aaw: Killerspiele verbieten!

(via greenninja87, aaw) Das „Aktionsbündnis Amoklauf Winnenden“ (aaw) hat einen Appell an den Deutschen Bundestag veröffentlicht, in dem schärfere Waffengesetze und ein Verbot von „Killerspielen“ gefordert werden. Das aktuelle Verbot sei unzureichend und eine Indizierung ungeeignet, so dass „ein generelles Verbot von Computerspielen, die die Identifikation mit dem Aggressor, die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen wie das aktive Training bei Tötungssimulationen zum Inhalt haben„, erfolgen müsse.

„Appell an den Deutschen Bundestag
Positionspapier

[…]

Trotz Multikausalität gibt es signifikante Besonderheiten, die eine zentrale Rolle
bei der Durchführung der Taten spielen.

[…]

Zudem verfügen die Täter über enorme Treffsicherheit, was auf eine jahrelange
Übung mit Schusswaffen und gewaltrelevanten Computerspielen zurückzuführen ist.

[…]

Die Relevanz gewaltverherrlichender Medien, insbesondere der ungehinderte Zugang zu gewaltrelevanten Computerspielen sind ein weiterer signifikanter Risikofaktor. Hier ist ebenfalls die Verantwortung des Gesetzgebers gefordert. Wir fordern ein generelles Verbot von Computerspielen, die die Identifikation mit dem Aggressor, die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen wie das aktive Training bei Tötungssimulationen zum Inhalt haben. Die bestehenden Verbotsregelungen werden den Erfordernissen eines ausreichenden Schutzes vor menschenverachtenden Gewaltspielen nicht gerecht. Indizierung und restriktive Altersfreigabe sind nicht wie ein strafbewehrtes Verbot geeignet, diese Spiele vom Markt zu drängen. Eine effektive Bekämpfung darf sich nicht auf Einschränkung der Verbreitung gewaltrelevanter Computerspiele beschränken, sondern muss ein Herstellungsverbot umfassen.

Unser Appell lautet:

Verbot von Killerspielen, die dazu dienen, virtuell Menschen zu ermorden.“

86 Gedanken zu “aaw: Killerspiele verbieten!

  1. Dazu kann ich nur sagen: LOL
    ,jetzt wo Wulff Bundespräsident ist ham sie jemanden der fürsowas eintreten KÖNNTE (soll kein voreiliger schluss sein).

  2. Blablabla ….. Blablabla ….. Bla

    Seit über einem Jahr in regelmäßigen Abständen immer der selbe Käse. Kann sich das AAW nicht mal, was neues einfallen lassen? Wahrscheinlich nicht, denn wenn man sich schon so krampfhaft an Wahnvorstellungen klammert, ist man schon kurz vorm Ende. Alt das Thema noch aktuell war kam es zu keinem Verbot und es wird auch jetzt zu keinem kommen.

  3. Und die Leute werfen uns Gamern vor, Realität und Spiel nicht unterscheiden zu können?

    „die dazu dienen, virtuell Menschen zu ermorden“
    Um ermordert werden zu können, ist es notwendig, vorher die Eigenschaft „Leben“ zu besitzen. Einen virtuellen Menschen zu ermordern ist vom Ausdruck her schon genau wie „ein Haus umbringen“. Geht einfach nicht. Kategoriefehler.
    Wenn die Verbotsschreierbande lernen würde, Realität von nicht-Realität zu unterscheiden (Philosphie-Grundkurs an jeder deutschen Schule, die sowas anbietet…) kämen sie vielleicht auch über ihr Verbotsgeheule weg.
    That being said untersütze ich die Forderung nach verschärften Waffengesetzen (bezogen auf echte Waffen, nicht auf Paintball-Spielzeug). Waffen haben nämlich zurecht den Ruf, ab und an nicht-virtuelle Menschen zu töten.

  4. … das Pamphlet ist alleine schon semantisch ganz großes Kino.
    Die deutsche Sprache zu martern, scheint ein verbindendes Element der Spielekiller zu sein; die stelzen irgendwie alle so unsicher durch das Terrain, wie ein besoffener, alkoholkranker Storch auf einem Nagelbrett, dem man die Augen verbunden hat. Liegt aber auch daran, dass man weder vom geltenden Recht, dem Forschungsstand, noch den inkriminierten Medien eine Ahnung hat… da muss man wohl unbeholfen palavern, um seine Unkenntniss mehr schlecht als recht zu kaschieren.

  5. „Es gilt das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit aller
    Menschen dieses Landes gegen das Recht auf freie Ausübung einer
    Sportart einiger dieser Menschen abzuwägen.“
    In dem Pasus gehts zwar um Sportschützen find ich aber trotzdem krass, es klingt ja gerade so als wenn vor jeder Haustür einer lauern würde um einem abzuknallen oder anderweitig zu verletzten. Die Begründung ist extrem stumpfsinnig und dreist imo

  6. „Wir fordern ein generelles Verbot von Computerspielen, die die Identifikation mit dem Aggressor, die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen wie das aktive Training bei Tötungssimulationen zum Inhalt haben.“

    Teilen wir mal auf:
    „Identifikation mit dem Aggressor“ – Ego* müssen ja nicht nur Shooter sein.
    „Belohnung aggressiver Handlungssequenzen“ – vom Itemdrop bis Punkte
    „aktive Training bei Tötungssimulationen“ – WTF?

    „Unser Appell lautet:
    Verbot von Killerspielen, die dazu dienen, virtuell Menschen zu ermorden.“
    virtuell Menschen ungleich virtuelle Menschen!

    Happy Coding.

  7. Wäre schön wenn das AAW sich mal auf die WAHREN Ursachen für Jugendgewalt und Amokläufe konzentrieren würden aber dann müßten die sich ja selbst ändern und eingestehen das sie wie wir alle eine Mitschuld an der Tat haben (Ellenbogengesellschaft, nur der Stärkste kommt durch, Skrupellosigkeit bringt Geld, keine Zeit für Kinder, keine Moral und Werte (Damit meine ich nicht das was das AAW alllgemeinhin meint), Mobbing, Leute übergehen- betrügen- übersehen etc.), würden die Menschen mehr auf einander achte, aufeinander zugehen und die schwachen nicht ausgrenzen, als nutzlos ansehen und fertigmachen gäbe es keine (Jugend)gewalt, Amokläufe und co. in diesen Ausmaß (Gewalt wird es immer geben man könnte sie aber reduzieren wenn wir alle FAIR zu allen wären, Verbote und Zensur bewirken diese Reduzierung nicht).

  8. “Identifikation mit dem Aggressor”
    +
    “Belohnung aggressiver Handlungssequenzen”
    =
    Schach
    …oder so ziemlich alles wo man jemanden besiegen kann.
    z.B Sportarten wie Fussball oder Tennis.

  9. „Die Relevanz gewaltverherrlichender Medien, insbesondere der ungehinderte Zugang zu gewaltrelevanten Computerspielen sind ein weiterer signifikanter Risikofaktor.“
    Schon doof, dass die Eltern nicht wissen, was ihr Kinder „konsumieren“

    „Hier ist ebenfalls die Verantwortung des Gesetzgebers gefordert.“
    USK? ach ne, die haben ja keine Ahnung von ihrem Job, darum dürft ihr in D ja all die schönen Spiele spielen, welche ich, ohne mich schämen zu müssen, frei im Laden kaufen kann

    „Wir fordern ein generelles Verbot von Computerspielen, die die Identifikation mit dem Aggressor, die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen wie das aktive Training bei Tötungssimulationen zum Inhalt haben.“
    Aktives Töten in Tötungssimulationen, cool, ich bin ausgebildeter Massenmörder

    „Die bestehenden Verbotsregelungen werden den Erfordernissen eines ausreichenden Schutzes vor menschenverachtenden Gewaltspielen nicht gerecht.“
    Ich kenn die Gesetze in D nicht so gut, aber denke mal, die abschnitte, welche ich kennen sollten genügen, ist halt alles eine sache der Interpretation und somit des eigenen Geschmacks.

