„Manhunt 2“ verboten

(Schnittberichte) Mit „Manhunt 2“ wurden in diesem Jahr bereits drei Videospiele gemäß § 131 StGB verboten. Deren Anzahl steigt damit auf 12 Stück – das Dutzend ist also voll. Der Vorgänger „Manhunt“ war 2004 das erste Spiel, das nach einer 7-Jährigen Pause beschlagnahmt wurde. Die Entscheidung erfolgte durch das Amtsgericht München und gilt bereits seit dem 10.03.2010.

79 Gedanken zu “„Manhunt 2“ verboten

  1. … damit hat sich die Fallzahl gem. § 131 StGB beschlagnahmter Computerspiele seit Inkrafttreten des JuSchG (01.04.2003), resp. des novellierten § 131 StGB (01.04.2004) von 3 Fällen seit 1994 auf insg. 12 Fälle seit 2004 vervierfacht. Insg. 7 mal war das AG München verantwortlich, 5 mal seit 2004.

    Potenzielle Gründe:

    1.) Seit Inkrafttreten des JuSchG und Etablierung der Liste B des Index ist die BPjM gesetzlich verpflichtet, u.a. potenziell gem. § 131 StGB strafrechtlich relevante Medien den Strafverfolgungsbehörden zu melden.

    2.) Gem. Literaturmeinung bewirkt die Ausweitung der Sraftatbestandskriterien auf Gewalt gegen „Menschenähnliche“ im novvellierten § 131 StGB eine ebssere Anwendung auf Computerspiele (ein Mangel in der Anwendungsmöglichkeit des Paragraphen auf Computerspiele vor der Novellierung ist aber diskutabel).

    3.) Die anhaltende Anti-„Killerspiel“-Debatte zeigt Wirkungen… i.d.S. verwundert es nicht, dass insb. das AG München so aktiv wird………

    Wer da keine Welle entdeckt………

  2. Teil 1 nach 7 Jahren Index plötzlich verboten und
    Teil 2 nach 3 Jahren Index plötzlich verboten
    macht es Sinn?
    @Vicarocha:
    Es ist keine Welle dass ist eine Freakwave! Da segelt man in Ruhe über das Gamermeer und plötzlich reißen einen die Wellen in Stücke… ok so schlimm ist es jetzt nicht, aber die schwarzen Wellen schlagen nunmal immer härter gegen unser Hobby.

    Ahoi

    @Pyri: Anscheinend ja ^^ dann haben die in München ja jetzt nichts mehr zu tun, hoffentlich. Oder die Spielen weiter Schiffe versenken. ;-)

  3. gibts irgendwo ne liste mit den 12 titeln? ich brauch noch nen geschenk für meinen neffen und mit nem killerspiel kann man ganz leicht toller-onkel punkte sammeln :p

  4. Wenn es so eine Liste gibt, dann dürfen wir hier nicht darauf hinweisen, da das als Werbung interpretiert werden könnte. Und wir wollen nicht riskieren dass hier der Laden dicht gemacht wird. Du musst also woanders suchen.

    Gruß
    Aginor

  5. Gehe ich richtig in der Annahme das die PSP Version auch nicht betroffen ist?
    Wie wahrscheinlich ist es das ein Verbot auf anderen Systemen folgt?

  6. @Vica

    Ist dies der Satz, der ins JuSchG neu eingefügt wurde?

    „(4) Wird ein Medium in Teil B oder D der Liste jugendgefährdender Medien aufgenommen, so hat die oder der Vorsitzende dies der zuständigen Strafverfolgungsbehörde mitzuteilen.“

    Ich habe zum ersten Mal danach den interessanten Satz gelesen, dass bei einer negativen Entscheidung des Gerichts das Spiel von B auf Teil A der Liste zu setzen ist. Da man afaik Spiele auf Liste B nicht verkaufen kann, ohne in die Gefahr einer Verurteilung zu gelangen, wäre es wirklich sinnvoll eine gerichtliche Entscheidung über alle Spiele auf der Liste B anzustrengen. Dummerweise muss sich auch dafür einer potentiell strafbar machen? Und bzgl. der von der BPjM und USk nicht geprüften Spiele bräuchte es etwas wie die SPIO-JK.

  7. Zu den betroffenen Versionen:
    Inhaltsgleiche Versionen für andere Systeme sind ebenfalls betroffen. Ich weiss jedoch nicht ob die anderen Versionen inhaltsgleich sind, und wie der Begriff „Inhaltsgleich“ gedehnt werden kann.

    Erfahrungsgemäß ist es sehr wahrscheinlich dass das Verbot auf die anderen Versionen schnell ausgedehnt wird (Wenn sie inhaltsgleich sind gilt es sogar automatisch IIRC, wenn sie es nicht sind dauert es ein bisschen länger).

    Gruß
    Aginor

  8. @Pyri

    Geht die Anzeige einer Schrift ohne die einer Tat? Muss man nicht sagen, dass xy das Spiel verkauft hat, so dass man erst im Verfahren gegen xy auch die Einziehung anordnen kann?

  9. Die PS2-Version von Manhunt ist doch Cut, gibt aber Wege die Wii- und PSP Version Uncut zu machen.
    Mal schaun wenn Mad World auf den Radar der Münchener gelangt, wäre das erste beschlagnahmte Spiel, das vorher nicht indiziert wurde, oder?

  10. @ Rey Alp:
    Ja, dass ist der Passus.

    Eine Juristenkommission, die bundesweit strafrechtliche Unbedenklichkeitserklärungen ausstellt, wird es für Spiele wohl nicht geben. Einfach deshalb, weil nicht nur Nintendo, Microsoft und Sony generell keine ungeprüften Spiele in der BRD auf ihren Plattformen zulassen, sondern auch, weil die meisten Publisher u.ä. diese Titel eifnach nicht mehr in Deutschland veröffentlichen; selbst wenn etwas nicht strafrechtlich relevant ist, so ist es dann doch indizierungswürdig und damit nicht rentabel.

    Was bliebe wäre, dass einzelne Händler Rechtsgutachten einholen, aber das kann nicht nur zu einem Flickenteppich führen (Geschäft A bekommt von Juristen A bestätigt, dass es nicht srafrechtlich relevant ist… der direkte Nahcbar, Geschäft B, bekommt von Juristen B das Gegenteil gesagt), dass ist i.d.R. auch shclichweg zu teuer. Die Mühe macht sich keiner, zumal dass ja nciht vor einer Beschlagnahme schützt und man dann auf seinem Sortiment „sitzen bleibt“ (das man ohnehin nicht bewerben durfte etc.).

    @ killerspielgenießer:
    http://stigma-videospiele.de/wordpress/?p=3996#comment-29724
    … und nein: Eine Liste beschlagnahmter Spiele ist nicht verboten. Das Werbeverbot gilt für diese nur indirekt, weil sie ja auch automatisch indiziert sind (§ 131 StGB formuliert aber kein eigenständiges Werbeverbot i.d.S.; wäre auch reichlich redundant bei einem Totalverbot…). Aus Gründen der Information besteht da ohnehin keine Problematik.

