Zeit-Fragen bekräftigt Verbotsforderung

(Zeit-Fragen) Dass (ehemalige) Sprachrohr der offiziell aufgelösten Psychogruppe VPM bekärftigt in einem Kommentar zum schweizer Beschluss ein „Killerspielverbot“ auszuarbeiten, dass das „virtuelle Herumhetzen von Menschen, das Quälen, das Erniedrigen, Foltern, Erschiessen und Abschlachten […] so gut wie die perversen Kinderpornos verboten“ gehöre. Zur Herkunft von „Killerspielen“ wird erneut der Mythos bemüht, dass diese „in den 90er Jahren […] zur Nahkampfausbildung bei der US-Armee […] verwendet“ und später „vom Kriegsministerium der USA, vom Pentagon, zur privaten Verwendung freigegeben“ worden seien.

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21 Gedanken zu “Zeit-Fragen bekräftigt Verbotsforderung

  1. „…der USA, vom Pentagon…“, klar, die Vollzeitbösen (/sarcasm), immer wenn „die Amerikaner“ etwas machen tun alle so, als wäre es vom Teufel persönlich (/sarcasm) und vor allem immer das Pentagramm (/sarcasm) erwähnen, das ist ja schließlich das Hauptquartier von Dr. Evil. (/sarcasm)
    Aber mal ehrlich, erst immer alles auf die USA schieben und selbst heulen, wenn dort mal jemand Nazi sagt…

  2. ”virtuelle Herumhetzen von Menschen, das Quälen, das Erniedrigen, Foltern, Erschiessen und Abschlachten […]“
    (sarcasm/)Möchte ihnen nicht jemand schreiben und darauf hinweisen, dass sie „Vergewaltigung“ in der Aufzählung vergessen haben.(/sarcasm)

  3. Eine Gleichsetzung von gewaltdarstellenden Videospielen, bei denen kein Lebewesen zu Schaden kommt, mit Kinderpornos, bei deren Herstellung reale Kinder Furchtbares erleiden.
    Auch wenn alles andere passen würde (was es nicht tut), einer solchen Gleichsetzung kann man nicht genug mit Verachtung begegnen, da sie selbiges mit den Opfern von dokumentiertem Kindesmissbrauch tut.
    Auch wenn es sich nur um eine moralische Keule handelt, mit der man zur Schau stellen möchte, dass man moralisch überlegen ist, so zeigt sie doch sehr deutlich, wer es ist, der hier jeden moralisch diskussionswürdigen Rahmen verlassen hat.

  4. @Green Ninja
    Fatality. Na ja, Nahkampfausbildung ist schon auch was neues – doch mir erscheint vor allem das „virtuelle Herumhetzen“ neu zu sein :-D
    Ob da schon die Steuerung eines Avatars als Verbrechen wahrgenommen wird??

    Also bei uns in Österreich ist eine „Hetz“ ja auch synonym für Spaß…

  5. Was machen die Leute eigentlich sonst so, die solche Texte verfassen? Es muss doch einen Grund dafür geben, dass diese Menschen ihre Doktrin mit solcher Vehemenz zu verbreiten versuchen. Langsam erinnert es mich eher an eine Glaubensfrage, als an eine wissenschaftliche Debatte.

  6. Das man aber auch immer gleich die größtmöglichste Keule auspacken muß.
    Einfach wiederwärtig diese Leute mit ihren mehr als unangebrachten Vergleichen und der Lügenpropaganda ala Kölner (hetz-) Aufruf.
    Schade das man die nicht mal so richtig in Grund und Boden klagen kann, dazu ist die Formulierung zu geschickt und uns fehlt die Anerkennung als Gruppe der Gesellschaft.

    Eine derartige Hetze gegenüber Farbigen oder Homosexuellen hätte schon längst zu ernsthaften Konsequenzen geführt, aber mit uns kann man das ja machen.

  7. Die Schweizer sind doch eh alles Nazis und Antisemiten.
    Da werden dann auch mal Kinderpornos (gedreht in Schweizer Kirchen?) mit den „jüdisch-amerikanischen Killergames“ gleichgesetzt, ohne dass ein Schamgefühl einsetzt.

  8. Ich frag mich immer wieder, wie ein Mensch virtuelles Geschehen mit realen Verbrechen, welche in Kinderpornos passieren, gleich setzen kann. Da wird mir ziemlich übel bei und da denk ich mir eher, dass da wer real von virtuell nicht trennen kann. Mir fehlen da echt manchmal die Worte, vorallem da diese Personen das dann scheinbar noch ernst meinen.

  9. Die Behauptung das der US-Verteidigungsminister die Spiele freigegeben hat sollte man mal nachfragen…
    z.B. bei der Botschaft der USA.
    Ausserdem sollte es dazu auch was im Netz geben – die Bundesregierung der Amis stellt recht viel online.

  10. „Ich frag mich immer wieder, wie ein Mensch virtuelles Geschehen mit realen Verbrechen, welche in Kinderpornos passieren, gleich setzen kann.“

    Es gibt auch virtuelle Kinderpornos, für manche Menschen ist halt auch die virtuelle Darstellung von Gewalt menschenverachtend.
    Nix ungewöhnliches, Kubrick musste damals Clockwork Orange auch aus den Kinos nehmen, um die Wogen zu glätten. Heute kräht in England kein Hahn nach Saw und Hostel, die ein ganz anderes Kaliber als Clockwork Orange sind.
    Die Zumutbarkeistgrenze steigt halt nur langsam und noch halten manche Killerspiele leider nicht für zumutbar.

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  12. Was erwartet man auch von einer Psychosekten-Pressestelle die genauso geisteskrank ist wie Hugo Chavez, der jede Minute mit einem Angriff der USA aus Kolumbien rechnet?
    Ich frage mich was aus den guten alten Klappsmühlen geworden sind, dass solche armen Geisteskranke noch immer frei und ohne ärztliche Hilfe herum irren und ihren Stuss das wie Gift ist verbreiten dürfen?!

  13. @Booomboy
    Die gibt es noch aber heute läuft das anders herum, da die Bekloppten die überwältigende Mehrheit bilden werden jetzt die normalen Menschen in die Klapse gesteckt.

  14. Nunja, wer Kinderpornographie ernsthaft mit Egoshootern vergleicht, zeigt eigentlich nur, das ihm/ihr Kinder scheiß egal sind. Scheint ja alles nicht so schlimm zu sein, das mit den KiPos -.-

    Ich liebe Buzzwörter

    Ansonsten sagt die erste Zeile dieser News eigentlich alles was man wissen muss.

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