Veranstaltungshinweis

(Wormser Zeitung)

Im Rahmen der Kreuzganggespräche, die um 20 Uhr im Wormser Dominikanerkloster St. Paulus stattfinden (Eintritt 5 €), wird am 18. Mai auch Christian Pfeiffer unter dem Titel “Vom Computerspieler zum Leistungsverlierer und Gewalttäter?” über die Auswirkungen von “Killer-Spielen” sprechen.

Wie allgemein bekannt ist Christian Pfeiffer nicht nur SPD-Mitglied und Kriminologe sondern auch ehemaliger niedersächsischer Justizminister und Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen e.V. (Titanic: “Die neueste Studie des kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen ­unter Leitung von Prof. Dr. Christian Pfeiffer hat ergeben, daß 71 Prozent aller überflüssigen Fernseh- und Zeitungsinterviews zum Thema »Kinder- und Jugendkriminalität« von der Institutsleitung gegeben werden.”) Nachdem nun mit der Enttarnung Pfeiffers als Satiriker sowie als die 5. der Geißeln der Talkshows weitere mögliche Bezeichnungen hinzugekommen sind, kommt die Nennung der Wormser Zeitung nicht überraschend. Diese hat offenbar Kerim Pamuk, der sich “auf unterhaltsame Weise mit dem Thema “Dialog der Kulturen” auseinander” setzt, mit Pfeiffer, der in seinem Vortrag fragt, “wo liegen die Ursachen” für Jugendgewalt, verwechselt.

39 Gedanken zu “Veranstaltungshinweis

  1. Er ist nicht nur Satiriker, er führt auch ein Doppelleben! :D Ich warte noch auf die “Hart aber Fair” Ausgabe zum Thema: “Macht Christian P. gewalttätig?” oder entsprechend bei ZAPP: “Fieser Blender UND genialer Satiriker? – das tragisch-schizophrene Doppelleben des Christian P.” Die Möglichkeiten sind groß und die deutschen Medien zeigen ja mit Freude, dass sie seeeeehr kreativ sind, was Themenfindung und deren Bestückung mit kommunikativen Gästen angeht.

  2. Bei manchen Spielekritikern tue ich mich wirklich schwer, denn ich kann einfach nicht erkennen, ob die Argumente, Thesen, Forderungen etc. nun wirklich ernst gemeint, oder schlichtes Kabarett sind.

  3. “Leistungsverlierer” – Das Wort kenne ich noch am ehesten aus dem Motorsport, wenn die Motorleistung nachlässt, etwa durch eine defekte Zündkerze. Aber dieses Wort auf Menschen zu beziehen ist völlig unangebracht und einfach nur falsch.

  4. Leistungsverlierer?? ORLY? (Denken Sie sich bitte hier ein Bild einer “überraschten” Eule)

    So ein Unsinn. Von vorne bis hinten.
    Hauptsache die Spieler stehen als Leute da, die der Gesellschaft schaden.

    Wie hat man früher gesagt: “Schädlinge der Volksgemeinschaft”
    So was macht mich echt sauer.

    Gruß
    Aginor

  5. Ok, ok, ich entschuldige mich. Drittreichswortschatz war an dieser Stelle wohl etwas unangebracht.

    Es ist trotzdem eine Sauerei. Ich will nicht als Leistungsverweigerer, fauler Sack oder tumber Konsument angesehen werden, weil ich Computerspiele spiele.

    Ist es nicht sogar so dass die Computerspieler im Schnitt die intelligenteren sind, und dass ihr Bildungsniveau über dem Schnitt liegt? Und ich sehe einen Haufen Spieler in angesehenen und gut bezahlten Berufen. Wir schaden der Gesellschaft nicht, wir tragen sie zu einem guten Stück mit. …Ganz im Gegensatz zu den Menschen im Rentenalter, die us pausenlos beschimpfen….

    Gruß
    Aginor

  6. Richtig.
    Es gibt keine CS-Clans oder WoW-Gilden, die marodierend durch die Städte des RL ziehen und Leute verprügeln.