    „Indizierung und restriktive Altersfreigabe sind nicht wie ein strafbewehrtes Verbot geeignet, diese Spiele vom Markt zu drängen.“
    Darum gibts ja auch so wenige „Straftaten“

    „Eine effektive Bekämpfung darf sich nicht auf Einschränkung der Verbreitung gewaltrelevanter Computerspiele beschränken, sondern muss ein Herstellungsverbot umfassen.“
    Dann Programieren sie halt nicht in D, sondern in den Nachbarländern. Tschüssi Arbeitsplätze, hoch lebe Hartz IV

    „Verbot von Killerspielen, die dazu dienen, virtuell Menschen zu ermorden.“
    Virtuell Morden: Mord setzt doch Vorsatz voraus, ich kann mich nicht erinnern mal gespielt zu haben mit dem Vorsatz „Jetz geh ich Morden“, ok, ich hab schon in GTA wild um mich geballert weil ich gefrustet war weil ich wo wiederholt nicht weiter kam, aber he, ich käme doch nicht auf die Idee, deswegen mein Gewehr zu nehmen und auf meine Mitmenschen zu schiessen.

    Ok, ich hab mir bei der Arbeit auch schon gewünscht, ich hätte mein Gewehr zur Hand, aber ich denke, jeder der das Wörtlich nimmt, hat doch selbst ein Problem. Es ist iwie Traurig, dass in der heutigen Geselschaft solche und ähnliche „farbige Floskeln“ immer gleich für bare Münze genommen werden (nein, ihr kriegt jetzt kein Geld).
    -dem könnt ich den Hals umdrehn
    -der soll doch vom Dach/ausm Fenster springen
    gibt sicher noch mehr, aber eben, ich bin ja nur ein Kranker -.-

  10. “Eine effektive Bekämpfung darf sich nicht auf Einschränkung der Verbreitung gewaltrelevanter Computerspiele beschränken, sondern muss ein Herstellungsverbot umfassen.”

    Das hat in Deutschland doch eh kaum Relevanz. Außer die zählen Strategiespiele auch zu den „K-spielen“. Wieviele Actionspiele kommen denn aus Deutschland? Die einzigen, die meines Wissens relevante „K-spiele“ herstellen, sind Crytek und gerade die sind mittlerweile eh international aufgestelllt, d.h. sie könnten ohne Probleme ihren Sitz in die Türkei oder sonst wo hinverlegen.
    So ein blödsinn, da hat jemand immernoch nicht begriffen, dass….. ach vergesst es die haben einiges noch nicht begriffen.

  11. Wenn man dieses hässliche Wort das ich nicht mehr benutzen will ganz weit auslegt würden noch Piranha Bytes darunter fallen, in Gothic und Risen wird nicht gerade zimperlich umgegangen.

    Aber eigentlich ist es Wayne, weil wir uns nicht mit dem Agressor identifizieren in den Spielen. Der Agressor sind die Gegner, die, die sofort auf einen schießen sobald man in Sichtweite ist. Der Spieler verteidigt sich! Der Spieler ist das Gegenteil des Agressors.

    „Indizierung und restriktive Altersfreigabe sind nicht wie ein strafbewehrtes Verbot geeignet, diese Spiele vom Markt zu drängen.“
    Altersfreigaben sind ein strafbewehrtes Verbot. Es ist verboten jemandem ein Spiel zu verkaufen der zu jung dafür ist. Was diese Leute wollen, ist ein Verbot für jeden, nicht nur ein Verbot die Spiele zu kaufen, sondern ein Verbot dass die überhaupt hergestellt werden, natürlich alles für den Jugendschutz *eyesroll*
    Arg, ich könnte noch einen halben Aufsatz darüber schreiben was da alles falsch und dumm ist, aber darauf habe ich keine Lust und ihr habt ja auch schon genug dazu gesagt.

  12. Was mir da neu auffällt ist die Rede von „gewaltrelevanter Computerspiele“. „Gewaltrelevanz“ da
    Also relevant für (reale) Gewalt, oder wo virtuelle Gewalt relevant ist?

  13. …tja…jetz is eine parteitreue marionette unser präsi….da gehts dann „voran“ mit der zensur…gut gemacht herr merkel und frau westerwelle

  14. Ich bin dafür, sämtliche Spiele zu verbieten, die dazu animieren, gegen das Tierschutzgesetz zu verstoßen. Da Schildkröten geschützt sind, gehört SUPER MARIO verboten ….
    Wann ist dieser ganze Schwachsinn endlich zu Ende? Kann man denn das Sommerloch nicht mit anderem Blödsinn füllen?

  15. @Phaidros
    Naja Peta versucht ja auch schon länger Spiele verbeiten zu lassen in denen virtuelle Tiere zu Schaden kommen, die hatten sogar schon ein wenig Erfolg, man denke da an Call of Duty World at War und die Sache mit den Schäferhunden oder an Cooking Mama. Ich würde mich über eine Zensur oder Verbot von Super Mario ehrlich gesagt auch nicht mehr wundern.

  16. Anhang:
    Auch ja und bei einem Onlinebrowser-Spiel mit Gangstern (Namen vergessen da ich keine Browsergames spiele) wurden Pitbulls entfernt wegen einer Beschwerde von Peta über das Spiel, SB.Com hatte drüber berichtet.

  17. „gewaltverherlichende Medien“=“gewaltrelevante Computerspiele“=“menschenverachtende Gewaltspiele“=“Killerspiele, die dazu dienen, vituell Menschen zu ermorden“?

    Was meinen die denn jetzt? Mal abgesehen von einem Logikfehler, da „virtuell Menschen ermorden“ heißt, dass man echte Menschen ermordet wie auch immer das funktionieren soll.
    _
    Außerdem ist dieser Satz hier komisch: „Wir fordern ein generelles Verbot von Computerspielen, die die Identifikation mit dem Aggressor, die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen wie das aktive Training bei Tötungssimulationen zum Inhalt haben.“
    Da fehlt doch mindestens ein Komma vorm „wie“ um grammatikalisch richtig zu sein, ganz zu schweigen vom Inhalt.

  18. leute das aaw hat sich seit der forderung des verbots nicht wirklich gedanken darüber gemacht, sich nicht wirklich mit den spielen beschäftigt, nicht mal ansatzweise. da mit denen der dickkopf durchgeht und, wie wir wissen, dialoge unerwünscht sind, hat man hier einfach nochmal eine person hingesetzt, die ein paar neue, ihrer meinung nach, „sinnvolle“ begründungen in den appell klatscht, um die unterschriftensammlung zu rechtfertigen. wozu hätte man denn sonst minderjährige schüler etc angebettelt zu unterschreiben? was hätten die unterzeichner denn vom aaw denken sollen, wenn sie die forderung jetzt einfach hätten entfallen lassen? und das ganze papier, inklusive farbe hat sicher eine menge kohle gekostet. rettet den regenwald, unterstützt e-petitionen!!
    da könnt ihr jetzt so viel an ihrer formulierung meckern wie ihr wollt, das lohnt sich einfach nicht. das lohnt sich evtl, wenn sie damit wirklich irgendwas erreichen sollten.

  19. Herrlich, wie der Faschismus wieder mal sein braunes Haupt erhebt, denn genau das wäre ein Verbot, brutalster Faschismus, aber solange es gut für die Kinder ist….

