Australien: Atkinson-Nachfolger noch unentschieden

(GamePolitics) John Rau, der Michael Atkinson als Attorney General von South Australia beerbt, ist entgegen erster Berichte kein Unterstützer der Einführung einer „ab 18“-Freigabe für Videospiele. Zunächst wurde über twitter verbreitet, dass Rau ein „supporter“ der Initiative sei. Er hat sich nun selbst zu Wort gemeldet, wonach er sich noch ein Urteil über diese Frage bilden wird:

„I have no preconceptions about this issue and intend to listen to the arguments. […] I can neither support nor wisely argue against a position if I am not aware of the relevant factors.“

5 Gedanken zu “Australien: Atkinson-Nachfolger noch unentschieden

  1. Meine Güte, was haben die nur alle für ein Problem? Ist ihnen lieber, dass Spiele, die sich dezidiert an Erwachsene richten – wie ‚Dead Rising‘, ‚Condemned‘ / 2, ‚GTA IV‘ oder ‚Aliens vs Predator‘ – erst recht in den Händen Jugendlicher landen, weil es keine 18er Freigabe gibt und die Spiele daher entweder ab 15 oder gar nicht gekennzeichnet werden?

    Politiker wie Atkinson unterliegen einem fatalen Irrtum: dass Spiele, die ab 15 gekennzeichnet werden, folglich auch für dieses Alter gedacht sind. Dem ist in Australien eindeutig nicht so – bloß mangelt es an Alternativen, es gibt nur MA15+ oder eben RC…

  2. da stimme ich stefan zu.
    vielleicht ist es aber auch eine „tarnen und täuschen“ rede gewesen, damit sich der mann noch alle türen auf halten kann.

  3. @Stefan:
    „Das muss man schon respektieren. Unvoreingenommenheit ist bei Politikern sehr selten.“
    HAHA!
    Sorry, aber viele Politiker sagen, dass sie unentschlossen sind während sie heimlich schon ihre Meinung durchsetzten versuchen. Der Herr John Rau wird vermutlch nur vermeiden wollen, dass die Gamer ihn gleich die Hölle heiß machen wie sie es bisher beim Michael Atkinson gemacht haben…

    Happy Coding.

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