85 000 Unterschriften für „Killerspielverbot“ (Update)

(swr/aaw/heise) Das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ (AAW) hat vom 22.04.2009 bis zum 15.01.2010 Unterschriften gesammelt, die heute an die Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckardt übergeben wurden. Während 100 000 Unterzeichner ein schärferes Waffengesetz fordern, kommen die Spielekiller auf 85 000. Letztes Jahr erreichte eine Petition gegen ein Verbot von Actionspielen 73 000 Mitzeichnern – jedoch in einem kürzeren Zeitraum.

101 Gedanken zu “85 000 Unterschriften für „Killerspielverbot“ (Update)

  1. Oder vielleicht lohnt sichs auch einfach nicht, oder sie haben eingesehen das es nichts bringt, oder ….

    Ich hoff einfach mal, das da nichts bezüglich „Killerspielen“ kommt.

  2. Die einen dürfen nur einige Wochen Unterschriften sammeln und das AAW bekommt Monate Zeit dafür und wenn man bedenkt wie die Unterschriften zbsp. bei den Killerspielelisten zusammenkammen sollte man diese Liste eigentlich nicht werten.

  3. Die Zeit haben sie sich ja selber gegeben. Es hieß ja immer „Aufgrund des großen Erfolgs wird die Aktion verlängert“.
    Da frag ich mich allerdings, wenn die Aktion so erfolgreich war, wieso musste sie dann immerwieder verlängert werden.
    Das Ziel so einer Aktion ist es doch eigentlich, innerhalb kurze möglichst viele Unterschriften zu sammeln, um damit Aufsehen zu erregen.

    Aber 100 000 Unterschriften in nem dreiviertel Jahr sind ja nun wirklich nicht grade beeindruckend. Ich hab nur die Befürchtung, das die Medien das nicht so sehen. Für die spielt bloß die Anzahl der Unterschriften und nicht der Zeitraum in dem sie gesammelt wurden, eine Rolle.

  4. ich würd mal sagen, wenn die gamer/sportschützen/whatever so lange zeit hätten, würden weit mehr, als lächerliche 100k unterschriften zusammenkommen.

  5. Es wurden zwei verschiedene Listen geführt, eine gegen Waffen, eine gegen Spiele. Nach dem, was ich bei einem Arzt gesehen hatte, der die Listen ausgelegt hatte (und abgesehen von: „jetzt sind auch Kinder betroffen“ keine nennenswerte Begründung liefern konnte!) waren auf der Liste gegen Spiele bedeutend mehr Unterschriften.
    .
    Das ist genau einer der Auswüchse von Demokratie, die ich ablehne. Nicht nur das, wie Trask meinte, das die Dauer so unverhältnismäßig lang war, nein auch die rein populistischen Forderungen nach „Verboten von Spielen die dazu dienen Menschen zu ermorden“. Des weiteren sollten sich die Unterschreiber schämen, denn sie unterschreiben etwas, zu dem sie lediglich von Medien und AAW informiert wurden, jedoch keine direkte Erfahrung haben. Ergo gründet sich das Wissen nur auf Akteure, die keine Ahnung, aber trotzdem eine klare Agenda haben und die darauf setzen, dass die Bevölkerung einfach nicht weiter darüber nachdenkt, was da gefordert wird. *facepalm*

  6. Interessant wäre die Altersverteilung der Beteiligten – ich wette, dass es so gut wie keine Unterstützer im Alter von 12 bis 40 Jahren gibt, was eindeutig zeigen würde, dass nur die Abgestimmt haben, die keinen Kontakt mit der Materie haben bzw. von den Erwachsenen gelenkt werden.
    Ich meine man hatte ja im Forum unserer Petiton die demographischen Daten spaßeshalber gesammelt, wenn ich mich recht erinnere waren viele zwischen 20 und 40 Jahre alt.

    Und mit der Zeitspanne habt ihr auch recht, die hatten es zwar minimal schwerer, da die Zielgruppe nicht gerade Internet-affin ist, aber deren Listen konnte man auch online ausdrucken, somit war es nicht nur per persönlichem Kontakt. Hinzu kam die „Werbung“ durch Fernsehberichte, die unsere Petition erst bei 60 000 000 erstmals erfahren hat.
    Also wenn die Meldungen (zur Spiele-Unterschriftenaktion) tatsächlich große Beachtung finden, was zu befürchten wäre (aber aufgrund vielfältiger Probleme der Regierung auch untergehen kann), ist das lächerlich. Und spätestens beim ersten, negativen Vergleich mit unserer 6 Wochen Petition hagelt es hoffentlich Beschwerden.

