Vortrag: Faszination Computerspiele

(Windmühlen? Zum Angriff!!!) Gestern Abend hatte ich Gelegenheit einen Vortrag im lokalen BZ-Haus zu besuchen mit dem Titel “Faszination Computerspiele – KEIN unproblematisches Freizeitvergnügen”. Daniel Heinz, ein Medienpädagoge aus Köln (und Ex-WoWler ^^) hielt den Vortrag der vorrangig wohl vorallem an Eltern gerichtet war. Insgesamt war es aber trotzdem eine recht interessante Veranstaltung.

Zum Bericht

25 Gedanken zu “Vortrag: Faszination Computerspiele

  1. Ist doch mal ein schönes Erfolgserlebnis für alle beteiligten :)

    Ich sehe da nur einen ernüchternden Haken:
    Während gute Vorträge nur 2 dutzend Leute anlocken, kann ein Manfred Spitzer mit seinen Verschwörungstheorien und Lügengeschichten ganze Säle füllt.

  2. “Während gute Vorträge nur 2 dutzend Leute anlocken, kann ein Manfred Spitzer mit seinen Verschwörungstheorien und Lügengeschichten ganze Säle füllt.”
    Was damit zu tun hat, dass viele Menschen gerne absurde Geschichten hören und diesen eher Glauben schenken als der wirklichen Realität.
    Im Prinzip sind Spitzer,Pfeiffer usw. nichts weiter als Geschichtenerzähler, die die Kunst des “Geschichtenverkaufens” gut beherschen.

    Noch mal was anderes:
    Ich habe heute Nacht im N-TV Teletex auf Seite 136 gelesen, dass “David Grossmann” den Friedensnorbelpreis erhalten hat bzw. dafür nominiert wurde.
    Jetzt wurde aber über einen David Grossmann geschrieben, der 1.Israeli ist und 2.Bücher über Israel, Palästinenser und deren Konflikte oder sowas ähnliches geschrieben hat.
    Die Frage ist jetzt: ist genau dieser David Grossmann der jenige, der auch negativ über Videospiele Bücher geschrieben hat?
    Namensverwandschaft ist ja nichts neues.

  3. @ Booomboy
    Tatsächlich gibt es einen israelischen Schriftsteller namens David Grossman und sollte nicht mit Dave Grossman dem ehemaligen Militärpschologen verwechselt werden. Übrigens beide schreiben sich mit nur einem “N” im Nachnamen.
    Erstaunlich ist ja auch die Namensähnlichkeit von Christian Pfeiffer: der eine ist der Leiter des KFN, der andere ist ein deutscher Stuntfahrer. Tja, Sachen gibt´s :)

  4. @ boomboy und hecter:
    namensverwandtschaft kann noch lustiger sein:
    denn ein spieleentwickler bei telltale games heisst auch dave grossman

  5. Ist das der selbe Dave Grossman der bei LucasArts gearbeitet hat und im Abspann von Monkey Island (oder DotT, bin nicht sicher) auftaucht?

  6. “Unser” Grossman war mit seinem großen Erstlingswerk aber immerhin schonmal für den Pulitzer-Preis nominiert ;-)
    Wenigstens hat er ihn nicht erhalten…

  7. Jaaa hallo

    An die person die es hier hingeschrieben hat der titel heißt nicht “Faszination Computerspiele – KEIN harmloses Freizeitvergnügen” sondern “Faszination Computerspiele – KEIN unproblematisches Freizeitvergnügen” Bitte ändern
    danke

  8. na da feiert sich im beitrag aber jmd ein bisschen selbst :D mich würde eher interessieren was denn so für fragen gestellt wurden und was die teilnehmer für vorstellungen hatten etc

  9. @Green Ninja

    Nur ein kleiner Einwand von mir:
    Du bist überrascht, das schon Kindergartenkinder einen DS oder ein Handy haben wollen? Wieso das?
    Meinen Super Nintendo habe ich damals mit 6 bekommen, den Gameboy glaube ich mit 7. Also kurz nach dem Kindergartenalter. Und nein, da war ich keine Ausnahmeerscheinung, meine Nachbarn hatten ebenfalls entweder einen Super Nintendo oder einen Sega Megadrive sowie meistens einen Gameboy.
    Und wenn ich mir so manche Internetreviewer anschaue, dann haben die ihren NES auch meist im Alter von 5 oder 6 bekommen. Der AVGN müsste ebenfalls so um die 6 Jahre alt gewesen sein, das sieht man an seinem Kindheitsvideo.

