Handbuch: Digitale Spiele im Klassenzimmer

(spielen-verbindet) Der Dachverbands der Europäischen Interessenverbände der Spieleindustrie (ISFE) und des European Schoolnet haben ein Handbuch veröffentlicht, das Pädagogen bei dem Einsatz von Videospielen im Unterricht unterstützen soll. Neben konkreten Vorschlägen finden sich auch Bewertungen einzelner Spiele. So wird beispielsweise „Rollercoaster Tycoon 3“ zur Veranschaulichung von potentieller und kinetischer Energie vorgeschlagen. Hierzu eine anschauliche Erläuterung von Fabian Siegismund (ab 3:08).

Download: Digitale Spiele im Klassenzimmer – Ein Handbuch für LehrerInnen (pdf)

21 Gedanken zu “Handbuch: Digitale Spiele im Klassenzimmer

  1. Schade, dass es das Buch nicht in gedrückter Form gibt.

    So würden die üblichen Verdächtigen wahrscheinlich eine Aktion „Bücherverbrennung“ ins Leben rufen und uns würde man nicht mehr übertriebene Nazivergleiche vorwerfen.

  2. @Rey Alp
    Davon habe ich ja mal erzählt, wenn der Pfeiffer nicht wäre gäbe es dieses Informationsbuch noch aber der P***r wollte nur sein eigenes Buck auf dem Markt haben ein anderes Buch mit anderer Meinung hat der nicht geduldet.

  3. @hn
    Mag sein aber das dient ja auch nur zur Auflockerung, richtig aufgebaut wird der Unterricht auf RT3 nicht. Schwerpunkt sind auch nur die Acterbahnen im Spiel und RT3 ist nicht das erste Game welches im Unterricht genutzt wird, genutzt wurden schon The Sims, Sim City, Sim Ant und diverse Titel der Total War Reihe.

  4. Naja, so viel Ahnung scheinen die ja nicht zu haben :D Sim City wird als „Rollenspiel“ klassifiziert, und EverQuest steht nicht bei MMORPGS oder Rollenspielen sondern bei Adventures. Insgesamt natürlich rotzdem erfreulich (wobei es schon erschreckend ist, dass man sich über jeden positiven Text über Games freuen muss, der nicht aus der Fachpresse kommt)

  5. @ Doktor Trask

    Wenn der Prof. Kaminski seine Quellen nicht ordentlich kennzeichnet ist er aber selbst schuld (und hat dem Pfeiffer natürlich in die Hände gespielt). Ich kenne keine weiteren Veröffentlichungen des Kaminski, aber Quellenangaben vergessen ist schon sehr schlampig.

  6. Streite ich ja auch gar nicht ab, aber so oder so Pfeiffer hätte alles getan um das Buch zu verhindern, sein Kampf gegen das Buch begann ja lange vor seiner veröffentlichung, sicher war es leichtsinning nicht auf eine Quelle für einige Zeilen Text hinzuweißen aber passiert ist nun einmal passiert. Pfeiffer ist kein netter Mensch, seine eigenen Leute bezeichnen in als wenig umgänglich, wenn der meint jemand stört dann beseitigt er ihn so einfach ist das für ihn, wer nicht für den ist ist gegen ihn.

  7. Aus der PDF:

    „Im Militärbereich werden MMORPGs nicht nur zur
    Rekrutierung von Soldaten eingesetzt, sondern
    auch um ihnen strategische Fähigkeiten zu
    vermitteln. So wurde beispielsweise America’s
    ArmyIV von der amerikanischen Regierung genutzt
    sowohl um Soldaten zu rekrutieren als auch als
    Trainingsressource. Es ist nun als kommerzielles
    digitales Spiel erhältlich und dabei erfolgreich.“

    FAIL

  8. @Gurash
    Das MUSS falsch sein, wo kämen wir auch hin wenn die Texte der Presse und Wissenschaft etc. auf einmal Inhaltlich richtig wären, kann ja nicht sein das man seine Arbeit ordentlich macht und man sich vorher informoiert, es darf ja nicht angehen das man sich jegliche Polemik verkneift, nein das läßt man besser bleiben. ;O)

  9. qellen vergessen= 0Pt, Setzen
    jedoch ist es auffällig, dass gerade Herr Pfeiffer darauf anspringt. ich glaube ich veröffentliche mal etwas über tütensuppen giftstoffe und nehme dann eine nicht gekennzeichnete quelle. ob er dann auch kommt? oder eher maggi?