  20. Aribeth, mach aus dem „wie“ ein „sowie“, dann passt es ;)

    Ansonsten ist das doch alles total vermessen und weltfremd. Eigentlich tun mir diese Leute, die immer wieder solche Papiere, Aufrufe und Bücher verfassen, Leid. Sie halten sich ernsthaft für die verkannten Retter der Menschen dieses Landes und versuchen verzweifelt, die blinde Schafsgesellschaft von ihrer Sache zu überzeugen.
    Als ob ein Herstellungsverbot etwas anderes erzielen würde als Spott und Häme der übrigen Welt, die sich auch noch dafür bedankt das alle betroffenen deutschen Firmen ins Ausland umziehen und weiterentwickeln.
    Aber dafür gibt’s dann in Deutschland nur noch schönes Wetter, Wiesen mit Kuschelhäschen, und bei Auseinandersetzungen unter Jugendlichen fliegen nur noch die Wattebäuschen und aus ihren Mündern kommen Regenbögen. Dafür lohnt es sich wahrhaft zu kämpfen!

  21. …ist es gut für Deutschland, ja man kennt das aber ich würde dennoch Vorsichtig sein mit Aussagen in Richtung brauner Farbe sowas wird schnell mal zensiert weil es schnell zu Ärger kommen kann (Die Seite ist nicht nur bei Spielern bekannt).

  22. Faschismus muss nicht Braun sein ;)

    Das Problem ist doch: Was nicht in mein Weltbild passt, dass darf nicht sein, das darf auch nicht in die Welt anderer Personen passen. Wenn dann auch noch Kinder für miese Zwecke eingesetzt werden, die teilweise nicht darüber informiert wurden was sie da unterschreiben, so jemand hat moralisch bereits verloren.

    Unsere Gesellschaft lebt von der Abwechslung und der Toleranz, wenn ich mit einem Teil anfange, wie jetzt zum Beispiel Spiele, wo höre ich dann auf? kommen dann wieder mal die Bücherhaufen? Gedankenpolizei?

    Wenn man Schulmassaker oder amokläufe verhindern will muss man woanders anpacken, denn solange wir in einer jederfürsich-Gesellschaft leben und den Menschen gesagt wird dass nur Leistung zählt, solange wird es Menschen geben die am Druck zerbrechen und, im harmlosesten Fall „nur“ sich selbst umbringen, im extrem aber dutzende Leben auslöschen.

  23. Nennt mich naiv, aber ich reflektiere bei Spielen grundsätzlich darüber was ich tue. Einen, der mir entsprechendes sagt, brauche ich nicht und Einen, der mir dogmatische Denkstrukturen vorgibt, schon gar nicht.
    .
    Geht es nur mir so oder wirken die Definitionsversuche des AAW tatsächlich immer hilfloser? *g*

  24. Auf uns mag das so wirken aber auf die Leute die keine Ahnung von Spielen haben nicht, da wirkt vieles sogar plausibel für die.

  25. @Crusader: ja

    @Capitel Chaos:
    Zustimmung


    Ich schätze, solange kein namenhafter Politiker sich ernsthaft mit dem AAW beschäftigt, wird es ein Verein sein, der alles versucht wieder in die Schlagzeilen zu kommen. Dass sie mit diesem „Brief“ eigentlich eine Hetzrede gegen extrem viele demokratischen Freiheitsideale (sogar Grundrechte) abschicken, werden sie wohl nie erkennen. Denn wie schon vorhin mal jemand anmerkte, müsste das eine gewisse Gesellschaftskritik und damit auch Selbstkritik implizieren. Es wird zugunsten der „Killerspiele“ nur zu gerne vergessen, dass nicht die Spiele/das Fernsehen/die Medien unsere Kinder erziehen. Wenn ich sehe, wie manche Kinder miteinander umgehen, liegt das nicht an den Spielen (wenn die Kinder diese spielen können, läuft schon etwas grundlegend falsch), sondern zu 99% an den Eltern. Lachhaft würde ich das ganze persönlich eher nicht bezeichnen.

    Denn sobald derartige Gedanken weiter streuen und eine radikale Intolleranz (nicht nur gegen Videospiele) verbreitet wird, spätestens dann rücken wir immer weiter an einen durch und durch faschistoiden Staat heran.

  26. Wenn das AAW gegen alles kämpfen würde, was einer toleranten, offenen Gesellschaft schaden zufügt, dann müssten sie wohl zuerst gegen sich selbst kämpfen …

  27. Auch auf die Gefahr hin, dass wieder bestimmte Persönlichkeiten irgendwelche Beleidigungen,Beschimpfungen und Diskriminierungen erkennen wollen:
    „Erdbeer ist lecker, aber zu süß“.
    Und zum Thema:
    Das AAW wird es nie lernen, da sie ihre Rachegelüste unbedingt befriedigt sehen wollen.
    Der Täter der ihre Kinder brutal tötete kann leider nicht mehr zur Rechenschafft gezogen werden, da die Polizei ihrer Arbeit nicht nach kam und nicht verhindert hat, dass sich der Täter, blutent am Boden, noch selbst richtete.
    Da also der Täter nicht mehr greifbar ist für die Verantwortlichen des AAW, suchen sie sich jemand bzw. etwas anderes was sie als „Ersatz“ dafür niederknüppeln können.
    Und erst dann, wenn sie das erreicht haben, geben sie endlich Ruhe.

  28. Noch dümmer als dieses Pamphlet ist nur noch diesen Leuten Aufmerksamkeit zu schenken.
    Ignoranz ist die größte Strafe für das AAW.
    -> Ihr könnt sagen was ihr wollt, es interessiert uns nicht und wir werden auch nicht darüber berichten.

  29. @Aribeth:
    Richtig, ist sehr schwer zu verstehen, was sie konkret wollen – vermutlich wissen sie es selbst nicht und versuchen das, wie Vicarocha schon vermutete, durch Phrasendrescherei zu verdecken.
    .
    Beim komischen Satz vermute ich mal, dass da nicht „wie“ sondern „sowie“ stehen sollte.
    .
    Mal ein paar Phrasen, auf die ich näher eingehen will:
    „Relevanz gewaltverherrlichender Medien“ – §131 StGB, wobei das AAW hier klar eine weitergehende Auffassung von „Gewaltverherrlichung“ hat, als Juristen. Sie wissen’s wohl besser.
    „der ungehinderte Zugang zu“ – sie erwähnen die Jugendschutzgesetzgebung später noch, das ist hier also nicht gemeint!
    „gewaltrelevanten Computerspielen“ – hier hat Pyri völlig Recht, der Begriff ist enorm schwammig. Vermutlich sollen damit Spiele gemeint sein, in denen Gewaltdarstellungen relevant sind – wer auch immer das wie auch immer feststellt.
    „ein generelles Verbot von“ – Herstellungs-, Verbreitungs-, Einfuhr-, Besitzverbot? Geht’s etwas genauer?
    „die Identifikation mit dem Aggressor“ – überraschend sachlicher Ausdruck. Mehr davon bitte!
    „die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen“ – alle Rollenspiele. Zählt „Sieg“ als „Belohnung“? Dann wird’s uferlos.
    „das aktive Training bei Tötungssimulationen“ – also wird mit diesen Spielen das Töten aktiv trainiert, lese ich das richtig? Reden wir wirklich von Videospielen?
    „Erfordernissen eines ausreichenden Schutzes vor menschenverachtenden Gewaltspielen“ – wer soll hier „geschützt“ werden? Das liest sich nach der Forderung eines Schutzes der Allgemeinheit, nicht mehr nur der Jugend. Und was „menschenverachtend“ ist, weiß man auch hier besser als die Juristen.
    „diese Spiele vom Markt zu drängen“ – Oha! Nicht mehr nur Jugendschutz, sondern ganz weg, auch für Erwachsene!
    „effektive Bekämpfung“ – Militärjargon von Möchtegernpazifisten, geradezu drollig.
    .
    Was bleibt unter’m Strich? Mehr schwammige Begriffe („gewaltrelevant“), aber vor allem die Absichtserklärung, dass es nicht mehr nur um den Jugendschutz geht, sondern diese Spiele per se so böse sind, dass sie gänzlich verboten werden müssen. Das dahinterstehende Verständnis eines freihitlichen-demokratischen Rechtsstaates löst bei mir Übelkeit aus!

