Newsschwemme #6

– Schülerredakteure schreiben vermehrt über
„Killerspiele“ etc., kreis-anzeiger, 2, 3, lauterbacher-anzeiger.
– SP-Ständerat Claude Janiak für „Killerspiel“-Verbot, radiobasel.ch.
„Verbot von Killerspielen – ein Kampf der Generationen“, SR DRS.
– Pro Helvetia Stiftungsleiter Sylvain Gardel: „Computerspiele sind ein Kulturgut“, a-z.ch.
– Killergame-Fan Othmar Omlin im Interview, a-z.ch.
„Es ist wie beim Alkohol: Natürlich gibt es Menschen, die deswegen gewaltätig werden.“, blick.ch.
– C. Pfeiffer: Computerspiele mit Kampf-Rollen als Ursachenfaktor
für Einstieg bei Rocker-Gruppen, fr-online. (Danke an Aribeth.)
– Theaterstück über „Killerspiele“, taz.
– (alt) G. Mayer: „Wer tötet, hat in der Regel vorher gespielt.“, pz-news.

29 Gedanken zu “Newsschwemme #6

  1. ähm typischer klischee Rocker ? typischer klischee gamer. aber total!
    hach, Herr pfeiffer, es wird doch nie langweilig mit ihnen. :´)

    Das von Pro Helvetia (warum ist die organisation nach einer schrifft benannt?!) find ich übrigens sehr löblich.

  2. “ So soll die Einfuhr, der Verkauf und die Weitergabe von solchen Games auch für Erwachsene verboten werden.“
    sagt das drs…also auch die Einfuhr. Da muss ich dann, kein Witz aufpassen wenn ich mit dem Zug nach Zürich fahre alle 2 Monate. Das ist doch KRANK.

  3. Damit hat Pfeiffer mal wieder sich selbst aufs nächste Level des Bullshitbingos katapultiert. Wie kann man nur soviel Blödsinn von sich geben, auch wenn es immer behauptet wird, das die MC`s so gefährlich sind, sind sie es nicht. Mit den Leuten kann man ganz normal reden, vorrausgesetzt man gehört nicht einem verfeindeten MC oder einer der Großfamilien an. Im übrigen gibt es einen MC der vermutlich einer der größten wenn nicht sogar der größte ist, die Mitglieder sind bis auf ein paar Ausnahmen alle Bewaffnet. Wer mir sagen kann welcher es ist, kriegt nen Cookie. :D

    MfG Cooper (der sich in den nächsten Tagen, endlich mal ein wenig um sein Motorrad kümmert.)

  4. http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Parlament-beschliesst—Killergames-zu-verbieten-29129115

    „Liebhaber von brutalen Computergames haben ausgespielt: Der Ständerat hat beschlossen, sogenannte Killerspiele zu verbieten. Der Bundesrat muss nun ein entsprechendes Gesetz ausarbeiten. Mit 19 zu 12 Stimmen fiel der Entscheid zugunsten der Motion Allemann weniger klar aus, als erwartet. Rund ein Drittel der Ständeräte waren wegen der vorgerückten Stunde schon abwesend, als die Abstimmung kurz vor 19 Uhr stattfand. Ebenfalls angenommen hat die Kleine Kammer die Motion Hochreutener, die mehr Jugendschutz verlangt.“

  5. zu Pfeiffer… ja klar…
    die Aussage von Pfeiffer ist eines Kommentars unwürdig.

    „Irgendwann will man das dann auch einmal real tun und nicht nur darüber forschen.“
    *grins*

    @“Der Ständerat hat beschlossen, sogenannte Killerspiele zu verbieten“
    Wieder Poltiker für die Liste: „uns doch egal was die Verfassung vorschreibt wir erlassen Gesetze wie wir es wollen!“
    .
    unHappy Coding

  6. Ist leider sehr traurig was da gerade in der Schweiz abgeht. Wer hätte das gedacht das die vor uns ein Verbot einführen.
    Was besonders erschreckend für mich ist, ist das das Ganze mehr oder weniger von nur zwei (!) Politikern (dem Näf und der blonden Schnecke) ausging. Mal schaun wies bei denen weiter geht.

  7. Also als einst die News kam, wo Pfeiffer meinte das Games als einziger oder großer Amoklauffaktor nicht richtig sei, dachte ich eigentlich „der Mann hat doch noch etwas Vernunft im Kopf“.
    Jetzt mit dieser Aussage beweist er mir, dass er wie meine 70 Jahre alte Oma ist: gestern noch vollkommen normal und heute erzählt sie mir von „weihnachtsliedersingenden Menschen in ihren Garten“.

  8. @amegas,
    da sind Gurken drauf?
    SKANDAL!
    @GreenNinja,
    „Kein Verkauf von Killerspielen an Kinder und Jugendliche.
    Aber kein generelles Verbot für diese Computerspiele in der Schweiz.“

  9. Achso? Mist, dann hab ich schon wieder nicht gründlich genug gelesen. -_-

    Es klingt trotzdem ziemlich hart so wie die das sagen.

