„Choose wisely“

(nahaufnahmen.ch) Christof Zurschmitten postuliert in einem Blogeintrag drei Thesen zum „Killerspielverbot“, in dem er sich vor allem auch an die Gamer richtet. Auch diese würden es in der Hand haben, wie die Debatte geführt wird:

„In schönster martialischer Metaphorik sei darum verkündet: In dieser Schlacht darf jeder seine Waffen selber wählen (solange es dabei nicht zu grausamen Gewalttätigkeiten kommt, natürlich). Aber dabei bitte nicht den alten Tempelritter-Spruch vergessen: „Choose wisely“.“

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12 Gedanken zu “„Choose wisely“

  1. Netter Blogeintrag. Aber wie der Autor schon eingangs erwähnt lesen das mal wieder nur Leute die es sowieso schon wissen.

    Gruß
    Aginor

  2. Die frage ist aber, inwieweit den Gamern eine Platform in der breiteren Öffentlichkeit gegeben wird. Natürlich können wir uns als Spieler im Internet gegen diese Vorwürfe wehren – aber solange den selbsternanten Experten die Bühne des Fernsehens zur Verfügung steht, werden die rationellen Argumente nur zu gerne ausgeblendet, um der breiten Masse der Menschen immer stärker vorgekaute Meinungskost zu servieren. Denn Ahnung von dem, was die Kritiker reden haben sie nie – nicht nur „fast nie“, sondern „absolut nie“. Diese reden immer wieder von Folterspielen, in denen man bejubelt wird wenn man vergewaltigt, foltert und kleine Kinder auffrisst oder schlimmere Sachen macht, sodass man die „Killerspiele“ mit Kinderpornografie gleichsetzen kann.
    Das führt somit immer wieder zu unsachlichen „Diskussionen“ (oder eben Hetzjagden), gegen die die breitere Masse der Spieler machtloser ist, da man ihnen seltener eine öffentliche Stimme dafür gibt – es herscht noch immer das Vorurteil, dass Spieler einsame, dicke Jugendliche sind, die den ganzen Tag spielen.

    Somit empfinde ich mich als Spieler trotz meiner Möglichkeiten der Meinungsäußerung nicht nur missverstanden, sondern als Erwachsener Mensch überaus stark von der Regierung bevormundet.

  3. Vermutlich liegt das an dem „a“ am Ende des Namens.
    So klingt der Name z.B. ähnlich wie „cucaracha“ (spanisch für Küchenschabe), und das ist ein weibliches Wort. So wie die meisten Wörter mit dieser Endung. (z.B. auch das Wort für grill „plancha“)
    Schätze davon kommt das.

    Gruß
    Aginor

  4. @Vic
    Ist doch nett, mal mit dem schönen Geschlecht verwechselt zu werden. Geschieht mir bei der Arbeit unter meinem richtigen Namen auch gelegentlich, obwohl der ja nun überhaupt keinen weiblichen Touch hat.

  5. Ich habe den Vic aber am Anfang auch für ein Mädchen gehalten wegen dem Namen aber auch wegen der Art seines Schreibens.
    Der Artikel ist ganz nett geraten, übrigens sagt der Ansager bei Mortal Kombat Deadly Alliance auch Choose wisely wenn man das Becherspiel spielt. ;)

  6. @Vic
    Entschuldigung für die Geschlechtsumwandlung – die Annahme beruht tatsächlich auf dem Schluss-„a“ im Usernamen. Ist aber geändert worden…
    War einigermassen überrascht zu sehen, dass der Artikel tatsächlich gelesen, verlinkt und kommentiert wurde. Meine „Schreien-im-Weltraum“-These wurde übrigens auch dadurch unterlaufen, dass Otmar Omlin darauf aufmerksam wurde und einige Argumente in einem TV-Gespräch mit Hochreutener nächste Woche evt. einbringen will. Über viele, viele Banden kann man anscheinend also doch irgendwo ankommen mit seiner Meinung. Wieder was gelernt.
    @Doktor
    Schöner Hinweis. Mein letztes MK war III, insofern ist dies neu für mich. Aber irgendwie ist das Ende von Belloq in „Raiders“ ja auch fast eine Art Fatality.

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