  30. Die sind mir lustig,wollen ein herstellungsverbot,von firmen die in den USa beheimatet sind.Viel Spass AAW zu versuchen Activision dran zu hindern ein neues MW zu mahcen,lol

  31. @Mike L.
    Daran hindern etwas *unliebsames/unpassendes/verwerfliches zu entwicklen können die AAWler die Firmen nicht aber die Niederlassungen hier (fast alle großen Firmen haben hier eine Niederlassung) könnten durchaus ihre Probleme für ihre Produkte *aus dem Ausland bekommen selbst wenn es die Produkte hier gar nicht zu kaufen gibt (Ja das ist ziemlich Absurd aber so ist das nun einmal) und das es die Spiele hier nicht mehr geben wird wenn die ihre Forderungen durchhaben dürfte klar sein und wenn dann irgendwann, auch der Kauf und Besitz strafbar sein sollen wird sich das auch keiner mehr legal besorgen wollen (Zu großes Risiko) dafür dürften aber die Downloads ins Bodenlose Uferlose gehen und das nicht nur bei den Killerspielen der *relativen Anonymität des Internets sei *Dank.

  32. @Mortipher
    Ich bin mir da eben nicht so sicher ob überhaupt die Inhalte mit „gewaltrelevant“ oder ob über eine Medienwirkungsforschung die Spiele als relevant für reale Gewalt da wahrgenommen werden. So wie ich vieles in der Diskussion lese läuft auch das auf eine Feststellung von (fiktionalen) Gewaltdarstellungen, mit fiktiven Figuren, Handlungen, Erzählungen etc., ALS Gewalt hinaus
    Also so: das Buch, der Film, ÜBT Gewalt aus, ist gewaltTÄTIG, hört man ja auch öfter über Spiele
    Bernd Graff von der Süddeutschen Zeitung versuchte seine Ablehnung der Ästhetik von Videospielen auch einmal so auszudrücken, dass die Gewaltbilder der Netzhaut Gewalt antun täten. Dass also auch die VideospielerInnen eher Opfer als Täter einer solchen Gewalt seien. Demnach wohl Opfer ihres schlechten Geschmacks. Bei Zeit-Fragen, den Hänsels, etc. scheint mir das auch öfters die entsprechenden Gedankengänge zu sein. Und da tritt dann auch der mehr oder weniger besondere Schutzgedanke auf meine ich
    Bei Klaus Miehling kann man offenbar ähnliches über Musik lesen, ein ähnliches Gefühl: da ist es auch schon so, dass die Lautstärke von Musik Schmerzen verursacht anscheinend

    Also ich glaube, dass „gewaltrelevant“ eher so zu verstehen ist denn als Synonym für „gewaltverherrlichend“, „gewaltbeherrscht“, etc. So wie bislang halt Gesetze auch gemacht wurden oder werden sollten in D

  33. „Noch dümmer als dieses Pamphlet ist nur noch diesen Leuten Aufmerksamkeit zu schenken.
    Ignoranz ist die größte Strafe für das AAW.
    -> Ihr könnt sagen was ihr wollt, es interessiert uns nicht und wir werden auch nicht darüber berichten.“

    Dass hier schon 36 Kommentare stehen, beweist, dass die Aussagen der AAW einen wahren Kern bzw. ein Fünkchen Wahrheit enthalten.

  34. @Sunstar:
    Oder, dass es totaler Schwachsinn ist über den wir uns zu Recht aufregen. Ich habe sowas schon öfter gelesen und ich verstehe diesen Gedankengang einfach nicht. Weil sich Leute über das Gesagte unterhalten, müssen sie Recht haben?

  35. Nachtrag: ich finde das langsam echt ermüdend. Da werden ständig neue Begriffe erfunden, erst „gewaltbeherrscht“ (bei VDL wenn ich mich richtig erinnere), jetzt auch noch das. Ich hoffe das wird nicht noch weiter aufgenommen…

  36. @Sunstar
    Wenn es soviele negative Kommentare zu deren Aussagen gibt könnte es aber auch bedeuten das sich das AAW irrt, einfach nur Unsinn von sich gibt sowie Blödsinn fordert und fördert schon mal daran gedacht?
    .
    Finde euch Spielegegner aber auch ganz putzig, gäbe es keine Reaktion auf die AAW-Aussagen hätte das AAW Recht und gibt es Reaktionen wie in diesen Fall die nicht in euer Bild passen dann natürlich auch was man ja an ihrer Aussage sieht, etwas dazwischen oder gar das Gegenteil nämlich das das AAW im Unrecht ist kommt euch natürlich gar nicht in die Tüte, euch geht es nicht darum die Jugend zu schützen sondern rein darum das ihr Recht habt und alle anderen nicht und über sowas kann ich nur müde lächeln.

  37. Ich glaube es ist recht unnötig diese ganzen Begriffe und Wortwendungen (z.B. „gewaltrelevant“´, „Verbot von Killerspielen, die dazu dienen, virtuell Menschen zu ermorden“ usw) auseinanderzunehmen. Selbst das AAW hat scheinbar erkannt, dass man mit dem „K-Spiele“-Begriff nicht wirklich Seriösität in so einem Ruf nach mehr Verboten ausstrahlt. Also wird versucht den Text bedeutungsschwer mit rethorischem Blödsinn aufzublasen. Gemeint sind weiterhin „K-Spiele“, nur drücken sie sich um die Verwendung des Begriffes, damit alles ein bißchen formeller klingt. Gut die neuen Bezeichnungen und Wortwendung geben zwar kaum Sinn und wie beim „K-Spiel“-Begriff ist weiterhin unklar was eigentlich geneint ist, aber wer die Werte unserer Gesellschaft (und v.a. die Kinder) retten will, kann sich nicht mit Kleinigkeiten aufhalten.

  38. @Sunstar,
    ein wahrer Kern? Bist du sicher, dass du die richtige Seite besuchst? O_o
    Hier werden nunmal die Aussagen von „Spielekillern“ dokumentiert und wenn sie noch so absurd sind.

  39. @GreenNinja
    Sunstar denkt wohl auch wie die meisten anderen Spielegegner das hier nur Jugendliche um die 15-16 Jahre unterwegs sind, spielen ja nur Jugendliche Spiele so das Allgemeinvorurteil. Die Wahrheit aber sieht anders aus der Durchschnittsspieler heute ist mindestens um die 25 Jahre alt was man an dieser Seite ja auch gut sieht, die meisten hier sind mindestens so alt, eine ganze Reihe Leute über 30 kann man hier auch antreffen auch wenn die älteren Spieler mit dem Posten allgemein etwas zurückhaltender sind als die jüngeren.

