Österreich: Verbot weniger wahrscheinlich

(derstandard) Angesichts der jüngst in der Schweiz beschlossenen Ausarbeitung eines “Killerspielverbotes” ist es nicht unwahrscheinlich, dass entsprechende Initiativen in Österreich und Deutschland weiteren Zulauf erhalten. Entgegen dieser Erwartungen werden vom Standard Verbote als Folge von “Bewahrpädagogik” und kontraproduktiv dargestellt. Auch die Aussagen von von Prof. Michael Wagner sind andere, als die üblichen:

“Die meisten Expertinnen und Experten, die zum Thema Computerspiel forschen, gehen heute davon aus, dass es keine oder maximal eine vernachlässigbare Wirkung gibt.”

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6 Gedanken zu “Österreich: Verbot weniger wahrscheinlich

  1. “Demnach sei die grundlegende Kommunikation zwischen Eltern und Kindern der entscheidende Faktor beim Medienkonsum der Kinder und Jugendlichen. “Information und Motivation der Erziehenden und Eltern, sich mit ihren Kindern zu beschäftigen, ist der Schlüssel zum altersangemessenen Spielen.””
    —-

    Hört, hört!
    Endlich mal wieder ein Artikel, der einem nicht die Tränen in die Augen treibt.

  2. ich höre jetzt schon den pfeiffer,bosbach,schünemann,hermann,weiss,hopf,berg,beckstein,haderthauer,fromm,wellenreuther und und und folgendes sagen “sie wurden doch bezahlt, um das zu sagen/behaupten”.

    aber recht hast du!
    das ist mal ein neutraler und objektiver artikel mit mehr glaubwürdigkeit als der sonstige bullshit.

  3. Also hier geht es doch in jedem Fall um das Strafrecht, oder?
    Und in Deutschland zumindest ist die Sache da ja doch relativ klar – das Strafrecht ist für Jugendschutz nicht zuständig, dafür gibt es schließlich das Jugendschutzgesetz
    In der Schweiz wird das, so denke ich, nicht viel anders sein. Also verstehe ich diese Rede von “Bewahrpädagogik” da wieder überhaupt nicht: was soll “Bewahrpädagogik” im Strafrecht überhaupt zu suchen haben?
    Über das was über den Handel mit betroffener Ware noch gesagt wird ärgere ich mich auch: ich wüsste nicht einmal wie das mit dem Freihandel aus und in die Schweiz jetzt eigentlich geregelt ist, ob es da gar eine Möglichkeit dazu dann gibt, so verbotenes sicher zu transportieren, aber auch aus Deutschland ist ja schon bekannt, dass es zwar die EU-Mitgliedschaft des Landes gibt, welche so etwas wie ein Bollwerk für den Handel darstellt, doch bei allem was es darüber hinaus gibt noch auf der Welt, sieht es ebenfalls schon wieder ganz anders aus. Und angedacht ist ja auch, die Verbote nicht nur auf diese beiden Staaten zu beschränken

  4. Hehe, die Kommentare unter dem Artikel sind typisch für die Klientel des Standard: die einen sind gegen die Spiele, weil die Experten ja alle von der bösen, bösen Wirtschaft gekauft wurden, die anderen sind gegen die Gegner, weil sie ach-so-aufgeschlossen sind und der Rest will einfach rumtrollen (wie “Peter W1”) … *roll eyes*

  5. Wenn Hans Dichand entscheidet, dass die bösen “Killerspiele” verboten gehören, dann sind sie das über Nacht. So einfach und erbärmlich ist das.

    Momentan ist ihm das Thema zum Glück (noch?) völlig egal.

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