  7. Hatte die Petition, die pro Games war, nicht über 70 000 Unterschriften in 4 wochen gesammelt – von volljährigen Bundesbürgern?!

  8. nix
    Ich vermute aufgrund der WM und der desolaten Situation der Regierung, sowie der Bundes-Präsi-Wahl werden diese Themen doch eher untergehen, vielleicht eine kleine Randnotiz. Bisher habe ich zu den letzten Meldungen (AAW bei UN, Gewaltsteuer, Rech erneuert Killerspielverbotsforderung) nichts in den größeren Nachrichtensendungen gesehen. Ihr vielleicht?

  9. @hecter specter
    Außer Randnotizen in der Blöd oder mit EXPRESS gegen die Wand habe ich auch nichts gesehen aber sowas kann sich ja trotz oder gerade wegen den ganzen Problemen das unser Land hat schnell ändern weil man damit noch immer gut ablenken kann.

  10. Aber das ist doch alles eine rein unpolitische Sache, zumindest, was Bürokratie angeht, oder irre ich mich da? Da haben einfach Leute Unterschriften gesammelt und übergeben sie nun symbolisch. Eine kleine Protestaktion, aber keine Bürgerinitiative im rechtlichen Sinne. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege…

  11. Na hoffentlich dieser Humbug keine Auswirkungen. Ansonsten sollten Gamer und Schützen gemeinsam auf die Straße gehen. Ich meine das AAW schafft gerade 100k in einem 3/4 Jahr, wie lächerlich wenig ist das den bitte? Dagegen sind die 70k gegen ein Verbot innerhalb von 4 Wochen ja eine Meisterleistung. Schauen wir mal was weiter geschieht, aber ich bin heil froh, dass das AAW langsam keinen Anklang mehr in der Presse findet (selbst die UN Sache ist keine wirkliche Werbung für den Verein)

  12. @ Doktor Trask
    Da hast du natürlich Recht. Für eine kurze Ablenkung sind solche Geschichten immer gut, aber dann hätte man schon längst anfangen müssen abzulenken. Vermutlich reicht aber auch schon die WM aus, das erfüllt ja auch die Voraussetzungen als Ablenkung und zwar über Wochen. Wie lange ist die Ablenkwirkung einer Unterschriftensammlung?

  13. @Crusader: Für ein Verbot von Spielen, die dazu dienen Menschen zu ermorden bin ich auch. Nur hat das in keiner Weise etwas mit FPS zu tun (oder jeglichem anderen Genre..)
    Und naja, die Ausnahme( die ich kenne, nämlich Manhunt) ist sowieso schon beschlagnahmt.

    Darüber kann man zwar jetzt streiten, aber ich denke das es da schlimmeres gibt. Aber diese unerträgliches Unwissen gepaart mit Schwarzweißdenken ist grausam -.-‚

  14. @Crusader
    Ich würde nicht so auf die praktische Erfahrung pochen.
    In der Zeitschrift GEE stand einmal, das bloß jemand welcher die problematischen oder problematisierten Titel auch gezockt hat, Spiele ablehnen können soll oder so ähnlich
    Dazu sage ich: so what?
    Was bringts? Die Inhalte werden auch nach dem mehr oder weniger kurzen anspielen mehrheitlich bestimmt abgelehnt werden, womöglich noch mit größerer Empörung als sie zuvor eigentlich vorhanden gewesen ist

    Wenn man so will mangelt es aus meiner Sicht eher an einer „Volkserziehung“ gegenüber dem anderen Geschmack und Empfinden, dem was anderen halt doch gefällt, wenn man es selbst schon abscheulich findet, einer Toleranz dort: solange die kulturellen (Sauberkeits-)Vorstellungen diesbezüglich nicht hinterfragt werden, die Gewalt von Normen welche danach rufen über die Lebensweisen anderer so zu bestimmen, ihnen womöglich auch noch eine „Meinung“ für Gewalt unterstellen, etc., bei Freude an Gewaltdarstellungen, bin ich da eher skeptisch auch

  15. Oder die warten mit den „killerlisten“ bis sich die Politik wieder beruhigt hat und die antidemokratischen Herrscher unseres Landes wieder für dümmliche Themen wie „AAW Killerlisten“ Zeit haben.
    Wahrscheinlich wissen die vom AAW schon, dass sie bei Waffengesetzen keine Änderungen mehr erzwingen können, da die Waffenlobby in der Politik gut vertreten ist.
    Bei Videospielen hingegen ist das nun mal leider (noch) nicht der Fall und daher rechnen die vom AAW mit einer höheren Chance auf Verbote, sobald die Politiker sich nicht mehr gegenseitig zerfleischen.

