Computerspielpreis für Jugendspiele

(Welt) Morgen wird der „Deutsche Computerspielpreis“ zum zweiten Mal verliehen – diesmal in Berlin. Nach wie vor sind kommerzielle PC-Spiele deutscher Entwickler, die sich nicht an Kinder oder Jugendliche richten, von der Teilnahme ausgeschlossen. Bei Welt Online stellt Thomas Lindemann die zum Teil grotesken Vorgänge dar. So war 2009 die Kategorie „Bestes Internationales Spiel“ ein Problem, da hier (mit USK-Freigabe) auch nicht kindgerechte Software nominiert werden kann. Lindemann:

Die Jury war zuvor fast zerfallen, weil „Grand Theft Auto IV“ – eines der spannendsten Spiele überhaupt und wochenlang Thema in den Feuilletons – nichts gewinnen durfte.“

2010 stand man wieder vor einem Dilemma, wie es gelöst wurde kann man hier lesen:

Zum Artikel

80 Gedanken zu “Computerspielpreis für Jugendspiele

  1. Was für eine Farce…
    Lieber gleich wieder abschaffen, solch eine Preisverleihung braucht doch kein Mensch… -.-
    Das sind die lächerlichen Umstände, unter denen da was verliehen wird doch interessanter als die Veranstaltung an sich!

  2. Guter Artikel!
    Finde auch, dass man den Deutschen Computerspielepreis unbenennen sollte, wenn schon nur Spiele ausgezeichnet werden, die an jüngere Personen gerichtet sind.

  3. The Oscar goes to:“ „Teletubbies 3 Das Baby in der Sonne“! Auf dem 2 ten Platz ist der :“Koch-Simulator“!
    Und auf Platz 3 (Man Glaubt es kaum):“ Der Toilettendeckel-Simulator 2011″!
    Ist das nicht Großartig?

  4. Für einen weiteren Schritt in richtung China – nur ohne das enorme Wirtschaftswachstum.

    In diesem Falle wäre ich auch für eine rigorose Abschaffung des ganzen. In der Jury sollten keine Politiker sitzen, sondern Leute, die Ahnung vom Thema haben und sich differenziert mit Themen auseinandersetzen wollen, ohne es gleich von anfang an zu verteufeln und mit Kinderpornografie auf eine Stufe zu stellen.

  5. Der Deutsche Computerspielepreis, wayne interessierts. es sollte wirklich umbenannt oder alle games in betracht gezogen. sonst kommt es nur verlogen rüber.

  6. das ist ja alles soo lächerlich.
    als würde man bei filmen darauf achten ob diese für Kinder sind oder nicht.
    Herrgott die CDU sollte ihre Farbe in grau ändern! oder in Preußen-blau, Wilhelm war mit der Toleranz gegenüber Kunst auch nicht unbedingt solidarisch aufgelegt und einige der CDU Größen stammen garantiert auch noch aus der zeit!
    hrm ich werde wieder unprofessionell mit meinen aussagen, aber was soll man da denn noch anderes zu sagen? es wurde ein preis erschaffen für gute spiele, wuhu, super innovativ und überfällig und eine medial rückwärts gerichtete Politik hat das ganze kaputt gewirtschaftet. das ist wieder genau so als das ÖR Giga aufgekauft hatte. sofort tot der Laden.
    das ist doch echt ne Story für nen Teenager Film, wo die Eltern auch alles besser wissen und dann alles Ruinieren und dem Kind auch noch die dafür schuld geben. ihr wisst was ich meine?
    mich macht das gerade Fuchs Teufels wild!

    Tschöss, bin zivien

  7. Der Preis wäre auch dann eine Farce, würden Computerspiele für Erwachsene berücksichtigt, da indizierte Spiele nicht ausgezeichnet werden dürften – was internationale Verkaufserfolge wie ‚Gears of War‘ oder ‚Dead Rising‘ einschließt. Alleine wegen dieser Chancenungleichheit kann dieser Preis niemals ernst genommen werden und hat rein repräsentativen Status („Seht, Deutschland ist nicht völlig medienfeindlich!“).

  8. Napoleon: Total War wird es nicht sein, das Game kam ja 2010 auf den Markt – das wird dann sicherlich nächstes Jahr den Preis gewinnen;-) Es dürfte sich um Empire: Total War handeln.

  9. Die Gesellschaftssatire GTA ist nicht okay aber ein Spiel welches „Totaler Krieg“ im Namen trägt schon – bei dem es übringens pro Schlacht meistens mehr Tote gibt als im kompletten Spielverlauf von GTA…naja, ich sag nichts mehr…

  10. [quote]
    Zur Hälfte wird dieser Preis von einer Branche gestiftet, die nichts von ihm hat, weil ihre
    Haupterzeugnisse nicht vorkommen dürfen. Zur anderen Hälfte von der Politik, die Videospiele als
    Medium für Erwachsene nicht akzeptiert. Löst die Jury diesen Widerspruch nicht, ist der Preis bald
    tot.
    [/quote]

    „dt. Computerspielpreis für Jugendspiele“, damit könnte ich leben.

