtgiften verglichen und das spielen selbst scheinbar allein über den Inhalt mit Bildern von Drogenabhängigkeiten davon, sowie mit Vergewaltigungen von Kindern in Zusammenhang gebracht wird. Eine Pathologisierung als kranke „Junkies“ erfolgt, usw.

    Im Grunde sollte ich mich über diesen neuerlichen Kommentar Lehmings im Tagesspiegel wohl freuen, da so (endlich) diverse Abgründe im Denken dieser auf mich psychisch wie strukturell erdrückend gewalttätig EINWirkenden Leute, welche permanent nach einer Zerstörung der Kultur von Menschen wie mir trachten, die Geisteshaltung dahinter, ziemlich deutlich zum Vorschein kommt. Für diskutabel habe ich solche und andere Äußerungen in der Vergangenheit sowieso schon niemals gehalten
    Die Geisteshaltung der Vernichtung, von welcher ich mich nicht einschüchtern lassen möchte, auch nicht beeindrucken, braucht dabei zudem offenbar die Imagination einer Macht im gegenüber das sie zu zerstören gedenkt. Ökonomistisch sind das dann die malevolenten „Lobbies“ eben, welche ihre sinisteren Einflüsse mittels „übler Produkte“ (ZDF) vorantreiben. Ein Militär usw. Bei einer von Werlhof wird lebendig-geschlechtliches (weibliches) gleich gegen zerstörerisch(-männlich)e Technik und Vernunft ausgespielt. Ein Schaden für eine Gesundheit, welche da im Einzelfall auch immer gemeint ist, für eine wie auch immer gedachte Norm, ist ebenso üblich zu nennen für diese Vorgänge: ob die idealisierte Norm nun bloß aus nicht-Killerspiele-spielen oder gar aus einer umwälzenden Rückkehr zu einer Subsistenzwirtschaft bestehen soll, welche gleich Jahrtausende Menschheitsgeschichte ungeschehen machen möchte.
    Irgendetwas passt immer nicht
    Aber gerade diese Imagination von „Lobbies“ kennzeichnend nachhaltig schlimmes: und dass hier so etwas noch unter dem vermeintlichen Deckmantel eines Antifaschismus vorgetragen wird, welches diesen eigentlich nichts anderes als eklatant verhöhnt, kennzeichnet das ganze noch erschreckender als es ohnehin schon ist aus meiner Sicht. Ich sehe hier schon eine enorme Geschichtslosigkeit oder halt immer noch fürchterliche Ressentiments brodeln, welche bei Bedarf und Gelegenheit hinter einer sauberen Fassade hervorbrechen können, kommt es darauf an
    Man mag sich als BetroffeneR zurecht über Zuschreibungen von „Trauerterror“ nach Gewaltverbrechen empören, wenn man doch nur Missstände bekämpfen möchte, Wärme in vermeintlich kalte Herzen zurückbringen, Gefühle und Menschlichkeit transportieren. Ok, mit der Technik, dem Leben im Netz, muss nicht zurechtgekommen werden – diese kann auch jederzeit und überall abgelehnt werden – etwa für schade gehalten – doch was beginnt da vielfach gleich? Nicht nur ein „schade“, sondern gleich ein Schaden, eine Schlechtigkeit, ein Übel vorangestellt. Sicher kann negatives auch artikuliert werden. Das was man für schlecht hält. Jedoch mit welchen Mitteln? Und Folgerungen – einem Denken, das im anderen, im Fremden gleich gar kein Leben mehr zu erkennen scheint, sondern nur noch übles. Wo Twitter kein zuhören mehr wäre und im Internet überhaupt Sachen möglich wären welche in einer Realität nicht gingen, wo das alles nichts wirklich-tatsächliches wäre. Sondern nur das was im Fernsehen darüber gesagt wird womöglich – von den vom US-Militär entwickelten „Killerspielen“ zum Abbau einer Tötungshemmung zum Beispiel etwa angefangen. Ich frage mich, WO Da keine „Realität“ mehr vorhanden ist? Im Fernsehen, den Zeitungen, welche nichts anderes als Haß schüren aus meiner Sicht, oder im Internet?