  16. „Nach den bisherigen Meldungen beschränken sich diese auf die Forderung nach einem Verbot von tödlichen Sportwaffen,…“
    Bogen- und Armbrustschiessen ist da also auch betroffen, so wie ich das sehe (wäre ja nicht so, dass Bogenschiessen nicht Olympisch wäre).
    Ich fühl mich schonwieder wie ein Schwerverbrecher, da ich selbst mal aktiv Bogenschiessen betrieben habe -.-
    zum Glück ist das bei uns in der Schweiz kein Thema in dem Ausmass, aber ich denke ich werd euch im Norden wohl nicht mehr Besuchen dürfen, bin ja schliesslich fast so schlimm wie ein Terrorist :(

  17. Das ist der Grund weshalb wir eine demokratische Republik haben und keine direkte Demokratie. Eine reine Demokratie ist eine Herrschaft des Mobs und die Tyrannei der Mehrheit. Wenn 50%+1 davon überzeugt werden können, dass etwas gut ist, wird das durchgeführt. Egal ob es richtig oder sinnvoll ist. Die Rechte von Minderheiten (ich verwende den Begriff hier mal lose, da die Verwendung in diesem Fall problematisch ist) dürfen nicht von Mehrheitsentscheidungen der Masse bestimmt werden.
    In Deutschland ist allerdings das Problem, dass die Gesetze die diese Auswüchse begrenzen sollen nicht viel taugen. Gerade das Grundgesetz hat da zu viele Lücken und Ausnahmen. Vor allem im Bereich der Meinungsfreiheit.

  18. @Hecter Specter. Ich denke ja. Aber der feine unterschied ist dass alle freiwillig zu der Games Petition“gegangen“sind. Das AAW ist aber ZU den Leuten gekommen, mit nem Stand der Monatelang durch Süddeutschland getourt ist bis genug Unterschriften zusammengerafft waren den rest kennen wir. Ich könnte das sportlich sehen, aber unter diesen umständen, ich kann nicht…also bitte das ist doch alles ein bitterer Witz langsam. Ärgerlich, dass es die presse nicht schafft das anzumerken.

  19. Es gibt ja auch die Forderung im Sinne von Familien, Kinder- und Jugendschutz, „Kinderrechten“, dass Eltern für ihre Kinder wählen dürfen: „Kinderwahlrecht“ nennt sich das ganze dann
    Und macht Kinderlose praktisch zu Menschen zweiter Klasse
    Ich glaub Christa Meves vom Kölner Aufruf ist da eine Proponentin von
    Hier in Österreich wurde das kürzlich von der „Christlichen Partei Österreichs“ gefordert

  20. Vor dem Amoklauf in Winnenden gab es den Mord an Yvan Schneider.
    Auch die Angehöhrigen von Yvan Schneider sammelten Unterschriften.
    Für eine Verschärfung des Jugendstrafrechts.
    Den die Jungen Erwachsenen die Yvan in eine Falle lockten, erschlugen, zerstückelten, einbetonierten und seine Körperteile in einen Fluß versenkten wurden nach dem Jugendstrafrecht verurteilt.
    In 10 Jahren – bei guter Führung sicherlich früher – kommen sie wieder aus dem Gefängnis und werden wieder auf die Gesellschaft los gelassen.

    Wie ging es aus mit der Unterschriftensammlung ?
    Sie wollten sie der damaligen Justizministerin in Berlin übergeben, und wurden nicht mal empfangen.
    Auch die jetzige Justizministerin ist dagegen, volljährige Gewaltverbrecher nach dem Erwachsenenstrafrecht zu verurteilen und hat abgesagt.
    Inhaltlich liegt sie damit auf einer Linie mit dem Kölner Aufruf, dem AAW und angeblichen Experten wie Christian Pfeiffer und Manfred Spitzer die nicht den Täter für seine Gewaltexesse verantwortlich machen sondern „den militärisch-medialen-Komplex“.

    Solche Initiativen und Experten sind für unsere Kinder gefährlicher als jedes Killerspiel, da sie dafür sorgen das Jugendliche Gewalttäter nur mit milden Strafen rechen müssen, wenn ihr Anwalt es schafft den Richter davon zu überzeugen das „die Killerspiele“ ein Auslöser für die Gewalttat gewesen sind.