  11. @Caldera:
    Ok, sry ich hab da keine ahnung, die Total War Reihe ist auch nicht wirklich mein Fall, daher kenn ich mich da nicht aus. Ich dachte, das wäre, wie so vieles, zum Weihnachtsgeschäft rausgekommen.
    .
    Gruß
    DerMarc42

  12. Pingback: Jugend und Computer – zur WELT und dem Deutschen Computerspielpreis 2010 « Jürgen Mayer

  13. Ich muss leider schon sagen, dass auch dieser Journalismus welcher sich noch als der aufgeschlossenste diesbezüglich vorstellt, wohl Teil des Problems ist, wenn selbst in diesem Artikel die Industrie noch als geldgeile, sich einmischende Lobby dargestellt wird.
    Wenigstens hat man offenbar mal versucht da Widerstand zu leisten, Widerspruch anzumelden und wen mal angerufen gehabt: was wäre denn Lindemann lieber, dass dieser Preis tatsächlich praktisch ein Jugendpreis bleibt und die Mär vom Kindermedium nur noch weiter fördert. Wenn schon nicht ein Thomas Lindemann selbt, so sitzt halt ein Christian Stöcker vom SPIEGEL dort auch mit in der Runde. Und bestimmt die Preisträger mit. Oder ein Heiko Gogolin, eine Petra Fröhlich oder sonst wer aus der Spielepresse. So ist das nämlich auch vorgesehen. Ruhig? Das Personal scheint für viel Widerstand gewöhnlich ja nicht vorhanden zu sein – etlichen bereits bestehenden Verboten fast noch zugenickt zu werden von Seiten eines Mainstreams, dieser Industrie und einer deutschen Spielepresse
    „Dragon Age: Origins“ ist ein Titel der sich mit vielen und unterschiedlichsten gesellschaftlichen Problemen auch auseinander setzt, von Rassismus bis sexueller Ausbeutung. Und jedes Jahr erscheinen solche Spiele.
    In Großbritannien kein Problem, dass die BAFTA Games auszeichnet ist seit „Conker’s Bad Fur Day“ jedesmal ein Grund zur Freude. Die Preisvergaben dort sind wirkliche Indikatoren für Qualität. Und was ist mit diesem deutschen Preis? Abgesehen von der Kinder- und Jugendproblematik ist es ganz einfach auch ein ergreifender nationaler Preis. Ich kenne keinen anderen Preis in Deutschland der international gängiges so ausschließen würde. „Deutscher Computerspielepreis“ – ist das „deutsch“? Wirklich? Internationales so zu behandeln. Ausländische Errungenschaften, wenn schon tatsächlich in Deutschland selbst sich nicht viel mit Gewalt auseinandergesetzt wird. Das ist schlicht und einfach kulturelle Fremdenfeindlichkeit welche hier am Werk ist, doch niemand scheint auch nur im Ansatz das in diese Richtung so zu denken wie ich: das für lächerlich halten oder sich noch darüber zu empören, weil ich dadurch anderes angeblich „ungeheuerlich verharmlosen“ würde. Ungeheuerlich ist diese fremdenfeindliche Ignoranz: da wären keine „Gewaltspiele“ heißt es. Was soll der Unsinn? Bestimmt Herr Lindemann was ein Gewaltspiel ist und was nicht?
    Diese kulturellen Sauberkeitsvorstellungen deuten zudem weiterhin auf abscheulichste historische Abgründe, inklusive Menschenverachtung. Die Verachtung fremder Kreativer.
    Und wenn die Gewalt gewisser Normvorstellungen autoritätsgläubig weiterhin nicht hinterfragt wird, wird das noch immer schlimmer werden, solange „Kultur“ ein sauberes Soll bleibt, das den ganzen Schmutz und „Schund“ nicht nur am liebsten unter Teppiche verstecken würde, sondern wohl auch darauf dann noch am besten so herumgetrampelt wird bis das ganze unerwünschte Zeug völlig aus dem Sinn ist
    Die Industrie sollte sich im Gegenteil von diesem Staat distanzieren und in Karlsruhe, Straßburg oder Den Haag gegen diese Zustände eine Klage nach der anderen einreichen. Deutschland ist Mitglied der Europäischen Union und hat sich bestimmt auch anders zu gewissen Standards Ausdrucksfreiheit betreffend verpflichtet, hier hat der Staat (auch) eine Verantwortung zu tragen. Der Preis erfolgt schließlich in dessen Namen

  14. „Das ist schlicht und einfach kulturelle Fremdenfeindlichkeit welche hier am Werk ist,“

    Ein Far Cry oder Crysis wäre auch nicht ausgezeichnet worden.
    Außerdem hat man mit Hollywood-Filmen kein Problem in Deutschland.

    Das Medium Computerspiel ist der Feind, nicht die ausländische Kultur.
    Es ist allerdings auch ein Armutszeugnis für die Industrie, dass sie diesen Mist mitmacht, statt einfach selber einen vernünftigen Preis auf die Reihe zu stellen.

  15. Ich glaube, Pyri möchte kutlur i.d.S. nicht auf irgendein konzept homogener Landeskultur gegen die Kultur eines anderen landes verstanden wissen; er thematisiert eher die feindliche Gesinnung einer selbstdeklarierten Kulturelite gegenüber diversen Spielkulturen.

  16. Kann auch sein, er sprach davor aber von internationalen und ausländischen Errungenschaften (obwohl der Computer ja von einem Deutschen erfunden wurde.^^).
    Im Kölner Aufruf findet sich z.B. viel Anti-Amerikanismus, da schwingt schon ein wenig Fremdenfeindlichkeit mit, die sich dann in der Killerspielhetze manifestiert.

  17. Und damit bleibt der Computerspielpreis genauso irrelevant wie er schon das letzte mal war. Mit etwas Glück zerfällt er in den nächsten Jahren wieder.

