NZZ: Etwas mehr Fragen stellen …

(nzz) In der schweizer Presse findet sich (erneut) ein Artikel, der sich kritisch mit dem geplanten “Killerspielverbot” auseinandersetzt. Stefan Betschen wundert sich darüber, wie vorbehaltlos Staatsanwaltschaft und Journalisten Videospiele als Ursache für Jugendgewalt akzeptieren, wo diese selbst bei Risikogruppen nur einen kleinen Faktor darstellen würden. Zu Wort kommt auch der Medienpsychologie Daniel Süss, der warnt Gewaltprävention abseits von Videospielen zu vergessen. Auch zum Verbot nimmt er Stellung:

“Shootergames bewirken etwas, aber aus diesem wissenschaftlichen Befund ein Verbot von sogenannten Killerspielen ableiten zu wollen, ist meiner Ansicht nach nicht zulässig.”

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5 Gedanken zu “NZZ: Etwas mehr Fragen stellen …

  1. Guter Artikel, schade dass er warscheinlich mal wieder nur von sehr wenigen Leuten gelesen wird, von Kritikern mal ganz zu schweigen.

  2. Die Frage ist weiterhin was da jetzt alles eigentlich verboten werden ueberhaupt soll und es ist immer noch offensichtlich, dass hier N
    Medien mit vielerlei Masen gemessen werden :-( Opernproduktionen und deren Libretti, Buecher, populaere Filme und eben noch Videospiele :-(

  3. Aha, der 19 Jährige der seine Schwester umgebracht hat sagt also ihn habe die Computerspelesucht dazu getrieben.
    Klingt für mich wie ein Versuch auf Unzurechnungsfähig zu machen.

  4. ich glaube so würden wir allen denken, wenn wir ständig von “psychologie-manipulierer” bearbeitet werden würden.
    aber als junge menschen sind wir dagegen relativ immun, da wir noch genug menschenverstand und hirn im kopf haben, was aber bei vielen im laufe des älterwerdens oder aber auch als politiker verloren geht.

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