Pro Juventute gegen “Verbotswelle”

(pro-juventute) Die schweizer Stiftung Pro Juventute hat sich bereits am 18.02.2010 kritisch über Verbotspläne, die vor allem auch Jugendliche treffen, geäußert. Ausgeh-, Handy- und Computergameverbote seien Ausdruck eines allgemeinen Trend die Integration von Jugendlichen mit Verboten und Regulierungen erreichen zu wollen. Anstelle solcher prohibitiven Maßnahmen brauche es einen Dialog zwischen den Generationen, bei dem Jugendliche als mündige Bürger von morgen anerkannt werden. Das Bündnis für eine selbstbestimmte Jugendkultur hat derweilen 1862 2971 Unterschriften gegen ein “Killerspielverbot” gesammelt. Bereits angesichts des Umstandes, dass sich in der dazugehörigen Facebook-Gruppe 3870 3929 Mitglieder tummeln, scheint die Beteiligung noch ausbaufähig. Die Initiatoren vermuten u.a., dass manche schlicht vergessen ihren Eintrag über die Bestätigungsmail zu aktivieren.

3 Gedanken zu “Pro Juventute gegen “Verbotswelle”

  1. Sehr erfreulich und auch ueberraschend fuer mich, denn mein Informatik- und Mathelehrer am Gymnasium sammelte in meiner Erinnerung immer fuer die und der war gar nicht fuer Compispiele meinem Vernehmen nach :-d Jetzt auch schon mindestens das zweite Mal so eine positive Nachricht von denen. Wusste gar nich dass das Schweizer sind…

  2. Kann dieser Stiftung nur zustimmen. Mit Verboten erreicht man garnichts… eher das Gegenteil. Manchmal frage ich mich sogar, ob man durch eine öffentliche Debatte (inkl. der Verbote/ Verbotsforderungen) vielleicht sogar genau das Gegenteil erreicht, da man so vielleicht erst auf die Sachen, die nicht für Jugendliche bestimmt sind, aufmerksam macht! Ein Beispiel ist z. B. das Verkaufsverbot von Alkohol ab einer best. Uhrzeit… wenn Jugendliche,die eh keinen Alkohol drinken dürften zu diesen Uhrzeiten keinen mehr bekommen, dann kaufen sie diesen halt zu einer anderen Uhrzeit (bzw. lassen ihn kaufen). Es ist ja auch nicht so, dass Jugendliche spontan beschließen eine Sauforgie zu veranstalten.
    Die Politiker sollten sich echt mal fragen wie es denn früher gewesen ist – zu deren Zeit. Ich schätze mal, dass da auch die wirtschaftliche Situation mit reinspielt, da es damals für unser Land weitaus besser stand. Die Arbeitslosigkeit war niedriger, Deutschland wieder im Aufwind und die Armut eher geringer. Die damalige Generation glaubt einfach nicht, dass es heute anders ist… da heißt es dann ganz schnell z. B. das Arbeitslose nicht arbeiten wollen bzw. diese gefälligst unentgeltlich Jobs annehmen sollten (oder zu einen Hungerlohn) um wenigstens einen kleinen Nutzen für die Gesellschaft zu bringen. Bei anderen Themen ist es ähnlich, wie z. B. der Schulproblematik. Früher konnte man mit einem Quali auch noch was erreichen… heute ist er nix mehr wert – fast schon so ne Art Sonderschule – zumindest habe ich den Eindruck – durch die Berichterstattung.

  3. @D-Jay:
    Ja es ist das gleiche wie bei der Sperrstunde, da Saufen die Leute auch schnell noch ihr Limit und alle werden dann so auf die Straße geschmissen…
    Ergebniss zum anfang der Sperrstunge gibt es viel mehr Krawall und Alkoholleichen als den ganzen Tag.

    Ja und sie Schulpolitik ist auch so ein Thema man hat der Hauptschule immer mehr Stoff zusammen gelegt PCB und GSE als Stichworte bie denen man dann noch Stunden gekürtzt hat um Geld zu sparen, dass man dann aber weniger erreichen kann haben sie nicht überdacht…

    Happy Coding.

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