  18. @Yoshi128
    Ja ich mein das eigentlich immer so wie Vicarocha schon schrieb. Und vielleicht bin ich da auch selbst Schuld wenn man mich falsch versteht, aber andere Worte fallen mir dazu oft leider nicht (mehr) ein.
    Es ist vielleicht eher zufällig, dass man das so einordnen kann – also in „national“ und international: so lässt sich dies etwa auch an der Zusammensetzung von G.A.M.E. und BIU erkennen, wer von der Industrie da wo vertreten – organisiert – ist.
    Hollywood sprach ja auch Lindemann in seinem Text an: ich sehe das so, dass man über einen Tarantino halt nicht hinwegsehen kann – es sich gewissermaßen nicht leisten kann da keinen Diskurs zu führen oder den gleich nur in Bausch und Bogen abzulehnen. Dafür kann es sich ein deutscher Feuilleton sehr wohl leisten, und tut es auch, über besonders brutale französische Genre-Filme etwa überhaupt keinen Diskurs zu führen. Die werden auf Videos schnell indiziert, wenn schon nicht beschlagnahmt, und gibts dann auch gleich gar nicht mehr – obwohl sie vielleicht politisch durchaus sehr relevant sind und auch entsprechend produziert wurden

    Ich sehe da Deutschland vielleicht wie eine Insel: was von außen kommt und zu gewaltdarstellend ist wird abgelehnt. Und da das was man sich international leisten kann – wenn sie etwa Lars von Triers „Antichrist“ nicht gefördert hätten, mit der Begründung dass der Trier ein filmischer Gewalttäter oder was wär: das wär international kaum ohne Aufsehen geblieben nehm ich mal an. Weil Lars von Trier nunmal eine europäische Größe als Kulturschaffender ist. In fast jeder positiven deutschsprachigen Rezension zu „Antichrist“ habe ich zudem immer einen Grundtenor gelesen: der Film sei zwar sehr brutal, aber eben auch nicht „selbstzweckhaft“. Immer das gleiche: in einer anderen Sprache gibt es das Wort „selbstzweckhaft“ so gar nicht meinem Vernehmen nach. Das taucht da nirgends auf, aber in Deutschland begründet man so gewisse Einstellungen gegenüber (ansonsten) unliebsamen Darstellungen scheinbar jeden Tag.
    Indem man von „selbstzweckhafter Gewalt“ spricht und diese nach belieben verortet oder halt nicht.
    Auf der deutschen Insel selbst wird sowieso nicht soviel in diese Richtung produziert oder entwickelt. Das sind eher Ausnahmefälle. Und es gibt ja auch die Stimmen, welche einem „Drakensang“ noch die Bildung gewalttätiger Banden vorwerfen…

  19. Nachtrag: die „ausländischen Errungenschaften“ und die Feindseligkeit gegenüber den fremden Kreativen von denen ich schrieb, deren vielfach angeblich feststehenden Interessen – Geld, „niedere“ Instinkte aus persönlicher Unreife, sonstige unerwünschte und eingebildete (Gewalt-)Obsessionen, vornehmliche „Barbareien“ – müssen nicht im Ausland liegen. Die können zum Beispiel auch in Berlin hausen. Bloß: wer gibt denen dort ein Geld? Wie können sie in Berlin ein „Splatterhouse“ entwickeln zum Beispiel. Das wäre vielleicht auch mal zu fragen – und so hat die Industrie in Deutschland schon ein Biotop geschaffen das manches vielleicht monetär auch gar nicht mehr möglich macht. Also ohne gewisse Unterstützung: auch was Startup-Firmen betrifft. Welche deutsche Bank gibt einem Jungunternehmen schon Geld für die Fertigstellung eines Spieles, von dem anzunehmen wäre dass es zumindest indiziert werden würde? „Manhunt 2“ wurde teilweise in Wien entwickelt. Hier in Österreich geht das (noch): bei Rockstar Vienna, jetzt schon lang geschlossen. Welcher internationale Hersteller wie Take 2 würde sich in Berlin so engagieren? Ich glaube kaum einer. Da kommt es doch auch auf ein gewisses politisches Klima an

    Abschließend vielleicht noch ein paar Gedanken zu international renommierten deutschen Spieleschmieden: ich glaub dass Crytek Deutschland noch nicht vollständig verlassen hat hängt auch damit zusammen, dass sich da woanders vielleicht nicht so wohl gefühlt wird wie in Frankfurt. So vernehme ich bei jedem Video-Auftritt von Cevat Yerli viele Stimmen in anonymen Kommentaren von Foren, dass man ihn in den USA etwa nicht versteht, weil sein Englisch angeblich so schlecht wär oder was.
    Andere wie Julian Eggebrecht haben Deutschland hingegen schon früh verlassen und sich mit ihrer Firma (Factor 5) auch zehn Jahre in den USA halten können zum Beispiel
    Viele andere international wirklich große Erfolgstories gibts ja schonmal gar nicht – die meisten deutschen Spieleschmieden produzieren auch eher für den deutsch(sprachig)en Markt
    Es hat anders als aus dem Nachbarland Frankreich (Atari, Ubi Soft) es auch noch kein deutsch(sprachig)er Publisher es geschafft sich international wirklich zu etablieren. Blue Byte wurde vor fast zehn Jahren jetzt schon von Ubi Soft geschluckt und die schicken heute eine über Microsoft arbeitslos gewordene Legende wie Bruce Shelley hierher um „Die Siedler“ aufzupeppen…

  20. @ Pyri:

    Großartig. Die deutsche Insel existiert übrigens nicht nur bei gewalthaltigen Medien, sondern auch bei vielen anderen Dingen (Bildungssystem, Staatskirche, Autobahn….)