  21. Wir sollten uns darauf vorbereiten, sämtliche Nachrichtensender/seiten mit Mails zu bombardieren, wenn sie das als Erfolg darstellen. Wir müssen denen mitteilen das die 9 mal (!) so viel Zeit für die Unterschriften hatten und trotzdem nur 10k mehr haben.

  22. P.S. : Hab gerade versucht, bei den STuttgarter Nachrichten einen aufklärenden Kommentar zu hinterlassen, aber das System schient irgendwie verbuggt zu sein. Selbst wen ich alle Felder ausfülle, behauptet er das dem nicht so wäre.

  23. @Ninja,
    gabs da auch nicht die Klausel, das die 50k auch innerhalb von 2 Wochen erreicht werden mussten, auch wenn die Laufzeit der petition selbst länger war? Das wurde ja so erreicht, oder?

  24. also:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Petition
    also erstmal das:
    „Hierbei wird der Petitionstext zunächst für sechs Wochen online gestellt und kann in diesem Zeitraum von beliebig vielen anderen Menschen durch Angabe ihres Namens „unterschrieben“ werden. E

    und jetzt das wichtige:
    „Ab 50.000 Unterstützern in den ersten drei(!) Wochen nach Veröffentlichung werden „ein Petent oder mehrere Petenten in öffentlicher Ausschusssitzung angehört. „

  25. @Necromaniac
    „Für ein Verbot von Spielen, die dazu dienen Menschen zu ermorden bin ich auch. Nur hat das in keiner Weise etwas mit FPS zu tun (oder jeglichem anderen Genre..)“
    .
    Nur bezog sich das AAW insbesondere auf Games. Was wäre denn für dich ein Spiel in welchem Menschen ermordert werden können?
    .
    @Pyri
    „Ich würde nicht so auf die praktische Erfahrung pochen.
    In der Zeitschrift GEE stand einmal, das bloß jemand welcher die problematischen oder problematisierten Titel auch gezockt hat, Spiele ablehnen können soll oder so ähnlich
    Dazu sage ich: so what?
    Was bringts? Die Inhalte werden auch nach dem mehr oder weniger kurzen anspielen mehrheitlich bestimmt abgelehnt werden, womöglich noch mit größerer Empörung als sie zuvor eigentlich vorhanden gewesen ist“
    .
    Natürlich können auch Spiele abgelehnt werden, die man (an)gespielt hat. Nichts anderes habe ich auch schon mehrfach gemacht, einfach weil mir das Setting oder irgendwas anderes nicht zusagte. Habe z.B. nie Fear oder Doom 3 gespielt. Wobei natürlich immer noch die Gefahr besteht, dass der Spielbeginn abschrecken kann und sich der Spielspaß erst nachdem man die Welt genauer kennengelernt hat einstellt. ;)
    Trotzdem halte ich es für unabdingbar, dass man sich bevor man etwas per Petition fördern oder verbieten will, ein klares eigenes Bild macht und sich nicht auf Aussagen Dritter verlässt.

  26. @amegas
    Ich frage mich ob man überhaupt etwas verbieten können wollen sollte was sich „Killerspiele“ nennt. Spiele in denen man jemanden kitzelt?
    Das ist doch auch als eingebildete Genre-Bezeichnung so als würde man Krimis verbieten wollen, bloß weil man meint das sei unmoralisch. Ja was ist denn unmoralisch an „Killerspielen“? Alles? Alles das jemand und jedes je in diese Richtung erschaffen hat? Ein Künstler könnte etwa herkommen und sagen, schaut her: ich nenne mein neuestes Werk „Killerspiel“ und es richtet sich an die Schaffung des Weltfriedens. Wie könnte eine selbsternannte „Friedensbewegung“ sich dem noch entgegen stellen. Das hört doch alles ad absurdum

  27. Pyri, wie kann man Killerspiele nicht verbieten wollen ?
    Der Begriff ist negativ besetzt, so wie der Schundroman.
    Wer würde nicht entrüstet reagieren, wenn man ihm unterstellt das er seinen Kindern Schundromane zugänglich macht ?

  28. aber ob diese 85000 außer von den spielekillern und vollidioten ernst genommen werden ist eine andere frage und ein verbot halte ich daher für sehr unwahrscheinlich, vorallem deswegen, weil dann andere gruppierungen anfangen verbote für XYZ zu fordern und vielleicht auch nach knapp 1,5 Jahren 85000 Unterschriften abliefern.
    Zudem muss auch noch bedacht werden, dass die 85000 unterschriften auf ihre echtheit überprüft werden müssen.
    ich traue es solchen radikalen zu, dass sie fantasienamen mit fantasieadressen erfinden und diese in die listen mit eintragen.
    ach ja, was ist eigentlich aus der anhörung des petenten geworden?

