ESL Polit-Talk Stream

(ESL) ESL-TV hatte am 12.04.2010 im Hinblick auf die bevorstehende NRW-Wahl Marc Jan Eumann (SPD), Thomas Jarzombek (CDU), Oliver Keymis (Grüne), Christian Horchert (Piraten) und Wout Nierhoff (FDP) zur Diskussion über Themen, die die Spieler bewegen, geladen. Kritische Töne gab es wenig – offenbar stellen mittlerweile auch Gamer eine umworbene Zielgruppe der Parteien dar. Wer die Sendung verpasst hat, kann sich den Stream online ansehen.

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21 Gedanken zu “ESL Polit-Talk Stream

  1. Ich nehme an die kritischen Töne welche es gab betrafen wieder die unerwünschten Gewaltdarstellungen, und nicht etwa einen zu kritisierenden Umgang von Seiten der Politik und Medien damit… :-(

  2. Ich habe mir zwar nur die erste Hälfte angesehen, aber fands nicht mal schlecht. Der Herr von den Piraten macht zwar keinen ganz so guten Eindruck (ähhhhh) aber was solls, ist halt noch nicht so geübt, wie die anderen… die haben ja schon jahrelange Erfahrung. Am interessantesten fand ich bisher die Problematik Lanverbote und Waffenmesse, allerdings wurde da auch wieder die nähe zu der Tat von Winnenden verwiesen (bezogen auf die Lan und die Schwierigkeit es den Leuten zu erklären, dass Spiele nichts damit zu tun hätten… soweit ich das richtig verstanden habe). Werd mir dann wohl die zweite Hälfte auch noch reinziehen, auch wenn ich nicht von den bevorstehenden Wahlen in NRW betroffen bin, aber es ist trotzdem interessant zu wissen wo die Parteien denn vor der Wahl standen und was sie dann nach der Wahl machen…

  3. @Pyri

    Es kam US-Militär und Tötungshemmung, soll in einer ARD-Doku behauptet worden sein. Vielleicht war das die zum Jahrestag von Winnenden mit dem AAW?

  4. Schade habe keine Zeit dass weiter zu guggen war schon bei 20 Minuten bis auf dass Ähm vom Piraten wars sehr gut. Man sollte dem von den Piraten dass Ähm abtrainieren und auch mal still sitzen sollte er lernen… Aber die anderen haben halt da mehr Erfahrung leider.
    Kommt da noch was interesantes? Irgendwelche Hightlights?

  5. Naja – die zweite Hälfte fand ich nicht soo gut und zwar wegen den Themen und die Herangehensweise.
    Da viel nämlich unter anderem der Einwand (von den Politikern), dass man als Spieler von z. B. Weltkriegsshootern nicht die Empathie empfinden könnte … unter anderem deshalb nicht, weil man nicht weiß, wie es sich anfühlt, wenn jemand am Schlachtfeld stirbt (so hab ich das zumindest aufgenommen) bzw. wenn man selbst getroffen wird. Hab mir da gedacht halloo, das ist ein Spiel und kein Real-life. Einer meinte dann sogar, dass es vielleicht mal die Möglichkeit gibt, sowas durch irgendwelche Geräte nachzuempfinden (dachte dann, hey, wenns soweit kommen sollte, dann gäbe es wohl wirklich Killerspiele).
    Darüber hinaus hat mich wieder der Hinweis auf die „positiven Seiten von Gaming“ ein wenig genervt, die es ja auch gibt und welche man speziell den Kritikern zeigen sollte. Mir würde hier wieder das einfallen was ich gerade eben geschrieben habe „halloo, das ist ein Spiel“.
    Zu guter letzt bekamen auch noch die Gamer an sich einen Seitenhieb. Da hieß es dann, dass die Gamer nicht bereit währen mit den Politikern zu reden, nicht zur Wahl gingen und keine Aufklärung betrieben.
    Soweit meine Zusammenfassung für den zweiten Teil der Sendung (soweit ich das richtig verstanden habe – kann aber auch sein, dass ich das alles wieder zu negativ aufgenommen habe :) ).

  6. „Ich nehme an die kritischen Töne welche es gab betrafen wieder die unerwünschten Gewaltdarstellungen, und nicht etwa einen zu kritisierenden Umgang von Seiten der Politik und Medien damit… “

    Soll man das also nicht mehr kritisieren dürfen?
    Die fehlende Selbstreflexion vieler Spieler führt doch erst dazu, dass den Spielen so eine schädliche Wirkung zugesprochen wird.

  7. „dei fehlende Selbstreflexion vieler Spieler“
    O_o
    Inwiefern haben viele Spieler nicht genug Selbstreflexion betrieben und inwiefern wurde deswegen behauptet Videospiele hätten eine schädliche wirkung?!

    Nichts als heiße Luft. Die Spieler haben nichts böses gemacht, außer friedlich ihrem Hobby nachzugehen. Erst diese Hetzer wie Pfeiffer, Hopf, Spitzer, Weiß, … haben durch die massive Verbreitung von Lügen über die Massenmedien dafür gesorgt, dass Menschen glauben, Spiele hätten einen massiven negativen Einfluss.

    Preston, wedeln bei dir Schwänze mit dem Hund?! Hm? Also bei mir ist es eher umgekehrt…

  8. „Die Spieler haben nichts böses gemacht, außer friedlich ihrem Hobby nachzugehen.“

    Die vielen Amokläufe von Jugendlichen in den letzten 10 Jahren klammern wir mal aus, gell?