    Gruß
    Aginor

  7. Pfeiffer geht es um die Rolle der Spiele in der Leistungskrise der Jungen (Zahl der Sitzenbleiber, Schulabbrecher usw.; Ich habe keine Ahnung wie schlimm es wirklich um die männliche Jugend hinsichtlich Schulleistungen steht).
    Wenn er von Leistungsverlierern spricht, meint er vielleicht die Verlierer in unserer Leistungsgesellschaft oder vielleicht auch, dass unserer Gesellschaft die Leistungsträger ausgehen werden.
    Sich über eine Formulierung (hier: “Leistungsverlierer”) aufzuregen ist verständlich, lenkt aber nur von den wichtigen Punkten ab. Da sollte man nicht so streng sein.

  8. das problem von pfeiffer ist einfach das, dass er viele faktoren außer acht lässt sobald ein computer oder eine console im haushalt des betroffenen ist.
    ist das kind vielleicht ein spätentwickler?
    viele kinder entwickeln erst einige jahre später ihr wirkliches bewusstsein und verstehen erst dann was schule eigentlich bedeutet.
    oder ob das kind zuhause genügend liebe,zuwendung und auch hilfe für die schule erhält.
    viele eltern können den stoff nicht den die kinder heute in der schule beigebracht bekommen und sind dann auch noch alles andere als reich um sich eine nachhilfe zu leisten.
    und wenn dann das kind in der schule absackt und droht zum spott zu werden, dann wandelt es sich eben in einen aggressiven volldeppen mit bomberjacke, glatze oder bunten haaren und kippe im mund.
    und das sind nur die hauptfaktoren die wohl eher zu sowas führen als videospiele alleine.
    ich sehe hier ganz klar einen kreuzzug gegen die gamesindustrie und deren kunden und frage mich wieso es keinerlei rechtliche grundlage gibt um solch eine öffentliche hasskampagne zu stoppen.

  9. Ein Menschenbild das nicht auf Liebe und Verständnis aufbaut ist aus meiner Sicht das Hauptproblem dabei: Rücksichtnahme und der Verzicht auf Eigennutz stehen da an vorderster Stelle für mich. Die Menschlichkeit besteht nicht nur aus positiven, guten Dingen allein. Sie kann auch Abgründe in sich bergen. Nicht alle Menschen sind für die Leistungsgesellschaft geschaffen. Wer ständig nur an Leistung und Erfolg denkt, an einer Einordnung von Menschen in ein Getriebe genannt Gesellschaft interessiert ist, der wird fast schon notgedrungen Gefahren dabei in Kauf nehmen müssen. Übel auf dritte, Medien oder sonstwas, sonst welche negativen Einflüsse von wem auch immer, zu schieben, ist dann naturgemäß ein leichtes: leider :-(

  10. Pingback: Eine Pfeiffer-Twittermeldung… | Computerspielberatung.de

  11. @ Pryri
    dein Wort in Gottes Gehörgang.
    Leider wird man heute nur noch als potentieller Leistungsträger betrachtet. Als Frau vielleicht noch zusätzlich als Gebärmaschine. Aber für mehr ist leider kein Platz mehr in unserer überalterten Gesellschaft.

  12. Da in dieser Gesellschaft grundsätzlich gilt “Leistung = Geld haben” – denkt mal drüber nach, nur mit diesem Synonym ergeben viel politische Äußerungen überhaupt Sinn – sind ja höchstwahrscheinlich alle Spieler “Leistungsverlierer”. Wobei “Leistung = Geldhaben” + “Verlierer = verlieren” = Geld verlieren?
    Minderleister hätte doch wohl besser gepasst. (Hab ich schon erwähnt das ich Begriffe, die Menschen nur auf ihre “Leistungen” – die auch noch völlig undefiniert sind- reduziert werden, hasse wie die Pest? Ich finde solche Begriffe menschenverachtend)

    Aber immerhin fügen sich so zwei Phänomene zusammen: Einerseits das menschenverachtende Vokabular der Politik und ihrer Kohorten (der Wirtschaft, der Presse)… *memo an mich: das war umgekehrt, Politik und Presse sind Kohorten der Wirtschaft*…. andererseits das schicke Videospielebashing.
    Mit gewalttätigen Jugendlichen könnte man ja vielleicht noch mitleid haben, da sie ja nichts dafür können, sind sie ja nur Opfer der Videospieleindustrie. Aber mit Minderleistern haben die wenigsten Mitleid. So ein faules Pack aber auch, konsumieren nur und tun nix (Wobei gerne vergessen wird, das ja irgendwer konsumieren muss, wenn jemand anderes eine Arbeit hat).
    Und das alles kommt von einem Menschen aus der SPD.