  40. Komischer Text, einerseits scheinen sie dann doch dazu gelernt zu haben da es nicht mehr um „die dazu dienen Menschen zu töten“ geht, anderseits ist das so ein geschwurbel mit Advokaten-winkelzügen, das es sich liest als hätte es ihnen eben auch ein Anwalt geschrieben.
    Da steht ja nun nicht „virtuelle Menschen“ sonder „virtuell Menschen“, was im Grunde noch immer heißt „Menschen töten“, nur halt in Politiker/Juristensprache.
    Oder eben der „Aggressor“, mehrheitlich sind es in Spielen Helden, meinetwegen auch tragische Helden. Das hat eine neue Qualität an hinter….keit(für die ich das AAW eigentlich, für zu einfältig halte), da dort versucht wird anderen(der Öffentlichkeit) einzureden das wären Massenmörderspiele in die man reinkommt und wahllos auf Passanten ballert.(Okok die Kinderwagen/Oma Nummer hat die FAZ auch schon abgezogen.)
    Sollte das AAW, das offenkundig noch immer kein aktuelles Computerspiel gesehen hat, das unter Spiel meinen, kann ich ihnen sagen – ja, ähnliches gab es in den frühen 90er Jahren, damals wie heute (und davor) sind sie Verboten, da Straftatbestände verschiedenster Art erfüllt werden/wurden.Aber eigentlich wollte ich mich nicht mehr über Leute aufregen die sich in ihren paranoiden Wahnvorstellungen verrannt haben und sich wie Sektierer benehmen.

  41. Hey an ALLe hier.
    Ich habe ne super Idee. Habt ihr mir Sicherheit noch nie was von gehört.
    Aber: Lasst uns doch Killerspiele verbieten.
    Na? Ist das nicht was? Kann es zwar nicht begründen und wenn ihr nicht drauf anspringt,
    dann nerve ich in 2 Monaten nochmal.
    Ach übrigens…. Wollen wir nicht Killerspiele verbieten?

  42. Die Spielegegner seid ihr Spieler in Deutschland, weil ihr aus jeder unglücklichen Politiker-Aussage und Forderung eines noch so unbedeutenden Vereins einen Staatsakt macht (auf Twitter, GSPB, Facebook).
    Getroffene Hunde bellen.
    Es hat schon seine Gründe warum in meiner neuen Heimat Frankreich niemand über das Thema redet, hier das Thema aber sich immer noch prima für Populismus und zum Erhaschen von Aufmerksamkeit eignet.

    Spiel dann mal weiter (das in Deutschland zensierte) Singularity und hoffe, dass ihr euch in Zukunft ein anderes Hobby sucht, damit diese von beiden Seiten hysterische und polemische Diskussion endlich ein Ende findet.

  43. Gott lass Hirn hernieder fallen und die Unglücklichen eines besseren belehren… Denken die jetzt wirklich, dass nur, weil sie sich jetzt in diesem Advokaten-Deutsch ausdrücken können, die Leute jetzt konkreter wissen was sie wollen?
    Was genau geht eigentlich in diesem Land schief?

  44. Sunstar: diese Redewendung „getroffene Hunde bellen“ ist totaler Murks und billigstes Stammtischgelaber gegen jede argumentative Basis, denn würde an dem Spruch etwas dran sein, dann dürfe man ja erstmal was gegen Ausländer sagen und wenn diese sich dann beschweren dies als „beweis“ auslegen.
    D.h. diese Redewendung entkoppelt Aussage und Reaktion vom Inhalt und unterstellt inhaltsunabhängig Inhalte – wie kann das sein?! D.h. wenn jemand sagt: „Tod den Kinderschändern“ und ich sage: „Nein, wir haben Artikel 2 GG!“, dann gibt es tatsächlich Leute, die daraufhin behaupten würden, ich wäre ein Kinderschänder, einfach weil sie diese Redewendung „benutzen“, wenngleich sie nicht immer offen ausgesprochen werden muss.

    Und Sunstar: wenn mehr Leute so denken würden wie du, dann gäbe es da draußen keine einzige Demonstration bzw. man würde den falschen leuten freie Hand lassen. Bsp: NPD marschiert auf und alle zucken mit den Schultern – sorry mal, aber gegen gewisse Strukturen muss man ankämpfen und da kannst du dir deine Sprichwortpolemik einfach nur sparen, hier ist wohl niemand besoffen genug auf so etwas herein zu fallen!

  45. @Sunstar:
    Non sequitur.
    .
    @Dave:
    Schön demonstriert, spätestens bei extremen politischen Meinungen käme man da in Teufel’s Küche, hätte Sunstar Recht.
    .
    @Doktor Trask:
    Wie ich oben schon schrieb, in diesem Fall hier geht es NICHT nur um den Jugendschutz, sondern – nun gut, wird nicht spezifiziert, aber man kann wohl davon ausgehen, dass hier mehr Menschen vor den bösen Spielen geschützt werden sollen, als nur die Jugend.
    .
    @Pyri:
    Stimmt, den Begriff hatten wir schonmal, erklärt auch, weshalb ich den Begriff sofort dergestalt interpretiert habe. Danke für den Link.
    Also wären wir Spieler (sowie Musikhörer) wohl masochistisch veranlagt, wenn wir explizit Medien konsumieren, die uns reale (!) Gewalt antun. Oder süchtig, worauf die Argumentation wohl eher hinauslaufen würde. Oder beides, also süchtig nach der masochistischen Wirkung.
    .
    Dadurch ändert sich der „Schutz“-Begriff, absolut richtig, das passt dann weit besser in den übrigen Text: (ich phantasiere im Folgenden, bloß nix davon Ernst nehmen)
    die Spiele selbst sind böse, weil sie dem Spieler real Gewalt antun (und gerade Kinder muss man vor Gewalt schützen). Dieses Erleiden realer Gewalt auf Seiten der Spieler führt (in längeren Wirkungsketten, aber als „signifikanter“ Faktor) zu gewalttätigen Reaktionen der Spieler, aber nicht gegen das Spiel (das nicht als Gewalttäter erkannt wird, vermutlich weil man süchtig ist), sondern gegen Dritte. Und vor dieser fraglos schädlichen Wirkung muss „die Gesellschaft“ oder wer auch immer geschützt werden – ja, die Spieler selbst müssen vor den Spielen geschützt werden!
    Mit dem Masochismus- bzw. Suchtargument wäre auch erklärt, weshalb wir Spieler unsere „Drogen“ (darauf läuft es doch letztlich in dem Argumentationsgang hinaus) verteidigen und weshalb man sich zu unserem Besten (und zum Wohle aller) über unsere Wünsche – weil wahnartig und deshalb zu ignorierend – hinwegsetzen muss.
    Das erklärt dann auch die Ausweitung des Schutzbereiches über die Jugend hinweg auf wohl wirklich „die Allgemeinheit“ und den sehr harten Jargon – man bekämpft hier tatsächlich einen Feind, aber keinen menschlichen, sondern einen aus Bits und Bytes.
    .
    Danke Pyri, der Gedankengang war mir neu. Insofern finde ich diesen Begriff („gewaltrelevant“) auch nicht ermüdend, da ich ihn unter diesem Aspekt bislang nicht kannte. Egal, ob er zutrifft oder nicht, allein, dass ich der (in der Tat im Ganzen ermüdenden) Debatte endlich einen weiteren Aspekt abgewinnen konnte, war es wert, sich das auszudenken – inwieweit das dann tatsächlich auf den Gedankengang des AAW zutrifft, lässt sich leider nur schwer sagen, aber es scheint eine (bedenklich) plausible Erklärung für einige Formulierungen zu sein.
    Btw, „gewaltbeherrscht“ stammt tatsächlich aus von der Leyens ehem. Ministerium zu der Zeit, als sie dort Ministerin war. Wenn weiter (für mich) neue Begriffe mit (für mich) neuen Bedeutungen kommen, dann gerne, langweile ich mich schonmal nicht – aber ich glaube auch, dass da eher nur noch mehr un- bzw. missverständliche Quasi-Synonyme kommen werden (z.B. „gewaltverherrlichende Spiele“ als Quasi-Synonym der Printmedien für „Killerspiele“, wenn über Tim K. berichtet wurde, ungeachtet des §131 StGB).
    .
    @eMCe:
    „(Okok die Kinderwagen/Oma Nummer hat die FAZ auch schon abgezogen.)“
    .
    Bin ich also nicht der Einzige, der sich an diese denkwürdige Entgleisung erinnert.