    Also das du überrascht bist wundert mich jetzt ein wenig. Bist du nicht ganz im Bilde? Oder fällst du auf die Vorurteile rein, das “immer jüngere Kinder zu (gewalthaltigen, je nach dem welche Quelle man nimmt) Videospielen greifen? Warum soll es heute anders sein als zu 16-Bit-Zeiten?

    Ansonsten guter Bericht, vielen Dank dafür

  10. Ja also ich hab als 1980 geborener auch im zarten Alter von sieben Jahren bereits meinen Amiga geschenkt bekommen – verstehe das jetzt auch nicht… Ansonsten natürlich ebenfalls guter Bericht, und auch ein Dank von mir

  11. Allerdings: Mein Bruder kaufte sich von seinem Kommunionsgeld damals einen C64, an dem ich natürlich fleissig mitgespielt habe – damals war ich 4 Jahre alt (Jahrgang 1983). Vorher schon habe ich natürlich auch diverse Spiele gespielt (diese netten kleinen Vorgänger moderner Handhelds, mit nur einem Spiel drauf und grausiger Graphik); außerdem stand/steht hier das hier rum (http://cdn1.ioffer.com/img/item/103/982/939/o_nzDfOSHc2mfDPua.jpg… aus dem Jahe ’81). Bei Freunden stand das Spielen mit dem Amiga an und irgendwann kam dann bei uns der 386er ins Haus. Mit 8 Jahren (iirc) bekam ich einen Game Boy zu Weihnachten geschenkt. Von meinem eigenen Kommunionsgeld gab es dann später ein SNES etc. Und da sind wir gerade mal Anfang der 1990er und der kleine Vic am Anfang seiner Teeangerjahre. Sowas war früher schon normal, da war ich keine Ausnahme, die meisten Jungs, die ich kannte (und einige Mädel) haben auch in dem Alter schon gezockt.

  12. Okay, da habt ihr natürlich Recht. Eigentlich sollte ich nicht überrascht sein, ich wollte auch schon so weit ich mich zurückerinenrn kann nen Super Nintendo, aber bis zur Kommunion hatte ich keinen Heben der lang genug war um meine Eltern dazu zu bringen mir ne Konsole zu kaufen.
    Mein großer Bruder hatte nen Gameboy, bin mir grade nicht ganz sicher in welchem Zeitraum ich da angefangen mit Spielen.
    Ich denk nur im Kindergarten hat man vielleicht noch andere Sorgen. ^^

  13. Ich hab auch schon mit frühen Jahren mit dem Spielen angefangen – 6/7 glaub ich, damals Atari 2600, gefolgt vom Atari St 1040.
    Damals gab es auch schon sehr viel Action, nur sah es damals halt net soo realistisch aus. Ich glaub da ist das Hauptproblem der sogenannten “Jugendschützer”. Wenn man heute Pacman spielen würde, währs wohl kein Problem… bei Tomb Raider und Co. hingegen schon. Andererseits wird da wohl auch noch mit reinspielen, dass man mit den K-Spielen eher von sich reden machen kann und so leichter ins Fernsehen (Medien) kommt… das ist ja das Hauptmotiv der Leute, die immer gegen Spiele hetzen. Ich erinnere hier nurmal an den einen “Puppenspieler” zurück, der Anfang des Jahres von sich reden machte.

  14. Da hast du recht D-Jay. Ich möchte nochmal Texas Chainsaw Massacre für Atari 2600 erwähnen von 1983. Einziger Spielinhalt: Als Leatherface kleine Mädchen zerschneiden und Punkte dafür bekommen.

  15. Mein Vater war, als ich noch klein war, ein echter Spielefan. Heute eher etwas weniger. Aber er hatte sich damals einen MegaDrive gekauft und mich da immer mitspielen lassen, da war ich 5 Jahre, bis ich dann meine eigene Konsole bekam.

  16. Meinen Gameboy bekam ich mit 7. Das Super Nintendo dann 1 Jahr später. Videospiele waren ursprünglich mal “kinderspielzeug” (und sind es zu einem guten Teil auch heute noch) nur das die 7 Jährigen von vor 20 Jahren bei der Stange geblieben sind und nun Erwachsenensoftware vorziehen statt mit einem übergewichtigen Sanitärgesellen durch Rohre zu kriechen,Schildkröten zu schubsen und Pilze zu essen (hat aber auch seinen Reiz :-D)

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