    Ja das passt gut zusammen.

    Achja Pyri: Die Leistungsgesellschaft existiert nur in dem Zusammenhang wie ich sie dargestellt habe. Du weißt schon, Leistung = Geld haben. Alle anderen Leistungsdefintionen passen nicht, denn es wird ja nicht der belohnt, der viel und hart arbeitet. Wenn du keine Kohle hast, kannst du auch 50 Stunden am Tag ackern (ja ich weiß ich übertreibe), dir wird dafür in keinster Weise gedankt. Außer dir reicht dein gutes Gefühl, das du “nicht faul” bist. Davon kann man sich aber nix kaufen. Und schon garnichts verändern.

    Nur mal so am Rande.

  13. Es ist nicht in Ordnung einen Menschen auf seine Leistungsfähigkeit zu reduzieren. Ich werde aber niemanden leichtfertig unterstellen, dass er das tut. Es wird halt im Moment viel darüber geredet, weil es lang- bis mittelfristig eine der größten Herausforderungen unserer Gesellschaft ist, das Sozialsystem am laufen zu halten. Die Generation der jetzt Berufsanfänger und die Nachkommende muss nun mal viel leisten um den Generationenvertrag unseres Sozialsystems erfüllen zu können.

    Zu Pfeiffer:
    Als ein Grund der Leistungskrise der Jungen in der Schule wurde mal die “Feminisierung” (heißt das so?) des Unterrichts in Betracht gezogen. Aber er (Pfeiffer) meinte das wäre ja Quatsch, weil Untersuchungen haben ergeben, das Geschlecht des Lehrers hätte nichts mit den Noten der Schüler zu tun (Ausnahme: Sportunterricht).
    Und damit wäre wieder seine These gestützt, die Spiele seinen Schuld, weil der Faktor Medienkonsum der wesentlichste Unterschied zwischen Mädchen und Jungen sei.

    Da frage ich mich, ob er das mit der Feminisierung des Unterrichts nicht falsch verstanden hat. Bei diesem Konzept geht es weniger um das Geschlecht des Lehrers, als darum, dass der Unterricht heute eher das fordert und belohnt, indem Mädchen von Natur aus im Vorteil sind (generell betrachtet), z.B. Dinge wie Konzentration, weniger Bewegungsdrang als Jungens, Mädchen im allg. früher reifer etc.
    Ich kann mir kaum vorstellen, dass er(Pfeiffer) so unwissend ist und meint mit seiner Untersuchung (hinsichtlich Geschlecht des Lehrers) diese These vollständig widerlegt zu haben. Wieder mal ein Beispiel, das den Verdacht erhärtet er wirft alle (wissenschaftliche) Sorgsamkeit und Unvoreingenmommenheit über Bord, wenn es darum geht Spiele für Entwicklungen verantworlich zu machen.

    Obwohl ich schon glaube, dass übermäßiger Medienkonsum die Schulleistungen entscheidend beinflusst.

  14. @lanzelotz
    Ich dachte Pfeiffer würde (auch) die “Feminisierung” des Lehrberufs kritisieren?
    Führt er gelegentlich nicht auch an, dass Kindern so männliche Vorbilder fehlen würden – bei seinen Reden von einer “Leistungskrise der Jungen”?

  15. Wer die die Feminisierung des Lehrberufs kritisiert, hat m.M.n. nur noch nicht verstanden, dass Frauen als Vorbilder mindestens genauso wichtig sind, wie männliche Vorbilder. Die richtige Mischung machts, und nicht irgendwelche dogmatischen Ansichten.