  46. @maSu
    Wenn jemand schon in Frankreich sitzt und von dort aus sich noch freut, dass er oder sie Spiele zocken kann welche in D für gewöhnlich (selbst)zensiert sind und darin keinen Widerspruch zu seinen vorher getätigten Äußerungen scheinbar erkennen kann, ist glaub ich jede weitere Diskussion echt müßig.
    Geschweige denn ein realpolitisches Gefühl für die Situation in Deutschland vorhanden, welche zu solchen Selbstzensurmaßnahmen erst geführt hat

    Populismnus zu dem Thema gibt es sicher fast überall auf der Welt, auch in meinem Land Österreich: der Unterschied zu D und der Schweiz ist aber zum Beispiel eben weiterhin, dass der dort weiter geht und Gewaltdarstellungsverbote auch schon lange geschaffen wurden. In Deutschland noch der Index, welcher ebenfalls eine gute Grundlage für Selbstzensur darstellt, das heisst die Gefahr darauf zu landen trotz einer gewissen Liberalisierung seit 2003 mit in jedem Fall mehr Rechtssicherheit dafür groß genug ist

    Dass es in der Debatte da keinen wahren Kern gäbe, das würde ich übrigens jederzeit leugnen: natürlich gibt es den. Der „wahre Kern“ ist die Existenz der Schulmassaker, auf welche sich dieser Verein ja auch beruft, sowie zumindest die Biologie der Massakrierenden: die welche zumindest viele Tote verschuldet haben, diese Täter waren allesamt junge Männer. Und junge Männer spielen bekanntlich auch gerne „Killerspiele“.

    Einen solchen „wahren Kern“ gibt es aber auch anderswo, in anderer Kriminalstatistik: wenn etwa der Anteil von MigrantInnen bei manchen Delikten wohl auch höher ist als der von länger Einheimischen. Ausländerfreindlichkeit muss eine solche Statistik jedoch ebenfalls nicht schüren!
    Sondern man kann sich damit beschäftigen und einvernehmlich nach einer Lösung für gewisse gesellschaftliche Probleme suchen: ein Buch wie Frau Mayer zu schreiben, wo sie schon am Titelbild wie eine Richterin erscheint, welche auf Missstände einwirken möchte die womöglich genau deswegen erst vorhanden sind, wegen einer solchen Einstellung, solch autoritärem Auftreten in Zusammenhang mit einer allzu normierten Leistungsgesellschaft von MacherInnen, wo bereits in Schulen mit Druckmittel wie Markenkleidung etc. andere ausgegrenzt werden, soweit bis diese im schlimmsten Fall irgendwann zu physischer Gewalt greifen, und zwar nicht nur gegen sich selbst gerichtet, ist da der denkbar schlechteste Weg, um nicht zu sagen völlig falsch. Wenn Verbote gefordert werden ohne diese Forderungen selbst als Gewalt zu begreifen – was sie leider eben (auch) sind. Nichts anderes.

    Und ähnlich wie bei der Migration ist es hier bei dem Sexismus der jungen, „Far Cry 2“ spielenden Männer zum Beispiel
    Oder einer entsprechenden Stigmatisierung der Gruppe Gamer
    Es nützt nichts Menschen – mit Gewalt (!) – ihre Identitäten zu nehmen, auch wenn viele auf ihr Hobby dabei wohl noch verzichten würden beziehungsweise das auch noch eher freiwillig selbst, das heisst von sich aus möchten, weil sie Videospiele als Freizeitgestaltung nicht für so wichtig halten. Andere nehmen das wiederum ernster, diese definieren sich damit so wie es in anderen kulturellen Bereichen mit anderem ist. Zum Beispiel mit Musik oder mit Religion
    Solle hierzulande einmal jemand wirklich verbieten wollen Musik zu machen, da kann man dann weiter sehen…

  47. Pingback: Verbotsforderungen: zu wissen glauben was zu tun ist… « Jürgen Mayer

  48. „sorry mal, aber gegen gewisse Strukturen muss man ankämpfen und da kannst du dir deine Sprichwortpolemik einfach nur sparen, hier ist wohl niemand besoffen genug auf so etwas herein zu fallen!“

    Du kämpfst nicht gegen die Strukturen an, mit deiner billigen Polemik (siehe Forum) machst du es nur denen das Leben schwer die gegen diese Strukturen kämpfen.
    Aber islamophobe Spinner wie du vergessen das wohl schnell in ihrem blinden Hass auf Gutmenschen und andere Spielegegner.

  49. halt mal weng den ball flach sunstar. beleidigungen brauchen wir hier wohl eher nicht, oder? schreib deinen mist auf nen zettel und schick ihn den leuten, die des gesülze interessiert.

  50. @Sunstar
    Ich weiß ja nicht welche Texte du gelesen hast aber ich konnte bei maSu nichts in der Richtung Islamophobie oder Haß auf Gutmenschen und andere Spielegegner lesen.

  51. Na kommt schon, ihn jetzt zu verarschen muß aber auch nicht gerade sein, wir wollen doch ernst genommen werden also lasst das bitte sein.

  52. Sunstar:
    Soll das ein Flamewar werden?
    Was willst du bitte? In deiner letzten Antwort war nichts(!) was argumentativ eine nachträgliche Basis für das vorherige Posting liefern könnte. D.h. völlig unabhängig vojn dem vorherigen Beiträgen versuchst du ziemlich platt zu provozieren.
    Sorry mal, aber wenn du die Hände in den Schoß legst, während andere fröhlich dein Hobby mittels Lügen und Hetze durch den Dreck ziehen bitte. Mach was du willst. Aber schreib anderen nicht vor, was sie wie zu tun haben und versuch keinen Kleinkinderdreck zu provozieren. Danke!

  53. –„die Identifikation mit dem Aggressor, die Belohnung aggressiver Handlungssequenzen wie das aktive Training bei Tötungssimulationen zum Inhalt haben.“

    also spontan fällt mir jetz keine Spiele ein dei das konkret zum Inhalt haben.

  54. Warum gibt es diese Webseite noch? Niemals wird es zu einen verbot kommen. Niemand hat die absicht ein verbot zu erstellen im Bundeskabinett!

  55. identifikation mit dem aggresator=??
    belohnung aggressiver handlunhssequenzen=mario??? schach???
    aktive training bei tötungssimulationen=wenn ich busfahrsimulator spiel, kann ich dann busfahren? tötungssimulator?? Schach=gleich tötungssimulator, angelspiele=tötungssimulator
    echt schlimm was die leute denken vom aaw. echt, wenn es menschenverachtende spiele gäbe, würd ich mir trotzdem keine lügen ausdenken. es bildet sich hier eine paralelgeswellschafft. auf der einen seit sind die politiker, die killerspielspieler für entweder jugendfliche, die ihre männlichkeit demonsrtieren, indem sie later so „illegale“ sachen tun. killerspielhersteller sind organisierte verbrecher, sadisten, terroristen, die das ausnützen und ganz viele davon herstellen. das militär hatte sie erfunden um tötungshemmungen abzubauen und das pentagon hat sai für den privatgebrauch freigeben. meduiamarkt und co wissen ja überhsupt nicht was das für spiele sind und verkaufen sie ganz ausversehen.
    auf der anderen seite sind die spieler, jeden alters, jeden berufes. freidliche menschen, gewaltätige menschen. die gamescom wird in den medien als voll toll und computerspiele sind kulturgut blabla beschrieben, jedoch werden killerspiele nicht gezeigt um so zu tun als wären sie in der kultuelleln computerspielbranche geächtet.

