Fachtagung mit GameRights

(GameRights) GameRights war bei der Fachtagung “Darstellungen und mögliche Auswirkungen von Gewalt in Games und Medien auf Kinder und Jugendliche” sowohl im Publikum als auch bei den Referenten vertreten. In einem ausführlichen Bericht werden die Inhalte der Beitrage ergänzt um Informationen aus nachträglichen Gesprächen dargestellt. Die Veranstaltung wird als Erfolg für Gamer und Verbotsgegner gewertet, wobei die Regierungspräsidentin des Kantons St. Gallen Heidi Hanselmann (SP) kurzfristig abgesagt hat.

Zum Artikel

4 Gedanken zu “Fachtagung mit GameRights

  1. “sie musste an einer Sitzung eines OK für ein traditionsreiches Langlaufrennen teilnehmen”
    Klingt für mich eher nach “Mit denen will ich nichts zu tun haben” oder andere Theorie “Roland rief mich an und sagte: geh da nicht hin”

    “Dabei begründet auch die Wissenschaft nicht, dass Gewalt inszenierende Spiele als Gefahr gehandhabt werden. So zeigen viele Studien, die beweisen wollen, dass solche Spiele hoch schädlich sind, grosse methodische Mängel auf. Als Beispiel nannte Bodmer an dieser Stelle die Gesamtarbeit von Oberstleutnant Dave Grossman und insbesondere die „Mutter aller Meta-Studien“ von Dr. Prof. Craig Anderson, die vor kurzem erschien. Letztere wies vor allem Mängel bei methodischen Bewertung der ausgewählten Studien, da solche, die von der Meinung Andersons abwichen, eine tiefere Bewertung und daher Gewichtung erhielten, wie auch schon im Forum angesprochen wurde.
    Ausserdem wird bei den meisten Studien nie die Stimmung des Probanden bewertet, wobei dies wesentlichen Einfluss hat. Kurze Spielzeit mit einem unbekannten Spiel, in einer unbekannten Einrichtung und auf Kommando, also wenn man eigentlich keine Lust hierzu hat, können Frust, Unbehagen und Stress beim Probanden auslösen, was die Ergebnisse beeinflusst. Auch der Punkt Empathie sprach der Dozent der ZHAW an. Er erachte es als unlogisch, dass von einem Spieler auf dem Bildschirm die gleiche Empathie verlangt werde, wie er sie im realen Leben an den Tag zu legen habe. Schlussendlich zeige man auch im Sport nur bedingt Mitgefühl mit dem Gegner. Auch dass Spiele als aggressionsfördernd gelten kann er sich nicht erklären, werden doch Spiele im Anger Management (dt. Wut Verwaltung) erfolgreich verwendet.
    Zum Abschluss äusserte Herr Bodmer Kritik an den Verbotsbestrebungen, da sie ihm falsch und voreilig erschienen.”
    Also dem kann man nichts weiter hinzufügen, schön gesagt!

  2. Kann ich auch nur unterstützen. Vor allem die Sache mit der Empathie find ich klasse. Da Spiele fiktiv sind, ist diese nicht möglich, wie sie im realen Leben erfolgen würde (den Punkt kann man nicht oft genug wiederholen) . Viele Leute -meist die, die im Verbotslager sind- begreifen das ja meistens nicht.
    Der Sportvergleich, der hier auch noch angeführt wird ist ebenfalls super. Man hätte dabei auch noch einfügen können, dass es dort sogar Fouls gibt (in gewissen Sportarten – die Profis foulen sogar z. T. sogar mit Absicht, wenn es die Situation erfordert), aber man muss ja nicht zu weit ausholen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.