    @ Aginor:
    Nein. Von einer Beschlagnahme betroffen sind immer nur explizit die Versionen, die im entsprechenden Entscheid auch angeführt sind. Das ergibt sich so bereits aus dem sog. Analogieverbot. Wenn ein Gericht z.B. die großbritannische PS2-Version von Manhunt 2 in der Erstauflage beschlagnahmt, dann ist einzig und alleine diese Version beschlagnahmt; darum sind auch inhaltsgleiche und noch viiiel weniger „im Wesentlichen“ (wie sich das auch imemr ergeben mag) inhaltsgleiche Versionen nicht automatisch mitbeschlagnahmt. Richtig ist aber, dass man da wohl kaum soetwas wie einen unvermeidbaren Verbotsirrtum geltend machen kann, wenn man eine inhaltsgleiche Version verkauft. Auch dürfte eine Beschlagnahme einer inhaltsgleichen Version nur noch reine Formsache sein. Aber bechlagnahmt sind diese bis zu einem expliziten Urteil nicht (auch wenn das nicht viel ändert). Als indiziert können diese aber definitiv gelten.

  11. Wozu die Aufregung???
    Manhunt 2 ist nie in Deutschland erschienen und war ein höchst unterdurchschnittliches Spiel.
    Es gibt tausende bessere Spiele.

    Potenzielle Gründe:

    4.) Die Gewaltdarstellungen werden dank verbesserter Technik immer realistischer und brutaler. Über ein Domm I kann ein normaler Achtjähriger heute nur noch schmunzeln. Bei Release konnte das Spiel hingegen sogar Erwachsene schocken.

  12. Warum wurde nur die PS2-Version beschlagnahmt???
    +
    Das war bei Scarface doch noch anders:
    +
    „Man wird das Gefühl nicht los, dass sich deutsche Gerichte vermehrt mit Videospielen beschäftigen. Jüngstes Opfer ist Scarface: The World is Yours, das nun auf die Liste der Beschlagnahmten Spiele nach §131 StGB gesetzt wurde. Der Vetrieb des Titels steht nun in Deutschland unter Strafe.
    Betroffen von der Beschlagnahme sind die sämtliche PEGI-Versionen für PS2, XBox, Wii und PC“
    +
    http://www.areagames.de/artikel/detail/Say-Hello-to-my-Zensur-Scarface-beschlagnahmt/59734

  13. @ DarkStar:
    „Warum wurde nur die PS2-Version beschlagnahmt???“
    Weil nur diese Version Verhandlungsgegenstand war… und wenn es nur daran scheiterte, dass das man die anderen Versionen nicht kannte oder z.B. keine Wii im Hause hatte………

    @ Preston:
    Ich fand Manhunt 2 alles andere als unterdurchshcnittlich. Und selsbt wenn es objektiv bestimmbar wäre und wir es mit dem schlechtesten Spiel aller Zeiten zu tun gehabt hätten, wäre es die „Aufregung“ wert; es geht um das Prinzip. Ich stelle meine, deine, unsere Freiheitsrechte nicht gerne zur Disposition.

    Zum Alternativen Punkt 4: Jaaa… das ließt man ja meistens, aber ich kann damit als Begründung nicht so viel anfangen, da man sich auch schon über den besonderen Realismus in Spielen beschwerte, als diese noch Strichmännchenniveau hatten.

  14. Müsste man für die anderen Versionen dann noch Mal ein neues Verfahren einleiten oder erspart man uns Steuerzahlern diesen Unsinn? Die Versionen sind ja schließlich inhaltsgleich.

    Ich warte ja noch auf die Beschlagnahmung von Modern Warfare 2, Manhunt 2 ist ja schon lange kalter Kaffee. Trotzdem komisch, dass das Spiel trotz Selbstzensur beschlagnahmt wurde.
    Entwickelt wurde das Spiel übrigens in Österreich, da hat das Spiel wohl scheinbar keinen gestört.
    Gibt wohl doch keine Korrelation zwischen Konservativismus und Kulturpessimismus.

  15. „Müsste man für die anderen Versionen dann noch Mal ein neues Verfahren einleiten oder erspart man uns Steuerzahlern diesen Unsinn? Die Versionen sind ja schließlich inhaltsgleich.“
    ja… müßte man. Darum gibt es übrigens auch zwei entsprechende urteile für „Condemned“ – eines für die Xbox 360- und eines für die PC-Version. Hat zwar im Grunde genommen nur deklaratorischen Zweck… aber so haben die armen Richter in München wenigstens eine Art Beschäftigungstherapie.

  16. @Vic: Danke für die Klarstellung, ich hatte bei der Sache mit der Inhaltsgleichheit Indizierung und Verbot verwechselt.

    Gruß
    Aginor

  17. @Pyri
    In der Regel reicht die BPJM die B-Liste weiter das darf sie seit der letzten Neuregelung tun und im Sommer diesen Jahres steht uns einiges bevor, da wird das JuSchG nämlich überarbeitet werden, angeblich sei es die größte Neuregelung der letzten Jahre.

  18. Pingback: Das dreckige Dutzend « Die ganze Welt des Wahnsinns

  19. Warum werden die Beschlagnahmungen aufgrund von NS-Symbolen nicht mitgezählt???

    Damit dürfte Manhunt 2 das erste Spiel sein, das trotz Selbstzensur der Entwickler, in Deutschland beschlagnahmt wurde.

  20. trifft jetzt nicht das thema.ich weiss verbot scheisse und so, frag mich aber ehrlich, wie man manhunt gut finden kann. hab den 1 teil auf der Xbox gespielt und fand es nur grottig. story sinnlos,hat stark an running man erinnert, die atmosphäre naja auch mies. viel gespielt hab ich nicht schätze mal ne 1 stund dann musste ich es rausnehmen weil es genervt hat.

  21. Kann man sich auf Youtube ansehen. Absolut kranker Scheiß, gut so, braucht kein Mensch. Mit den Sägen, also… Wie das erst auf der PS3 aussehen würde.

  22. @Peter

    Auf dieser Seite geht es überwiegend um die Debatte, die sich auf die „Gewaltkomponente“ beschränkt, so dass insoweit nur der § 131 StGB relevant ist. Das geplante „Killerspielverbot“ von Bayern betrifft ja auch nur die Gewaltdarstellungen. Die Verwendung von verfassungsfeindlichen Symbolen ist eine ganz andere Sache, die nicht nur Videospiele betrifft. Z.B., dass man ja selbst auf Modellflugzeugen aus dem 2. WK nicht Hakenkreuze anbringen darf und selbst darum kämpfen muss ein durchgestrichenes Hakenkreuz tragen zu können.

