Pfeiffer enttarnt: Tatsächlich geistreicher Satiriker

(gamersglobal) Heinrich Lenhardt – der Gamern ein Begriff sein sollte – hat Pfeiffers Vorgehensweise gründlich analysiert und ist zu einen überraschendem Ergebnis gekommen. Die Person, die in Medien seit Jahren den seriösen Wissenschaftler mimt, ist tatsächlicher ein geistreicher Satiriker, der den neuen Rhetorikstil des „Pfeiffern“ geprägt hat. Der Hintergrund ist jedoch ernster Natur. Wenn einem bei der Munich-Gaming-Konferenz von Diskussionsteilnehmern die Frage gestellt wird, wie man zu Pfeiffers neusten These stehe, fällt eine angemessene Reaktion schwer. Den Fragenden kann wohl kaum ein Vorwurf gemacht werden, dem Reporter aber schon, der unkritisch alles übernimmt, „was ihm die blühende Phantasie von Amt- und Würdenträgern ins Aufnahmegerät“ diktiert. Aber der Glaube an Journalismus in Deutschland ist ja ohnehin in Auflösung begriffen (Dazu Gunnar Lott).

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15 Gedanken zu “Pfeiffer enttarnt: Tatsächlich geistreicher Satiriker

  1. Selten hat Herr Lenhardt (Auch wenn mir seine Selbstzensur im Internet sauer aufstößt) so Recht gehabt aber auch Gunnar Lott sagt gerne was er denkt, der Spruch von Frau Regine Pfeiffer der Schwester von Christian bleibt „Ihhh…Sie… Sie sind ja ein echter Ego-Shooter, sind Sie“ nach der Aussage Lotts er habe keine Lust sich mit ihr zu Unterhalten bleibt wohl unvergessen.

  2. Im englischen Sprachgebrauch kennt man seit South Park eine rhetorische Figur namens „Chewbacca Defense“, die dem Phänomen des Pfeifferns recht nahe kommt.

  3. Das schreit geradezu nach Bildblog „3nach9“ !
    „Pfeiffern“ muss unbedingt in den Duden oder Wikipedia. Übergangsweise tut es natürlich auch ein Eintrag in der Uncyclopedia. ;)

  4. @Alrik
    Normal haut man aber den Troll mit dem Stock damit er wieder geht oder man läßt ihn verhungern, doch diesen Pfeiffer-Troll hier laufen aber alle nach, jeder hört auf sein Gegrunze, Futter bekommt er auch noch von allen Seiten zugesteckt und zu guter letzt darf der Pfeiffer-Troll sich auch noch auf den Marktplatz stellen und den Marktschreier spielen auf das alle sein Gebrüll lauschen können (und müssen).

  5. Die Wookyverteidigung ist inzwischen sogar im deutschen Jurastudium angekommen und besagt im Kurzen, daß man ein Argument bringt daß überhaupt nichts mit dem Fall zu tun hat, aber sehr überzeugend klingt.

  6. Klasse Text, bitte mehr davon! :D
    .
    Hatte mich ehrlich gesagt schon gefragt, wann irgendwas in der Richtung Rocker – Gamer kommt. Gibt ja schließlich für GTA IV ein AddOn namens The Lost and the Damned, wo man Rockerkonflikte im Vordergrund stehen. Wahrscheinlich diente das ohnehin als Vorlage für die ursprünglich lieben, Blumen pflückenden Freunde Angels und Bandidos, die nur auf Grund des Spiels zu dem geworden sind, was sie heute sind. *hust*

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  8. @Crusader
    *Rockergames gab es vorher schon genug, ich erinnere nur mal an die Road Rash Reihe oder an das Game Full Throttle (Teil 2 wurde ja leider eingestampft, danke ich wollte es für die PS2 spielen), also Munition hätte Pfeiffer auch vorher schon gehabt aber gut Lost and Damned ist natürlich deutlich einprägsamer und härter vom Material her.

  9. @Dr. Trask
    Stimmt natürlich, dass die GTA IV Episode nicht das erste oder einzige in der Richtung ist. FT hab‘ ich grad wieder gepielt und fand’s immernoch geil. So mancher Moralapostel wird mich nun sicherlich als Zeitbombe einstufen, die in absehbarer Zeit auf einem „Bike“ (FT) mit Ketten oder Nagelbrettern nach anderen zu schlagen wird oder auf das modernere Drive-By-Shooting setzt, doch irgendwie kratzt es mich immer weniger, was andere von „meinen“ Spielen oder meinem Spielverhalten denken. Schätze dafür sollte ich Pfeiffer und Co. danken. ;)

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