    Es gibt da dieses Buch, oder besser Büchlein, das ich gern ignoriere – da verniedlicht der Autor diese Zustände welche ich kritisiere meiner Ansicht nach gern zu einem Kinderspielplatz, und ignoriert so diverse Machtverhältnisse: „Spiel nicht mit den Schmuddelkindern – Wie Zeitungen über Computerspiele berichten“ von Simon Stock. Mag sein, dass der Autor darin doch Recht hat, und hier Prozesse im laufen sind welche nicht so schlimm sind wie sie sich für mich lesen. Dass es mehr oder weniger egal ist, wie nun über Spiele berichtet wird, solange überhaupt berichtet wird (also ob als Spielzeug oder Kulturgut im deutschen Sinne), und wie die Inhalte nun tatsächlich wahrgenommen sein. Mag sein. Vielleicht aber eben auch nicht

    Sowie zwei Fragen: was geschieht bei dem aufstellen weiterer scape goats – schließlich haben die Gewaltverbrecher selbst in der Gesellschaft die sie umgeben hat auch nur einen Sündenbock gesucht und gefunden. Und was tut eine Presse da, wenn sie auf dieser Klaviatur scheinbar so bereitwillig mitzuspielen gedenkt? Gegen die „Killerspiele“ mobilisiert – mit „Meinung“ – wo „Killerspiele“ zu spielen unter männlichen Jugendlichen doch nunmal eine Normalität der Mediennutzung ist auch wenn sie hier nicht passt, ob inklusive oder ungeachtet den ganzen „Wirkungen“ welche damit verbunden gedacht werden

  34. @invader: schon, aber ich wollte damit auch nur darauf hinweisen, dass man mit Mitte 40 oder älter durchaus „vernünftig“ denken kann ;)
    nebenbei: gerade diese Generation hat doch den PC groß gemacht…man muss sich nur mal vor Augen führen, dass der Godfather of systembugs Bill Gates 1955 geboren wurde^^

    des weiteren: was mich sehr stört, ist das Folgende: jahrelang heisst es, junge Menschen würden sich zu wenig für Politk interessieren. Kaum gibt es hier eine große Welle von jungen Menschen, die sich für etwas engagieren (und nichts anderes ist die Petition, nichts anderes sind die Schreiben und Demonstrationen), so ist dies böser Lobbyismus…dieses Denke ist pervers. Aber was sind Gewerkschaften, Parteien, Interessenverbände denn? Jeder vertritt die Interessen seiner Mitglieder oder Anhänger. Je nachdem, wie gut man sie vertritt bekommt man dafür Mehrheiten oder auch nicht. Das ist gut und richtig so, aber man sollte uns dieses Recht auch zugestehen.

  35. Pingback: Zur menschenverachtenden Gewalt der deutschen Mainstream-Presse – Kommentar bei Stigma Videospiele « Jürgen Mayer

  36. okay, nachdem Pyri das jetzt offenbar auch aufgreift: Ich habe nur gesagt dass wir auch eine Form der Lobby sind bzw. haben. Ich habe weder behauptet dass wir eine starke Lobby sind, noch habe ich behauptet dass ich Herrn Lehming in irgendeiner Form zustimme.
    Dass Rey natürlich recht hat dass wir momentan recht ineffektiv sind, klar. Aber ich bitte doch zu beachten was ich schrieb und was nicht ;-)

  37. Wir haben die unbegrenzte Macht, juchu!

    Bitte, bitte, liebe Killerspielentwickerlobby und liebe Gamermitverschwörer lasst uns sofort eine Vorbeugehaft für Journalisten anordnen, denen sie anscheinend ins Gehirn gesch*** haben. Danach fordere lebenslange Haft ohne Berufung mit anschließender Sicherheitsverwahrung in einer psychiatrischen Anstalt.

    (UNENDLICHER SARKASMUS!!!)

  38. Die alten Märchen und Lügen … also wer sich wirklich das Recht herausnimmt, ein Buch, Blog oder Test oder sonstwas zu verfassen, dem muß man unterstellen dürfen, dass er die letzten 10 Jahre nicht in einer dunklen Einzelzelle verbracht hat. Also MUSS er zwangsläufig irgendwo über die Wahrheit gestolpert sein.
    Und wenn man trotzdem weiterhin fröhlich Lügen verbreitet, von wegen das Militär hätte die Spiele entwickeln lassen und bla, dann ist der Vorwurf, dass diese Lügen vorsätzlich udn wider besseren Wissens verbreitet werden, nicht mehr von der Hand zu weisen.
    Und damit sind Glaubwürdigkeit und Kompetenz von Hr. Lehming vom Tisch.

  39. Auf jede Fall ist der Text beim Tagesspiegel sehr beleidigend und Provozierend, wenn Gamer sowas machen wird sofort herumgeheult wie böse un gefühlskalt Spieler doch sind aber wenn sich die Spieler zu Recht empören wenn sie angegriffen werden wird auch wieder herumgemault, uns steht angeblich nicht das Recht zu Empörung zu zeigen. Eigentlich müßte sofort bei jedem Angriff auf Spieler geklagt werden aber das kostet Geld und das haben die Spieler nicht, gäbe es eine Lobby könnte man sowas aus einen großen Topf zahlen.

  40. Ich kann dieses Gelaber vonn diesen Arsch…… nicht mehr Hören! COMPUTERSPIELE UND SPIELE/SIMULATIONEN DIE DAS MILITÄR NUTZEN HABEN NICHTS GEMEIN!!!!