  16. @ Pyri
    mhh hast recht das tut er. Auf der anderen Seite kritisiert er wieder eine Machokultur. Egal solange Spiele dabei schlecht weg kommen.
    @ Maria-Magdalenen-Schüler
    volle Zustimmung

  17. @Maria-Magdalenen-Schüler

    Ohne den Gedanken zu Ende geführt zu haben: Wo Teenager heute irgendwelchen realitätsfernen Schonheitsidealen und durch Medien erschaffenen “Stars” nacheifern, könnte man meinen, dass vernünftigere und “greifbare” Vorbilder umso wichtiger sind. Aber sind “realistische Vorbilder” nicht ein Oxymoron? Diese Personen sollen Idealen entsprechen, die aber man – schon der Definition nach – nie erreichen kann. Ich glaube auch weniger, dass das Problem in einer Feminisierung der Lehrkörper liegt, viel mehr könnte es Jungen allgemein schwerer Fallen der ihnen als “Mann” zugedachten gesellschaftlichen Rolle gerecht zu werden – wie auch immer diese heute aussehen mag. Statt nach Vorbildern zu suchen würde ich vielmehr die Selbstfindung schätzen. Möglicherweise schließt sich das nicht aus, ich habe da aber meine Zweifel.

  18. Dass Pfeiffer Recht hat beweisen die Kommentare in den Gamingforen doch jeden Tag.
    Was dort zum Tode von Kaczynski zu lesen war, ist mit dem Wort “Verrohung” noch ziemlich harmlos ausgedrückt.
    Einem Großteil der mit “Neuen Medien” aufgewachsenen Jugend fehlt schlichtweg jede zivilisatorische Beißhemmung. Wer nicht gelernt hat, daß man gegen Tote nicht mehr nachtritt – und ein Volk, das trauert, nicht beleidigt… – dem traue ich so ziemlich alles zu. Ob das nun an “Ballerspielen”, Horrorfilmen, oder zuviel Pornografie im Internet liegt, ist fast egal.
    Tatsache ist nur, die Kids sind nicht in Ordnung, sie sind verblödet, abgestumpft und grausam. Und das ist es, was Pfeiffer sagt.
    Wer kann ihm da widersprechen?

  19. Zufall wird es aber auch nicht sein, oder?
    Das wahrhaft Erschreckende ist genau das, was er sagt:
    Das absolute Fehlen von Mitleid.
    Ob das bei Flugzeugabstürzen ist (selber schuld), bei Amokläufen (Opfer haben den Täter vorher gemobbt) oder bei asiatischen Dealern, die von China erschossen werden (Gut so. Wieder Dreck weg von der Straße) – diese Jugend ist absolut gefühllos.
    Wer sich -nur für ein paar Wochen- regelmäßig die Kommentare bei YOUTUBE durchliest, der weiß genau:
    Pfeiffer hat recht.

  20. Genau, ohne den Einfluss solcher Spiele würden große Teile der Bevölkerung Gewalttaten missbilligen. Videospiele machen Kriminalität erst möglich. Deswegen gibt es Verbrechen ja auch erst seit 1973 und die Abnahme der Jugendgewalt ist nur das Luftholen vor dem großen Sturm!!!11einelf

  21. Du liest auch nur das, was du lesen willst, oder?
    Ich hab nirgends den Spielen alleine die Schuld an der Verrohung gegeben, unsere Gesellschaft wird ja maßgeblicher durch andere Medien geprägt…

    Und wie kommst du darauf fehlende Empathie mit Kriminalität in Verbindung zu setzen? Fehlende Empathie führt zu eogoistischem Verhalten aber nicht zwangsläufig zu Kriminalität. Genausowenig kann man jedem Kriminellen einen Mangel an Empathie vorwerfen.

  22. Vielleicht sollte zunächst einmal damit aufgehört werden mit moralischen oder sonstigen Überlegenheitsdünkeln andere Menschen als “verroht” zu titulieren. Auf diese so herabzublicken. Einen solchen Menschen kann und will ich mir nämlich gar nicht vorstellen und ich empfinde diese Sprache nicht nur verabscheuungswürdig, sondern auch zutiefst menschenverachtend. Es gibt keine “verrohten” Menschen für mich. Ich habe noch keinen getroffen oder von einem gehört den ich so einstufen würde. Für mich sind alle Menschen grundsätzlich gleichwertig, sowie verschieden. Und dann noch von “Empathie” zu reden… Unglaublich.

  23. Ich glaub du solltest mal aus deiner heilen Welt aufwachen, wohnst du in einem beschaulichen Bergdorf in Bayern?
    Aber ist in Deutschland ja Usus sich nur um die Täter zu kümmern und die Opfer können sehen wo sie bleiben. Was bringt den Mißbrauchsopfern der katholischen Kirche (die sich als moralische Instanz aufspielt) die “Erkenntnis”, dass es keine verrohten Menschen gibt.
    Menschenverachtend ist doch nur Wegschaumentalität die es in Deutschland seit der Wirtschaftskrise in den 20ern gibt und die nie aufgehört hat.