  29. @Amegas:
    Auf bundestag.de muss man zumindest kein Alter angeben wenn man sich registriert um Petitionen mitzuzeichnen. Aber ich nehme an, dass nur Mitzeichnungen von über 18jährigen gezählt werden. Bei den Piraten und der Unterschriftenaktion zur Zulassung zur Bundestagswahl mussten jedenfalls alle Unterzeichner volljährig sein, ich kann mir nicht vorstellen, dass das bei Petitionen anders ist.

  30. Leute bis auf die Spartenmedien wie Heise interessiert das auch ausserhalbt der WM niemanden. Müsst langsam mal begreifen, das „Killerspiele“ der Bad Guy im Schrank ist. Den zieht man raus, wenn man ihn braucht (große Gewaltat passiert), kloppt ein bisschen auf ihn ein und packt ihn zurück in den Schrank.
    Den Schrank werden die nicht leermachen, weil sie es entweder nicht wollen und/oder nicht können.

    Sonst hätten wir schon seit mehr als 5 Jahren ein „Killerspielverbot“.

    „Killerspiele“ sind im politischen Umfeld Strohpuppen, Bad Guys im SChrank, Ablenkungsmanöver, was weiß ich. Es ist niemand von denen gewillt sich damit auseinanderzusetzen.

  31. @Crusader
    Da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt: ich meinte keine individuelle Ablehnung, sondern eben eine Entrüstung. Sich empört gegen Gewaltdarstellungen zu wenden, durchaus nicht nur in einem Spiel sondern mit der Tendenz so etwas überhaupt abzulehnen. Solche Darstellungen, das heisst schon eher pauschal – aber eben nach dem anspielen. Ich meinte das so in der Richtung: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/politischesfeuilleton/895093/

  32. Und da würde ich eben auch Vorführungen dazuzählen, wie sie etwa ein Beckstein von einem Pfeiffer erhalten hat glaub ich. Oder das worüber sich dessen Schwester hier mitunter empörte. Sorry fürn Doppelpost

  33. „Oder das worüber sich dessen Schwester hier mitunter empörte“
    gibs von ihr eigentlich irgendwas neues zu berichten?
    angeblich wollte sie nach ihrem urlaub und ihrer „arbeit“ wieder kontakt mit uns aufnehmen.
    „ach ja, was ist eigentlich aus der anhörung des petenten geworden?“

  34. http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2530005_0_3152_-aktionsbuendnis-amok-unterschriften-gegen-waffen.html
    wer mag kann ja einen komentar schreiben.
    Das ist jetzt der 3 Artikel der SZ zu dem Thema.

    „Der Druck der Waffenlobby könne längst nicht mehr als ausreichende Erklärung für die Untätigkeit der Politik herhalten, so Hardy Schober, „da eine breite Basis in der Bevölkerung unsere Forderung unterstützt“. Das belege die erfolgreiche Unterschriftenaktion des Aktionsbündnisses, bei der „Privatpersonen Tausende Menschen dazu bewegen konnten, mit ihrem Namen für mehr Sicherheit in unserer Gesellschaft einzutreten“.“

  35. wie wäre es eigentlich mit einer petition, in der gefordert wird, dass minderjährige keine petition unterzeichnen dürfen? wie wird das überhaupt gerechtfertigt? minderjährige dürfen ja auch nicht wählen. bei minderjährigen ist die gefahr ja auch, dass man sie einfacher überreden kann.

  36. Kann man auch, hat man ja gesehen als die Unterschriftensammeln (und selbst unterschreiben) als Hausaufgaben aufbekommen hatten.

  37. War hier nicht sogar mal die Rede davon, das Schülern als Hausaufgabe aufgegeben wurde, die Listen von so vielen Leuten wie möglich unterschreiben zu lassen?

  38. Ich hatte letztes Jahr einen Link zu einem Dokument gefunden das eine art offizielle Erlaubnis von Seiten eines Ministeriums zum sammeln von Unterschriften an schulen Gegeben hat. Ich finde das nichtmehr. Hat das jemand Gesichter von euch? Oder erinnert sich noch jemand daran was das genau war. Befindet sich vermutlich tief in einem der links zur presse threads ;-)

    Aussagen wie Unterschriften in schulen müssen belegbar sein. beweisbar. Allerdings sieht man an der Reaktion auf die Kommentare von Hans Haber auf der SZ ja dass man das offensichtlich billigend in kauf nimmt. Leute die das ansprechen gar als Denunzianten verunglimpft. erinnere mich da an Bilder eher klassische 80er demonstranten die ihre Kinder auf Demos mit selbst gemalten Schildern vor sich herschieben.