    Ich spreche aus erfahrung! Mein Vater stellt unter anderem in seiner Firma so etwas her! und da sitzt mann z.B. in einem orginal cocpit eines Helikopters oder im Original nachbau eines Panzerinneren! Das ist was ganz anderes als das was man am computer kennt! fährt man einen Berg hoch, geht die ganze maschinerie nach oben! das hat mit computerspielen nichts zu tun!

  41. @Pyri
    Wir sollten und müßen es aber lesen, alleine um uns wehren zu können gegen solch unhaltbaren Schwachsinn den gewisse Medienvertreter verbreiten.

  42. @Doktor Trask
    Ja stimmt schon auch, aber da muss ich zugeben bin ich zu schwach dazu: das halte ich gesundheitlich schon lange nicht (mehr) aus – da schaffe ich dann nur noch ein paar Zeilen daraus für Zitate
    Ich hatte eben den Eindruck, dass es Soldat-Hans auch so nahe gegangen ist da wie mir schon öfters – wobei das schlimme da ja wiederum ist, dass den Gemern oft noch Gefühlskälte unterstellt wird… Wäre dem so, könnte einem sowas ja auch gar nicht aufregen. Wenn man so gefühlskalt wäre

  43. Beeindruckend: Ich wusste nicht das es möglich ist soviel Schwachsinn Polemik und Unwissenheit allein in den Anfang(!) eines Artikels zu legen. Und dann kommt auch noch
    ein indirekter Boykott-Aufruf an die Piratenpartei und ein Befürwortung einer Web-Zensur!
    wir Spieler verbreiten doch eh alle Kinderpornografie, wir schänden Leichen, sind Schuld
    am Klimawandel und am 3. Reich. Das zumindest Letzteres allein zeitlich nicht möglich ist,
    dürfte, wenn in allen Punkten so sorgfältig recherchiert wird, wie im Punkt mit dem
    Soldatentraining, kein Problem darstellen.

  44. Ich soll als Jugendlicher also eher Joints rauchen und Wodka trinken, anstatt zu spielen? Okay….

    Ist der Typ eigentlich Real? Also ich würde jetzt spontan Troll! rufen.
    So viele Klishe’s eines Spielekillers kann eine einzelne Person doch nicht in sich haben?

  45. Dafür, „Recht“ zu behalten, ist wohl auch jedes Mittel recht. In diesem unappetitlichen Sermon finde ich kein Argument, sondern lediglich Versuche einer moralischen Abwertung des Meinungsgegners. Um einen anderen Nutzer sinngemäß zu zitieren: Interessantes Konzept von „Meinungsfreiheit“. Und auch andere Werte, die man da demonstrativ vor sich herschwenkt, etwa den „gegenseitigen Respekt“, sehe ich da nicht.

    Für seine „Argumentation“ greift man nicht mehr nur auf von US-pressure groups finanzierte Studien (Beispiele: Anderson, Gentile etc.) und auf den üblichen Katalog von Kritikerargumenten und suggestiven Halbwahrheiten zurück, sondern man bemüht mittlerweile sogar Seiten von Verschwörungstheoretikern. Ganz großes Kino, also muß ich wohl auch glauben, daß die US-Regierung mittels Grippe-Impfungen in Wahrheit Bevölkerungskontrolle betreibe und das World Trade Center gesprengt worden sei. Von der angeblichen Rolle des Mossad dabei will ich erst gar nichts wissen… (steht nämlich auch alles auf jener Seite).

    Zu der Behauptung, daß es eine „Gamerlobby“ gebe: Die wäre ja nur relevant, wenn sie überhaupt Einfluß auf die Politik nehmen könnte. Schützenvereine und Schießclubs müssen zum Beispiel gar nicht erst gegen diese Hetze demonstrieren, weil sie ja ihre Lobby haben (wie gesagt, geht es nicht darum, dort die Schuld festzumachen, aber das sind Leute, die eben viel besser politisch verankert sind und auch ihre Position leichter vermitteln können). Deren Verteidigung übernimmt dann auch schon mal der jeweilige Innenminister. Während er im nächsten Satz wieder auf die „bösen, perversen, abartigen Killerspiele(r)“ einprügelt.

    Und schließlich brauchen Zeitungsmacher sich auch nicht darüber zu beklagen, daß für junge Menschen das Medium Zeitung immer weniger attraktiv ist. Denn wer will sich permanent beleidigen lassen und seine Meinung aus derartigen Artikeln beziehen?

  46. Pingback: Gaming since 198x » Blog Archive » La parole à l’accusation : Malte Lehming contre le “lobby des killerspiele”

  47. I just forgot to tell you that the Lehming article had been translated in French. Here too, the reaction is „ohne worte“.

    Except one word from the founder of the blog I write in : „let’s be coherent : if you want a pertinent, intelligent, well-argumented comment, you cannot ask a Lemming. Oh no !“

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