Lesehinweis: The Fallacy of the Fanboy

(Escapist) Wieder einmal gibt es im Escapist Magazine einen interessanten Artikel über Videospiele und die Spieler selbst. In The Fallacy of the Fanboy spricht Autor Matt Meyers über die Debatte um den kulturellen Wert des Mediums und die Rolle der Spieler in dieser.

“Gamers adopt a business-as-usual attitude when confronting critics, refusing to acknowledge the obvious PR problem. Said in another way, if we worked to educate people about games, could the Jack Thompsons of the world rise to such prominence within the mainstream? Instead of trying to reflect, organize, and systemize our theories on the boundaries and purpose of videogames, most would rather be left alone to their pregame lobbies and boss battles. Instead of trying to put a controller into the hands of every misinformed individual, gamers scorn them for their ignorance.”

Auch wenn die Situation hierzulande angesichts diverser Aussagen vom AAW etwas anders ist als in Amerika, kann ich den Artikel trotzdem nur weiter empfehlen.

The Fallacy of the Fanboy

7 Gedanken zu “Lesehinweis: The Fallacy of the Fanboy

  1. Denke die Verhältnisse sind doch etwas sehr anders: würde man so in hiesigen Längen vorgehen, würde man doch weit eher und viel schneller auf Empörung stoßen wie sich das da vermutlich so vorgestellt wird.
    Ich muss da immer an Monty-Python-Sketches denken, wo sich die Pythons als stockkonservative Engländer verkleiden, bloß dass es hier doch nicht nur um so Klischee-Konservative dann ginge…
    Da wird doch bald mal etwas als “unnötig” oder “geschmacklos” und zu plakativ empfunden, ohne dass es witzig gemeint wäre – also bitterer Ernst leider :-(

  2. In Bezug auf Jack Thompson im speziellen muss ich widersprechen. Es gab Leute, die versucht haben sachlich mit ihm zu argumentieren. Wer zu der Zeit gamepolitics.com gelesen hat, weiß das. Der Betreiber der Seite hat z.B. emails mit ihm ausgetauscht. Aber abgesehen von Lügen, kamen da oft nur noch Beleidigungen zurück.
    Das ist die gleiche Schiene wie mit religiösen Leuten. Es ist unmöglich Logik zu verwenden, da deren gesamte Position per Definition unlogisch ist. Wenn man sie mit vernünftigen Argumenten in eine Ecke drängt, sind sie gezwungen absurde Behauptungen aufzustellen, das sie sonst nichts mehr haben.

  3. Die Situation hier kann man auch nicht wirklich mit den USA vergleichen. Alleine die Stigma Community hat immmer wieder versucht mit Spielegegnern ins Gespräch zu kommen (Regine Pfeffer, AAW, Christian Berg etc.) am Ende hat es nichts genützt. Man wurde abgewiesen (ums noch sehr freundlich zu sagen).
    Gegner ein Pad in die Hand zu drücken und zu sagen: “Mach mal, spiel mal” wird ja teilweise auf den Eltern-LAN´s gemacht (auch wenn das nicht nur Gegner sondern auch viele Neutrale sind). Da kommt mir aber wieder spontan diese Sendung in den Sinn:
    http://www.youtube.com/watch?v=Y-Bn3dz_fJo
    Zitat: “Muss ich ein Baum im Regenwald sein, um mich für dessen Rettung einzusetzten?”

  4. Ich schätze man kann diese Mentalität der Spielegegner mit der von religiösen Spinnern gleichsetzen.
    Sobald was schlimmes passierte, muss der Teufel dahinter stecken oder wie im Fall der Spielekiller: Videospiel-Dämonen.

  5. Stimmt natürlich, die Situation ist bei uns schon recht krass, ich fand es war trotzdem ein recht interessanter Artikel und wollte ihn mit euch teilen. :)

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