  21. „Großen Jubel von allen Seiten, auch von Bernd Neumann, erntete unlängst Tarantinos „Inglourious Basterds“ – ein Film, wo Menschen skalpiert werden, eine Familie mit Kindern getötet und ein Kopf gut sichtbar mit Knüppeln zertrümmert wird. Eine Gewaltdebatte fand nicht statt.“

    Mein Beweis dafür, dass diese Leute entweder von der Filmindustrie bezahlt werden, um gegen die Videospielindustrie zu wettern ODER das hier einfaches Desinteresse, Vorurteile gegen neue Medien und eine Abneigung gegenüber den jüngeren Generationen herrscht.

    „Zur Hälfte wird dieser Preis von einer Branche gestiftet, die nichts von ihm hat, weil ihre Haupterzeugnisse nicht vorkommen dürfen. Zur anderen Hälfte von der Politik, die Videospiele als Medium für Erwachsene nicht akzeptiert. Löst die Jury diesen Widerspruch nicht, ist der Preis bald tot.“

    Dann sollte der Preis lieber tot sein als das man diesen „Computerspiele Preis“ als „heuchlerisches Alibi“ missbrauchst.
    Will sagen: Lieber sollte es dann den Preis nicht mehr geben, als das sich Leute wie z.B. Seehofer bei der Verleihung blicken lassen nur um nach Außen hin zu zeigen „guck mal! ich bin da, obwohl ich mich hier total unwohl fühle“.

    „und das verbietet sich. Dafür steht vor allem Wolf-Dieter Ring, der Vorsitzende der Jury. Er ist gleichzeitig Präsident der Bayerischen Landeszentrale für Neue Medien und Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz – also jemand, der Medien eher überwacht als fördert“

    Wieder so ne Bayernmasche, um überall die Finger dazwischen zu haben.
    Alleine hier ist schon purer Lobbyismus zu finden.

  22. Jeder Entwickler mit etwas Selbstachtung würde den Preis auf der Bühne noch in Stücke schlagen und sagen, dass er sich auf die Gamestars freut da sie von den Usern vergeben werden! Und nicht von einem Verein der eine Saubere Gesellschaft propagnrierne will…

    Ein Entwickler sollte da mal richtig aufstand machen.
    Happy Aufstand!

  23. Bisschen Off-Topic
    @Hejoba:
    „das ist wieder genau so als das ÖR Giga aufgekauft hatte.“
    Verzeih meine eventuelle Unkenntnis, aber welche der folgenden Anstalten, die mit Giga zu tun hatten/haben, hatten/haben auch etwas mit den ÖR zu tun:
    – DFA -> Urheber von Giga, damals mit Anteilen bei NBC
    – NBC Europe -> Hat seine Anteile später von DFA zurück erworben – DasVierte entstand
    – Astra Digital
    – Turtle Entertainment
    – Premiere -> Hat Aufgrund der Finanzkrise das Programm von Giga eingestellt
    – IGN.com -> IGN konnte nicht so recht ein IGN-Deutschland etablieren und hat sich mit GIGA zusammengeschlossen (Momentaner Stand der Dinge)

    Falls keiner etwas damit zu tun hatte, wer hatte es dann?

    MfG
    Thomas

  24. @pyri,
    allerdings erzählt der artikel weniger als der von der Welt online!
    es wird nicht mal erwähnt, dass der jyriführer irgend so ein bayernkopp ist, der wohl offensichtlich gegen videospiele geistig kompromitiert ist.

  25. @ThomasR04IG
    spricht mich doch einer drauf an^^“‘
    hatte mich schon, kurz nach dem abschicken darüber geärgert meine Gedanken ungeordnet ausgespuckt zu haben… bezog mich auf eine shortnews die ich irgendwo auf geschnappt hatte, vor langer weile, in der es darum ging, dass das ARD Giga übernehmen würde. es war dann jedoch nicht so. meine übermütige These hat den Untergang von Giga und die Übernahme durch das ÖR zusammengeworfen, was selbstverständlich Unsinn war, jedoch auch mal irgendwo so stand. War jedoch nicht mein aktueller Wissensstand, eigentlich. Ich bitte um Entschuldigung für diesen Unfug. Rey, bitte feure mich nicht, das liegt alles am Zivildienst!
    (mein Gott klingt das nach ner Rechtfertigung, fassen wir es einfach so zusammen: hatte verbal Diarö und es tut mir Leid)

  26. @Hejoba

    Man kann es so zurechtdeichseln, dass die ÖR dadurch, dass sie Giga nicht gerettet haben, gegen ihren Auftrag verstoßen haben. Dann wären sie doch schuld^^.

  27. IMHO sollte sich die Branche darauf drängen das in jeder Altersklasse – also auch Ab 18 – ein Spiel gewählt wird.
    Wenn sie sich damit nicht durchsetzen kann, sollte sie sich aus dem Preis zurück ziehen.

    Ach ja, was hat der Staat überhaupt mit dieser Preisverleihung zu tun ?
    Ich bewerte die Preise die z.B. von den Lesern der Gamestar gewählt werden für wesentlich höher.

