Am Rande der Kompetenz

(schwarzwälder-bote) In Anlehnung an das Projekt “Schule gegen Rassismus” worde von Bernhard Dennig die Initiative “Schule gegen Killerspiele” gestartet. In dessen Rahmen finden auch Vorträge über Videospiele statt, deren Inhalte offenbar eine wechselnde Qualität aufweisen. Während man einerseits zugibt, dass es sich bei dem Wort “Killerspiel” um einen Kampfbegriff handelt, begibt man sich mit der Aussage, dass Experimente und “der Einsatz beim US-Militär hätten gezeigt, dass die Spiele zur Abstumpfung, Verrohung und Empathieverlust” führen, in die Nähe eines bekannten Mythos. Auch die (leider nur indirekt wiedergegebene) Definition von Ego-Shootern überzeugt nicht:

Gemeinsam sei diesen Spielen, dass gewalthaltige Handlungen ausgeführt, Menschen verletzt oder getötet und Spieler in die Rolle des Täters (Egoshooters) gebracht würden.”

23 Gedanken zu “Am Rande der Kompetenz

  1. Und ich dachte bei allen Egoshootern wäre die Perspektive gleich,
    so kann man sich täuschen lassen von der bösen Industrie…
    Was haben Jump and Run’s gemainsam?
    Dass sie alle zeigen, dass man auf kleine Tiere springen kann?

    Happy Coding.

  2. Wenn ich also als Master Chief das Universum/die Menschheit rette; als XIII eine Verschwörung gegen den amerikanische Präsidenten verhindere/aufdecke; oder als Kyle Katarn die Pläne des Todessterns für die Rebellen besorge, bin ich ein (Gewalt-)Täter?

  3. Es sollte lieber die Aktion “Lehrer-Idioten-Freie-Schule” gestartet werden, damit unsere Kinder nicht von verblendeten und geistig verwirrten alten Lehrern eine falsche Idiologie eingeflöst bekommen.
    Schließlich wollen wir doch keine Zweite “H.Jugend”, die jeden dämlichen Müll glaubt und täglich bereit ist Computerspieler zu verprügeln *lol*

  4. @Tarath:
    Das kommt darauf an. Nach deren Definition ja, da du “Menschen” Gewalt antust. Nach einer Definition, die berücksichtigt, dass die Spielfiguren keine Menschen, nichtmal Lebewesen im entferntesten Sinne sind und von daher keinerlei Rechte haben, wärst du es nicht. Du tust dem Fußboden auch keine Gewalt an, wenn du läufst – höchstens den Kleinstlebewesen darauf.
    Beim Spielen tust du de facto keinem Lebewesen Gewalt an – unterscheidet man aber nicht zwischen Realität und Virtualität, dann kann man zu Aussagen kommen, wie dass man in diesen Spielen “Menschen verletzt oder […]tötet”.
    Das setzt natürlich voraus, dass man (absurderweise) die virtuelle Darstellung eines Menschen mit einem echten Menschen gleichsetzt und ihr dieselben Rechte zugestehen möchte – an die Konsequenzen die dies nach sich ziehen würde, will ich nicht einmal denken, weil es zu abstrus wäre.
    .
    @The_Real_Black:
    Du missverstehst, die angegebene Definition definiert “Egoshooters” als “Täter”, der “Menschen” “Gewalt” antut – als nicht als Genre, sondern als Spieler/Spielfigur (welches der beiden lässt sich nicht sagen und ich bezweifle, dass sie darin einen Unterschied sehen. Sean Connery ist ja auch (der einzige!) James Bond, so im real life und so…).
    .
    Entschuldigt die ganzen Anführungszeichen, aber die auch hier fehlende Unterschiedung zwischen Virtualität (Spielfigur) und Realität (Mensch) geht mir gehörig auf die Nerven. Man “tötet” keine “Menschen” in diesen Spielen, da sind gar keine Lebewesen drin, die man töten könnte! (Oder “Gewalt antun” oder welche Verunglimpfung auch immer man sich aussuchen mag)
    Ich wäre so froh, wenn das endlich mal auf breiter Basis anerkannt würde. Töten die Schauspieler eines James Bond-Films Menschen? Nein, sie spielen eine Rolle, in der sie so tun als ob, ohne dass jemand zu Schaden kommt (sofern beim Dreh keine Unfälle passieren). Ist bei Videospilen kein bisschen anders, man spielt eine Rolle, in der man so tut, als ob, ohne dass irgendjemand dabei zu Schaden kommt. Simple as that!