  23. Also wenn ich sehe wieviele Leute alleine auf Schnittberichte.com FÜR Beschlagnahmungen und Zensur sind wird mir schlecht, wie kann man sowas nur zustimmen und sich darüber auch noch diebisch freuen und gleichzeitig immer wieder beteuern man sei ja so dagegen wenn es etwas betrifft was sie selber mögen und das auf einer Seite die gegen Zensur und co. ist? Doppelmoral und Heuchelei wohin das Auge blickt, ich schäme mich einmal mehr ein Deutscher zu sein und in Deutschland sein Dasein zu fristen, meine Landsleute sind fast alle gestört…

  24. @Doktor Trask das würde ich jetzt nicht behaupten, es mag zwar geben die „einen an der Waffel“ haben, aber fast alle ist doch übertrieben.

    gruß Atton Rand

  25. @Doktor Trask:
    Einfaches „doublethink“, weltweites Phänomen, nix wofür man sich als Deutscher explizit schämen müsste. http://en.wikipedia.org/wiki/Doublethink
    Auf Nachfrage würden dir die meisten versichern, dass es hier ja „was anderes(tm)“ ist, weil das ist ja „krank“. Man selber findet das krank, man selber ist ein normaler Mensch wie die meisten, also finden es die meisten krank. Und wer es nicht krank findet ist demnach nicht normal und damit vermutlich selber krank, weswegen man am Besten nicht auf dessen Argumente hören sollte, um nicht angesteckt zu werden. Also eine „weil ist halt so“-Begründung ohne Bereitschaft zu einer ernsthaften Diskussion.
    .
    @Matricks:
    Geschmäcker sind verschieden, manchmal sehr. Ich wundere mich auch oft, wie manche Leute manche Dinge gut finden können. Z.B. das Anime „School Days“, das meiner Meinung nach das Schlechteste ist, das ich je gesehen habe – andere wiederum sehen darin einen psychologischen Tiefgang, der sich mir nicht im Mindesten erschließt.
    Sind einfach unterschiedliche Sichtweisen, die man meiner Meinung nach alle als gleichberechtigt akzeptieren muss – denn wer könnte seine eigene schon als „die Richtige“ für andere beweisen? Nachvollziehbar darstellen, okay, aber beweisen, sogar als „die richtige Sichtweise“? Wohl kaum.

  26. stimmt schon, geschmäcker sind verschieden klar, aktzeptiere das natürlich. meine meiung zu manhunt, das game is einfach nur schlecht.das musste ich mal loswerden,wenn man sich zb software perlen wie Halo (xbox/xbox360/pc?) oder Metal Gear Sold (ps1-ps3) anschaut stinkt manhunt gewaltig hab. zum glück hab ich nur 10euro für manhunt bezahlt.

  27. Ja, Geschmäcker sind verschieden. Ich würde ‚Manhunt‘ zehnfach einem uninspirierten 0815-Shooter wie ‚Halo‘ (dessen Hype ich 2001 schon nicht verstanden habe) vorziehen. Das einzige ‚Halo‘ in meiner Spielesammlung ist ‚Halo Wars‘, weil ich ein Fan von Echtzeitstrategie bin. Als Shooter hätte ich es sicher nicht gekauft…

    Ungeachtet dessen gibt es keinen Grund für ein Verbot. Wem es nicht gefällt, der muss / müsste es ja nicht spielen.

  28. Jetzt mal ganz ehrlich: Wer sowas ernsthaft(!) spielt, der hat se eh nicht mehr alle… Bzw. solche Leute haben einen komischen Charakter.

    Wundert mich, dass das zu lange gedauert hat. Einer der Fälle, bei denen ich eine Beschlagnahmung voll nachvollziehen kann, man kann es auch übertreiben.

  29. Ich besitze Teil 1 UND 2 für alle verfügbaren Systeme (ja, ich hab’s folglich sogar mehrmals gekauft) – was macht das aus mir, da du anscheinend von der Nutzung eines bestimmten Spiels auf meine Persönlichkeit schließen kannst?

    Vic hat Recht, don’t feed the troll. Ich hätte mir die Frage eigentlich sparen können.

  30. Naja, man sollte nicht jede Kritik als trolling verstehen. ich selbst habe auch den ersten teil gespielt, nachdem vor einigen Jahren die recht lebhafte Debatte über dieses Spiel begann und fand es ebenfalls recht zweitklassig. Problem: das Spiel versucht durch explizite Gewaltdarstellungen den Spieler in eine recht düstere Welt zu ziehen. ähnlich der saw filme (von denen zumindest der erste auch wirklich spannend ist) nur leider sind die lvl nackt und kastig und die Grafik ist so schwammig, dass das das Spiel schon unfreiwillig selbst zensiert.
    jedoch konnte ich nachvollziehen, warum dieses Spiel auf dem Index kam (im Gegensatz zu Dutzenden anderer Titel) und muss sagen, dass ich diese Entscheidung auch nicht unbedingt schlecht fand. Index meint ja, dass der, der es haben will, es immer noch bekommt, es aber aus Sichtweite der Kinder genommen wird.
    dem Verbot stehe ich sehr kritisch gegenüber, da ich Zensur generell nicht leiden kann und
    außerdem nicht finde, dass, ich kann hier nur für den ersten teil sprechen, es Gewalt verehrlicht, da der Protagonist seine Aktionen nicht freiwillig ausführt sondern wie etwa bei „running man“ zu diesen gezwungen wird. das man hierbei auf jagt nach highscores gehen kann ist hier wieder ein anderer Faktor, der mir persönlich auch nicht gefällt und der sicherlich auch seinen teil zur Indizierung und nun leider Gottes auch zum verbot beigetragen hat.
    Ob ich ein sehr, sehr kranker Mensch bin, nur weil ich dieses Spiel gespielt habe und es hauptsächlich schlecht fand weil ich eine kleine Grafikhure bin, möchte ich doch arg bezweifeln. sonst müsste man auch alle, die sich saw, Texas Kettensegen Massaker, the hills have eyes, etc. gerne angesehen haben, die in ihrer Freizeit Tiere jagen oder präparieren, die künstlerisch aktiv sind oder sich Kunst in ihr Haus hängen, die Metal oder (auch wenn ich da persönlich der -meinung bin, dass da die Eltern wirklich was nicht richtig gemacht haben :P) hiphop hören, die Karate, wingtzung, Judo, etc. im Verein (sagt man das hierbei? ->)spielen, die sich Schwert oder andere Waffen Repliken an die wand hängen, die sich für den Wehrdienst entschieden haben oder die die angeln für sehr, sehr kranke Menschen halten.
    okay, es gibt gewiss Leute die das tun. das sind die bei deren Anblick man betet nie so zu werden wie sie.

  31. @Nikolas
    Ähm ja danke sehr für deine Charaktereinschätzung meiner Person, sehr gute Menschenkenntnis, dann hoffe mal das du sowas wie mich nie triffst.

    Wer hier für Zensur ist hat sein Recht verspielt sich jemals wieder über irgendeine Zensur oder Verbot zu beklagen, man kann nicht mal so mal so sein, das ist nämlich reinste Heuchelei und mehr nicht.

  32. Außer natürlich es geht es um Nazipropaganda, Tierpornographie und alle anderen Sachen die ihr nicht braucht.
    Manche Dinge haben in einem toleranten und humanistisch geprägten Land einfach nichts verloren, Landser-CDs und sadistische Folterspiele gehören definitiv dazu.

  33. @Suzi Q.: „sadistische Folterspiele“
    BDSM? Lack und Leder? Blümchensex? Gleichgeschlechtlich? Wo wollen wir Grenzen ziehen? Nur noch Missionarsstellung? Wusstet ihr, dass diese Gruppen in anderen Ländern schon für Anerkennung auf die Straße gegangen sind und dass lange bevor sich bei uns einer als Gamer Outen durfte ohne gleich als Kindisch usw dargestellt zu werden.