    “Es gibt keine “verrohten” Menschen für mich”

    http://www.stern.de/panorama/eislingen-prozess-hoechststrafen-fuer-habgierige-moerder-1555089.html

  24. @Preston: schon mal drüber nachgedacht wer in solchen Foren postet und wer nicht? Ich lese hier nur einen Nichtspieler – dich. Wenn ich jetzt dieselben Fehler machten würde wie du, dann würde ich aus dir schließen dass alle Nichtspieler keine Ahnung von Jugendlichen und Zusammenhängen haben. Nein, so einfach ist das nicht.
    Und stimmt, früher waren die Leute ja nicht verroht, deshalb gab es ja keine marodierenden Banden (siehe Dreißigjähriger Krieg), und in sämtlichen Kriegen vor 1990 hat man Schnick-Schnack-Schnuck gespielt statt Waffen benutzt? Sorry, deine Thesen sind zu einfach.

  25. @Maria-Magdalenen-Schüler: Prinzipiell richtig. Aber wer die Feminisierung des Lehrerberufs ktisiert der meint damit dass wenn an Grundschulen fast nur noch Frauen unterrichten das Gleichgewicht irgendwie fehlt ;-)

  26. Sorry, eins noch: @Preston: Ich glaube die meisten Gamer sind übrigens durchaus überzeugt davon dass nicht jedes Spiel in Kinderhände gehört, aber das ist eine Differenzierung die noch kein Wissenschaftler oder Politiker zu dem Thema geschafft hat. Und dafür sind die Eltern zuständig, genauso wie klar sein sollte dass es nicht gut den ganzen Tag nur zu zocken. Aber so differenziert sollte man die Sache schon betrachten…

  27. Das wird ja immer lustiger hier, jetzt bin ich also schon ein Nichtspieler weil ich keine brutalen Killerspiele zocke?
    Sind Spiele wie Super Mario Galaxy, Metroid Prime, Little Big Planet und Motorstorm etwa keine Spiele?

  28. Die Frage sollte eher lauten weshalb “Metroid Prime” kein “brutales Killerspiel” kein soll, bloß weil es die Gewaltdarstellung abstrahierend eher ausblendet und man sich so besser (sauberer?) fühlt offenbar… Dass man dem Spiel damit möglicherweise schon Unrecht tut es so nicht in einer Reihe mit anderen stehend sehen zu wollen, so etwas unterstellt, einmal völlig dahingestellt…

  29. Also ich kenn TV-Formate die hätten kein Problem damit Metroid Prime als Killerspiel zu bezeichen, selbst WoW ist ja mittlerweile eins.^^

    ” Dass man dem Spiel damit möglicherweise schon Unrecht tut es so nicht in einer Reihe mit anderen stehend sehen zu wollen, so etwas unterstellt, einmal völlig dahingestellt…”

    Es wird ja von den Spieleheften noch nicht mal als Ego-Shooter tituliert, sondern als Ego-Action-Adventure.

  30. Ja aber wieso das ganze? “Ego-Action-Adventure”? Stimmt, aber ist es wegen des scannens der Umgebung wirklich angebracht da so von einem, ich sage mal “Call of Duty”, zu unterscheiden? Soweit ich mich einnere muss man darin (in Metroid Prime) sogar schießen um eine bloße Tür zu öffnen… Ich sollte zumindest Corruption wirklich mal weiterspielen :-)

  31. @Peter
    Man muß sich ja mal vor Augen halten das sogar Die Sims schon einen Rüffel bekommen hat weil es ja möglich ist das die Figur stirbt durch Alter, ertrinken, verhungern, verbrennen etc. detailliert wird es zwar nicht gezeigt aber immerhin ist es möglich und deshalb ist es für manchen schon ein Killerspiel, ja es gibt Leute auch (innnerhalb der Presse und Politik etc.) die das auch über Super Mario sagen, alles wird zum Killerspiel wenn man nur danach sucht einen Grund zu finden es als solches erscheinen zu lassen.

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