    Wenn die Industrie etwas machen will, dann sollte sie einen eigenen Preis ohne Politiker in der Jury stiften.
    Namhafte Künstler – etwa Musiker, Regieseure, Kameramänner – könnten Preise für die beste visuelle und akustische Gestaltung vergeben.
    Mitglieder von Jugendschutzorganisationen könnten die besten Kinderspiele prämieren.
    Sportler die besten Sportspiele.
    Für was braucht man da Politiker ?

  28. Ich habe mal eine Liste der nominierten Spiele zu Gesicht bekommen. Die Hälfte der Spiele kennt kein Schwein, die werden nur nominiert, weil den Leuten nichts besseres einfällt. Und wenn sie gute Spiele haben, werden die alle in eine Kategorie gestopft.

  29. „Deutschland ist ein mediales Dritte-Welt-Land.“

    Ohne dich in deinem Glauben erschüttern zu wollen: Wenn dich beispielsweise in Venezuela ein Polizit mit einer PlayStation erwischt, hast du besser vorher ein Foto von dir gemacht, sonst glaubt dir niemand, wie hübsch du mal gewesen bist. Klingt abartig, ist es auch, passiert aber trotzdem oft genug.

    Ihr tut manchmal so, als wäre das Land komplett für den Allerwertesten – stattdessen dürft ihr euch hier als Volljähriger wirklich alles importieren, was ihr an Spielen und Filmen haben möchtet, ohne auch nur in irgendeiner Weise Ärger mit dem Staat zu bekommen. Unabhängig von jedem ethischen Diskurs, den selbsterklärte Experten und Politiker führen.

  30. In einer Demokratie sollte es aber nicht so sein wie in Deutschland und Venezuela ist nun nicht wirklich das was man eine Demokratie nennen kann, der Vergleich hinkt. Und wie mir scheint hast du nicht wirklich Ahnung über das Geschehen in Deutschland sonst würdest du nicht so auf Verteidigungskurs gehen.

  31. @Rey Alp
    Und diese Gelder sind Steuergelder also haben du, ich und alle anderen diesen Preis bezahlt daher sollten wir ‚Gamer‘ eigentlich sogar ein Mitspracherecht haben und die Industrie erst Recht denn sie stämmt die Hälfte der Kosten.

  32. @Peter

    Es geht um die Verbreitung der Informationen und da ist ein Rechner wegen dem Internet eine ernst zu nehmende Gefahr für solche Diktatoren.
    Das mit den Computerspielen ist nur ein Nebenkriegsschauplatz, mehr oder weniger eine Testumgebung für die Verbote und Sperren.

  33. @Peter
    Ach warst du schon oft in Venezuela das du solche aussagen treffen kannst? Übrigens finde ich die argumentation „in einer dritten welt land „diktatur“ gehts schlimmer zu als hier“ nicht wirklich befriedigend für die zustände hier.

    Also darf man sich erst beschweren wenn man die schlimmsten demokratischen zustände auf dem planeten hat? Die wir übrigens teils auch schon fast haben, nur geschickt versteckt.

  34. @Peter
    klar kann man alles importieren, wenn man will, allerdings und da sehe ich das Hauptproblem ist der öffentliche Diskurs, der ja zum Ziel hatte/hat (weiß nicht ob ein Verbot aktuell noch in Planung ist – bei den Politikern weiß man ja nie), best. Spiele ganz zu verbieten (und dann würde auch der Import wegfallen). Als Spieler hat man keine Probleme, wenn man ein actionhaltiges Spiel spielt… hatte ich noch nie … aber erklär das mal einen Unwissenden, der die Lügen aus den Fernsehen glaubt.
    Um nochmal auf den Preis zu kommen… mal sehen was draus wird. Vielleicht wird er bald wieder abgeschafft, weil im Prinzip war er nur ein politisches Instrument, soweit ich mich erinnern kann, daher lässt sich auch erklären, warum best. Spiele von vornherein ausgeschlossen werden (K-Debatte lässt grüßen). Gut, mit einen Kinderspielepreis könnt ich leben, da dies nachvollziehbar währe… dann könnte man das ganze als eine Art Aufklärungskampagne sehen.

  35. Ich finde, dieser „Preis“ hat doch relativ großen Einfluss auf die dt. Spiel-Industrie. Bei Drakensang – das ja letztes Jahr „gewonnen“ hat – sieht man den Einfluss gut, finde ich. Drakensang 2 wirkt auf mich deutlich weniger „erwachsener“, und mehr auf ein allgemeines Publikum zugeschnitten.

  36. Jugend Computerspiel-Preis währe auch nicht unbedingt zutreffend, da ja anscheinend nur Titel bis max. USK 12 eine Chance haben, also lieber Kinder Computerspiel-Preis.

    Das das ganze eine Farce ist war mir ja klar, aber so schlim wie im Artikel beschrieben habe ich mir das nicht vorgestellt.

    Politiker haben in so einer Jury nun wirklich nichts verloren, da gehören für mich Spieleredakteure und Leute aus der Branche rein.

    Der Preis dieht für die Politik wirklich nur als Alibi.

  37. @D-Jay
    „Als Spieler hat man keine Probleme, wenn man ein actionhaltiges Spiel spielt… hatte ich noch nie …“

    Das würde ich so auch nicht sagen… versuch mal DLC für dein importiertes xbox spiel zu kaufen für ein game das es in deutschland nicht gibt (Gears of War zB).

    Oder versuch mal DLC auf steam zu kaufen für ein spiel das es in deutschland nicht gibt (AvP)

    Oder versuch mal die deutsche PC version von Saints Row 2 im multiplayer zu spielen bzw. versuch mal die importierte version zu aktivieren.