  5. @Mortipher
    Will da jetzt eigentlich nichts negatives dazu sagen, aber ich glaub Du siehst das falsch: es geht nicht darum ob da jemand Gewalt angetan wird oder nicht, sondern warum. Ob im Computerspiel, dem Fernseh-“Tatort”, bei James Bond, oder gar einer Realität, Lebenswirklichkeit wo Gewalt vorkommt. Das Gewaltmonopol des Staates stellt ja auch fast niemand in Frage.
    Und so werden hier auch Verbrechen konstruiert, Täter- und Opferrollen teilweise vielleicht wirklich schon zwanghaft zu finden versucht, usw.

    Nüchtern betrachtet ist es nämlich sicher nicht falsch Counter-Strike auf Basis von Vorstellungen davon wer vor dem 11.9.2001 Zumindest Terrorist ist (keine SelbstmordattentäterInnen im Spiel) und was unter Terrorismus zu verstehen ist (keine Selbstmordattentate) als POLIZEILICHES Computerspiel zu bezeichnen, auch wenn das der Polizei naturgemäß nicht gefallen wird
    Und die theoretischen Amokläufe in einem GTA Sind dort formal auch nur Begleitprogramm, nicht Spielzweck/Sinn (des ganzen)

    Es wird einfach nicht verstanden so, dass die Spiele einem nicht malevolent in die Rolle von Tätern zwingen, sondern in die von Extremsituationen oft – das womit sich diese Leute in ihrer aus meiner Sicht eingebildeten Überheblichkeit und moralischen Arroganz ALS MENSCHEN Eben nicht (mehr) begeben wollen. Das auch aus Bequemlichkeit heraus spekuliere ich mal, weil sie ohnehin glauben das NICHT NÖTIG Zu haben – GENUG Wissen wie schlecht Gewalt ist, usw. Für mich ist das auch alles Ausdruck eines gewissen Normdenkens. Und mal abgesehen von verfehlter Bildungspolitik würde ich die Ursachen für Gewaltverbrechen die nach deren Geschehen auf Medien bezogen werden auch in diesen sozialen Normen suchen, also eher einem Mangel an Freiheit als zuviel Freizügigkeit etc.

    Und das würde natürlich auch einiges an Selbstkritik da erfordern… Aber im übertragenen Sinn zu sagen, sind doch “nur” Pixel hilft auch nicht weiter.
    Es gibt schließlich doch auch gewaltverherrlichende Spiele. Bloß die zu erkennen, einzelne Titel als solche zu identifizieren, ist schwierig bis ein Ding der Unmöglichkeit aus meiner Sicht. Da würde ich womöglich ganz andere Maßstäbe anlegen als wiederum die meisten

  6. @Pyri:
    Wenn ich dich richtig verstehe, dann meinst du, dass die Ablehnung von gewaltdarstellenden Videospielen nicht der Gewaltdarstellung selbst geschuldet ist, sondern nicht ausreichenden Kenntnissen, wieso virtuell Gewalt als Mittel eingesetzt wird.
    Dass also ein Spiel wie Rainbow Six bei ausreichender Kenntnis dieser Hintergründe nicht abgelehnt würde, da man zwar virtuell Gewalt einsetzt, jedoch nur, um die NPC’s ihrerseits vom virtuellen Gewalteinsatz gegen “Zivilisten” abzuhalten – müsste man aber die Seiten wechseln und einen Geiselnehmer spielen, der gegen SWAT-NPC’s kämpft, wäre es doch wieder abzulehnen. Praktisch jedoch würde – aus mangelnder Kenntnis – diese Unterscheidung übersehen, der Spieler würde nicht als SWAT-Mitglied in einer Extremsituation wahrgenommen, sondern als “Täter”, unabhängig von seiner Motivation zum virtuellen Gewalteinsatz.
    Ich hoffe, ich habe das richtig verstanden.
    .
    Den Punkt habe ich in der Tat unzureichend beachtet, damit wird mir auch die Empörung über die Flughafenszene in Modern Warfare 2 besser verständlich.