  9. Den Preston gibts also auch noch ^^. Lange nich gelesen und doch nicht vermisst.

    Das Ding is einfach dass wieder auf eine Sache mit dem Finger gezeigt wird, den es ist ja böse. „Negermusik“ insbesondere Rap gilt heute bei manchen Verkalten noch als böse. Rock und Comics (Marvel/ DC etc.) galten in den 60ern (und 70ern?) als böse. Wegen Dungens & Dragons wurde in den 80ern in den USA regelrecht ein Fass aufgemacht wegen einem harmlosen Brettspiel. Mangas und Animes standen auch ne zeitlang unter Kreuzfeuer. Sätze wie „Ich kann nicht verstehen wie man sowas spielen kann“ zeugen nicht gerade von großer Toleranz. Wieso konnen die betreffenden Personen die das Spiel meistens nicht selbst gespielt haben ( Zitat: „Muss ich ein Baum sein um den Regenwald retten zu wollen“) oder sogar nur von Dritten davon gehört haben (Heribert Rech hat in der Richtung mal ein Interview gegeben) nicht einfach sagen „Ich kann damit nix anfangen und mags net aber ich muss akzeptieren dass anderen gefällt)?

    Eine schädliche Wirkung ist im übbrigen nicht eindeutig belegt. Es gibt Studien die dies aussagen aber genausoviele die das Gegenteil als Ergebnis haben.

  10. @Preston:

    Nicht alle Amokläufer haben überhaupt Spiele gespielt und im Vergleich zu den vielen Spielern Weltweit sind die Anzahl an Amokläufern nicht sehr nennenswert. Das hört sich jetzt vielleicht arrogant an aber es ist so. Alleine in Deutschland spielen ca. 20 Millionen zumindest gelengentlich Videospiele. 9 Millionen davon sind Hardcoregamer, rechnest du nun die tatsächlichen Amoktaten runter (Erfurt, Emsdetten und Winnenden) kommste auf 0,000000irgendwas1.

  11. Oh man Preston, was bitte haben Amokläufe mit der Selbstreflexion von Gamern zu tun?!
    Amoklauf=erweiterter Selbstmord. Ich kenne kein Spiel, das dafür sorgt, dass ein Mensch glaubt, in dieser Welt niemals wieder glücklich zu werden und sich umzubringen. Natürlich kann man nun behaupten, Videospiele wären an Amokläufen schuld, aber Amokläufe gibt es, auch an Schulen, deutlich länger als es Videospiele gibt.
    Außerdem macht man es sich arg einfach. Knäckebrot erzeugt bestimmt mehr Amokläufe, man nehme einfach mal die Anzahl aller Amokläufer weltweit…

    Ich wette es haben weitaus mehr Amokläufer Knäckebrot gegessen als Videospiele gespielt!

    Und was ist mit Schulamokläufern, die vollkommen ohne Videospiele auskamen? Hm? Gibts nicht genau.

  12. Sicher, die Amokläufe von Jugendlichen in den letzten 10 Jahre sind den Killerspielen geschuldet.
    Schließlich haben alle Jugendliche gespielt.

    Und die Krawalle der Halbstarken in den 50er und 60er Jahre und die Gewalt der 68er wurden durch Negermusik und Schundhefte ausgelöst, schließlich haben die Jugendlichen das mangels Killerspiele konsumiert. –
    Negermusik und Schundheft wurden übrigens damals von dem Amis entwickelt um die deutsche Jugend mit Sex & Drugs & Rock ’n‘ Roll zu verderben und somit diese Jugendlichen für die Völkerrechts- und Grundgesetzwidrigen Angriffskriege der USA in Korea und Südvietnam zu enthemmen.
    Warum sonst hätten die Amis sie auch sonst erfinden sollen ? ;)

  13. Oh man preston,nauerlich klamern wir diese moklaufe aus,ist ja imer noch nit bewiesen das es miteinander zu tun hat.Und wo wir grad dabei sind,wodurch kamm den charles Whitman 1966 auf die idee ein massaker an einer Uni zu veranstalten?bestimmt nicht durch(damals noch nicht exixtierende)Ego-shooter,oder Wagner 1913?Alles nachzulesen in wikipedia.1913 gab es uebrigens auch noch keien Ego-shooter nur mal so als Tip ;)

  14. Dont feed the Troll… aber man kann die Trolle auch in einen Strechelzoo setzen…
    „Die vielen Amokläufe von Jugendlichen in den letzten 10 Jahren klammern wir mal aus, gell?“
    Schon mal die Fakten gelesen wie viele überhaupt Games hatten?

  15. Ich habe heute einen Bericht gesehen, dass es sehr viele Menschen gibt die den Unfug von „Heilungssteinen“ glauben.
    Heilungssteine= ihr wisst schon! Das sind so einfache glatt polierte Steine die für viel Geld und mit der Lüge „Heilt alle Krankheiten“ verkauft werden.
    Ich kenne zwar den Preston nicht, ha und das will ich auch nicht, aber ich glaube stark daran das er/sie/es auch an diese „Heilsteine“ glaubt, wenn er den ganzen Nonsens von Pfeiffer&Co tatsächlich glaubt.
    Amokläufe ohne Videospiele!
    Das gibs doch gar nicht, meint Preston!
    Und wolkenfreier Himmel ohne Sonne gibs wohl auch nicht, gell?!
    Aber hey, glaub ruhig was du willst, verschließe dich weiterhin der Logik und der Wahrheit und genieße dein trauriges Leben innerhalb des Tellerrands.
    @Mike L.
    betrunken?
    So viele Rechtschreibfehler habe ich seid meiner Grundschule nicht mehr gesehen *g* (ist doch nur Spaß^^)

  16. Jaaaa aber um auf die Reflexion zurückzukommen…ich wage zu behaupten, dass die in den meisten fällen nicht stattfindet.
    -Es sei denn, man wird dazu gezwungen, siehe Metal Gear Solid :-)

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