Videospiele im Unterricht

(fudder) Videospiele können nicht nur im Geschichts– sondern auch im Deutschunterricht eingesetzt werden. Wie dies aussehen kann erklärt Christoph Brüning, der seine Schüler Erzählstrukturen von Abenteuerspielen anaylsieren lässt. Ein selbstständiges Fach “Computerspiele” sei nicht erforderlich, da diese ohne Änderung der Lehrpläne in vielen Fächern vorkommen könnten.

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13 Gedanken zu “Videospiele im Unterricht

  1. Sehr interessant. Ein eigenes Schulfach halte ich jedenfalls persönlich für ziemlichen Unsinn, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, anhand eines Spieles ein bestimmtes Thema unterrichten zu lassen, wie man’s ja mit Büchern schon macht.

  2. Ein spezielles Fach halte ich auch für unsinnig. Schließlich befasst man sich in Deutsch auch nicht nur mit Büchern, sondern auch zahlreichen anderen Dingen, die mit der Sprache verwandt sind. Ein Fach wie “Medienkompetenz” hingegen wäre schon eine interessante Überlegung, worin etwa die Analyse und Hinterfragung von Medien u.ä. behandelt werden könnte. Allerdings sollten dabei nicht die konservativen Sichtweisen aufgestülpt werden, mit denen wir uns oft rumschlagen, sondern eher eine gemeinsame Entwicklung von Inhalten von Schülern und Lehrern.

  3. Interessanter Beitrag.
    Endlich mal ein andere Sichtweise. Häufig bekommen ja immer nur die Lehrer gehör die gegen Spiele argumentieren. Das ist endlich mal was Neues.
    Was mich besonders erstaunt, ist, dass hier sogar auf Shooter eingegangen wird und das wohl nicht im negativen Sinne.

  4. Den Artikel hab ich – letzte Woche war’s glaub ich – in der Badischen Zeitung gelesen. Weiß nur nicht mehr, ob auch alle Fragen in der Print-Ausgabe drin waren und kann’s auch nicht überprüfen. Aber finde ich gut, dass nicht dauerhaft gegen Spiele gewettert wird (egal von wem).

  5. Computerspiele könnte man doch bestimmt im Ethikunterricht verwenden, von dem ich mehr halte als vom ‘klassischen’ Religionsunterricht.

  6. Ich habe 2003 meine zweite Staatsexamensarbeit zum Thema Analyse von Computerspielen im Deutschunterricht einer 11. Klasse geschrieben. Ich habe das damals im Anschluss an eine Reihe zur Erzähltheorie der Epik gemacht (Erzählperspektive etc.). Meine Schüler haben sich inzwischen daran gewöhnt, dass meine Beispiele zur Erläuterung von Kunst nicht nur aus der Malerei, Musik und Literatur, sondern auch aus der Welt der Spiele kommen.

  7. @Koba, @Rey, @All die hier was zusagen haben:
    Dass sollte doch eine News wert sein oder? ^^

    “Natürlich hat der Skandal Pfeiffer nicht geschadet. Nicht in den Talkshow-Redaktionen. Dort nimmt man an, das Gedächtnis der Zuschauer gleiche einem Sieb.”
    Wir vergessen nichts, wir haben ja die Zitatdatenbank!

    “Dass Fernsehen dumm macht, scheint dagegen evident. Man merkt es an jenem leeren Gefühl im Kopf, wenn man nach einem Amoklauf eine Talkshow gesehen hat, in der mal wieder Christian Pfeiffer saß.”
    *grins*

    Happy Coding…

  8. @trb

    Ich denke da ist zu inhaltlich zu wenig für eine News drinnen. Nur das jemand gegen Pfeiffer schreibt reicht da imho nicht aus.

    edit:

    Hab’s jetzt auch erwähnt^^.

  9. @TRB
    Diese Polemik beim Stern ist glaub ich nicht wirklich gewinnbringend. Neben Pfeiffer als “Geißel” von Gesprächsrunden gibt es dort immerhin auch noch ähnliche Texte zu Scholl-Latour, Heiner Geißler und Co. Auch alles mehr oder weniger angesehene Zeitgenossen so. Also eher noch indirekte Werbung für diese aus meiner Sicht, so negativ das auch immer erscheint
    Genauer betrachtet teilweise sogar noch recht liebevoll geschrieben – vielleicht beim Pfeiffer weniger, wegen dem schrecklichen Unfall-Tod des einen Kindes, ok, aber dafür bei den anderen meinem Eindruck nach zu urteilen.

  10. Pingback: Videospiel-Pixel erobern die Welt bei Foundya – Das Internet Sammelsurium

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