    In all diesen situationen wirst du dich grün und blau ärgern weil es probleme gibt.. klar könnte man das nun auf den hersteller schieben aber wir wissen doch wo die ursache für diese selbstzensur liegt…

  38. @Densor
    Ich meinte das Spielen von actionhaltigen Spielen an sich… sprich wenn ich z. B. Half-Life 1 oder 2 spiele ist das für mich normal für andere jedoch (wie z. B. für unsere Experten aus Politik und Fernsehen) nicht! Das hab ich damit gemeint.

  39. Peter:

    „Ihr tut manchmal so, als wäre das Land komplett für den Allerwertesten – stattdessen dürft ihr euch hier als Volljähriger wirklich alles importieren, was ihr an Spielen und Filmen haben möchtet, ohne auch nur in irgendeiner Weise Ärger mit dem Staat zu bekommen. Unabhängig von jedem ethischen Diskurs, den selbsterklärte Experten und Politiker führen.“

    Das ist so nicht ganz richtig. Meines Wissens gibt es faktisch ein Importverbot über den Postweg für beschlagnahmte Medien. Da Deutschland allerdings zur EU gehört, ist diese Vorschrift mehr ein Papiertiger, da der Zoll seine Einhaltung nicht kontrolliert, solange du diese Medien von innerhalb der Union importierst.

    Abgesehen davon existieren in Deutschland Gruppen, die, abgesehen von einem totalen Importverbot auch ein Besitzverbot anstreben möchten – wie passt das in dein optimistisch gesprägtes Bild? Deutschland *ist* ein mediales Dritte-Welt-Land, weil es allem „Neuen“ automatisch mit Skepsis gegenüber steht – das tun andere auch, natürlich, dort flaut die Moral- und Wertdebatte allerdings schneller wieder ab. Dabei ist sogar der Diskurs über das Medium Film in Deutschland noch nicht komplett beigelegt – fast jedes Jahr (wann immer eine Neuauflage des Films in die Hände der BPjM gelangt) wird das Urteil zu ‚Dawn of the Dead‘ (von 1978) bestätigt – so viele JAHRZEHNTE (!!!) nach seiner Erstveröffentlichung gilt Romeros Kult-Streifen gemäß Deutschlands Behörden immer noch als zu stark jugendgefährdend, um die Beschlagnahme (und die Indizierung) aufzuheben. Das muss man sich mal vorstellen…

  40. @Hejoba: Nah dann ist ja alles klar. ;)

    @Topic: Wir brauchen jemanden wie Marcel Reich-Ranicki, der bekanntlich den Fernsehpreis (oder so was) für sein Lebenswerk abgelehnt hat, weil ihm das alles zu albern war.

  41. Beschlagnahmte Medien aus dem EU-Ausland zu importieren ist Glücksspiel. Wenn man Glück hat kommt man durch und muss vielleicht zum Zollamt. Wenn man Pech hat und einen unterbeschäftigten Beamten gerät, wird die Ware eingezogen. Ein eventuelles Strafverfahren wird mit Sicherheit eingestellt, aber das Geld ist weg.

    Der Import funktioniert nur weil es innerhalb der EU keine Zollkontrollen gibt.

  42. „Ein eventuelles Strafverfahren wird mit Sicherheit eingestellt, aber das Geld ist weg.“
    Die Tätigkeit des Versandhändlers wird pönalisiert, nicht die des Endverbrauchers – wenn man sich bspw. ein beschalgnahmtes Spiel aus dem Ausland ordert, ist das relativ gefahrlos (außer das einem m Ende eben das Geld flöten gehen kann…): Die Besteller sind lediglich notwendige, damit straflose Teilnehmer der strafbaren Handlung des Einfuhrunternehmens im Wege des Versandhandels durch den ausländischen Vertreiber. Der ausländische Versender agiert aber i.d.R. legal gem. der Gesetze seines Landes und kann nicht von deutschem Recht belangt werden (darum die Einstellung des Verfahrens).

    @ Liquid:
    Medien werden gem. § 131 StGB NICHT wegen ihrer Jugendgefährdung beschlagnahmt (das wäre verfassungswidrig), sondern wegen ihrer angeblichen Sozialschädlichkeit. Sozialschädliche MEdien sind aber gem. Gesetz immer auch jugendgefährdend, weshalb die BPjM diese Medien indizieren muss, bzw. sie werden automatisch in Liste B des Index eingetragen, ohne dass die BPjM da irgendeine Entscheidungsgewalt hätte! Nun sind aber Beschlagnahmungen gem. § 131 StGB urteile für die Ewigkeit… die Verjährung bezieht sich eher auf Faktoren wie die Strafverfolgung bzgl. einer ganz dezidierten Version, der Inhalt bleibt aber in der Logik des Strafrechts für alle Ewigkeit illegal und damit auch indizierungswürdig; eine gewaltverherrlichde Gewaltdarstellung sei also unabhängig von Raum und Zeit gewaltverherrlichend und auch von gesellschaftlichen Änderungen, Zeitgeist etc. – zumindest, bis ein höhere gerichtliche Isntanz (das BVerfG) eine Beschlagnahmung explizit aufhebt oder sich die Rechtslage ändert. Absurdistan.