    „Manche Dinge haben in einem toleranten und humanistisch geprägten Land einfach nichts verloren“ Ja Verbote um seine eigene Meinung oder die Idee einer sauberen Gesellschaft durchzusetzen gehören da dazu!

    Happy Coding.

  34. Mit sadistischen Folterspielen meinte ich natürlich Manhunt 1+2, hast du Manhunt wenigstens mal angespielt oder kennst du es nur aus Beschreibungen?

    @Vic: Lern argumentieren, ach ne kannst du ja nicht. Du bist ja der Meinung, das alles was Menschen Machen automatisch Kunst ist und deswegen geschützt werden muss.

  35. „toleranten und humanistisch“ geprägten Land
    _________

    Das sollte dir gleich im Hals stecken bleiben. Zwar gibt es sehr gute Bestrebungen, ja, doch es ist oft so, dass die gängige Propaganda auf die Schwachen, die anders sind, die Minderheit von irgendwas, erbarmungslos niederprasselt.

  36. Die wollen so viele Games beschlagnahmen, aber dürfen sie nicht machen bei Games die per USK ab 18 freigegeben worden sind! Meine Frage ist nun, können die einfach die USK entmachten und Games wie Call of Duty und Co auch beschlagnahmen? Oder bleibt die USK unantastbar?

  37. @Willi
    Auch FSK und USK-Siegel schützen nicht vor einer Beschlagnahme dafür momentan noch vor der Indizierung dies war bis April 2003 noch anders. Nichts ist unantastbar und wenn das Vorhaben umgesetzt wird schützt eine Freigabe bald nicht mehr vor einer Indizierung so wie es vor 2003 mal war, keine Rechtssicherheit und mehr Willkür als es ohnehin der Fall ist. Wenn die Bundesregierung will könnte sie die USK und FSK durch eigene Kontrollinstanzen ersetzen, Unterstützer für ein solches System sind zbsp. Hopf, Pfeiffer, Hermanns, Schüneman und von der Leyen.

  38. “ Zwar gibt es sehr gute Bestrebungen, ja, doch es ist oft so, dass die gängige Propaganda auf die Schwachen, die anders sind, die Minderheit von irgendwas, erbarmungslos niederprasselt.“

    Woran das wohl liegt, daran dass Menschen per se intolerant sind oder daran, dass Homophobie dank Fernsehen und Spielen wie Modern Warfare 2 und GTA als cool gilt?

  39. Homophob waren die Leute auch schon vor GTA und MW2 (wobei ich hier keine Wertung abgebe bin kein Freund beider Spiele, da ich andere Genres bevorzuge). Fürs Fernsehen kann die Gamesindustrie bzw. wir Gamer nix. Tut mir leid aber ich muss damit kommen, im 3. Reich wurden Homosexuele in den KZ umgebracht weil sie nicht in das arische Bild Hitlers passten. Auch davor wars nicht besser, nur hat man da seine Homosexualität still im Kämmerlein ausgelebt damit es ja keiner mitbekommt.

  40. Es passiert nicht schnell das ich sprachlos werde wegen dem was jemand sagt oder schreibt aber Sie Suzi Q. haben es geschafft, Glückwunsch.

  41. @Suzi Q: warum werde ich das Gefühl nicht los, dass du schlicht provozieren willst? wenn dem nicht so sein sollte, dann versuche dich doch bitte nicht allzu sehr argumentativ zu disqualifizieren. in dem GTA4 Addon „The Ballad of Gay Tony“ ist der Protagonist die rechte Hand eines schwulen Nachtclub Besitzer und bekommt die Diskriminierungen unter denen Schwule zu leiden haben direkt vorgeführt. dieses Spiel baut keine Homophobien auf sondern ab. MW2 befasst sich, sollte ich hier nicht einen großen Klops übersehen haben, überhaupt nicht mit Homosexualität. bitte wirf hier niemanden for er würde sich nicht mit der Materie auskennen wenn du im Glashaus sitzt.
    by the way: ich behandle dich nur darum noch nicht als Troll weil ich deinen Nick auf irgendeine Art zu hintergründig finde, als von einem zu stammen.
    ich fürchte aber ich werde alsbald enttäuscht.

  42. @ Suzi:
    „Manche Dinge haben in einem toleranten und humanistisch geprägten Land einfach nichts verloren, […] sadistische Folterspiele gehören definitiv dazu.“

    Dein Kinoreformerjargon disqualifiziert dich für seriöse Diskussionen; „sadistische Folterspiele“… Du dokumentierst deine idiosynkratische, pornographische Perspektive, nicht die diskutable Problematik des inkriminierten Spieles. Eine Zensurlegitimation via Toleranz-, Humanismusprägungs-„Argumentation“ ist absurd; das ist keine Manifestation einer toleranten, humanistischen Prägung – e contrario!

    „Kann man sich auf Youtube ansehen. Absolut kranker Scheiß, gut so, braucht kein Mensch. Mit den Sägen, also…“
    1.) Du möchtest dokumentieren, dass du moralisch integer bist; „gesund“… FAIL!
    „Krankheit“ i.S.v. Perversion u.ä. ist dein subjektives Werturteil (und gleich eine Diffamierung der Kreativen und der Rezipienten). Der Opposition Perversion zu attestieren ist ein sog. „Totschlagargument“. Das sei so pervers, dass es keine Alternative zum Verbot gäbe. Die Perversion sei (für moralisch integre Personen) evident. Der desavouierende Versuch, die Opposition zu diffamieren und i.d.S. eine hermetisch isolierte Debatte zu initiieren, an der exkl. ein moralisch integres „mindset“ partizipiert.
    2.) Du definierst dein unreflektiertes Werturteil als für alle Menschen verbindlich und bist so impertinent, dass als Maß der Toleranz und des Humanismus zu werten? Abstrus!
    3.) Du hast Manhunt 2 offensichtlich nicht rezipiert. Was hast du dir auf youtube.com angesehen? Eine dekontextualisierte Kompliation der „Exekutionen“? ich kann dir eine Gewaltkompilation aus Szenen eines Antikriegsfilms schneiden…

    „@Vic: Lern argumentieren, ach ne kannst du ja nicht. Du bist ja der Meinung, das alles was Menschen Machen automatisch Kunst ist und deswegen geschützt werden muss.“
    Ja, ich bin deinem argumentativen Overkill ganz klar unterlegen……… [/Lachkrampf]
    offensichtlich hast du auch meine Kunstdefinition nicht verstanden. Nein!… falsch: Die Kunstkonturierung der höchstrichterlichen Rechtsprechung in diesem Lande (im Einklang mit der Auslegung in der Literatur), auf Basis kunst- und rezeptionstheoretischer gegebenheiten, die ich auf stigma-videospiele.de ausführlich und für ejden,d er es möchte, konstruktiv kritisierbar erläutert habe – aber dazu bist du schlichtweg nicht fähig, denn entweder du trollst nur (und dann Applaus für dich, ich habe dich wirklich gefüttert) oder du bist i.w.S. ein Elch… so oder so: Perlen vor die Säue. Aber ich möchte auch mal trollen: Viel Spaß mit dem Wörterbuch…

  43. „Woran das wohl liegt, daran dass Menschen per se intolerant sind“

    Stimmt!
    Ich bin mir aber sicher, dass Sie Suzi Q. uns diese Frage mit hoher Wahrscheinlichkeit beantworten können, da Sie sich ja extrem intollerant gegenüber Videospielen geben.