  56. Ich finde es ja immer wieder großartig, wie alle anderen Seiten plötzlich von sich aus auf die Originalquelle stoßen, ohne zuvor durch Seiten wie diese darauf aufmerksam geworden zu sein. Aber als heise oder sonstwer verweist man eben nicht auf unsere Schildkröte.

  57. @Rey Alp:
    Genau das hab ich doch vor Kurzem schonmal gelesen: http://www.internet-law.de/2010/06/das-linkverhalten-der-blogosphare.html
    .
    Ich denke, da steckt ein bisschen die Angst der „richtigen“ Medien dahinter, weil sie schlicht nicht das nötige Personal, die Zeit und das Geld haben, um solche Nischenthemen in der Ausführlichkeit zu behandeln, wie das in Blogs geschieht. Ein direkter Hinweis auf ein solches Blog könnte dann dazu führen, dass Leser mit besonderem Interesse an diesem Thema, lieber das Blog als die „richtige“ Medienseite besuchen.
    Hierzu extrem passend: http://www.elektrischer-reporter.de/elr/video/175/
    .
    Und wo ich schon so fleißig am Verlinken bin, noch 2 Links zum ehem. Chefredakteur der GameStar, Gunnar Lott, der im ersten die Aufgabe des Journalismus aus seiner Sicht beleuchtet (man vergleiche das mit dem Inhalt des „elektrischer Resporter“-Videos!) und im zweiten mit dem „ganzen verdammten Mediending“ abrechnet:
    http://kaliban.de/2009/08/der-neue-alte-journalismus/
    http://kaliban.de/2010/03/das-ganze-verdammte-mediending/
    Ausdrückliche Leseempfehlung!

  58. 4:0 gegen Argentinien!
    Jetzt heisst es noch: 4:0 gegen die Spielekiller und man kann als Deutscher richtig Happy sein :D

  59. @Sunstar: lass dich nicht unterkriegen, so ist das halt bei einer Interessen-Gemeinschaft. Du weißt ja aus dem Forum wie das läuft, das wird sich auch so bald nicht ändern

  60. @Mars
    Du kannst mir demnach sagen wo maSu sich „islamophob“ geäußert hätte, sowie „blinden Hass auf Gutmenschen und andere Spielegegner“ vorgetragen? Oder wie ist dieses Posting zu verstehen??

  61. @Pyri: Die Islamophobie gar nicht, aber solche Aussagen sind hier Standard und werden aus der Community nicht kritisiert. Insofern kann es die Community durchaus auch mal vertragen wenn das, was wir in den Wald schreiben, zurückkommt. Den blinden Hass findest du in jedem von MaSu’s Postings, einfach das Forum lesen.

    Ich habe nicht gesagt dass ich Sunstars Aussagen stütze, aber die Art, wie in einem Forum, welches sich dagegen wehrt dass die Mehrheit Ândersdenkende vorverurteilt direkt jeder, der eine abweichende Aussage macht niedergemacht wird ist beängstigend. Das hier hat teilweise Spielekiller-Niveau. Ich weiß ja dass es so ist und versuche es zu ignorieren, aber ich finde der, der eine abweichende Meinung wagt, hat Unterstützung verdient.

  62. wo ich bei meinem vorigen beitrag schonmal bei camescom war. in den pro7 news berichteten sie mal kurz über die gamesconvention 2006. dort haben sie es als verantstalltung von jugentlichen hingestellt und nur killerspiele gezeigt und jetzt kommt das beste, sie haben das glaub bei uns indizierte 50 cent bulletproof als meisterwartetes und meistgespieltes spiel dort hingestellt und das, obwohl es zu dem zeitpunkt schon längst drausen war. in der gamescom haben sie videospiele als kulturgut und massenmedium bezeichnet und nur eltern und junge erwachsene fröhlich wii spielen gezeigt. aber ich glaub auch in den pro 7 news haben sie dann kurz cod 6 gezeigt und so getan als wäre es von den kulturellen besuchern geächtet und es würde nur die kids mal wieder interessieren und das obwohl es dass meist erwartete spie lauf der messe war.

  63. @frontal21:
    Wenn du dafür vielleicht einen Beleg in Form eines Videos z.B. auf YouTube hättest…
    .
    @Mars:
    „ich finde der, der eine abweichende Meinung wagt, hat Unterstützung verdient.“
    .
    Und ich finde, dass derjenige Unterstützung verdient hat, der seine Meinung, egal ob abweichend oder nicht, argumentativ solide untermauert – was auf Sunstar hier bislang nicht ansatzweise zutrifft.
    Wobei es sicherlich manchen nicht schaden würde, trotz der heißen Temperaturen einen kühlen Kopf zu bewahren.

  64. das aaw ist ein witz, die wollen nur aufmerksamkeit. und wollen mit dem killerspielverbot panisch gegen den nächsten amoklauf „vorbeugen“. sie halten zwar (inzwischen) killerspiele nur für ein glied in der kette schreien aber immernoch am lautesten nach einem spiele- und waffenverbot. ich finde es übrigens falsch das „waffenlobby“ mit reinzuziehen und dass viele computerspieler die schuld auch auf diese schieben. es stimmt zwar, dass, wenn sein vater seine waffen verschlossen gehabt hätte, er sie nicht nehmen können. aber dann hätte er was anderes genommen, z. b. eine selbsgebaute bombe aus dem internet. ich finde es falsch den vater von tim k. mit schuldig am amoklauf zu machen, aus den oben genannten gründen. niemand konnte ahnen, dass er amok läuft. und er sollte nicht mehr bestrafft werden, wie die anderen waffengesetzesbrecher und nicht an den pranger geführt werden durch eine härtere strafe. verbote nützen nicht viel, die ursachen müssen eliminiert werden. ich glaube, dass es keinen zusammenhang zwischen gewalthaltigen medien und gewalt und amokläufe gibt. die kritiker, die das aber glauben, kennen das gefühl nicht von allen ausgelacht, nicht ernst genommen und nicht respektiert zu werden. das kann die psyche zerstören und die täter wollen suizid begehen und sich rächen und sich das gefühl geben, jetzt habe ich es allen gezeigt. eine andere möglichkeit gibt es für sie nicht, den respekt zurück zu erlangen. mitleid von eltern und lehrer für die amokläufer ist keine art von respekt. sie wollen, das ihnen geholfen wird durch: he seit nicht so gemein zu ihm, dass macht ihn ganz traurig, bla bla bla. die amoktäter wollen, dass die eigentlichen täter das selbe leid spüren, wie sie es ihnen angetan haben. durch eine diskussion wird bei den meisten nicht viel einsicht gelehrt, denn sie kennen das gefühl ja nicht und sie nehmen ihn und seine verteidiger nicht ernst. dann suchen sie sich andere opfer. die amokläufer haben zudem keine freunde, oder nicht die, die sie gern hätten, zum beispiel wenn sie ein mädchen lieben, dass sie ebenfalls ignoriert oder mobbt. sie haben nichts und niemanden an den sie sich festhalten können, d. h. personen oder ziele, die sie erreichen wollen, damit sie sagen können, so jetzt hab ich es euch gezeigt, damit habt ihr nicht gerechnet.
    und sie brauchen keine computerspiele um sich „ideen“ für die tat zu holen, die eh nichts damit zu tun haben. dabei ist mobbing menschlich. stichwort: castingopfer bei dsds. sie werden von millionen zuschauer ausgelacht und werden von der bulerwardpresse auseinander genommen. durch ihre dümmliche erscheinung denken die zuschauer, dass es ihnen nichts ausmacht oder dass sie es nicht merken. es ist ja nur spass wird dann gesagt. wieder beim amoklauf: durch ihre erscheinung rechnet auch niemand damit, vor allem weil sie sich nicht wehren. als argument wird auch gerne gesagt, ja sollen sie sich wehren. aber wenn sie es tun werden sie ausgelacht, weil sie schwächer sind.
    aber mobbing ist nur ein grund von psychischen problemen. robert s. hatte schlechte noten und ist von der schule geflogen. warum er schlechte noten hatte weiß ich nicht, aber als er sich auf andere schulen bewarb, wollte ihn niemand.er hatte auch das gefühl allein gelassen zu sein. es darf erwähnt werden, dass es menschen mit der psychischen krankheit gibt, dass sie denken, dass sie jeder verarschen will oder ihnen was antun will. er hatte dann auch keine ideen für die zukunft mehr.