  43. @D-Jay
    Den Preis wird man sicher bald wieder abschaffen und die Schuld daran wird man dann der Gamesindustrie und den Gamern geben da diese ja so sauer sind weil sie ihre Gewaltfantasien nicht ausleben dürfen. Ich weiß schon warum ich von Anfang an gegen diesen Preis war, ich habe den ganzen rummel nämlich kommen sehen, von wegen Anerkennung von Kulturgut, Förderung guter Spiele und Diskussionsbereitschaft.

  44. @Thomas
    Gerade Leute mit solch elitären Einstellungen sind aus meiner Sicht das Problem: Reich-Ranicki hat schon Roches „Feuchtgebiete“ irgendwie nicht als Literatur gelten lassen wollen und sprach von „Pornographie“ – vor zig Jahren regte sich dieser auch über Texte der heutigen Literaturnobelpreisträgerin Jelinek im Fernsehen furchtbar auf, vor allem über deren selbst proklamierten „Anti-Porno“ „Lust“. Seine Ablehnungen häufiger Verwendug des F-Worts mag auch in anderen Fällen bereits an amerikanische Zustände erinnert haben ;-) Wertkonservativ durch und durch. Der hat auch eine gewisse Vorliebe für bürgerliche HeldInnen, wohl als Fan von Thomas Mann, und will proletarischere Milieus etwa nicht in erzählenden Rollen haben

    Nein, wie man wie Reich-Ranicki als leuchtendes Beispiel schon immer nur das Eigene sehen will und auf das Fremde herabschielt, wird sich da nichts ändern – jedenfalls solange nicht, solange es auch überhaupt kein Bewusstsein für das Fremde und Eigene gibt und man bei einer Rede vom Fremden ernsthaft noch immer glaubt, man meine damit „Ausländer“ oder so: die eigenen moralischen Überhöhungen so unangetastet bleiben, weil gegen dieses Fremde hat man naturgemäß nichts – der Fremde und die negative Beziehung zu dem kann jedoch ein Nachbar, zu einem Nachbarn, ebenso sein wie ein Verwandter, zu einem Verwandten, darstellen – ja noch ein Freund sein über dessen Geschmack und Empfinden womöglich auch hergezogen wird – als „krank“, „los“, „pubertär“ oder sonstwas. Sonstwie gefährlich möglicherweise noch dazu – als potentiellen Attentäter. Solange die Gewalt des Normalen auch regiert, noch ungeachtet einer Ausdruckskraft und -macht der Eliten (als Gäste im Fernsehen, Chefs von „Meinung“ in großen Tageszeitungen) und ein „normaler“ Jugendlicher etwa eben nicht CS oder Battlefield, sondern Fußball spielt.

    Gestern Abend wurde mir die Absurdität von Einschätzungen bezüglich dem Gewaltdarstellungsverbot als strafrechtliches Vergehen auch wieder deutlich: ich spielte das dänische USK-18-Spiel „Kane & Lynch“ von 2007 und in der vierten Mission müssen der eitle und der psychotische Verbrecher auf die Strassen und Highways einer Stadt fliehen – mit dem Ergebnis dass sie dort auch den Verkehr zum erliegen bringen. Die Polizei mischt sich ein, doch unter den PolizistInnen finden sich auch immer wieder die (zivilen) Insaßen der Fahrzeuge, welche ziellos umher irren oder herumstehen und sich teilweise vor den Verbrechern verstecken. Dabei können durchaus Szenen entstehen die an „No Russian“ aus „Modern Warfare 2“ (MW2) erinnern, wohl verstärkt noch durch eine ähnlich kühl-naturalistische Ästhetik. Der Psychologie der Täter, als der Lehre von deren Psyche, zufolge unterscheidet das Spiel nicht im geringsten zwischen Polizei und Zivil-Bevölkerung: im Falle von MW2 hat diese Nicht-Unterscheidung bekanntlich zu den Maßnahmen gegen das Spiel geführt.

    Und das soll ein „ethischer Diskurs“ sein? Ein ethischer Diskurs wird so höchstens verhindert! Durch die Gewalt eines Staates. Wenn verhindert wird, dass man sich etwa selbst ein Bild machen kann und auf solche Zusammenhänge wie ich sie gerade beschrieben habe hinzuweisen. Das ist bestenfalls ein „unethischer Diskurs“, und zwar eben über den betreffenden Staat geführt

  45. @Doktor Trask:
    Diese Probleme sehe ich auch, dass die Politik dann ihre Fehler bei den Gamern und der Industrie sucht. Besonders die Förderung der Anerkennung als Kulturgut konnte man nicht erreichen inden man seine Sauberkeitsvorstellungen der Teilnehmer dem Preis aufdrückt. Diese Moral dass man eben keine Erwachsenenspiele zulässt ist mehr als Schädlich auf die echte Anerkennung als Kunst und Kultur gut!

    Happy Debugging

  46. @Pyri: Den langen Text hättest du dir sparen können, denn er ändert rein gar nichts an meiner Aussage.
    Wir brauchen mal einen Entwickler/Publisher, der den Preis ablehnt (genauso wie Ranicki), weil er einfach nichts Wert ist.
    Unabhängig davon, was du über Ranicki schreibst, hatte er doch damit recht, als er den Preis ablehnte. Das Fernsehen ist Müll, besonders (oder ausschließlich!?) die ÖR-Sender. Für diese bezahlen wir schließlich Geld und erwarten eine Gegenleistung in Form des Bildungsauftrages, der Neutralität und Objektivität, der Recherche, von Filmen mit künstlerischen Anspruch usw..
    Das gleiche erwarte ich in ähnlicher Form von den nominierten für diesen Preis und deshalb würde ich den Preis nicht annehmen, denn ich will nicht zur Gruppe der „staatlich anerkannten – weil systemkonformen“ Spiele-Entwickler gehören.
    .
    MfG
    Thomas

  47. *Edit*:
    Mit dem Satz „Das gleiche erwarte ich in ähnlicher Form von den nominierten für diesen Preis…“, meine ich, dass sie ihrer Sache gerecht werden sollen.
    Sie sollen natürlich nicht den Bildungsauftrag der ÖR erfüllen. ;)

  48. @Thomas
    Das prob is aber das die „gewinner“ alle ziemliche kleine fische im großen meer der spiele industrie sind. Die freuen sich über die aufmerksamkeit und die damit verbundene kohle da sind auch die nebenwirkungen egal solang deren produkte aufmerksamkeit bekommen.