  44. „Eine Zensurlegitimation via Toleranz-, Humanismusprägungs-”Argumentation” ist absurd“

    Eine Zensur ist nötig, wenn Medien faschistisches, sadistisches oder pädophiles Gedankengut propagandieren.
    Vor allem wenn Verbrechen stattgefunden haben, um Medien herzustellen und mit ihnen kommerziellen Erfolg zu haben.

    Außerdem bin ich nicht intolerant gegenüber Videospielen per se, aber gegenüber Spielen wie Manhunt bin ich gerne intolerant. Man kann nicht alle Spiele über einen Kamm scheren.

  45. … und de facto sind reales „faschistisches […] oder pädophiles Gedankengut“ (interessant: Nicht die reale Tat, sondern der Gedanke ist für dich strafwürdig – Gedankenverbrechen… der gewisse Hentai-Spiele spielende Japaner, u.U. ein Verbrecher per se?), resp. Verbrechen i.d.S. oder repressive Strafverfolgung „realer“ Verbrechen (deren Opfer reale Menschen sind) etc. nicht das Thema. Das Thema sind fiktive/virtuelle Gewaltdarstellungen in Computerspielen.

    Das ist die Prämisse dieser Diskussion. Absolut niemand plädiert für eine Straffreiheit realer Gewaltverbrechen gegen reale Menschen – e contrario. Das die Freiheitsrechte eines Dritten die Grenzen der eigenen Freiheitsrechte sind, ist eine Prämisse dieser Diskussion, die regelmäßig wiederholt wird (weil alle paar Diskussionen jemand vage mit fiktiven Bsp. „argumentiert“…) – die Rechte dritter tangiert es nicht, wenn Erwachsene fiktive Gewaltdarstellungen (oder anderes)rezipieren – ungeachtet persönlicher Werturteile -, es ist eine opferlose Tat. Das gilt selbst für „faschistisches […] Gedankengut“… es sei denn, man propagiert eine negative Anthopologie und ein naives Medieninformationskonzept, gemäß dem die Medien die Rezipienten im Sinne ihrer (fälschlich) als objektiv gewerteten Medieninformationen transformieren.

    Um Martin BARKER zu zitieren:
    „So horrible things will make us horrible, not horrified. Terrifying things will make us terrifying, not terrified. To see something aggressive makes us feel aggressive, not aggressed against. And the nastier it is, the nastier it is likely to make us. This idea is so odd, it is hard to know where to begin challenging it […].“

    Das gilt auch für „faschistisches […] Gedankengut“. Natürlich ist auch die Problematik der Synonymisierung von Präsentation und Affirmation (affirmative Intention der Kreativen und affirmative Rezeption des Publikums) dominant.

    Das du den Manhunt-Spielen „sadistisches […] Gedankengut“ attestiert, ist dein willkürliches (du hast Manhunt 2 ja bwp. offensichtlich nicht gespielt), subjektives Werturteil, dass ich z.B. nicht teile, im Gegenteil. Ich inerpretierte bspw. Teil 1 als (u.a.) eine (extrem schwarzhumorige) Medien- und Gesellschaftskritik (und i.d.S. u.U. gar einen Appell an die Menschlichkeit) und ein Genrezitat… und nun kommst du daher und willst jedem, der das Spiel nicht mit deiner pornographischen Perspektive wahrnimmt (vielleicht, weil er sich mit dem Spiel tatsächlich befasst hat?) die „Richtigkeit“, die Legitimation seiner Perspektive absprechen? Es gibt keine „falsche“ und keine „richtige“ Rezeption… es gibt aber redliche und unredliche Konsequenzen, die man aus der Subjektivität der Rezeption ziehen kann. Zu letzteren gehört es, seine Rezeption als das entscheidende Maß zu setzen und anderen die Rezeption kategorisch verwehren zu wollen. So viel zur Pluralität…

  46. @Suzi Q.
    Spiele mit faschistischen oder pädophilen Hintergrund werden sie aber niemals von regulären Firmen finden, sowas entsteht in den Hobbykellern einiger schräger Vögel. Und Spiele mit sadistischen Inhalt sind eine absolute Ausnahme obwohl es gibt mehr als genug Leute die würden auch Super Mario, Pokemon oder das allseits beliebte Zelda noch in die Sadismusschublade stecken und das ist leider keine Übertreibung.

  47. „Nicht die reale Tat, sondern der Gedanke ist für dich strafwürdig “

    Du verstehst mich natürlich wieder absichtlich falsch, der Aufruf zu solchen Taten und die kommerzielle Ausschlachtung der Taten ist für mich strafwürdig, nicht der Gedanke daran.

    „Absolut niemand plädiert für eine Straffreiheit realer Gewaltverbrechen gegen reale Menschen“

    Genau, weil unsere Moral Gewaltverbrechen ablehnt. Aber warum soll nur die Tat unter Strafe stehen und nicht auch die Verherrlichung der Tat und die Aufstachelung zu Vebrechen?

    „Das du den Manhunt-Spielen “sadistisches […] Gedankengut” attestiert, ist dein willkürliches (du hast Manhunt 2 ja bwp. offensichtlich nicht gespielt), subjektives Werturteil“

    Alles ist subjektiv, aber darum geht es nicht im Strafrecht. Vielleicht gibt es auch Menschen die das Schlagen von Frauen für ganz normal erachten, ist ihr subjektives Werturteil. Das kollidiert aber mit unserem Grundgesetz und unseren Werten.
    Und Manhunt kollidiert mit Artikel 1 des Grundgesetzes „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ doch nun wirklich mehr als nur offensichtlich.

    „Es gibt keine “falsche” und keine “richtige” Rezeption“

    Du unterstellst doch den Gegnern des Spiels es einfach nur falsch verstanden zu haben.
    Manhunt ist ein Spiel, das auch vielen Spielern zu weit geht. Rockstar hat ja selber zugegeben mit dem Spiel provozieren zu wollen, das hat ja auch geklappt.
    Meinst du das eigentlich ernst? Denkst du, ein Spiel sollte für Erwachsene verfügbar sein, egal was für ein Spiel es ist?
    Für Filme und Bücher fordert das ja niemand, aber die sind ja auch nicht „doch nur ein Spiel“.