  7. @ Pyri:
    “Es gibt schließlich doch auch gewaltverherrlichende Spiele. Bloß die zu erkennen, einzelne Titel als solche zu identifizieren, ist schwierig bis ein Ding der Unmöglichkeit aus meiner Sicht. Da würde ich womöglich ganz andere Maßstäbe anlegen als wiederum die meisten”

    Gewaltverherrlichung ist in der BRD aber ein Straftatbestand gem. § 131 StGB; wer in Deutschland von Gewaltverherrlichung spricht, der kokettiert mit der entsprechenden Definition des StGB; um es den Juristen recht zu machen:

    Eine tatbestandliche Gewaltverherrlichung im Sinne des § 131 StGB liegt dann vor, wenn die betreffende Darstellung auf Grund ihres grausamen oder unmenschlichen Inhalts und des Kontextes, in dem sie erfolgt, eindeutig und für jedermann erkennbar für die konkret ausgeübte Gewalttätigkeit wirbt, wenn die Darstellung suggeriert, Gewalt sei (in der Realität!) ein akzeptables, normales Konfliktlösungsmittel. Die Dargestellte Gewalt selbst muss nicht verherrlicht werden, es genügt, wenn derartige Gewalt an sich bejaht und gerühmt wird – eine Verherrlichung i.S.d. § 131 StGB ist nicht nur wörtlich im Sinne direkter Glorifizierung/Heroisierung oder Lobpreisung von Gewalttätigkeiten aufzufassen, sondern vielmehr als qualifizierte bejahende oder auch positiv bewertende Wiedergabe solcher Vorgänge. In der Kommentarliteratur wird i.d.S. die Verherrlichung solcher Gewalttätigkeiten z.T. analog zum Indizierungskriterium der Kriegsverherrlichung pauschal mit deren Bemühung als reizvolles Abenteuer, etwas Großartigem, besonders (kraftvollen) Männlichem oder Heldenhaftem (Kennzeichen für Heldentum) eingestuft. Diese Kriterien seien geeignet, beim Rezipienten einen positiven Eindruck über Gewalttätigkeiten (in der Realität!) und damit eine werbende Wirkung (für Gewalt in der Realität!) zu erreichen. In der Rechtsprechung wird dann gerne mal suggeriert, ein Werben im fiktiven Rahmen sei gleichbedeutend mit dem Werben für die Realität (eines der Hauptprobleme bei der ganzen “Killerspiel”-Debatte im Übrigen).

    Der einzelne Kommentator in den Alltagsdiskussionen mag ja meinen, mit Gewaltverherrlichung sei eine Glorifizierung/Heroisierung oder Lobpreisung von Gewalttätigkeiten in einem fiktiven Szenario korrekt bezeichnet, da schwingt dann aber mit, dass diese Darstellung auch einen Gültigkeitsanspruch für die Realität beanspruche oder zumidnest zeitige… und das würde ich dann i.d.R. doch vehement negieren (und selsbt da, wo es vermeintlich unverhohlen passiert, mag es nur ein Stilmittel sein).

    Der Begriff ist also in Deutschland vorbelastet. ;-)

  8. @Mortipher und Pyri
    Ich denke schon, dass man bei gewissen Fällen einen “Polygon-Nihilismus” (wie es Pyri mal so schön nannte) anwenden kann. Hauptsächlich finde ich nämlich schon dass man gerade bei dem Beispiel Counter-Strike (u.ä. Multiplayerspiele) so wie Mortipher argumentieren muss (bzw. immer sowas “in der hinterhand” behalten muss). Ein Multiplayer-Shooter wie CS gibt mir nämlich keine Deutung, keine Intention o.ä. mit wie es eine (inszenierte, geskriptete) Spielsequenz aus einem Singelplayer es kann. In der mehrzahl der Multiplayerspiele ist der dargestellte Gewaltgrad äußerst gering, das Spiel ist – dadurch das andere Spieler die Figuren bewegen und nicht der Computer – immer anders. Shockszenen aus z.B. Dead Space werden jedoch in 98% immer genau so ablaufen, wie es die Entwickler wollten und intendieren eine Deutung (auch wenn die bei jedem anders aussehen kann siehe Vicarocha). Die Flughafenszene soll schocken und einem die Grausamkeit von Terroristen vor Augen führen. Wenn ich auf Dust 2 es schaffe als CT mit meiner M4 vier Terroristen ausschalte und die liegen da nun alle im Gang ist dass nicht das selbe, wie wenn ich in Dead Space oder etwa auch Bioshock über vier Leichen stolpere.

    Leider wird dies wiederum bei den Kritikern gleich gesetzt, so dass man mit einem Polygon-Nihilismus argumentieren “muss” um den unterschied deutlich zu machen. Counter-Strike ist einfach nur Spielmechanik, genau soviel oder sowenig gewaltverherrlichend wie eine Runde Cowboy-und-Indianer.