    Crytek dagegen wäre ein guter kandidat für sowas, die brauchen die publicity nicht wirklich die sind auch so weltbekannt, an geld dürfte es dort auch nicht mangeln und man hat dort schon öfter die momentanen zustände in deutschland kritisiert. Aber crytek wird dort niemals einen preis für irgendwas gewinnen von daher hätten die auch niemals die chance dort was abzulehnen ^^

  49. Meinst du nicht, eine kleine Entwickler Firma würde sehr viel mehr Aufmerksamkeit bekommen, wenn sie als einziger den Preis ablehnt?
    Ranicki kannte ich vorher auch nicht, bis er den Preis abgelehnt hatte. ;)

  50. Was ich mir „sparen“ kann oder nicht ist immer noch meine Sache. Dass ich mit etwas das ich schreibe ueberhebliche Ignoranz oder gar Arroganz lindern koennte keineswegs meine Absicht. Bei schon vorhandener Unmenschlichkeit sowieso nicht. Ende der Durchsage –

  51. @ThomasR04lG
    das wär mal was! ich würde von denen das nominierte Spiel allein aus Solidarität kaufen!
    Noch besser wär natürlich, wenns alle ablehnen würden, aber so hart wirds dann doch nich.

  52. „Crysis: Warhead“ waere nicht fuer den nationalen Preis zugelassen worden weil es groesstenteils in Budapest entwickelt wurde. „Crysis 2“ wird wie der Vorgaenger von 2007 doch immer noch maßgeblich in Frankfurt hergestellt. Afaik hat sich an dem Enzwichlungsstandort dort noch nichts geaendert – in Richtung Verwaltung oder so… Um Verwechslungen zu vermeiden: die „Far Cry“-Franchise ist es welche seit nunmehr fuenf Jahren nichts mehr mit Deutschland ODER Crytek zu tun hat. Die ist naemlich im Besitz von Ubi Soft

    Crytek nunmehr bei EA und auch darueber im BIU organisiert

  53. Richtig Pyri, Crytek ist noch ein deutsches unternehmen und entwickelt teils auch noch in deutschland. Haben zwar ein nebenstudio in budapest aber das sollte ja keinen einfluß haben… immerhin haben sie ja auch angekündigt komplett nach budapest „auszuwandern“ sollten irgendwelche „killerspielverbote“ kommen.

    @Thomas
    Wofür? Die würden sowieso aufmerksamkeit bekommen durch den gewinn, sehr viel wichtiger für diese kleinen firmen ist das geld das mit selbigem verbunden ist. Ausserdem werden diese firmen eh nur „jugendspiele“ machen (mit denen sie ja gewonnen haben) von daher tangiert die das nicht wirklich was mit USK 16/18 games los ist. Im gegenteil, wird sie sogar freuen. Die große konkurrenz ist vorallem bei den USK 16 titeln, würden diese berücksichtigt werden dann hätte nen großteil der momentanen gewinner oft keine chance mehr irgendwas zu gewinnen. Hier überwiegt der selbstnutz mal wieder dem „gemeinwohl“.

  54. Unmöglich! Umbenennen oder abschaffen. So ein Unfug! Wenn bei jeder denkbaren Presiverleihung so extrem vorsortiert würde nach „pseudomoralischen“ Vorstellungen gäbs gar nix mehr zu gucken. Dass bei solchen Events ohnehin viel zu viel Politik mit im Spiel ist, ist klar, aber das geht zu weit! *kopfschüttel*

  55. @Pyri:
    „Was ich mir ’sparen‘ kann oder nicht ist immer noch meine Sache.“

    Wenn ich sage, dass du dir den Text hättest sparen können, dann meine ich damit, dass er überflüssig ist (der Teil über Ranicki) und ob ein Text überflüssig ist oder nicht beurteilt neben dir noch jeder andere. Er bezieht sich wohl auf meinen Beitrag, allerdings hat er nichts mit dessen Inhalt zu tun. Wenn du über Ranicki oder irgendwelche Eliten diskutieren willst, geh ins Forum und mach einen Thread auf oder lass meinen Namen aus deinem Text („@Thomas“). Ich distanziere mich von jeglicher Diskussion zur Person Ranicki und nehme die Erfahrung mit, dass man in seinen Texten keine Namen nennen darf (egal in welchem Zusammenhang). Irgendwo kommt immer einer her und nervt mich, wie kacke die Person doch ist, obwohl ich das weder bestätigen noch widerlegen, noch ansprechen will oder wollte.

    @Densor:
    Es geht mir ja nur darum, dass es toll wäre, wenn es einer machen würde. Das ist nur eine mögliche Form des Protestes gegen diesen Preis.

    MfG
    Thomas

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