  39. @Crusader: Ja, genau das ist der Punkt ;) Killerspiele, wie von der Politik beschrieben, gibt es nicht und wird es so auch nie geben. Vielleicht entwickelt sich da mal was, ähnlich den Snuff-Movies, aber das wird niemand verhindern können, vor allem nicht mit solchen Methoden…

    Ja, na klar sind die „Killerspiele“ nur Strohpuppen. Sie werden doch offensichtlich nur zur Ablenkung benutzt, damit die da oben keine echte Politik machen müssen, geschweige denn sich mit echten Problemen auseinandersetzen. -.-“

  40. Na ja, schon im Wort „Spiel“ ist doch wo enthalten, dass es nicht wirklich um Leben geht. Anders als etwa in Dokumentarfilmen mitunter
    Also das waeren dann wohl auch keine Games so…

  41. Hmmm, interessant dabei wird wie die Bundesregierung damit umgeht, die Petition gegen die Netzsperren war deutlich kürzer und größer, wurde trotzdem der Lächerlichkeit zugeordnet bzw. bewusst untergebuttert.
    Zum mal ich die Liste des AAW für unseriös halte, wie den ganzen Schuppen dahinter.
    Sich an Kinder ran schmeißen ist abgrundtief schlechter Stil, nicht umsonst kommen Abzockfirmen& Abo-Fallen mit ihren „Tierkinderseiten“ nicht durch…

  42. @eMCe
    Nachdem die Netzsperren in Deutschland ja jetzt irgendwie doch vom Tisch sind, zumindest vorerst, geht es nach einer gestrigen Meldung des Teletextes vom Österreichischen Rundfunk nun hierzulande in Ö los damit. Unsere Justizministerin hat sich schon in der Vergangenheit dafür ins Zeug gelegt
    Und die Möglichkeit solcher Petitionen gibt es bei uns nicht einmal meines Wissens nach. Bloß altherkömmliches

  43. Ich fänd mal ne Unterschriftensammlung GEGEN ein Verbot interessant (natürlich zählen auch hier die Stimmen von Kindern und Jugendlichen)

    aber innerhalb dieser großen Zeit ist eine so hohe Zahl nicht wirklich verwunderlich.

    Vielleicht könnte man auch 85.000 leute bei einer petition für die Senkung der Mehrwertsteuer auf Fleischwaren zur Unterschrift überreden :P

  44. @hector spector
    Ja allerdings, es kommt nur darauf an was und wie man den Leuten etwas sagt, schmiert man denen dann noch etwas Honig ums Maul hat man sie schon überredet zu unterschreiben, deshalb sind solche Petitionen auch manchmal wenig sinnvoll wenn nicht sogar schädlich, vor allen wenn sie in den Rechten und Freiheiten Dritter unverhältnismäßig eingreifen.

  45. Sagmal… hat dem AAW denn keiner den Tip gegeben, die Säuglingstationen der Krankenhäuser abzuklappern? Da wären dann doch noch 10 000 weitere Unterschriften drin gewesen!

  46. Games (Bei den Waffen steht es länger fest) aber Mike L. hätte besser geschrieben VORERST denn dieses Wort viel nämlich auch.

  47. hast Recht doktor.Frage mich wieviel Unterschriften wir nach einem Jahr gehabt hätten,wenn wir schon nach 4 Wochen 70.000 hatten

  48. Es war ja damals auch so dass nach den 50k alles zum erliegen kam und die restlichen 20k so nach und nach reigeblubbert sind. Die 50k waren also der zu erreichende Meilenstein. Die großen games Magazine haben sich damals nicht wirklich mit Ruhm bekleckert und die petition nur halbherzig gepuscht. Noch freundlich ausgedrückt.

  49. Ich bin immer noch ganz platt, was das AAW da als „Erfolg“ verkauft hat, als so großen Erfolg, dass die Aktion immer wieder verlängert wurde. Naja, vermutlich war jeder 12 Jährige, den sie mühsam zu einer Unterschrift überreden mussten (verdammt, alle Mamas und Papas hatten ihren Kindern gesagt, sie sollen nicht mit Fremden reden) ein Erfolg, da knallten dann so richtig die Sektkorken.
    Die verschaukeln echt ganz Deutschland und werden dabei nichtmal rot. Schämen sollten die sich für ihre zeimlich zweifelhaften Methoden: Kinder, die von den Gesetzen und dem Thema keine Ahnung haben unterschreiben lassen und dann auch noch so ein langer Zeitraum.
    (okay, nicht das irgendjemand, der das unterzeichnet hat und ü18 ist von dem Thema Ahnung hätte…)

    MikeL.:
    Nach einem Jahr wäre die Onlinepetition wohl bei irgendwas ü100k gelandet, das steigert sich nicht so extrem weiter.