  10. Das Ding Braucht auf jeden Fall eine gründliche Überarbeitung also eine Simulation in das Rollenspiel Genre zu Packen ist doch etwas seltsam. Und beim überfliegen ist irgendwie nicht raus gekommen das sie die Genere auch überschneiden können.
    Aber Java und Flash als Ressourcen schonend zu bezeichnen zeugt irgendwie auch von Unwissenheit.

    Aber die Idee an sich finde ich nicht schlecht man versucht mal den nutzten in spielen zu sehen nicht nur was negativ sein könnte.

  11. „2.6.1 Militärische und
    Feuerwehrausbildung
    Im Militärbereich werden MMORPGs nicht nur zur
    Rekrutierung von Soldaten eingesetzt, sondern
    auch um ihnen strategische Fähigkeiten zu
    vermitteln.“
    *FAIL 1*
    Es sind Shooter!

    „Sim-CityXIX ist beispielsweise ein beliebtes Rollenspiel,
    bei dem die SpielerInnen Städte bauen und
    Stadtmanagement verstehen lernen können.“
    *FAIL 2*
    Dass ist ein Aufbauspiel oder Strategiespiel
    und kein Rollenspiel!

    „Virtual Leader – Simulearn – Führungsverhalten verstehen“
    Wait what?
    *FAIL ?*
    Ok als Deutscher ist man bei solchen sachen eher negativ eingestellt…

    naja zuindest kann man vielen anderne Punkten zustimmen.
    Aufjeden Fall man ein Ansatz, wenn auch ein verbesserungswürdiger
    Happy Debugging

  12. So wird beispielsweise “Rollercoaster Tycoon 3? zur Veranschaulichung von potentieller und kinetischer Energie vorgeschlagen:
    Rollercoaster Tycoon 3 – Massacre
    www youtube.com/watch?v=FgXD11ivcFQ
    Noch Fragen?

  13. Da fehlt es aber ganz massiv am Fachwissen.
    Da wurden wohl alle begriffe, die man via Google-Suche fand in einen Zufallstextgenerator gesteckt und das pdf ist dann das resultat.

    Sowas ist einfach nur ein Armutszeugnis.

  14. @maSu:
    So hart muss man jetzt auch wieder nicht sein, aber man sollte ihren Versuch loben und ihnen anbieten, dass wir einiges an Fachwissen beitragen können damit man die Fehler noch ausbessern kann da sie sich sonst noch mehr blamieren vor der Gamergemeinschaft.
    Happy Coding.

  15. Eigentlich treffen so auf den ersten Blick die ganzen Eigenschaften schon auf die jeweils genannten Spiele zu, nur mit der Benamung der Genres haben sie gewaltige Böcke geschossen.

    Gruß
    Aginor

  16. Nun, man muss das einmal so sehen: da bietet jemand Lehrer(innen) eine Broschüre an, zur Hilfe, zum Verständnis usw. Dieser leitfaden enthält dann eine ganze Reiher falscher Daten, die dazu führen werden, dass die Lehrer(innen) vor ihren Schüler(innen) ziemlich dumm dastehen.
    Die Folge: die Lehrer(innen) werden solch einer Broschüre etc. nicht mehr vertrauen, spätestens dann, wenn die Schüler laut gelacht haben oder die lehrkraft insofern demütigen, als das der Schüler dem lehrer etwas erklären muss (ja das ist für viele lehrer wahrlich eine Demütigung, kenne das aus dem Informatikunterricht mit Lehrer, die weniger ahnung von Informatik haben, als die eine Kuh vom Fliegen!).
    Insofern sehe ich sowas sehr kritisch.
    Es muss nicht perfekt sein, sollte aber soweit wasserdicht sein, dass kein Lehrer, der die Infos daraus verwerten will gefahr läuft beim „dumm sein“ erwischt zu werden.

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