  48. … meine Güte:
    „Eine Zensur ist nötig, wenn Medien faschistisches, sadistisches oder pädophiles Gedankengut propagandieren.“
    +
    „Du verstehst mich natürlich wieder absichtlich falsch, der Aufruf zu solchen Taten und die kommerzielle Ausschlachtung der Taten ist für mich strafwürdig, nicht der Gedanke daran.“
    Thema Spiele: Präsentation != Affirmation, resp. „der Aufruf zu solchen Taten […]“. Für dich sind die Manhunt-Spiele i.d.S. ein Aufruf zu „sadistischen“ Taten. Das ist es, was ich als negative Anthopologie und naives Medieninformationskonzept skizziert habe – der Aufruf sei für jeden (moralisch integren) so evident, wie die negative Wirkung des Aufrufs (Aufruf -> Tat). Das Thema ist aber ungeachtet dieses Problemes z.B. keine offensichtliche – d.h. für jeden evidente -, unverhohlene Gewaltverherrlichung, die i.d.S. in der Realität bzgl. Spielen i.d.R. auch nicht existiert; auch nicht bei den Manhunt-Spielen. Du interpretierst sie als solche, ich nicht – der von dir ignorierte Punkt war, mit welchem Recht du (oder i.d.S. der Staat, die „Mehrheitsgesellschaft“ in einer pluralistischen Gesellschaft etc.) deine Perspektive zur Handlungsmaxime für andere ( machst (über das Mittel des Strafrecht).

    „Genau, weil unsere Moral Gewaltverbrechen ablehnt.“
    Das hat weniger mit Moral zu tun, als mit einem funktioniernden Gesellschaftsvertrag und der Sicherung von (internem) Frieden. Stichwort: Politische Theorien und Ideengeschichte; erstes Semester.

    „Alles ist subjektiv, aber darum geht es nicht im Strafrecht. Vielleicht gibt es auch Menschen die das Schlagen von Frauen für ganz normal erachten, ist ihr subjektives Werturteil. Das kollidiert aber mit unserem Grundgesetz und unseren Werten.“
    … s.o. – nicht Werte i.d.S., Frieden i.w.S.

    „Und Manhunt kollidiert mit Artikel 1 des Grundgesetzes “Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.” doch nun wirklich mehr als nur offensichtlich.“
    Spare dir deine Phrasen: Wenn das so offensichtlich ist, dann kannst du das ja auch ohne Probleme ausführlich (i.S.d. § 131 StGB) erläutern, ohne es bei der unbegründeten Feststellung zu belassen, dass es so sei?! Mir schwant, du schaffst das nicht… das wird darauf hinauslaufen, dass du deine subjektive Interpretation ins Feld führst und erwartest, dass diese auch für andere eine Offensichtlichkeit sein müsse – also genau das, was ich dir von Anfang an vorgeworfen habe. Aber es wird schon daran scheitern, dass du das Spiel nicht gespielt hast und wohl die Gewaltdarstellungen im Spiel vollkommen dekontextualisiert auflisten wirst (schön mit pejorativer Terminologie ausstaffiert – „Das Niedermetzeln von Menschen… bla“); ganz zu schweigen davon, dass ich nicht glaube, dass du mit der Auslegung der Straftatbestandskriterien des § 131 StGB in Rechtsprechung und Literatur vertraut bist. :-D

    „Du unterstellst doch den Gegnern des Spiels es einfach nur falsch verstanden zu haben.“
    Nein. Ich unterstelle dir, dass du vom Spiel selbst keine Ahnung hast (dafür hättest du dich mit dem Spiel u.a. schon auf narrativer Ebene auseinandersetzen müssen, nicht nur auf einer reduziert spielmechanischen); anderen unterstelle ich nicht, „falsch“ zu interpretieren, sondern unter dem Einfluss einer pornographischen Perspektive oder einfach wenig adäquat (d.h. z.B. unter Ignorierung intra- und intertextueller Referenzen, ästhetischer und Genrekonventionen, kontextueller Bezüge u.ä.).

    „Manhunt ist ein Spiel, das auch vielen Spielern zu weit geht.“
    So… what? Manhunt ist insb. ein Spiel, dass die meisten Spieler, die sich darüber empören, nur vom Hörensagen oder Videos auf „execution“-Kompilationen auf youtube.com und Co. kennen; da ist meiner Erfahrung nach i.d.R. auch eine große Portion „Nachplappern“ mit drin. Außerdem sehe ich nicht, wie eine bestimmte Verteilung von Meinungen bei Spielern für andere irgendwie eine i.d.S. bedeutungsgenerierende Wirkung haben sollte. Dann geht es vielen Spielern halt zu weit… so what? Mir persönlich(!) gehen auch viele Dinge zu weit (insb. im Filmbereich), aber warum sollte ich deswegen mein „Amt“ als advocatus diaboli niederlegen (das ist ja das große Problem – die Grenzen der Freiheit sind für viele die Grenzen der eigenen Verträglichkeit).

    „Rockstar hat ja selber zugegeben mit dem Spiel provozieren zu wollen, das hat ja auch geklappt.“
    … wenn man sich provozieren läßt………

    „Meinst du das eigentlich ernst? Denkst du, ein Spiel sollte für Erwachsene verfügbar sein, egal was für ein Spiel es ist? Für Filme und Bücher fordert das ja niemand, aber die sind ja auch nicht “doch nur ein Spiel”.“
    Ja, ich meine das ernst. Solange die Rechte Dritter nicht i.d.S. negativ tangiert werden (d.h., solange bei der Entwicklung, Produktion u.ä. i.d.S. zu Schaden kam oder generell konrkete Persönlichkeitsrechte verletzt werden) plädiere ich für eine offene, freie Medienlandschaft (das ist also nicht nur auf Spiele reduziert)… und regulativen Kräfte des Marktes. Mir geht es nicht darum, in jedem laden alles finden zu können, ich bin (btw) ziemlich sicher, dass sich z.B. Nazipropaganda nicht im normalen Ladengeschäft durchsetzt, dass wird der handel an sich schon boykottieren (abgesehen davon, dass mit einem Verbot die Problematik ja nciht behoben würde… aber NS-Propagandea ist nicht das Thema; fiktive/virtuelle Gewaltdarstellungen sind es – s.o.). In anderen Ländern klappt das ja auch, aber wir Deutsche brauchen ja immer ebsonderen „Schutz“.
    Im übrigen liegst du da bei Büchern doch auch nicht ganz richtig, will ich meinen. Die haben da deutlich mehr „Narrenfreiheit“, als alle anderen Medien zusammen; da gibt es nciht mal verbindliche Altersfreigaben und die würden wohl generell auch als absurd kategorisch abgelehnt werden (ein American Psycho z.B., dass ich persönlich um Welten unerträglicher finde als jedes Manhunt dieser Welt, kann dim Laden selsbt ein 6-jähriger kaufen); ein Zustand, den der ehemalige Vorsitzende der USK auch dereinst für Computerspiele prongostizirt hat… das bleibt auch zu hoffen (wenngleich es wohl noch ewig dauern wird, wenn wir da einen Blick auf die Situation des Films werfen).

  49. Doktor Trask: „Spiele mit faschistischen oder pädophilen Hintergrund werden sie aber niemals von regulären Firmen finden, sowas entsteht in den Hobbykellern einiger schräger Vögel. “

    In Deutschland ja, aber in Japan gelten ja bekantlich andere Regeln…

    SQ:“Eine Zensur ist nötig, wenn Medien faschistisches, sadistisches oder pädophiles Gedankengut propagandieren. Vor allem wenn Verbrechen stattgefunden haben, um Medien herzustellen und mit ihnen kommerziellen Erfolg zu haben.“

    „Vor allem wenn Verbrechen stattgefunden haben“
    Dann nennt sich sowas Dokumentation einer Straftat.