    In meinem Deutsch-LK sagte man mir (bei der Interpretation von Gedichten/Texten) man solle das lyrische Ich nicht mit dem Ich des Autors gleichsetzen. Genau soetwas muss man auch bei spielen ansetzen, dass Ich der Spielfigut darf man nicht gleichsetzen mit dem Ich des Spielers und am einfachsten erklärt man das, indem man den Leuten zeigt, dass das was sie da sehen einfach nicht echt ist.

  9. Irgendwie kann ich es nicht mehr hören. Wenn ich ein gewalttäter bin, dann sollen die mich doch wegen Pixelmord anklagen – oder endlich die Klappe halten.
    Es wird langsam wirklich shizo. Auf der einen Seite werfen sie uns Gamern immer wieder vor, dass wir Realität und Spiel nicht auseinanderhaltern könnten und auf der anderern Seite scheinen sie erschossene Pixel mit realen Gewalttaten gleichzustellen.
    Nun, wenn das wirklich so ist, dann fürchtet mich endlich!! Ich bin der große, böse Massenmörder, der jeden Tag dutzende armer, unschuldig quiekender Opfer umnietet.
    Zwar nur am PC, aber das scheint ja für manche selbsternannte Experten keinen Unterschied mehr zu machen …
    Wär doch mal ne Schlagzeile für die BLÖD: unfassbares Verbrechen – Pixel auf grausame Art erschossen … Täter immernoch auf der Flucht, vermutlich hat er sich bereits ausgeloggt.

  10. @Mortipher
    Ja genau das meinte ich: ob die Gewalt eines SWAT-Teams, um beim Beispiel zu bleiben, aber auch goutiert wird, für “gut” beziehungsweise in Ordnung gehalten wird, muss jedoch wohl auch wieder offen gelassen werden.
    Dass der Seitenwechsel sozusagen, also auf die Seite des “bösen” Terrors, abgelehnt wird, würde ich in meinen Überlegungen hingegen insofern nicht berücksichtigen brauchen, weil der Schauspieler welcher in einem “Tatort” (James Bond, whatever) gegebenenfalls den Mörder mimt jetzt auch nicht unbedingt abgelehnt werden würde (als gewalttätiger Mensch oder sonstwas): er (der Mörder) ist für die Situation im “Tatort” wichtig. Und in einem Videospiel wird diese Rolle halt auch wie in einem solchen Schauspiel besetzt werden müssen… Ob da im Einzelfall wieder etwas für “unnötig” gehalten wird, oder nicht… Das ist dann halt eine moralische Konfrontation mit den (eigenen Vor-)Urteilen zu, vielleicht auch nur abstrakten, Gewaltdarstellungen. Und kann diese “Kritik” an Videospielen als etwas unanständigem schon auch entlarven aus meiner Sicht
    Weil dann wird vieles andere auch abgelehnt werden müssen, eben der lieb gewonnene Sonntagabend-Krimi zum Beispiel, der ja so ganz anders (angeblich) gelagert ist als brutale Videospiele…
    Dann ist doch nur mehr “Friede, Freude, Eierkuchen?” Angesagt, wie der eine Fromm-Vortrag beim CCC Ende 2007 Betitelt wurde. Und was heißt das dann? Wer lässt sich seinen “Tatort” schon wegnehmen…
    Und um weg von dieser Räuber-und-Gendarm-Situation zu kommen kurz noch etwas zur vermeintlich extremen Gewalt in GTA: die Serie/Reihe unterscheidet sich von den sozialkritischen 30er-Jahre-Gangsterfilmen der Warner Brothers, die noch einem Bert Brecht gut gefallen haben sollen, formal etwa bloß dadurch, dass sie auf die (zumindest angedeutete) “Reform” der Gangster am Ende verzichten. “Reform”, das ist da ein Begriff der eher dem “Wilden Westen” so zugerechnet wird und bezeichnet einem (am Ende) zum “guten” bekehrten (ehemaligen) Übeltäter. Dass es in GTA Für gewöhnlich keine Reform gibt wird wiederum mindestens versucht mit Ironie und Überhöhung wett zu machen, also so ähnlich wie bei Tarantino ein gedankliches Ruhepolster fürs Gewissen (auch der sogenannten “guilty pleasure” zuträglich) geschaffen. Es gibt aber auch Spiele die den Weg der Reform bereits gegangen sind, welcher – siehe Brian de Palmas “Scarface” nach einem Drehbuch von Oliver Stone auch in einem tragischen Blutbad enden kann: das erste “Mafia” (Tschechien 2002) wäre hier zu nennen. Spoiler-Alert: das Spiel hat auch kein Happy End ;-)