  10. zumindest der nzz und blick.ch berichten davon, dass es im moment nur kinder und jugendliche betrifft.
    aber da es noch nichts festes ist, kann es also immer noch zu einem totalen demokratischen bruch kommen oder anders gesagt zu einem totalverbot von actiongames

  11. @Tentakelzombie:
    Das scheint die kompakt Fassung zu sein. Spiele machen brutal -> Brutalität muss in einer Gang ausgelebt werden.

  12. Hmmm… ich glaub ich muß mehr zocken, bisher jedenfalls hat mich noch keine RockerGang angeworben.
    Pfeiffer hat endlich(!) zur alten Bestform zurück gefunden.

    lol@ Schülerredakteure: warum lässt man Neuntklässler (idR. 14-15 Jahre) zu einem Thema schreiben von dem sie eigentlich noch keine Ahnung haben dürften?
    Kein Wunder das dabei auch sehr viel Hörensagen verarbeitet wird.

  13. „Einer der ernsthaften Ursachenfaktor dafür ist, das viele junge Leute sich durch Computerspiele in Kampf-Rollen bewegen. Irgendwann will man das dann auch einmal real tun und nicht nur virtuell.“

    Dann sag ich ihm besser nicht, dass Assassin’s Creed 2 seit seinem Erscheinen für PC mein neues Lieblingsspiel ist…aber wenigstens hab ich die Chance, mit den ganzen Skills, die ich in diesem Spiel lerne, auch bei der Umsetzung im realen Leben unerkannt zu bleiben. Und hey, nebenbei auch NE MENGE KOHLE ZU VERDIENEN! :-D
    Rocker sind doch total out. (Ich hoffe, die Mafia meldet sich bald! ^^)

  14. Aus der taz:
    „.
    Hartmut Uhlemann: Es sind zwei Jungs. Beide spielen gerne Counterstrike. Sie wollen sich für die E-Sports-Liga qualifizieren und weil sie keine Computer haben lassen sie sich nachts im Einkaufszentrum einschließen.
    .
    Und spielen von dort aus?
    .
    Genau, die Zeit drängt nämlich, weil am nächsten Tag ein Verbot für diese „Killerspiele“ in Kraft tritt. Die Jungs werden aber vom Wachmann entdeckt. Den nehmen sie dann als Geisel und geraten so immer tiefer in einen Strudel aus Gewalt und verstricken sich in eine ausweglose Situation.
    .“
    O H N E W O R T E.

  15. na klar wenn ich GTA The Lost and the Damned spiele will ich danach umbedingt zu den Hells Angels (wenn schon nicht zu den Losts).

    “Wer tötet, hat in der Regel vorher gespielt.”
    kann aber auch heißen:
    “Wer tötet, hat in der Regel vorher Zugang zu Waffen bekommen.” (Bin nicht gegen Sportschützen)

  16. Sicherlich könnte man auch sagen: „Wer Abi macht, hat in der Regel vorher gespielt.“
    …aber das interessiert gewisse Leute ja nicht…

    @ Roland_09: Den besten Teil hast du ja weggelassen, den direkt danach:

    „Soll das Theaterstück suggerieren, dass „Killerspiele“ aggressiv machen?“
    .
    „Nein, genau das nicht. Es soll die Diskussion anregen.“

    LMAO!

  17. @ Wyrd Sister:
    Du hast Recht, die anschließende Diskussion zum Thema „Killerspiele“ ist sicher absolut ergebnisoffen angelegt… *headfloor*
    .
    Ich bin einmal mehr beeindruckt, wie diese verdienten Kulturschaffenden es hinbekommen, eine absolute No-Win-Situation für uns zu konstruieren:
    – Wenn man Uhlemann auf den doch eher hanebüchenen Plot anspricht, antwortet er vermutlich mit der Freiheit der Kunst und der Möglichkeit, Dinge zuzuspitzen, um sie auf den Punkt zu bringen. (Nebenbei: Ich bin mir ziemlich sicher, daß er den Kunstbegriff nicht auf Computerspiele ausdehnt. Ist halt bequem, wenn man selber Kunst produziert, und die anderen alle nur Schund.)
    .
    -Wenn die Kiddies, an die sich die ganze Sauce ja richtet, ihn auspfeifen und von der Bühne lachen, kann Uhlemann in das selbe Horn wie unser lieber Herr Berg stoßen und die Kulturferne der heutigen Jugend beweinen, woran natürlich die „Killerspiele“ schuld sind.
    .
    – Und wenn schließlich ein Halbwüchsiger mit „Internet-Tough-Guy“-Syndrom irgendwelchen Unflat in Uhlemanns Gästebuch hinterläßt, kann er sich ebenfalls bestätigt fühlen. Herr Berg versteckt sich schließlich auch hinter geistigen 12-Jährigen, um nicht mit von seiner Weltanschauung abweichenden Fakten konfrontiert zu werden.

  18. Na na na, es ist zwar immer das gleiche Theaterstück – wird jetzt schon fast seit Jahren aufgeführt – aber soviel schlechtes hab ich davon auch noch nie gehört…

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