    Ansonsten wird hier mal wieder wie Vicarocha schon sagte virtuelle Darstellung mit „Dokumentation einer Straftat“ vermischt. Darunter leiden leider auch einige Politiker die für Gedanken bzw virtuelle Darstellungen Strafen fordern wie sie für Reale Verbrechen vorbehalten sind…

    Happy Coding.

  50. Natürlich können virtuelle Darstellungen nicht mit realen Darstellungen gleichgesetzt werden, allerdings befreit auch die Computergrafik nicht davor sich an gewisse Gesetze zu halten.
    Auch ein virtuelles Hakenkreuz ist immer noch ein Hakenkreuz, daher sind die Spiele zurecht nicht frei verfügbar in Deutschland.
    Inwiefern Manhunt wirklich mit dem StB im Missklang steht, müsste man mal überprüfen.
    Das Problem hierbei dürfte sein, dass nicht klar definiert werden kann was schon Gewaltverherrlichung ist und was nicht. Streng genommen kann man auch einem James Bond Film Gewaltverherrlichung attestieren.
    Das Deutschland beim Thema Gewalt recht sensibel ist, dürfte niemanden wundern, der die deutsche Geschichte kennt. Das wird sich so schnell auch nicht ändern.

  51. @Darkfire:
    „Auch ein virtuelles Hakenkreuz ist immer noch ein Hakenkreuz, daher sind die Spiele zurecht nicht frei verfügbar in Deutschland.“

    *hust* Filme *hust*

  52. Oh, na dann erklär mir doch mal bitte plausibel, was die Hakenkreuze in Indiana Jones so viel harmloser macht als die in Commandos.

  53. @Darkstar:
    Ich begreife es einfach nicht.
    Dein erster Satz („Natürlich können […] Gesetze zu halten.“) impliziert, dass virtuelle Darstellungen deiner Meinung nach weiter gehen dürfen, als reale. Dann argumentierst du, dass virtuelle Darstellungen (Hakenkreuze in Videospielen) sich an engere Grenzen halten müssten als reale (Hakenkreuze in Filmen). Auf (zugegeben provokative) Nachfrage meinst du, die beiden ließen sich nicht vergleichen. Inwiefern nicht?
    Daher unterstütze ich Hybris‘ Bitte, zu erklären, welche Darstellungsform sich denn nun deiner Meinung nach an engere Grenzen zu halten habe und weshalb.

  54. In einem Film ist es einfach nicht möglich die Hakenkreuze zu entfernen (außer es handelt sich um einen Animationsfilm), man müsste viele Szenen mehrfach drehen.
    In Spielen ist es den Herstellern hingegen bisher immer gelungen die Hakenkreuze zu entfernen (leider hat man beim letzten Wolfenstein eins übersehen.^^).
    Filme haben zudem in der Regel einen höheren künstlerischen Wert als Computerprogramme.
    Wobei man da natürlich von Fall zu Fall unterscheiden muss, eine Art Final Fantasy im Dritten Reich müsste anders behandelt werden als ein Call of Duty mit Nazi-Zombies.

  55. Oh, bei Filmen ist in der Postproduction noch einiges möglich, und das nicht erst seit gestern, ein Hakenkreuze wegzuretuschieren dürfte da eine der leichtesten Übungen sein. Es wird aber einfach nicht verlangt.
    Nach der Gestaltungshöhe fragt auch keiner, de jure darf auch Uwe Boll Weltkriegsfilme drehen (und würde dafür vermutlich noch Fördergelder erhalten).

  56. @Darkfire
    „In einem Film ist es einfach nicht möglich die Hakenkreuze zu entfernen (außer es handelt sich um einen Animationsfilm), man müsste viele Szenen mehrfach drehen.“
    Achja ist schon klar digitale Nachbearbeitung exitiert nicht. Immerhin müsste man nur das Hakenkreuz in der Nachbearbeitung rotfärben.

    „Filme haben zudem in der Regel einen höheren künstlerischen Wert als Computerprogramme.“
    Wieso? Ausserdem frage ich mich, wieso der „künstlerische Wert“, wie auch immer du den definieren möchtest, irgendetwas damit zu tun haben soll. Das StGB (§86a) verbietet die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen in Schriften. Da sehe ich keinen Spielraum.

  57. @ Darkfire:

    „In einem Film ist es einfach nicht möglich die Hakenkreuze zu entfernen (außer es handelt sich um einen Animationsfilm), man müsste viele Szenen mehrfach drehen.
    In Spielen ist es den Herstellern hingegen bisher immer gelungen die Hakenkreuze zu entfernen (leider hat man beim letzten Wolfenstein eins übersehen.^^).“
    Das erklärt nicht, warum es im einem Medium erlaubt sein sollte, im anderen aber nicht. Wenn es nicht entfernbar wäre, dann müßte prinzipiell das Gesamtwerk „verboten“ werden (o.ä.). Bei Filmen ist das aber nicht der Fall, weil die Darstellung von Hakenkreuzen u.ä. als sozialadäquat angesehen wird (s.u.), nicht, weil der Gesetzgeber quasi mit der Situation Leben müßte.

    „Filme haben zudem in der Regel einen höheren künstlerischen Wert als Computerprogramme.“
    Abgesehen davon, dass dies nicht objektivierbar ist (und ich persönlich dem sogar vehement widersprechen würde), steht es dem Staat nicht frei, Kunstwerke hinsichtlich ihres künsterlichen Werte i.S. einer künstlerischen Qualität (oder z.B. des Niveaus etc.) zu unterscheiden und auf Basis dieser Unterscheidung unterschiedliche Schutzniveaus zu generieren (und das ist jetzt keine Forderung meinerseits, dass sieht er selbst ein) – die Kunstfreiheit gilt uneingeschränkt für „gute“, wie für „schlechte“ Kunst (so die höchstrichterliche Rechtsprechung zur Kunstfreiheitsgarantie in Art. 5 Abs. 3 S. 1 GG). Sind Spiele Kunst (und das sind sie), dann ist es ihnen gestattet, in ihnen Hakenkreuze u.a. „verfassungsfeindliche Symbole“ (zumindest in einem non-affirmativen Kontext) zu präsentieren (die sog. Sozialadäquanz).

  58. Als das Gesetz geschaffen wurde, waren Computerspiele aber nicht mehr als ein paar bunte Pixel auf einem Bildschirm.
    Da kam niemand auf die Idee sie mit Filmen zu vergleichen.
    Heuzutage sieht die Situation natürlich anders aus, aber bisher hat noch kein Spielepublisher gegen diese Diskriminierung geklagt. Scheinbar ist es ihnen also egal, weil sie ja die bereinigte Version im Laden stehen haben.
    Wenn das ganze so unsinnig und abwegig wäre, hätte ja schon längst jemand dagegen vor Gericht ziehen können.

    „Bei Filmen ist das aber nicht der Fall, weil die Darstellung von Hakenkreuzen u.ä. als sozialadäquat angesehen wird“

    Das hängt vom Inhalt des Films ab.