  65. Full Ack, frontal21.

    Zu Sunstar: Ich gebe dir Recht. Ab und an frage ich mich auch, warum wir uns über jede kleine Aussage von Politikern aufregen, uns hier zu Wort melden und diskutieren. Es muss noch nicht einmal ein Wort über Videospiele gesagt, sondern nur indirekt angedeutet werden und schon machen wir uns unsere Gedanken.
    Ich kann nicht für alle sprechen, aber ich für meinen Teil bin nunmal sehr interessiert, wie Politiker in der aktuellen Situation zu neuen Medien/Videospielen stehen. Politik ändert sich nunmal mit der Zeit, da müssen die gleichen (manchmal lästigen) Fragen immer und immer wieder gestellt werden. Wenn man sie direkt fragt, dann dauert es entweder seine Zeit oder es kommt gar keine Antwort, deshalb ziehen wir aus dem was wir sonst noch hören, und sei es noch so unbedeutend, unsere Schlüsse.
    Übrigens: wenn jemand ein öffentliches Amt bekleidet, und sei es noch so klein, dann haben seine Aussagen imho immer Gewicht. Auch wenn er nur ein kleines Licht innerhalb der Partei ist, ist die Aussage, die er trifft, für mich immer eine Diskussion wert.
    Und es ist jetzt nicht so, dass wir hier für die Redaktion einer wichtigen Zeitung arbeiten. Wir sind eben nur an dieser Art Themen interessiert. Ein einfacher Blog, wenn auch gut ausgearbeitet, aber ich denke nicht, dass wir uns erst über die Wichtigkeit einer Aussage unterhalten müssen, um über sie diskutieren zu können.
    So, das war mein Senf zum Thema, wo ist die Wurst? :)

  66. Mal ehrlich:
    Das aaw kann wegen mir fordern was sie wollen. Tatsache ist, dass in der Politik bestimmt 100 Seiten mit wichtigeren Themen anstehen. Wir haben zur Zeit in Deutschland genügend andere Probleme als Killerspiele. Ich schätze das Thema ist längst vom Tisch. Und ich glaub auch, dass mittlerweile jeder noch so greise Computermuffel -auch in der Politik- erkannt hat, dass Spiele keine Menschen ermorden <.< Heute stimm ich erstmal gegen das absolute Rauchverbot. Wenn das durchgeht, kann man gleich Autos abschaffen.

  67. – was auch nicht schlecht wär.
    –es sei denn, man ist darauf angewiesen (Arbeitsplatz)!
    Zu Mars:
    das sehe ich auch so!
    Es gibt hier einige User die merken gar nicht mehr was sie schreiben, wollen aber jeden anderen, vorallem bei Usern die sie nicht mögen, alles mögliche gelesen haben was unter Umständen strafbar wäre, selbst wenn da nichts strafbares drin stand.
    Hinzu kommt noch, dass einige User offenbar die Erlaubnis dazu haben übere andere wirklich schlechtes und beleidigendes zu schreiben und dies wird wohlwissend ignoriert bis es zum Eklat kommt.
    Und das gilt auch über das AAW,Politiker und selbsternannte Experten.
    Doch dies will keiner der hier Verantwortlichen sehen und mitkriegen, wundern sich aber dann verärgert, wenn Briefe und E-Mails nichts beantwortet werden.
    Ich vermute einfach mal, dass einige User vergessen haben worum es hier eigentlich geht und wie der Ton zu Beginn war und sein sollte.
    Heute sind einige User einfach nur noch arrogant und von ihrer super Intelligenz verblendet, man ist ja Student, daher wohl schlauer als alle anderen.
    Doch ist es nicht das was wir anfangs immer den Spielekillern angelastet haben?
    Arrogant und verblendet bis ins Mark?
    Einige hier sind sowas von sich überzeugt, dass sie eigentlich nur noch posten, um sich selbst und von anderen bestätigt zu werden.
    @frontal21,
    wir sollten mit der Waffenlobby zusammenarbeiten statt uns gegenseitig den schwarzen Peter zuzuschieben.
    Aber bei den Schützen gibt es die gleichen Leute wie bei den Gamern, die eine Zusammenarbeit ablehnen und lieber versuchen dem anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben, damit das eigene liebe Hobby nicht verboten wird.
    Und das mit dem psychischen Krankheiten haben wir schon oft durchgekaut und ich wette das jeder Spielekiller genau weiss, dass jeder Amokläufer vorher an solch einer Krankheit litt.
    Bei dem von Winnenden wissen wir es genau, da gibt es Dokumente die das belegen und bei dem von Ansbach wissen wir das auch, der hat ja seiner „imaginären Freundin“ E-Mails geschrieben.
    Doch dann kommt ein Spielekiller mit dem Totschlagargument „Killerspiele hat der doch gespielt“ und schon will keiner mehr was von Depressionen und Mobbing wissen.
    Die Verantwortlichen vom AAW wollen „Killerspiele“ eigentlich nur aus Rache verbieten, da diese „Spiele“ das einzig irdische und greifbare sind, woran sie sich für das was man ihnen und ihren Kindern angetan hat rächen können.

  68. wenn ich dich richtig verstehe, glaubst du dass ich gegen eine zusammenarbeit bin, ich habe mich glaub nicht falsch ausgetrückt. die waffenleute wollen keine zusammenarbeit, weil diese genauso den killerspielen die schuld geben, aber nicht weil sie sich nicht die schuld an den waffen eingestehen wollen, sondern weil das genau solche leute wie die politiker sind, keine ahnung und trotzdem mitreden wollen, weshalb sie die doppelmoral nicht erkennen. das mit den psychischen problemen haben wir schon durchgekaut, aber es gibt genug beführwörter der killerspiele, die diese ebenfalls für ein kettenglied oder sogar den grund halten. dann sagen sie: was können wir dafür, dass so ein psychopat der zu dumm für die spiele ist, durchdreht.“

  69. Eines muss man dem AAW lassen… immerhin verushcne sie sich zu verbessern in ihren aussagen. Nun wird ja nichtmehr von „killerspielen die menschen töten“ geredet (was ja schon blödsinn war) sondern jetzt wird von „killerspielen die VIRTUELLE menschen töten“ geredet was ja mindestens genauso sinnbefreit ist…

  70. … ich muss schon sagen, dass so ein Aktionsbündnis eigentlich bewilligt und befähigt sein kann, sich nicht einen Sündenbock rauszupicken der eh schon von den Medienanstalten mit leeren Anschuldigen Bombardiert wird, sondern mit Sinn und Verstand abzuwägen. Und jetzt, wo dieser ene Amokläufer, der sein Attentatsversuch überlebt hat, psychische Gründe eingeräumt hat, dürfte wohl allen klar sein dass die Gründe in Wahrheit woanders liegen. Zum Beispiel im viel zu straff geplanten Schulsystem, den überhöhten Standards im Arbeitsmarkt oder der fehlenden Toleranz und Solidarität unter Mitschülern..

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