  50. Ich würde mich schämen mein Kind so auszuschlachten wie das AAW es macht, damit ehren die ihre Kinder nicht, sie halten damit nicht die Erinnerung wach und deren Namen hoch, nein damit ziehen sie das Andenken der Kinder in den Dreck wenn sie so gegen Menschen vorgehen die an den Unglück nicht Schuld haben, das ist aufbauen von Hass, Vorurteilen und eingreifen in Persönlichkeitsrechten anderer und systematisches aushebeln des GG was die hier machen und das hätten die Kinder die durch die Tat eines armen Irren ihr Leben haben lassen müssen sicherlich nicht gewollt, ich hoffe die AAWler kommen irgendwann noch rechtzeitig dahinter das ihr Handeln einfach falsch ist.

  51. Das AAW klärt über Computerspiele auf, das würde ich mir zu gerne einmal angucken. Btw: ich gebe ab jetzt Kurse Kernphysik, seit ich den Aprikosenkern gesehen habe, fühle ich mich zum Experten berufen.

  52. @Mike L.
    In einigen Game-Froen wollten aber weder die Gamer noch die Mods oder sonstwer etwas hören und bei den Magazinen sah es ab und zu auch nicht besser aus.

  53. @Mike L.
    Denen ging die ganze Debatte um Games auf die Nerven und an Petitionen und deren Erfolg glaubten die nicht und die Magazine meinten sie wollen keine Werbung für sowas schalten , bei den Foren-Mods waren die Gründe denen der Magazine sehr ähnlich(Weil es ja was Politisches ist und man ja Neutral in der Spielefrage sein wolle).

  54. man kann sich aber neutral zu der Spielefrage verhalten und dennoch gegen die propaganda und diese perversen methoden des aaw stellen!

  55. @BooomboyDoktor TraskMike L.: Tya leider kann man nicht „neutral“ bleiben wenn man Computerspiele mag oder von ihnen Lebt wie die Foren… Hoffen wir mal, dass eingesehen wird, dass man mit diesem Neutral sein nicht weiter kommt und der Gegenseite einfach freie Bahn lässt.

    Happy Coding.

  56. möglich ist es schon!
    z.B. wenn ein freund von mir ein bestimmtes spielegenre nicht mag, unterhalte ich mich mit ihm darüber wieso/weshalb/warum.
    ich mag shooter und einige strategiegames, er ist mehr der rpg typ und dennoch zocken wir mal gelegentlich shooter, die er anfangs nicht mochte.
    und das ist was man neutral hält.
    ein mcdonalds mitarbeiter sagt auch nicht zu dir „der burger ist frisch und nun verzieh dich“ wenn du ihm einen schlechten/abgelaufenen burger vor die nase hälst.
    naja zumindest sollte das nicht passieren^^

  57. @TRB
    Das freie bahn lassen sit ja genau das Problem und irgendwie habe ich auch das Gefühl das viele einfach nur Faul sind und das viele auch keine Verantwortung übernehmen wollen.
    .
    Hier noch ein netter Link der euch zeigt das Filme und Games nicht so unterschiedlich sind wie man manchmal meint. Viel Spaß:
    http://www.youtube.com/watch?v=GAmWashzR_0

  58. Also ich bin auch für ein Killerspielverbot… wenn es denn Killerspiele gäbe!
    Ich kann bei Call of Duty oder sonst irgendeinem Shooter so viele Gegner ausschalten wie ich will – Ich töte/kille damit keinen einzigen Menschen auf der ganzen weiten Welt!

    Killerspiele? Sowas gabs zuletzt im Kolosseum!