  59. „Heuzutage sieht die Situation natürlich anders aus, aber bisher hat noch kein Spielepublisher gegen diese Diskriminierung geklagt. Scheinbar ist es ihnen also egal, weil sie ja die bereinigte Version im Laden stehen haben.“

    Bis heute gelten Horrorklassiker wie ‚Dawn of the Dead‘ oder ‚Braindead‘ in Deutschland als beschlagnahmt. Bisher hat aber noch kein Label (soweit mir bekannt ist) gegen diese Diskriminierung geklagt. Scheinbar ist es ihnen also egal, weil sie ja die bereinigte Version im Laden stehen haben. — Merkst du was?

    „Wenn das ganze so unsinnig und abwegig wäre, hätte ja schon längst jemand dagegen vor Gericht ziehen können.“

    Ach so. Es muss also alles seine Richtigkeit haben, weil noch niemand dagegen vorgegangen ist. Demnach waren die Nürnberger Rassengesetze seinerzeit auch vollkommen korrekt – wäre das Ganze so unsinnig und abwegig, hätte sich ja einer bei der NSDAP beschweren können (haha).

    Natürlich konnte sich niemand über die Nürnberger Rassengesetze beschweren, weil er sonst vermutlich inhaftiert worden wäre (oder schlimmeres). Ähnlich sieht es mit den Hakenkreuzen heutzutage aus: wer stellt sich schon gerne in eine Ecke mit Nazis (und sei es nur, um – ohne rechtsradikale Hintergedanken zu haben – die Originalversion eines Mediums verkaufen zu können)? Dass bei Spielen und sonstigen Medien – nicht nur bei Filmen, auf Musik trifft es schließlich gleichermaßen zu (Tipp: google die deutsche Band „Feindflug“ ^^) – mit zweierlei Maß gemessen wird, ist ein unumstößlicher Fakt.

    Es gibt jedoch zwei weitere Gründe, weshalb kein Publisher gegen das Hakenkreuz-Verbot vorgeht:

    1) Es rentiert sich nicht, weil der Software-Markt irrsinnig schnelllebig ist. Ein Spiel, das 2, 3 Monate auf dem Markt ist, gilt bereits als „alt“, keine Hahn kräht mehr danach. Die „heiße Phase“ beim Verkauf sind die ersten 3, maximal 4 Wochen, alles danach ist schon uninteressant(er). Ein Prozess zu einem derart brisanten Thema würde definitiv länger als einen Monat dauern. Natürlich könnte ein Präzedenzfall geschaffen werden, um diese Schwierigkeiten künftig zu vermeiden, aber wozu? Hier greift Grund Nr. 2…

    2) Es rentiert sich nicht, weil es schließlich kaum wen zu kümmern scheint. Die zensierten Versionen werden trotzdem gekauft, weil „Symbolik eh egal ist“, „das Spiel dadurch nicht weniger Spaß macht“, „man das Original eh importieren kann“, „es eh Uncut-Patches gibt“, … – warum sollte sich ein Publisher mit der Bundesrepublik Deutschland anlegen, wenn der Weg des geringsten Widerstandes wunderbar funktioniert? Dass es letztlich um einen Kulturkampf geht, dessen Ausfechtung längst überfällig ist, kümmert sie nicht, sie interessiert harte Währung, und die bekommen sie – so oder so.

    Dass bisher niemand gegen diese Vorgabe geklagt hat, hängt somit KEINESFALLS damit zusammen, dass sie richtig ist.

  60. „Als das Gesetz geschaffen wurde, waren Computerspiele aber nicht mehr als ein paar bunte Pixel auf einem Bildschirm.“
    Welches Gesetz? § 86 a StGB? Relevant ist nicht der Paragraph, sondern die Kunstfreiheitsgarantie des Grundgesetzes – und selbst, wenn es der Paragraph wäre: Der Schriftenbegriff des StGB differenziert nicht in Bücher, Filme, Spiele u.ä..

    Die Kunstfreiheitsgarantie existiert seit Gründung der BRD und ist so generalisierend konzipiert und formuliert, dass das Medium (Buch, Film, Spiel… mögliche zukünftige Medien etc.) irrelevant ist: „Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ – die Sozialadäquanzklausel des § 86 a StGB reflektiert u.a. die Kunstfreiheitsgarantie (das Strachrecht kann die Kunstfreiheit nicht generell einschränken, für die Kunstfreiheitsgarantie gelten exkl. verfasungsimmanente Schranken). Ob Computerspiele damals „nicht mehr als ein paar bunte Pixel auf einem Bildschirm“ waren ist für die Kunstfreiheit irrelevant (diverse generell als Kunstwerke akzeptierte Werke in der malerei sind auch „nur“ ein paar bunte Striche auf einer Leinwand…). Der Kunstterminus der Kunstfreiheit ist indifferent bzgl. des geschützten Mediums: Bücher, Filme, Spiele u.ä. sind gleichwertig (s.o.) als Kunst zu definieren.

    „[…] aber bisher hat noch kein Spielepublisher gegen diese Diskriminierung geklagt. Scheinbar ist es ihnen also egal, weil sie ja die bereinigte Version im Laden stehen haben. Wenn das ganze so unsinnig und abwegig wäre, hätte ja schon längst jemand dagegen vor Gericht ziehen können.“

    Richtig. Das Problem ist, dass z.B. die USK die Präsentation von verfassungsfeindlichen Symbolen in Spielen per se als Versagensgrund für eine Alterskennzeichnung und die BPjM das indifferent als indizierungswürdig wertet (auch wenn die Rechtslage diese Präsentation theoretisch legitimiert; s.o.). Die Signalwirkung der paar bis dato erfolgten Beschlagnahmungen von Spielen gem. § 86 a StGB motiviert die Publisher auch nicht, ihr Glück auf die Probe zu stellen (und ist natürlich ein Grund für das Verhalten von USK und BPjM)… obwohl die kommerziellen Bsp. die Symbole in non-affirmativen Kontexten präsentierten – die Richter akzeptierten die Spiele offensichtlich nicht als Kunst, die Darstellung nicht als sozialadäquat. Das die Publisher nicht klagen, kann unterschiedliche Gründe haben (unverhältnismäßige Klagekosten und -zeiten, Reputationsverluste etc. – eine Selbstzensur ist i.d.R. günstiger). Ich würde mir wünschen, dass ein Publisher o.ä. endlich mal seine rechtlichen Möglichkeiten wahrnimmt… aber es funktioniert ja auch ohne Rechtewahrnehmung. *seufz*

  61. @Hybris:Oh, na dann erklär mir doch mal bitte plausibel, was die Hakenkreuze in Indiana Jones so viel harmloser macht als die in Commandos.
    .
    Das sollte heißen:
    „Oh, na dann erklär mir doch mal bitte plausibel, was die Hakenkreuze in Indiana Jones so viel harmloser macht als die in Indiana Jones.“
    Man kann ja mal Film und Spiel vergleichen…
    Happy Coding

  62. Commandos ist mein Lieblingsbeispiel, weil die englische Version davon tatsächlich beschlagnahmt wurde. Ein Spiel in dem man Sabotageakte gegen NS-Einrichtungen durchführt. Ich wüsste zu gerne was den zuständigen Richter damals geritten hat.

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