    Es ist demnach kein Ding der Unmöglichkeit, dass mit ähnlichen Argumentationsmustern, durchaus auch in Richtung von “Auswirkungen” vielleicht, ein Kriminalroman angegriffen wird – und historische Beispiele in diese Richtung hat ja auch der Admin von hier glaub ich schonmal gebracht, ich sage nur Goethes Werther

    @Vicarocha
    Das ist natürlich richtig. Tut mir leid, dass ich das zu wenig berücksichtigt habe, aber Du wirst mir wahrscheinlich zustimmen, dass diese strafrechtliche Situation einer Vorbelastung eine gewisse Exklusivität für Deutschland (und die Schweiz) aufweist
    @Modgamers
    Interessanter Punkt. Was in einem CS Im EInzelfall “erzählt” wird kann niemand wissen. In jeder E-Sport-Partie entsteht die Geschichte dort von neuem, anders als bei Dead Space – sehr gutes Beispiel, ich schätze dieses Spiel nämlich sehr :-D Vorgegeben ist bei CS So bloß die beschriebene Terror-Antiterror-Situation. “Counter-Strike ist einfach nur Spielmechanik, genau soviel oder sowenig gewaltverherrlichend wie eine Runde Cowboy-und-Indianer.” Genau, volle Zustimmung! Zum lyrischen Ich noch etwas: gerade das sehe ich vielfach von den Kritikern überhaupt nicht gesehen
    Das mag man wiederum schon daran erkennen können, dass ein “Ego-Shooter” personfiziert wird und darin eher ein Mensch gesehen wird, der sein eigenes, übergroßes (noch dazu männliches – siehe den Beitrag von Vicarocha) Ego (weg)schiesst und damit anderen (Menschen) noch schadet

    @Mortipher, Vicarocha und Modgamers
    Abschließend möchte ich mich noch bei Euch allen drei für die für mich sehr aufschlussreichen Antworten herzlichst bedanken

  11. Mit Ego-Shooter ist wohl wieder einmal eine Person gemeint und keine Spielart, auch der Ausspruch Schule gegen Killerspiele zeugt schon von einer gewissen Unkenntnis und Verachtung fremden gegenüber und der Glaube an den Militärmythos setzt den ganzen nur noch die Krone auf.

  12. @Amegas, komm schon ich bitte dich als wenn Kommentare der Helfer des und der durch den Militärisch-Medialen-Komplexes verblendeten bzw. getäuschten Computersüchtigen veröffentlicht werden.

  13. Echt frustrierend wenn ständig dieselben Fehler gemacht werden. Mann, auch wenn ich mit dem Fazit nicht glücklich bin, in die Richtung hätte man echt was vernünftiges machen können, aber zumindest in dem Artikel steht so viel Blödsinn, es ist unglaublich.

  14. Ich glaube, das wurde schon mal erwähnt, aber ich wiederhole es nochmal:

    Das mit den “Killerspielen” ist wie zu Zeiten der punischen Kriege.
    Es war für damalige (politische) Redner selbstverständlich, nach dem Abschluss
    seiner Rede noch “Kartargo muss zerstört werden” anzufügen.

    Es scheint eine Art Zeitgeistphänomen in konservativen bis “mittigen (?)” Kreisen zu sein, grundsätzlich anfügen zu müssen “und Killerspiele gehören verboten”.

    Natürlich auch noch im Zusammenhang mit dem Mythos, das die US-Army solche Spiele entwickelt hat. (Wobei ich mich allen Ernstes frage, worin dann der Zweck besteht, solche Spiele zivil zugänglich zu machen. Wenn an dem Mythos was dran wäre, würde man da nicht auch seine Feinde unterstützen?)
    Hat irgendwas mittelalterliches. Hexen haben ja auch grundsätzlich rote Haare, wissen wir alle.

    Wie ich ebenfalls schon ein paar mal erwähnte, finde ich dieses Zeitgeistphänomen an sich interessant. Mal sehen wies weitergeht…

  15. @Mars
    Cato der Ältere, ja. Hier in Österreich verbirgt sich hinter dem Namen heutzutage der rechtslastige Verleger Hans Dichand, wenn er in seiner Zeitung seine vermeintlich innenpolitisch einflussreichen Kommentare unregelmäßig veröffentlichen lässt…

  16. Da ich das Forum nicht mehr betreten werde, wollte ich euch auf etwas zum Thema Jugendschutz hinweisen “http://www.gamestar.de/news/vermischtes/2313774/jugendschutz.html”
    Da dies auch indirekt mit “Kompetenz” zu tun hat, dachte ich mir, dass passt zur Hälfte hier rein.

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