  59. versthe ich nciht,ich finde Firmen wie Ea oder Activision,solten da mal komkreter Stelung beziehen.Schliesslcih werden auch ihre Games für sowas herangezogen zb MW2

  60. Bekommen die jetzt auch eine anhörung vor dem petitionsausschuss oder wozu soll das führen? Und minderjährige/nicht deutsche staatsangehöre unterschreiben lassen is doch total panne…

    Ich kann mich noch erinnern das es dazu eine diskussion gab bei der petition GEGEN ein verbot, bei selbiger hätte man locker 100.000+ stimmen sammeln können wenn man international gesammelt hätte. Allerdings war da ja die eisntimmige meinung „nein am ende wird das gegen uns benutzt“. Wenn das nächste mal sowas anliegt bin ich dafür das auch fleissig international gesammelt wird :P

  61. @Densor
    kann mir nur schwer vorstellen, dass die jetzt eine Anhörung beim Petitionsausschuss bekommen, da ja ihre Petitionen nicht über das Portal des Deutschen Bundestages gelaufen sind und somit auch nicht den formalen Kriterien entsprechen – schon alleine wegen der langen Laufzeit.

  62. @D-Jay
    Ich würde mich aber nicht drauf verlassen das da nichts in die Richtung Anhörung und co. gemacht wird nur weil sie nicht über das Portal des DB gelaufen ist und die Sache so lange lief immerhin geht es darum Spiele zu verbieten, den Leuten Sicherheit und co. vorzugaukeln und ins Rampenlicht/Gespräch zu kommen.

    @Densor
    Ich habe immer schon gesagt wir sind zu nett, freundlich und vor allen zu ehrlich, gleiches mit gleichen beantworten, damit sollten wir vielleicht endlich mal anfangen (Vor einen schlechten Ruf braucht niemand Angst haben denn den haben wir schon längst weg).

  63. Ich würde zu gerne mal in die Zukunft reisen und schauen, was in 50 Jahren zum AAW in den Geschichtsbüchern stehen wird. Bestimmt nichts gutes, da, sobald die aktuelle „alte Generation weggestorben ist“, dieser(!) Generationenkonflikt beigelegt wird.
    Dann sind „wir“ an der Reihe, die Hobbys unserer Kinder und Kindeskinder durch den Dreck zu ziehen ;)

  64. @maSu
    Ich hoffe wir machen es besser aber wenn ich mir so manche aus unseren Jahrgängen angucke bin ich mir nicht sicher ob wir es schaffen die Fehler der Alten nicht zu wiederholen.

  65. @maSu: Mich würde interessieren wie man über die jetzigen Regierungen schreibt…
    Ob sie wie die Sirius-Kybernetik-Corporation beschrieben wird?

    „Der Reiseführer Per Anhalter durch die Galaxis definiert die Marketing-Abteilung der Sirius-Kybernetik-Corporation als »ein Rudel hirnloser Irrer, die als erste an die Wand gestellt werden, wenn die Revolution kommt« […]. Komischerweise definierte ein Exemplar der Encyclopaedia Galactica, das das große Glück hatte, aus der tausend Jahre entfernten Zukunft herauszufallen, die Marketing-Abteilung der Sirius-Kybernetik-Corporation als »ein Rudel hirnloser Irrer, die als erste an die Wand gestellt wurden, als die Revolution kam«.“
    – Per Anhalter durch die Galaxis, Kapitel 11

    Happy Coding.

  66. Ich finde das lächerlich. Jeder, der eine Unterschrift abgibt, hat noch nie ein „Ballerspiel“ gespielt. Einfach mal darüber nachdenken.

  67. Mal ne Frage, die sind doch für ein Verbot von Spielen die dazu dienen Menschen zu ermorden nicht wahr? Ich muss sagen ich kenne keine Spiele die dazu dienen Menschen zu ermorden, ich wüsste auch gar nicht wie das Funktionieren soll. Eine CD müsste schon extrem spitz oder scharf sein damit das funktioniert, und dann glaube ich sie würde eher zerbrechen als das man damit jemanden töten kann…

    Keine sorge, ich weiß was mit deren verbot gemeint ist. Aber wie undeutlich ist das denn ausformuliert oO? Das klingt doch sehr Polemisch.

  68. Es würde klappen…
    „Hier das Bild mit der Kreissägen CD einfügen“
    Die CD konnte in einem 8 fach CD Laufwerk ganzschönen Lärm machen und biszu 4 Meter durch die Luft fliegen…
    ^^

    Happy Coding.

  69. @The_Real_Black
    Sorry, aber ich hasse nunmal jegliche Rede von „ballern“. Eine persönliche Abneigung zugegebenermaßen
    Aber auch nicht unbegründet, so spricht man hier in Österreich gelegentlich über Western auch als „Tschinn-Bumm-Filme“…

  70. @Pyri
    Bei euch wird dieser Ausdruck noch benutzt? Ich meine der ist hier bei uns Deutschen zwar auch bekannt, er wird auch genutzt nur halt eher selten und dann auch nur von den Alten.

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